Indiana Tribüne, Volume 10, Number 337, Indianapolis, Marion County, 25 August 1887 — Page 1

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L vy ts. f PWW i Jahrgang 10. OfPee : No. 120 OS NarylaLö Straßs. Kumme? 337. Jndiauapolis, Jodkaoa, Donnerstag, den 23. August 1387.

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wzeigeu fa dieser Spalte koste 6 Cent per Beile. Anzeigen in deichen Stell gesucht, oder offerirt werden, finden unentgeltliche Aufnahme. Dieselben bleiben 8 Tage stehen, können aber unbeschrankt erneuert werden. Lnieigen, welche iii Mags 1 Uhr abge. zeben werden, finden noch a selbigen Tage Lufnahnie.

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Neues per Telegraph.

(3 c 1 1 f i . u S l i ch l e n. Washington. 25. August. SchSneS Wttter, kwaS wärmer, darauf siel lenweise Regen. Ein Kardinal wird dabei sein. Philadelphia. 25. Aug. Hamp ton L. (Saison, Sekretür der Commission zur Feier deö hundertjährigen Bestehen? der Bundesverfassung erhielt einen Brief .AM k1.Zs fitlfiftnnS nnvin hftStht auiiiu wiu,,., v.... iQtciDt, vag er otr ijcicf onroonnen inctoc. m . v m - r . r? Vkk KslCOtNai vemekl!, OU CIaung ttflre ttfrt5 mit goldenen fielt rn geschrie . werden, sie sei ein ftreibrics für 60 0'" 8" uisuin, ic u i u"w"l I" w UJCtUlOnCIt yJNä)tn. Gditorielles. Der Leader" das englische Organ der United Labor Party" hat offen Stellung gegen Henry George genommen. Gine nette Arbeiterpartei ist Henry ' ' " ' rrt -... c r r m . , n ei George's Umted Labor Party. Auf dem b0n ihr in Syraeuse aufgestellten Ticket "7 7 i 1 u ' befinde, sich nicht ein einziger A.beit. - Bei den alten Parteien ist es Ge. brauch, daß die Kandidaten besteuert werden, und die Kosten der Wahlcampagne tragen. Na.Nrlich suchen sie später. ,, . , nr t i r wenn gewählt, ihre Auslagen und noch mehr dazu wieder aus dem Amte heraus zuschlagen. Bei der Arbeiterpartei darf eine solch korrumpirende Praxis nicht einreißen. Es ist nicht der Zweck der Politik einigen Leuten, welche sich gerne auf öffentliche Kosten sättigen wollen, Aemter zu verschaffen, sondern für das Wohl des Volkes zu wirken. Es ist deshalb auch nicht mehr als billig, daß das Volk die Kosten trage. Außerdem verbietet es sich bei der Ar beiterpartei von selbst, daß die Kandidaten die Kosten tragen, denn dieselben sind ein(afy Arbeiter, welche für solche Zwecke ' ' i t v nichts übrig haben. Aus diesen Gründen ersuchen wir diejenigen Deutschen, welche gewillt sind, ihr Scherflein beizutragen, dasselbe in der Ossi dieses Blattes zu hinterlegen. Auch die kleinste Gabe ist willkommen. Man lese nur die republikanischen Blätter und man wird in allen den Wunsch ausgesprochen sinden, die Ein Wanderung zu beschränken. Allerdings geschieht das oft mit allerhand Verklausulirungen, aber diese Schüchternheit wird sich Wohl nach und nach verlieren. Man ist vielleicht geneigt zu glauben, daß der alte Knownothinggeist wieder erwacht sei, aber das ist im Grunde genommen, nicht der Fall. Der Fremdenhaß ist gegen U1"' v uVMvviyvp weniger Ursache als Folge. Der Wunsch nach Beschränkung der Einwanderiina ailt nicht der Einwände rung im Allgemeinen, sondern er gilt den klaren Köpfen, welche herüber kommen, denieniaen deren Gelinnuna nickt so ver Um unb rumpirt ist, wie die des amerikanischen Arbeiters, er gilt vor Allem den Sozialisten. Daß die republikanischen Blätter vor allen anderen in die Lärmposaune gegen die Einwanderung blasen, läßt erkennen, daß sie die Partei der Monopolisten und Großkapitalisten ?ar exccllenc ist. AuS der republikanischen Partei wird sich eine Partei der wüthendsten Reaktion und des wüthendsten Fanatismus ent wickeln. Sie wird die Partei werden. welche etwa dieselbe Stellung einnehmen wird, welche in Deutschland die Junker pti, die Partei der Eonservativen ein nimmt, denn wie dort zu dieser Partei die ganze hohe Aristokratie gehört, so wird so weit dies nicht schon der Fall ist, sich hier die ganze Shoddy und Geldaristokratie zu dieser Partei schlagen. Diese Wandlung hat sich in der re publikanischen Partei seit verhältnißmäßig kurzer Zeit vollzogen, namentlich hat seit der Entstehung der Arbeiterpartei diese ENlwiaeiunz nacy uanarrs gewaiiige Schritte gemacht, denn die republikanische Partei sieht in ver Arbeiterpartei ihren natürlichen Feind gerade so gut, wie die Arbeiter, trotz aller gegentheiligen Ver sicherungen, in der republikanischen Partei ihren schlimmsten Feind sieht. Wie die republikanische Partei heute be schaffen ist, so muß es die Äufgabe der fortschrittlich Gesinnten und vor Allem der Arbeiter sein, einen unerbittlichen ,Vernichtunzskampf gegen dieselbe zu führen. Soll dieser Kampf aber in der Weise geführt werden, daß man der demokrati schen Partei zum Siege verhilft? Das hieße den Teufel durch Belzebub austrei

ben wollen. Wenn die republikanische

Partei vernichtet werden soll, so muß eS durch eine neue, eine fortschrittliche Par tei geschehen, nicht durch eine Partei, welche um kein Haar besser ist. Eine Vernichtung der republikanischen Partei kann nicht durch die demokratische Partei flattsinden. Täusche sich darüber Niemand. Das kann nur die ArbeiterPartei. Wie schnell oder wie langsam, das wollen wir hier nicht entscheiden. Das aber können wir wohl behaupten. daß Derjenige, welcher zum Untergange der republikanischen Partei beitragen will, seinen Zweck nicht erreicht, wenn er die demokratische Partei unterstützt. Im Uebriaen ist eine Vereiniauna der demokratischen und republikanischen Parm otir.fW9srrhi n " I . V MMMt rlj v www q.u m: ß,1M9M Frage der Zett. Bmnen Kurzem werden die Republikaner und Demokraten die 21rl3eitcrpartci öerncinTaftli t3e!arnpfcn, Draytnayrtlyteu. Die deutschen und die irischen Katholiken. Chicago. 24. August. Die deutschen Katdoliken in Chicago und im gan zen Nordwesten sind setr entrüstet über die Haltung der irischen Katholiken gegen über den deutschen. Unter den deutschen Kathollkea ,st allgemein die Anstcht ver breitet, daß die rnschen Präla'en und Priester darnach streben, daßdcr Gebrauch der deutschen Sprache in den katholischen Schulen und Kirchen verboten werde, e r a v . rr. aiv l ,m i I o larico otx Htaluoiic ooocoii tn ( i.! ff l.l.f! A W ! . V . ... 1 f X CTb..Jl.lL ouiöviue turzii, v.k vru,,ie plUir aute wie das Grunzem der Schweine." Die im nächsten Monat hier statiftndende Convention der deutsch amerikani schen Katholiken hat den Zzieck den Be streiungen der deutschfeindlichen irischen Priester einen Damm er.t3eflcn5uTcn. Powderly und die Amerikanische Partes. Sc ran ton, Pz.. 24 August. Powderly veröffentlichte einen Brief, worin er in Abrede stellt, etwas mit der so genannten amerikanischen Partei zu thun zu haben. Schon wieder einer. S u m t e r, S. C . 24. August. Die hiesige NationalBank hat ihre ZahluN' gen eingestellt, da ihr Kasstrer Charles Bartlett nach großen Unterschlagungen flüchtig geworden ist. Bartlett, welcher die Stelle deS KassieS seit dem Bestehen dir Bank im Jahre 1833 bekleidete, hat in dem letzten Jahre unglücklich, und zwar mit den Fonds der Bank, fpe kulirt. Zwischenstaatliche AuS liefe' rung von Verbrechern. New York, 24. Aug. 22 Gouver neure. zum Theil mit ihren Sekretären unu ucnciai-unaiuiicn, nno 01 Auv ra mii. rxv (. i Konferenz versammelt, um da zwis ', a,,,l ui,r,uHHu,n flu m: rl ? -V l VT ver,ieoenr e,eve uoer us leierung IM Ul tm tm t Mnx m m mV 9 ttw AHluiXlk v..".. rend in Konflikt mit einander wegen diew nun lin1 geregkil wkroen. Gouverneur Beaver von Pmnsyloa. m . m m...x. ,., mNk.x. . rc.. uui wu.u, aum uii.o.ut.. y v.ntion erwägt. WiMt laalen M AMaaftA mm tm m m mmB mm A mm m. C A . uijv. ciiiitfuiii unu sornia. Connecticut Distrikt os Columiu, uuiüi, z. - . .xjis. . im. M. anrr ..r4i nn al. onr : . . '7.".. ' ' r 1 B T.9Jr.lia' ...Pl .7 yau, Min, Viüuuu, yiu, ""'l' . i m t . w -v v rr- . t rr t: oanu. in, jiiona. oui, ouna. moiuin, iiBinm unu uiswun jm. Kabel. DiebulgarischeFrage. Sofia, 24.- Aug. Fürst Ferdinand ist gestern Nachmittag um 5 Uhr hier eingetroffen. Bei se:ner Ankunst wurde dem Fürsten ,n der üblichen Weise Brod und Salz gereicht, worauf ihm eine Be grüßungkadr.ffe dir städtischen Behörden avergeven wurve. betten, ver Bevolre rung ward dem Fürsten, welcher m:t Salutkchüffen beim Eintreffen des Zuges begrüßt und von einer Ehrenwache eSkortirt wurde, ein begeistekter Empfang zu Theil. Am Abend war die Stadt glän. zend erleuchtet und wurde Feuerwerk abgebrannt. Tentschew hat letzt die Bildung eine Ministerium, unternommen. Der Mttropolit sagte heute in seiner Rede in der Kathedrale, wo der Fürst Ferdinand anwesend war. er freue sich zu erfahren, daß der Fürst nach besten Kraf. ten bestrebt sem werde. Rutzland zu ver. söhnen. Diese Erklärung, sowie der Be richt, daß ein russischer Commisiär Artin Effendi nach Bulgarien begleiten wird, bestätigt die Anflcht, daß der Fürst sich i Rußland unterworfen hade und hat unter

den Ossizieren der bulgarischen Armee

Entrüstung erregt. . Deutschland hat den General-Consul Baron Thielmann, welcher als Gesandter nach Darmstadt versetzt worden ist, ange wiesen, seine Abreise bis nach Beendigung der Krists in Bulgarien zu verschieben.' London, 2. Aug. Der Berliner Correspondent deö .Standard" will aus bester Quelle erfahren haben, daß Deutsch land übereingekommen ist. Rukland in der bulgarischen Frage unter der Vedin! ' i n . v m m v I gung zu unlerilugen, vag uvano in einem Kriege zwischen Deutschland und Frankreich neutral bleibt. L ond on24. Aug. In Erwiderung' auf daS Zirkular der Pforte schlägt Rub land vor. dab eme türkische Commisston &. rp w , m vai nacy vosta gehen, und die Ekwählung einer neuen - . . t im V , Sobranje stchern soll, welche dann einen nttn ast . tmxhUn m, DeutscklanZ, kabln dem Nr.' f(ftIslflt b.igestimmt. aber die anderen Möchte nickt. Wird auch wieder Tr übel machen. London, 21 August. Depeschen von Indien melden, daß Ajub Khan ent' wischte und sich mit seinen Anhängern aus dem Wege nach Herat befindet." . Glücklich gerettet. London. 2. August. Von Fal mouth kommt heute die erfreuliche Nach. richt, daß auch die 13 VtrmiktiN von dem schrecklichen Schiffsbrand der Montreal' geretttt sind. Dieselben wurden, nach. dem sie stundenlang in ihrem leichten m . , . . , Booke aus oem 'üteere yerumlrltven. von oem oeullqen aziss 'cal!Zllva an . tPw w r rrn t Bord genommen und in Fairmouth ge landet. Die IndignatloaS.Qersmmluug der vkew Vttker Vozialist. (Sbfifl!c0rt0nten! Ut Jaua Tribune.) New V o r k, 23. August '87. Da augenblicklich daS Hinauswerfen der Sozialisten au? der United Labor Party taZ Tagesgespräch im ganzen Lande bildet, so ist eS gewiß für Ihre Leser von Interesse, etwa? über ble 3n dignationS-Versammlung, welche gestern im Cooper.Jnstitut in New Pork abge halten wurde, zu erfahren. Weder der anhaltende Regen während deS ganzen TageS, noch die drohenden Gtwi!tkrwol ken am Abend, waren lm Stande den ungeheuren Zudrang zn der Halle zu verhindern, und als wir gegen 8 Uhr den kolossalen Saal betraten, war bereits jeder Sitz eingenommen. Wir eroberten noch ein Plätzchen auf der Tribüne, die such bereits von Hunder!en besetzt war. und hatten von da auS Gelegenheit die mindesten? vier Tausend Köpfe zählende Menschenmenge zu überblicken. Sie war keineswegs ausschließlich auS Arbeitern zusammengesetzt, man sah alle Klassen v &ihnh, nh xz..r,;. I .... . j. ....... nj, den Meisten am lRenckte ad.u. IfflU 0 allein beredtes Zeugniß dasür ad. daß da Vorgehender United Labor Par y von allen Verstand ißvollen verdammt wird. I mtinnht rTriiltA mnr ,3 lir ,,n , t nd)circa 50 gpphelven mit ihrem Uopitain an der Svitz. eing.funk,n kii,n. fi tnnrtn km'rklam, kxrf- Mnh iA hnH, hn6 Mf ,nttin,n I ' - -r ii " " Reden, d e Ne ae,munaen waren, mit zuhören, nicht auf unfruchtbaren Boden sielen. Zu thun bekamen sie ohnedies nW8. denn die Versammlung, obwohl k,. ,nts..,ffNttN,n d.n.n ii,, I V , M lltMIl lM VIIV 9 V I T 1 1 ' bewohnt, und das sind deren nicht wenige, verlief vollständig friedlich. Der NorNkend. 'eill ein hmntt I ' " -" - - ' " dreißig Jahren, schilderte in f..;o.ri. b M. s;rt,irtTif. h. d ! t VW wvj)iuibii w eigentlichen Führer der Arbeiterbewegung seien und die Senrv Georae Leute obne diese überhaupt nicht im Stande gewesen wären. Labor Clubs zu organisiren. Bei Nennung von George's Namen entstand ein solcher Tumult, daß ich verwundert fragte, was da, zu bedeuten habe. Schnell genug wurde mir klar, daß eS ein Zischen war. welche, die Entrüstung der beaeister ten Menge kund gab. Da Zischen hielt mindestens 5 Minuten an. und ging dann i ein donnerndes Sock auf die Union Jabor Party über. Serren schwenkten ihre Hüte. Damen ihre Taschentücher und eS war ein erhebender Moment als die an esenden Musiker die Marseillaise an. stimmten und der Jubel sich in tausend sältigem Hurrarufen Lust macht?. Dieser Moment übte einen solch gewaltigen Ein druck aus mich auS daß ich denselben nie vergeffen werde. Nachdem der Vorsitzende unter stürm! schem Beifall seine Rede beendet, stellte derselbe Herrn RogerS. der sich der So. zialisten in Syracule so warm angenom men. vor. Derselbe verlas einen Brief an die Affemblv'Distriktt.Organisation gerichtet, worin er seinen Austritt aus der Partei ankündigte, weil er nicht länger einer Partei angehören wolle, die im Be

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oD nmm -a ZQÜWWiO? 81 Oü Marion Bau-Werem! Dieser Verein hat seine Versammlungen jeden Samstag Abend im Kaesberg's Saloon, Ecke McCartY und East Straße. Antheile können noch gezeichnet werden im Locale oder bei den Direktoren : Henry Leer man, JoS. Ernst. IoZ. Zink. Jacob Kunkel.! Cb,. ind.rlch,. CS. Khl und Sd. Merz. griffe stehe, von einem Boß ruinirt zu werden. Ferner sagte er, obwohl er Ame rikaner sei seine Vorfahren seien unge fähr 200 Jahre im Lande, jedenfalls län ger als die McMackin's (allgemeines Zischen bei Nennung dieses Namens),, so sehe er doch, daß alle fortschrittlichen Ge stnnungen von Ausländern herrühren und er schäme sich, daß er jemals auf sein Amerikanerthun stolz gewesen sei. Man sage, er sei Sozialist, wenn dem so sei. dann habe er seine Lebren von Henry George erhalten. (AllgemeineSGelächter.) Er schilderte dann noch in beredter Weise die Vorgänge in Syracuse und wurde ost von überwältigendem Beifall unterbrachen. Der nächste Redner war Herr C. Sche witsch, der wohlbekannte Redakteur deß ,2abei". Begeisterter Applaus begrüßte ihn und eS dauerte wenigstens 5 Minuten, ehe er mit seiner Rede beginnen konnte. In kräftigen Worten machte er den An wesenden klar, daß eS die Sozialisten waren, die immer sich bereit erklärten, die schwerste Arbeit zu volldringen, ohne sich in irgend einer Weise vorzudrängen. Unterdesien fehlte eö auch nicht an höh nischen Rufen von Seiten der wenigen Georgianer, die sich eingesunden hatten. und den Antrag, die Störenfriede hmauszuweisen, beantwortete HerrSchemilsch mt der Bemerkung, Jeden ruhig hier zu lasten, denn es könne den Gegnern nur von Vortheil sein, Lehren aus den Reden zu ziehen. Unter donnerndem Beisall trat Herr Schewiisch ob Gleich darauf wurden Resolutionen verlesen, die Sie jedenfalls bereits per Draht übermittelt bekommen haben, die itlhtn tnnthpn fslft tnftrmtni nniifnnm wen. Here Finkelstein der nächste Red. ner. bltante ganz besondlrZ, daß in der Syrocnser Convention wenigstens 60 one Korse Delegoten anwesend waren.da , runter verstehe er solche, die nur sich selbst vertraten, während die zurückgewiesenen sozialistischen Delegaten viele Tausende von Stimmgebern repräsert rten. Herr JonaZ. der Redakteur der Volks zeikung wurde ebenfalls mit großem Jubel begrüßt. Er hielt eine deutsche Rede. Er geißelte in tceffend:n Worten Henry George's und McGlynn's Vorge hen und betonte besondtrZ. daß sie die Partei ibrem Ehrgeiz opfern. Der letzte Redner war Herr Hirtor, der auch einige passende Watte sprach, wo rauf die Versammlung sich ve,tagte. Zu bemerken ist noch, daß beschlossen wurde am 4. September eine Convention abzuhalten und die verschiedenen AssemblieS wurden aufgefordert je dreiDelega ten zu schicken. , DaS Ganze war eine gewaltige De monstration, und Henry Georzc und seine Macher werden die Fo lgen davon wohl verspüren. BabetteRappaport. tST Robert S. HobbS d Co. verklagten heute Hardy Sz Amtor auf eine Schuld von 5518 89. Merrschaumpseisen. lange deutsche Pfeifen, Cigarrenspitzen etc. bei Wm. Mucho. No. 199 m Washington Str Zur Zeit besindet sich eine Petition an den Stadtrath unter den Bürgern in Umlauf, durch welche verlangt wird, daß man der Straßenbahngesellschaft keine weiteren Privilegien einräume, bis die Frage, ob sie zur Pflasterung der Wash. ington Str. ihr Theil beitragen will, ent schieden ist.

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