Indiana Tribüne, Volume 10, Number 344, Indianapolis, Marion County, 1 September 1887 — Page 2
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Snöiana Tribune.
Erscheint FSglich nud Ssuntags. e7U t,Uch, .Xrtfiftnt kostet durch ZrlfMll Cictl per Qoch, die sntg .rii" tiU pr B03. usa tb et. fl Vs? laftlchUtt la B3ttsltCK9laf I5 9 3r. Ofsieez 1120 O. OarvlanbQr. JndisRSpoliS, Ind., 1. September 1887. Zweierlei Ansiedler. Dakota ist aus nichts so stolz, als aus seine Nustlers", erzählt die Dakota Dell". Die Einwohner des Territoriums mögen sich noch so sehr ihrer großen Weizenernten, ihrer aufblühenden Städte und ihrer Wirbelstürme rühmen, den ersten Rang räumen sie jedoch unbedingt dem Rustler" ein. Was ist ein Nustler?" Capt. Belloui kommt mit $25,000 in der Tasche mit der Eisenbahn nach Dakota. Schon unterwegs geberdet er sich roie ein König aus dem Morgenlande. Er beansprucht eine ganze Parlorcar für sich allein und verlangt von dem farbigen Portier, er möge vor ihm niederknieen, damit er Eavt. Bellow seine Füße auf seinem Rücken ausruhen lassen könne. Wehe dem Eisenbahn-Conduc tcur, der es wagt, anderer Meinung zu sein, als Capt. Bellow. Er läuft Gtfahr, mit einem kräftigen Fußtritte von dem Zuge gestoßen zu werden. Eapt. Acllow ist endlich glücklich an seinemBestimmungsorte gelandet. Er tritt in ein Hotel und verlangt eine 5 EentsCigarre, wofür er einen Hundert-Dollar-schein hinwirft mit der barschen Aufsorderug, ihm den Rest zu wechseln. Er macht den Angestellten des Hotels überbaupt die Hölle heiß, bis er sich entschließt, sein Capital in Grundeigenthum anzulegen. Er thut dies im großartigsten Maßstabe. Er kauft Farmen und Ländereien, die er überhaupt bekommen kann, und lebt dabei herrlich und in Freuden. Die Zeitungen nehmenpflichtschuldigst" Notiz davon, daß Colonel Bellow 'mit einem billigeren Titel thut er es nicht mehr sich entschlossen habe, in Dakota seinen Wohnsitz aufzuschlagen und sich an der Hebung dieses Landestheils zu betheiligen. Natürlich ist der neugebackene Eolovtl" auch ein großer Politiker vor dem Herrn. Er nimmt an jeder politischen Versammlung Antheil, und bald hat er es durchgesetzt, daß er zu jeder Eonvention als Delegat erwählt wird. Um seine Farmgeschäfte bekümmert er sich wenig. Fehlt es ihm an Geld, dann wendet er sich an gefällige Agenten, di ihm den fehlenden Mammon besorgen, natürlich gegen sicheres Unterpfand. Schließlich will es das Unglück, daß er bei dieser Art Geldgeschäfte seine ganze Habe verliert. Es dauert nicht lanae. um in Dakota $25,000 an den Mann zu bringen, wenn man die Sache nur ordentlich anzupacken versteht. Eine andere Art Ansiedler. George Ouietman kommt nach Dakota. Er ist blutarm und gerne Willens, eine ganze Wagenladung voll Holz zu spalten, nur um seinen Hunger stillen zu können. Es fällt den Zeitungen nicht ein, von seiner Ankunft Roti; zu nehmen, im Gegentheil warnen sie ihre Leser, daß sie vorsichtig sein möchten, in der Gegend hät- j ten sich wieder mehrere Tramps" gezeigt. Mr. Quietman bekümmert sich nicht um die Zeitung. Es gelingt ihm, auf einer Farm für $18 monatlich Arbeit zu finden. Er ist maßig und sparsam, und dabei fleißig wie eine Biene. Nach einigen Jahren ist er im Stande, sich eine kleine Farm zu kaufen, und es dauert nicht lange, bis er noch eine zweite Farm im Besitz hat. Im Laufe der Jahre bringt er es wohl zu einem Vermögen von 825,000, aber er verhält sich dabei fortwährend ruhig und bescheiden und macht mit seinen Leistungen kein Aussehen. Es fällt den Zeitungen noch immer nicht ein, von ihm zu schreiben, wohl aber verherrlichen sie den Rustler", der mit 5 Cents" in der Tasche nach Dakota gekommen sei und jetzt vielleicht" über ein Vermögen von $1000 verfüge ' GreasyJoe, der Petroleumtrinker. An der Ecke der Penn Avenue und 12. Straße in Pittsburg, Pa., steht ein altes, zweistöckiges Haus, welches einem Manne Namens Gatens gehört, der ein reguläres Geschäft mit dem Ankauf und Repariren alter Petroleumfasser betreibt. Bis vor kurzer Zeit war der leitende Geist in Garens Barrel Shop" ein kleiner, unansehnlicher Mann, der in der Nachbarschaft allgemein unter dem Namen Greasy Joe" bekannt war, weil er immrt furchtbar nach Petroleum stank und mit diesem Stosse durch und durch getränkt zu sein schien. Anfänglich zeichnete sich Joe nur durch seine Häßlichkeit und durch seine schmutzigen Kleider aus, ' bald aber erfuhren eS die.Nachbarn, daß der Mann ein professioneller Petroleumtrinker war. Anfänglich betrieb er den Petroleumsuff heimlich, dann aber ließ er sich durch seine Unvorsichtigkeit verleiten und irank einmal ein Glas Petroleum in Gegenwart mehrerer Straßenjungen aus,. die seiner Leistung mit staunender Verwunderung zusahen. Bald wurde es in der Umgegend bekannt, daß er Petroleum trinke, wie Wasser oder Whisky, und von der Zeit an war er in seiner Art ein berühmter Mann geworden. Er schämte sich fortan nicht mehr, in Gegenwart Anderer ein Wasserglas voll Petroleum zu leeren, und er that dies stets mit einem solchen Wohlbehagen und schmatzte dabei so vergnüglich mit der Zunge, daß den Anwesenden stets eine Gänsehaut des Schauderns über den Rücken lief. - Schließlich wurde ihm jedoch seine Berühmtheit" nicht angenehm. Er mochte es nicht mehr leiden, daß ihm Jederniann auf der Straße verwundert nachsah, nb eines schönen Tages war er spurlos aus dem Hause verschmunden, in welchem er seit langen Jahren gewohnt und gearbeitet hatte. Anfanglich glaubte man, durch Zufall sei ein brennendes Streichholz an seinen rnit Oel getränkten Körper gerathen und bsbe ihn auf der lleverorannt -An
dere'ßläUbtett, er sei ausgewanVett, um
einen Wohnsitz neben einer Petroleumquelle aufzuschlagen, um dort für den Rest seines Lebens in behaglicher Muße Petroleum zu kneipen. Beide Annahmen warenirrig. Nach etwa sechs Wochen tauchte Gceasy Joe" in der Stadt wieder auf und suchte und fand Arbeit bei der Allcghany County Elcctric-Light Company," wo er noch bis auf den heutigen Tag angestellt ist. . Dort suchte ihn neulich ein Reporter auf. Es ist wahr," sagte er demselben, daß ich Petroleum trinke. Viele Leute wissen nicht, daß Petroleum besser schmeckt, als Whisky, und dabei ist es viel gesünder. Cs giebt kaum ein Krankheit, gegen welche Petroleum nicht gut wäre. Hat Jemand einen verdorbenen Magen, leidet er an der Leber oder an der Lunge, hat' er Rheumatismus oder Gicht, denn leisten ihm einige Gläser Petroleum ganz ausgezeichnete Dienste. Verbleibt er an der Eur, denn ist in kurzer Zeit sein innerer Mensch vollständig u?ie umgewandelt und er kann noch auf ein langes Leben zählen. Ich nehme immer einen guten Schluck, wenn ich mick nicht wohl fühle." Passirt Ihnen dies häusig?" fragte der Reporter, Das geht Sie nichts au," meinte Grcasy Joe" grob. Uebrigens bin ich nicht der einziger Mensch', welcher Petroleum trinkt. ES giebt hier in Pennsylvanien sehr viele Leute, die von der Heilkraft des Petroleums fest überzeugt sind und dasselbe in KrankheitSfällen benutzen. Darf ich Ihnen auch eine Flasche zum Mitnehmen nach Hause anbieten? Brr," sai.te der Reporter schaudernd und mächte sich schleunigst auf die Sokken, um aus der Nähe des Greasy Joe iu kommen. ' Ein Niesenmonopol. Mit dem vom Kabel wiederholt er wähnten, aber nie ausführlich beschriebe nen Syndicat der deutschen Schnaps Kenner, verhätt es sich so: Durch das 'neue Branntwein-Steuergesetz werden die bestehenden Brennereien auf mehrere Jahre hinaus gegen jede neue Concurrenz geschützt. Es ist daher in ihren Besitzern der Gedanke aufgetaucht, auch unter einander nicht mehr zu concurriren, sondern einen Pool" oder viel mehr Trust" zu bilden. Ganz nach dem Muster des Standard Oil Trust in den Ver. Staaten will die Centralgesellschaft nicht allen Schnaps selbst herstcllen und rafsiniren, sondern sie will nur den Vertrieb des fertigen Erzeugnisses übernehmen und auf feste Preise halten. Ein Aufruf ist bereits an sämmtliche Spiritusintercssenten ergangen, welcher den Plan genau darlegt. Es soll eine Actiengesellschaft mit mindcstcns 30 Millionen Mark Capital gegründet werden, welche allen für den In-land-Consum bestimmten Schnaps mit 50 Mark für das Hektoliter aufkauft und eine Prämie von 20 Mark gewährt. Bei dem Spiritus, welcher e r p o r t x x t werden muß, wird die Prämie um den Betrag gekürzt, welcher sich beim Erport als Verlust herausstellt. Diese Verluste sollen also nur von der Erportstcuer getragen werden; man hofst aber, jede Concurrenz 'auf dem Weltmarkt, 'bcsonders die der russischen Brenner, aus dem Felde zu schlagen. Das große Aktiencapital und die gründenden Firmen sollen die erforderliche Garantie bieten, und die Gesellschaft wird in'S Leben treten, sobald vier Fünftel der bestehen den Brennereien sich vertragsmäßig gebunden haben; die Hauptbetheiligung wird von den Kartoffelbrennereicn erwartet. Dem Aufruf angehängt ist ein Vertragsentwurf. Danach soll sich der Brenner verpflichten, allen von ihm producirtcn Brannt-. wein, zur Vermeidung einer empsindhchen Conventionalstrafe, loco Brennerei an die Aktiengesellschaft für den oben angegebenen Preis zu verkaufen. Das im Jnlande nicht consumirte Quantum wird der Aktiengesellschaft, behufs Exports zum Verkauf in Commission gegeben. Der Brenner macht sich ferner verKindlich, bis zum 1. Oktober jedes Iahres der Aktiengesellschaft das Quantum, welches zum Satze von nur 0,50 M. versteuert werden darf, die Lieferzeit, den Beginn des Betriebes, den zu deklarirenden Maischraum, den zu erhoffenden Kartoffelertrag und etwa zu verwendende Surrogate anzugeben. Die Dauer des Vertrages ist auf 3 Jahre bestimmt, und soll derselbe auf den Besitznachfolger übergehen ; Vertragsstreitigkeiten werden einem Schiedsgericht zur Entscheidung unterworfen. AZach Zahlung von 5pCt. Reingewinn an die Aktionäre und Deckung der sonstigen Kosten sollen fernere fünf Procent Reingewinn zur Hebung der Sviritus-Jndustrie und des Crports verwendet und von den nächsten 25 Procent Reingewinn 17 vCt. an die Brenner und 8pCt. an die Spritfabriken vertheilt'werden. Der Plan wird in Deutschland nicht sehr günstig aufgenommen. Eine solche private Jnteressen-Vereinigung hat etwas überaus Bedenkliches," bemerkt ein sehr konservatives und den Brennern wohl gewogenes Finanzblatt. Als in Preußen die Frage der Verstaatlichung der Eisenbahnen auf der Tagesordnung stand, wurde von Seiten der Fveunde dieser Verstaatlichung mit ganz besonderem Nachdruck hervorgehoben, wurde beispielsweise von dem Fürsten Bismarck selbst mehrfach erwähnt, daß die großen Eisenbahn-Gescllschaften eine Tendenz hätten, sich auf Kosten des Gemeinwesens zusammenzutbun und in der Vereinigung ihrer Kräfte dem Verkehrsleben Gesetze vorzuschreiben. Man eremplisicirte auf die Ver. Staaten von Amerika wo einzelne Eisenbahn - Gesellschaften einen verderblichen Einfluß gewonnen hätten; man ercmplisicirte auch auf Frankreich, wo ähnliche Verhältnisse, wenn auch nicht in demselben Maße, vorHanden seien. Der Staat, meinte man, sei der einzige Unparteiische, dem man solchen Machtbesitz einräumen dürfe, weil der Staat allein diese Macht zum gemeinsamcn Besten gebrauchen und nicht dazu verwenden würde, unbilliger Weise Einzelnen, mögen es nun einzelne Personen oder einzelne Gegenden sein, besondere Vortheile zuzuwenden. 23ir verkennen nun nicht, daß das Eisenbahnmonopol und das Branntweins Monopol zwei verschiedene Dinae sind.
oafrbte Analogie, bttictt angedeutet ha
ben, sich nicht in's Einzelne durchführen läßt ; aber eine gewisse Analogie ist vorHanden, und mit verdoppelter Wucht wird man die Gründe, die seiner Zeit geltend gemacht worden sind, um die Verstaatlichung der Eisenbahnen in Preußen durchzuführen, geltend machen, um das Privat-Vranntweinmonopol durch das Staatsmonopol zu beseitigen. Mit verdoppelter Wucht wird dies geschehen und mit verdoppeltem Rechte, denn bei uns wenigstens hatte die Vielspaltigkcit des Eisenbahnwesens bisher die Gefahr noch nicht aufkommen lassen, daß eine Privatciscnbahn-Coalition sich zur Herrin des Verkehres aufwerfen würde, während man es hier mit einer fertiger Monopolgesellschaft zu thun hat. So sehr wir deshalb anerkennen müssen, daß die Vereinigung, die jetzt im Werke ist, wahrscheinlich ungemein aussichtsvoll erscheint, so sehr müssen wir beklagen, daß unsere steuergesetzlichen Einrichtungen zur Gründung einer solchen Monopolgesellschaft aeführt haben ; und mit aller Bestimmtheit sagen wir voraus, daß aus dieser Monopolgesellschaft das N e i ch s-B r a n n t w e i n? Monopol erstehen wird." n!r'SC?UtZ. In der Herstellung feiner Badecostüme für Damen, die in den Vadeplätzen an unserer atlantischen Küste eine Saison zubringen, herrscht gegenwärtig bereits ein so rafsinirter Lurus, daß mancher Badeanzug mehr kostet, als die Gesammt - Bekleidung der Frau, die nicht so glücklich ist, sich unter die Reichen des Landes zählen zu dürfen. Sogar Corsets werden jetzt bei dem Baden getragen, und manche derselben kosten mehr, als eine ziemlich geschickte Nähterin die ganze Woche hindurch verdient. Das alte, lose Flannel-Vadekleid war so häßlich und unpraktisch, daß keine Dame daran dachte, unter demselben ein Corset zu tragen. Eine Verschönerung dieser Tracht war einfach undenkbar. In der letzten Zeit ist jedoch auch in Bezug auf Badecostüme für Damen eine große Reform" in's Leben gerufen worden. Man hat jetzt Badeanzüge, die dem Körper so passen, als ob sie in einer berühmten Schneiderwerkstatt angefertigt wären, und die Folge davon ist, daß die Damen jetzt auch darnach trachten, in diesen Anzügen ihre Taille und ihre Büsten zur vollen Geltung zu bringen. Das moderne Baden an der atlantischen Küste beschränkt sich nur zum geringsten Theile auf den Aufenthalt in dem Wasser. Das Hauptvergnügen besteht in dem Herumflanircn auf dem Ufersande, und für diesen Zweck paßten die alten Badeanzüge besonders dann nicht 'mehr, wo es sich darum handelte, die graziösen Formen eines jungen Dämchens zur vollen Geltung zu bringen. Alte, dicke, fette Schwiegermütter sind allerdings conservativ und wettern gegen das junge Volk, welches durchaus immer etwas Neues aufbringen wolle: ihre Körperfülle setzt sie einfach nicht in den Stand, es mit den jüngeren Kräften" aufzunehmen. Noch vor wenigen Jahren gab es überHaupt keine Badecorsets. Es ereignete sich allerdings manches Mal, daß eine Dame ihr gewöhnliches Corset mit in das Bad nahm, doch geschah dies nicht oft genug, um das Baden im Corset populär zu machen. Es verlohnte sich auch wirklich kaum der Mühe, mit einem Corsei in's Seebad zu gehen. Das salzige Meerwasser ruinirte bald jedes Corset derartig, daß es nicht mehr gebraucht werden konnte. Der in dem Corset enthaltcne Stahl stellte sich beim Schwimmen als ein wesentliches Hinderniß heraus, und dann hatte auch noch das Corset den Nachtheil, daß es bei dem Naßmerden der Obergewänder seine Gegenwart viel zu sehr bemerkbar machte. Die Damen konnten bei dem Baden noch so vorsichtig sein: eine einzige tüchtige Meereswelle durchnäßte sie vollständig und verrieth auf der Stelle, daß sie ein Corset trugen. Dem Uebclstande ist jetzt wenigstens theilmeise abgeholfen. Der Menschengeist ist erfinderisch, und besonders in unserer glorreichen Republik" gibt er sich alle Mühe, der schöneren und besse--en Hälfte" des Menschengeschlechts das Dasein angenehmer zu gestalten. Man hat Badecorsets erfunden," die zwar keineswegs billig, dafür aber um so practischer sind und es den Damen erlauben, sich frei in dem Wasser zu bewegen, ohne daß neugierige Zuschauer auf etwaige kleine Unregelmäßigkeiten" der Büste aufmerksam gemacht werden. Die neuen Badecorsets jmb übrigens noch durchaus nicht in allgemeinen Gebrauch gefönt men und werden in vielen Fällen in den Kaufläden verschämt im Hintergrunde" gehalten, doch ist der große Schritt einmal gewagt, und dem Vadecorset steht noch eine große Zukunft bevor. Vom Jnlande. Der indische Fürst Tbakor Cahib von Limari ist mit dem Lioerpoo ler Dampfer Adriatk in New H)ork eingetroffen, um alle bedeutenderen Städte Amerika's kennen zu lernen. Zunächst begibt tx sich nach Washington, um sich dem Präsidenten Cleveland vorzustellen. Er hat bei den JubiläumsFestlichkeiten in London die Fürsten vor Kattaawar vertreten. iin enqlisch - amerikanischer Bon" hat in Marinette im nordöstIlchen Wisconsin sich ein eigenthümliches. boshaftes Veranüaen ersonnen. Er befchäftigt sich nämlich in der Woche damit, aller Orten Käser und Fllen zu sammcnzufcngen, sie in Schachteln bis zum Sonntag aufzubewahren und sie dann am Sonntag in einer Kirche loszulassen, um die Zuhörer und den Prediger zu stören. Man ist dem Schlauberge? indessen auf seine Kniffe gekommen und wird ihm künftig dzs Schelmenhandwerk legen. Die Chinesen in New I ork beklagen sich bitter über Eingriffe in ihre an...'r.r ' , i srs. m r.. j! PreMelyell. wie vuv) orrer chinesische Zeitung bestand aus einem Bogen seldenpapler. aus den ChuTlok, lyrNcdacteur, Drucker und Verleger in einer Person, die Nachrichten und Neuigkeiten täglich pinselte, worauf er den Bogen an einem Telegraphen-Posten in der Mottstraße, dem Hauptquartier der Chinesen, anklebte. Da Ledtexes ae.aen ein.cst.äd-
tische Verordnuna votitsut. 10 tousoe
Ehn Jokbei der nächsten Veröffentlichuug seines Weltblattes abgefaßt, verhaftct und dann zu schnöder Geldbuße verurtheilt. Die Wittwe Jcnnic Dougherty, welche in Crawford County in Jndiana als chullehrcrin thätig war, hat von den dortigen ,,Wßkppcn" die Aufforderung erhalten, die Gegend zu verlassen. Die Frau sollte demnächst einen jungen Mann von 20 Jahren Namcnö Strong hcirathen, der ganz bcdcutend iünaer ist. als die ftrau. 'it den, Schreiben der ,,Weißkappcn" heißt cS: Sie wissen ganz genau, daß Strong nicht mündig ist, und Sie haben hausig genug erklärt, daß Sieden jungen Mann nur desbalb hcirathen wollen, weil Sie wissen, daß ihm mit seinem 21. Jahre ein bedeutendes Vermögen zufalle. Für das Gemeinwesen wird es demnach viel bejjer sein, wenn Sie ohne eine fernere Warnung die Gegend sobald als möglich verlassen." Eine niedliche Entdeckung haben die Vundes-Steuerbeamten dieser Tage in Wichita in Kansas gemacht. Sie spürten aus, daß der West EndDrug Store" daselbst, dem Besuche nach zu urtheilen, viel mehr Schnaps verkaufe, als er beziehe. Sie nahmen die Bude schließlich aus und fanden etwa 3000 Gallonen Whisky. Aber was für Whiskey ! Keiner war auch nur Proof", und aller war in der scheußlichsten Weise gefälscht. In einem Fasse wurde aenug Arsenik gefunden, um die ganze tadt zu vergiften, und sonstige Drogucn zur Fälschung von Whisky gab es die Fülle. Auch eine Destillirblase und sonstige Vorrichtungen zum Schnapsbrcnnen wurden gefunden. Natürlich wurde die saubere Apotheke mit Beschlag belegt. In Vridgeton in New Jersey ist städtische Prohibition eingeführt. Jetzt haben sich in dem Orte 22 Clubs gebildet, welche den beiden sagenhaften Persönlichkeiten Bacchus und Gambrinus buldigen. Von diesen Clubs haben sich sogar 14 incorporiren lassen. Jedes Mitglied dieser 22 Clubs besitzt den Schlüssel zum Clubzimmer. Wenn Einer Durst hat, so findet er im Schrank des Clubzimmers Alles, was er wünscht. Die Temperenzler richte nun ihre Wuth gegen die Hausbesitzer, welche ein Clubzimmer vermiethen- und haben einen derselben, den Cigarrenhändler Shores, unter der Anklage verhaften lassen, daß er einen Ausschank betreibe, ohne eine Licenz zu haben. Der Mayor dictirte dem Angeklagten eine Geldstrafe zu, der. selbe hat jedoch an das Gericht appellirtIndem südwestlichen Theile von Lonoke County in Arkansas herrscht infolge eines Gerüchtes von einem Negerausstände große Aufregung. Die Unruhen haben angeblich ihren Ursprung in einem Streite zwiscken einem Weißen Namens Clarence Chapman und einem Neger Namens Hunt. Chapman wollte Hunt nicht bezahlen, was dieser für Arbeiten verlangte,' die er in seinem Chapmans Auftrage geleistet hatte. Vor einigen TPzen wurde Chapman von Hunt und vier anderen bewaffneten Necrn angegriffen und durch einen Schuß m die Hüfte verwundet. Drei der Neger, darunter ein Friedensrichter, wurden verhaftet, und seitdem haben sich Banden bewaffneter Neger angesammelt und drohen, an den Weißen Rache zunehmen. Der Sheriff von Lonoke hat eine starke Mannschaft organisirt und zwischen Clear Lake und Lonoke, einer Strecke von 18 Meilen, zahlreiche .Posten aufgestellt. Man befürchtet, daß es wegen dieser Geschichte noch zu ernstlichen Unruhen kommen .wird.. Das große Vie h-S und?cat" im oberen Panhandlc" in Tcras bat so wird aus Colorado County im südöstlichen Theile des mittleren Tcras berichtet durch die Dürre in den letzten Wochen eine Menge Vieh verloren. Die Gesellschaft besitzt Tausende von Rindern mehr, als sie mit dem nöthigen Trinkwasser zu versehen im Stande ist, und das Vieh verendet infolge dessen yi Tausenden. Ein Angestellter dieses Syndicats berichtet, daß sich die Verluste während der letzten drei bis vier Wochen im Durchschnitt auf 500 Stück den Tag belaufen hätten. An einem großen Vrunnen habe sich eine Hecrde Viel), von brennendem Durste gepeinigt, auf der Bedachung desselben zusammengedrängt, bis diese unter dem Gewicht zusammengebrochen und der Brunnen im buchstäblichen Sinne des Wortes mit krampfhaft um's Leben kämpscndem Vieh angefüllt worden sei. Es seien später 83 Stücl aus dem Loche herausgezogen worden. Die Windmühlen seien infolge der sei! mehreren Wochen herrschenden Windlosigkeit außer Stande gewesen, Wasser zu pumpen, und hierdurch seien fast alle Wassernlfuhren ' abgeschnitten gewesen. Das Syndicat habe deshalb jetzt 'eine große Anzahl Maschinen herbeigeschafft, die durch Pferde betrieben werden. Sobald diese sich in Thätigkeit befinden würden, werde es Wasser in genügender Menge geben. Nicht nur die Liebe, auch der Haß ist erfinderisch. Die sranzösischen Blätter sind unermüdlich und unerschöpflich im Austecken der unglaub? lichsten Geschichten, deren' Spitze sich sammt und sonders gegen die Prussiens" wendet. So wird in einem Pariser Blatte folgende Episode geschildert, dir sich in Straßburg abgespielt haben soll: Ein armer Teufel beschloß, sein men--schenunwürdiges Dasein zu enden und sich zu ertränken. Das Wasser dürfte ihm zedoch zu kalt gewesen sein, denn kaum, daß er darinnen war, schrie er angstvoll um Hilfe. Aber die zwei Schutzleute, die eben auf dem Ufer - Quai spazieren gingen, blieben seinen Rufen gegenüber vollständig unempfindlich. Plötzlich durchzuckt eine Idee sei Gehirn; mit einer verzweifelten Kraftanstrengung erhebt er den Kopf über das Wasser und ruft mit lautester Stimme: "Vivo la France!" Allsoglcich sind die beiden Polizeibeamtcn im Flusse, erfassen den Unglücklichen und ziehen ilrn auch glücklich aus dem Wasser. Sie bringen den wieder lebenslustig gewordenen Selbstmordcandidaten in's Polizeibureau und verabreichen ihm 'Speise, Trank und Quartier von Staatswegen. Der Arrestant soll mit der nachhaltigen Wirkung seines eigenartigen Hilferufes sehp zufrieden sein."
Vom 'ilUdUn&c1
(firt in diesen Tagen in a zur Verhandlung gelangender Proceß beschäftigt die italienische Gesellschaft lebhaft. Der ehemalige Herzog von Modena, aus dem erzhcrzoglichcnHause Oestcrreich''Este besitzt in Mittcl-Jta-licn, insbesondere in Toscana, bcträchtlichcs Grundcigenthum, daS von Intcndantcn verwaltet wird. Am 12. März d. I. entsendete Fricdnch Wippcrn, der General-Jntcndant des Erzherzogs, und Giudotti, Verwalter des Gutes Aquano von Visa nach Wien an die Adresse des Sccrctärs des Erzherzogs Franz Fcrdinand ein Packet, das angeblich sieben--undsicbzigtausend Francs enthalten soll- , te. Als das Packet an seinen Bcstim- ' mungsort gelangte, stellte sich heraus, daß statt des angekündigten Geldes nur ' zerknittertes Zeitungspapier 'eingeschlosj sen war. ime Untersuchung wurde erngeleitet, rn Folge deren man Wlppern und Giudotti verhaftete, und der gegen sie gerichtete Verdacht scheint sich bejtätiqt zu haben. Der Crzherzoq tritt als Civilkläger auf, es wird sich aber durch l den Advokaten Tribolati vertreten lassen. Man erzählt sich, daß die Advokaten der Angeklagten die Verantwortlich- , keit für den Diebstahl auf die Beamten in Wien und noch höher zurückweisen werden, um dem Proceß eine Aehnlichkeit mit demjenigen zu verleihen, ! den Don Carlos von Bourbon gegen seinen ehemaligen Vertrauten, den General Boot, anstrengie, den er beschuldigte, ihm die Jnsignien des goldenen Vließes gestohlen zu haben. Vor dem französischen Tribunale in Paynette auf der Insel Tahiti, die unter französischem Protectorate steht, wird jetzt der Ehescheidungsproceß des Königs Pomare V., des Nachfolgers der Königin Pomare IV. (Pomare" ist auf Tahiti die Bezeichnung der königlichen Würde, und sowohl König als Königin trägt diesen Namen) und' seiner Gcmahlin Johanna Maran Salmon verhandelt. Pomare V. hatte Johanna Maran Salmon geheirathet. Leider war die Liebe zu seiner Gemahlin nicht die einzige Leidenschast des australischen Königs, vielmehr hatte er auch eine unbesiegbare Vorliebe für Alkohol und berauschende Getränke. Selbst in dem Vrautgemache präsentirte sich König Pomare am Hochzeitstage in betrunkenem Zustande. Die Braut, die damals nur vierzehn Jahre zählte, entfloh hierauf entsetzt zu ihren Eltern. Das Ehepaar lebte getrennt von einander. Nichtsdestoweniger vermehrte sich die königliche Familie alljäürlich um einen neuen Sprößling, und die Königin gab vier Prinzen das Leben, deren Mutter, wie das alte Nechtssprichwort sagt, gewiß ist, während über die Vaterschaft dieser Kinder die verschiedensten Gerüchte in Umlauf sind. König Pomare verwahrt sich entschieden dagegen, daß die Kinder, obwohl in einer rcchtsgiltigen Ehe geboren, als echte Prinzen anerkannt werden. Pomare V. verlangt durch den Advokaten Mr. Goupil die Auflösung der Ehe. Die Konigin, die nach Paris geeilt ist, um allen Einfluß zu ihren Gunsten aufzubieten, ist durch den Advokaten Mr. Tericr vertreten. Sie hat ein ausführliches Sündenregister des königlichen Ehemanns vorgelegt und stützt sich auf die flaaranten Fälle von Untue, deren sich Pomare V. schuldig gemacht habe, um eine Eheschcidung zu ibrcn Gunsten durchzusetzen. Die Deutsch - Ost a fr i kanische Gesellschaft, welche in den ersten Jahren ihrer Thätigkeit in Ostafrika nur vcrhältnißmäßig wenige Verluste zu beklagen hatte, hat jetzt in den letzten Monatcn mehrere Todesfälle erlitten. Der ehe?nalige Stadtbaumcister Vcncdikt Simmercr erkrankte schon drei Tage nach seiner Ankunft in Dar-es-Salam ; er hatte wiederholt auf der offenen Veranda geschlafen, wurde hierbei vom Regen überrascht, was seinen Zustand vcrschlimmertc. Durch die Möwe" nach Zanzibar gebracht, verschied er hier noch am Abend der Ankunft. Ein altes Herzlciden war nach Aussage des behandelnden Arztes die Todesursache. Der ZollamtsAssistent Schöneburg erkrankte ebenfalls acht Tage nach seiner Ankunft in Dar-cS-Salam am Fieber ; er war jedoch nicht zu bewegen, die ihm verordnete Arznei zu nehmen, auch mute ihm die nothwendige Nahrung aufgenöthigt werden. Er wurde nach' Zanzibar gebracht und verschied daselbst nach eintägigem Leiden. Neben dem Gallensieber war hauptsächlich völlige Entkräftung die Todesursache. Endlich ist am2.Augustdcr Regicrungsbaumcister Wolsf in Dar-es-Salam ein Opfer des Klimawechsels geworden; er hatte Deutschland Anfangs Mai verlassen und war in Zanzibar am 15. Juni , und aus dem Continent erst Anfangs j Juli eingetroffen. Seine Hauptaufgabe I war, den Eisenbahnbau in Deutschj Ostasrika, für den er seit Jahren Ent- , würfe und Vorschläge gemacht hatte, in . die Wege zu leiten. Auch der Landmirth , Hans Rechenberg scheint dem Klimawcchel und dem Fieber zum Opfer gefallen zu sein. Ein nettes Prö bch en von französischem Chauvinismus wird in der Köln. Ztg." mitgetheilt. Im Dcpartement Haute - Saonc lebt ein Präfcct Lerour, dem man in einer Flugschrift und nach dieser in Pariser Blättern vorgeworfen hat, ein schlechter Patriot" zu sein. Warum? Weil Lcrour der Schwiegersohn eines Deutschen ist, der 1871 den deutschen Sieg von Sedan feierte". Eine solche entsetzliche Beschuldigung konnte Lcrour natürlich nicht auf sich sitzen lassen und er verbreitet jetzt in Pariser Blättern folgende Vertheidigung: Sein Schwiegervater ist kein Deutscher, sondern ein Engländer. ' Er habe außerdem seine Naturalisirung nachgesucht, unterstützt durch Herrn Scheurer - Kestner, dessen Name wohl Bürgschaft genug sei. Auch habe Herr Floquet seiner Verheirathung als Zeuge beigewohnt, womit wohl gesagt sein soll, daß er das nicht gethan hätte, wenn die Braut eine Deutich? gewesen wäre. Lcrour hofft, daß alle Blätter, welche die ihn betreffende Mittheilung gebracht haben, sie nun auch richtig stellen werden. Dieser kleine Zwischensall sagt mehr, als lange Artikel über die jetzt in Frankreich gegen die Deutschen herrschende Gesinnung. Zur Beruhiqunq für ! junge bürgerliche Damen .ledigen Stanj des diene sclgende Statistik der Heirathsauslichten für Damen der Höchsten
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Vlr seyen, Isr öützt tlt VANDALXA LINE ! tT EBarnnx? "C3 Weil fic die kürzeste und defte Linie über Qt, JLiOTxis, 2XiHOTxxl, LLaiieas, Iof., JVera.8la., To:xa.e, Arlcaxifci&B, Colorado, Nor Morloo, Decota Bttt California i&. D&l Vahniett ist ton Ctttn und die Squ uen sind an &ia&l. Die Bsgrn haben die neneften Verbeffernngen. Zeder Znz hct Schlafwegen. Passagiere, cd sie na ViUe'.e 5 klaffe oder Snttxrcinteu.Vlk'tte bdev werden durch unsire PaffagirrzSse erS?r Slabefördert. Ob Sie nun ein Eiütt $a triaSfctjten $r sen, ein fiicarf.enl blUct cfct irgend eine So, MsenbahnbiLete tonnten Vie, od , schreien Gi, s, hl. JDerliiff, Cfflftiat ral JJiffaatM.Iflmt.
rieft, hingt unk gatrotf Str Jnd'r e e. 0'l Eupt. Tt. LoniS, No. U - i a. V itnA I v Die Bee Line tatr (i & ST L UNd C C C & I BAHN). Diese auSglzkichnete Bahn befördert Passagiere nach Clnolnnatl, Cloyeluud, ISuflalo, und allen Neu Hnaland Städten. Schlafwagen zwischen Indianapolis und New Bork, ohne Wagtnwechftl. Diukte Verbindung nach Missouri, Arkansas, Texas, Kansas, Nebraska, Colorado, Calisor nien uno Mexiko. 3?ifb igste Paten. GT" Man wende sich kegen näherer Jnsor maiion an D ü. Martin, Gen'l Vass Aaent. ff l ( tt n b. W. J. Nichols, Gen'l W.st. Agent, St. o ii i I. Ohlongo, e. Ioti 1h aircl !M tt Ntjtirß- Railroad. Btrtatfif Hx ruröjpejjfcfc cfc VrJ-ffisc Cc 1 . Tlixi, ts.7 s: Ü&S titUft tal Union. 2eict,3ntpU . et 'cigt: etatun.
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