Indiana Tribüne, Volume 10, Number 343, Indianapolis, Marion County, 31 August 1887 — Page 2
Zndiana Tribüne. Erscheint FSglieZ snd K sunlags.
kUtSgltchi .Xrttttne Kftet durch Im ZtUnil t Cmil Bti DaA. hl eonxtactl .rt)ia6 ' fnU 911 Doch, id iBfaant II Ciail. V St4tXt tn BoisslSa9la8 Mi 3i5. - Cf flcf 1 ISO O. Marvlaubür. Indianapolis,. Ind., 31. Au.;ust 1887. beschichte eines Goldklumpens. Oar im Sommer 1853 in einer zum Dry Creek in Amador Countn in Catiformen fükm 5k5wüt mkt si?nftfflfAw schäftigt. Ungefähr drei Meilen weiter oberhalb der Schlucht lagerte eine Bande Digger-Jndianer, die manchmal zu Joze kamen, um ihm bei seiner Arbeit zuzufsfnii ff ins s Vnnez tam auck ein junger Krieger, der eifrig dem Blaßgcsichte" bei der Arbeit desselben zuschaute, Der Mexikaner hatte eben einen Häuser Geröll aus der Pfanne auf die Erde ge: schüttet und war qerade dabei, eine neu, Pfanne voll aufzunehmen, als er durch einen Seitenblick bemerkte, wie der Jndianer sich schnell zu Boden bückte, etwas r c c - - e r l l. cr ? . aufyoo uno oaszeioe joyori in oen ujen seines Jagdrockes steckte. Die Rothhaut pflanzte sich dann wieder ruhig und steif auf, als ob nichts vorgefallen wäre, bis 1 . 4. ... CT ? . , -.
iyn oer X'tencancr iragik, was er elgeni- eryieil oen )0i0liumpen von lyrenl ulich von dem Boden aufaehoben habe, ter als Hocheitsaeschenk. Das denk-
Statt aller Antwort drehte sich der Jndianer um und eilte mit Sturmesgeschmin? digkeit von dannen.
Jose wußte nun, daß der W de e nen J j: 1 7 fx" ..I' wetthvollenGoldfund gemacht hatte. Er ctt die Kinderarbeit in verzog sein Messer und lief ihm nach. . Es schiedenen Staaten.
dauerte längere Zeit, ehe er ihn einholte, dann holte er jedoch mit seinem Messer aus und beacub dasselbe dem mMm i Ssl. sr c5.: f;.-.-.. I tiei tn 01t Brust. Der Indianer turzte mit einem gellenden Todesschrei zu 33den und suchte in kurzerei.' seinen SS' Ä Ü l ; SCÄJÄ soliden Klumpen G d hervor, der einer großen Kartoffel nicht ' unähnlich sah. 4, r sti-R - c:? v7P vloä) ninnal ttlen er dem Indianer das srnXr s;. xri,r ;L nx.,. Me,,er in die Bruzt, um ihm ganz sicher den Garaus zu machen, und eilte dann mit feinem kostbaren Schatze in sein Laaer zurück. . 3 I Untceiicii waren die anderen Jndiaiii. v lüii vvu suuaiAUiy uuvi liJiiV Viw I käwen aufmerksam aeworden. und (., tt ? r rt? frff- v I 7l 3fX..: ks Tt I nsschrei ihres Gemen sofort herbei. Äan vermuthet, daß die Indianer der Spur des Mörders 5s.. : r, ;u e' :.rs,A rÄ I solaten, bis he ihn fanden, jeoensalls laa I 3.?. Tä,pan',w?i Tage spat'er.od. in sei? o:t ... : i rjr uem Helte. ein .'elo war Mit peerstichen durchbohrt, und der Scalp war hm vom Koxse gerissen. Von de? Eri- ' r I r) 1 1 stenz des GoldklumxenS wußten außer 3.fJ nur eine Werieanerin, die mit ihm ufammenlebte und die er einen Tag nach dr rmordnng des Indianers for.geschickt hatte, damit sie aus einem bcnachKarten Minenlager seinen - Joses 1 Nrud?r halt jwit. i Der Mericaner war augenscheinlich nach der damals üblichen ArderDigge? Indianer ermordet worden, sodaß Nie,rtt,s krtrÄtt ,,.:.'.s.. lnt, f.;n.n mano oaran iwelieite, er habe lerne Tod durch ihreHäiide efun Joles Bruder und eine Gesellschaft Mer caner machten sich auf die Ver olgung der Intoer, sie fanden jedoch k Lager derselben verlassen. Auch war es nicht Goldklumpen nichts mehr. Ueber dem Grab Joses war schon längst Gras gewachsen, doch erzählt sich die Goldfucher in der ganzen Umgegend von dem geheimnißoollen Goldklumpen und sehnten sich darnach, in den Besitz desselb n zu lanqen. Da ereignete sich folgender ähftrtrtss vv u. r o., rr :rs. rs.nr.: iuui .iwm, cm iwiiuti, iuu i iiuuuu Bursche, der an den Usern des Eosumnes ef.t..K?'x.ixtT.j.i. ..-vv.iL: .. niu uu vyuiy ui uut uiiv tuvii uuui ziemliches Glück geHaiti seinen Verdienst Zedoch jedesmal er xiel, und vertrunken hatte, war eines Tages in einer - Minenftadtaus einer Sauftour gewesen und ' . ' ljiuci nav.) zjuiv zuu)i uiiv tuvci uuu; traf unterwegs während seines Nittes . nach Hau e dre D gger-Jnd aner. Er wa? betrunken und hielt sich nur mühsam auf seinem Maulesel. Die Indianer hielten ihn an und wollten ihm den Maulesel abkaufen. Anfänglich wollte er davon nichts wissen, er wurde aber trotz seiner Betrunkenheit andern Sin-
mSaViAi fir CSmir m t,r , nrfnTnn viiumiWuui.
T, 7' L7, I Rußland ist das Minimalal.er
dem
... v.. , r... v..'..,f,r.:t..:
nes, als einer der Indianer einen Gold- ! In Schweden betragt das Minimalklumpen hervorzog und ihm denselben alter 12 Jahre, die Marimalarbeitszeit 6
als Preis für das Maulthier anbot. n r r r r itr c , roweu ay issorr, oan es oer oeruymre Goldklumpen des unglücklichen Jose war, von dem man seit der ganzen Zett nichts gehört hatte Die Indianer schienen ßen zu zeigen. Sam wurde fast nüchtern, ms iiavu uuuijmiuci Uttlevölen wur- . r? . r . r a. r t Jr& r tl f :U '-..rrf v.s C.i. k., s.'S.'s.'. s.:.5 w..k.S '.U ' aST-i 1 i "PT T "Ul rnu luyc icuci ,iuucn loiuuc. i'"' . a -,mrtn tninr zik mit nrirsFrr itnn nt ihn mehrere Tage lang bei sich, bis er ihn wieder verlor. Äus Verzweiflung darüber ergab er sich derart dem Suff, baß er das Delirium tremens bekam und starb. Noch vor seinem Tode erzählte er feinen Kameraden die Geschichte von dem verlorenen Goldklumpen, und sie kamen Überein, nach dem Schatze Nachforschungen anzustellen. Wer ihn finden würde, J . ? . 1 ' ollte ,hn als sein Eigenthum betrachten dürfen.
augenicyclntlcy groe uir zu yaoen, ncy alter seftgcsetzt und 6(; von dem Schatze zn trennen, da sie sich halbe Stunde Pause als
surmleien, i;gi inn oem eiven unrer ei-
LZ V ff ? ;i ; " "? I" Spanien beträgt das Minimalalter taumelte mit dem Klumpen nach Haue Jahre, die Marimalarbeitszeit 5 wo er ihn so gut versteckte, daß er nach ...X. si ,n io c.c.
Zu jener Zeit kam ein gemisser Dan .-. vom l. ult 1833) 135 ss. S Peters in die Minengcgend, hielt sich in 154. Minimalalter der Beschäftiderselben jedoch nur drei Tage auf und gung in Fabriken, Werkstätten mit reritt dann wieder davon. Keiner der an- gelmaßiger Benutzung, von Dampfdern Goldsucher war so glücklich, den kraft, Hüttenmerken, Bauhöfen, Werf- ' . I i c M s rr w
verloren gegangenen Klumpen Joses zu finden. Endlich ereignete es sich, daß Major E. C. Allen, einer der Glücksritter, der es in späteren Jahren als alter Pionier" in Californicn zu hohem Ansehen gebracht hat, nach San Fraciöco
kam. lr kannte dre beschichte des (Äold- uno mayreno oer von oem oroenrncyen klumpenS und war nicht wenig erstaunt, Seelsorger für den Katechumenen- und als r borte, in der vorherigen NaHsei VL.nfirmande.n-. Beicht- unh Comnm-
M die Kasje eines Hätels tn der Stavr ein Einbruch gemacht und aus derselben neben anderen Wertihachen ein Goldklumpen gestohlen uiorden, welcher der Veschreibung zufolge kein anderer sein konnte, als derjenige des unglücklichen Mexikaners Jose Tal?an. Jetzt stellte sich auch heraus, roie der Goldschatz nach San Francisco gekommen war. Dan Peters hatte ihn während seines dreitägigen Aufenthalts in der Minengeend gefunden und war mit ihm fortgereist. ohne Jemand auch nur ein Wort von seinem Funde zu sagen. Er gab ihn im Hotel zur Vcrwabruna ab. und die Kunde von
dem Verlust seines Schatzes griff ihn so . an, daß er sofort an Francisco verließ. tr. , cm i -J, w i IV270lOiiumpcn nucoer, oicamai uvci in dem Schaufenster eines Juweliers in San Francisco. Der Juwelier erzählte auf Befragen em fremder habe das Gold in einer Farobank verspielt, und er, der Juwelier, habedann den Klumven ourcy Änraus oou vcmunu i oen. er u ?i eliers nicht lange. Eines schonen w aes vermißte er den Schatz im en'ter: er war von einem schlauen Diebe gestoh: len worden. Tan Peters reiste nach New Z)ork und hatte seinen Fund beinahe vergesien, als er zu seiner Ucberraschung den gestohlenen Schatz wieder in dem Schaufenster eines Juweliers sah. Derselbe hatte ihn von seinem Sohne aus San Iranr i if. V clsco cryailen, oer iyn einem tfiniiuc abgekauft hatte. Der Juwelier hatte eine hübfche Tochter, dieselbe verheirathete sich später mit Dan Peters und c Tt . c t IC CY würdige Kleinod befindet sich noch bis auf den heutigen Tag in der Familie. m........ i,,,r?. & , Äsr-.:-England .t nach den allg memen rociD&jrociqc vuruZ eine yicuic vvu juz .,?.. j J ' .t.ir, ""'""g " & m fZst..;V,,f ÄSS NaSroei. serer die Arbeit anWei - nchjs'g und ftjhM ?"b"dem d,e Gewährung von acht $gJlMt: Es bestehen zahlreiche orjcyrlften zur V ' 0 c i3fx-vi'x Verhinderung ge undheltsschadllchec oder s zuJ " y ;.V lT:Txa X. 1 ...,... vk,m,v;" vv" fltrt r 9srfitt n rt itmfrfitf-ftf rtn urlZ um, wviuvu uiuiuiitw vv tuti ivii vv 2 fl.t t.. ro 'V: ' f. r rri c rn M- ?" setzenden Betttmmungen "l " uno Hu?Ä o ?vranlreiW x i vas aiinirnaiaiur J 1 . , mvut utit iiv vwuuv i uu . in. n f, ' r t 2h" Ktnder dur,en aber T 10-$ai" ai aa tAhrnth timmitntttt stt itt f rtlrtirttrt ?'-,."'"'"'."''. - m Z."!''!-"''. '. der Ppcr- und Äi JW. ZX &7,. i1 " 1 Trustr.e tmd mderetaMchen iiüiiiuc ijciuuc4, wiccivcu rnii r. . w& i.. cv. s,." ? VUebrigen is d Nach arbeit und d Ar. T 7 ' enV Feiertagen verboten. Die Manmalarc- ß. c , M l t " w'"' JC nicht nochwci cn, bofi 1 erste E ementarunterr,ch auf TVrC ""i"' M"i . O W,S"V," sm;;,! ,L.?S . V.. -.. surfen nur mit Genehmigung der Gewerbebehordm in Fabriken be,chastlgt m - Die Genehmigung .flnurbann zu ertheilen, wenn der ordentliche Schulf f y py. m.fxti! ' um um um oer maiunung cremt.. Ä CZ.U., V b monst. oder wenn von Seiten der Fabriken für den Unterricht der Kinder t , rri y r rch Ernchtung be,nderer Schilen g - br,g ge rg m.rd. D.e Martmalbe.tsze.t betragt Stunden. Sonnwg' m'd Nachtarbeit ,,t ausgeschlossen, -itrtltit !( svt I? tnTrftrhif frtiftrt ht - c. - , ; es J J I MIrnirnAlftlfnv 11 1?ahvh . Kli"u""iUT l ' i "r Manmalarbeitszett von 8 Stunden - ?r Arbettm unter Tag mBerg. werken t d.e Beschäftigung von Kindern unter 10 Jahren verboten. ocrianoc i;aocn nur ous iini malalter auf 12 Jahre festgestellt. Stunden, mit Ruhepause. Arbeit unter I r- . t iy . f i r .ag uno lacylaroell iz: verooren. oilgatonscher Unterricht für bezchastlgte Kinder ist vorgeschrieben. Dänemark hat 10Jahre als Minimalstunden lncl. eine Marimalarbeitszelt. Auck da lit obllaatorlscker Unterrickt für besckäftiate Kinoer voraesckrieI ' i ü O'i-' ben "l JlllUVUl U 1U VIU 1O. 5,", y t5kM in l, ! p i o C ren und für Mädchen von 10 bis 14 Ja 8 ?tUnhm für Gnnhen tinrn 13 3.s: I 7 3? den Ver Staaten von Amerika stehen gesetzliche Beschränkungen in 14 Staaten; n Mmlmalalter von 10 bis Iahn? m 7 Staaten ; die Maximal.Ik 13 L - kl I II 1 1. r I 'a m r '1 ,n I"Il5jrÖ19 "gul"t. Obligatorischer Unterricht nur rn 9 Staaten vorgcschrleien. Nachtarbeit nur in Rhode-Jsland ausgeichloslen. r t st t eulsa)lano. eweroe-rvnung von i uno Novelle vom 17. Juli 1373 (jetzt n, ergwerrcn, ailnen, ÄUsdcreitungsanstalten und unterirdisch triebenen Brüchen und Gruben 1 Jahre (I 135). Verbot der Sonntags- und Festtagsarbeit und Nachtarbeit (H Uhr Abends bis 6 Uhr Morgens)
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monSunterrtcht oeitimmten Stunden 136). Marimalarbcitszeit 6 Stunden mit Unterbrechung von Stunde neben 3 Stunden Unterricht (135). Beschäftigung auf Grund einer Arbeitskarte ( 137) und schriftlicher Anzeige an die Ortspolizeibehörde ( 138). Nach 139a kann der Bundesrath für gewisse Fabrikationszweige, welche mit besonderen Gefahren für Gesundheit oder Sittlichkeit verbunden sind, die Arbeit gänzlich untersaaen oder von besonderen Bedingungen
abhängig machen, ferner für Spinnereien ' und Fabriken, welche nncn ununterbrochenen Betrieb erfordern, Ausnahmen von den 135 und 136 gestatten. Der nächstfolgende Reichstag kann aber verlangen, daß solche Verordnungen aufaehoben werden. Von dieser Befugniß hat der Bundesrath nach beiden Richtungen (der Schutz:Erweiterung und -Veschrän-kung) Gebrauch gemacht durch die Verordnungen vom 23. April 1879 betr. Walz- und Hammerwerke, vom 23. April 1879 betr. Glashütten, vom 20. Mai 1673 betr. Spinnereien, vom 10. Juli 1831 betr. Sttinkohlenwerke. (sheyenneSEnde. Seit langer als einem Jahrzehnt genojj in Chicago der unter dem Namen Eheyenne bekannte Stadttheil denselben Ruf, wie früher die Five Points" in New York unddas Parish of St. Giles" m London. Er aalt als der Sammelplatz von Gesindel aller Art, und die Polizel hatte m demselben stets vollauf alle Hände zu thun. Natürlich giebt es in dem betreffenden Stadtthcil auch viele anständige Leute, deren einziges Vcrbrechen dann besteht, daß sie eS in dieser Welt zu keinen Reichthümern gebracht haben, doch ist die Mehrzahl der Emwohner derselben aus notorischen Subiecten zusammengesetzt, wie sie sich in jeder Großstadt in bestimmten StadtthnItv niederzulassen pflegen. Jetzt haben die Tage für Ehevenne" geschellt. Die Atchison, Topeka Santa tte.Elsenbahn-Geicllschast hat das Wegerecht durch einen gewissen Theil von Eyevenne erhalten und wird dasselbe dazu benutzen, um alle Spelunken niederzureißen. die in ihrem Weae liegen. Auch die Grand Trunk-Eisenbahn hat ein Gebiet in diesem Stadtthell erworben, aus welchem viele halbzerfallene, von Lumpengesindel aller Art bewohnte Hauser stehen. Sie wird diese Gebäude Anfangs nächsten Monats niederreißen lassen, und die Bewohner derselben haben bereits die Aufforderung erhalten, die von ihnen eingenommenen Quartlere zu räumen. Eheyenne" liegt in der berüchtigten zweiten Ward von Chicago und wird zu einem nicht geringen Theile von Negern bewohnt. Einzelne Häuser in der Gegend wimmeln förmlich von schwarzen Menschenbrüdern". Viele derselben sind als Hausknechte, Köche, Kellner :c. in der Stadt beschäftigt und kommen nur Nachts zum Schlafen nach Hause, auch die farbigen Kinder haben vielfach Vefchäftigung gesunden, und nur die Negerinnen sind in den meisten Fällen genöthigt, sich dem Müßigang zu widmen, wenn sie es gar nicht vorziehen, sich dem Laster zu widmen. Schwarze Dienstmädchen sind in Chicago ohnehin nicht sehr beliebt. Es wird den jetzt noch in Cheyenne" wohnenden Farbigen ziemlich schwer fallen, sich andere Wohnungen zu suchen. Kein HauSwirth sieht eS gerne, wenn er Neger zu Miethern erhält, weil dadurch die weißen Miether zum Ausziehen bewogen werden. Äußer Negern giebt es in der ziociten Ward auch sehr viele Italiener, welche womöglich noch dichter zusammenwohnen, als diese. Auch fordert der in den Wohnungcn der Italiener herrschende Schmutz jede Concurrcnz heraus. Das braune Völkchen aus dem sonnigen Jtalien ist übrigens sehr fleißig und sparsam, und es muß schon sehr schlimm gehen, wenn ein Italiener sich nicht in einigen Jahren eine gewisse Geldsumme verdient, die es ihm ermöglicht, ern Geschäft auf eigene Faust anzufangen, und wenn es auch nur ein kleiner Candystöre" oder ein Fruitstand" wäre. Auch ein jüdisches Ghetto befindet sich in Cheyenne. Es sind zumeist polnische Juden, die dort einen Handel mit allen möglichen und unmöglichen alten und neuen Sachen betreiben. Auch sie wer den jetzt, gezwungen sein, sich nach einem anderen Wirkungskreise umzuschauen. Die Eiscnbahn-Gesellschaften verstehen keinen Spaß und denken nicht daran, die Einwohner Cheyennes auch nur eine Stuude langer zu dulden, als dies gesetzlich nothwendig ist. Uebrigcns kann sich Chicago nur darüber freuen, daß es die schone Gegend" loswird. (5ln e qraueilvolleSceile, die in England am 1. August im Hofe des Lancaster Gefängnisses stattgesunden hat, verminderte die Zahl der Anhänger der Todesstrafe in England um diejeni gen, welche Zeugen derselben waren. , Al fred Sowrey, ein junaer Mann von 24 Jahren, Buchhalter in einem Leihhause, war zum Tode am Galgen verurthcilt. weil er in einem Anfall von Eifersuchtsraserel seine Braut, Anna Kally, mit ei nem Revolver erschossen und daraus die Waffe gegen sich selbst gekehrt, aber ohne sich tödtlich zu treffen. Somrcy, der von sehr erregbarem Temperament schien, widersetzte sich den Gehilfen des Henkers, die in seine Zelle kamen, um seine letzte Toilette zu vollenden, mit Gewalt. Als er in den Hos geführt wurde, in dem der tt.r ? rifr.i. . aigen ausaericyici war, slosZl er einen Schrei des (Grauens aus, der alle Anwe senden bis in's Mark erschütterte. Berrv, der Henker, der die Strafe zu vollstrecken hatte, erklärte, eS noch niemals mit einem so schwer zu behandelnden Verurtheilten zu thun gehabt zu haben. Vier Männer mußten den Unglücklichen buchstablich bis zum Galgen schleppen. Er schlug um sich, weinte und stieß ein so fürchterliches Geheul aus, daß selbst wilde Thiere davor die Flucht ergriffen hätten. Nur mit der größten Anstrengung gelang es, ihn auf das Brett emporzuheben, und auch dorthin mußten zwei Männer ihm folgen, um ihn festzuhalten, bis die Schlinge ' ihm um den Hals geworfen war. In diesem Augenblick stieß Somren einen noch gräßlicheren Schrei aus, als zuvor, den keiner der anwesenden Zeugen des grausigen Dramas jemals vergessen mirs. . .
Vom Jnlande. In Spencer im Staate New )ck hat dieser Tage der wohlhabende Farmer Stanley Day Selbstmord begangen, weil seine Frau sich geweigert hatte, um 5 Uhr Morgens aufzustehen und ihm das Frühstück zu bereiten. Eine Frau in C a l i f o r n i e n yat neulich im Gericht um Scheidung von ihrem Manne angetragen. Als einzigen Scheidungsgrund gibt sie an, daß er seit 18 Jahren die häßliche Gewohnheit habe, sich mit seinen Stiefeln in das Bett zu
legen. Das kleine Städtchen Mio in Michigan besitzt einer Straße, an wclcher nur Leute wohnen, die den Namen Smith führen. Wie lang die Straße ist und wie viele Familien an ihr ihren Wohnsitz aufgeschlagen haben, wird nicht gemeldet. Vielleicht finden sich auch manche Smiths darunter, die ihren Namen Schmidt" buchstabiren. In dem Staat s-Zuchthause von New Jersey befinden fich gegenwärlg 860 Gefangene, von denen 140 weder esen noch schreiben können. Mit Anfang des nächsten Monats wird in der Anstalt eine Abendschule eröffnet werden,' m welcher den ..Analphabeten" icdcn Abend zwei Stunden lang Unterricht im Lesen und Schreiben ertheilt werdei soll. Die Salt Lake Tribune'sagt: John Taylors Leiche wird in der nächsten Zeit ausgegraben und in einem starken Gewölbe beigesetzt werden, wo sie beständig bewacht werden soll. Die Heillgen haben es sich m den Kops gesetzt, daß die Gentiles darauf ausgehen, den Kopf des Verstorbenen zu stehlen und an emen Phrenologcn im Osten zu vcrkaufen, der dafür 1000 geboten haben soll. Eine niedliche Geschichte wird aus Solem in Illinois erzählt. Ei: ne Heerde von 160 Schafen wurde kürzlich aus ihrem Weideplatz von einem Prairiefeuer überfallen. Die Schafe versammelten sich sofort auf einen dichtgedrängten Haufen und begannen mit großem Eifer das Gras in der Umgegend niederzutreten, so daß es von den Flammen nicht erfaßt werden konnte. Auf diese Weise retteten die Schafe ihr Leben. Eine gute Lüge ist drei Batzen werth. Im Zuchthau se zn Sina Sing im Staate New Vork läuft jetzt auch der letzte Arbeitscontract, der einer Schuhfabrik, ab, und damit hat in Folge des bekannten Ctaatsgesetzes das Eontractsystem ein Ende. Die Gefängnißbehördcn haben jedoch beschlossen, die Einrichtung der betreffenden Gesellschaft zu kaufen und die Verfertigung von Schuhen auf Staatsrechnung fortzusetzcn, sodaß 400 Sträflinge in diesem Industriezweige weiter beschäftigt werden können. In der Osenfabrlkatlon sind bereits 400 Sträflinge in Sing Sing auf Staatsrechnung beschäftigt, und man geht damit um, die Anlagen zu vergroßern, um noch 100 Mann mehr in diesem Industriezweige einstellen zu konnen. In Washington wurden die.ser Tage die Civildicnst-Commissäre ersucht, dem Kriegs-Sccrctär 212 Perso: nen, welche die Prüfung bestanden, nanlhast zu machen, da in seinem Tcpartemcnt 53 Vacanzcn zu besetzen sind. Acht Clerkstellen mit einem Jahrcssalair vonte Hl 20 und 45 Posten, deren Jnha-. ber je b1000 per Jahr erhalten, sind vacant, und zwar in Folge der vor Kurzem in dem Departement stattgehabten Aoancements-Prüfungen. Je vier Namen von Bewerbern aus den verschiedenen Staaten und Territorien dcS Landes werden dem Secrctär vorgelegt werden, und aus diesen wird er 53 Personen anstellen. Dies ist die größte Anzahl von Vacanzen, welche zu einer Zeit im Kriegsdepartement zu besetzen waren. Es erregte in der BundesHauptstadt Washington nicht geringes Aufsehen, als die Nachricht bekannt murde, daß Brooncr, ein Angestellter im Pensionsamt, und der Anwalt Allen C. Nuthurford verhastet worden seien. Vrooner, der während des Krieges mit Nutherford in demselben Regiment diente, soll gewohnheitsmäßig gewisseActenstückc, in denen die Namen von allen noch lebenden, aber noch nicht mit Pension bedachten Veteranen enthalten sind, copirt und Nuthersord gegeben haben. Letzterer benutzte dies ihm sehr kostbare Material in seiner Eigenschaft als Pensions-Ver-mittlungsAgent. Beide wurden verhaftet und unter Bürgschaft gestellt. Nutherford war vor zwölf Jahren Auditor im Aundcs-Schatzamt, aus welcher er unter dem Verdacht der Unehrllchkett ent: lassen worden war. Charles Hopkins von Valtlmore wollte einmal Geist spielen: er hüllte sich daher in ein weißes Betttuch und versuchte einige Arbeiter in einer Ziegelei furchtsam zu machen. Wirklich ergriffen die Leute bei Annäherung dZ Geistes" auch sämmtlich das Hasenpanier, nur William Goodwin blieb ruhig aus seinem Platz und bot dem Gespenst, von dessen Leibhaftigkeit er fest überzeugt war, ein energisches Halt". Da der Geist jedoch nicht aus seiner Rolle fiel und auf den unerschrockenen Mann losging, zog dieser seinen Revolver und gab Feuer. Das Resultat war. daß der Geist" mit fürchterlichem Aufschrei zu Boden stürzte. Die Kugel hatte ihn in den Kops getroffen. Jetzt liegt der aus den Tod verwundete Hopkins im Maryland Unioerfitäts-Hospital, und Goodwin beklagt in der Gesängnißzelle seine Uncrschrockenhcit. Mit der DynamitbombenLuftkanone des Lieutenants Zalinski vom Wundesheere hat man jetzt im Fort Lafayette im Hafen von New Vork Schießproben angestellt. Die Erfindung besteht im Schleudern von riesigen Dynamitbombcn aus mehrere tausend Schritt bis zu 5 oder 6 Meilen, und zwar nicht durck einen das Röhr erhitzenden nnd gefährdendcn Erplosiostosf, sondern durch Luftdruck. Zalinski feuerte bei dem Probeschießen mehrere seiner Kugeln in der Richtung nach Coney Island ab. Die Bomben bestehen aus 8 Fuß langen Cylindern, welche jeder eine Dynamitpas trone von 9 Zoll Durchmesser enthält, mit hölzernem Verschluß, der jedoch durch Metall ersetzt werden Per erste
Proöcschuß wurde auf 1000 Schritt abgefeuert, das Geschoß erplodirte 9z- Serunden später im Wasser und warf die Wellen 80 Fuß hoch. Der zweite Probeschuß ging auf 2552 Schritt und derselbe erplodirte nach 12 Secunden. Der Erfinder zweifelt jetzt nicht mehr daran, daß er selbst die gewaltigstcn Panzerschiffe und - Festungswerke in Atome zersplittern kann. Der Kreuzer, welcher drei solche Geschütze bekommt, wird gegenwärtig im Cramp'schcn Schiffsbauhof im Dclawarc gebaut, und seine drei Dynamitkanoncn sind ebenfalls in Arbeit; sie werden 40 Fuß lang, aut Bronce, mit Kaliber von fünfzehn Zoll und bekommen Bomben mit je 00 Pfd. Dynamit. Für das Laden hat Zalinski einen so einfachen Apparat erfunden, daß ein einziger Mann im Stande sein soll, mit einem einzigen Griff die schwerste Bombe mit größter Sicherheit ins Rohr zu bringen, abzuschießen und das Geschütz weiter zu bedienen, selbst beim heftigsten Seegang. Eine Bombe mit 600 Pfund soll ungefähr drei Meilen fliegen, eine mit nur 100 Pfund sechs Meilen. Vom Auslande. Ueber den Mißbrauch der militärischen Dicnstgewalt veröffentlicht der Fränkische Kurier" noch einen Nachtragsartikel in Anlehnung an einen Fall, nach welchem ein Unterofficier in Kempten einen Soldaten in wahrhaft barbarischer Weise mißhandelt haben soll. Der Fränkische Kurier" findet die HauptUrsache für die Soldatcnmißhandlungen in der grundsätzlich faulen Handhabung deö Veschwcrdewesens beim Militärstande. Es sei bekannt, daß der
Beschwerdeführer sich aus dem schlüvsnasten Boden bcweae, auf dem er sich vor dem Ausgleiten kaum bewahren könnte. iT - ..fi. r - c r r n rr geiie vls in etc yocysren yargcn yinaus. n oem vmuei yelyr es am Schluß: Unseres Erachtens leidet das ganze Beschwcrdewesen so, wie es zur Zeit und wohl von jeher verdächtig an? gesehen und m der von oben beabsichtigten wohlwollenden Nichtuna verstumme t und hintertrieben wurde und wird, schon im Princip an dem geläufigen Spruche, daß der Vorgesetzte immer Jtecht und daß der Untergebene, selbst wenn er im Rechte, zu schweigen hat. Wenn sich ein Untergebener beschwert hat, müßte er stets, ob im Recht oder Unrecht, aber namentlich im ersten Falle, zu einer anderen unparteiischcn Abtheilung versetzt werden, um der fast unabwendbaren Chikane zu entrinnen, die sich fast stets im Gefolge von Beschwerden bemerkbar zu machen pflegt." Am 1. August h at sich ein 50jährigcr, wohlgekleidcter Mann auf dem Friedhofe an der Kercpeserstraße in Pest mittels Cyankali vergiftet. Man fand den Selbstmörder in bewußtlosem Zustand vor einem Grabstein, der den ökanlcn Valazs Noza und die Inschrift Uoz8ika, varlak!" (Röschen, ich erwarte Dich!) trägt. Obgleich der alsbald erschienene Arzt der Freiwilligen Ncttungsgesellschaft bei dem Unglücklichen Gegengifte anwandte, gelang es nicht, den Selbstmörder zu retten. In den Taschen des Verstorbenen fand man einen in den zärtlichsten Ausdrücken abgefaßten Brief (Letzter Gruß, mein Herz schlägt noch für Dich, meine Gedanken weilen stets bei Dir, denn ") Die über die Identität des SelbstMörders angestellten Nachforschungen haben ergeben, daß es der Vater des in jenem Grabe ruhenden Mädchens war, der bekannte ungarische Schriftsteller und Journalist, früherer Archivar des Nationaltheatcrs, Alexander Valazs. Derselbe wurde am 30. December 1830 in Klausenburg geboren. Er absolvirte in seiner Geburtsstadt die Mittelschule und nahm als Jungling am ungarischen Freihcitökampfe Theil. Er zog bald durch seine in den hervorragendsten Zcitschriften erschienenen Arbeiten die Aufmcrksamkcit auf sich. In den fünfziger Iahren spielte er schon als renommirter Schriftsteller eine Rolle ; seine männlich schöne Gestalt, sein liebenswürdiges Erzählcrtalent machten ihn zum Liebling der Damenwelt. Er war Redakteur mehrerer Blättcr. Von seiner Gattin, der bekannten Schauspielerin Vilma Valazs, aeö. Vognar, war ValazS seit, '.71 acscüicocn. A m 8. August N a ch rn i t -tags um 3 Uhr entstand in dem sögenannten botanischen Garten in der Mainzcr Neustadt in einer Schreincrwcrkstätte ein Brand, welcher so große Dimenfionen annahm, daß in kaum einer halben Stunde bereits sieben Gebäude in Flammen standen. Dem energischen Eingreifen der Feuerwehr gelang es erst gegen S Uhr, des Feuers Herr zu werden. Unter den abgebrannten Gebäulickkeiten denn den sich u. A. drei Neubauten, die erst vor Kurzem fertiggestellt worden sind: Während des Brandes hat sich noch ein l weiterer Unfall ereignet. In - der Nähe der Brandstätte befindet sich das Terrain, auf welchem der Ballon der Luftschifferabtheuuna mit Gas gefüllt wird. Als der Brand ausbrach, mußte der Ballon aus dcnl Bereich der umherfliegenden Funken gebracht werden, weshalb eine Abtheilung Soldaten damit beschäftigt war, denselben nach der Rheinallec hin zu leiten. In dem Augenblick, als dies geschehen sollte, kam der Ballon mit et ncr Telegraphenleitung in Eollision, wobei daS um denselben gelegte Netz in Unordnung gericth. Die Soldaten konnten den Ballon in Folge dessen nicht mehr halten und sprangen abseits, nur der valrische Lieutenant Nettclbeck blieb mit dem Fuß in dem Netz hängen und wurde durch den Ballon eine Strecke weit geschleift, sodaß der nach unten hängende Kopf des OsficierS mehrmals auf den Boden schlug. Weiterhin strciste fich das Netz vollständig von dem Ballon ab, und der Lieutenant stürzte, während der Ballon in die Höhe stieg, zur Erde. Der Ossicier ist schwer verletzt; er wurde sofort in's Militarlazarcth gebracht. Auch ein Untcrossicier der Luftschisferabtheilung, der von dem Ballon . herabgestürzt war, erhielt eine allerdings unbedeutende Beschädigung am Arm. Der Pariser Vertreter )cs Daily Telegraph" beklagt fich bitter über den Verfall der alten französischen Höflichkeit. Es gab eine Zelt, so sagt er, als die Pariser Kellner, Omnibusroärter, Kutscher und Hotelthürhüter sehr zuvorkommend .waren. Wenn der alt-
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