Indiana Tribüne, Volume 10, Number 346, Indianapolis, Marion County, 3 September 1887 — Page 2
223S3 ZMam Tribüne. Erscheint NSgliS Vd SsntgS. CSVltt9 rrU2n," kfit durch H XreiiilJ ,t, per Qoch,, die eonataßl , .Zriltat' b tcvtf x Boch. Vd ,s t ffif. VN yo? instfchutt ta SfSe 1L s. Qarvlandllr. 3ri:cnaoKg, Ind., 3. September 1887. Haarige Menschenkinder. In dem Laden der Hcrcm Gebrüder Neiche in No. 97 Park Row in New 2)oxt sind geaenwärtig zwei sonderbare Kinder aus Zlfrika ausgestellt, welche ganz dazu berufen zu sein scheinen, für Darwins Theorie das noch immer fehlende Glied" zu liefern. Als Herr Hermann Reiche sich vor einigen Wochen in London aufhielt, traf er dort mit einem Manne zusammen, der ihm unter dem Namen der Jäger Wilhelm" (Hunter Wilhelm) vorgestellt wurde. Wilhelm hatte lange Jahre im Süden Afrikas als Jager zugebracht und erzählte seinem neuen Bekannten folgende interessante Geschichte: 25or ungefähr inem Jahre", so sagte der Jäger, farn ich zu einem Negerstamme, welcher etwa 100 Meilen oberhalb der Victoria Falls am ZambesiFlusse wohnt. Die Leute nahmen mich sehr freundlich auf, und ich blieb Fei ihnen ungefähr zwei Monate lang. Ich war der erste Europäer, der zu ihnen gekommen war. und sie erzählten mir, daß etwa 100 Meilen weiter ein mächtiger Stamm kriegerischer Menschen wohne, die an ihrem ganzen Leibe mit Haaren bewachsen seien'. Diese haarigen Neger seien sür sie meine Gastgeber ein wahrer Fluch. Sie kämen ab und zu in hellen Haufen herbei, raubten und plünderten Alles, was sie sinden konnten, nähmen Frauen und Mädchen mit, die ihnen gesielen, und zögen dann wieder nach Hause. Wage es Jemand, ihnen Widerstand entgegen zu setzen, dann schlügen sie ihn einfach todt. Ich wollte den Leuten anfänglich nicht glauben und bezweifelte vor Allem, daß ihre gefährlichen Feinde haarige Menschen seien. Da brachten sie mir einige lebendige Beweise für die Wahrheit ihrer Angaben. Es waren drei Kinder, zwei Säuglinge männlichen Geschlechts und ein etwa drei Jahre altes Mädchen, das indessen später gestorben ist. Die Kinder waren die Nachkommen einer Negerin, die von den Haarigen" geraubt und mitgenommen worden war, bis es ihr nach unsäglichen Qualen gelang, aus der Gefangenschaft zu flüchten und wieder ihre Heimath zu erreichen. Die drei Kinder, welche sie während ihres AufentHalts bei den Feinden- ihres Stammes geboren hatte, brachte sie mit nach der Heimath zurück, sie war jedoch durch die Mühseligkeiten ihrer Flucht so angegriffen, daß sie kurze Zeit nach ihrer Ankunft daheim sterben mußte.. Mich ' intercssirten die sonderbaren Menschenkinder, und da der Häuptling der Neger kein besonderes Verlangen darnach zu tragen schien, sie zu behalten, so kaufte ich sie ihm ab und zog mit ihnen weiter. Nach etwa drei Monaten schiffte ich mich nach London ein. Ich nannte die drei Kinder Er", Sie" und Es", doch ist die Sfc" gestorben. Wenn Sie wollen, verkaufe ich Ihnen die beiden andern." Herr Reiche ging auf den Vorschlag ein, und nahm die kleinen wilden Afrikaner mit nach New ?)ork, wo er sie gegenwärtig in seinem Laden besichtigen läßt. Die Kinder sind ungefähr eiu Jahr alt, etwa anderthalb Fuß lang undanverschiedenen Theilen ihres Körpers mit langern Haar bewachsen, welches auf dem Rücken schiefergrau, auf Brust und Leib röthlich und auf den Seiten grau aussieht. Der Unterleib ist bei 'ihnen sehr dick, was man übrigens auch bei andern kleinen Kindern häusig sindet. Die Beine sind ungefähr 8 Zoll lang und sehen fast so aus, wie Affenbeine, dagegen sind die Arme wohlgestaltet, und nu.r der Daumen steht von den übrigen Fingern der Hand etwas weiter ab, als bei anderen Mische. Besonders interessant ist der Kopf. Der Schädel ist wohl gebildet und die Stirne ist hoch, doch verschwindet die kurze, aufgestülpte Nase fast gänzlich unter den Backenknochen. Die Augen sind groß, braun und sanft ; die Untertiefer und die Zähne sind besonders starl entwickelt. Die kleinen Wilden gedeihen unter der Pflege einer farbigen Amm, ganz ausgezeichnet. Die Heilsarmee in Indien. Vor nicht langer Zeit sind fünfzig junge Männlein und Weiblein aus England fortgereist, um sich im südlichen Indien der Bekehrung der Heiden zu roite men. &s sind Mitglieder der bekannten Heilsarmee des Gen. Vooth, denen ihre eigene Heimath nicht mehr genügt und drc jetzt in die Ferne" schweifen, um dort ihrem Vekehrungsdrange besser huldigen zu können. Ihr Führer ist ein Mr. Tucker, welcher eine Reihe von Jahren hindurch als Beamter der englischen Regierung in Indien eine ziemlich hervorragende Rolle spielte und Land nnd Leute daselbst genau kennt. Er kam, nachdem er sich zu den . Lehren der Heilsarmee bekehrt" hatte, nach England, um dort Rekruten für den Dienst dicjer Armee m Indien anzuwer ben. Das Drillen" der Rekruten übernahm er selber. Er unterwies sie zuerst in den Anfangsgründen der Sprache der Jndier und bemühte sich, ihnen einige unnc jicocn einzupauken, me t am Ufer des Ganges" bei passenden Gelegenheiten auf die .staunenden Zuhörer" loszulassen haben. Ferner hat er seine Leute in Gewänder gesteckt, wie sie von den Jndiern gewöhnlich qetraaen werden. und hat ihnen in Allem die Lebensweise gelehrt, die von den Jndiern befolgt wird. Selbst in Bezug auf Speise und Trank hat er seine Rekruten nach indi scher Weise gedrillt. Sie dürfen kein Fleisch essen, keine Thiere, nicht einmal Vogel oder kriechendes Gewürm " tod ten, keine Hüte oder Hauben tragen Und weder, englisch svTkchen. noch auch mit
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Egtälibern verkehren. fft Nahrungsmittel sollen nur aus Rels und Gemüse bestehen, und sie dürfen nur in Vambushüttcn wohnen. Soweit dies überhaupt möglich ist, sollen sie die Gebräuche der Jndier annehmen. Herr Tucker meint, die meisten Jndie: seien nur deshalb Gegner des Christenthums, weil dasselbe englisch sei. Su wollen von dem Glauben der Leute nichts wissen, die sie ihrer Freiheit beraubt ha: ben und sich jetzt als eine bevorzugte Menschmatt betrachten. Viele Eingebo-. rene halten die englischen Missionäre fü, nichts besser, als die Ossiciere der engli' schen Armee oder die Beamten der Colo: nial-Rcgicrung. Zwischen den ofsiciel' len" Engländern und den eingeborenen Jndiern "besteht eine so tiefe Kluft, daß dieselbe kaum je wird überbrückt weide können. Diese Abneigung der Jndie, gegen die Mitglieder der englische Heilsarmee zu überbrücken, ist der Haupt: zweck des von Mr. Tucker geleiteten Unternehmens. Der neue Heilsarmee-Apostel hegt vor den Jndiern, trotzdem sie in seinen Auge nur Heiden sind, eine ziemlich gute Mei: nung. Er lobt ihre Wabrheitsliebe, ihi moralisches Leben und iyre Einfachheit. In manchen Beziehungen könnten sie den Engländern selber zum Muster dienen. Auch ist es durchaus nicht seine Absicht, die Jndier voll und ganz" zum Christen-, thum bekehren zu wollen. Er will ibnen nur nach Art der Heilsarmee auf indisch etwas vorsingen und vorpredigen lassen, wobei es natürlich nicht an den üblichen Straßenparaden mit Trommeln unc Pfeifen fehlen soll. Die Heilsarmee" zieht also jetzt nach Indien, um mit Pauken und Kanonen die Welt zu erobern. Weiter hat du Geschichte keinen Zweck. Bahnbau in Elften. Trotz der mißlichen russischen Finanztage wird in St. Petersburg der Entwickelung des sibirischen und mlttelaz latlschen Eisenbahnbau es, der ungezählte Millionen verschlingen durste, unausgesetzte Fürsorge gewidmet. Seitens des Communica-tions-Ministeriums sind zwei Erpeditioncn zur Untersuchung der Richtung der neuen Eisenbahnlinien in Sibirien und Centralasien abcommandirt. Angesichts dessen, daß der Entschluß, diese Bahnen zu bauen, hauptjachllch durch die Entwickelung der russischen Handelsbezichungen im Orient motivirt wird von wo aus Thee, Baumwolle u. s. w. kommt, während dorthin meist Manufacturwaaren gehen, tt den Erpcdltlonen der Auftrag geworden, bei ihren Untersuchungen vorzugSwelie diese Seite der Sache im Auge zu behalten. Die centralasiatische Eisenbahn soll sich dem schiffbaren Fluß Jli nähern, auf dessen Wogen der Thee aus Kiachta nach Rußland kommt. Von Jli bis Jekaterinburg und nach anderen Orten hm wird der Thee durch Karawanen ebenso primitiv transportirt, wie durch die Mongolei. Auf diesem Wege werden allein 800.000 Pud an Thee befördert, der natürlich per Eisenbahn gehen würde. Man schmeichelt sich nun, daß mit einer bedeutenden Rcduction der Transportkosten der Import von Thee sehr beträchtlich wachsen würde, sodaß die Vetriebseinlahmen schon im Voraus garantirt wären. Wie die ..Ct. Peterburgskija Wcdomosti" erfährt, werden die Expeditionen bis zum Jahre 1889 Zeit brauchen, sodaß auf diese Weise mit dem Bau der Bahnen erst im Jahre 1890 begonnen werden konnte. Elnstwenen ist der russische Handel nach und von Asien noch ziemlich unbedeutend, doch zeigt er eine wachsende Entwickelung. Von 1834 bis 188 stieg der AusfuhrHandel über die östlichen Grenzen Rußlands von 24.7 Millionen Rubel auf 35.3 Millionrn, während die Einfuhr innerhalb des gleichen Zeitraums von 26.2 Millionen auf 45.3 Millionen sich erhöhte. Das Eisteodfod"' der WaUiser wird dieses Jahr zu Ehren des Jubiläums der Königin in London abgehalten. Caerludd,.wie die Hauptstadt des britischen Reiches in welscher Sprache genannt wird,' enthält unter ihren vier Millionen Einwohnern eine genügende Anzahl von Söhneä und Töchtern des westbritischen Berglandes, um die Abhaltung eines solchen welschen Nationalfestes nicht ungereimt erscheinen zu lassen. Um die ladt dieser Auszeichnung würdig zu machen, war sie indeß im Verlauf des vorigen Jahres durch eine geheimnißvolle Ceremonie im Tempelgarten von einigen mit Schwert und Harfe bewehrten Barden geweiht worden. Einem Bericht der Voss. Ztg." entnehmen wir weiter: Das Eisteddsod ist vielleicht die einzige volksthümliche Feierlichkeit, welche sich aus heidnischer Vorzeit wesentlich unverändert m Europa erhalten hat. Seine Abhaltung ist geschichtlich nachweisbar bis in das sechste Jahrhundert unserer Zeitrechnung hinauf. Die gestimmten iabei zu beobachtenden Regeln trafen indeß unverkennbar den Stempel einer genaueren Vorzeit. Das Eisteddfod besteht aus einer Anzahl von 2?ettkämpfen im Singen und Dichten in welscher Sprache. Als die sangcsfrohen Walliser ihrer staatlichen Unabhängigkeit verloren ingen, klammerten sie sich um so inniger an diese Einrichtung, welche ihnen gestattete, ihrem Nationalgefühl Ausdruck zu verleihen und Halt zu geben. Eine Zeit lang, als die Tudors, selbst ein welsches Geschlecht, auf Englands Thron saßen, genoß die Geistlichkeit königliche Huld. Noch Elisabeth stiftete dem obsiegenzen Dichter einen silbernen Sessel, eine silberne Harfe dem besten Eomponistcn. Die schottischen Stuarts dagegen zeigten keine Theilnahme für das welsche Nationalfest. In der Zeit der Religionskämpfe und im Zeitalter der Aufklärung gerieth das Eisteddfod in Verfall. Erst unser Jahrhundert rief das welsche Nationalfest zu neuem Leben wach. Seit 1819 wird das Fest regelmäßig abgehalten. Das diesjährige Eisteddfod wurde am 9. Aug. im Hydcpark durch eine avsonderliche Weihe, das Gorfedd, das völlig das Gepräge der Druidenzeit tragt, eröffnet. Im Angesicht der Sonne, dem Auge dcS Lichtes," wie die bilderreiche welsche Sprache sich ausdrückt,traten dort die leitenden Bardenusammen.
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jwöts ütigehülicn Dteine waren ttt (5ntfernungeu von je sechs Fuß im Kreise zusammengelcgt. Jrt der Mitte lag ein größerer Stein, dcr Maen Llog oder Logan-Stein. Auf ihn trat der Erzdruide, das Antlitz gen Osten eröffnet. Dann sprach ein welscher Geistlicher das Gorfecd-Gebct, dessen von Alters her überlieferte Worte in der Uebersetzung folgendermaßen lauten: Gewähre, o Gott, Deinen Schuh, und in dem Schutz Stärke, und in der Stärke Verständniß, und . im Verständniß Wissen, und im Wissen Kenntniß dcr Gerechtigkeit, und in der Kenntniß der Gerechtigkeit die Liebe zu ihr, und in jener Liebe die Liebe zu allen Wesen, und in der Liebe zu allen Wesen die Liebe zu Gott!" Dann betrat wieder ein Erzdruide den Logan - Stein und verkündete, indem er ein Schwert in die Scheide steckte, in feierlichen Worten Frieden für Alle, die in Sang und Dichtung an dem Eisteddfod theinehmen wollten. Eine solche Zusicheruna hat zwar wenig Bedeutung sür unsere Zelt, sie ist nu? ein ehrwürdiges Ueberbleibsel aus Jahrhunderten, in denen Jedermann zu Schimpf und Trutz die Waffe an der Seite trug. Diese Weihe des Gorsedd muß jeden Morgen während der Dauer der Festlichkeiten eröffnet werden. Der eigentliche Beginn des Eisteddfod fand indeß erst Abrtids in der riesigen, für die Theilnehmcrschaft zu ausgedehnten Al-bert-Halle statt. Zum Tycil glichen die Vorführungen dem, was man auf den Sängerfesten aller Zungen zu hören gewohnt ist. So bildete ein Hauptpunkt des Sängerkrieges ein Wettgesang im Chorsingen. Absonderlich war es nur, daß als Vegleitinstrumcnt meist das welsche Nationalinstrument, die fußlose Harfc, benutzt wurde. Eine ganz eigenartige Sangesprobe ist das Pennition. Es besteht in der freien Improvisation eines Liedes. Dem dichtenden Sänger wird aber seine Aufgabe dadurch sehr erschwert, daß der begleitende Harfenist, nachdem er ein Leitmotiv vorgespielt hat, sich in ganz willkürliche Variationen ergeht. Dem Sänger liegt es dann ob, seine Strophen in Form und Inhalt den Klängen der Harfe anzupassen. Das ist jedenfalls recht schmierig; nur im Improoisiren geübte Sänger und Dichter, wie sie das fangliebende welsche Volk hervorbringt, denen eine melodische bildcrreiche Sprache zu Gebote steht, können sich daran wagen. Immerhin wird das, was dabei herauskommt, mehr ein Kunststück als ein Kunstwerk sein. An den folgenden Abenden dauerte der Wettkamps im Dichten um den Bardenpreis fort. Das Hauptereigniß war ein Wettkampf zmischen acht großen Männerchören, die drei schmierige Chöre von Bach, Händel und Mendelssohn sangen. Der erste Preis von 200 Lst. wurde von den Preisrichtern den Chören vonHuddersield und Penrbyn, der zweite im Betrage von 50 Lst. dem Männerchor von Swansca zuerkannt. Jeder Dirigent erhielt eine goldene Medaille. Vom Jnlande. Laut Bericht der dortigen Staats-Gesundhcits-Vehörde gibt es gegenwärtig insw: nicht weniger als 10,000 Personen, welche dem Leib und Seele zerstörenden Opiumgenuß im Uebermaß sröhncn. In Vucyrus in Ohio ma'chte ein junges Mädchen, Namens Cora Miller, einen Selbstmordversuch, weil ihr Geliebter sein Versprechen, sie zu einer Festlichkeit mitzunehmen, nicht gehalten hatte. Das Mädchen jagte sich eine Kugel in die Brust und fügte sich Verletzungen bei, denen sie wahrscheinlich erliegcu wird. In S tap leto n au s State n Island sind in einem Hause die Blattern ausgebrochen. Die Gesundheitsbehördcn erfuhren von der Krankheit erst, als dieselbe bereits sieben Kinder ergriffen hatte. Das Haus wurde gründlich ausgeräuchert, sowie ein Polizist an der Thüre postirt. Die Sanitätsbehörde beschloß später, die Kranken in die Countyanstalt in Southsield schaffen zu lassen. Llls vor einigen Tagen in Houston in Teras ein Ballen soeben aus dem Lande eingetroffen; Baummolle geöffnet wurde, fand inan in demselben einen ungeschlossenen Brief, welcher an I. H. Leopold & Co. in Baltimore, Md., adressirt war. Der Brief enthielt die Summe von $411 in Ver. StaatenPapiergeld. Als Absender des Briefes entpuppte sich ein Farmer in Lee-County Namens I. H. Erna, welcher in derZerstreuung den für die Post bestimmten Brief in die Baumwolle hatte fallen lassen, ehe sie gepreßt worden, war. Bei Anamolink inPennsulvanien verließ die dem Schlafmandeln unterworfene Susan Cooley kürzlich Nachts ihr Bett, begab sich zum Bahnhose und setzte sich dort unbemerkt auf den Kuhfäner der Locomotive eines zur Abfahrt bereitstehenden Zuges. Erst als der Zug dahinraste, wurde sie durch das Pfeifen der Locomotive geweckt und hielt s sich zum Glück krampfhaft an den Eisenstaben dcr Locomotive fest, bis der Loco-motio-Führer, durch iljx weißes Nachtgewand auf sie aufmerksam gemacht, den Zug zum Stehen brachte. Die junge Dame entkam unverletzt. In Helena in Montana ist die Tcrritorial-Legislatur zu einer außerordentlichen Session zusammengetreten. In seiner Botschaft theilte Gouverneur Leslie mit, er habe die Legislatur einberufen, um ernste Fehler in mehreren Bills zu verbessern, die im letzten Winter passirt worden sind, besonders das Lizensgesetz, das Wildschutzgesetz und andere. Das Wildschutzgesetz, das einen Preis von 10 Cents-auf den Balg von Prairieh.'lnden und Murmclthieren aussetzt, habe das Territorium schon mehr als $41,000 gekostet und das Schatzamt geplündert. Die Session wird etwa zwei Wochen Dauern. Ueber den Goldzufluß nach den Ver. Staaten berichtet die N. Y. Post" folgendes: Die Umbria" und die La Gascogne" brachten dieser Tage $2,249,184 in Gold aus Europa nach ' New York. Vom 1. August 1886 bis dahin 1887 wurden netto $35,491,449 . Gold, und in den letzten 13 Monaten $40,000,000 Gold eingeführt. Rechnet man hierzu die Erzeugnisseder heimischen Minen mit ungefähr $50.000000 Gold.
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sö' ekgtbt sich eine Vermehrung d Geldumlaufs im Lande von etwa $70.000,0Q0 in einem Jahre. Durch die'Goldeinfuhren, welche die Verschiffung dcr Baumwolle in den nächsten Monaten veranlaßt, wird die Gcsammt'Goldeinfuhr bis Ende des Jahres und für 1 7 Monate sich aus $110,000,000 biö 8190,000 belaufen." Diese Thatsachen sind ganz dazu angethan, den Beweis zu liefern, daß es Onkel Sam in dcr nachsten Zeit wenigstens nicht an Kleingeld fehlen wird. W i e beißen Sie?" f r u q Richter Dussy im Jefferson - MarketPolizeigericht eine untersetzte zinnoberrothe Jungfrau, welche etwas ZigcuncrHaftes in ihrem Aeußeren zur Schau trug und wegen ungebührlichen Betragens verhaftet worden war. Man nennt mich die Jndianerkönigin", antwartete die Gefangene nicht ohne cinen gewissen Stolz. Und zu welchem Stamme gehören Sie, Majestät?" fragte lächelnd der Kadi. Die Königin", welcke augenscheinlich über diesen Gegenstand noch nie nachgedacht hatte, besann sich einige Momente und . erklärte dann, daß sie eine Mestize, d. h. von gemischter Rasse sei. Well", meinte dann der Richter, das ist auch weiter nicht wesentlich, aber Sie haben sich gestern Abend nichts weniger als königlich aufgeführt und müssen deshalb $10 Strafe bezahlen." Die Königin zahlte die ihr wegen unordentlicher Aufführung auferlegte Strafe und verließ den Gerichtssaal. Ueber die eigentliche Ursache des Jndianer-Aufstandes in Colorado theilt ein in Denver angekommener Herr aus Meekcr Folaendcs mit:' Bekanntlich begann der streit damit, dajn zwei Indianer wegen Diebjtahls verhaftet werden sollten. Die Sache hing aber so zusammen: Mehrere Indianer, welche nach Mecker gekommen waren, um Geschäfte zu machen und ausgezeichnet beritten waren, wurden veranlaßt, mit einigen Weißen um die Ponies um die Wette zu reiten. Die Indianer gewannen zwei Ponies, aber die Weißen weigerten sich, dieselben auszuliefern, und zwar unter dem Vorwande, daß die Pferde nicht ihr Eigenthum seien. In der folgenden Nacht setzten sich die Jndianer heimlich in den Besitz der ihnen zukommenden Ponies und ritten davon. Das ist der ganze Dicbstahl, dessen sie sich schuldig gemacht haben, und dcöwegen haben bereits viele Indianer und mehrere Weißc ihr Leben verloren. Außerdem wurden dadurch Tausende von Menschenleben in Gefahr gebracht. Nicht mit Unrecht meint ein Wcchsclblatt, man sollte die beiden Indianer nicht wegen Dicbstahls verhaften, wohl aber die Weißen, wclck)e versucht hatten, sie auf diese gemeine Weise zu betrügen. Ei neWieder holung der FieberEpidemie, welche im Sommer 1885 mehr als hundert Personen in dem Bergwerksstädtchen Plymouth bei Wilkesbarre in Pennsylvanien wegraffte, droht dort auf's Neue. In vielen Fallen herrscht Fieber, und mehrere Todesfälle sind vorgekommen. Man hat jetzt gefunden, daß gewisse Leute den Inhalt ihrer Abtrittsgruben am unteren Ende der Ortschaft ansleeren und daß der Koth im Laufe der Zeit trocken wird und dcr Südost-Wind die Ficbermiasmen in die Stadt weht. In der Ueuesten Versammlung des Stadtraths bezeugten drei Aerzte, daß die ganze Einwohnerschaft wegen dieser Uebertretung der GesundheitsMaßrcgeln wieder mit Fieber bedroht sei. Der Rath beschloß sofort, eine Bekanntmachung er-, gehen zu lassen, welche das Ablagern von Koth und Kehricht im Weichbild der Stadt verbietet. Ferner wrnden die Einwohner angewiesen, ihre Höfe rein zu halten. Es herrscht unter ihnen die größte Furck)t, und Viele sprechen davon, lieber die Stadt zu verlassen, als Erlebnisse, wie die vor zwei Jahren, als die ganze Stadt am Ficbcr darnicderlag, noch einmal durchzumachen. Die Leute, welche ihren Absallstofs unterhalb der Stadt ableerten, werden von allen Seiten verdammt, und man will sie verhaften lassen. Gegenwärtig sind 20 Fiebett kranke in Plymouth. Vom Lluöltttidc. Wie wir schon berichtet, entstand zu Anfang dieses Monats in dem großen Waarenmagazin dcö londoner Kaufmanns William Whitelcy ein Brand, der einen großen Theil des ricsigen Waarenhauses zerstörte. Aus London werden hierüber noch folgende Einzclbcitcn mitgetheilt: Mr. William Whiteley, der Chef dcr großen Vermifchtwaaren - Niederlage", welche ein Raub der Flammen wurde, eröffnete im Jahre 1862 einen kleinen ebenerdigen Laden in Westbourne Grcve und war halb in der Lage, sein Geschäft zum Umfange mehrerer ausgedehnter Häuscrfronten zu erweitern. Das Etablissement zählte in der letzten Zelt zu den allergrößt j ten Englands. Mr. Whiteley. nannte sich als Kaufmann "(Zoneral proviäer", eine Thätigkeit, welche den Handel mit allen nur erdenklichen Gegenständen in sich begriff. Whitelcy hatte ein Bankgeschäft, eine Assecuranz - Gesellschaft, eine Kohlenniederlage, ein Juwelierge-schäft,einHcirathsvcrmittlungs-Burcau; er übernahm Begräbnisse und das Arrangement von Hochzeiten, war Gastwinh, Bäcker, Fleischhauer, Fisch- und GemüseHändler. Er richtete Häuser vom Dachfirst bis zum Keller ein und betrieb einen Pferdehandel. Wer in sein Etablisscmcnt in paradiesischem Zustande trat, konnte dasselbe, nach Hinterlegung der entsprechenden Summe, im elegantesten Anzüge mit Equipage, Pferden, Kutscher und Lakaien verlassen. Eines Tages kam ein bekannter Londoner Humorist!scher Schriftsteller in das Haus Whitcley und theilte dem Chef mit, daß er einen Elephanten zu kaufen wünsche. Kaltblütig erwiderte Whiteley, daß er momentan keinen auf dem Lager habe, daß er am nächsten Tage dem Käufer einige Muster vorlegen werde. Thatsächlich wurden dem Schriftsteller am nächsten Tage mehrere lebende Elephanten im Hofraume des Etablissements vorgeführt. Nebenbei bemerkt, besitzt Whiteley eine eigene Abtheilung in feinem Lagerhaus?, woselbst Pferde, .Papageien, Affen, , Hunde, Schlangen und andere Bedarfsartikel der englischen Großstadt zum Verkause gelargen. Seit dem Jahre 1882 ist es nun das fünstemal, daß im Waarenbauie Wbiteleu Feuer ausaebrocken
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"jm W.l w.n lfZ7 Die ungeheure Ausdehnung und Feuetgefahrlichkeit des Lagers haben ur Falge gehabt, daß keine Assecuranz-Gc-sellschaft die Versicherung der Wcrthobjccte übernehmen wollte. Der durch den letzten Brand verursachte Schaden wird mit zwei Millionen Dollars beziffert. Die kostbaren Tcppiche, das Möbcllagcr, die Wasche-, Koffer-, GlaS-, Porcellanund Stoff - Departements wurden ein Raub der Flammen." E s k o m m t selbst in England 'nicht sehr oft vor, daß die Gcldcntschädigung, wclchc die Geschworenen einer schmählich hintcrgangcncn Braut zuerkennen, in die Tausende gclit. Im Proceß, den Miß Elisabeth Stubbs aus Hull, die Tochter eines Fabrikaufsehcrs in Knaresborough, gegen den Rentier 3!ichard Wilhelm Etead anstrengte, n?eil er sein Eheversprechen nicht halten wollte, zogen die Geschworenen allerdings sehr scharfe Saiten auf. Miß Stubbs machte die Bekanntschaft des jungen Mannes in Lecds, als sie 1884 mit Freunden der Weihnachtspantomime beiwohnte. Der junge Herr, der kurz vorher durch den Tod seines Vaters ein Vermögen von Lstrl. 30,000 bis 40,000 erhalten hatte, machte der jungen Dame den Hos und bot ihr seine Hand an. Dieses Anerbicten eines Werbers, dcr in Salisbury House in Ripon einen stattlichen Haushalt führte, hatte für Miß Stubbs etwas Verlockendes; gleichwohl lehnte sie dasselbe anfangs ab, weil sie ihn für zu jung hielt. Am Neujahrstage 1885 gab sie jedoch ihre Einwilligung, nahm einen Vrautrinq von ihm an, und wurde seine erklärte Verlobte. Auf seinen Wunsch gab sie ihre Stelle in einem Kaufladen auf und, da er bis zu ihrer Verhcirathung in ihrer Nähe zu leben wünschte, traf man das Abkommen, daß er als Miether ihres Vaters in Knarcsborough wohnen sollte. Er machte ihr schöne Gcjchcnke, zahlte reichlich für seinen Unterhalt und setzte den Hochzeitstag fest. Bevor jedoch dieser kam, befand sich Miß Stubbs in der Hoffnung und sobald der Bräutigam dieses hörte, verschwand er. Er wollte nach Süd-Asrika auswandern. Miß Stubbs reiste ihm unverzüglich nach, holte ihn noch in Southampton ein und bat ihn, sein Eheversprechen zu halten. Herr Stcad stellte erst die Patcrnität in Abrede, bot ihr schließlich 20 Lstrl. und eine wöchentliche Zahlung von 2.1 Sh. an, ob schon sein eigenes Einkommen zur Zeit 2000 Lstrl. (40,000 M.) überstieg. Die Geschworenen sprachen daraufhin dcr Mutter eine Entschädigung von 1500 Lstrl. (30.000 M.) zu. In England v e c.) a f t i g t sich sogar das Haus der Lords, unter denen es doch gewiß große Hundelicbhaber giebt, mit dcr Frage des Schutzes der Menschen gegen die wüthenden Hunde. Das HauS der Lords hatte kürzlich einen Ausschuß eingesetzt, um Vorschläge zur Bekämpfung der Hundswurh zu machen. In ihrem Berichte erklärt sich die Commission dasür, daß allegunde einen Maulkorb tragen müssen, sobald an eincm Orte Fälle von Wuthkrankhcit vorgekommen sind. Jeder Polizist soll das Recht haben, herrenlos umherlaufende Hunde zu tobten. Endlich meinen die Lords, das Pastcur'che System solle in England eingeführt worden, sobald dessen Wirksamkeit thatsächlich festgestellt ist. Das Testament des ven storbencn Schifssmacklers August Volten wurde in Hamburg am 4. August cröffnet und publizirt. Es sind in demselben Bestimmungen über die Wcitersührung der berühmten Schisfsmaklersirma getroffen. Die 4 Gcschästsführer erhalten je 000 bis 24,000 M., die anderen Angestellten zusammen ö0,000 Mark, die Dienstboten, Hausknechte und Vootsführer, die über 5 Jahre im Dienste des Hauses sind, je 000 M. Milde Stift tungen sind mit 36,000 M. bedacht. Den Schuldnern des Testators für die Beträge bis 00 M. sind dieselben erlassen. Dcr Stempel ist einstweilen für eine Hinterlassenschaft von 7 Millionen M. entrichtet, doch wird die letztere insgesammt auf über 10 Millionen geschätzt. Eine Erbschaft von 10.000 Mark verlustig zu gehen und dafür noch 1000 Mark Proceßkosten zuzahlen, diese bittere Pille hat ein Berliner Friseur hinunterwürgen müssen. Derselbe hatte einen 87jährigcn alten Herrn lange während dessen Krankheit gepflegt. Dieser er wies sich dankbar. Sein ganzes Vermo gen hatte derselbe einem wchlthätigenJnjtitut vermacht. In einem Kodizill be stimmte er jedoch 10,000 Mark für den Friseur. Als das Testament eröffnet wurde, stellte es sich heraus, daß bei dem Kodizill das Datum vergessen worden war. Das betreffende Justitut bestritt deshalb seine Giltiakeit. Es kam zu eincm langwierigen Proceß, den der Friscur verlor und aus welchem ihm noch 1000 Mark Kosten erwuchzen. In der Wiener H ofoura ereignete sich jüngst folgender Vorfall: Daselbst erschien ein bereits in den Sieb-' ziger Jahren stehender Mann, welcher anscheinend dem besseren Arbeitcrstande angehört, und bat mehrere Passanten, ! ihn, nur sogleich zum Kaiser zu führen, ' da er wichtige, für das Schicksal Europas entscheidende Enthüllungen zu mas chen habe. Er warnte seine Zuhörer vor ' der Falschheit des Preußcnrcichs und erklärte, daß er auch den Kaiser Franz Joseph heute zu einem Bündnisse mit Ruß- j land gegen Preußen überreden werde,, wobei selbstverständlich Bayern wieder auf österreichischer Seite stehen werde, da er ganz München in der Hand habe ; der Mann producirte zugleich dem'ncugicrigen Publikum außer einem mit einem Zweimarkstück gestempelten Handschreiben des Prinz - Regenten von Bayern, in welchem ihm dcr Dank für seine kräftige Unterstützung der Ikegierung ausgesprochen wird, noch eine Zuschrift des bayerisehen Ministeriums, in welcher er aufgcfordert wird, in München einen Aufstand zu inscenircn. Man sah natürlich sofort, daß man es mit einem Irrsinnigen zu thun habe. Als die Passanten dem übrigens gutmüthigen Geisteskranken bedeuteten, daß. dcr Kaiser jetzt nicht in Wien sei, eilte der arme Grcis auf das Wachtzimmcr beim äußeren Burgthor zu, von wo ihn kurz darauf ein Sicherheitömachmann abholte, um ihn auf's Polizei - Commissariat zu führett. In den Frwäbnte.n. von dem Irrsinnigen
rss: '? gegen entzündlichen Rheumatismus. 3 Berichte über kle Ersolze on Ct. Jakobs Oei. welche vor Jahren erzielt wurden und jetzt bestättgL erden. Eiu ienmattker geheilt 1880. Hamburg. BerkZ Co., Pa. Vier Wochen litt ich an entzündlichem Stheu atiSmuS. Aente konnten meine Schmerzen nicht lindern. Ich war gezwungen im Huse zu bleiben ; meine Glieder waren geschwollen. Stach einigen Einreibungen mit Ct. JakobS Oel waren alleTchmerzenverschmundenund bei fort, gesetztem Gebrauch wurde ich ganzlich geheilt. Roland T. Leonard. 6 Jhre später danerud geheilt. Hamburg, BerkS Co.,Pa., 19. Okt. 1336. Vor ungefähr 6 Jahren wurde ich von ent zündlichem RheumanSmu befallen. Nach n. mendung on einigen Hiafchen Et. Jakob Oel ar ich rollständig theilt. Mit Ler, gnügen bestätige ich mein früher gegebene Zeuguiß üb die ausgezeichneten Wirkungen des Et. JakobS OelS. Roland T. Leonard. von elaemTepnty'Sheriff Juni 1581-gcheilt. Attleborough, Vafs. Im letzten Mal war ich tn Folge von acutnn Rheumatismus gezwungen im Bette zu bleiben. Mir wurde angerathen Et. JakobS Oel zu er suchen. Ich that eS und war am nächsten Tage so gesund wie jemals. Elijah Capron, Texut? Sheriff. 5 Jahre später vollstindis gehettt. Attleborpugh, Mass., 19. November 188. Ich hatt einen schweren Anfall von akutem Rheumatismus und war nicht im Stande einen Schritt zu gehen. Ich versuchte alle ohne Erfolg, b:S ich St. JakobS Oel anwandte. ES heilte mich vollständig und ich kann eS emvfehlen. Elijah Capron. Teput?,Sheriss. TUE CHARLES A. VOGELER CO.. Baltimore, ck Sjn DMguÄKoenW Vvrjiä HAMRIIRsiPR TROPFEN Ms Blutkrankheiten, Leber- u. Magenleiden fiuil, 60 EentI der fünf 8 lasche, 2J09 i alle Kpotheken u haben. TI OI1KLZS k. TOOU.U CO. BALnXOBX. SS. ÜB gtf..rr-r T ii ii 1 1 'iuini jtirni itr! fAinäi ra7flr.5l5' welche an M.. I K.n k7'.'-rankbetten. . ' 1 wnm leiden, w bc ö, Senr . traurigen sfnT... , ".oaunaen föreinb ümZ ' Wa s"Ünd rerscnde ich ksstenkf l?. 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Wir waren immer dafür, da unsere Beziehungen zu Oesterreich so gestaltet werden, daß sie dem zweifellosen Wunsche des serbischen Volkes entsprechen: in gewöhnlichen Verhältnis: sen aufrichtige Freundschaft auf Grund gegenseitiger Billigkeit; aber wenn außergewöhnliche Verhältnisse eintreten, sodaß sich Serbien entschließen müßte, ob es zu Oesterreich oder zu Nußland stehen soll dann kann darüber kein Zweifel sein, daß das serbische Volk immer zu Rußland stehen wird." Das Wiener Fremdcnblatt" versetzt den Hintcrmannern des Odjek wegen dieser Leistung folgenden derben Denkzettel, der hosfentlich seine Wirkung nicht verfehlen wird : Das Organ dcr radikalen Partei in Serbien wird es gewiß gerechtfertigt sinden, wenn wir aus seiner ancrkenncnswerthen Offenherzigkeit die nöthige Lehre ziehen und es als die erste Aufgabe uns ferer maßgebenden Regierungskrise bezeichnen müßten, der uns vom Odjek für die Tage der Gefahr in Aussicht gestellten Perspektive rechtzeitig und in aüsreichender Weise das Prävenire zu spielen. Jedenfalls scheint das serbische Blatt, wenn es das verhältnißmäßig ganz kleine Serbien der an dasselbe angrenzenden Großmacht gegenüber in das Auge faßt, bei seiner Politik nicht mit realen Factoren zu rechnen, wir könnten dem radica-' len Belgrader Blatt nur das Eine noch zu erwägen geben, daß es von Scmlin gar nicht so weit nach Belgrad ist und daß es in Oesterrcich-Ungarn nicht einen einzigen Slavcnstamm, fa, nicht einen Slaven gibt, welcher im Moment wirklicher Gefahr nicht aus vollster Ucberzcugung den Feinden der. Monarchie, und wäre es selbst ein feindliches Serbien, mit gleicher Begeisterung wie alle übngen Völker des Reiches entgegentreten
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