Indiana Tribüne, Volume 10, Number 341, Indianapolis, Marion County, 29 August 1887 — Page 1

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K s V ... -n ' ö r . ' Sahrgsng 10. Sfstee : 5!s. 120 DA Na?d!sud Stssße. Nnuzuer 341. Zodianapolio, Jndiauo, Montag, den SS. August i87.

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Neues per Telegraph.

X8 t M 1 1 b u I f t $ I ' n Washington. 29. August. SchS ntS, ttmS VäkmereS Wette. Jacib Sharp. New York. 29. Aug. -Jacob Sharv ist sehr krank. Er hat Rolhlaus im rech ten Auge, er ifct nicht, spricht fast nicht und scheint auch nicht zu veistehen, va man zu ihm sagt. Auch eine Feuerwehr. Plainsield. N. I.. 29. August. Mhrkre Mitglieder der neltgidildeten Feuerwehr wurden wegen Brandstiftung verhastlt. Die Verhafteten sagen, sie hätten mehrmals Feuer angelegt, um Etwa? zu thun zu bekommen. Gbitorielles. Zur Erheiterung unserer Leser kopiren wir folgende Stelle aus dem Telegraph". Wir haben as Vergnügen zu bemerken, daß unser geschätzter Kollege von der Tribüne" jeden unserer Artikel über die soziale Frage mit einigen ctapriotoirich tigen Bockssprüngen begleiten ' wird. Als Reklame läßt man sich, in Ermange lung eines eigenen Hanswurst, das schon gefallen, doch fürchten wir, daß bevor unser Schlußartikel erscheint und unser Kollege zu der Einsicht kommt, daß er bis jetzt von der sozialen Frage, seiner Leibfrage, kaum das A B C gekannt hat, eine wahre Todesmüdigkeit seinen Sprint gen ein Ziel setzen wird." Durch den Streik der Lederarbeiter in Newark wird einer der Hauptgründe für den Verfall des Ordens der Knights vf Labor klargestellt. Der Orden sing vor zwei Jahren so gewaltig zu wachsen an. weil viele Arbeiter glaubten, es müsse ein großer Vortheil sein, im Falle eines Aus standes oder Ausschlusses nicht nur eine einzelne Gewerkschaft, sonder Arbeiter aller Zweige hinter sich zu haben. Viele Assemblies wurden gerade nur deshalb gegründet, weil die Eintretenden an der. Streik gehen wollten. Eben deshalb aber wurde die Kaste des OrdenS zu park m Anspruch genommen und vollständig er schöpft. Die Newarker Lederarbeiter haben nach ihrer Behauptung $35,000 in die Kasse gezahlt und erwarteten, daß jetzt während der Dauer deS Ausstandes jedeS verheirathete Mitglied 57 und zedes unverheirathete $5 wöchentlich beziehen würde. Statt dessen haben sie fast gar keine Unterstützung vom Orden erhalten. und viele von ihnen kehren bereits an die Arbeit zurück. Die geschulten Arbeiter kommen immer mehr zu der Ueberzeugung, daß die offenen Fachgenossenschaften einem allgemeinen Gcheimbunde vorzuziehen sind. Die Ablehnung eines der Kandida ten der United Labor Party ist ein schwe rer Schlag für dieselbe und zeigt, wie Recht die Sozialisten haben, daß sie die Partei als eine Maschinenpartei betrach ten. Sylvanus H. Sweet vonWhite Plaines wurde in Syracuse als Staatsingenieur nominirt. Man sollte denken, daß eine Partei in der Stellung der United Labor Party, die nur ein Prinzip vertreten muß und gar keine Aemter zu vergeben hat, sich vor allem Andern der Prinzipientreue der Kandidaten versichern muß. Als zum Beispiel hier in Indianapolis Davy als Mayor und White als City Clerk nominirt wurden, mußten sie in der Convention und im Angesicht der versam mcltcn Delegaten schriftlich die Annahme der Nomination erklären und über ihrer Unterschrift versprechen, treu zur Fahne halten zu wollen. Da konnte etwas Derartiges nicht vorkommen. Dort aber hat man Leute zu Kandidaten gemacht, ohne sich um deren Prinzipien nur im Geringsten zu küm mern. Denn besagter Sweet sagt in sei nem Schreiben, worin er sich weigert, die Nomination anzunehmen, wörtlich Fol gendes : Ich bin stets ein Demokrat gewesen, wurde von den Demokraten in 1873 zum Staatsingenieur gewählt und war In spektor dcS neuen KapitolS in Albany durch die sieben Jahre seiner Erbauung, unter demokratischer Kontrolle und ich könnte diese Partei nicht für daS beste Amt verlassen, das mir die Arbeiterpar tei geben konnte." Es wird wohl Niemand sagen können daß Diejenigen, welche Sweet in Vor schlag brachten, mit besten Gesinnung und Antecedentien nicht vertraut waren. Man

ist also wohl berechtigt anzunehmen, daß

der Eiufluß der alten Parteien in der Syraeuser Convention ein bedeutender war, und man trieb die Sozialiften wahrscheinlich mit aus dem Grunde au? der Partei, weil man wohl weiß, daß diese!ben nicht mit sich schachern lassen. Und eine solche Partei will eine Reformpartei sein ! - Die Trusts" kommen jetzt in Mode., 9 t. t. rm r . p. p r l Nachdem der Whiökey'Truft zur Thatsache geworden ist, kommt jetzt der Pappen deckelTrust an die Reihe. Unternehmer, welche 95 Prozent aller im Lande hergestellten Pappendeckel fabriiren, haben sich geeinigt und bringen jetzt eine Fabrik nach der andern, wenn sie nicht unter günstizen, dem Monopol zu sagenden Verhältnissen arbeitet, zum Still stand. So haben sie kürzlich in Akron, O., eine Fabrik, welche 150 Mann das ganze Jahr hindurch beschäftigte und jährlich 5250,000 für Löhne bezahlte, ausgekauft und geschloffen. Dieses Syndikat hat weitere sieben Fabriken angekauft. Visher hat der Pool" alle seine Pappe auf den Markt gebracht und zu dem Zwecke die Einstellung gewisser Fabriken von Zeit zu Zeit angeordnet, um Ueberproduktion zu verhüten. Trotzdem wurde aber doch etwa ein Drittel Pappe mehr fabrizirt, als verkaust werden konnte, weshalb beschlos sen wurde, die Fabriken in Akron, O., Lyons,. Pz., Sandusky, O., Tippecanoe, O., Hamilton, O., Kankakee, Jll., Woo ster, O., und Rockford, Jll., zum Ge sammtpreise von 5600.000 anzukaufen und voraussichtlich stillstehen zu lasten Der Pool" behauptet, dadurch würde Ueberproduktion verhindert ' und ermög licht werden, die anderen 17 Fabriken, welche die besteingerichteten des Landes sind, das ganze Jahr im Betrieb bleiben und Pappe billiger als je liefern zu können. Das bisher so hoch gehaltene Banner der kapitalistischen Produktionsweise, die Konkurrenz, erweckt keine Begeisterung mehr. Auf die Spitze getrieben, schlägt die Wirkung des großen Heilmittels aller gesellschaftlichen Schäden in das gerade Gegentheil um. Dem Kapitalismus ist sein eigenstes Prinzip, die Konkurrenz, zur Last geworden. Er ahnt bereits, daß diese seine Medizin zu einem Gifte gewor den ist, an dem er sterben muß. Er sucht es los zu werden. Die prophetischen Worte des Karl Marx auf Seite 769 des Kapital : Was jetzt zu cxproprii ren ist, ist nicht länger der selbstwirth schaftende Arbeiter, sondern der viele Ar beiter exploitirende Kapitalist. Diese Expropriation vollzieht sich durch daö Spiel der immanenten Gesetze der kapital ist! schen Produktion selbst, durch die Centra lisation der Kapitalien. Je ein Kapita list schlagt viele todt. Hand in Hand mit dieser Centralisation oder der Expropriation vieler Kapitalisten durch Wenige ent wickelt sich die kooperative Form deS Arbeitsprozeffes aus stets wachsender Stu fenleiter. . . . Mit der beständig abnehwenden Zahl der Kapitalmagnaten, welche alle Vortheile usurpiren und Monopolistren, wächst die Maffe des Elends, des Drucks, der Knechtschaft, der Ausbeutung Das Kapitalmonopol wird zur Fessel der Produktionsweise, die unter ihm aufgeblüht ist. Die Centralisation der Produktionsmittel und die Vergesellschaftung der Arbeit erreichen einen Punkt, wo sie unerträglich werden mit ihrer kapitalisti schen Hülle. Sie wird gesprengt. Die Stunde des kapitalistischen Privateigen thumS schlägt. Die Expropriateurs werden kxpropriirt." Diese prophetischen Worte Karl Marx's sagen wir, fangen an, sich zu bewahrheiten. Ss sind die Trusts", welche dieses dunkel geahnte Ereigniß abhalten sollten, aber sie werden den geschichtlichen Pro zeß nur beschleunigen. Drahtnadrigten. Durch dieStromschnellen. Bu ffa lo,23. Aug. Charles Perty fuhr gestern mit einem speziell sür den Zweck von ihm erbauten Boote glücklich durch die Stromschnellen deS Niagara. DaS Boot ist ungesähr 17 Fuß lang. Perry sagt, er habe die Fahrt bloß unter nommen, um einen Versuch mit seinem Boote zu machen. Er will dasselbe als Rettungsboot patentiren lassen. Der .Ltader" bleibt in den Händen der Sozialisten. New Vor k, 28. Aug. Der.Leade. ein englisches Tageblatt war da Organ der United Labor Palty. Schewltsch ist Redakteur desselben. Da Blatt ist au Aktien gegründet. AlS der Slrtit zvisSen

den Georgeiften und.den Sozialisten au?

brach, legte McMackm,dekbiSherigtPräsident der Leader. Aktiengesellschaft seine Stelle nieder, weil -die Redaktion im Sinne der Soz'alisten geführt wurde. Gestern Abend sand eine Versammlung der Aktionäre statt, um über die Restg. Nation McMackin'Z zu berathen, even tuell, einen neuen Präsidenten zu wählen. Die Versammlung war sehr gut besucht. G. Block wurde mit 197 gegen 37 Stimmen, welche Crov erhielt, zum Vor sitzenden gewählt. Die Anhänger Crow'S leiteten gleich wie auf Mebereinkommen eine langweilige GeschästSordnungS-De batte ein, worin sie der Versammlung die Kompetenz streitig machten, aus die ausgestellte Tagesordnung einzugeben, die selbe gehöre in die G:neralVersamm lung. Weil ste jedoch nicht im Stande waren, ihre Ansichten mit zutreffenden Argumenten oder Punkten der Konstitution zu unterstützen, beschloß die Ver sammlung. die Resignation McMackin'S al Präsident de Verwaltungk-RalhtS anzunehmen und zur Wahl eines Präsidenten zu schreiten. Nominirt wurden von Seitm der An Hänger deS .Leader": Goldsmith, Finkel stone, Shakespeare, Emrich.JablinowSky. Hinton, Vordollo und Dampf, von Sei ten der Freunde George's wurden Murphy. HawkeS. Hotchkiß. John Most und Joseph Harris als Candidaten aufgestellt. Von den Ersteren restgnirten Alle zu Gunsten Emrich'S. Auch die Candidaten d.r GeorgeLeute lehnten ihre Nomination ab, soweit die Candidaten anwesend waren. Wre Abttlmmung wurde geheim per Stimmzettel vorgenommen und ergab folgendes Resultat: Abgegeben wurden 263 Z ttel. wovon Emrich 246 und Bor dollo 5 erhielt während stch die Stimmen der' GeokgeMännkr wie folgt vertheilten: Jodn Most 8, Murphy 2 Stimmen und? .BlankS-. ! In einer hierauf folgenden Debatte zum Wohl und Bestnil vertrat Reoak teur S. E Schewiisch die jetzige Haltung dS .Leader" unter fast eiasttmmigem Bei fall der Versammlung, welche um WVi Uhr vom Vorsitzenden geschloffen wurde. Natürlich hab e n die W e iß e n Schuld. St. LouiS. 23. August. Aus Cc lorado traf hier ein Privatbrief ein, wel cher einiges neue Licht auf die Jndia nerUnruhen daselbst wirft. EL hei t darin: Während der Verhandlungen, die der Entfernung der Uncompabgre und der WhitrrivlrUt?S'Jndianer nach der jetzi gen (außerhalb Colorado'S belesenen) Reservation vorhergingen, verweigerte Colorow seine Zustimmung zu dem Projkkt. Indeß stimmten die nöthigen drei Viertel der erwachsenen männlichen In diancr zu, und die TranSportirung ging vor stch. Capitän Jack und Colorov mit ihren Anhängern weigerten sich indeß, zu gehen. Später wurde Capitän Jack in Washakia getödtet. Colorow bestand darauf, daß er nie sein Heim verschachert habe. Er h Ute gewöhnlich ein Gefolge von 15 Jndianerburschen; kürzlich aber hat er wahrscheinlich Zuzug erhalten. Erlebt nach wie vor .in Colorado und hat einen bedeutenden Besitz von Pferden und Hornvieh. Ich weiß von keinen Plünderungen, die er verübt hüt. Bei einer oder zwei Gelegenheiten wurden Leute seiner Schaar von den Weißen ge tödtet. Die Bevölkerung von Colorado hat seit die übrigen UteS weggezogen sind, beständig versucht, auch Colorow loSzu werden; aber er weigert stch hartnäckig. zu gehen; er sieht daS Lind als fein Eigenthum an, die Weißen aber glauben anscheinend, daß er gar nicht? da zu suchen habe. Die Bevölkerung in diesem Theile von Colorado ist nicht wohlhabend ; ste braucht Geld; die Truppen tringen Geld! Deshalb verlangt -man nach Truppen. Die Weißen haben also zwei Beweggründe, Lärm zu schlagen 7 ste wol len Colorow loS sein und wollen Truppen hcrbeiziehen. Jede Bewegung, welche diese Ziele fördert, wird von der weißen Be völkerung unterstützt. Nur die Feindselig keit gegen die Indianer veranlaßte den Sheriff, Hastbfehle gegen dieselben we gen angeblicher Verletzung der Jagdgesetze zu erw'rken. Man ließ den Funken in'S Pulversaß sallen und der Staat brach in Flammen aus, die aber jetzt im Erlöschen zu sein scheinen. Die in Umlauf gesetzte PserdediebstahlS. Geschichte mag vielleicht wahr sein aber rah Allem waS ich erfahren habe, scheint eS. daß auf ein von den Indianern gestohlenes Thier 50 von den Weißen gestohlene kommen. Riesige .Milde Columbia, S. C.. 28. August Gouv. Richardson hat die Stufe für da zwölfjährige farbige Mädchen Ox y Cherry. welche wegen Ermordung eines zweijährigen weißen Mädchens, zum Tod durch den Galgen verurtheilt worden war, in 5 Jahre Zuchthaus umgewan delt. ES waren den Gouverneur eine

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Die gestrigen Choleraderichti lautn,!Telephon 407.

wie folgt: Malta 5 Erkrankungen und 4 Todesfälle. Messtra 3 Erkrankungen und 2 Todesfälle, Palermo 8 Erkrankun gen und 8 Todte. Cstinia 12 Todte. Fürst Ferdinand hielt gestern Revue über 8000 Mann ' bulgarischer Trup pen ab. In Berlin verlautet gerüchlweise, daß Rußland unabhängig vorzugehen und einen Gouvernör nach Bulgarien zu schicken deabstcht'ae. Die Berliner Polizei hat den Sozial demokraten verboten den Tadekt-g La salleS zu feirrn. (5lne Idylle aus dem Süden wird aus dem County Sumerer in Georgia gemeldet. Dort lebt ein altes Ehepaar, Artemas Tucker und seine Gattin Narciffus. Narcissa wäre wohl ein passenderer Name für eine Frau gewesen,abcr das Schicksal wollte einmal, daß sie Narcissus heißt. . Artemus ist jetzt 80 Iahren alt und zum . zweiten Male vcrheirathet, ohne daß seine erste Frau gestorben oder von ihm geschieden märe. Vielmehr trat ihn seine Frau aus der ersten Ehe vor sieben Jahren an die NarcissuS" ab, mit der er seitdem in glücklicher Ehe gelebt hat. Seine erste Frau wohnt bei ihnen, kocht und wäscht für sie und erklärt, sie verdiene jetzt mehr Geld als Haushälterin, denn früher als Gattin. - Narciffus ist GO Jahre alt und wiegt volle 420 Pfund, während Artemus nur 95 Pfund wiegt. Vor Kurzem wurde eine Eisenbahn neben ihrem Platze gebaut und Narciffus wollte eine Fahrt nach dem Gerichtssitz Americus machen, konnte sich i aber nicht durch die Waggonthüre hinein- ' zwängen, weshalb ihr eine Flatcar" zur Gerfügung gestellt wurden

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