Indiana Tribüne, Volume 10, Number 339, Indianapolis, Marion County, 27 August 1887 — Page 2

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Erscheint FägtitZ nd S SVNtägS. D' kUtSglUQt ZrU&nf tostet durch bin XilffiU Cictspncoi, ltt eonstcsi'vwniixr Ctvil x, Bo5. fBtfc ins 1 Cnil. Vtz,yofi agtf3iät in eaxasiSfi3Umi H ?tt SUi. Osilee: 120 O. MarvlaudOr. Indianapolis, Ind., 27. August 1887. er Rhabarber Ueber diese, in den Ver. Staaten auch unter dem Namen "Pie Plant" bekannte Pflanze, schreibt ein Herr A. VonlbeGuben in den Mitth. des Mark. Obst-bau-Verems" : (?3 giebt wohl Wenige, die nicht die Oegen ihrer großen Blätter und ihres schönen Blüthensaftes in den Ziergärten als Tecorationspflanze beliebte Rhabarberstaude kennen ; da diese aber eine der einträglichsten und nützlichsten Nährpflanzen ist, ist leider noch zu wenig bekannt. Engländer nnd Amerikaner, und neuer dings auch die deutschen Großstädter, schätzen sie als ein vorzügliches CompottMaterial. Tbei ist sie verhältnißmäßig anspruchslos, sie gedeiht in jedem Boden bei geeigneter Düngung, selbst in dem unfruchtbarsten Sandboden, wie der Epargel. Wie jener Monate hindurch unermüdlich seine zarten schmackhaften Triebe producirt, so entwickelt diese immer von Neuem Ersatz für die entfernten Blätter, ohne daß man eine Erschöpfung wahrnimmt. (Sin besonderer Vorzug ist noch der, daß sie keine Feinde im Pflan-zen-und Thierreich hat, kein Pilz, kein Thier greift ihre Wurzeln, ihre Blätter an. Nicht Frost, noch Hitze, noch übermäßige Feuchtigkeit schädigt sie, nielchen unsere Kulturpflanzen nur zu häusig zu unserem großen Leidwesen unterliegen. Ihre Pflege und Kultur ist die denkbar einfachste. Ter Same wird in ein Frühbeet ges säet und die Pflanzen bei genügender Erstarkung in mit guter Erde oder Eompost ausgefüllte Gruben gepflanzt. Noch bejicr fährt man, wenn man eine ältere Pflanze zertheilt und die Augen nicht zu tief in rajolte Gräben, die je nach der Bodenbcfchaffenheit eine stärkere oder schwächere Tüngerunterlage erhalten, ähnlich wieder Spargel bei seiner NeuPflanzung einsetzt. Im ersten Jahre bedarf der Rhabarber nur etwas Pflege, als Lockerung des Bodens und Vertilgung der Unkräuter; später ist nur eine entsprechende Düngung nothwendig, denn sie vertilgt die Unkräuter selbst durch Entziehung der Nahrung, der Lust undder Sonne. Alles Eigenschaften, die sie zur Großkultur geeignet erscheinen lassen. Wie einträglich aber eine einzige Pflanze sein kann, will ich an einem Beispiel zeigen. Eine etwa fünfjährige Pflanze nimmt etwa 1 Quadratmeter ein und produzirt in meinem gedüngten Eandboben bei dreimaligem Schnitt im Jahre 30 Pfund Stengel; rechnen wir die Berroerthung derselben mit Z Pfg. für jedes Pfund, so ergiebt dies eine Einnahme von Mark 1.50,ohne andere Auslage, als eine etwas reiche Tüngung. Von keiner anderen Pflanze ist mir besannt, daß man alles von ihr Hervoraebrachte verwerthen kann, vom Rhabarber läßt sich alles verwerthen, Blatt, Blattstiel, Blüthe und Wurzel, diese vielseitige Verwendung drückt ihr erst den wahren Werth auf. Die stiele geben im Frühjahr ein dem Apfelmus sehr ähnliches Kompott, man schalt sie, schneidet sie in Würfel, wallt sie einen Augenblick in Waffer auf und schmort sie in Zucker und etwas Mehl (Stärkemehl) unter Hinzufügung von Zimmet weich. Wer Eitrone oder Wein noch hinUsügt, verbessert selbstredend den Äeschmack ; diese Zusätze sind aber für ges wohnlich gar nicht nöthig, denn in me!ner Familie werden die größten Mengen, nach ersterer Art bereitet, gern und vollsiändkg verzehrt. Wie Früchte kann man diese Stiele auch mit Zucker einkochen und für den Winter aufbewahren, sie geben sowohl ein gern begehrtes billk ges Kompott, als auch, gehörig zubereis tet, eine Suppe, welche einer aus Wein bereiteten kaum nachsteht. Ferner habe ich die Stiele auf Wein verarbeitet: sie werden zu diesem Zwecke in dünne Scheiben geschnitten, mit dem gleichen bis doppelten Geroicht warmen Wassers übergössen und einige Tage hindurch zugedeckt ziehen gelassen. Tarauf gießt man die Flüssigkeit durch ein feines Sieb, setzt aus jedes Liter derselben 1 Pfund Zucker zu, auf welchem man die Schale einer Eitrone abgerieben hat, auch einige zerschnittene große Rosinen und etwas gewaschene Vierhefe und überläßt sie an einem warmen Orte der Gährung, die in 2 3 Wochen beendet sein wird. Füllt man sie nun sofort in Flasehen, verbindet diese fest, so erhält man eine Art Ehampagner, welche im Sommer äußerst durstlöschend wirkt. Tie Bereitung zu Creme ist folgende: 1 Pfund Stiele werden mit Glas Wein und Pfund Zucker, auf welchem die Schale einer Eitrone abgerieben worden, gekocht, zerrührt und mit Mehl versetzt. Tiefer Masse setzt man 2 zu Schnee geschlagene Eier durch längeres kräftiges Umrühren hinzu. Getrieben liefert er in den Monaten März und April ein äußerst zartes Gemüse ; man stülpt zu diesem Zwecke über die zu treibende Pflanze eine Kiste und umgiebt sie mit warmem Tünger. Die sich entwickelnde Wärme reicht hin, die Blätter hervorzulocken, und, da das Licht abgehalten wird, sind die Blattstiele von außerordentlich zarter Beschaffenheit und feinem Geschmack. Im Herbste, wenn die Bäume ihrLaub abwerfen, unterwerfe ich meinem Rbabarber den vierten und letzten Schnitt, denn selbst diese älteren Stiele geben, mit Kürbis zu gleichen Theilen gekocht, eine wohlschmeckende Suppe oder ein wohlschmeckendes Kompott, je nach der Zube reiwng. Die jungen noch nicht ausgewachsenen . Blatter liesern, besonders wenn die Stiele nicht entfernt werden, wie Spinat :ugeiitiist, . tin bxi weitem schmackhaftes

Gelnusö a!ö dieser; selbst die älteren Blätter, welche bei der Verwendung der Stiele entfernt werden, geben, mit der Hälfte Spinat gemischt, ein von Grünkraut schwer zu unterscheidenes Gemüse. Den Vlüthenstengel lasse ich, sobald er zu erkennen ist, ausschneiden: er giebt gekocht, kalt mit Frucht, oder Gewürzessig und Ocl angerichtet, einen zarten schmackhaften Salat. Die getrockneten und zerschnittenen Wurzeln versetze ich mit der 3- bis 4sachen Gewichtsmenge höchst rektisicirtcn Spiritus, etwas Zimmet und MuskatNUß, und lasse sie einige Wochen in der Sonne ausziehen digeriren), der abezogene Auszug wlrd dann mit Wasser hinreichend verdünnt und mit Zucker versüßt. Er ist als verdauungsbesörderndes Mittel zum Nachtisch äußerst angenehm. Welche einheimische Pflanze gestattet in allen ihren Theilen eine gleiche, leichte und vielseitige Verwendung? Möge deshalb jeder, dem ein Stückchen Land zur Verfügung steht, einigen Pflanzen einen Platz einräumen, um ihre Nutzbarkeit zu erproben ; Rhabarber wird dann in kurzer Zeit, sobald erst die Hausfrauen seinen Werth kenneu gelernt haben, nicht mehr verachtet, sondern ein gern begehr ter Küchengast sein. Die Pflanzen sind in jeder größeren Gärtnerei billig zu haden. Von älteren Sorten ist wegen ihrer Vorzüglichkeit Queen Victoria" neben Ronal Albert" die verbreitetste, von neueren, dickstieligen und doch zarten Sorten sind Linnäus", PrimaDonna", Johnstons", Si. Martins"' viel ge, fragt."

Texanische Syerissö in alter Zeit. In früheren Zeiten war so erzählt der Tents Eolonel" der Sheriff in Teras eine charakteristische Figur. Auf seinem K opfe trug er einen Hut mit einem ungeheuer breiten Rande, seine Beine waren mit nicht minder weiten JeansHosen bekleidet, und an seinen langen Stiefeln waren an den Absätzen Sporen befestigt, deren Räder fast so groß waren, wie die , Kreissägen in einer Sägemühle im Osten des Staates. Sein größter Stolz und sein größter Schmuck war jedoch ungefähr ein halbes Dutzend Revoloer, die er recht auffällig in seinem Leibgürtel herumzuschleppen pflegte. Er war stets bereit, seines Amtes zu walten, ob es nun galt, einen Desperado einzufangen, der seiner Ansicht nach ihm dem Sheriff in's Handwerk pfuschte, oder ob er sich den Spaß machen wollte, durch mehrere wohlgezielte Schüsse die Kerzen in den Nachbarhäusern zu putzen", indem er auf das Licht von draußen durch die Fenster schoß. Letzteren Sport" unternahm er gewöhnlich nur dann, wenn er sich mit Tarantelfast" vollgepumpt hatte. Diesen Saft eine Art Whisky, wie sie damals in Teras in den Schenken verzapft zu werden pflegte, erhielt er in der Regel von den Eigenthümern der Wirthschaften umsonst. Kein Wirth hätte es gewagt, von einem Sheriff Bezahlung für einen Drink" anzunehmen. Das hätte ihm theuer zu stehen kommen können. Bei der geringsten Veranlassung wäre er der Gefahr ausgesetzt gewesen, verhaftet und in's Gefängniß gebracht zu werden. Seiner eigenen Ansicht nach war er der Sheriff jeden Zoll ein Held. Er bildete sich nicht wenig darauf ein, daß er das Vorrecht besaß, so viele Revolver mit sich herumschleppen zu dürfen, wie er nur tragen konnte. An allen Bällen und Vergnügungen betheiligte er sich mit reinlicher Gewissenhaftigkeit. Es war nicht nöthig, ihm eine Einladung zuzustellen, obgleich es nicht angenehm für die Theilnehmer am Feste war, rocnn der Sheriff kam, ohne ofsiciell eingeladen worden zu sein. Er machte dann in der Regel Spaß nach seiner Manier, und die Gäste mußten dafür die Kosten bezahlen. Er betrachtete es als Verachtung des Gerichts und als Hochvcrrath wider den durch ihn repräsentirten Staat, wenn be! solche, Gelegenheiten Jemand es wagte, anderer Meinung zu sein, als er selber. Nahn, er zur Sommerzeit an einem Feste theil, so erschien er auf demselben stets in Hemdärmeln und ohne Weste ; nur seine Revolver vergaß er niemals. Ueberhaupt hegte er für diese Art Waffen eine besondere Vorliebe. Traf er Je: manden, der einen schonen, silbcrbeschlagencn und mit verschiedenen Zeichnungen verzierten Revolver besaß, dann schlug er unabänderlich einen Tausch auf eines seiner eigenen alten Schießeisen vor. Wollte der Eigenthümer sich von seinem Nevolvernicht gutwillig trennen, oder verlangte er gar eine Zugabe in baarem Gelde, so sing der Sheriff mit ihm aewöhnlich Streit an und rief ihn in's Freie, um dort den Streit auf ehrliche Manier" auszufechten. Entweder schoß dann der Sheriff seinen Gegner aus Nothwehr" todt, oder er wurde selber erschossen. Im ersteren Falle nahm er die Waffe seines Gegners als gute Beute mit und pflegte dieselbe später seinen Freunden mit der Bemerkung zu zeigen, er habe sie von einem Bekannten bekommen, der den Ver-' such gemacht habe, aus lhm, dem Shenff, einen Engel zu machen. Jetzt gibt es in Texas solche Sheriffs nur noch in den entlegensten Eounties, die noch nicht von der Eultur beleckt sind. Französische Quelle. Anläßlich der Duellaffaire" zwischm Ferry und Boulanger bemerkt der Brl. Börsen Courier" : Die ganze Angelegen hcit ist von einer traurigen Lächerlichseit ; sie czibt von den franzosischen Zuständen ein so widerwärtiges Bild, daß man sich mit der Affaire am liebsten gar nicht beschäftigen mochte, und daß man es nur thut, weil man die Pflicht hat, aerade den typischen Vorkommnissen besondere Aufmerksamkeit zuzuwenden. Die Duellfrage ist noch eine offene. Sie ist es wenigstens auf dem Continent. Man rnatj ein grundsätzlicher Gegner des Dnetls sein, man wird doch zugestehen müssen, daß, wie die Verhältnisse einmal liegen, unter gewissen Voraussetzungen das Duell insofern wenigstens eine Nothwendigkeit ist, als sehr zahlreiche. Menschen durch Herkommen und Standesanschauungen gezwungen sind, einer Herausforderung zum Duell Folge zu geben und auch selbst um Duell kcra.usMordern,. ASerMtt derkjlnM

Verfechter des DuellwesenÄ wird nicht zögern, einzugestehen, daß die franzofische Duellmanicr ganz dazu angethan ist, eine Abneigung gegen das Duell überhaupt zu schaffen und dasselbe jcd.en ernsten. Charakters zu berauben. Die Art, wie in Frankreich herkömmlichcr Weise das Duell aehandhabt wird,

macht es zu einer elenden Eomödie, zu j einer Fanfaronäde, die ihren Theil , dazu beitragt, den franzoitschen PoltronEharaktcr noch mehr herauszubildend Die französischen parlamentarischen und Journalisten-Duelle, in denen mit einer ganz unwahrscheinlichen Wasfe gekämpft wird, die in Wirklichkeit nur Hautritz-. wunden hervorgebracht hat und ausschließlich in Romanen gefährlich zu werden vermag, haben schon langst aufgehört, als wirkliche Waffengänge zu gelten. Und doch ist es vorgekommen, daß die Herren, die so muthig mit Stecknadein auseinander losaingen, nachdem sie ciuaiioer voryer mir oer zunge ooer mir der Federspitze gekränkt, im entscheiden den Augenblick nervös" wurden, daß sie selbst den Schatten eines Duells beseitigten und zn einer solchen Prügelei übergingen, an der sich zuweilen euch die Zeugen betheiligten! Noch ungefährlicher als der Stichdegen, der doch wenigstens Ritzwunden machen könnte, war die Pistole. Man hat seit Menschengedenken nicht gehört, daß in Frankreich ein Pistolen-Duell ernstliche Folgen gehabt hätte. Der Einzige, von dem eine Sage berichtet, daß er in einem Duell eine ziemlich schwere Verwundung davongetragen habe, ist Herr Henri de Pöne vom Gaulois, dessen Mißgeschick aber auch als ein ganz ungewöhnliches angesehen wurde. Herr Henri de Pöne galt um dieser Verwundung willen als eine Art von Schlemihl. Wenn jetzt auch französische Generale dieser Unsitte sich anschließen und mit Waffen spielen, als ob sie wirklich ein Spielzeug wären, so ist das ein schlimmes Zeichen für die französische Armee. Für den Soldaten soll eine Waffe ein ernstes Ding sein, und er soll wissen, wozu sie dient. Wenn zwei friedfertige Leute mit einer 'Duell-Pistole in einer unwahrscheinlichen Entfernung von einander sich aufstellen und aus einander schießen, so brauchen sie dazu immer noch eine Art von Muth, denn sie haben keine genaue Kenntniß von. der Unzulänglichkeit der Wasfe, die in ihrer Hand ist. Der Soldat aber soll diese Kenntniß haben, und es ist für ihn ein Schimpf, wenn er von einer Waffe Leistungen verlangt, die sie nicht prästiren kann. Entweder beweist er damit eine mit seinem Beruf nicht verträgliche Unkenntniß, oder aber er beweist, daß er ein Eomödiant ist. Ob bei dem General Boulanger das Eine oder das Andere oder Beides zutrifft wollen wir unentschieden lassen. Auch bei uns (in Deutschland) kommen Duelle vor, mehr sogar, als uns lieb sein kann ; auch bek uns führt der parlamentarische oder politische Streit zu persönlichen Begegnungen mit der Waffe. Man kann bedauern, daß es so ist, daß dergleichen überhaupt vorkonNct. Wenn es aber einmal vorkommt, so ist es doch als ein Glück zu preisen, daß alle Betheiligten sich nach Kräften bemühen, ihre Angelegenheit, die eine persönliche ist, geheim zu halten. Es ist nicht immer möglich, diese Geheimhaltung durchzuführen, aber mehr als das Nothwendige dringt ganz gewiß nicht in die Oeffentlichkeit. In Frankreich ist das Umgekehrte der Fall. Dort ist die Oeffentlichkeit die Hauptsache und die Duelle wurden gar nicht vorkommen, sie würden sich wenigstens außerordentlich an Zahl verringern, wenn dabei die Eitelkeit nicht auf ihre Kosten käme. ' Die Protokolle der Zeugen werden stets in den Zeitungen veröffentlicht; der bewiesene Muth und welch ein Muth ! wird schwarz auf weiß attestirt, und man darf für alle Zukunft sich aus daS Zeugniß berufen, daß man zu einer gewissen Zeit wenigstens Eourage besessen. Man posirt" Mit dem Duell, man pofirt" mit den Duellformen und ihrer Kenntmß. öS giebt in Paris thatsächlich Duellfere, die sich nicht wenig daraus einbilden, den ganzen Comment" am Schnurchen hersagen zu können, und die für alle Eventualitäten eine bindende Regel zur Hand haben. Wie die Duelle in Frankreich beschaffen sind, bilden sie eine Schule der Renommisterci, um nicht zu sagen, eine Schule der Feigheit. Vom Jnlande. In Columbia Eounty in Oregon werden sür die Scalvs von Berg lowen oder Kuguars $8 an Prämie be. öeHlt. In Sacranrento inEalifornien trägt man sich mit dem Plane, das zanzc Chinesenviertel zu zerstören und an Dessen Stelle ein großes MarkthauS zu errichten. Ein eigenthümliches Denkm a l befindet sich auf einen Reger-Kirch Hof in Monlezuma im Staate Georgia. Zu Häupten eines Grabes besindet sich ein hölzernes .Denkmal", auf welches das Bildniß eines Hundes mit der Unter schrift: .Sets getreu" (Always faithfull) angeklebt ist. DaS Bild ist von einer Cigarrenkiste entnommen. Wer der stets Getreue" ist, der in dem lsrave ruht, wird nicht gemeldet. Ob viersußigz Bären in Castle Garden landen dürfen, darüber hat jetzt das New Yorker Zollamt zu entscheiden. Mit einem der europäischen Dampfer trafen kürzlich im Castle Garden die Herren Pierre Pogallo und Pierre Merke ein, welche einen großen Bären mit sich führten, mit dem sie Vorstellungcn zu geben beabsichtigten. Po gallo behauptct,den Bären vor sünf Jahren im Uralgebirge gefangen zu haben und erklärt, derselbe sei folgsam und harmlos, wie ein Kind. Die BeHorden im Castle Garden ließen jedoch den Mei ster Petz nicht landen, und die beiden Eigenthümer desselben wandten sich nun an den Zolldirector, von dem sie erwarten, daß er dem vierfüßigen Künstler das Gastrecht der Ver. Staaten gewähren werde. Aus Glen Lyon, 5 Meilen von Nanticoke in Pennsylvanien, wird berichtet, daß sich dort eine furchtbare Schlägerei abspielte, wobei an 00 Personen mehr oder minder schwer verletzt wurden. Der einaelaufene Berjckt . ist Mix

unrlar uoer oie ?runoe oer cicyicyie ; es heißt, die Susquchanna Coal Eompanv" habe den Zahltag vom Samstag auf Sonntag verlegt, worauf der Mcthodi-sien-Prediger Laggcrt eine Predigt gegen diese Sabbathfchändung" hielt und aus seinen Gemcindcmitglied.ern einen Ausschuß ernannte, der dem Unfug ein Ende machen sollte. Diese Sendboten der Kirche scheinen den Trubel heraufbeschworen zu haben; es bildeten sich feindliche Parteien, die sich schließlich eine Schlacht liefcrten, an der sich Polen, Ungarn und Italiener bctheiligten und wobei mit Knüt-

teln und Steinen gckampft wurde. !don der Verletzten sollen mehrere im Sterben liegen. Das Te st am ent desvor. einigen Tagen in Chicago verstorbenen Levi Rosenfeid, dessen Nachlaß sich auf $3,000,0000 beziffert, wurde dieser Tage als giltig erklärt. Der Erblasser vermachte in seinem Testamente seiner Gat; tin sämmtliches Mobiliar, Pferde, Kutschen u. s. w. und verfügte, daß dieselbe außerdem sich aus den Werthpapieren für die ihr seitens ihres Gatten zur Zeit schuldigen Beträge bezahlt mache. Frau Rosenfeld selbst ist bereits sehr reich; von ihrem Verwandten M. Rcece hatte sie kürzlich 1,500,000 geerbt. Außer verschiedenen Legaten an WohlthätigkeitsAnstalten vermachte Rosenfeld einen Theil seines Grundbesitzes an seine Kinder Harrn, Maurice, Earrie und Emma, doch ist dem Testament ein das Datum des 2. Juni d. I. tragendes Codkill beigefügt, worin der Erblasser die testamentarischen Verfügungen, insofern sein Sohn Maurice in Betracht kommt, wi: derruft und die demselben gemachten Legute aus seine Schwiegertochter Mattie Rosenfeld (die Gattin des Maurice) überträgt, unter der Bedingung, daß dieselbe ihrem Gatten eine genügende Summe zur Bestreitung seiner Ausgaben zur Verfüqung stelle. Maurice Rosenfeld hatte bekanntlich vor einigen Monaten mit tz800,000 sallirt und seinen Glaubigern 25 Procent ihrer Forderungen offerirt. Die Creditoren wollten jedoch auf diesen Vorschlag nicht eingehen und haben sich nach dem Tode des alten Herrn Icosenscld Hossnungen gemacht, sie würden von Maurice, der ja doch eine sehr anständige Summe erben müsse, ihr Geld nahezu in Voll zurückerhalten. Diese Hoffnungen erweijen sich, wie sich nun herausstellt als trügerisch. In Washington hat Mitleid einen jungen Mann in böse Ungelcgenheiten und schwarzen Verdacht ge: bracht. Vor einigen Wochen nahm dort ein Herr Grifsin einen jungen Mann gleichen Alters Namens Childreß, den er irgendwo getroffen und der mittel- und obdachlos war, mit in sein Kosthaus und theilte sein Bett mit ihm. In der Nacht stand Childreß auf und beraubte nicht nur seinen Wohlthäter, sondern auch alle anderen Kostgänger um alle ihre Werthfachen und ihr Geld, wovon er etwa H200 erbeutete. Einer der Beraubten hatte Childreß sogar aus seinem Zimmer hinausgehen sehen, da er aber wußte, daß Grifsin ihn mitgebracht, nahm er an, daß Childreß, von einem nothwendigen Besuche zurückkehrend, sich im Zimmer versehen habe, und legte sich auf die andere eite. Erst als er um 7 Uhr aufsiand, entdeckte er, daß er beraubt sei und eilte nach Grifsins Zimmer, fand dort aber weder Ehildreß noch Grifsin. Bald war das ganze Haus in Aufruhr und man sandte nach der Polizei. Mittlerweile hatte Grifsin lange vor den anderen Kostgängern entdeckt, daß er beraubt sei, und ohne zu ahnen, dast auch die anderen Kostgänger dasselbe Schick: sal erlitten hatten, machte er sich sofort an die Verfolgung des Böscwichtö, wurde aber nach einigen Stunden fruchtlosen Suchens selbst als Mitschuldiger des Diebstahls verhaftet. Der unglückliche junge Mann, der wohl einsah, wie sehr der Schein gegen ihn sprach, machte im Polizeigewahrsam aus Angst und Scham mit Hilse seines Tragbandes den Bcr: 5uch, sich zu Kängen, lvurde aber noch rechtzeitig losgeschnitten. Bald nachher entließ man ihn, da von überall genügendes Zeugniß für seine Ehrenhastigkcit einlief. Der letzte Verdacht ist jetzt von ihm genommen, seit vor einigen Tagen Childreß in Nichmond in Birginicn verhaftet und als ein berüchtigter Dieb und Schwindler . erkannt . wurde. Grifsin nimmt keine Fremden mehr in sein KostHaus, mag ihre Geschichte auch noch so rührend sein. Vom Auslande. JnLondon, roo Alles seinen Club hat, eristirt auch ein Club von Leuten, welche sechs Finger an jeder Hand haben, der Scchs-Finger-Club". In einer der letzten Wochen nun verlas der Präsident dieses Clubs in demselben einen statistischen Bericht, laut welchem es nach den letzten Erhebungen auf der ganzen Welt 2173 Personen mit sechs Fingrn an jeder Hand, 431 mit sieben und einen auf Madagaskar mit acht Fingern an jeder Hand giebt. Der Präsident fügte bei, er sei im Begriffe, eine Musikschule für scchssingrige Pianisten herauszugeben, eine Mittheilung, welche von der Gesellschaft mit brausendem Enthusiasmus aufgenommen wurde. So berichtet wenigstens der Figaro", dem mir natürlich die Verantwortung für seine Mittheilung überlassen müssen. Die Sache erinnert stark an die in Berlin berühmten Ulk-Vereine, wie Verein ehemaliger Pockenkranker", Gesangverein Keuchhusten" u. s. w. Ein interessanter Proceß .. vor der Strafkammer zu Münster als Berufungsinstanz gegen den ViehHändler Gustav Gumprich aus Vorgborst geführt. Gumprich hatte eine im Scptember vongen Jahres von der Wittwe des Fuhrmanns Böhmcr 'zu Emsdetten gekaufte Kuh im 3!ovcmbcr zurückgebracht, weil das Thier nicht, wie die Verkauferin angegeben, trächtig sei. Frau Böhmer weigerte die Rücknahme mit dem Bemerken, daß die vorgeführte Kuh die von ihr verkaufte gar nicht sei. Die Sache kam der Polizei, zu Ohren; verschieoene Zeugen bekundeten ebenfalls, daß nach ihrer Ueberzeugung das Thier ein ganz anderes sei, und das Schöffengericht zu Vurgsteinfurt verhängte über Gumprich wegen versuchten . Betruges eine einwochentliche Gefängnißstrafe. Inzwischen hatte der Bruder des Verurtbeilten einen klusen Gedanken: in

Begleitung des KrelSthicrarztcs führte er dieser Tage die Kuh von Borghorst nach Emsdetten, ließ sie vor dem Thore frei und siehe das Thier ging geradeswcgs auf den Vöhmerschen Stall zu, wo es stehen blieb. Auch ein zweites Mal, vom Bahnhofe zu Emsdetten aus, fand das Thier sofort den Weg zu seinem alten Heim. Ausdiescs glänzende Entlastungszcugniß hin sprach die Strafkammer unter Aushebung des ersten Urtheils die vom Staatsanwalt selbst beantragte Freisprcchung aus. Zur Erläuterung sei bemerkt, daß die früher arg vernachlässigte Kuh von Gumprich ordentlich gepflegt wurde und durch ihr volleres stattlicheres Aussehen später wohl Zweifel an der Identität hervorrufen konnte. Der M o n i t e u r O rie n: tal" erzählt: Dreimg 'Bauern unter Führung eines Derwisches haben sich bei Nacht in die Umgebung des drei Stunden von Troja gelegenen Dorfes, Bunarbaschi begeben, hier ohne irgend welche Erlaubniß während mehrerer Nächte Nachgrabungen veranstaltet und in der Tiefe von 3 Metern ein sehr altes Grab entdeckt, sobald der Derwisch das Grab

erblickte, gab er seinen Leuten den Rath, sich zurückzuziehen, damit ihnen die bösen Geister nichts anhaben könnten, welche in den Behausungen der Todten spuken. Die Bauern, von Schrecken ergriffen, liefen davon ; gleich darauf kehrte aber der Derwisch mit drei Begleitern zurück, öffnete das Grab und bemächtigte sich des ganzen Inhalts desselben. Sobald die Ortsbehörde von dieser Entdeckung Kunde erhielt, schritt sie zur Verhaftung des Derwischs und nahm ihm die unterschlagenen Gegenstände ab. Diese bestehen in einer mit Eichenblättern und Früchten verzierten goldenen Krone, einem 8 Ccn? timeter -breiten Gürtel, einer ziemlich langen Kette und zwei Stäben, alle von reinem. Golde und einem bedeutcuden Gewichte. Eine Commission, bestehend aus dem Polizeichef und drei höheren Beamten, wurde gebildet, um diese Ggenstände nach Constantinopel bringen, lassen. Der Terwizch und seme Gcnossen sind vor Gericht gestellt und bestraft worden. Diese Entdeckung ist von der höchsten Wichtigkeit, denn sie ist bestimmt, von Neuem archäologische Erörterungen über die Lage des alten Troja hervorzurufen und Stimmen zu erwecken, die Schliemann widersprechen, nach welchem das heutige Städtchen oder Dorf Hissarlik auf den Trümmern von Troja liegt." Russische Blätter berichten: Das noch sehr junge Fräulein Ljublinskaja war ein äußerst begabtes und flcißiges Mädchen. Sie abfolvirte in Ruß land das Töchter-Gymnasium und begab sich dann nach Bern, wo sie vor zwei Jahren mit glänzendem Erfolg die dortige medizinische Fakultät abfolvirte und zum Doctor der Physiologie promovirt wurde. Sie war ein Liebling der Werner Professoren, die ihren Fleiß und ihre Begabung bewunderten. Voll der schönsten Hoffnungen kehrte sie nach Rußland zurück, unterwarf sich in Petersburg der erforderlichen Nachprüfung und erhielt hinsichtlich aller Branchen, mit Ausnahise der Physiologie, die besten Noten, siel aber gerade in dieser durch. Dies schmerzte das arme Mädchen so sehr, daß es in seine Heimathstadt Wasilkom, einige Werst von Belostok entfernt, reiste, um durch Ertränken seinem Leben ein Ende zu machen. Ein zweiter Selbstmord, ebenfalls von einem Mädchen Ntit höherer Universitätsbildung begangen, kam unlängst in Belostok vor. Das 30jährige Fräulein Dworetzkajo abfolvirte vor einigen Jahren in Petersburg die höhlen Frauenkurse und ging dann nach Belostok, wo es bald .ine der gesuchtesten Lehrcrinnen der Stadt war und sich durch Begabung, Fleiß und Herzensgüte auszeichnete. Die Hälfte seiner Erträgnisse schickte es regelmäßig monatlich seiner greisen unbemittelten Mutter, die in Grodno lebt, und führte mit dem Reste ein äußerst solides und sparsames' Leben. Unglückliche Liebe zu einem Ortslehrer brachte das Mädchen in Verzweiflung, in welcher es seinem Leben durch Eyankali ein Ende machte. Ehemalige M i l i t ä r st r ucn. Außer dem Gasscnlauscn gab es in der guten alten Zeit noch mancherlei barbarische Militärstrascn. Dazu zählte der spanische oder polnische Bock. Dabei mußte sich, wie der Bär" erzählt, der Sträfling zunächst so setzen, daß er die Hände über den an die Schenkel gezogenen unteren Theil der Veine legte. Dann wurden ihm dort die Hände zusammengebundcn, und hieraus steckte man ihm über den Ellenbogen und unter den Kniekehlen einen Stock durch, sodaß der Sträfling nicht aufstehen konnte. Der hölzerne Esel war bei der Eavallcrie gebräuchlich. Der Soldat.' mußte ein hölzernes Gerüst mit vier Beinen bestcigen, das in der Form einem Esel glich, und dessen Rücken in einer scharfen Kante endigte, und auf diesem sehr unbequemen Sitze eine oder mehrere Stunden verblei-be-.i". . Das Stehen am Pfahl geschah wie das Stehen am Pranger. Eine weitere Strafe war das Lasttragen", wobei dem Infanteristen vier bis sechs Ge wehre umgehangen, demCavalleristcn aber zwei Säbel zu tragen gegeben wurden, von denen der eine am vorderen, der andere am Hinteren Ende einer Stange befestigt war, welche ihm über die Schulter celegt wurde. Noch in den letzten dreißiger Jahren wurden in der Jnfanteriekaserne der Dresdener Neustadt Mannschaften also bestraft. Die Latte ist eine preußischc Sitte, bei welcher der Verurtheilte mehrere Tage in einem engen Raume zubringen munte, dessen Boden aus scharfkantigen Latten bestand, was ebenfalls bis tief in unser Jahrhundert hinein gebräuchlich blb. Das Jnfammachen geschah auf verschiedene Weise. Entweder wurde der Mann vom Henker mit einem Besen zum Orte hinausgepeitscht und dann des Landes verwiesen, oder sein Name wurde auf eine Tafel geschrieben und vom Henker an den Galgen genagelt. Wurden Soldaten mitdem Schandpfähl, mit dem Esel oder mit Flinten, mid Sabcltragen bestrast, so stellte man eine Schildwache daneben, die darauf zu achten hatte, ,.daß die Arrestanten recht am Pfahl stunden, recht auf dem Esel säßen und die Gewehre u. s. w. nicht ablegten, auch keiner während der Strafe sich besässe, Tabak rauchte oder schrie unv lärmte."

MIuKlÄKoetW HAMBURGER TROPFEN '15 gegen Magcnleiden. JTS- Berichte über die Erfolge von Dr. August Könia'5 Hamburger ?ro?fen. nzelcde ror Jahren erzielt wurden und jetzt bestätigt erden. Skcherrr Erfolg Crptrmb er 1876. Ct. Voniface, Pa. - Mein Sohn litt seit längerer Zeit an einem Magenleiden, welches keinem der vielen anqe wandten Mittel weichen wollte. Auf Anrathe, eines Freundes gebrauchte ich Dr. August Ai nig'S Hamburger Tropfen und i kurzer Zeit war er wieder hergestellt. Tho'maSOtt. ach II Jahrru obiges Zeugniß bkjZStigt. Ct. Voniface. S. Februar. 1887. Vor Jahren litt mein Sohn an einem heiti gen sitaqenleiden. Ein kachbar rieth mir, ihm Dr. August Aönig'S Hamburger Tropfen zu geben, ich befolgte den Rath und er urde geheilt. Hnkte ist er ein gesunder und lräfti ger junger Mann. Tho. Ott. Postmeister. äuge gebraucht Juni 1S7S. Manchester. N. H. Schon seit Jahren gebrauche ich Dr. August König'R Hamburger Trossen, sie wirken immer ausgezeichnet und sollten in keinemHause fehlen. Hexman Rlttner. tkach 9 Jahren. - Manchester. 91. H.. 2. Februar, 1837. Bereikwillia bezeuge ich, daß Dr. August König'S Hamburger Tropfen mich von Unver daulichkeit, etc. geheilt haben und kann ich die Anwendung dieses ausgezeichneten Heilmittels nicht warm genug empfehlen. Herman Rittner. THE CHARLES A. VOGELER CO., Baltimore, Md. MakvbK . SA V ft m Oetjftt hkumattSmns, Nenralgia, Frostbeulen, tttttsfamfe, reuzwrh, ückenschmerzen. Verstauch um en, Bruhungen, Schnittwunden, Zahnschmerzen, opfweh. randwund'. Prei 60 Ccntl tn alten Bpothefcn zu fcaben. rnx cu abi.es a. t octia co., ua.liijiuuk, zu. SM2MMV2 O Seit einzig Weg , j SBairarfetraft toollftänoin derznfieNe, X???' NNOKstkitsnK? tthIhrt?,tt ' Wi Eesckleckkskrankbeiten kick und dauernd mrCi I Heilen, ferner, aenaue Aufklärung ucerVj l L kiffe derselben und Heilung, zeigt daS ae, diegeue Bück Der ettunas.nker:"2S. fflZtanbarfrit! MeiKIiiKkeit ! KeZ fünften tun, 250 Seiten mit zahlreichen leren I treuen Bildern. Wird in deutscher Exrache gegen Einsendung von 25CeutS in Post StamvS. sorasam versackt, frei versandt. IQ ton PIce. nahe Broadway. New Tort, Adresse: n.,,.rhnH.il.InHtiiMmtTi. o . i. 3a anrtanaBoita, Xjnc., ttim um I Händler a. Eeyler. 29 Süd Delaware Lt. UM MM r- - 113 i. Cures "dRemoves Tan, sunDurrff Bee StlngSf Mos "aultoandAU N le S !. Insect BItest J mrixs, BLOTC1IES. '" Humors, Birth-marks, and every form ossVin tdemishes, pcsitively cured cm the moet delicate Ekln without le&ving a Bear, by HOP Oi Tl tXTLOT3.-b. Price 25cts., COcts. and $1. At druxrciflta or by mafl.1Q9 xxoprm ÄinTg v., xi ew xtonaon. umn. Littl Hop Pllla for Biclc-h.edacbe. dyspepaia. büionanegand conBtipati on ha ve no equal. 25c In allen Apotheken zu haben. I. . KoKnSton, WOSWaMngtun Str. Empfiehlt seine große Auswahl in A.ckD.öte! Bangea für Hotels und Private. hi Lyrnan Gasolin-Oefen die besten der Wett. Die vorzüglichen Eis Behälter ant Martern Holz. Argand NangeS u. Kochökn und FEUER-HEERDE. Gl&ttlilb Sparsamkeit und Beqnemlickkeit ann nicht besser gewahrt tverden, als durch die . Koch-Gaß-Oefen! C. PINGPANR'S beutftije Buch - Handlung ! lo 7 Cüb Tttabamattr. Bücher aller Sprachen. Neue und gebrauchte Bücher. Niederlage sozialistischer Werke und Flugschriften. Besser als Diamanten ist Hi Geschenk der See! Advokaten Bureau on renn Erovs?, immer 6 und 7 Talbott Sc em lk ?ndiaarli, 4. April 1887. ? Narshall . Wood 5 ffo,: Verehrt Herren k Ich kaufte heute eine Schachtel Ihre Heilmittel genannt Ocean Wave Lim", Veme Frau und ich aedrauchten i und banden daß eS tn auöge,etchnte Heilmittel ist. Ich litt tt 1872 an BIagen'chmer,n und Unost daulichkeit. Manchmal fand ich zwar temvorär rnemalS aber dauernde Hilf der der Versuch de ich mit Ocean Wav Lta " gemacht hab, überzeugt mich. dä diese ttt! mir dauernd HM bringt. Ach hoff daß Si eiegenheit habt damit vielen Leidenden Hilf u bringen. , Schtunglvollst I. ff. 2) n n 9, rSe. nmalt. Gelb zurüServattet sollte diese Mittel nicht helsen. Wir wer den unser Versprechen nicht lrechtn. aiarsliall O. Woods & Co, No. 9 Sud Meridian Straße. Jndiauavolt, Ind. PreU N. Per Poft Z1.15.

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