Indiana Tribüne, Volume 10, Number 341, Indianapolis, Marion County, 29 August 1887 — Page 2

Zndiam Tribune.

Erscheint KägliH nd Ssuatags. CTNU taIl9t .XtUun kostet dsrch Wn SrtMili VJ t , och,, H ontag,..Srt,-b fiJ sei Bach. Vttd lusa tb ail. ti Vo? B2Itf U aZdi,Slun f P Se. Ofstes: ILV O.MarvlanbSr. Indianapolis, Ind., 29. Au,ust 1337. Londoner Zeitungen. Nirgends in der ganzen Welt bietet sich ein so dankbares Feld für Zeitungen dar, ie in London. Die Stadt ist so groß und so reich, und die Geschäftsleute in derselben sind auf das Anzeigen in den Zeitungen derart angeniiesen, daß es sei nem Zcitungs-Unternehlner Mühe macht, sich in kurzer Zeit eine gesicherte Existenz zu schassen. Jede Londoner Zeitung, die sich nur irgendwie durch die Leistungen ihrer Redacteure bemerkbar gemacht hat, ist mit Anzeigen förmlich vollgepfropft. Tie Tagesnachrichten spielen in diesen Zeitunzen nur eine untergeordnete Rolle. Kein Londoner Blatt würde daran.denken, für Neuigkeiten- so viel Geld auszugeben, rcie dies manche amerikanische Blätter thun. Die Depeschenspalten der Londoner Zeitungen sind in der Negel nur mager, und auch für Localangelegenheiten sind nur wenige Reporter angestellt. Die Hauptsache sind die editoriellen Artikel und die Anzeigen. Trotz dieser nach amerikanischen Begriffen verkehrten Geschäftsführung haben es viele Londoner Zeitungen zu großem Reichthum gebracht. DaS größte Einkommen besihtderDaily Telegraph". Es gibt wahrscheinlich in der ganzen Welt keine andere Zeitung, welche sich in Bezug auf Einkünfte mit diesem Blatte messen könnte. Eigenthümer desselben sind die Herren Leoy sr. und Lawson und Lawson jr. Der Daily Telegraph" erzielt einen Reingewinn von 300,009 jährlich, also nach amerikanischem Gelde etwa $1, 500,000. Die Eigenthümer können sich in diesen Gewinn getrost thei? len, ohne befürchten zu müssen, daß es ihnen am täglichen Brote fehlen wird. Ucbrigens haben sie sich bereits einen Rothgroschen" verdient, der sich auf die anständige Summe von 6,000,000 ungefähr dreißig Millionen Dollars nach amerikanischem Gelde belauft. Mit dieser Reserve" können sie es schon einige Zeit lang aushalten, auch wenn sie durch Eoncurren; oder andere Widerwärtig?ten zu leiden haben würden, was aber bisher nicht der Fall war. Der Daily Telegraph" wird gegenwärtig in einer Auflage von ungefähr 200,000 Erempla: ren tagtäglich gedruckt. Der Telegraph" ist in feiner politischen Richtung conscrvatio, versteht es aber, einen o volkstümlichen Ton anzuschlagen, daß er in London das am meisten gelesene Blatt ist. Die Times" kann sich in Bezug auf Gelderwerb mit dem Telegraph" nicht messen. Ihr Reingewinn beziffert sich jetzt jährlich auf etwa 150,000 oder $750,000, und ein großer Theil desselben wird durch Anzeigen erzielt. Als Anzeigcblatt steht die Firnes" in London überhaupt unübertroffen da. An und für sich ist das Blatt zu theuer die einzelne Nummer wird für 3 Pence verkauft, also zu ungefähr 6 Eents nach amerikanischem Gelde. Sie ist durch ihre Beilagen berühmt. Der Standard" hat unacfähr 200 , 000 Leser und ein Einkommen von etwa $750,000 jährlich. Minder er folgreich it die Datin News", die 100,000 Abonnenten und ein Jahreseinkommenvon 500,000 hat. Das Ehronicle" wirft seinen Eigenthümern alliäbrlick $300,000 bis $350,000 ab; auch der Graphic" und die Jllustrated London News" bezahlen sich sehr gut und liefern ihren Eigenthümern eine Jahresemnahme von je mindestens $500,000. Die Abendlätter in London dagegen machen nicht so gute Geichaste rote die Moraettzeitungen. Das reichste Blatt unter lhnen ist noch der Globe " welcher seinen Eigenthümern eine Jahreseinnahme von etwa 5250,000 abwirft. Versunkene Millionen. Im Jahre 1793 näherte sich daS englische Schiff De Braak" mit einer angebl'chen Ladung von zwanzig Millionen Dollars der Küjte von Dclamare in der Nähe von Milford. 'Der Lootse McCrackcn .hatte bereits die Leitung des Schiffes übernommen und ertheilte den Befehl, die Segel zu reffen, weil er einen heftigen Orkan herannahen sah. Seinem Befehle wurde Folge geleistet, kaum war man jedoch mit der Aufgabe fertig geworden, als der Eapitän des Schiffes betrunken mit gezogenem Schwerte auf das Xtd eilte. ÄzZer hat es aewaat schrie er, ohne mein Vorwissen die Segel einziehen zu lassen?" Das war ich," antwortete ruhia der Lootse. Wir bekommen gleich einen heftigen turm!" Kümmern Sie sich um Ihre eigenen Geschäfte," schrie ihn der Eapitän an. Sie mögen die Leitung des Schiffes besorgen, das Eommando gehört jedoch mir. Laßt sofort wieder die Segel aufziehen, ich verlange es. Seinem Befehle wurde natürlich Folge geleistet. Bald sauste der Orkan einher. Die Mastbäumen bogen sich und krachten; das Schiff legte sich auf die Seite, und binnen wenigen Minuten lag es in einer Tiefe von 60 Fuß auf dem Meeresgrund. Die Mannschaft rettete nur mit Muhe das nackte Leben. nx. sv.r . f i. t p jiaqj einem aqre anmt ote engilscye Regierung zwei Kriegsschiffe und eine Fregatte mit 74 Geschützen ab, um nach dem versunkenen Goldschisfe" Nachforschungen anstellen zu lassen. Die Schiffe erbrachten fast den ganzen Sommer auf der Suche nach der verunglückten De Braak". Es gelang ihnen endlich, sie aufzufinden, und man versuchte sie vermittelst Ketten wieder in die Höhe zu heden. Die Ketten zerrissen jedoch und das chlss stürzte wieder in die Tiefe hm unter. Von der Zeit aab man alle Ver: .suche zur Hebung des Schiffes auf, bis sich im Jahre 1880 unter dem Namen der internationalen submarinen Compagnie"

eme Veseuicyasl vuoeke, um oas von den Engländern vor fast 100 Jahren aufgegebene Werk wieder von Neuem zu be? ginnen. Die Bundesregierung erhält 10 Procent von allen Werthsachen, die in einer Entfernung von drei Meilen von der Küste im Meere gefunden werden, wofür sie sich verpflichtet, die Sucher in ihren Rechten zu unterstützen. Im vorigen Jahre trat Dr. Seth Pancoast von Philadelphia mit der submarinen Eompagnie" in Unterhandlung und kaufte ihr die von ihr erworbenen Privilegien ab, um

fortan die (suche nach den versunkenen Millionen auf eigene Faust fortzusetzen. Er hat sich verpflichtet, ihr die Halste des Geldes zu geben, welches er etwa auf dem Meeresgrunde sinden wird. Dr. Pancoast hat das Schiff William P. Orr" ausgerüstet und mit der Aufgabe betraut, uach dem unter tiefem nm c c sr r rr rr y r ceeressanoe ruyenoen vscmrje cacysvrfchungen anzustellen. Er behauptet, es sei ibm durch sorgfältige Sondirungen bereits gelungen, die Lage des versunkenen Schiffes festzustellen, obgleich diese Aufgabe keineswegs eine leichte war. Auf die neuesten Errungenschaften der Wissenrjr .Fi. ... cf t fcnasl genutzt, ii er unermuollcy an oer Arbeit, um die versunkenen Schätze zu heben. Er vermuthet dieselben unter einer Sandbank, die ungefähr lang und breit genug ist, um em Schiff bedecken zu rönnen. lr hat diele Sandbank bereits durch Anker markiren lassen, sodaß er nicht von Neuem nach ihr zu suchen braucht. Mit der eigentlichen Nachforschung nach dem versunkenen Gelde soll ungefahr in einer oche begonnen werden. und Dr. Pancoast hegt dieHoffnung, daß es ihm gelingen wird, sich in den Besitz deö größten Theiles desselben zu setzen. Voburger und Daitenberger. Die Köln. Ztq." ist der Ansicht, daß Prinz Ferdinand von Eoburg nur aus Eifersucht gegen den Prinzen Alerander von Battenberg nach Bulgarien gcgangen ist. Letzterer nehme eine zweideutige Haltung an, weil er daraus rechne, daß es schließlich doch zum Kriege zwischen Teutichland und Nußland kommen und die Sachlage sich dann sehr zu seinen Gunsten verandern werde. Der Baltenbergcr, führt das Blatt aus, besitzt ein roßes Capital von bulgarischer Volksthümlichkeit, welches die Zeit nicht so bald auszehren wird; er kann warten; der Eoburger dagegen mußte sich entscheiden. Und so irnd denn die Wursel in s Rollen gekommen. Man wurde fehlgreifen, wenn man glauben wollte, daß das alle eröffnete Glücksspiel zwi schen dem Eoburger und dem Ezaren zu entscheiden hat. Der Proceß, welcher zunächst auf der Tagesordnung steht, heißt Eoburg gegen Battenb e r g , und Rußland ist der lachende Tritte, der denl Streit im feindlichen Lager mit ruhigem Vehaaen zuschaut. Rußland betrachtet die Persönlichkeit des Eoburgers als crncn neuen GahrungsÜoff, der in die bulgarischen Verhältnisse eingeführt wird. Es wird sogar betaupist, daß Rußland den Prinzen Ferdinand unter der Hand gedrängt habe, nach Vulaancn zu gehen. Thatsache ist jedenfalls, daß die Wahl des Eoburgers nur mit Hilfe der russenfrcundlichcn Partei n i , t . IN Bulgarien zustande gekommen , Auf die Geschichte dieser ZLahl muß man zurückgreifen, wenn man verstehen will, wie eigenthümlich in Bulgarien die Ding, nebeneinander liegen. Die Wahl des Eoburgers ist nichts mehr und nichts weniger, als eine Episode m dem Kampfe der beiden Fractionen, in welche sich die große bulgarische Nationalpartei, die Partei des Fürsten Alerander, gespalten. Im Orient stellen bekanntlich nicht die politischen Pro gramme und Ueberzeugungen, sondern die persönlichen Interessen und Eifersüchteleien den Quellpunkt der Parteibildung . rr ?l c c r . oar. vrrji yinreryer nuro oen serngen Parteien irgendeine schillernde politische Etiquette aufgeklebt. Nun hatte sich zwischen den Atinistern Radoslamom und Nlkclajew einerseits und zwischen dem Regenten Stambulow ein persönlicher fXt f . i. - X. --.r?C- c r . . egcnjay yerausgevlioer, oer oeslimmr erscheint, für Bulgarien eine geradezu verhängnißvolle Tragweite zu gewinnen. Was die Regentschaftschaft anordnete, . t - onr;ri- r i ivuroe vom iitiniienum mnrerirlcoen, und was dem Ministerium aesiel, war fr i - rv - - v t ... flyer, oas clßsauen oer megentscyaft zu erregen. Unbefangene Beobachter machen das Ministerium sür die bulgarische Prügelwirthschaft verantwortlich. In einem Lande wie Bulgarien sind der Stock und der constitutionelle Apparat vle wichtigsten Ziceaicrungsmittel, und den konstitutionellen Apparat wissen die jeweiligen Machthaber um so gewandter ;u handhaben, je unreifer das Volk und je freiheitlicher seine Verfassung ist. Der AV!.r CD : i . r .- . i iunuuic jiuuuaimuuiu regierie ai0 Mit dem Stock in der Hand und mit der Freihett aus den Lippen. Dagegen blieb Stambulow auch als Regent ein ehrlicher Radikaler, der fest davon überzeugt war, daß er durch schöne Reden alle Welt für seine Sacke gewinnen könne. Stambulow war seinerzeit auch ein Gegner der Hinrichtungen, welche Fürst Alerander nach dem Staatsstreich für die eonäitio ins czuä non feines Bleibens erklärte. Diese persönlichen Gegensätze waren vorHanden, als die Fürstenfrage immer dringender wurde. Das Ministerium erklärte sich für die Wahl des Battenbergers oder eines Platzhalters desselben; Stambulow dagegen war der Ansicht, daß eine solche Wahl die Beseitigung seiner eigenen Machtherrlichkeit im Gefolge haben würde; er trat also für die Wahl eines andern Fürsten ein. Inzwischen rückte der 7. Juli, der Tag, der Wahl, immer näher. Da Fürst Alerander nicht zu bewegen war, seine Wiederwahl anzunehmen, hatte sich Nadoslawow nach einem Manne umgesehen, der geneigt wäre, den erledigten Fürstensitz als Platzhalter dem Batten. berger so lange warm zu halten, bis die Umstände es diesem selbst gestatten würden, nach Sosia zurückzukehren. Nadoslawow hatte seine Blicke auf den Prinzen Bernhard von Sachsen-Weimar, den Prinzen Ferdinand von SonderburgGlücksburg und sogar auf den Prinzen Friedrich von Hohenzollern 'gerichtet. Aber keiner dieser Herren dachte daran. ! aus ein so seltsames Ansinnen einzugehen. So kam der Wahltags und L?adoslawpV

hatte keinen Eanidaten, während' Etam-

bulom sich der Einwilligung des Eoburgers zu seiner Wahl versichert hatte. Da zudem die stark angewachsene Partei, welehe ein Einvernehmen mit Rußland befürwortet, sich sagte, daß die Wahl deö Eoburgers die den Russen erwünschte Verwirrung in Bulgarien nur noch stcigern könne, so ging Stambulow als Sieger aus dem Ränkespiel hervor: am 7. Juli wurde der Eoburger mit Hilfe der rufsenfreundlichcn Partei gewählt, und alsbald mußten Nadoslawow und Nikolajew auch ihre Ministerportefeuilles in andere Hände niederlegen. j Das waren die Sterne, die über der Wahl des Eoburgers leuchteten; daß sie glückverheißend strahlen, wird niemand behaupten wollen. Es wird wabrscheinlich zunächst nicht Rußland, sondern die jetzige battenbergische Fraktion der ehemaligen Nationalpartei Battenberg sein, welche dem neugewählten Fürsten Stolpersterne rn den Weg walzen durste, rst später dürfte Rußland auf den Plan treten, vorausgesetzt, daß Rußland ausnahmsweise einmal gut berathen ist. Der Eoburger hat dieser gedoppelten Feindschast gegenüber einstweilen wenig Truppen ins Feld zu führen. Er wird die Sympathien, welche der Battenberger bereits besitzt, erst zu erwerben haben ; und die Herzen dieses mißtrauischen bulgarischen Volkes lassen sich nicht im Fluge erobern. Soll es ihm gelingen, alle Schwierigkeiten, die sich vor ihm aufthürmen, zu beseitigen und die verfeindeten Gruppen der Nationalpartei zu versöhnen, so muß er in seinem Innern einen Schatz von männlicher Kühnheit und diplomatischer Umsicht besitzen, den er bisher wenigstens vor den neugierig forschenden Augen seiner Mitmenschen sorgfälttL verheimlicht hat. Vom Jnlande. Die edle Gärtnerei ist mit unter doch ein ganz gutes Geschäft. In Cape Charles in Virginien atte I. G. Sherman 60 Acker Land mtt Weißkohl bepflanzt und erhielt dafür beim Verkauf $16,000. Sein Reingewinn dabei beläuft sich auf $12,950 oder aus $259 per Acker. Die Anzahl der Photographen in den Ver. Staaten nimmt fort, während zu, ebenso, wie die Gesammt bevölkcrung des Landes. Im Jahre 1370 gab es in den Ver. Staaten 7,553 Photographen, zehn Jahre später bereits 9,990, und gegenwärtig sind in diesem Geschäfte ungefähr 11,000 Künstler" thätig. Das Haus des verkrachten Finanzgenies Henry S. Jves in New Aork ist mit einem Mechanics Lien" belegt worden. Es ist etwa $50,000 werth, und Jves hatte für dasselbe Decorationen in Gold, Silber, Bronce, Plüsch und Elfenbein bestimmt. Die Eontractoren haben das Haus in Beschlag genommen, um ihre Forderungen decken zu können. Während das Bier in Kansas und Iowa immer mehr bedrängt und verdrängt wird, kommt der Schnaps dort immer mehr empor. Ein einziger Branntweinhändler in Chicago hat während des letzten Fiskaljahres nach Kansas für $110,000 und nach Iowa für $90,000 Schnaps verkauft. Das ist natürlich nur ein kleiner Theil von dem Whisky, der in diese beiden Prohibitionsstaaten eingeführt wird. Die Missourier Räuberbrüder Fletcher und.. Coon Franklin, die als echte Schüler der James scbon lange an der Grenze von Missouri und Iowa ihr Unwesen trieben, wissen sich der VerHaftung immer zu entziehen, obgleich ein Preis von je $1500 auf sie ausgesetzt isi. Fletcher ist ungefähr fünfuM'rcißig Jahre alt, Eoon um einige Jahre jünger. Sie sind besonders auch wegen ihre Fer: tigkeit im Schießen allgemein gefürchtet. Eine Zeitung in O gd e n s - bürg, N. Z)., berichtet, einige Bürger der dortigen 4. Ward hätten seit mehreren Tagen die ihnen unliebsame Wahrnehmung gemacht, daß ihre Kühe Abends beim Melken keine Milch mehr liefern wollten. Sie legten sich auf die Lauer und fanden schließlich aus, was an der plötzlichen Milchstockung ihrer Kühe schuld war. Sie sahen mehrere Hunde, die sich in die Nähe der Kühe drängten, wenn die letzteren Abends von ihren Weideplätzen heimkehrten. Die Hunde rieben ihren Rücken an den Hinterbeinen der Kühe, was diesen so sehr zu behagen schien, daß sie dieselben weit auseinanderstreckten. Dann setzten sich die Hunde hin und singen an den Eutern zu saugen, bis dieselben vollständig leer waren. Die Hunde waren von dieser Milchdiät" dick und fett geworden. Im Oakland Rink zuJersey Eity wurden neulich die Effecten, Scenerien, Costüme u. s. w. der bankcrotten National-Oper" öffentlich versteigert. Es waren nur wenige Kaufer anwesend, und die erzielten Preise waren nicht hoch. Die Ausstattung der Oper Nero" brachte $3000, die der Opern aust", Alda" und Lohengnn" fanden Käufer zu je $2000, die Huqenotten" brachten $2500, Lakme" und die Lustigen Weiber" je $1500, Der siiegende Hollander" $1000, Martha" $1100 und der arme Orpheus" gar nur $3& ein. Ein paar Wagenladungen von allem möglichen Zeug, Rüstungen und Pilger-Anzüge, Mönchskutten und Ballet-Anzüge, Kaiserkronen, Schwerter, Spieße, Partituren u. s. w. brachten auch noch $4000 ein.. Der Gesammterlös bezifferte sich auf $26,000 ; die Hypothek, deren Praclusion zu dem Ver kaufe führte, lautete auf $57,796.67. Von den Beamten im Castle Garden wurden dieser Taae vier Kinder weiter befördert, die allein die ööeise über den Ocean zuruckqeleat hatten. Es wa ren dies Anton, Anna und Elisabeth Schweiger, 8, 7 und 5 Jahre alt, die aus dem gelobten Schmabenlande stammen und zu ihren Eltern in Michigan reisen wollten. Vorerst werden die Kinder an George Hannahs, Fuß von Maple Str.. South Haven. Mich., beZ fördert, welcher sie dann ihren in der I Nachbarschaft des Städtchens wohnenden Eltern zustellen wird. In der Gesellschast der drei Kinder befand sich die elf. . jährige Katie Lefferts von Irland, die mit den drei deutschen Kindern die Reise über den Ocean gemacht hatteund zu

sisrem Onkel nacy'lLaronvclek' U., rei-

sen will. Die drei deutschen Kinder und das irische Mädchen hatten es in der kurzen Zeit ihrer Bekanntschaft ' fertig gcbracht, sich durch Sprache und Zeichen zu verständigen. Sie redeten ein Kaudcrwclsch von Deutfch-irisch, das den Angestellten im Eastle Garden die größt Freude zu bereiten schien. Einer Meldung aus Washington zufolge sind neuerdings verschiedene britische Segelschiffe wegen unberechtiqten Robbenfangs in den Gewässern von Alaska von einem Bundeskrcuzer mit Beschlag belegt worden. Die Instructionen für den Eommanocur des Bundeskreuzers lauten: Fahren Sie mit Ihrem Kreuzer nach den Robbeninseln. Qsie haben dabei die Vollmacht, den Paragraph 1956 der reoidirten Statuten, welcher d:e Todtung von Nobbe-i oder anderen Pelzthleren innerhalb der Grenzen des Territoriums Alaska und seiner Gewässer verbietet, mit aller Strenae durchzuführen, wenn nicht andere Paragraphen Ausnahmen gestatten. Die Ausnahmen beziehen sich auf die Alaska Commercial Compann", welche eine bestimmte Anzahl von Robben aus den Inseln St. Paul und t. George tödten darf, und auf das Recht der Eingeborenen, welche soviele fangen dürfen, als sie für ihre Nahrung und Bekleidung brauchen. Daher kann ein Schiff nur mit Beschlag belegt werden, wenn es bei der Jagd erwischt wird. Auch die Schisse der Alaska Company dürfen nur bei den oben genannten Infein Robben fangen oder tödten ; werden sie anderswo dabei betroffen, so werden sie ebenfalls beschlagnahmt." Die Farmer im s ü d w e st l i - chen Theile von MariornCounty in Jndiana waren in der letzten Zeit, häusiq if.tr r - , t , von lnorecyern yelmgesucyl woroen, UNO so ersuchte Newton Lightfoot, ein 18 Meilen von Marion woknhafter Farmer, seinen aus einer venacyvarten arm an sässigen Sohn, über Nacht auf seiner Farm zu bleiben,.da er, der Vater, Geschaste halber nach der Stadt fahren müsse. Frank begab sich nach des Vaters Farm und mahnte die anderen Mitalleder der Familie, wenn sie etwas Verdächtiges innerhalb oder außerhalb deö Hauses hören sollten, ihn sogleich zu wecken. Nachts glaubte nun Frau Lightfoot in dem nahen Stall verdächtiges Geräusch zu hören und begab sich, ohne ihren Sohn zu wecken, selbst hinaus, um nachzusehen. Als sie in daö Haus zurückkehrte, hörte Frank ihre vorsichtigen Schritte und, ohne Licht zu machen, eilte er aus den Hausflur hinaus und feuerte auf den vermeintlichen Einbrecher auf seine Mutter, die mit einem Aufschrei tödtlich getroffen zu Boden sank. Sie starb nach einer Viertelstunde. Die Fa milie ist sehr wohlhabend und angesehen. Die Verstorbene war 55 Jahre alt. Man glaubt nicht, daß der unglückliche Sohn zur Verantwortung gezogen werden wird. Deutsche SioXaau)xü)c Provinz Brandenburg. f Nechnungsrath I. E. Metzger in Charlottenburg. In Ferdewanz sind 12 Bauernhöfe abgebrannt. Der Schaden beläuft sich auf 300,000 M. Der Rentier Mar Löhrke in Steglitz,der den Bildhauer Brasch, bei dem er Sommerwohnung hatte, seiner Zeit mit einem Dolch mehrfach verwundete, wurde zu 9 Monaten Gefängniß und einer Geldbuße oerurtheilt. Selbstmord begingen: in Berlin die unverehelichte Luise Kettig durch Sturz aus dem Fenster, in Senf tenberg die Ehefrau des Weinbergbesitzers L. durch Phosphorvergiftung. Erkrun'. ken sind: in Charlottenburg zwei Söhne der Lokomo!ivführers:Wittwe Kern an der Dankelmannstraße. in Oderberg der Sohn des Maurers Friedr. Fürst, in Rüdersdorf der Ziegler KoblinZki. in Sonnenburg die Maurerlehrlinge H. und D.. in Spandau der 'Knabe Rudolf Schöning. In Berlin erlitt die Tochter des Kürschners Neumann todüickv Brandwunden durch unvorsichtiges Gebühren mit einer Petroleumlampe ; durch siedenden Honig verbrannte sich daselbst der Zuckerbäcker Paul Hopfchen in gefährlicher Weise. In der Metallwaarenfabrik von Silbermann an der Dresdner. Straße verunglückte der Werkführer Borwig in der Maschine; durch einen Sturz in den Keller fand der Lehrling Robert Zecklowsky seinen Tod. Am Hitzschlag starb de? Arbeiter Wm. Steiner an der Greifswalder Straße. In Linum stürzte die Tochter des Bäckers Eylert vom Scheunenboden herab auf eine Wagendeichsel und war sofort todt. In Rummelsburg siel der Arbeiter Gust. Rohmann in einen Kessel mit kochender Seife und fand so seinen Tod. Provinz Ostpreußen Der Schneider Friedrich Meyer und Tischler August Krebs in Königsberg wurden weaen Ilebertretung ' des Socialistengesetzes zu je 6 Wochen Gefängniß verurtheilt; der Schneider A. Josepeit erhielt wegen des gleichen Vergehens 2 Wochen Gefängniß. Seitens des Landraths v. Dreßler ist dem Heiligenbeiler Kreise behufs Gründung eines Kreissiechenhauses ein Geschenk von 50,000 M. gemacht worden. Losmann Günther und Frau in Samelücken fcierten das .Fest der goldenen Hochzeit. JnWartulischken wurde der WirthsHaftsführer einer Wittwe, welche sich mit Ersterem demnächst trauen lassen wollte, von den Besitzern Stepputis und Ullrich, und zwar aus Eifersucht, erschlagen. Die Wittwe Elisabeth Lagill vonBraunsberg hat sich ertrankt, der Häusler Joh. Wichmann von ebenda und der Nagelschmied Hohmann von Pillkallen haben sich erhängt. Der GeschafssagentPudlich von Pr.-Holland hat Selbstmord begangen, indem er sich die Kehle durchschnitt. Ertrunken sind: der Sohn des Besitzers Schulz in Dlwlttcn, ver aufmann R. Werner von Memel, die T'ochter des Briefträgers Schlioski in Saalselb und der Arbeiter Schwagerus von Siekacken. Niedergebrannt sind- in Vrosowen das Opitz'sche Gehöft und bei Jnsterbura ein Theil deö Guts Heyneho!". Provinz Westpreußen. Der städtische .Kassenassistent. Hin; in Elbina wird weaen Unterkcklaauna steck: ! brieflich verfolgt. Der Besitzer Gehr unrn in Kronsnest wurde, weil er im

Verdacht siebt, sein Geholt angezündet zu

haben, in Hast genommen. Der Besitzer Zcrwer in Honigfelde erschoß den bei ihm beschäftigten Arbeiter Hiller, wie es heißt, aus Rache. Hiller hatte sich nämlich bei dem Amtsvorsteher in Straßewo über die von Zerwer gelieferten schlechten Speisen beklagt, und es war in dieser Angelegenhcit beim Amtsvorstcher Termin anberäumt. Ertrunken sind : der Schlosser Otto Schul; von Graudenz, auf der Reise nach Amerika der Schuhmacher F. von Krojanke, der Fabrikarbeiter Franz Gaschinski von Ncucngurg, der38Jahre alte Michael Schmidt von Schulzendorf und in Labischin der Klempncrlchrling Bernhard Baroch von Thorn. Niedergebrannt sind : in Osche ein Theil der Kuzinski'schen Besitzung und in Skietz, in Folge Blitzschlags, das Schulzenan: wesen. Provinz Pommern. In Altenhagen Kolonie hat der Büd ner Bewersdorff seine Schwiegermutter. mit der er in Streit gerathen war, erschlagen. Der Kaufmann Otto Quandt in Stolp wird wegen. Urkundenfälschung imo Unterschlagung steckbrieflich verfolgt. Die Feier oes Wallensteintages, mit der Heuer gleichzeitig die des neunten Gesangssestes des vorpommerschen Sängerbundes stattfand, nahm, vom herrlichsten Wetter begünstigt, in Stralsund den besten Verlauf. Die Feier des Wallensteintages ging am Vormittag in der Nikolaikirche vor sich. Das Gesangsfest! fand am Nachmittag im Elysium" statt. Das Fest wurde eingeleitet durch eine im Namen der städtischen Behörden gehaltene Begrüßungsrede des Bürgermeisters Tamms. Der Arbeiter Raske von Stettin hat sich erhängt. Der 22 Jahre alte Hans Hempel von Bornkuhl, der Kutscher Karl Vurwitz von Helmshagen, der Arbeiter Gricp von Hohen-ReinkendorZ und der Sohn des Maurers Schmuchow von Schlawe sind ertrunken; der Scharfrichtergehilfe Hirsch von Treptow a. T. starb in Folge Hirnschlags. In Hammer bei Jasenitz brannte das Anwesen des Eigcnthümers Stelter nieder. Provinz Schlesmig-Holstein. s Pastor einer. Daniclsen von Husby, Zt. Mitglied der schleswig'schen Ständeversammlung, im Hause seines Sohnes in Aastrup. Der Polizeisecretär Emil Meyer von Eckcrnförde beging Selbstmord. Der Arbeiter Gra vcrt von Schülp ist ertrunken. Provinz Schlesien. . In Kattowl'b Geh. Kommissionsrath Fr. Wilhelm Grundmann nach langem schwerem Leiden im 83. Lebensjahre. Großes Aufsehen erregt der Erlaß eines Steckbriefes hinter dem Maschinenfabrikanten Robert Januschek in Schweidnitz, einem Sohn des verstorbenen Großindustriellcn gleichen Namens. Januschek jun. hatte die Vertretung einer Strigauer Maschinenfabrik übernommen, nachdem er sein väterliches Vermögen verloren; in dieser Eigenschaft hatte er sich dann bedeutende Unterschlagungen zu Schulden kommen lassen. Bei der Kesselerplosion auf Friedenshütte" sind, soweit festgestellt worden ist, 10 Personen getödtet und 64 verwundet- worden, darunter 11 schwer; 3 Personen werden noch vermißt. Aus dem Friedhos in Eintrachtshütte wurden beerdigt: Eoaksmeister Cmanuel Musiol aus Rosamundehütte ; Emanuel Karwot aus FriedensHütte; Josef Kalisch aus Antonienhütte ; Bronislawa Pisczalla aus Bielschowitz; Thercse Pantke aus Fricdenshütte, und der Quartierbursche Carl Krawieczek. Der Flcischcrmeister Fenglervon DeutschWartenberg hat sich erhängt. Durch Unglücksfälle kamen um's Leben: bei Arbeiter Gottlieb Gerber von Breslau, der Arbeiter Binner von Haynau, der Arbeiter Purschke von Leobschütz und der Schafmeister Wagner von Skeyden (Hitzschlag), der, Arbeiter Karl Schmidt von Breslau, der Sohn des Besitzers Kamm. ler in Hartmannsdors und der Auszügler G. Nenner von Leutmannsdorf (Sturz), der Wirthschafts-Assistent Nentwig von Arnsdorf, der Soldat Funke von Bricg, eine Tochter des Mühlenver walters Götz in Mallmitz und der Militärarzt Meier von Neisse (ertrunken), der Arbeiter Ernst Scholz von Herdain (überfahren) und der Besitzer Josef Wittwer von Kleinhclmsdorf, der Böttcher Ernst Scidlich von Reibnitz und die Hüttenarbeitcrsrau Marianna Nowarra von Zabrze (vom Blitz erschlagen.) P r o v i n z P o s e n. Dr. jur. v. LubienSki wurde in Thorn von dem Uhlanenlieutenant v. Brederlow im Duell so schwer verwundet, daß er bald darauf starb. Das Gut Paulsmühle ist in der Zwangsversteigerung für 186.000 M. an den. Pol" TomaSzewski aus Sadke übergegangen. Das Gut befand sich seit 200 Jahren im l Besitz einer deulschen Familie. StellcbeI sitzcr Walter von Hinzendorf.hat sich erj bängt; der reiSsccrctär Güntzel von RawliiÄ hat sich erschossen und öcr ,Ar beiker Melde von ebenda beging Selbstmord. indem a sich die Sehle durchschnitt. . B r a u n s ch w e i g. Anhalt. Lippe. Wegen Dicbstahls im Rückfalle wurde der Kolon Bergmann XII. aus Schönemark zu 20 Monaten, der Fabrikarbeiter r ' . kV . f iT? Vemricu cieoeroramer zu z ayxzn Gefängniß verurtheilt. Der Maurer Franz Hinke von Trinum hat sich erhangt und der Kellner Eggcling von Wölfenbüttcl hat sich erschossen. Der Dachdecker Götzky aus Braunschweig brach das Genick bci einem Sturz aus dem Fenster; Schlaganfällen erlagen: der Arbeiter Gottfried Reiche aus Eöthen und der Arbeiter Fin;e aus Güsten; ertrunken sind: der Tischlcrlchrling Hahn rich aus Eoswig, ein Söhn des Stc'lmachcrmeisters Meyer aus Neudorf, der Arbeiter Mitsching aus Roßlau, der Sohn der Wittwe Krieg aus Schielo und der Bahnarbeiter, frühere Schneidermeister Gottlieb Schmidt auS Steckby ; die Tochter des Häuslers Klabem Roßlau wurde vom Blitz erschlag,. Mecklenburg. Die Ernte des Roggens der Hauptfrucht für den Gebrauch der mccklenburgischen Bevölkerung, hat in den beiden Großherzogthümcrn seit acht bis zehn Tagen begonnen. Von dem denkbarbesten Erntewetter sehr begünstigt., schrei-

MMMWtW HAMBURGER TROPFEN gegen Leberleiden. SS- Berichte über die Erfolge von Dr. Augu König'S Hamburger Trovfen, welche vor Jahren erzielt wurden und jetzt bestätigt werden. Finden gkte nwkndnug Januar 185? Cedar Falls, WiLc. Ihre Dr. August König'S Hamburger Trop fen haben mich von einem Leberleiden befreit an welchem ich Jahre gelitten hatte. Franz Michel. 5 Jahre fyitcr-leUea ßrtZ 2 Fei. 1887. Cedar Falls, WiSe. Eeqe Leberleiden giebt eS nicht bessere nie r. uaust Äönig'4 Hamburger Tropfen. Ich ende sie schon sett Jahren an. Iran, Michel. ' kuölttitichuete Erfolge seiellt. Woodbur?, Minn., S Juli, 1870. Cchon fett längerer Zeit ar ich unwohl und keinS der angewandten Mittel befferte meinen Lustand ; schließlich gebrauchte ich Tr. Lugust ömg's Hamburger Troxfen und in kurzer Zeit war ich wieder hergestellt. JohnILoren, Siipxoldt. Kach 11 Zaire. Woodburq, I. MSrz, 1S87. In meinem Hause dürfen Dr. August önig'i Hamburger Tropfen niemals fehlen, da sie mir tn vielen Krankheiten fckon geholfen haben. Sie sind da beste Hausmittel, welche ich je malS gebraucht habe. John L orenz 5!ixpoldt. THE CHARLES! A. VOGELER;CO.f Baltimore, Md. yege henmatiSmns. Neuralgie, Froßbeulm, HcrenschnK. renzweh. üSenschmerzrn, Verftauchnngkn, Srühungeu, Schnittwunden, Zahnschmerzen, opfweh, Ärandwunden, Preil 50 denti; in allen klxethtke u (eben. THX T f. TOGKLttl CO. BALTIKOKX. M9. -nrnnoftt lr,,es. .5??nsen von dem Wu.. pvMUitinef ranrslsut, .ri "je! ; Wm (fcfÄÄ? Mannesera KiVX den ieite WfW 55&2? fiÄeSS Sdie i aus traurigen Ke c ' 'MiSSf I 1 :"iPnar'tfrftrf?cttin CAAfc- 1 t.M i-iivc m 19 f.nf rT f- r 0 ,lucn I ääl S5i 'Äw,.aft 7"fl ewem üfnben YiJL1 uns gMneB.flrarf;if::" iinc; nrt 7 - 121 E. iÄ7 c-r wti.TZ, ' " 10c- Trasse, Xen Yok. arrpiir. n c..... Cures "4 Rernoves Tan, Sunburn, Bee Stlnsst Mos qulto and AU Insect Cites, "rUPlES, EL0TCHE3, Humors, Eirüi-marka, and every form os büii emlRtipa. posltivcly cored cm tio most delicato ekln with.out leavinf a scar, by TTop Olutmen-t. Prico 25cts., COcta. and kl. At drurrrfsta or Inr maiL . Th HopPill Mw'fg Co.. Kew Indon. Conn. Llttle Ilop Plll sor Bic5t-heaiach.e, dyspepela, bliiouaneea and constipatJoa have no equaL 25c In allen Apotheken Zu hab. Wolleu Sie ein Buggy, ein Kutsche, Phaeton, Surre?, Spring,, einen 2b iiefernngs. oder Farmer Wage, sehen Sie unser g,oßS Lager. DaS größl tn der Stadt, i Staate uns ,ullen zufriedenstellende Preisen. Wir sind Futrikanten aller Sorten Vflige, .Korn und Lotto PlanterZ und Cultioator- Heurechen ,e. Wir erkaufen alle landwir hschaftlichen Seräth, ie ,5d ills. .SrinderS" .kutters, Sooket und Eorn Sheller. Schreibt um Auskunft oder besucht un?. Bradley, Holton & Oo. 177 Oft Washington Straße. Jndianapoii . . WSWASK'B deutsche Buch - Handlung ! föo. 7 Gfib Lllabamaftr. Bücher aller Sprachen. Neue und gebrauchte Bücher. Niederlage sozialistischer Werke und Flugschriften. Olchtrbrit, Sparsamkeit und Bequkmlickkeit ana nicht besser gewahrt werden, als durch die Koch-Gas-Oestn! tet dirse'.be schnell vorwärts und Eiidk der ersten Woche im August dürfte sämmtlicher Zioggen geschnitten und in die Scheunen gefahren sein. Der Ertrag ist in den -serichiedenen Gegenden sehr von einander abweichend, im großen Durchl schnitt werden beide Mecklenburg vom R.oggen an Stroh eine vorzügliche, an i 5örnern eine gute Durchschnittsernte haI Sen. da manche Aehren im Ft-Ühling von ! der Kälte sehr qelitten und nur Nienige I ' . r Körner angefetzt haben. er beizen reist der Ernte sehr schnell entgegen iti in den südlichen Theilen wird in de nächsten Tagen mit dem Mähen dessel ben begonnen werden. Man kann schon jetzt mit Sicherheit rechnen, daß beidl Mecklenburg an Stroh wie Körnen in jeder Hinsicht eine ganz vorzügliche Weizenernte haben werden. Der hinten an Die St. Johanniskirche in Neubrandenbürg angebaute Tiedt'sche Kornspeicher ist in Folge der zu großen Last des aufgespeicherten Getreides eingestürzt und hat den Chor der Kirche mitgerissen. Menschenleben sind keine zu beklagen. Etwa 4000 Zentner Korn sind unter dem I Schutt begraben.

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