Indiana Tribüne, Volume 10, Number 342, Indianapolis, Marion County, 30 August 1887 — Page 2
Indium Tribune. Srschewt Füglich und Ssnntsgs.
CTVltliUSi ZtiS&nf Kfiet durch Un Zilifii3 Ur CctB pr Doch, die eonrnt8i XrtlS Civil fit och. QtU latsrnstH 1 f istl. V V? iBSifchtft ta GotaxlKiOlanf 15 ? 3$. Of ßetft 100 O. Warvlanbür. Indianapolis, Ind., 30. Au,ust 1887. Glückliche Erben. Ungefähr um das Jahr 1810 war die hübsche Marie Van Water in dem Hause des reichen Handelsfürsten Lagassa in Rotterdam als Dienstmädchen thätig. Lagassa besaß großartige Kaffee-Planta-gen in Java und betrieb einen sehr ichrounghaften Colonial - Handel. Er besaß nur einen einzigen Sohn. Der selbe verliebte sich in die schöne Marie und machte dieselbe mit Einwilligung seines Vaters zu seiner Frau. Kurz nack der Hochzeit siedelte das junge Paar nach Java über, wohin ihnen später anch der Vater folgte. Tie Trei lebten glücklich und zufrie? den, bis der alte Lagaffa in einigen Iahren starb. Der (5ohn blieb nun der alleinige Erbe des riesigen Vermögens und verstand es, drsselbe noch zu vermehren. Auch er zollte im Jahre 1L53 dem Tode seinen Tribut und hinterließ außer seiner Wittwe einen einzigen Sohn, der indessen auch seinen Vater nicht lange überleben sollte. Als er im Jahre 18G9 starb, verlor die nnglückliche Mutter alles Interesse an ihrem roeitläusigen Besitz in Java und kehrte wieder nach Rotterdam zurück, wo sie bis zu ihrem im Jahre 1875 erfolgten Tode lebte. Die Hinterlassenschaft war bisher von den Angestellten der reichen Frau verwaltet worden. Ta von männlicher Seite keine Erben da waren und Niemand wuß; te, ob die verstorbene Frau Lagassa noch Verwandte am Leben habe, so übernahm die holländische Regierung die Verwaltung des Vermögens. Wie groß dasselbe war, kanu man daraus ersehen, daß zu demselben u. A. große Plantagen und übe? 4U0 Sklaven in Java, 74 Schiffe, ein halbes Dutzend Barken, verschiedene kleinere Küstenschifse und mehrere große Waarenhäuser in ötotterdam gehörten. Die holländische Regierung wäre vielleicht bis auf den heutigen Tag in dem unbestrittenen Besitz des Erbes geblieben, wenn es nicht durch einen Zufall herausgekommen wäre, daß für das riesige Besitzthum wirklich Erben vorhanden waren. Der Eapitän eines der Lagassa'schcn Schiffe erfuhr zufällig von seiner Muttcr, n?elche die verstorbene Frau gekannt hatte, als dieselbe noch ein Mädchen war, daß dieselbe vor ihrer Verhcirathung den 9!amcn Marie Van Water geführt habe. Er kannte eine Familie Van Water in Skotterd am, und als er auf seiner nächstcn Fahrt im Jahre 1877 diesen Hafen berührte, benutzte er diese Gelegenheit, .im diese Familie zu besuchen. Er erzählte ihr von der Erbschaft und gab ihr den Rath, einmal in ihren alten Papieren nachzusehen. Dies geschah, und zu ihrer unaussprechlichen Freude stellte eS sich heraus, daß sie wirklich mit der verstorbencn Millionärin nahe verwandt waren. Zu derselben Zeit weilte in Brügge ein schlichter Amerikaner, der Post Trader" LouiS de Beck aus Boston. Er hatte mit seiner Frau eine Vergnügungsreise unternommen, um seine alte Heimath wieder zu besuchen, wo er noch mehrere Verwandte hatte. Er war gerade in einer gemüthlichen Unterhaltung in einem Hause seiner Verwandten berissen, als ein Hause aufgeregter Männer stürmisch in das Haus drang und ihm die erstaunliche Nachricht brachte, er habe alle Aussicht, demnächst ein mehrfacher Millionär zu werden. Die verstorbene Frau Lagazza sei feine Großtante gewesen, und er habe aus ihr rxbt dasselbe Anrecht, wie die anderen Großneffen auch, deren es überhaupt nur 17 in der aanzen Familie gebe. Louis de Beck ist ein einfacher ruhiger Mensch ohne bedeutende Schulbildung, der in Amerika tüchtig hatte arbeiten müjzen, nm sich eine Enztenz zu grunden. Die Nachricht von der reichen Erbschaft mußte jedoch ordentlich gefeiert werden, und er ließ es sich an jenem Abend vier Dutzend Flaschen Wem ro: sten, um seine Verwandten und Freun de zu bewirthen. Natürlich ging es mit der Erbschaft nicht so schnell, wie viele der Erben es sich gewünscht hätten. Es wurden erst . 4. ... r -rr-t?rr. cn- ix. mil oer nouanoijcncn yicgicrung ivciiläusiqe Unterhandlungen angeknüpft, bis die Letztere sich dazu verstand, die Rechte der Erben anzuerkennen. AlS dies geschehen war, schickte die Regierung den bekannten Asrlkarelienden Henry M. Stanley nach Java mit dem Auftrag, den Werth der dortigen Hinterlassenschaft c ."i - t. cn:i o rr r . r. - OCl UCIIUIUCUCU -iUltUC 4.UlUU Ci zusetzen. Stanley schätzte das Eigentbum aus 2,000,000 Dulden, nach ame rlkanischem Gelde also auf etwa $23, 250,000, ab, und die holländische Regierung hat sich verpflichtet, diesen Betrag den Erben auszubezahlen und das Eigenthum selber zu behalten. Auf Louis de Becks Antheil treffen un qefähr $2,000,000. Er will in den nächsten Tagen nach Holland reisen, um sein Erbe in Empfang zu nehmen, und dann den Rest seiner Tage als friedlicher Millionär rn dem ihm Neb gewordenen Boston zubnngen. Mexicos Fortschritt. UnsereNachbar-Republik Merico macht in der letzten Zeit in volksmirthschaftlicher Beziehung große Fortschritte. An den neu vrojectirtcn Eisenbahnen ist die Arbeit mit großem Eifer von Neuem aufgenommen worden. An der Zweigbahn, welche die wichtige Stadt Guadalaiara mit dem Hafen von San Blas verbinden soll, wird jeden Tag eine Strecke von einem Kilometer Länge fertiggestellt, sodaß sie wahrscheinlich schon im nächsten Frühjahr dem VerL r c , fc. X ? keyr roiro uoergeoen wcrocn tonnen. Diese Bahn wird nickt nur die Reise
nach' der Küste des Stillen Mcercö erleichtern, sondern auch für die Producte des reichen Staates Jaliöco ein lohnendes Absatzgebiet schassen. Bis Ende dieses Jahres soll ferner die internationalc Eisenbahn" vom Eagle Paß bis nach Lerdo vollendet sein. Sie wird eines der bedeutendsten Mineralund Ackerbau-Gebiete der Welt dem internationalen Verkehr zugänglich machen. Es hat lange gedauert, ehe Merico sich zu einem so energischen Handeln aufgerafft hat, wie die benachbartcn Ver. Staaten, e6 scheint jetzt je-
doch das Versäumte möglichst . schnell einholen zu wollen. Der mcricanische Eonarcß wird am 15. Septcber wieder zusammentreten. Politische Fragen von - großer Vcdeutung liegen ihm allerdings nicht vor, doch ist die Möglichkeit nicht ausgeschloßen, daß er in einer anderen Rlchtung Ersprießliches leisten wird. Es ist nämlich der Vorschlag gemacht worden, in der. Stadt Merico selber im Jahre 1892 zum Andenken an das vierhundertjährige Jubiläum der Entdeckung Amerikas eine Weltausstellung zu veranstalten. tfiir den Plan wird m Gelwng gebracht, daß die uralte Aztekenstadt, welche seit undenklichen fetten und' noch lange, ehe Eolumbus an den Gestaden der neuen Ävelt landete, der Mittelpunkt eines großartigen Kaiserreiches war, zur Abhaltung einer der artigen Ausstellung viel beijer sich eigne. als irgend eine andere Stadt auf dem ganzen amcrlkanlZchen Eontinent. Sollte die Idee zu Stande kommen. dann wird es dem Unternehmen auch seitens der er. taaten nicht an Unterstützung nnd Theilnahme fehlen. Hofsentllch ent chließt sich der mencamfche Congrcß, den Plan zu verwirklichen. Perrons HctttSreformen. Während der General Voulanaer in seiner Stellung als Kriegsminister eine völlige Umgestaltung des Heerwesens vors nehmen wollte, welche in den zunächst bctheiligten Kreisen ein arges Kopfschütteln hervorrief, begnügte sich General Ferron als Boulanaers Nachfolger damit, nur einen kleinen Theil der von diescm beabsichtigten Aenderungen, und zwar in solcher Weise auszuführen, daß an dem innern Bestände des Heeres nicht allzusehr gerüttelt wurde. Auch gelang es ihm, das Nothwendige von dem Wünschenswerthen zu trennen und nur das zu verlangen, was er mit Sicherheit von der Deputirtenkammer erreichen würde. Seine Gesctzesoorlagen beschränkten sich daher bezüglich der erforderlichen NeuOrdnungen aus die Infanterie und die Reiterei, während er alle übrigen Waffen und Dicnstzwelge vollständig unberührt ließ. Wahrend Boulanger die altelngebürgerte Einrichtung der Jäqerbataillone zu Fuß beseitigen und durch 40 neue Jä-ger-Regimenter ersetzen wollte, die eigentlich nur dem Namen nach Jäger waren, trat Ferron für die Beibehaltung dieser Sondertruvpe ein und begnügte stch mit der Aufstellung von 18 neuen InfanterieRegimentern. Zur Errichtung derselben sollen die vierten Bataillone und die Depotcompagnicu der alten Regimenter dienen, sodaß in Zukunft alle InfanterieRegimenter nur aus drei Bataillonen gebildet lein wurden, wie dies in der Hauptfache auch im deutschen Heere der Fall ist. An der Zusammensetzung der Zuaven tritt auch keine Veränderung ein, und so wird mit Einschluß derselben die französische Infanterie in Zukunft umsahen 162 Regimenter, 492 Bataillone und 2,13 Eompagmen, wahrend nach dem Boulanger'schen Entwurf, der nur eine Depotcompagnie bei jedem Regiment eingehen lassen wollte, 078 Eompagnien mehr vorHanden gewesen wären. Als wichtigster Vortheil der Neuord, nungen des Generals Ferron ist zu bezeichnen, daß durch die Herabsetzuug der Eompagnie zahl eine Vermehrung der Compagnie st a r k e erzielt werden konnte. Die vielen anderweitigen Verwendungen von Mannschaften, das Vorhandensein zaklrelcker iNon-valeurs machte dem Compagnicchef der Infanterie die fach gemäße Ausbildung seiner Compagnie nahezu zur Unmöglichkeit. Mit Neid sah er nach seinem deutschen Kameraden hinüber, der mit einer stattlichen lom? pagnie von 80 bis 100 Mann üben konnte, während ihm kaum die Hälfte verblieb. Durch die Ferron che Umge staltung der Infanterie und durch die gleichmäßige Durchführung der drei zährigen Dienstzeit für die erste und zweite Portion wird auch rn Frankreich die Compagnie bei den Friedensübungen auf 100 Mann oder 15 Rotten gebracht. wodurch ein hoher Werth für die Ausblldung der Truppe erzielt wird. Nach dem Militärgesetz von 1872 diente die erste Portion fünf Jahre, die zweite nur ein Jahr; das Zahlenverhältniß dieser beiden Portionen regelte der Kriegsminister nach eigenem Gutdünken, sodaß mit Hinzurechnung der zahlreichen Beurlaubungen aus Sparsamkeitsrücksichten die Ausbildung der Kampfeinheiten schwer zu leiden hatte. Ueber die Ver theilung der neu zu errichtenden Jnfan-terie-Rcgimenter auf die einzelnen Standorte ist etwas Näheres nicht bekannt geworden und weder in der politischen noch in der militärischen Presse Frankreichs haben wir Angaben darüber gefunden. Nach einzelnen wenigen Andeutungcn zu urtheilen, scheint es sich aber in erster Linie um eine Vermehrung der Besatzungen in den Festungen an der Ostaren'e und der Garnison von Paris zu handeln; sichere Angaben lassen sich zur Zeit nach dem vorliegenden Material nicht machen. Die weiter Neuordnungen betreffen die Reiterei ; hierbei handelt es sich zunächst um die Neuaufstellunz einer dritten, selbstständien Reiter-Dlvision, welcbe voraussichtlich auch in den östlichen (Srenzbezirken ihre Standorte erhalten soll. Für dieselbe ist die Aufstellung von drei Reiter-Brigaden, jede zu zwei Regimentern, erforderlich, und daraus entwickelte sich die Angabe, daß General Ferron die Aufstellung von sechs neuen Reiter Regimentern beabsichtige. Es war dabei jedoch übersehen worden, daß die aus dem 11. und 12. Cuirassicr-Re-I qiment gebildete Euirassier-Brigade als j Reserve zur unabhängigen Reiter-Divi-non nocy nicyr zugeryttil war. jVUc Cuirassierbriaade soll nun den Grundstock iüx die 3. selbststandiae Neiter-Pivisiol,
vilden, zu der noch eine Dragoner- und eine Husaren-Brigade hinzutreten wird. Diese vier letztem Regimenter mußten neu aufgestellt werden, folglich betrug die Forderung deö Generals Ferron bezüglich der Reiterei vier neize Regimenter. Deputirtenkammer und Senat haben diese Forderungen bewilligt und so werden zunächst oie Dragoner-Rcgimenter Nr. 27 und 28 neu aufgestellt. Die Ncuaufstellung von Husaren aber findet nicht statt ; es werden vielmehr die beiden in Algerien stehenden Husaren-Rcgimen-tcr Nr. 2 und 4 nach Frankreich zurückgezogen und als 10. Nciter-(Husaren) Brigade eingereiht, wobei gleichzeitig eine
Zuthcilung der 10. Fcld-Artillcrie-Bri-gade beabsichtigt iem soll. An stelle der beiden Husaren-Regimenter werden sodann zwei Regimenter afrlcanljcher Jaqcr für Algerien neu gebildet, sodaß man auf diese Weise die Reiterei deö 19. Armeecorps nicht verringert und die Aufstellunq der 3. unabhanaiqen Netter-Dl-vision, deren Hauptstandort nach Verdun verlegt werden soll, ermöglicht wird. Die vom General Boulanger beabsichtigten Umgestaltungen beim Train sind vom General Ferron zunächst fallen aelaszen worden und es wird einstweilen bei den Neuordnungen für die Infanterie und Reiterei sein Bewenden haben, wobei auch beabsichtigt sein soll, die Friedensstärke des Pferdestandes bei jeder Schwadron möglichst zu erhöhen. Vorläufig ist mit den Ferron'schen Neuordnungen im franzollschen Heere wieder eme gemisst Ruhe eingekehrt. Jz al eo. Der Vulkan Jzalco in der Republik San Salvador ist m semer Art der bedeu tendste feuerspeiende Berg in ganz Een-tral-Amerika. Er ist vollständig hanrn los. An seinem Fuße steht eine steinerne Kirche mit 18 Fuß dicken Mauern, welche die von dem Vulkan bewirkten Erder schütterungen jetzt bereits seit 180 Jahren mitgemacht hat, ohne einen nennenswerthen Schaden zu erleiden. Auf dem Kirckbofe nebenbei befindet sich ein Glokkentyurm, in welchem drei großen Glocken von je 1000 Pfund Gewicht hängen. Die Majje, aus welcher sie gegossen sind, besteht zur Hälfte aus Silber. Wenn es im Innern des Berges tobt und wühlt, sodaß die ganze Umgegend zittert, dann pflegen wohl die Glocken von selber anzu: schlagen, sie fallen jedoch nicht aus ihrer Lage, und auch der Thurm wird nicht beschädigt. Alle drei, fünf oder fünfzehn Minuten tritt der Vulkan in Thätigkeit, doch kommt es auch manchmal vor, daß er fünf bis sechs Stunden lang in Ruhe bleibt. Im letzteren Falle sind die nachfolgenden Eruptionen besonders heftig, und es ats schieht durchaus uicht selten, daß man die Erschütterung des Erdbodens bis auf eine Entfernung von 25 Meilen im Umkreise spurt. Soweit diese Erdbeben sich erstrecken. befindet sich in der Tiefe der Erde ein Kohlenlager, unter dem noch tiefer ein Petroleumlager ruht, von dem man glaubt, dan es brennt, und daß seine Gase sich durch die Oeffnuna auf dem Gipfel des Jzalco freie Luft nach oben schassen. Das brennende Oel kommt dieser Annahme zufolge mit den Gewässern des unterirdischen Flusses Rio Ealiente in Berührung, der nicht weit von dem Berge gleichfalls an die Oberfläche der Erde tritt. Das Wasser in diesem Flusse ist noch fünf Meilen weit vom Jzalco so heiß, daß Pferde oder Maulesel sich die Füße verbrühen, wenn sie durch denselben waten. Bei jeder Eruption steigen aus dem Jzalco zwei dicke Säulen, von denen die eine aus dunkelm Rauch, die andere aus hellerem Wanerdamps besteht. Zu alcicher Zeit fliegen große Mengen von Steinen, Lavastücken und Asche in die Höhe und fallen dann regelmäßig wieder in den Krater zurück, so daß sie das Feuer im Innern des Berges wieder von Neuem verdecken. Auch gleiten vom Innern der Kratcrwände große Massen von Steinen und von Erde in die Tiefe hinunter und helfen auf diese Weise das Sicherheitsventil verztärken, welches über der feurigen Masse unten im Grunde lagert. Stürzen einmal besonders schwere Massen Gestein und Erde in den gähnenden Schlund hinab, dann hat das Feuer unten qrößcre Mühe, sich nach oben zu Lust zu verschaffen, und die nächste Eruption wird in Folge dessen entsprechend verzögert. Die anaejam melten Gasmengen dringen abcr alSdann mit viel größerer Heftigkeit in die Höhe und erzeugen einen viel qroßartiaercn Ausbruch, als sonst. Die Flammen wüthcu, das Wasser kocht, Gas, Dampf und vkauch verursachen eine Erploston, und daS ganze Land in der Umqeaend erzittert, soweit sich das unterirdische Kohlenlager erstreckt, und man kann das oben und Brüllen der entfesselten Nfr turgcwalten bis auf eine weite Entfernung hören. Es herrscht kaum ein Zweifel darüber. daß die Eruptionen des Jialco nur durch Kohlenöl-Gase und durch Wasser, welches in Folge der im Innern des Berges Herrschenden Hitze in Dampf verwandelt worden ist, erzeugt werden. Wemastnv liegen für jede andere Erklärung der Thätigkeit des seltsamen Vulkans keine genügenden Grunde vor. Nomantik eines Militarpostens. Auf einem Militärposten im Nordwesten hat sich soeben eine romantische Geschichte ereignet, über welche in der dortigen Gegend sehr viel gesprochen wird. Mit dem Posten ist eine Schule für Jndianerklnder verbunden, und über diese Schule führen mehrere Nonnen die Aufficht, welche fich der undankbaren Aufgäbe unterziehen, die wilden Sprößlinge der Nothhäute zu civilisirten Menschen heranzubilden. Die Arbeit der frommen Schwestern ist durchaus keine leichte. Sie haben die Welt und ihr engeres Heim sowie ihre Angehörigen zu verlassen und in dcrWildniß ein freudenloses Dasein zu führen, ohne je sich der Hoffnung auf irdischen Lohn tinebcn zu können. Indessen widmen sie sich ihrem selbstgewählten Berufe so freudig, daß es ihnen gelungcn ist, stch die Achtung und Anerkennung der Nothhäute zu sichern. .Vor etwa sechs Monaten kam eie sebr
schöne junge Vionnt dlrecl aus dem heimischen Kloster nach dem Militärposten, um den anderen Schwestern" bei dem Unterricht der Jndiancrkindcr behilflich zu fein. Sie war erst 22 Jahre alt, und das Leben im Nordwesten war ihr vollständig neu. Trotz der fremdartigen Eindrücke, die von allen weiten auf sie einströmten, ergab sie sich mit vollem Jugendeifer ihrem cdcln Berufe und erwarb sich bald das Zutrauen der Oberin der Klosterschule sowie der ihrer Leitung
uoerwleicnen cyuier. wie einzigen
uucnuic tue vcujuui. jic euuiueii i . . r Personen, welche sie außer den Schwe- rhcim, mtttcls emes Revolvers zwcin ' ..J rv: .-.t c? mal in die Bruit aeickonen und sick da-
ILiiV MtlV Vfcll , IIVIUMUII "V WU4tll UIC ' . "V IFT FI 11 T I I ff 1 1? T V 1 TW 1 ff rw ff ff L. W ff W ff ff T II TI1 g-w -m- rm -m w n w tm O fsiciere des Postens, welche die Gewöhnficit hatten, der Schule häusige Besuche abzustatten. Unter den Omneren befand sich ein forscher" Lieutenant, der den Ruf cinei H U)o Milans hatte. er VJiann war bildhübsch und verstand sich ganz ausge- z zeichnet auf die Kunst, Frauenherzen zu ! I erobern. Er war verheiratbet. doch be fand sich seine Frau schon seit längerer Zeit auf einer Besuchöreise im Osten. Er sah Schwester Angela, .wie wir die junge Nonne nennen wollen, und entbrannte zu ihr sogleich in heftiger Liebe. Auch verstand er es, mit if;r, in näheren i ' - ' . Verkehr zu treten, sodaß er ihr das Gc-! ständniß seiner Liebe ableacn konnte. ! &ic enmcbertf ieine Virnrnft d hUh ' daS Verkältniu nickt unLaen. m,S ...V.....V,, vv, vuv bald hatte die Oberm, der Schule auf ihre junge Schwester ein wachsames Auge gerichtet. Schließlich brachte es die Oberin zu Stande, daß der Ofsicier ci7 W U , nes geringen Vergehens wegen in Arrest geschickt und dadurch verhindert wurde. mit seiner Geliebten fernerhin zu verkehren. Er versuchte es, letzterer einen Liebesbrief zu schicken, doch wurde der selbe von der Oberm aufgefangen. Meh: rcre anoere Ärieie. die der ijmcter schrieb, wurden von demselben Schicksal betroffen. Da wurde die Oberin krank und konnte mehrere Tage lang ihr Zimmer mcht verlassen. Dies erfuhr der Ofsicier, und bald hatte er mit der jungen Nonne einen lebhaften Briefwechsel angeknüpft, der zu mehreren persönlichen Zusammenkünften zwischen den Beiden führte. Doch auch diese wurden entdeckt, und sofort wurden Schritte eingeleitet, um das verliebte Paar auf die Dauer von einander zu trennen. Schwester Anaela wurde nach der nächsten Eisenbahn-Sta-tion gebracht und ln das Mutterkloster zurückgesandt, wo sie jetzt Gelegenheit c c. cv r: j-.t .'l . rf rv i lll, uuci uic -ocrcjancjuajieu aues reichen nachzudenken, während ihrem LiebHaber von seinen Vorgesetzten mit einem Kriegsgericht gedroht worden ist, falls ei eS wagen sollte, die Nonne noch fernerhin zu belästigen. Teutsche Lokalnachrichten. Provinz H e s s e n N c ) c u. Der Kaufmann Friedrich Noßteusche? iu Eassel wurde wegen einfachen Bänke? rotteS zu l Woche Gefängniß verurtheilt. ferner erhielt der chuumachermeister Wilhelm Zinke oou Heiligenrode, der gelegentlich einer Hochzeitsfeicr einen Schuß abgefeuert und durch denselben ein Mädchen verwundet hat, 2 Monate Gefängniß. Von dem Wernbau-ach-verständigcn Scuckcr wurde in dem Garten des Privatiers Eahn am alten Kasernenplatz in Biebrich ein Neblausherd entdeckt. Die Nebstöcke wurden von dem früheren Besitzer, Weinhändlcr Gehlen zu Frankfurt a. M., vor etwa 10 Jahren großtentheils von Amerika bezogen. Ein von Wkainz kommender Eisenbahnzug fuhr zwischen der Brücke der Main? Neckarbahn und der Station Louisa dem Bebracr Zuge, der verspätet von ranksurt a. M. abgegangen war, ln dic lanke. Vier Waacn wurden umgeworfen. ein fünfter wurde total zertrümmert. Tcr Bremser Landsicdcl kam dabei um's Lcben während eine Wittwe Pfeiffer und ein Herr Otto Schutz aus Marienbera in Nassau verwundet wurden. Der Speng ler Nikolaus Wclstl von Gnjenhnm und der ehemalige Bürgermeister Horn von Schloßborn l. T. haben sich ertrankt und der Oekonom Sch. von Kerstenyauien hat sich erschossen. Ertrunken sind : der Sohn des Müllers (2. Bopp rn XreMa, der Schmicdelchrling Ohli von Wehrbeim und der Nealaymnastallciircr Z)r. F. Lautz von Wiesbaden ; der Stcinbrccher Geljel von Kestert wurde von herab fallendem Gestein erschlagen und die Witt we Kern von Schierstem starb in Folge Hitzschlags. Königreich Sachsen. ' Der Kandidat der Medizin Otto Elterlich in Leipna ist ein Opfer seines Berufes geworden. Er hatte Experimente mit Rarcotlcis vorgenommen, und um deren Wirkung zu probiren, die Narcose rnoit voraenommen. die ihn. weil :u stark, in den ewigen.Schlas wiegte. in Schandau Oberforstmeister Vlohmer. Jubiläen: liö seierten der cusikdirektor Heinrich Lebeczott Lange in Dresden das 50jährige Mcisterjubiläum. Der WirthschaftsZtuszügler C. G. Vurth nebst Frau in Göltzscha und der invalide Bergmann Gottlob Sam. Schubert in Niederpesterwitz mit seiner Ehegattin die goldene Hochzeit (Schubert ist während seiner 42jährlgen Anfahrtszeit 10 Mal verunglückt ; derAmtsthicrarzt, Bürgermeister E. S. Wettig, in Weißenberg, den 50. Jahrestag seiner Promotion ; Der Rentier F. H. Müller in Würzen das 50jährige Bürgerjubiläum. Der Schneidergeselle Eckhardt in Lindenauhat sich erschossen: der Weber Franz Hermann Srrobcl aus Pölbitz hat sich in Zwickau durch Durchschneiden der Pulsader getödtet und der Bergarbeiter Ernst Adolf Stier aus Wclschhuse hat sich ertränkt. Thürin gischeStaaten. Der Färbcreiarbeiter Richter in Apolda wurde wegen Bigamie zu 9 Monaten Gefängniß verurtheilt. In Sondheim v. d. Rhön wurden kürzlich vier goldene Hochzeiten an einem Tag gefeiert. Die Jubelpaare sind die Ehelcute BartholmeS, Schroeder, Grob und Horschel. Der Tag war ein allgemeiner Feiertag für das ganze Dors. Die wegen iTim desmordes vom Schwurgerichte zu Gera ium Tode verurtheilten drei Personen, der frühere Gutsbesitzer Friedmann von Wiesebach und die beiden Dienstmädchen Dietrich und Arzig, sind u lebenslänglichem Zuchthaus begnadigt worden. : ! Der Forstassistent' Reinhard Kirschner, i iinrnmiu dnimuci, Werveoffizier in Mürschnitz. und der
Bildhauer Ludwig ralscycr haben sich erschossen. Der Porzellandrchcr Lisseraus Eisenburg ist ertrunken, die Frau des Musikus Ortmann aus Winterstein wurde. vom Blitz erschlagen und der 'Handarbeiter Christian Sturm aus Zeulcnroda brach das Genick. H e s s e n - D a r m st a d t. JnTromershcim hat ein junger Landmann Namens Massemer von OberJngclhcim seine Geliebte, die Tochter des
Ackermanns Johann Schmitt- von OVrtl V I r II , , I - t f .f" . ' . Vrtll t hlt itMnilif nvl . i UIU IIUIUV1. -ClUUllllllC Vilil- I willigung oer Eltern des Mädchens zur ehelichen Verbindung soll das Motiv zu der That gewesen sein. Die Berichte über die Lage der Weinberge in Rhein--Hessen lassen sich kurz zusammenfassen, ' - r . r.: 3 crr . j.i r ul A"Ä ?T,f " , K die Entwicklung des Wemstocks hat es seit Vrthr rrtfiT trthr itri ttt inur nnvt nvt Jahren nicht gegeben und in einer aanzen Reihe von Weinbergen werden schon weiche Trauben gesunden, während Burgundertrauben sich bereits zu färben beginnen; beides kommt-Anfangs August nur selten vor. Aus Niederflörskeim ! ' V t-a V-C V x --r lu"u V11' T- 2 V- 1 - , iihtfr silin l I.aaI ll vn vw iuuvtii iuii, uuu in UUIC4 man an einem erst dreijährigen Neb!1ÜU ""Uic -i-lllUven. ,, on r. : r. .. o- . t De' ? rs . rv . auinianii avio 'carr ,n oermgeiheim wurde wegen Lorterieschwindels zu 2 Monaten Gefängniß verurtheilt. , Der Landwirth Dautermann rn Gau; Weinheim erlag einem Sonnenstich ; der Schmied G. Keller aus Heusenstamm wurde zwljchcn Puffern von Eisenbahnwagen zu Tode gequetscht; der Handarbciter R'cuter aus Horchhcim brach das Genick; ertrunken find drei Söhne des Klavierfabrikanten Wilhelm Günther in Klern-Heubach undderPorteseuillerGottfned Korb aus Osfenbach. Königreich Baiern. Dr. Edmund Thaler in Landshut f Dccan und Pfarrer Ric. Greil in Gräsclsing. Die bürgerliche Schützengeielllchast in Schwemfurt feierte den Tag ihres 100jährigen Stiftungsfestes mit großen Festlichkeiten. Der vor malige Braumeister Wolfgang Wagner t . . ff t..r r in rrauvlng, oer feinen cywlegerfoyn, den Wagner Scherm in Reqensburq, und dessen Frau beschuldigt hatte, daß sie ihn hätten vergiften wollen, wurde wegen falscher Anschuldigung, zu 2 Monaten Gefängniß verurtheilt. Die Enthül lung des Stielcrdenkmals in Tegernsee fand auf dem Berge außerhalb des Lehwaldcs (nächst dem großen Paraplui) in feierlicher Weife statt. In Baiersdorf wurde der Oekonom Blrk von dem lcdlgen Oekonomensohn Eichhorn beim NachHausegehen mit einem Kipfstocke mehrmals über den Kopf gehauen, in Folge welcher Verletzung Birk das Bewußtsein verlor und starb. Selbstmord begin gen: in Arzheim der Steinbrecher Andr. Gerstner, in Freistng der Vadergeselle Josts Achtel von Rcustlst, in Gimmeldingen derWinzerFörster.in GremmcrtSHausen der Bauer Simon Steininger, in Heng der Knecht des Kaufmanns Oberwallncr, in Landshut der Soldat Mengert, in Neu-Ulm der Schneidergesclle Michael Munq, in Plonberg der Taqlöhncr Georg Biber, in Würzburg der Wirth Kirchner. Ertrunken sind : das Kind der Bauerseheleute Georg und Kath. Aigner in Au, der Fabrikarbeiter Morkcl in Forchheim, Ludwig Rusch und Philipp Fultcr in Jngolstadt, der Sohn d?s Wcrksührcrs Lohle in Kaufbeuren, in Kröblitz der 20jähriae Thomas Ninq. in Münchwciler das Kind des Postboten Nickel, in Ncuburg a. D. der Sohn des Schneiders Vlümel und der Kutscher Phil. Setzer, in Obcrmünzing der Sohn oesU)cenners wattier; durch unglücklichen Sturz in Augsburg das Kind des Fabrikarbciters Martin, ebenso in Kricndori l : . C.. l- J.l i att. ? . rrn uic uucuyu;icr oresz. .iyncr, in imiin: i)tn der Par:ieführer Joh. Wendel und ver Mal:dörtr Mart. Bauer, in Mühldors t ic AnötraaSbäuerltt Anna Wastlbuber. in Wolznach der Baucr Georg öiolmcdc:. ?n Wlldenranna d?e Hauslers:och:er T.'ercsc Hosmann. , K 5 n i a ? e i ch W ü r t t e m b c r g. j Professor Ludwig Zinck in Etuttgart. f Komponist und Musikdirektor I. Kaim in Ziberach. Der Wcingärtner Friedrich Stahl in Heilbronn feierte mit seiner im gleichen Alter stehenden Gemahlin die goldene Hochzeit. Der ehemalige Schultheiß Hermann tcgmutier von rankenvach wurde wegen falscher Beschuldigung des dortigen Wirthes Gumbrccht zu 3 Monaten Gefängniß vcrurthcilt. f Oberamtsbaumcistcr Baptizt Rapp mTettnang. Selbstmord durch Erhänaen beainaen: Alois Faaß von Kirchhcim i. R., der Tagelöhner Klotz von Kurzach und der Bauer Ehri- . stian Stotz von Navensburg, früher Eigenthümcr des in der Nahe letzterer Stadt t iI gelegenen Gutes Hintcrstorchen. cr (söhn deö Bauern I. Moll aus Gerhausen wurde vom Blltz erzchlagen; einem Schlaganfalle erlagen der 1 6jährige Alfred Lempenau aus Göppingen und der Postbote und Menner Maa aus Jlsho fen; der Ackercr Ludwig Kcppler aus Kleinaartach wurde von einem Pferde geschlagen und starb einige Tage später an der davongetragenen Verletzung ; er trunken sind: der Tagelöhner Anton Hohl, von Lcupolz, der 15jahrlge G. Pfau von Lcutkirch, der Bierbrauer Schwarzkopf aus Nagold, der 12jährige Martin Hohcnstadt aus Ooereijesheim, Vli AU.UlllUIC -OIUUIUII ClULv UUi ii vi ..i.:. n:. Thalheim und der Sohn des Korbma chcrs Gottlieb Beurer von Untertürkheim; der Holzbauer Johann Georg schwenk von loty wurde von einer fal lenden Fichte erschlagen. Provinz W e st f a l en. . Der städtische Steuercxekutor Zinde mener in Jscrlohn wurde lvcgcn Unterschlagung amtlicher Gelder verhaftet. Die Maurer reip. Arbeiter Kollmeyer, Poaaemüller. Pettschalk und Schunke in Minden n u. 'den weaen Verbrechens der Nothzucht bc:w. Beibilfe da;u, vcrhaftct. Die Frau des Elgarrenmachcrs WilHelm Löwe von Lubbecke hat sich erhangt. Durch Unaluckssalle kamen um's Xt ben: der Arbeiter von Harvest (hat sich zufällig erschossen), der Bahnarbeitcr Brand'stcttcr von Oevnhauscn (vom Zug erfant) und der Zimmermann Tönkcr von Warendorf und der stud. theol. H. I 5Mr. ,..,. v
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rctVMnui AS MSfwwa rrw '-' . - iT U '. i IV . 'VV gegenalle Schmerzen. 5- Berichte über den Erfolg von Ct. JakobZ Oel. welche vor Jahren erzielt rourden uud jetzt bestätigt erden. EwIderrenkteS Handgelenk gehellt-Jnnl 1881. Beaver, Beaver Eo., Pa. Vor einigen Tagen siel ich vm Wagen und verrenkte mir das Handgelenk in einer schlim men Weise; die Schmerzen waren furchtbar. Konnte keinen ffinger bewegen und nicht schla. Ien. Nachdem ich St. JakobS Oel angewandt illtte waren alle Schmerzen in 10 Minuten ver schwunden. G. C. Atkinö. ö Jahre später. Beaver, Beaver Co..Pa.,'SS. Oktober 188. Lor etlichen Jahren siel tck'vom Wagen und Verrenkte mir- da Handgelenk. Ich wurde veranlaßt Et. Jakobs Oel ,u versuchen und war in kurzer Zeit vollständig geheilt. S. C.L8t!in3. Sie Leide eines edatteurS. Dloomington, Jlli., Oktober 1830. Ich habe viele Jahre an rheumatischen Schmerzen In meinem Aenkel gelitten und konnte durch nicht Linderung finden. Trei Einreibungen mit Et. JakobS Oel stellten mich sast gan, wieder her. P er e? Ll. F olsom. SZaW spilter-geheilt. Lloomington, JllS., 18. Okt. 133C. - Jch'alaube ti war im Jahre issa, als ich durch St. JakobS Oel von Rheumatismus be freit wurde. Derselbe batte fich im Henlel t IS- ! senget et und tch tonnte mazr vyne io geyen. Nach einigen Einreibungen mit dem auSge zeichneten Schmerzenstiller war ich hergestellt nd bin feit der Zeit von allen Schmerzen ver ,chnt.gtblieben. P e r e ? A.'.F o l s o m . THE CHARLES A. VOGELER CO., Baltimore, Mdl HAMBURGER TROPFEN (Bcarn Olntkrankheiten, Leber- n. Magenlcideu Preli. 60 fteiui cbet fünf ?la(m 2.00 ; in all tixrtbekk ju laben. XUX C01BXIS X. TOGILEA tO BiLTIIOtE, ED. , T"'Uttl I Ithrrfiim I uvn ncfr.-i ' .. T" vtcn. lürrffr.. t- t, : P im , I UG. SfrasoA. X v . ' iorÄt Cures n4 Removcs Tan, Sunburn, Beo Stlnes, Mos- " qulto and AU I nenrt Rltoe. 1 . .B.VWW vs.w J f riUFLES, ELOTCUES, Humor, Eirtli-raariä, and every form of nlrln emüOies. positirely cured on tho xno6t ddicate Bkin witiout leavinff a Bear, by Hop 01XLtaaa.3Xt. Prico SScts., COcta. and (1. - At drug-eista er by mall." . Ttt TlopPill Minfgf Co., liew Xondon, Conn. Llttle Hop Pills sor slck-headacae, dyspepsia, biliouanesa and constiiatioii have no equ&L 20c I allen Apotheken U Haien. Wenn Sie den besten, reinsten urd stärksten ssi gZ Backpulver, (dio? rioaor,) Qgtxactfi (flavoring extracts) und Gewürze, Alles rein und ur.vlrfälscht haben wol len, dann fragen Sie räch H. F. SOLLIDAT S Waaren not zebrauchen Sie keine andern. 9, 810 Süd Pennsylvania Str. Indianapolis, Jnd IST Zweiggeschäft in Wlchita, Kaa . riM?AK!!'8 deutsche Buch - Handlung ! Vko. 7 Süd Tllabamayr. Bücher aller Sprachen. Neue und gebrauchte Bücher. Niederlage sozialistischer Werke und Flug schriften. Großherzogthum Baden. Am 100jährigen Gedenktage der Geöurt des berühmten Nechtslehrers K. I. A. Mittermaier wurde in Heidelberg an dessen Hause eine - Gedenktafel angebracht. Stadtpfarrer Wlnterroth rn Mannheim feierte das 25jährige Priesterjubllaumr Wegen Verbreitung eines socialdemokratischeu Man! festes wurden in Mannheim Robert Winter von Stralfund, Adolf Darthe von Harth und der Schreiner Tiebmann von Temvlin zu 2 Monaten resp. 6 und 4 Wochen GefängNiß verurthellt. Eine weitere Gruppe Socialisten, die sich ähnlicher Vergehen schuldig gemacht hatte, wurde gleichfalls zu kürzeren und längeren Freiheitsstrafen verurtheilt. s In Schovfhcim Altbürgermeister K. Grether. Die Wittwe K. Degen von Behla, der ledige Josef Mayer von Biberach und die Frau des Landwirths Hermann Mutter in Unteralfen haben sich erhängt; der Bierbrauer Wilh. Ehrenmann von Königschasshausen hat sich erschossen. Durch Unglücksfälle kamen, um's Leben: der Maurerlehrling Wilh. Kiefer von Karlsruhe, der 26 Jahre alte Adrian Huber von GlasHütten, der Gemeinderechner Johann Simon von Marbach, der Sohn des verstorbencn Landwirths Heinrich Laufer von Obereschbach (in Folge Sturzes) und der Arbeiter Andreas und der Landwirth Keilbach von Bruchfal.
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