Indiana Tribüne, Volume 10, Number 345, Indianapolis, Marion County, 2 September 1887 — Page 2

isKiÄwC-&Ä

Zndiana Tribune. Erscheint giglich und Sountkgs. fftitlttchi .Triöäue tostet durch den ZxUtJ ll VJ Gnt xr ch, M tag ,TribR b senil fit So, Cld mfarnnts 1 atl. r, VsJ icglfchtäi I 83tami:tia)l3Bf 13 ptf Cfütti ISO O. Marvlanbür. Indianapolis, Ind., 2. September 1887. sächsische Armuth. Ter Lcrl. Volksztg." wird geschriebm: Aus dem Handelskammerbericht zu P lauen erfahren u?ir. auch das durchchnittliche Einkommen der Steuerpflichtigen in diesem Bezirke. Wahrhast erschrecklich niedrige Zahlen starren uns da entgegen. Man muß bei dem Durchschnittseinkommen immer im Auge halten, daß auch die Reichsten an demselben ' theilnehmen. Noch sei erwähnt, daß cs selbstveritändlich auch in unserem Königreiche eine große Anzahl ganz armer Leute gibt, die vollständig von der Steuer befreit sind, also noch geringeres Einkommen, als daö unten angegebene haben. Und wenn man vom Durchschnittseinkommen redet, dann ist es selbverständlick, daß wiederum eine große Zahl von SteuerPflichtigen unter dieser Durchschnittszisfcr im Einkommen steht. Doch nun wollen wir die statistischen, ganz gewiß unverdächtigen Zahlen selbst sprechen lassen. Der höchste Betrag wird in Zwickau erreicht ; das Durchschnittseinkommen beträgt dort 594 M. 66 Pf. (etwa $145); darauf folgt Markneukirchen mit 505 M., Plaucn mit 449 M. 83 Pf., Oelsniy mit 440 M. 63 Pf., Querbach mit 437 M. 83 Pf., Neichenbach mit 435M. 34 Pf. Crimmitschau mit 412 M., Werdau mit 406 M. Dann folgen in immer absteigende: Linie die Städtchen Netzschkau, Mvlau, .Lengenfeld, , Schwarzenberg, Adorf, Schncebcrg, Eibenstock, Kirchberg, Treuen, Aue, Neustädel, Falkenstein, Elsterberg, Lößnitz, Hartenstein, WildenfelS, und nun geht eS geradezu ins llste Elend hinein. In Johann-.Geors genstadt beträgt das jährliche Durchj'chnitlscinkommen der Steuerpflichtigen 241 M. 44 Pf., in Grünheim 236 M. 47 Pf., in Mühltroff 224 M. 77 Pf., in Schoneck 219 M. 80 Pf., und in Pansa i06 Mark! Nimmt man nun an, daß das Durchschnittseinkommen in den kleineren Ortschaften und Dörfern des Bezirks Plaucn sich mit dem der kleineren Städte deckt, (nehmen wir hoch an 250 Mark, d. h. $60 das Jahr oder nicht ganz 17 EentS den Tag) dann zeigt sich uns ein geradezu jammervolles Bild im oberen Boigtlande. Selbst wenn man annimmt, daß bei der Steuereinschätzung daS' Einkommen durchweg zu niedrig angegeben wird, so würde dies Moment doch nur sehr geringen Einfluß auf die Nichtigkeit obigen Resultats haben. Verschiedene Geschäftsleute lieben eZ sogar, ihre Einnahmen etwas höher anzugeben, als sie in Wirklichkeit sind, und zwar des Eredits wegen ; bei Beamten und Lohnarbeitern kannte man die Jahreöeinnahmen bis auf den Heller. So könnten höchstens Handwerker und kleine Geschäftsleute etwas geringer durch die Steuerbehörde in ihrer Jahreseinnähme festgestellt sein, als sie in Wirklichkcit Einkommen haben. Dies würde aber immer nur eine ganz geringe Verschiebung der oben angeführten Ziffern zu Gunsten des wirklichen Jahresdurch-schnitts-Einkommens hervorrufen. In der That, das bleiche Elend und der Hunger grinsen uns aus den halbamtlichen, statistischen Zahlen entgegen. Das obere Voigtland ist vorzugsweise ,in Industrieland. Wer nun immer noch von dem erneuten, durch die preußischdeutsche Wirtschaftspolitik hervorgerufenen Aufschwung der Industrie und der Geschäfte in unserem Königreiche fabelt, dem halte man zur energischen Widerlegung obige Ziffern vor, aus denen, er Belehrung schöpfen kann. EinEhestands-lfapitez. Ein Statistiker im Osten hat sich die Mühe gegeben, über die Ehcverhältnisse in den Ver. Staaten genauere Nachforschungen anzustellen. Er stellt fest, daß Heirathen unter gewöhnlichen Arbeitern und Handwerkern noch immer so häusig stattfinden, wie früher, und auch Clerksund Beamte mit geringem Einkommen sind dem Abschluß einer Ehe ebensowenig abgeneigt, wie in früheren Zeiten. Dagegen zeigen jetzt Gelehrte, Kaufleute, Fabrikanten, Geschäftsführer in bcdeuunden Unternehmungen und solche Leute, die ein bestimmtes Einkommen von einem vielleicht ererbten Vermögen haben, nur geringe Neigung, sich in die Fesseln der Ehe schmieden zu lassen, und ziehen e8 vor, ihre gesammte freie Zeit Steifen, . Studien unv eleganten Sports" zu widmen. Je wohlhabender.' und unabhängiger hier zu Lande die Männer werden, um so weniger geben sie darum, eine eigene Familie zu gründen. Die Neigung zum Heirathen nimmt stufenweise unter den Männern ab, je höher sie die .sociale Scala" erreichen. Der Statistiker meint, die Ursache für diese Erscheinung sei hauptsächlich in dem Umstände zu suchen, daß das Eheleben in den vornehmen Klaffen" zu einer seljr kostspieligen Einrichtung geworden ist. Die Frauen dieser Gesellschaftsklasse gehen nlcht mehr daraus aus, ihren Mannern zu helfen und durch Zürsorae und Sparsamkeit den Wohlstand derselben zu beben, sondern widmen nur ihre ganze Zeit dem äußern Glan und dem Vergnügen. Sie säen nicht, und sie ernten nicyr, uno ino oocy yerrNHer aellelvet, als Salomo in aller seiner Pracht." Ähre Gedanken sind nur auf qesellschaftliche Genüsse, nicht aber auf die Erforderniffe des Helms gerichtet. Sie haben es nie gelernt, eine nützliche Rolle in der Welt zu spielen, und lernen dies auch niemals. Sie haben in der höheren Tochterschule" vielleicht etwas Malen und Muslk gelernt sonne einige Sprachkennt nisse erworben, doch it damit einem Manne, der ejin behaaliches Aamilienle-

. , "-TN-v-'KWv;-

y-Vw'rSaWS7.llll 1 JHyTiiiflc. J - . . . -.

ben süyren will; nur wenrq geholfen. Eine gebildete Ftäu" ist gegenwärtig in den Ver. Staaten ein Lurus, den sich nur ein reicher Mann erlauben darf. Männer mit einem nur mäßigen Einkommen ziehen es in der Regel vor, ihr Geld für andere Lurussachen" auszugeben, die ihnen eine größere Abwechselung bieten, als dies die gebildete Frau" allein thun kann, und sie handeln auch darnach. Ein weiterer Grund, warum in den Ver. Staaten in den höheren Classen" so wenige Eheschließungen stattsinden, ist in dem Umstände zu suchen, daß es in unserem Lande viel mehr gebildete grauen (riebt, als Manner. Aus zehn Ladies" nach hiesigen Begriffen kommt höchstens einGcnt'leman. Fast alle Knaben, die hier im Lande geboren werden, hegen den Ehrgeiz, künftighin ihren eigenen Lebensunterhalt verdienen zu können, sogar wenn ihre Eltern reich sind. Mit den Mädchen ist dies nicht der Fall. Die Letzteren besuchen verschiedene Schulen und Lehranstalten, bis ihre Bllduna." vollendet ist. Sie lernen außer verschiedenen anderen Sachen das Klavierspiel, das Singen, Tanzen und Malen, und halten sich alsdann für vollständig weltreif." Man kann fast in jeder Stadt in den Ver. Staaten die Wahrnehmung machen, daß die Anzahl der Mädchen, welche die Hochschulen besucht, zehnmal großer ist. als die Anzahl der Hochschulcr männlichen Geschlechts. Auf zwanlg höhere Tochterschulen" kommt hochtens eine höhere Lehranstalt für Knaben und Jünglinge. Außerdem werden viele ursprünglich für die letzteren bestimmte Lehranstalten zugleich auch von Mädchen besucht, wahrend rn den Tochterschulen" selbstredend jede Theilnahme von Knaben oder jungen Männern ausgeschlössen ist. Zn fast allen Landern des Auslandes erhalten meür Männer, als Frauen, Ausbildung in 2Jhisif u. Kunst. Bei uns ist dies nicht der Fall. Unsere Kunstschulen und Musik-Conservatorien werden fast ausschließlich von Mitglicdern des weiblichen Geschlechts besucht. Die Folge davon ist, daß unsere höheren la en" oemahe durchweg aus Anachörigen dieses Geschlechts bestehen. Ein junges Mädchen, welches auf einem emale oucqe" .oder aut emer städtischen Hochschule einen Eursus zurückgelegt hat, hält sich in der Regel für viel zu vornehm, als daß sie einen Arbciter oder einen Handwerker heirathen sollte, der vielleicht kaum die gewöhnliche Elementarschule durchgemacht hat. Findet sie keinen Mann nach ihrer Wahl, dann geschieht es nicht selten, daß sie früher oder später in. eine Lage aeräth, in welr r ..lif .. r ' m ajcr Iie norygeorungen ncy nacy einer Veschästigung umsehen muß, die früher von einem Manne beklcdtet worden war. Auf diese Weise wird es den Männern immer schwieriger, sich einen eiqenen Hausstand zu gründen und eine Frau zu ernähren, besonders wenn Letztere vergnügungssüchtiq ist und viel auf äußeren Putz und Tand hält. Die Aussichten sind demnach ganz dazu angethan, daß die Entte" an alien gebildetenJungfern" in unserem Lande mit jedem Jahre größer ausfallen wird. Es gelingt eben nicht einem jeden Mädchen, Bankpräsidenten, reiche Kaufleute oder MentierS zu heirathen. Will eine junge Dame" nicht mit rinem armen Handwerker oder Elerk vorlieb nehmen, dann muß sie zusehen, wie sie rzxL -f . t. crn.ri rr rv iu; auciu üuruj oie cii scaiogi. nre ganze feine Blldunq ist auf eine Elasse von Ehestands-Eandidaten berechnet, die trotz des Reichthums unseres Landes doch nur sehr dünn gesäet ist. Nachfrage und Angebot stehen in diesem Falle zu einander in keinem natürlichen Verhältniß, und das weibliche Geschlecht zieht dabe' den Kürzeren. Auch darf man nicht aus dem Aua lassen, daß es viele Männer gibt, die durch eine Heirath ihre gesellschaftliche c r? ""-. t " uno slnancleue icuung vervessern mocyten. Jedenfalls ist es nicht ihre Absicht, f c r r eine xsxaw zu yeiralyen, oie n cy iyren Begriffen in der Gesellschaft" nicht mit ihnen auf derselben Stufe steht. Viele zunge Leute, die gern vorwärts streben möchten und die meisten thun dies auch wollen gerne wissen, auf welche Mitgift sie rechnen können, wenn sie sich dazu entschließen, die Sorge für eine Fran künftig auf ihre eigenen Schultern zu nehmen. Sie wissen ganz genau, daß ihr Einkommen nicht dazu ausreicht, einen kostspieligen Haushalt zu führen, es ist ihnen jedoch weniger bekannt, welche Ansprüche ihre Frau später an ihre Kasse in Bezug auf neue Hüte und Kleider, Thcater und Bälle u. s. w. stellen würde. In vielen Fällen müssen sie für das Geld, welches sie verdienen, schwer arbeiten, und sie können sich nur selten mit dem Gedanken versöhnen, daß sie ihr sauer erworbenes Geld an Flitterkram für ein, Frau verwenden sollen. In den meisten Ländern des europäischen Eontinents richten die Eltern ihre Hauptausmerksamkeit darauf, ihren Töchtern außer einer anständiaenMitaift eine möglichst gründliche Kenntniß der Küche und der Hauswirthschaft im Allgemeinen beizubringen. Eine höhere" (schulbildung kommt nur da in Betracht, wo die Mittel vorhanden sind, um der Tochter von vornherein eine behagliche Existenz zu sichern. Besonders in Deutschland und Frankreich wird die Küchenbildung" der Mädchen nicht vernachlässigt. Vielleicht wird man auch in den Ver. Staaten dereinst auf denselben Standpunkt kommen. I n Ontonago, N. I., setzte ein muthwilliger Arbeiter Namens Polk seinem Kameraden Hollis eine kleine Gartenschlange auf die Achsel. HolliS arbeitete weiter und bemerkte das Thier erst, als dasselbe sich um seinen Hals bewegt hatte und ihm bereits in dasGesicht kroch. Mit einem Entsetzensschrei hob er seine Hände empor und fiel dann ohnmächtig zu Boden. Er soll sicb in Folge des Schreckens in einem sehr schlimmen Zustanoe befinden. Der durch seine Theilnähme an dem bosnischen Jnsurrectionskampse und durch seine mehrjährige Festungshaft bekannt gewordene Hadschi Loja ist nach einem aus Mekka vom 21. Schemal (13. Juli) datirten Schreiben dortselbst gestorben. Auf einer Reise naH Konstantinopel begriffen, erkrankte er in Dscheddah, so daß er .nach Mekka zurückgebracht werden mußte, woer nach enigen Tagen starb.

(ritt Paradies ttt der LÄüst

Mitten tn der großen Colorado-Wüste befindet sich eine sönderba Thalscnkung, durch welche die südliche Pacisic-Eisen-bahn läuft.. Der niedrigste Punkt derselben liegt 260 Fuß unterhalb des Mecresspieqess. und hier sindet sich ein Salzlager, das vermöge seiner Mächtigkeit und Reinheit dazu berufen zu sein scheint, j die ganze Erde mit Salz zu versehen, ! ..t st wenn einmal auc anocren vsaizqucuen aus der Erde ausgenutzt sein sollten. Früher war in der Gegend äugenscheinlich ein großer See, der indessen in Folge mangelnden Zuflusses austrocknete und einen Niederschlag hinterließ,. der von Ferne einer Eisbahn ähnlich ist. Das frühere Seebett ist etwa 3040 Meilen lang und etwa 20 Meilen breit. Ueber die Salzkruste hinweg ist in einer Länge von etwa einer Meile eine Dampf-Tummy" eingtrichtet worden, und das gewonnene Salz wird von den Arbeitern einfach auf Schubkarren geladen und dann nach den Frachtmaggons gebracht. Die Salzkruste besitzt nicht überall dieselbe Mächtigkeit.' An manchen Stellen ist sie nur einige Zoll dick, an anderen hat sie einen Durchmesser vou fast fünf Fuß. Lioerpooler Salz muß erst in der Mühle" getrocknet werden, wenn es für den Weltmarkt herzerichtet werden soll ; das Salz in der Eolorado-Wüste kann sofort vermahlen und zum Gebrauch versandt werden, da es 99 Procent reinen Salzes enthält, das im Markte unter dem Namen Nv Liverpool" bekannt ist. Es ist unzmeisclhaft das beste und reinste Salz, welches in der ganzen Welt vorkommt. Etwa 20 Meilen weit von diesem Salzlager, und zwar mitten in der großen Eolorado-Wüste, haben die Angestellten der südlichen Pacisic-BahiN in einer Tiefe von 460 Fuß einen artesischen Brunnen gegraben, welcher jede Stunde 1800 Gallonen Wasser liefert. Die Entdeckung dieses Brunnens hat dazu geführt, daß in der Umgegend zwei ganze Townships von neuen Ansiedlern in Beschlag genommen wurden. Auf der Station Indio", wo die EisenbahnGesellschaft zuerst einen artesischen Brunnen.grub, wachsen gegenwärtig verschiedene Bäume, darunter sogar Palmen, und auch Blumen und Gemüse gibt eS jetzt dort die schwere Menge. An Weintrauben, Wassermelonen, Tomatoes, Rosen, Geranien und anderen Kindern der Flora herrscht jetzt dort durchaus kein Mangel; die Wassernielonen werden sogar im Monate Juni reif. Die Gegend bei Indio verspricht überHaupt eine herrliche Oase in der Wüste werden zu wollen. Man spricht bereits davon, dort Baumwolle, Kaffee und Tabak zu pflanzen. Niemand zweifelt daran, daß in dieser Gegend die Bananen besser gedeihen werden, als in San Bernardino ? Eounty in Ealifornien. Einige Meilen vom Eisenbahnbctte entfernt befindet sich jetzt bereits ein Hain von Dattelpalmen, der richtige Datteln trägt, obgleich die Güte derselben noch viel zu wünschen übrig läßt. Die Bergabhänge sind überall mit Palmbäumcn bepflanzt, und die Thäler in den umliegenden Bergen sind reichlich mit Quellen versehen. Diese Thäler bilden in ihrer Art ein Paradies. Es entstehen zetzt dort Heimstätten, die ganz dazu berufen .zu sein scheinen, die rafsinirteste Cultur des Ostens in diesen Wildnissen" heimisch zu machen. Es gehört nur etwas Muth, Capital und Ausdauer dazu, um den Beweis zu liefern, daß man mitten in der Wüste von Colorado leben kann, wie ein Herrgott, wenn man die Geschichte nur am richtigen Ende anzupacken versteht. Jedenfalls hat sich die Mythe von der großen amerikanischen Wüste" bereits ganz bedeutend überlebt.' Vom Jnlande. In der kanadischen Provinz Manitoba hat der Weizen 25 bis 30 Bushel pc5 Acker gebracht und die Provinz wird 1,000,000 Bushel zur Ausfuhr übrig haben. Das reichste Indianermädchen auf der Sisur-Reservation bei Pierre in Dakota ist dieser Tage mit einem Weißen Namens Carlin, dem Hauptschrciber der dortigen IndianerAgentur, getraut woiden. Der neue Squam-Mann ist mit der angesehenen Carlin'schen Familie in Illinois verwandt. Ueber tausend Indianer wohnten der Trauung bei, und die Hochzeitsfesilick)kciten währten drei Tage. Ein a l t e s E h e p a a r Namens Joseph und Anna Muraviez traf neulich mit dem Dampfer Polaria" von Hamburg in New Jork ein. Die Leute hatten weder Geld noch Gepäck bei sich, und ihr ganzes Bcsitzthum bestand in einer Drehorgel. Der Mann erklärte bei der Negistrirung im Castle Garden, er beabsichtige, mit seiner Frau zu Fuß nach Teras zu wandern, wo Verwandte sie aufnehmen würden. Das Ehepaar wurde vorlausig im Castfe Garden zurückgehalten und die Verwandten wurden von der Ankunft der kühnen Orgeldreher uf telegraphischem Wege in Kenntniß gesetzt. Ein gräßlicher Mensch muß der Neger Charles Rider sein, welcher in New ZZork unter der Anklage des unordentlichen Betragens verhaftet wurde. An der Ecke der 22. Straße und C. Avenu: hatte sich eine Gruppe Neugieriger um ihn versammelt und sah ihm mit Grauen zu, wie er sich bemühte, den Leichnam einer Katze zu verzehren. Ein Polizist kam dazu und nahm den ekelhaften Burschen beim Wickel. Vor dem Polizeirichter leugnete eS der Angeklagte, die todte 'Katze gefressen zu haben, da er aber bereits . früher wegen eines ähnlichen Unfugs" bestraft worden war, so sandte ihn der Richter auf zwei Mouate nach der Strafinjel. Der deutsche Arzt Dr. BrückCiann von Jackson, dem Hauptorte des Countn Cape Girc?rdeau in SüdostMissouri, ist kürzlich auf folgende Weise in seinem Berufe um das Leben gekommen.' Nach Mitternacht klopfte e3 an seine Thüre, da Jemand seines Beistandes bedurste. Er setzte sich in sein Buggn und eilte nach dem Krankenhause. Er erreichte es aber nicht, denn am frühen Morgen fand man ihn sterbend am Wege, während sein Fuhrwerk wenige Meilen davon Herrenlos aufaeariiien wurde. Man ermittelte

daß Dr.' Zvt'Uckntöiiii aus seines schneUen

aurt einen Abgrund, hinabgestürzt war, woourch er sich lebensgefährliche Verwundungen zugezogen hatte. Ueber e i n e n b r it t a l e n Mord wird aus TituSville in Florida gemeldet: Der Holzhändlcr Hont wurde durch das Elavicrspicl seines Nachbars Cook derart belästigt, daß er schließlich in voller Wuth seine Flinte zur Hand nahm und' sich auf die Jagd nach dem Ruhestörer begab. Nachdem er eine Zeitlang in der Straße herumgerast, bcgegnete er Cook und fragte ihn, ob er der fürchterliche Klavierspieler sei. üook bejahte dies. In einem Augenblick hatte Hoyt sein Gewehr in Anschlag, sprach weiter kein Wort und schoß ihn auf der Stelle todt. Hoyt ist verhaftet woroen. und die Nachbarn drohen ihn zn lynchen, doch sollte man in diesem Falle für den Mörder mildernde Umstände eintreten lassen. Einem Elavierspiclcr gegenüber hat er sie gewiß verdient. Drei Kinder bewahrten kürzlich am Abend einen Bahnzug zwischen Calhoun und Windsor im westlichen Missouri vor Unglück. Der Zugführer bemerkte ein kleines Feuer auf dem Bahnkörper sowie drei Kinder, welche Feuer? brande in ihren Händen schwangen. Der r . . . , ff tl c . r.i ug wuroe zum riusiano eoracyr, ocr uqführer erkundigte sich beiden Kindern nach der Bedeutung ihrer Signale, und die Kleinen erwiederten,daß auf der nahen Elsenbahn-Brücke em Pferd auf dem Geleise liege. Das Pferd hatte sich mitden Hufeisen zwischen zwei Schienen sestgebackt und war gestürzt. Nachdem die Bahnbeamtcn das Pferd aus seiner gefährlichcn Lage befreit hatten, wurde die Fahrt fortgesetzt. Die Passagiere ersuhren erst bei der Weiterfahrt von der großen Gefahr, die ihnen bevorgestanden, wenn nicht die Kindern als Netter erschienen wären. Es waren ein elfjähriger Knabe, ein achtjähriges Mädchen und ein dreijähriger Pausback, der ebenfalls mit einem brennende Stock dem Zuge entgegenninkte. Zum Schlüsse des diesjährigcn großen viertägigen Baltimore? Schützenfestes wurde die zweitausendjährige Jubiläumsfeier des deutschen Volkes" begangen. Die Feier wurde Vom Baltimore? Gesangverein Harmonie" durch HesanH eingeleitet. Mächtig brausten durch die Halle die kräftigen Accorde des Sieges-Gesangs der Deutschen nach der Hermanns-Schlacht", componirt von Franz Abt. Dann gelangte das prächtige lebende Bild ,,ein Gcrmanenzug erscheint vor der römischen Grenze," unter Mitwirkung des Baltimorer Turnvereins zur Darstellung. Hierauf hielt Carl Ahrendt, der bekannte Schriftsteller und dramatische Künstler, die Festrede, über welche u. A. der Balt. Corresp." schreibt: Festredner Ahrendt repräsentirte in Gestalt wie im Vortrage den Urtypus eines echten Tcutonen. Alle Hörer waren begeistert von dem Vortrage und zollten demselben hau: sig lebhaften Beifall." Den Schluß der Feier bildeten zwei lebende Bilder: Gutenberg zeigt Fust und Schösfer den ersten Bogen der neu gedruckten Bibel", und: Germania beschützt ihre wiedergefundenen Kinder Elsaß und Lothringen," wobei die ,,Harnionie" die .Wacht am Rhein" sang. Die Begeisterung war so groß, daß alle Anwesenden dieses Nationallicd mitsangen. Eine e r st a u n l i ch c U n w i s -senheit herrscht nach dem Bericht der vom Staate angestellten Fabrik-Jnspectorcn (Franey und Connolly) im Staate New Vork. Obgleich nur Kinder -von mehr als dreizehn Jahren in den Fabriken beschäftigt werden dürfen, und es sich also nur um solche jugendliche Arbeiter handelt, welche Zeit genug gehabt hatten, einen zur Erwerbung der Elementarkcnntnlsse ausreichenden Schulunterricht durchzumachen, fanden die Jnspcctoren taufende, theils in Amerika geborene, theils in früher Jugend eingewandcrtc Kinder, die Nicht schreiben konnten, fast ebenso viele, welche außer Stande waren, zu lesen, und weitere taufende, deren Schreiben sich daraus beschränkte, daß sie ihren eigenen Namen zu kritzeln vcrmochten. Von den Eltern in den Fabriken sagt der Bericht: Etwa der dritte Theil von den Assidavits der von uns in den Fabrikorten vernommenen Eltern war mit einem Kreuz unterzeichnet, und wir aewannen den Eindruck, daß die Zahl der Kreuze auf solchen Schriftstücken nicht geringer sein wird, wenn die Kinder, welche jetzt Afsidavits nothwendig machen, erwachsen sein und in betreff ihrer eigenen Kinder Afsidavits abzugeben haben werden. In Europa geborene und erst kürzlich hier eingewanderte Kinder sind weit besser unterrichtet, als die in unserem Staate geborenen und ausgezogenen, eine Lage der Dinge, welche übrigens auch von Fabrik-Jnspectoren anderer Staaten beobachtet worden ist." Vem VuSland, W i e Lieutenant Wißmann, oer bekannte Afrikaforscher dazu kam, sich seinem gefahrvollen Beruf zu widmen, darüber werden jetzt folgende interessante Details mitgetheilt: Wißmann saß einst als ehrsamer Lieutenant im 90. Jnfanterie-Regiment in seiner Garnison Wismar mit mehreren Kämeraden beim Bier, als er börte, wie am Nebentisch ein ihm bekannter reicher Privatier sich mit Freuden lebhaft über die jenen dunklen Erdtheil aufsuchenden kühnen Reisenden unterhielt. - Man sprach gerade von den Schwierigkeiten und Gefahren einer solchen Forschungsreise, und der Hauptredner, jener Rentier, behauptete, es werde sich wohl so bald Niemand finden, der das Wagniß unternehme. Wenn Einer für das . nöthige ; Geld sorgt, reise ich quer durch Afrika," rief in diesem Augenblick Lieutenant Wißmann vom Nebentisch her, und der für die Afrikaforfchung begeisterte ältere Herr nahm den jungen, kühnen Ofsicier sofort beim Wort. Er fragte ihn, wie und an welcher Stelle er denn eigentlich den dunkeln Wclttheil durchqueren wolle? Wißmann besann sich nicht lange und machte auf einer herbeigeholten Karte von Afrika mit seinem Bleistift einen Strich von einem Ocean zum andern. Alles lachte, doch unser Privatier 'fand an dem entschlossenen Wesen des jungen Ofsicierg' Gefallen, man sprach sofort ernsthaft und eineyend über die AvLele-

enhett, mit Handschlag trennte man sich

Und ant nächsten Tage saß Lieutenant Wißmann, der cs sich' vor jenem Abend, als er in jugendlichem Ungestüm die kühnen Worte aussprach, nicht hatte träumen lassen, Afrika jemals zu sehen, bereits eifrig hinter den Büchern und studirte zunächst aus diese Weise Land und Leute. So wurde Lieutenant Wißmann Afrikaforscher. Interessant ist übrigens eine Schilderung einer Begegnung Wißmanns mit den Afrikarcisendcn Lieutenants Kundt nnd Tappenbcck mitten im schwarzen Erdthcil, welche Herr Kundt dieser Tage im Freundeskreise zum Besten gab. Wißmann und feine beiden früheaen Kameraden kannten sich nicht, doch hatten die Schwarzen vom Nahen des weißen Mannes den Beiden Kunde gegeben. Der Vortrab Wißmanns bestand aus einer regelrechten Vorpostenkette von circa 100 Mann, die mit allen Vorsichtsmaßregeln anrückten und erst bei lebhaften Winken von der anderen Seite die Waffen senkten. Es folgte ein dichte? Haufe Schwarzer und noch eine dritte Abtheilung; letztere war 400 Mann stark. Tann erst nahte Wißmann selbst, auf einem Kameele reitend. Mit erstaunlicher Schnelligkeit wurden von den Schwarzen Zelte aufgeschlagen, und in edlem Wein feierten die drei kühnen Forscher ihre im fernen Weltthcil erfolgte Begegnung. Ein von der Britih rnedical Association ernannter Ausschuß Hat, wie die Altsch. Medizinalztg. berichtet, eine eingehende Untersuchung über 52 Personen abgehalten, welche da3 100. Lebensjahr überschritten hatten. Da die Aufschlüsse in den meisten Fällen von behandelnden Aerzten herrühren, erhält der soeben veröffentlichte Bericht der Enquete einen hohen Grad der Zuverlässigkeit. Das Durchschnittsalter der 1 Männer und 16 Greisinnen ist 102 Jahre, der jüngste ist 100 Jahre, der älteste 103 Jahre alt. Was die Lebensverhältnisse anlangt, so sind von 50 Fällen 3 als reich, 24 als wohlhabend und 13 als arm verzeichnet. Keiner gehört dem Adel an. Von den 16 Greisen ist nur einer nicht verheirathet gewesen, von den Frauen waren 27 verheirathet, 11 mit großem Kindersegen ; 9 waren vor ihrem 20. Lebensjahre verheirathet, 7 im 16. und 2 im 17. Mäßigkeit im Essen scheint nicht nothwendig ein langes Leben zu bedingen, da 12 als starke Esser bezeichnet sind ; doch erfreuen sich Alle einer guten Verdauung, was allerdings eine Hauptsache ist. Alkoholische Getränke werden von 15 gemieden, 24 genießen wenig, 6 eine mäßige Quantität. Einer trinkt wie ein Fisch wenn er es hat. Fleischnahrung genießen I gar nicht,, 2 sehr wenig, 25 wenig, 10 mäßig, einer selr viel. Von 45 Personen rauchen 35 keinen Tabak, 1 kaut. Von 40 schnupfen 3, worunter 2 weibliche. Von den Rauchern haben 3 Männer und 4 Frauen viel, 3 Männer und 2 Frauen mäßig geraucht. Vezüglich geistiger Fähigkeiten werden 11 als hochstehend, 29 als mäßig, 5 als niedrigstehend und einer als kindisch verzeichnet. Nur 7 sind an's Bett gefesselt, 26 sind ausnehmend aktiv. Die Sehkraft von 2 Personen hat sich erneuert; nur 2 von 38 haben falsche Zähne und 3 Frauen noch das ganze eigene Gebiß. Ein Mann hat 24, -ein anderer 16 Zähne. Die meisten haben keine ernstliche Krankheit während ihrer bisherigen Lebensdauer durchgemacht. Vor Kurzem h a t sich in Paris eine in der galanten Welt ziemlich bekannte junge Dame durch einen Pistolenschuß getödtet. Es ist wieder die alte Geschichte. Nach den verschiedensten Liebesabenteuern hatte die junge Frau sich in einen jungen Arzt verlieft und einige Jahre mit ihm gelebt. Vor kurzer Zeit wollte der Liebhaber das Verhältniß lösen, um sich mit einem reichen Mädchen zu verheirathen. Die Geliebte will die Trennung nicht überleben; sie erschießt sich. Soweit ist die Geschichte, wie gesagt, nicht neu. Aber nach dem Tode wird durch bei der Verstorbenen vorge? fundene Papiere die Entdeckung gemacht, daß der Selbstmord kein freiwilliger, sondern durch Suggestion" veranlaßt war. Der junge Arzt soll, so heißt es, feine Geliebte in magnetischen Schlaf versenkt, eine Pistole auf den Tisch gelegt und der Hypnotisirten befohlen haben, sich am nächsten Tage zu erschießen. Das Opfer gehorchte unbewußt dem geheim: nißvollen Befehl. Die Polizei hat sich der romantischen Angelegenheit bemächtigt und wird sie wohl bald recht unromantisch aufklären. Englische Blätter erzählen das folgende, allerdings kaum glaubliche Geschichtchen aus dem Familienleben des serbischen Königspaares: Königin Natalie von Serbien hat die Gewohnheit, ihren Gatten im Gespräche mit dem Kronprinzen nur immer !e gras" (der Dicke). zu nennenl Zufälligerweise hörte König Milan, wie sein Sohn der Muttei vor einigen Tagen zurief: Jch komme gleich, Mama, ich muß mich nur bei Is rag" verabschieden!" Aergerlich wandte sich der König um und sagte: Ueberlege wohl, bevor du Redensarten annimmst, ob dieselben auch hübsch und artig sind." Blutroth im Gesichte rannte der kleine Prinz aus dem Saale, und die Königin schmollte wieder ein paar Stunden lanq mit ibrem Gemabl." Eine neue Art der Bodencultur erregt gegenwärtig bei Mecklcnburger Landwirten Aufsehen.. Es handelt sich um die Erfolge, welche der als tüchtiger Landwirth bekannte Rittmeister a. D. v. Eleve aus Earow bei Parchim mit seiner Moorculturanlage erzielt hat und welche jetzt beim Beginn der Ernte klar vor Augen treten. Auf etwa 54,000 Quadratruthen Moorfläche sind alle möglichen Getrcidearten gcsäet worden, deren Stand ein geradezu vorzüglicher und deren Körncrertrag der denkbar größte ist. Sogar die Hafer- und Gerstenstauden sollen denen des Roggens an Länge nicht nachstehen, deren Äehren bis zu 20 Em. voll großer Körner gcwach.icn sind. Fast täglich kommen größere und kleinere Landwirthc, landwirthschaftliche Vereine undDeputationen von Stadtund Dorfgemeinden um die Moorcultur zu sehen. ' Einige Erbpächter der Parchim'schen Gegend wollen, durch die Erfolge zu Earow ermuthigt, noch in dir. fern Jähre den Anfang mit dieser neuen und verhältnißmäßig billigen, Art der Wadenmirtblcbaft macken. .

Mükö i. HAMBURGER BRUSTTHEE gegen Vrust und Lungenleiden. Berichte Ober Dr. Auqust König' Hambur. er Brustthee, welche or Jahren erzielt wurden und jetzt bestätigt erden. Jahre lange Leide geheilt September 1576. Ost endal, N. F. Neber in Jahr litt ich an Vrustschmeren und nicht wollte helfen, bis ich meine Zuflucht ju it. uguir onig amourger Brmuyee luchm, welcher mich in kurzer Zeit heilte. j John Niller. i I 11 Jahre später dauernd geheilt. j k5 rvVTT (t) n o Q:KstAMifit)T i vf )VUU4 AOOf Sechs Packet Dr. ug. Snig'T Hamburger Brustthee haben Brustschmerzen geheilt, an de nen ich seit Jahren gelitten hatte. Jhn Miller. Ceit Jahren gebranchl. Baltimore, Md., 13. Januar, 1837. Seit einer Reihe on Jahren gebrauch, ich Dr. Lluautt A&nia'S fvamburocr Rnifei unk hab gefunden, bat dieser Thee ein fiuuj or nr:ik. arx : . r tiui. I ,ugllche Kittel gegen Erkältungen fit. Der ClOC : bemäbrte stA in den (dtliimnftra S?flat ch lzalt, denselben stet tm Hause Vorrüthtg. mmae,he, 01 OrleanS,Ttr. 2er it Erfolg gewkdt. Lemont, JllS., Ll. Januar, 1887, Dr. August ASnig'S Hamburg Vruswhee ist ein an, ausgezeichnetes Mittel gegen Erkäl. tunaen und hat sich tn hiesiger egend schon seit langen Jahren bewahrt. In den meisten Familien, wd er sterS vorräthig gehalten. J.S.Sodenschatz. 7E CHARLES A. VOGELER CO., Baltimore, Md. ViAlAUÄKoenigd WÄ HAMRIIDsiCB TROPFEN CJ1 vlntkankheiten, Leber u. Magenlelden Pil. M Cents tut fünf Z laschn, ti 00 tn Oes Uxotbek u hab. SBS CHAELZ3 A. T06XLSR CO. BALTXXOftl. KB. überaus trato & STÄJ Tuncen leiden, au telft "env l mffrmn die iiue ich mmfrts. kV.k-'"v"l,i e?it?itW , r?; r:incni danae mm;sl. -v- vrauell-Lrzukbeiten . irt'MnJfryas,.-. ' cressir,: rii. c ttt. Ijjfiir (OMTO'Bfltl Pjjl i r. Cures flRemoves Tarif Sunburn Dee StlngSf Mos qulto and All lnos Rlf-ocJ I f W W V W j . j rarixs, BI-OTCHES, Humors, Birth-maxts, and erwry form ofsTrln blemlshes, positive!? cored on th.o xoost delicato Elrln wiüiout leavio? a Bear, by ITIOX) 01 Tl t.TTXe30.t. Price 5cts., COcts. and $1. Th HopPül MinTg Co., lew Xjondon, Conn. Uttle Hop Pllla for Bick-headaclie, dyröepsia, blUousneesaiidoonjstipationhavenoequ&L 25s. At aruists or by nali. I allen Lvotheken ,u haben. C. PINGPANR'S deutsche Buch - Handlung ! L?o. 7 Cub TllabamaSr. Bücher aller Sprachen. Neue und gebrauchte Bücher. Niederlage sozialistischer Werke und Flugschristen., Anstreicher - Arbeiten s'I:: namentlich ConWte zum Anstreichen -ifif: ton Häusern werden auf't Schönste ausgefüllt von CARL HOFMAUN, 136 Madison Avet" Preise mäßig. Schöne und gute Arltl wird garantirt. Oicherbeit, (Sparsamkeit und Bqnemlickkeit ann nicht besser gewahrt werden, als durch die Zoch-Gaö-Oefen! Die Morphium flcht ist jetzt auch bei Thieren beobachtet worden. Wie dieMed. Preß and Circ." mittheilt, findet man in Ländern, in denen das Opiumrauchcn allgemein verbreitet ist, nicht selten Katzen, welche eine Vorliebe sür den Opiumrauch zeigen, den sie doch in der ersten Zeit fliehen. So setzte sich in dem Falle die Katze sofort an das Bett ihres Herrn, sobald er seine Pfeife anzündete, und athmete begierig den Nauch ein. In anderen Fällen sröhnten Affen und Hunde dieser Leidenschaft. .Solche Thiere sind durch melancholisches und niedergeschlagenes Benehmen charakterisirt und schlafen mehr 'als andere Thiere ihrer Gattung. Eine Katze eines Herrn in Cochinchina liebkoste und spielte in einer ihren sonstigen Gewohnheiten ganz widersprechenden Art und schien oft außerordentlich glücklich zu sein, und das nur, nachdem sie Opiumrauck eingeathmet hatte. Zwei Affen athmeten nicht allein den Nauch ein, sondern kauten auch das nicht verbrauchte Opium. So auögesprochen wardieMorphiumlcidenschaft, daß sie ängstlich heulten, wenn die ,,Sitzung." beendet war, und sie sich aus dem Fußboden wälzten.,. Naubthierc, wie Panther, sind durch Gewöhnen an Opi' um-Einathmungen gezähmt worden. . ttcust MUlho' "Best Havanna Cigars.

mm

irrun

5 3 I

r-k

3eT .

2--..

Vlk Hin, 35t ßrefifcjt llt V&NDALIA LWE k tzr Ssitna? Weil sie die kürzest, und beste Linie fllti 0t. Xotils, IIlHHonrl, Knnsas, Iowt?, Nebraska, CCeaccLS, Ax-lcaxiNn, Colorado, Novr Moxloo, 13 eoota na CöHsorn ii ist. Des Vahniett ist dsn Ctcln snd die Etzu. en sind cttS Stahl. D!e Vazeu haben die eueyeu B:rbessern2gen. Jeder Zug b'.t Schlafwas.eJ. YesiaZieie, cd fie uz V:!1,.e ezJer Klaffe ode? Epirnten.Villete hedeu derben durch unsere Psffsgierzöze tzltt kka c befördert. Ob Cle uns ei Billet zu rafifcijteu Vr sen, tln ercurs.ukdillt 9tz irgend eiue So? ölsenbahsbillkte teoHe, kam? Sie, er i schreibe 9At a EL 1. erln&, jsiftent Seneral Vasiakin,g,u a,h'?gtn un 3ZirtH t? Jnd',: ft. k ill, Cra'i Sapt. St.Lon!S, tts U t-.V 55.,. t vlT Luxus! Die Gee Line üntt" (l & ST L und C C C & I BAHN). Diese LuSglz?ichnk!e Bahn befördert Passagiere nach Cinoiiiuati, Cloveland, "Diifl'alo, und allen Neu England Städten. S d laswagen zwischen Jndianopoiis und New Aork odne Wagenwkchstl. Direkte Verbindung nach Ilssonr!, .rkansas, ?exas, snsas, Xedraska, Colorado, Califor nien und Mexiko. Wed.igfte Aalen. tT Man dende sich dezen näherer JuZor mallen an D B. Martin, Gen'l Pass. Agent. Cleveland. j. Nichols, Gen'l West. Agent. St. Loat. Oiiloctro, t. Loulv ein 1 "PlttHtaurßj- Rsilloncl. Leü-Tad, wr inrÄa6fndf tnt o''k$t. s 1 . TCirj, '.lil in; ifli Bricc sl .!.z)r:t, Znlxl c t tr.st: Clanen.

chnazg Poftjlig. 9r.1f l l:mbm fll.OOP MfSRn 6:i3 . 1.0 N v:Zj . v:t 1:31 , 7:0 , 8:3.1 3:2 . &.oo , . b:53 . 3:2 . v l . . 9:4 , m v:U . . ll:io . 6 txi . . . ll XErn 1 .00? . 4:? . .. . ... 4:o . . f.oo , 6:?i . 5:Ri . .... 6:uü , . J.05Cm SüOAa .44. 6:m . : 0 7 . ö:00 . :W 7:J 9.ib , 3:üJ;im 7:

U.00 6:io 6:i. m Nt4onb . Tiuytsn... , Pioua... . , Urbans ... , kelumbut, a Xioar! ... . vteudenvtle . eLheeNug.... . PUtburz... , Harrtlburg.. , valttore... , Uashwato. , vh,lablotzta Nkw vk.... , ofton TSaltch. j Tkgttid, ausgeben-! , 3cnn!?g. Pllann'i ?t'alft, CUf d t)te;üccB dch bt PiUibvr?. Harriibsrg. Phtlae ur. inCoit, h Äkchjkl, :oi in iZ-t'wtt'il BcUtmor, Eoiir.stoB und ?si:en. tZJ Fahrten nach allen Orllif r Ctäitr ftndln Sen Hauxt'ahrkarten.Sureeu bei 2E?I cnb in d StdtBurau, Se cr J2inot n vashingt 5tre unh in Nr toi C) et ura Zudlanarvli, u jaden. SchlzfLLkKsrten k5r ta orauk gefichrrt vtiUn durch S?;,kat', det den Agenten im ttituetttc-j sltt ia Zwirn Dsxot ,u 3nbttnoroIil, Id. f. R. erlüg, . . P. . o,dvg.cke Kashiua ton , Jllwkt Etrai. Ind'rlk. Asera, Genl. Senzg.r, Pittkburg, Pa. .. evl.Vaasier,undltt..Ak tttkh9ta, flpouisviiiE.WtwAiBAiiY Chicago Rt (,(- Die kür:!!e und direkteßt Linie von 1TSJ2TA.IfA.T'OJL,1& aH Frankfort, Dlpbi. Montieello, Michiga Citv, Chicago, und allen Orten u nördlichen Jndiana, vlichi gan, nördliche Illinois, WiSconfin, Iotva, Mwuesota. edrat'a, ausa, ew ÄXerreo, Dakota, Zcevada, lirads, Californien nnd Oregou. s direkte Jüqe täglich 2 von Indianapolis ach ttieago; ebenso ach Michigan City. Slegautc Pullmaun Schlaf daggon ans den Nachtzng SepSckmarkes bit au's Reiseziel ertheilt. ein ahn hat größer B ? tkmltchkeUe tUt billiger Skstt all wir. (?Ui( und Equtxiruug nicht , bertrffe. etahl-Slei. , illr rlattn nd Stoittfl, Suftbrems und a. oder Ei richtungen, unüöertrefftich voril?:' für Emigron, ten, Land undTouriften.BiUet naq irgend ine Ort, der on nd ahn drLH ud. Wenn an nördlich, südlich, tftltch tvtx ifilich B reisen wünscht, kaufe man nicht da! .nA)igi txitt, lil na unser Pr,s . s. w, gsd, kSg S!5hre d man sich a j. D. Baldwla, Distrikt Paffsgi, Lgt, s. ZI & JllirMtkaßt. Jndianixs , Zd Job v. Vrso O. G. BldC.. ralS,rn,altir. eral Passage t'' M(ti.n!i. iz, ? EZSVIkch. 3 I & I R B Sie kirzrfle atz ttftt 0el) a4 Loniaville, NaehviLle, Memphis, Chat tanooga, Atlanta, Savannah, jacksonville, Mobile and Nev Orleans. C tft dortheilhaft fnr Pasiasine ach Süden, ilse direkt Kante zn uehwen. ' yalaft, Schlaf nnd Var!orWage twilcheu Chicago und LoaUdUle nnd Tt Loni uud LoniZdill ohi.. Qagentrechsel. motif Tchnelltgkeit nd SicherheU diele die Seff die alle ,udnlasfige V. M. M. M. U.. Xt. Dorln, sftZl,t 9tal VssairUnt. rdfte DaRingtcn nd JlliiH Ctr., Zd,lH W. F. Black, Bnucrintcndfat