Indiana Tribüne, Volume 10, Number 345, Indianapolis, Marion County, 2 September 1887 — Page 3

W. E DOM'S

I. X. L. MssÜme 2aj öeste US B efen l W AB AS 3 BOIJTE! Kall Sie die Stadt nach irgend einer Rtch. tnng hin rt verlaffea beabsichtigen, gehen Sie zur Wadash Zicket.xsiee, Ao. 5ß 233 zVaiöi-gts gtxafa Indianapolis, und erfragen die Fabrpreise und näheren Mit theUung. Besondere Aufmerksamkeit wird Land-Kaufern und Emigranten gewandt Äkundfahrt-TicketS nach allen Platzen w SBiUn und Nordwcsten ! Die bittU'ftt 2lnU nach KORT WAYNE, TOLEDO, DETROIT nnd allen östlichen Städten StUhlVagZSLt. PalaftVchlafVagggllK. znverlässtzer Aaslnß nad dollftündige Sicher, heit machen die roste 2Bö5atl Gbn die beliebteste assag er-B.bn in Amerika ! K 1. Wu.d, Distritt.Paffazier. und Land-Agen Jndtanav oli, Jnd I o l, O n i t t), General Ticket-Manager. r. Hssd ler. Gen .Pass.. nnd Ticket.Agt. St. Lonis. Mo. Mscndahn.Zcit.TabeUc. .Ankunft und Adgang dir EtsenbahnzSg, in Indianapolis, an und nach Sonn tag, den 2. Januar 1887. 5nssLviJt, adison und ZndiovapIi Srsinba&a. ? gang: Anknnft: Sttx4ft&. I.. 4.15 Bn I JdckU,dce.. 10 ) Co , ad... 8.15 1 36&tcttaai0 0J Ern 3,d zu 4V?IVR Fl r. S 5 'vcI. 72 ' t FLtSg10 2 Landalia Line. txstlYiatn .... f. 50 3a zg O. V ttV -Xrr $ cc. rtfte r. ...1H Western Kali... &0J3Ui 3B,9 3 45Pv ail n lcc. .10.1)0 Cm ag 3(pt 4 45KS Exrreß 4 15 03 Schnellzug ZZ5 &leelem), ftolambni, Cä&cinnati nnd Jnd in. nadsli isenbahn (See Line.) HD Mß 3r I.. 2 S' B , S Ct ?j ttg 6.55 Um Kittr(m c .11X5 8 il(.112'Oi Dtaton tl 7.3J Cd 3 t- . M1i R 0 8 . . . 7 SO S , j 6 ll 3 00 b 5 3Ve- x;.oo w " t v " z Wichig iprefc 4. m I Bknton Har. j,10li5 z Crtta:&05 Dlttfoii, i. G. uud I. msaatig tftU4. Z.1 3ii u 7.8 Lm ttglich. 55 n lOj B . 11308 J.OO AS H 4 lzzltS. 5.50 , tl8't4.10J v li).5m ...... 5 11.2, 3.10 t3U5. 3.5J N I 5 01oi I tl2U?.7.40 Ubxctnsatt, 3abifisao!U, Ct. Louis n, Thleago Sisendah. Tineinnati Didifton. cktI.F . Z li Cai Ji!ana? ee. 10 4) 6b tntinncli 11 SZ ckL'vlll x x. ,1.4, 'VSftzilg .' 0tttm .... U 46 r. T. ... K.L5 - t ck 1 . :&t$'iul..,. 4-31 Brn I ISattck 11 10f l Lafaett See. 4.45 Nm Ehieago Division. K arl 7.10 hie Lou F . tzteag all ?.:?.(' Ugttch t c u I.. 3.11 Qijletn tx 6.00 afaoU Kci ..11 Q s tSltch I catoiupc. e. z IC lUiXat corta tprc.. 5 4j , Lafa,tte Äcc... 6.uü j.n ganlport St.. 7.10 Cm Zudiana, LloerniLgtou ndVeftern Sisendahu. ?,'.!.. 7.d0 iJLtt 4. irr 1300 u : Bu t2flil.Cü ftft GiSern V Gz. Ugttch SSO Eine xe 10.40 fOt Itlantic ijst. Z Zi öar 8ju t Oeftliche Division. Ofil.iNi:....4.l0 I Paeifte ffttZ... 7 X lagt, eprtt.... 9 ou S5 e 3 i 10 30 Uanti ip.... 3 5zm Giriern ip .... ZK, Sadafh, 6t. Loni & Pacific. Xt CiURatl 7.15 era S X x 3.15 CtKti c Cl 7.00 B khiH ,rtö, 11 0 Zol fflS I..1U 45 t Set a h Uail. 6 45 d Jndianapsli nnd Vineenneö vifenbahn. VSatl Caüo lj 7.15 Ba i v,,5 ..10 Bi iatinnil ee . 4.15 m Hatl Citra 1. 4 51 -fi kt2ei2att,Ha!niUouä:ZntianapslisGifenahn 3p tSNJ 4.Ü0 Brn G,ttvtS,U B.30 aityllnet. 8.10 i5B a ln D.r..V 3.50 m EnzIvUlt 85 8 all. 11 45 flJndst U tLoutl"4, meinnatt ee 4 Indianapolis, Deeatnr & Springsield. Tee Pt VaU. 8 3CSm Vtont,uma Äic tgl aulj Sonnt. 6 tGTLb Schnellzug i c I...10 5o5 echneljug X c I.. 3 50V SSonttjuma Lee oula Sonnt. ..101'Bm StaU L Chicago, St. Louis & Pittsburg. yVP Gr täekch 4 30 et I atnon 6cnnt 9.10 i ich ee D kl ix aaljt. IvV K V orntt6onnt.ltXOC r Uqlich ..(tli M9Cccula. I anbiana. Bce. 3.0 Comatajl. 4.00 SLtfttrn an. .1,3' VVHP l ttgkch tz.. i.tz I Ehicags snte dia Kvkoms. C)Ui9 Schnei ,ng tag H.15 jicago irrtt l".35 tö Znd'k Ls. Schn,Z,ua... 4.00 r Jndxl', Lsu. mtvnx ... SJOSQm Indianapolis nnd t. L,n: kisendaho safnxil, cc. " V ig . tdaltch 7.2 B c c 3.: V,4 t L 91.5.3011 Lol Pasln,,,.lu, , H 0 a et t lay ts c c tag! .25, tlalich l c c.lOJK) Bktaiopolti r 3 40 iii tt r tgl... 11.5 Bm Louisdillr, Jtta Zlldauy & Chicago. Zlir-Line. 5icags st lgl..ll.i0?Z hieag z tgl.. 3.338 TZ 9 von ce 50 I , Sc 9 USr 914 tt? hieag. ich. EU, K hie. i all lUOfta I ex öatl. 3.43 ?n Süg Mit r t, Lhsglk mit I, Schlasage x, BatUtr.

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Novelle von Emil Pe schkaü. (Fortsetzung und Schluß ) t Hugo reichte ihm die Hand und sagte tiefbewegt : Herr Colin-7)ch glaube Sie jetzt ganz zu verstehen, .i, Sie sind sehr unglücklich sehr unglücklich denn Sie glauben nicht einmal anLene, die Sie gut nennen. Und doch, werden Sie frei ausgehen Sie haben meine Hand darauf. Colin sah Hugo an mit einem Blicke, der nicht dem eines menschlichen We sens glich. Dann faltete er die Hände, fiel in die Kniee und brach in ein kindisches Schluchzen aus. Hugo schwieg, als er sich aber etwas beruhigt hatte, beugte er sich zu ihm nieder und sagte flüsternd: Seien Sie' jetzt vernünftig, Herr Colin, und hören Sie mich aufmerksam an. Sie werden jetzt meinen Leuten folgen, ein Wagen ist in der Nähe, dsri werden Sie in das Polizeigefängniß ge bracht werden. Sie verhalten sich ruhig, gleichmüthig, als ob Sie nicht der Schul dize wären. In der Nacht werde ich selbst in den Kerker kommen und Sie befreien. Ich werde Ihnen Geld und Kleider bringen, Sie verlassen die Stadt mit dem Nachtzuge und können in Havre sein, ehe bier Ihr Verschwinden entdeckt ist. In London wird es Ihnen leicht sein, eine Zeit lang verborgen zu blei ben, ich werde den Verdacht nach einer andern Richtung lenken, und wenn die nächste Gefahr vorüber ist, fliehen Sie nach Amerika. Von dort benachrichtigen Sie mich, und Ihre Angehörigen werden Ihnen folgen. Colin faßte zitternd Hugos Hände und küßte sie. Dank, Dank! Und daö ist alles wahr? Ich schwöre es Ihnen. Und Sie? Fragen Sie nicht darnach. Sie werden darunter leiden. Ich werde aus dem Amte scheiden, das mich ohnedem verdrießt. Ä!an wird Sie bestrafen. Ich werde ein paar Wochen im Ge fängniß sitzen und dabei fröhlich sein, wenn ich Sie gerettet weiß. Colin richtete seine Augen nach ihm und sah ihn lange forschend an, so lange und so fest, daß Hugo erröthete. Ist es erlaubt, daß ich Abschied von meiner Familie nehme? Gewiß. Ich werde sofort den Auftrag geben. Als Hugo sich umwandte, machte Colin eine blitzschnelle Bewegung nach dem Schreibtisch zu, öffnete ein geheimes Fach und nahm einen Gegenstand aus demselben. Er ließ ihn in seiner Tasche verschwinden und nabm dann auf einem Stuhle Platz. Eine Minute später traten Hortense und Amelie ein. Papa muß verreisen, sagte Hugo, sagt ihm Adieu. Dann wandte er sich ab. Er sah ivieder jene rührende Scene, wie die beiden auf seinen Knieen saßen und ihn küßten. Er sah sein glückliches Lächeln und hörte, wie er sie zärtlich fragte: Ihr habt Euren Papa lieb? Und jetzt hörte er ihre scherzenden Fragen: Was wirst Du mir mitbringen? Und mir, Papa ? Wann kommst Du wieder zurück? Dürfen wir Dir entgegenfahren? Bis Conecy wenigstens, ja, Papa? Wie ihm das alles durch die Seele schnitt wie es dem Unglücklichen das Herz rühren mußte ! Dann trat Rose mit der Mutter ein. Rose war ernst, ruhig, und ein dankbarer Blick streifte Hugo. Die Mutter aber hätte sich bald verratben, denn in ihrer kindischen Freude üoer die Ent r'- ff -. ff "V on . yuuungen7ivela)e ivr noze gemacyr yane, trat sie zuerst auf Hugo zu und reichte ihm die Hand. Colin umarmte die Mutter, die Km der, dann folgte er den Polizeibeamten. An der Thür aber. wandte er sich noch einmal um und seine Fassung verließ ihn. Er warf sich an den Hals seiner Frau, zog die Kinder an sich, betastete mit zitternden Händen ihre Gesichter und küßte sie wieder und . wieder. Die Thränen strömten aus seinen Augen, er fand kein Wort, nur ein dumpfes Stöhnen drang aus seiner Brust. Erst die Stimme Hugos rief ihn wieder zu sich. Mit einem Blick voll unsäglichen Jammers nahm er Abschied, und dann verließ er das Zimmer rasch, ohne sich noch einmal Umzuwenden. Hugo sah ihm nach und trat dann Rose zu. Sorgen Sie dafür, daß Niemand das Haus verläßt. Ich komme gegen Abend.' Rose 'drückte ihm die Hand und dann ging er. Draußen war die Menge inzwischen angewachsen und als Colin im Freien erschien, empfing man ihn mit höhni schen Zurufen. Hugo gab iweien seiner Untergebenen den Auftrag, das Haus gegen den Pöbel . z?i schützen und die Leute zu entfernen, dann stieg er in den Wagen, wo Colin und die beiden andern Beamten bereits Platz ge nommen hatten. Im Polizciqebäude angelangt, ' gab Hugo den Befehl, den Verhafteten in das Gesangmß abzuführen. Colm aber erbat sich noch eme Besprechung. Ich habe ein Geständniß zu machen. Die Beamten tauschten Blicke aus. Sie hatten auch nicht eine Spur von den geraubten Gegenstanden gesunden und begannen bereits, an der Schuld Colins zu zweifeln. Nun kam es doch anders. Hugo bewilligte die Unterredung und einen Augenblick später befand er sich in seinem Bureau allem mit Colm. Was wollen Sie noch von mir ? sagte er. Ich muß Sie bitten, vorsicbtig zu sein. Man weiß, daß ia) Beziehungen zu Ihrem Hause unterhielt, und wenn ich so oft mit Ihnen ohne Zeugen spreche, könnte ein Verdacht rege werden und unsern Plan vereiteln. Ich habe Ihnen nicht viel mehr zu sagen, erwiderte Colin. Ich möchte Jb

y Kr'v nen nut noch dankett-danken für alles. Und dann schwören Sie. mir, daß Sie den Meinen Vater sein werden, wenn sie mich nicht !)aben ? Gewiß, ich schwöre es. Ich glaube Ihnen ich hätte es auch so geglaubt. Ich kenne Sie jetzt ganz und Ihnen danke ich es, wenn ,ch ruhiger ruhiger als ich je gehofft - Ehe Hugo es verhindern konnte, hatte er eine kleine Phiole an die Lippen geführt und geleert. Hugo sprang auf. Was thun Sie? Ich sterbe ruhig versuchen Sie nichts dafür giebt es kein Gegengift. Fünf Minuten noch dann Ihre Kinder Rose Für Rose ja, für Rose habe ich es gethan. Sehen Sie mich an sagen Sie einem Sterbenden die. Wahrheit. Hätten Sie Rose zum Weibe genommen? Nie nicht wahr? O, ich kenne kenne Sie gut. Alles hätten Sie gethan aber das nicht, daß Sie den Lohn genommen hätten den Lohn. Das hätten Sie nicht ertragen, daß man gesagt hätte: er wurde bezahlt. Ich weiß, ich weiß und Rose liebt Sie so sebr und den Kindern werden Sic ein anderer Vater sein, ein besserer Vater, als ich es t)ätte sein können, ich, ein Flüchtiger, ein Verfolgter, ein Verbrecher . Er brach zusammen, seine Lippen wurden blau, feine Augen quol len aus den Höhlen und seine Hände zuckten. Und doch keiner keine Schuld keine Sühne nein, keine Sühne für euch allein für euch für dich, Rose haben Sie . sie lieb Hugo Adieu ! Hortense Claire ES war sein letztes Wort. Dann sank der Kopf zu Boden ein wilder Krampf der Glieder ein leises Stöhnen es war zu Ende. Noch an demselben Tage reichte Hugo sein Entlassungsgesuch ein, gleichzeitig um sofortigen Urlaub bittend. Derselbe wurde ihm telegraphisch bewilligt und am folgenden Abend verließ die Familie Colins, von Hugo begleitet, die Stadt. Sie zogen nach Paris, und als sechs Woche später Hugo in Brüssel eine Anstellung erhielt, da folgte ihm Rose als sein Weib. Sie wollte die Hochzeit vorzögern, denn die Trauer um den Vater lastete noch schwer auf allen. Aber die Mutter drängte sie fühlte, daß die Kraft, mit der sie sich aufrecht hielt, u versagen begann, und sie wußte, daß Rose sonst bald allein stehen würde. Jetzt ruht sie auf dem Kirchhof zu Brüssel und neben ihr ruht Colin daö war der einzige heiße Wunsch, der in ihren letzten Tagen von ihren Lippen kam. Rose und Hugo aber sind nicht weniger zärtlich verbunden, als es der Unglückliche mit seiner Familie war, und wenn sie in ihrer stillen Zurückgezogenheit auch ein ernsteres Leben führen als andere Leute das Glück hat ihnen doch gelächelt bis zum heutigen Tage. (Ende.) Fürstin Baranow. Novelle von Reinhold Ortmnn. (Fortsetzung.) Sie haben da einen sehr unbegründeten Verdacht gehegt, wie ich annehmen muß", fuhr er unbeirrt fort. Der Alte sah aus wie ein Unglücklicher, vielleicht wie ein Kranker, nicht aber wie ein Irrsinniger. Ich hatte ihn schon vom Fenster aus Wohl feine halbe Stunde lang beobachtet. In Sturm und 'Regen war er unverdrossen vor dem Hause auf und niedergegangen, im mer voll banger Sehnsucht auf das Hausthor und zu den Fenstern empor blickend. Wer weiß, mit welcher Inbrunst er den Augenblick Ihres Erschei nens erwartet hatte ! Ihre Furcht bat Sie da zu einer kleinen Hartherzigkeit verführt, liebste Asta!" Der Vorwurf war mit sanfter und freundlicher Betonung ausgesprochen worden, aber es war doch immer ein Vorwurf der erste, welchen sie von diesen Lippen vernahm. Die Fürstin gab l keine Antwort. Sie hatte den ObertOrper tief zurückgelehnt m die Pol ster, und sie bot alle ihre Kraft auf. ihre Thränen zurückzudrängen, welche ihr heiß in die Augen stiegen, um das Schluchzen zu ersticken, welches ihr fast das Herz abdrücken wollte. Es wurde auf der Fahrt bis zu der ziem licb entfernt liegenden Friedrich-Wil helmsttaße kein Wort mehr zwischen ihnen gewechselt. Sie hörten nur den gleichmäßigen Hufschlag der Pferde und das Prasseln des Regens, gegen die Glasscheiben der Equipage. Ein ein ziges Mal nur unterbrach ein scharfes, knäckendes Geräusch diese monotone Stille. Der Fächer der Fürstin war in ihren Händen zerbrochen ; aber ihr nachdenklicher Begleiter hatte nichts davon bemerkt, und als Asta sich am Ziel der Fahrt zum Aussteigen an schicken mußte, ließ sie die Trümmer unbemerkt auf den Kissen des Wagens zurück. In dem strahlenden Lichtmeer, wel ches die Festräume des gräflich Warrendorff'fchen Palais durchfluthete, inmitten der glänienden, lachenden, plaudernden Gesellschaft, welche sich da zu sammen gefunden hatte, gewann die schöne, stolze Frau ihre ganze Selbstbeherrschung zurück. Ihr Auge leuchtete so hell wie zuvor, ihre frischen Lippen hatten niemals bezaubernder gelächelt, und nur ein sehr scharser Beobachter hätte wahrnehmen können, daß ihr Antlitz bleicher war als sonst, und daß sich ein gewisser müder Zug auf demselben bemerklich machte. Ihr Begleiter, der von dem Hausherrn verschiedenen distinguirten Gästen als der Professor Neumund von Nordenfeld vorgestellt worden war, und den man von allen Seiten mit besonderer Auszeichnung und ZuVerkommenheit behandelte, zog sich unauffällig zurück, als die Fürstin ansing,

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! der Mittelpunkt einer ganzen Schaar von huldigenden Bewunderern zu wer ' den. Sein ernstes .Gesicht und seine schweigsame, reservir Haltng konnten

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zu der Vermuthung führen, daß ihm das rauschende Gesellschaftstreibeii um ihn her wenig Vergnügen bereite, und es währte denn auch nicht lange, bis er mit einem kleinen alten Herrn, dessen feiner Gelehrtenkopf von einer flatternden grauen Mähne umwallt war, einem berühmten Geschichtsforscher der Uni versität, in ernste Unterhaltung über ein wiffenschaftliches Thema vertieft war. Dabei konnte er es nicht verhindern, daß einzelne Bruchstücke eines Gespräches, welches in seiner unmittelbaren Nähe von zwei jüngeren Ofsiciercn geführt wurde, an sein Ohr schlugen, eine unfreiwillige Art des Lauschens, die ihm um so peinlicher war, als jene Konversation sich zum nicht geringen Theil mit seiner eigenen Person be schästigte. Ein prachtvolles Weib, diese Fürstin Baranow!" sagte der eine. Und immens reich, wie ich aus zuverlässiger Quelle gehört habe. Ist schließlich kein Wunder, daß es überall ein förmliches Wettrennen giebt um ihre Gunst. Eine fürstliche Wittwe von höchstens fünfundzwanzig Jahren, mit Schlössern und 1 Gütern und ungezählten Millionen das ist denn doch kein ganz gewöhnlicher Bissen." i Aber unsere guten Freunde kommen bei dem Nennen da doch sammt und sonders um einige Nasenlängen zu spät. Die schöne Wittwe ist längst in festen Händen !" ! Es ist kein Zweifel ! Er gilt all. ' gemein für den Verlobten der Fürstin, ' und die Art ihres Verkehrs ist nichts anderes, als eine öffentliche Bestätigung j dieser Gerüchte. Ist sie doch auch heute ; Abend wieder rn seiner Gesellschaft auf dem Feste erschienen !" Der Mensch hat in Wahrheit ein unheimliches Glück ! Trotz seiner Jugend einer der geseiertsten Cbirurgen, von dessen wissenschaftlichen Wunderthaten man in der ganzen Welt nicht Aufhebens genug machen kann, muß er nun auch noch diesen Haupttreffer machen ! Wie ist er nur zu einer so illustren Bekanntschaft gekommen?" Man sagt, daß er ihr am Sterbebette ihres Gatten zum ersten Mal beaegnet sei. Der Fürst war noch ein Mann in guten Jahren, als er sie hei rathete, aber von einer stürmischen Ju gend ziemlich arg verwüstet. Während der ganzen Dauer ihrer kurzen Ehe war sie ihm wenig mehr, als eine Krankenpflegerin, und sie soll sich dieser traurigen Pflicht sogar mit einer musterhaften Hingebung unterzogen haben. Als die Krankheit in ihr letztes Stadium trat, wurde auch Professor von Nordenfeld nach Petersburg berufen. Dem armen Fürsten vermochte er freilich nicht mehr zu helfen; aber wie. der Augenschein lehrt, ist er wenigstens mit Erfolg bemübt gewesen, die verlassene Wittwe zu trösten." Aber es ist doch immerhin eine Mesalliance, die sie da eingeht." Wie man's nehmen will! Niemand weiß so rechts wo die Wiege ihrer Durchlaucht gestanden hat. Man hat seine Vermuthungen, aber man spricht nicht gern davon." Ach, wie interessant! Wohl gar eine ehemalige Theaterprinzessm? Ich muß gestehen, es ist etwas in ihrem Aussehen und in ihrem Auftreten, das mich von vornherein auf ähnlichen Verdacht gebracht hat." Oeffentlich aufgetreten ist sie wohl niemals; aber es wird in der That erzählt, daß sie im Begriff gewesen sei, sich zur Opernsängerin auszubilden, als Fürst Baranow sie kennen lernte und sich sogleich sterblich in sie verliebte. Das geschah in Wien; aber von Geburt ist sie unzweifelhaft eine Norddeutsche, und es giebt Leute, welche beHäupten wollen, ihre Eltern lebten hier noch immer in großer Dürftigkeit in irgend einem Gäßchen." Der kleine Geschichtsprofessor, der nicht das scharfe Gehör Nordenfelds befaß und der jenem Gespräch darum nicht die mindeste Beachtung geschenkt hatte, konnte kaum begreifen, welche Ursachen die immer auffälliger werdende Unaufmerksamkeit seines berühmten Kollegen von der medizinischen Fakultät habe, und er schüttelte vollends in hoher Verwunderung die graue Mähne, als Jener sich plötzlich mit einigen hastig hingeworfenen Worten losmachte und einem anderen Tbeil des Saales zu strebte. Nordenfeld war in der Tbat nicht länger im Stande aewesen, die UnterHaltung in seiner Nachbarschaft anzuhören. Das Blut kümmerte ihm in den Schläfen, und er hatte Mühe, seine Erregung zu verbergen. Was man da über die Fürstin zu sagen wagte, hatte ihn in tiefster Seele empört. Noch war zwischen ihm und dem Weibe, welcbes er liebte, welcbes binnen wenigen Mo naten seine Gattin werden sollte, niemals in den Sinn gekommen, sie da rum zu befragen. Aber einer mit sol cher Frechheit auftretenden üblen Nachrede gegenüber mußte er künftighin eine Waffe besitzen. Nicht zum zweiten Mal sollte es ein Schwätzer wagen dürfen, ungestraft die schwerste aller Verdächtig gungen, die Verdächtigung einer verbrecherischen Undankbarkeit qegen die Fürstin zu erheben! Sein Blick suchte Asta in dem Gewühl, und er war ein! germaßen überrascht, als sie ihm nach längerem, vergeblichen Suchen am Arme eines weißbärtiaen Generals aus einem der kleineren Nebengemächer entgegen trat. Sie sind ein wenig ritterlicher Beschütze? Ihrer Dame, Herr Barton !" sagte sie mit einem schwachen Versuch, zu lächeln. Ohne den aufopfernden Beistand der liebenswürdigen Excellenz hätte ick wahrscheinlich der ganzen Gesellschaft das Schauspiel einer Ohnmacht gegeben. Ich fühlte mich schon auf der . r . r r , c Hersayrt nlcyr ganz woyi, uno nun iru ?ien wohl die Hitze und die starken Par üms die Schuld daran, daß mich plötz lich ein Schwindel besiel. Zum Glü'cl verstand der General meinen Hilfe flehenden .Blick und führte mich in den kühleren Nebenraum, wo ich mich eins: aermaken erholen konnte. Ich werd Ihnen diesen Dienst niemals vergessen. Excellenz!" Und ich werde diesen Abend immer ! u den glücklichsten meines Lebens zähen!" erwiderte der alte Krieger galant. indem er die dargebotene Hand mit et.Was Geifer Artiakeit an seine Lippen

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führte. Zu .meiner. Freud ö habö ich jetzt die Beruhigung, Eure Durchlaucht in' der sicheren Obhut einer ärztlichen Autorität zn tvisien, und ich überlasse dem Herrn Professor den beneidenswer then Platz an Ihrer Seite!" Er zog sich zurück und Nordcnfcld führte die Fürstin zu einem abseits stchcnden Sessel. Sie sind wirklich krank, Asta?" fragte er mit aufrichtiger Besorgniß. Seine Erregung von vorhin und ihn Ursache waren für den Augenblick völ lig vergessen. Es ist nichts von Bedeutung, mein Freund!" gab sie mit schwacher Stimme zurück. Ich bin nur etwas abgespannt und sehne mich nach Ruhe. Wäre es Ihnen ein Opfer, mich schon jetzt nach Hause zu geleiten?" Welch eine Frage, Asta?" Ich gehe sogleich, um den Wagen vorfahren zu lassen,' hoffentlich bleiben Sie unterdes scn ruhig auf Ihrem Platze !" Es hätte seiner Mahnung dazu mchi bedurft, denn die Fürstin dachte in dieser Stunde nicht daran, eine Komödie zu spielen. Sie fühlte sich so schwach. als wäre sie eben von einer schweren Krankheit erstanden, und ihre Füße vermochten sie kaum zu tragen. Wie aus einer weiten Entfernung hörte sie das Summen und Rauschen des gesellschaftlichen Treibens, und es beherrschte sie nur die einzige Furcht, daß man noch einmal versuchen könnte, sie in dasselbe hinein zu ziehen. Aber ihr Platz war so versteckt, daß Niemand sie bemerkte, und als Nordenfeld nach Ablauf von fünf Minuten zurückkehrte, konnte er sie hinausführen, ohne daß sie durch irgend eine lästige Begegnung aufgehalten worden wären. Auf das Zärtlichste erkundigte er sich nach ihrem Besinden und nach den Ursachen ihres Unwohlseins. Asta nahm all' ihre Kraft zusammen, um ihm eine beruhigende Antwort zu geben. Sie zwang sich sogar mit äu ßerster Adstrcngung zu einem heiteren, scherzenden Ton, denn sie wollte um jeden Preis verhindern, daß er noch einmal auf den Alten zu sprechen käme, dem sie vorher kein Gehör geschenkt hatte. Aber wie eisiges Entsetzen rieselte es über ihren Leib, als er sich plötzlich mit der Frage an sie wandte: Sie haben mir nie von hren Ver wandten gesprochen, Asta, ist Keiner derselben mehr am Leben?" Welchen Veweggnmd konnte er gerade jetzt zu einer solchen Erkundigung haben? Die Angst, das; ihm vielleicht eine Ahnung von der Wahrheit gekommen sei, schnürte der Fürstin fast die Kehle zusammen, aber wenn es so war, durfte sie sich am allerwenigsten durch den Anschein der Verwirrung eine Blöße geben. Ich glaubte, es sei Ihnen bekannt, daß noch zwei Schwestern des Fürsten am Leben sind," sagte sie leichthin. Diese Damen haben indessen niemals eine besondere verwandtschaftliche Zärtlichkeit gegen mich an den Tag gelegt, und seit dem Tode meines Gatten hat jeglicher Verkehr zwischen uns aufgehört." Und Ihre eigene Familie, Ihre Eltern?" Die Fürstin lachte hell aust Es war eigentlich ein recht unmotivirtes La chen. Wie neugierig Sie heute sind, Rai mund! Es sieht fast so aus, als fürchteten Sie, in eine schlimme Verwandtschaft hineinzugerathen! Nun, Sie mögen sich beruhigen! Meine Eltern trugen zwar nur einen bürgerlichen Namen, aber sie gehörten immerhin der guten Gesellschaft an." Sie mißverstehen mich, Asta! Ich fragte nicht, weil ich etwa auf diesen Umstand irgend welches Gewicht legte. Ich habe nur ein Interesse daran, zu erfahren, ob Ihre Eltern noch am Leben sind." Nein!" sagte sie kurz und scharf, ohne vorherige Ueberlegung und mit einer Bestimmtheit, die jeden seiner Zweifel entwaffnen mußte. Dabei wendete sie ihr Gesicht von ihm ab, und starrte unverwandt durch das Wagenfenster in die nächtliche Dunkelheit hinaus. Uebrigens werde ich nicht gern darau erinnert, daß ich mit ihnen den bessern Theil meines Lebensglücks ver lor!" (Zortiennna fofat 1 Wenn Sie den d e st e n. r e l n st e n und stärksten ssi g! Backpulver, (bakiug powder,) QgtXQCtt, (flavoring extracts) und Gewürze, All.'S rein und unverfälscht traben wollen, kann fragen Sie räch H. F. SOLLIDAY S Waaren uul zebranchen Sie keine andern. 90, 8 3100 Süd Pcunsylvimta Str. Indianapolis, Ind. ET Zweiggeschäft in Wickiita, Kau. S. Mnöton. 2 Oft Washington Str. Empfiehlt seine große Auswahl in 51. & D. Steel Ranges für Hotel und Private. New Lynian Gasoiin-Oefen die besten der Wclt. Die vorzuglichen Eis Behälter an hartem Holz. Argand Nangeö u. Kochöfen und fictubr-hkeroe.

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