Indiana Tribüne, Volume 10, Number 341, Indianapolis, Marion County, 29 August 1887 — Page 3
U. H. DOM'S
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Rohrdommcln.
Rovkllk do Emil P schlau. (Fortsetzung.) . Da verdüsterten sich die Züge des alten Herrn wieder und ein so wehmuthsvoller Blick traf die junge Frau, daß es sich ihr wie eine furchtbare Last auf das Herz senkte und sie , verstummte. Ihr Äkann aber, der von heiterer Gemüthsart war und dem die Stim . . i r mung etwas zu ernt wuroe, sprang aus und sagte scberzend : Fräulein ötose, wenn man ..solch eine hübsche Stimme hat wieSi.e, soll man sich nicht mit dem Zuhörend begnügen. Singen Sie uns eine Jhrer.schönenBalladen, aber keine gar zu traurige. Rose lächelte, und als auch Hugo seine Hände bittend erhob und . Herr Colin ihr zunickte, da stand sie auf und setzte sich an das Piano. Sie schlug ein paar geheimnißvolle Aeeorde an und ließ ab und zu eine wehmüthige Moll-Seala dazwischen flattern. Da erscholl plötzlich die 5ttingel, so schrill, und heftig, daß alle erschraken. Frau Colin hattesich sogar in den Finger gestochen und flüsterte nun, ein wenig abergläubisch wie sie war, u ihrer Nachbarin, der Frau des Professors : Wenn das nur kein Unglück bedeutet! j Während dessen war Herr Colin aufgestandtn und nach der Thür geschrit ten. Ich werde sehen, wer da ist, sagte er mit einem Blick auf seine Frau, die , sich erst jetzt auf ihre Pflicht besann und sick eben erbob. Einen Auaenblick später trat Colin wieder ein und übergab Hugo einen Brief. Für Sie, sagte er. Ich fragte den Mann, ob er Antwort erwarte, er verneinte es und ging wieder. Er hat auf auf dem Bureau nach Ihnen gefragt und war hierher gewiesen worden. Hugo nahm das Blatt, öffnete es und las:' Ich benachrichtige Sie, daß der Kammerdiener Miluschkins wieder in Denne ist. Er beabsichtigt, in der mor gigen Nacht die Steuerkasse zu berau den. Ihm widersteht kein eiserner Schrank, und zum Beweise, daß ich die Wahrheit schreibe, wollen Sie das Canalgitter im Steueramt untersuchen. Es ist bereits geöffnet, sodaß ein Mann von der Sarne aus durch den Canal in den Lichthof gelangen kann. Der Schurke hat mich, betrogen und deshalb verrathe ich ihn." Als er zu Ende gelesen hatte, sprang er erregt auf. Entschuldigen Sie mich ich muß fort. Es ist doch kein Unglück geschehen? fragte Frau Lejeune, die eine kleine Schwäche für Criminalgeschichten hatte, erwartungsvoll. Aber Hugo machte eine geheimnisvolle Gebärde, und seufzend wandte sie sich zu Rose, die noch immer am Piano saß. Während dessen zog Hugo Herrn Colin auf die Seite und fragte ihn nach dem Aussehen des Vkannesder das Briefchen überbracht hatte. Es war ein Dienstmann, erwiderte Herr Colin, mit einem dunkeln Barte. 'Natürlich nur Maske, sagte Hugo. Würden Sie den Man erkennen, wenn Sie ihn widersähen? Ich glaube, ja.' Hugo versank einen Augenblick in Nachsinnen, dann verabschiedete er sich und ging. Auf dem Wege nach dem Polizeiamt überlegte er die Maßregeln, die zu tref fen waren, wenn der Brief mehr als eine Mystifikation. Auch das war ja möglich und sogar wahrscheinlich. Unwillkürlich mußte er an Monsieur Thibaut und sein höhnisches Gesicht denken. Es war nicht ausgeschlossen, daß einer seiner Feinde oder vielleicht auch ein humoristischer Spitzbube sich ein Späßchen mit dem öerrn Polizei Vorsteher erlaubte, um ihn den Spottern preiszugeben. Die Untersuckuna des Steueramtes belehrte Hugo freilich eines bessern. Die Thür, die aus dem Lichthof in den Durchgang eines Nebengebäudes führte, mußte geöffnet worden sein, denn der Verschluß des Canalgitters war gelüf tet. In den Lichthof kam nur selten Jemand und die Thür zu demselben war denn auch in der Regel geschlossen. Es war also zweifellos, daß Spitzbuben ihre Hand im Spiele hatten. Wäre der Verschluß des Gitters auch durch ein Versehen bei der letzten Reinigung unterlassen worden, so könnte das doch Niemand von den nach dem Lichthof zugehenden Treppenfenstern aus bemer ken. Der Brief bezweckte also keine Mystisication und Hugo traf alle Vorkehrungen, um den Verbrecher bei der That zu überraschen. Am folgenden Tage war ganz Denne in einer Aufregung, die jene nach den ersten Verbrechen weitaus übertraf. Die Leute standen überall auf der Straße und erzählten sich mit entsetzten Mienen die Vorgänge der Nacht. Während öuao mit allen seinen Un. tergebenen das Steueramt und den umireis veietzt yielr, beraubte der Verbreche? in aller Gemüthsruhe den Laden von Dennerv svreres das erste 5u-welier-Geschäft der. Stadt und eines ver gronten des Landes. Er mußte sich vor Thorschlun in das -SauS einae. schlichen und in einer vom Hose aus zugänglichen Kammer, in welcher iseraiyzcyaften, leere Kisten und dergleichen aufbewahrt wurden, verborgen haben. Diese Kammer war durch eine Bretterwand von einer Kücke. die der Juwelier als Magazin für ronzen uno falsche -chmuckgegen stände benutzte, getrennt, und dies Bretterwand war durckbrocken. 9!i,a der Küche führte eine eiserne Mür in das Allerheiligste des Juweliers und riefe yur war genau in derselben Weise wie die eiserneu Scbränke aeöffnet worden. Um das Schloß herum war überall eine Anzahl Löcher gebohrt worden, dann batte der Gauner eine Säcze eingeführt, und als er endlich Spielraum genug fand, das Schloß mit recyjiangen yerausgevrochen. Er mußt über ganz merkwürdige Werkzeuge ver fügen und bedeutende 5?ackkenntnZss, besitzen, um allein das schwierige Stück Arbeit zu bewältigen, und auch wenn V. 1lifi"j w vic unieriiuyung eines Metten genosskn .hatte, jalciae Tbat noch
immer em Kunststück zu nennen. Das und die Ortskenntnisse, . die seine Vor-' bereitungen verriethen, war aber auch t der einnae Anbaltsvunkt. der sick für '
y ' ' ' "7 1 " Nachforschungen bot. Er hatte nichts zurückgelassen, alle Spuren seiner Thätiakeit verwischt und sich mit dem Raube der bedeutenden Barsunimen und cini ! ger besonders werthvollen Schmuck' gegenstände begnügt. In den nächsten Wochen waren die Augen der ganzen Stadt auf Hugo gerichtet und man erwartete von ihm mit Zuversicht die große That. Aber Tag um Tag verstrich und die Aussichten, dem Einbrecher auf die Spur zu kommen, wurden immer geringer, obwohl der Polizeivorsteher mit seinen Beamten eine fieberhafte Thätigkeit ent wickelte. Die Dienstmänner des Städt chens waren sämmtlich vernommen worden und einige davon hatte man Herrn Colin gegenübergestellt, der Gesuchte befand sich indeß nicht unter ihnen. Auch andere Einwohner Dennes, deren Aeußeres zu der Beschreibung Colins ungefähr passen wollte, konnten ihre Unschuld leicht nachweisen. Verdächtige Passagiere waren weder angekommen noch abgereist, und ein Curgast, bei dem man einen falschen Bart entdeckt und dessen geheimnißvolles Wesen Aufmerksamkeit erregt hatte, wies sich als ein eifersüchtiger Ehemann aus, der seine Gattin beobachtete. Auch Herr Thibaut, dessen Gestalt Hugos Phantasie nicht ruhen ließ, wurde sorgsam im Auge gehalten. Es wäre nicht zum i ersten Mal gewesen, daß ein Polizei-' spion unter die Gauner ging, und Herrn Thibauts Vergangenheit war etwas dunkel. Auch war es verdachtiq. daß der einstige Polizei-Agent vor etwa , vier Wochen seme Wohnung gewechselt ! hatte. Er wohnte früher in einem' schmalen Gäßchen, dessen Ecke das Haus des Juweliers bildete, und Hugo überzeugte sich selbst, daß man von Thi vauts Dachfenster aus über die Dächer der Nebengebäude hinwea in den Hofräum des Juweliers sehen und alles , beobachten konnte, was vorging. Nun war Thibaut an das' untere Ende der Stadt gezogen, zu den Eigenthümern des kleinen Häuschens, das gegenüber der Wohnung des Herrn Colin lag. Es war eme arme, ab?r anstandiae Bürgerfamilie, der das Häuschen ge horte, und Thibaut hatte die beiden Dachkammern inne, die sie seit Langem an Junggesellen zu Vermietyen pflegten. Die Frau, bei der Thibaut früher gewohnt hatte und die man verhörte, gab an, sie wisse nicht, warum er ausgezoyen. Er wohne seit vielen Jahren bei lhr, habe nie eine Klage geäußert und habe zuletzt vorgegeben, die Luft im Innern der Stadtseiseiner Gesundheit nicht zuträglich. Die Frau war selbst der Ansicht, daß dies eine Ausrede, andersetts aber gab sie ihm das Zeugniß eines durchaus soliden Menschen, der immer einfach gelebt und keine Neigung zu irgend welchen Ausschreitungen gezeigt habe. Sie batte nie bemerkt, daß er sich für den Dachboden interessirte. der allerdings unverschlossen und Jedem leicht zugänglich war. Nicht weniger günstig- für Thibaut gestalteten sich die übrigen Erhebungen, die sehr vorsichtig gepflogen und vollständig geheim geyalten wurden. Trotzdem schwand Hugos Verdacht nicht und immer wieder drängte sich Thibaut in seine Grübeleien. Die Folge dieser angestrengten Thatigkeit war, daß Hugo das Haus Colins seltener besuchte und Rose ein wenig vernachlässigte. Aber ihr Bild verblaßte deshalb nicht vor seiner Seele, und wenn er sich den Gedanken an seine Arbeit zu entringen vermochte, dann stand es mit dem ganzen Zauber einer Traumgestalt vor ihm und er dachte wohl auch, daß es jetzt endlich an der 3t wäre, sie für sich zu gewinnen. Er hatte bisher kein Wort von Liebe zu ihr gesprochen. Eine eigenthümliche Scheu hielt ihn zurück, obwohl ihn hundert kleine Dinge verriethen, daß sie ihm gut war. Aber er fürchtete sich, dieses iarte Verhältniß zu stören, die . holde lnbefangenheit, mit der sie ihm nahte, zu verscheuchen. Grade in dieser ahnungslosen Hingabe eines selten reinen Wesens, in dieser zärtlichen ' Neigung, die eine Miene, eine Gebärde, ein Aufblitzen der Augen verrieth, ohne daß sie sich des Gefühls, das ihre Seele belebte, bewußt war, lag der seltsame Reiz der Stunden, die er in Rosens Nähe verbrachte. Und so hatte er, halb überle gend und halb zurückgehalten durch jene Scheu bis jetzt geschwiegen. Wenn er nun aber allein in seiner Arbeitsstube saß und zurückgelehnt in seinen Stuhl die Augen schloß, um auszuruhen, dann drängten sich ihre Züge vor seiner Seele und er empfand eine lebhafte Sehnsucht, sie auch in seiner Nähe zu wissen, wenn er arbeitete, und die liebe Stimme öfter ui hören, als in jenen karg bemessenen Äesuchstunden. Dann aber fuhr er wie der empor, wie aus einem Traume und ging von Neuem energisch an sein Werk. Erst die Arbeit und dann das Glück ! sagte er und dahei flog ein Lächeln über seine ernsten Züge. An einem Sonntag Abend suchte Hugo zur gewohnten Zeit das Haus Colins auf. Er traf Herrn Colin allein mit den beiden Kindern und erfuhr, daß Herr lejeune Karten zu dem Concert der Ma dame Lorani gebracht hatte und daß Rose, Frau Lejeune und die Mama die selben benutzten. Herr Lejeune habe sie nach dem Curhause geleitet. Hugo war verstimmt, denn die Hoff nung, den Abend mit Rose zuzubringen, hatte ihn über manche unangenehme Din ge, die ihm der Tag brachte, trösten müssen, und nun war ihm die Freude verdorben. Seien Sie nicht böse, sagte Herr Colin, und schenken Sie uns den morgigen Abend. Rose ist nicht gern gegangen, aber Frau Lejeune drcmgte und ver sprach, Sie wieder gut zu machen, wenn Sie schmollen sollten. Schmollen? fragte Hugo. Ich habe lemRechtdazu. Herr Colin lächelte. Nun, dann hUl den Sie, wir wollen den Abend ver plaudern, bis Frau und Kind heimkom men. Sie sind beschäfiiat? Ein wenig Kinder-Erziehung' ihr
; könnt jetzt eure Sachen einschließen und j zu Bette gehen. .Sort5nse und Ameik. Ivrangen auf
unv flogen aus den Vater zu. Der faßte sie beide mit den Armen und drückte sie, glücklich lächelnd, an die Brust. Ihr labt euren Papa lieb? So lieb ! riefen sie beide und preßten ihre Lippen auf seine Wangen. Schmeichelkätzchen! sagte er und löste seine Arme. Jetzt sagt Herrn von Remy Gute Nacht und seid mir vorsichtig mit dem Lichte. Die beiden Mädchen reichten Hugo die Hand und entfernten sich dann. Sie sind öeneidenswerth, sagte Hugo. Der größte Feind der Ehe müßte bekehrt werden, wenn er das Glück hätte, Ihre Familie kennen zu lernen. Sie haben recht, erwiderte Herr Colin. Meine Familie war mein Trost in allen meinen Leiden und ich ruhte vielleicht längst unter der Erde, wären nicht meine Kinder, mein Weib gewesen. Wo auch meine Zähigkeit, mein eiserner Wille nicht mehr zulangten, wo ich mir sagte: mach lieber ein Ende, mühe dich nicht weiter in diesem schrecklichen Kampfe, dessen Lohn ja doch nur der Tod ist da genügte ein Älick auf diese armen hilflosen Wesen, um die Müdigkeit zu bannen, und es war mir wieder, als ob nicht Blut, sondern heißes Eisen durch meine Adern flösse. Es wird nicht oft vorkommen, daß Mann und Weib sich so zärtlich lieben, wie wir beide, und noch seltener werden Kinder ihren Eltern so innig zugethan sein, wie unsere dre' Mädchen den ihren. Das wundert mich nicht. Es wird auch selten Eltern geben, die so ganz in ihren Kindern aufgehen, nur für ihre Kinder leben, wie Sie, Herr Colin, und Ihre Frau.
Herr Colin nickte znstimmend. Ja, ja, es ist wahr. Unser Leben gehörte den Kindern. Wir scheuten keine Arbeit und pflegten ihren Körper wie ihre Seele. Wir kannten kein anderes Veranüaen als das Spiel mit diesen holden Geschöpfen und spielen lehrten wir sie alles. Und was ich gethan habe Herr Colin faltete die Hände und sah mit einem eigenthümlich bewegten Blicke nach aufwärts, ich that es für meine Kinder. Sie waren der Gegenstand meiner steten Sorge, der Gegenstand meines Denkens und meiner Gebete. Ich habe keinen anderen Wunsch ge hegt, als sie glücklich zu machen, und all' mein Sinnen war nur darauf gerichtet, den rauhen Hauch des Lebens von ihnen fern zu halten. Ich habe alles kennen gelernt, Herr Remy, die Noth, den Hunger, die Habgier, den Neid und die Bosheit der Menschen, das ganze Elend und die ganze Niedertracht der Welt. Diese unschuldigen Kinderaugen aber sollten nichts davon sehen, kein Schatten sollte ihre .reine Freude trüben und ihre Zukunft sollte soweit gesichert sein, daß sie nicht binaus mußten in die Arena unserer Tage, in der die Menscheu grausamer unb schändlicher gehetzt werden, als es bu unseren Vorfahren mit den Thieren ge schah. Sie wettern wieder einmal, Herr Co lin. unterbrach ihn Herr Lejeune, der durch die holboffene Thür des Nebenzimmers eintrat. Ah, da bist du ja! wandte er sich an Hugo. Ich kam, weil ich dich hier vermuthete. Ich wollte dir einen Spaiiergang vorschlagen der Abend ist zu schön, als daß man ihn im Zimmer absitzen soll. Sind Sie von der Partie, Herr Colin ? Ich muß danken, erwiderte dieser. Ich kann die Kinder nicht allein lassen. Nichtig Sie sind ja heute Hausmütterchen. Das ist übrigens Herr Colin immer, lieber Hugo, und unsere drei Fräuleins können von Glück sagen : sie haben in der That zwei Mütter. Wenn Sie auch den Kopf schütteln, es ist doch so, Herr Colin. Wte haben Sie Hörtense gepflegt, als sie im Scharlachsieber lag! Und wie oft habe ich Sie überrascht, wenn Sie am Kindertischchen bei den Kleinen saßen und sie die kleinen Dinge lehrten, die' sonst nur die Mütter lehren ! Ich könnte noch vieles erzählen aber Hugo kennt Sie zu gut, er weiß, daß ich recht habe. Da ist er, fragen Sie ihn selbst. Hugo reichte Herrn Colin die Hand und drückte sie kräftig. Gegen Maurice kommen Sie nicht auf und die Wahrheit hat er ja gesprochen. Jetzt streckte ihm auch der Professor lachend dieHand' entgegen. Da haben Sie's werden Sie nur nicht roth. Und jetzt Adieu, lieber Papa ! Um den Rest der Familie brauchen Sie nicht zu sorgen. Wir holen Mutter und Tochter ab und bringen sie unverletzt nach Hause. Einige Minuten später überschritten die beiden die Sarnebrücke und wanderten nun, über dies und jenes plaudernd, auf der Krone des Dammes dahin, der das tiefer gelegene Flußufer eine Strecke lan begleitet. Am Ende desselben war eme Bank angebracht und hier nahmen die Freunde Platz und versenkten sich schweigend in das zauberische Bild, das sich ihren Blicken darbot. Das von den Frühlingswässern hochgeschwellte Flüßchen breitete sich oberhalb der großen Wehre fast wie ein See aus. Die fönst nur mit klei nen Weihern und Sümpfen, mit Rohricht und Erlengebüsch bedeckte Riederung war weithin überschwemmt und die Silberfäden des Mondes trieben mit den Wassermassen ihr geheimnißvolles Spiel. Bald rieselte es zwischen dem schwarten Erlenlaub hernieder und floß wie em Strom glänzenden Silbers durch den Schatten, bald huschte eS zwischen dem zitternden Schilf hindurch wie ein Heer leuchtender Schlangen und bald wieder begann die weite Silberfläche sich seltsam zu regen und es sah aus, als ob sinstere Fluthen aus der Tiefe emporquöllen und mit dem weißen Naß ein dämonisches Ringen begännen. Dann wurde es still, ganz still. Die Erlen schwiegen und standen starr, als ob sie aus schwarzem Stein geschnitten wären. Das Wasser rauscht nicht mehr und die Dämonen waren zurückgekehrt in ihr nächtiges Reich. Das Mondlicht aber umfloß alles wie ein flimmernder Schleier und erfüllte den Aether mit seinem blauen Glanz. Feuchte Düfte stiegen empor und in weiter Ferne verdichteten sie sich zu einem leuchten den Nebel, durch den bisweilen ein schwarzer Schatten flog ein Sumpfvogel, der über das Wasser strich.
Plötzlich unterbrach ein dumpfe schauerlicher Ton diese Stilk. Ein furchtbares Gebrüll, das in einem schmerzlichen dunkeln Klang erstarb. Hugo sprang erschrocken auf, und starrte nach der Richtung, aus welcher der Ton kam. Was war das? fragte cr ängstlich sorschcnd. Maurice lachte. Du bist ein Hausnarr oder nein, viel schlimmer: du wirst mir noch nervenkrank in diesem Beruf. Glaubst du, daß Löwen und Tiger durck dieses kalte Wasser strci-chen?
Ich habe nie so etwas gehört. Ein einziges A!al in einem Irrenhause. Es muß ein Wahnsinniger gewesen sein. Maurice lachte auf's Neue. Der Kerl ist so gut bei Vernunft wie wir beide und zweifellos ist er noch viel klüger und schlauer als der Herr Polizeivorsteher von Denne. Es ist eine Ziohrdommel. Eine Rohrdommel? fragte Hugo verwundert. .Ein Vogel? . Hast du dir so viel Naturwisscnschaft gerettet? Allerdings ein Vogel. Ein Vogel nicht viel größer als eine Krähe, und in der kleinen Kehle hat er einen Baß, gegen welchen Faures mächtigste Töne ein Lispeln sind. Hugo lachte jetzt selbst über seine Erregung und nahm wieder Platz. Also ein rechtes Wunderthier, sagte er. Ja, so ist es, erwiderte Maurice, der. immer froh war, wenn ein Gespräch in' seine Wiisenschaft einlenkte. ' Das ist aber noch nicht das Aierkwürdigste an diesem Geselleu, über dessen Leben man ein ganzes Buch schreiben könnte. Der , Kerl ist schlauer als der geriebenste I Gauner ich glaube, daß selbst der Schrecken von Denne" bei ihm in die Schule gehen könnte. Kommt etwas Verdächtiges in seine Nähe, dann wird der Körper senkrecht erhoben, Hals und Schnabel werden in die Höhe gestreckt, und macht der Feiud eine Wendung dann dreht der Bursche sich auf den Fersen, sodaß immer die Vorderseite des Körpers, deren Gefieder indcr Farbe dem dürren Schilf gleicht, dem Vedr.o- ' her zugewandt bleibt. So täuscht die j Rohrdommel den erfabrensten Jäger, v fi- r.: si. im r r. r v .. ic iu tiuui uucu 4uyi iaiv vui Schilfbüschel halten muß. Dringen aber Hunde in das Schilfdickicht ein, dann klettert sie so geschickt an dan Stengeln empor, daß die Kläffer stets das Nachsehen haben. Hugo hörte dem Freunde gespannt zu, und als dieser eine Pause machte, sagte er : Wenn man so in den Schulen die Naturgeschichte lehrte, ich glaube, daß ich mir dann mehr davon gemerkt und daß ich nicht während des Vortragt Nomane gelesen hätte,. wie ich es bei unserem guten Professor Marot that. Du hast recht. Aber höre weiter. Das Merkwürdigste an der Rohrdommel ist der Gegensatz zwischen ihrem Benehmen gegen ihre Familie und gegen cmdere Geschöpfe. Diese, auch ihre Stammesgenosscn nicht ausgenommen, betrachtet sie als ihre Feinde. Mürrisch und ungesellig duldet sie kein zweites Pärchen in der Nähe, und Argwohn, List und Verschlagenheit, das sind die einzigen Eigenschaften, die sie gegen ihre Umgebung äußert. Sie weiß sich mit bcwmidernswerther Klugheit zu schützen und kennt keine Rücksicht gegen die andern, die sie alle zu hassen scheint. Was sie und ihre Sippe verschlingen kann, das wird hingemordt, und wer es waat, sie anzugreifen, der hat es mit einem tollkühnen Gegner zu thun, dessen wüthende, stets nach den Augen enchtete Schnabelstone äußerst gesayrlich find. Ein ganz und gar anderes Charakterbild bietet sie aber, wenn man ihr Familienleben betrachtet. Da gibt es keine Lieblosigkeit, nur eine unbegrenzte Zärtlichkeit. Männchen und Weibchen halten treu zusammen und scheinen nur für ihre Junten zu leben. Die Sorafalt, die sie für einander entwickeln, ist geradezu rührend und wenige ' Thiere nuten ihre jungen so ängstlich wie die Rohrdommeln. Sie füttcnr die i Kleinen noch, wenn diese längst das ! Nest verlassen haben und sich ihre Nährung selbst suchen können, sie schützen auch die Herangewachsenen noch gegen alle Gefahren und ihre merkwürdige Klugheit verläßt sie nur in einem einzigen Falle: wenn der Sprößling bedroht ist. Dann gibt es keine Vorsicht mehr für sie, sie eilen ihm zu Hilfe und stürmn sich mit einem Heldenmuth obne gleichen in die größte Gefahr. jV 1 l. st " r p r Aver was nau ou 5 tujt a Mn wieder ganz lellsam beweat (Öütl ,:, folgt.). . MollNSton, 62 Oft Wasdwaton Stt. Empfiehlt seine große Auswahl in 51. & D.Strol Banges für Hotels und Private. Ib Lyman Gasolin-Oefen die besten der Wlit. Die vorzüglichen Eiö - Behälter ans hartem Holz. Arganb NangeS u. Kocbösen und FKUKR-HKERDE. Bau- unv Unterlage - Mlz! Zwei- und dreifaches Asphalt DachMaterial, Dach-Filz, Pech, Kohlen-Theer, Dach-Farben. feuerdichter Asbest - Filz, sicher gegen Motten und Wanzen. U. . 8UI?LK, (achfolger ron Sims Smither.1 109 WeN Marvlaudstr. Telex hon 801.
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Points D KCINNÄTLHANÜLTO N d DAYTCM R.R. f P b U W Lima, riqua, Sldner, Tror, , . NORTHERN OIIIO. Springsield, Keckst. IN THE WEST. Xadison, La Croise, fjubnqne, JLarqnette, THE NORTIlwüST. East, Soulh, Sontheast and Sonthweat.
. . . .Parlor Car on Day Trains; Sleeper on Xigbt Trains. MM M t
CIIAS. II. ROCKWELL, Gcn'l Pass'r and Ticket Agent. ' Sozialistische & tt 5 1 i o n l Regelmäßige Geschäfts Versammlung jeden zweiten Sonntag im Monat im Gebäude der deutsch-englischen Schule. Neue Mitglieder werden m den regel mäßigen Versammlungen aufgenommen. ZUonatlichcr Aeitrag 10 ßeuts. Mitglieder der Sektion können auch Mitglieder der Krankenkaffe werden. Deutsche Arbeiter schließt (Zuchan! k lZMöö m Indiana um mpflkhll sich ,ur Anfertigung von Rechnungen, k'irknllZrrn, Griköpfen, Preislisten, Ouittnngcu, Eintrittskarten, Mltgllederkartcu, Brochürcn, Constitutioueu Mreßkatten.
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