Indiana Tribüne, Volume 10, Number 336, Indianapolis, Marion County, 24 August 1887 — Page 2

Indium Tribune.

Erscheint SäglilZ vud SsnntagS. iiiili$ Xrifianc kostet dch den Xrlfil ' CiaUptzCo Ml ,Tkä ö ! Imtl pcx 1549s. 9tiU cfaaa II mtl. t Po? nji!5t ta sr,ttj,?!v c Jsjk OsSce: 1L0 O. Marvlanbür. Indianapolis, Ind., 24. August 1887. O?ephistopheles und sein Opfer. , Auf Grund ausgezeichneter Empfeh lungen, die er mit sich gebracht hatte, erhielt vor- mehreren Jahren der damals 25jährige Richard Seaman Scott eine Anstellung in der Manhattan - Vank an der Wall-Straße in New Dork. Er n?ar fleißig und brauchbar, und bald hatte er es dazu gebracht, daß ihn seine Arbeitgeber mit der verantwortlichen Stellung eines Zahlclerkö betrauten. Er verblieb in derselben bis zum 2. Juni 1885, an welchem Tage er nicht zur gewohnten Ars beit erschien. Nachdem die Bücher der Vank untersucht worden waren, stellte es sich heraus, daß er Hl 0,610.42 gestohlen hatte und mit seinem Raube durchgebrannt war. Die Eigenthümer der Bank versuchten alles Mögliche, um des Diedes habhaft zu werden, hatten jedoch das mit keinen Erfolg. Er war nach Eanada durchgebrannt, und von dort aus verloren sie jede Spur von ihm. Jetzt endlich hat sich das geheimnißvolle Dunkel gelichtet, welches den Raub umgab, und zwar durch Hilfe des Diebes selber. Er lzat von England aus mit seinen früheren Arbeitgebern Unterhandlungen angeknüpft und dabei das Geständniß abgelegt, daß er von einem Schwindler, der schlauer mx, als er selber, sast um seinen ganzen dlaub betrogen morden ist. Die Geschichte, die er erzählt, ist seltfam genug. Er hatte in der Bank etwa $10,000 unterschlagen und das Geld aus übliche Weise durch Spekulationen in der Börse verspielt. So lange die alten Bankdirectoren im Amte blieben, war er sicher, daß sein Unterschleif nicht entdeckt werden würde, das Unglück wollte es jedoch, daß ein neues Directorium die Verwaltung der Bank übernahm. Er sah sich der (Entdeckung ausgesetzt und vertraute sich dem Advokaten John R. Dunn, einem Vetter seiner Frau, an. Dünn fragte ihn, ob er die Bücher der Bank gefälscht habe. Er antwortete, er habe sich eines solchen Vergehens nicht schuldig gemacht. Dunn überlegte eine Weile. Wie viel Geld kannst Tu aus der Bank nehwen?" fragte er dann. Elne Million Tollars, vielleicht auch zwei," lautete die Antwort. Well," meinte Tunn, eS ist schließlich egal, ob man Dich hängt, weil Du ein junges Lamm, oder ein Schaf ge--stobleu hast. Wenn Du einmal am Stelzlcn bist, dann kannst Tu es auch gründlich thun. Komme morgen in die Bidliorbek der (fquilable-Lcbensversiche-rung'ü:'csellsäft, dann wollen wir weis ter über diese Anzelegenheit reden." Scott gehorchte. Sein Vetter sagte ihm, die Bank würde ihm nichts anhaben können, wenn er sie beraube und nach Eanada flüchte, cö handle sich aber vor Allem darum, so viel Geld zu nehmen, daß die Bank ruinirt und in Folge dessen nicht im Stande sein würde, - ihn zu verfolgen. Nur dürfe er Scott nicht alles Geld mit nach Eanada schleppen. In diesem Falle würden ihn die canadischen Behörden für einen gewöhnlichen Verbrecher ansehen und ihn an die Vereinigten .Staaten wieder ausliefern. Wenn ich in Deiner Stelle wäre. Tick," sagte er, dann würde ich eine Million Dollars mir aus der Bank nehmen und dann nach Eanada durchbrennen. Ich bin Dein Freund, Deine Frau ist meine Eousine. Ich will für Dich khun, was ich sonst meinem eigenen Bruder abschlagen würde. Mache zwei Packcte und gieb mir eines derselben in Verwahrung. Ich brauche nicht ju wissen, was in demselben enthalten ist. Ich könnte mich sonst der Hehlerei schuldig machen. Ein Packet, dessen Inhalt ich nicht kenne,' darf ich jedoch für Dicl in Verwahrung nehmen; ich will es Deiner Frau wegen thun." Scott dankte ihm für den Rath, und die Beiden trennten sich. Einige Tage später trafen sie sich wieder in einer Vierwirthschaft. Scott erzählte seinem Vertrauten, in der Manhattan-Bank sei jetzt eine andere Einrichtung getroffen worden. Jetzt könne er nicht mehr über $2,000,000 bis 53,000,000, sondern höchstens nur noch über 5700,000 bis H800,000 disponiren. Das schadet nichts," meinte Dunn. Sorgcnur, daß du bald deinen Plan ausführst. Ich würde dir nicht rathen, große Bills im Betrage von $5000 oder p 0,000 zu nehmen, sie sind zu schwer zum Wechseln. Nimm nur, so viel du kannst, schaffe dir andere Kleider an, lasse deinen Bart rasiren und gehe dann nach Eanada. Wenn du Briefe an mich oder deine Anaehöriaen in der Stadt zu schreiben hast, dann leae sie in ein qroüeres (5ouvert und adressire das Letztere ,23m. M. Eulverston, Bor No. 1.0C0, New Z)ork", ich werde sie dann gewiß an die richtige Adresse besorgen. Das Geld. das Tu bei mir lassen wirst, soll Dir sicher lein. Ich werde e3 Dir schicken. sowie Du im Auslande davon überzeugt bist, day man xw nicht weiter venolat. Scott wollte sich noch immer ich. zu dem Bankraube entschließen und versuchte noch in der letzten Stunde, sich von guten freunden" die 310,000 iu leihen. welche er der Bank unterschlagen Hatte. Der Versuch mißlang, und er wagte den letzten Schritt. Mit einem kühnen Griff nahm er aus der Kasse der Vank $150,$ 000 und theilte dasselbe in zwei Packete. DaS eine enthielt nur $10,000, und die ses behielt er für sich, das andere mit den ubriaen $140,000 überreichte er während einer heimlichen Zusammenkunft im Nationalpark seinem Freunde, der das Packet, an allen Gliedern zitternd, in Empfang nahm. Jetzt eile nur, daß Tu fortkommft mahnte er. Es i keine Zeit zu verlieren." Scott aelanate mit seinen 510.000

glücklich Nach Eanada. erst trieb er sich

dort einige Zeit umher und reiste dann nach England, wohin ihm später seine Frau aus Europa nachfolgte. Ab und zu sandte ihm sein Freund einige Hundert Dollars nach, sodaß er in keine Gcldverlcgenhcit gericth, und schrieb ihm in seinen Briefen, er könne sich darauf verlassen, daß das bei ihm dcponirte Geld sicher sei. Scott fühlte sich jedoch in der Fremde unbehaglich. Er wollte sich gern mit der Bank wieder ausgleichen, und schlug derselben ein Eompromiß vor. Dieselbe willigte auch schließlich ein, daß sie sich zufrieden geben wolle, wenn er ihr von dem gestohlenen Gelde $50,000 zurückerstatten werde. Scott theilte dies sofort seinem Freunde Dunn mit und bat ihn schriftlich, die $50,000 einem Vertreter der Firma einzubändigen und dann ihm selber den Nest des Geldes zu übermitteln. Wie groß war seine Ueberraschung. als er von ulunn eine reumulyigen" ZLries erhielt, worin ihm derselbe mittheilte er, habe das ganze Geld in Spekulationen bei der Börse verloren und habe davon keinen dent mehr übrig! Jetzt sitzt Tunn iml'uDloro - StraßenGefängniß. Er nimmt seine Verhaf, tung sehr kühl aus. Es würde mir ja doch nichts nützen, wenn ich mich nach Bürgen umsehen wollte, denn sür HI 50, 000 leistet kein Mensch für mich Bürgschaft. Ich werde mich vor Gericht sei der vertheidigen, denn ich bin Advokat. Man hat die Anklagen gegen mich bedeutend übertrieben ; ich bin sei n Mephl? stophelcs, wie man mich hinmalt." Gerichtöpflegein Kentucky. Die Zustände im Eounty Nowan in Kcntucky werden immer interessanter. Vor einiger Zeit erschien in den Zeitungen die Nachricht, daß I. T. loung, der frühere Anwalt von Nowan Eounty, ein Anhänger des gestürzten Tolliver-Ne-giments, der nebst seinem ohne Allie der Bcrschwöruug zur Ermordung von Howard M. Logan angeklagt war, durch den Tcputy-Shcrisf A. I. White, einen der Beamten des Krelsgerich ts, eine Kiste mit Winchester-Büch-jen und Munition m Morchcad einzu schmuggeln versuchte, obgleich er diese Waffen, die er zu seinem und seines Sohnes schütz angekauft haben wollte, seit der Anwesenheit der Truppen nicht mehr bedürfte. Jetzt hat es sich herausgestellt, daß der Teputy-Sherisf White, an den die Kiste mit den Waffen adrcssirt war, ein berüchtigter Pferd ed i e b ist und erst vor einigen Jahren vom Kreisgericht des Eounty Mason weacn Pfcrdcdicbstahls in'ö Zuchthaus gcsandt worden war. Ter Urtheilsspruch machte ihn infam" und unfähig, zu stimmen oder irgend ein Amt im Staate zu bekleiden. Diese Thatsache ist allgemein bekannt. auch dem Nichter (ole, der jetzt dem Kreisgcricht in Morchcad vorsitzt. Eine schone Gegend, in welcher man einen anerkannten Pferdedieb zum Gcrichtsbeamten ernennt ! Nicht minder interessant ist folgende Thatsache. Ein gewisser John Arnold hatte im September des Jahres 1886 einen Mann ?kamenö Stewart Eardill ermordet. Arnold gehörte, nebenbei gezagt, zur Partei der olllvcrs. Erhalte die Absicht gehabt, auf ein Mitglied der Gegenpartei ö!amenö Parker zu schießen. seine Kugel ging jedoch fehl und tödtcte einen anderen Man, den Stewart Eardill. Es kam zum Processe gegen den Mörder. Seine Advokaten behaupteten, er sei unschuldig. Er habe Eardill nicht tödten wollen, sondern nur Parker, und da er den letzteren nicht getroffen, so könne man ihm überhaupt nicht den Vorwurs machen, dan er eine Mordthat begangen habe, Eardill von der Kugel getroffen worden sei, könne man hochjtcnö nur als einen unglücklichen Zufall bezeichnen. Die Advokaten des Mörders wußten ihre Sache so geschickt ni führen. daß derselbe thatsächlich freigesproch e n wurde. Es war ja nicht jeine Ab- !- f l . . r t t v i Mi gewesen, Earom zu ermorden! Nichter Eole, welcher über den Vroccü den Vorsitz führte, hatte Anstand genug, um denselben einem anderen EZeschworencncncht zu unterbreiten. Er lieg sich ein anderes Set" Geschworener aus dem Eounty Fleming holen. Dasselbe ist ganz gelungen ausgefallen. Es wurde von dem früheren Sträfling White und dem Sheriff Hogg, der einen Verbrecher r !'( i Y i zu seinem eyliscn ernannt yalte, ausgesucht, und bei der Auswahl der Geschworcnen war der Angeklagte selber zugegen gewesen. Ter neue Proceß gegen Z. T. und Allie ?)oung hat neulich begonnen. und endete selbstverständlich mit einer - - 5rclsprea)ung. Eapitan Erncst McPherson. der Untcrbcfchlshabcr der in Morchcad stationirten Truppen, weilte kürzlich einige k r rr . tuijc ui iüuiüuiuc aus uiiauu. ji äußerte, Nuhe und Frieden werde in Nowan Eounty nur so lange herrschen, als dort Truppen lagern. Ziehen die Letzteren einmal fort, dann werde es sogleich wieder Mord und Todtschlaa eben. Der ar t . . lA-. j k ..n - c " . ciiuigc eg, ocn ooriigcn usianoen ein Ende zu machen" sagte er, besteht darin, sämmtliche Führer zu tödten oder avs dem Lande zu jagen. Ich glaube nicht, daß das Gericht in dieser Session etwas Anderes thun wird, als Anklagen anhängig zu machen, und es hat gar nicht den Anschein, als ob einer der AngeNagten wirklich für schuldig befunden werden wird." Falsch angebrachte Freundschaft AuS der .Jranrf. Zeitung.') Wie auf eine gemeinsame Anregung bin veröffentlichen jetzt eine Reihe der Regierung nahestehender Blätter scharfe Artikel gegen die deutschfeindliche Polrük des dänischen Ministeriums Estrup. Obwohl der Stossmangel der todten Saison nicht selten der wahre Grund ist, der einen großen Theil der Presse veranlaßt, sich eines an irgend einer Stelle aufgeworfenen Themas sofort zu bemächtigen, so möchten wir in diesem Falle doch glauben, daß von maßgebender Stelle die Parole zu einem ofsiciösen Preßfeldzuge gegen die dänisehe Regierung ausgegeben worden ist. Es würden sonst Blätter, die in dem Rufe stehen, in der auswärtigen Politik die Ausfassung des Fürsten Vismarck zu vertreten und denen an der Erbaltung

dieses Nuscs gelegen ist, nicht ctne so

scharfe Sprache führen und die deutschfeindliche Tendenz der dänischen Ncgicrung, die zur Erfüllung ihrer Nevanchegelüste auf einen Eonslict Deutschlands mit Frankreich und Nußland spcculirt, nicht bis in die Königsfamilie verfolgen. Wir können für die nächste Zeit damit rechnen, daß das kleine Jns'clrcich im Norden officiös in die Zahl unserer re? vanchelüstcrnen Nachbar einrcgistrirt worden ist. Was die conscroative. und gouverne mentale Presse jetzt über die dcutschfeindlichcn Pläne der dänischen Regierung schreibt, wird im Ganzen und Großen richtig sein; es läßt sich das um so wenigcr bcstreitcn, als die liberale Presse dasselbe, allerdings ohne die unseren Officiösen eigenthümlichen Uebertreibungen, schon seit Jahr und Tag predigt. Die jetzt gegen Dänemark mobilisirten Blätter, von denen die Kreuzzeitung" bekanntlich eine Feindin des Chauvinismus der Franzosen sich bereits bis zur Drohung der Annexion versteigt, stellen sich ein beschämendes Armuthszengniß aus, wenn es für sie wirklich erst der jüngsten Rede des dänischen Kriegsministers Vahnson bedurft hat, um zu merken, daß die militärischen Aufwendungen Dänemarks, vor Allem die Befestigung Kopenhagens, in der Spcculation auf einen Krieg erfolgen, in dem Dänemark gegcnTeutschland Partei ergreisen würde. Die konservative und gouvernementale Presse in Deutschland bis in die Reihen der nationalliberalen hinein hat aber bisher die deutschfeindlichen Absichten und die chauvinistischen Großmachtsgelüste der gegenwärtigen dänischen Ncgierung übersehen oder absichtlich ignorirt, weil sie in dem Kampf, den die dänische Dem o k r a t i e gegen die versa ssungsbrüchige Ncgierung des Ministeriums Estrup führt, auf Seiten der letzteren stand oder vielmehr noch sieht. Die gemeinsamen Interessen der internationalen Neaktion und die Parteinahme für ein Säbclrcgiment gegen den Liberalismus baben unsere nationale" Presse -verführt, einedeutschfeindliche Regierung zu unterstützen, zu unterstützen in einem Verfassungskampfe, der hauptsächlich um die Befestigung Kopcnhagcns und um militärische Aufwcndüngen geführt wird, von denen man längst wußte, daß sie ihre Spitze gegen Deutschland kehren. Die dänische Verfassungspartci, die, wenn nicht direct deutschfreundlich, doch unbestritten einer chauvinistischen und kriegerischen Politik durchaus abgeneigt ist, wird von dem größten Theile der nationalen" deutschen Presse seit Jahren angefeindet und verdächtigt. Dänische Officiöse führen in angesehenen deutschen Blättern das große Wort. Wir erleben hier ein ahnlichcs Schauspiel wie das, daß bis vor wenigen Monaten unsere conscrvativen Organe ihre alte Liebe zu Nußland pflegten, obwohl über die deutschfeindlichen Neigungen der maßgebenden Personen Nußlands kein Zweifel mehr herrschte. Niiii scheint abgewinkt zu sein und man wird die gutgesinnten Blätter von jetzt ab mit demselben Eifer und wahrscheinlich mit denselben Uebertreibungen gegen die dänische Negicrung im Kampfe stehen schen, wie sie seit einigen Monaten wehe Dem, der eö vorigen Herbst schon gethan hätte! das einst geliebte Ruß' land bekämpft. Irlander und Russen. Hierzulande werden die Jrländer zuweilen scherzweise Russen genannt. Es scheint nun, daß sie diesen Namen wirklich verdienen. In einer Versammlung der in Paris lebenden Jrländer wurde nämlich folgender Beschluß in Betreff Katkows gefaßt: Ta Nußland von einem großen Unglück, dem Tode Katkows, Führers der slavischen Partei, einem Patrioten, betrosfcn ist, welcher als Journalist und Staatsmann nienials ermangelte, seine volle Sympathie den Jrländern zu gewahren, durch Wort und Schrift unscre unveräußerlichen Nechte auf die Selbstständigkcit vertheidigte und sowohl insgchcinl als öffentlich UNsere nationalen Hoffnungen und Bestrcbungen crmuthigte; in Erwägung, daß Katkow von einem edlen Hasse gegen das britische Ncich, den grausamen Feind Irlands, beseelt war; in Erwägung ferner, daß er einer der besten freunde Frankreichs war, dessen Freundschaft sür unser Land allgemein bekannt ist ; können wir, die in Paris wohnenden Jrländer, diesen schmerzlichen Anlaß nicht vorübergehen lassen, ohne unsere tiefe Trauer bei dem Verlust, den Nußland in seinem großen Patrioten erlitten hat, auszudrucken, und wir senden die Versicherung unserer Sympathie und unseres Beileids der Wittwe des großen Publicisten, sowie auch der Ne , t rt . . a mm oattlon der ivcoskauer Geltung", ur die in Paris wohnenden Irlander: General Earroll Eevis, Präsident ; Patrick Casey und Eugone Davls, Sekretare Also nur, weil Katkow England haßte. deshalb war er, der Verfechter des Absolutismus, der Feind aller Nichtrussen int Ezarenrciche, der unerbittliche Verfolger der Jrländer. des Ostens", den Herren von der arunen mtel Inrnvatm di ! ')er irische ..Vatriotismus" ist mitunter ae- , , rr i u radezu lächerlich. Katkow als britischer Premierminister wäre schon mit ihne umgeprungen! Vitne ?enr roinijajc 13 1 schichte ereignete sich dieser Tage auf dem Amtsgericht zu Altona in Folge eines falsch verstandenen Befehls des Amtsrichters. Letzterer wünjchte nämlich anlänlick eines stattfindenden Termins :ur Qrientiruna Akten. welcke unter dem Vo lumen II. regi stritt sind. Er gab dem- - j" C - , i r . j x i!..S II UU; OCIIl III ICUUETllClUIllJ UIIUllCUUCIl cf iot; cn.t.r.t ct - Ts X. nmisolener cscyi, oiumcii 11. yeroeizuholen. Statt nun die gewünschte Akten zu besorgen, stürzte der Amtsdiener eifrigst auf den Korridor und rief mit Stentorstimme den Zeugen Volumen II auf. Er wiederholte, da die Akten: taub blieben, den Nuf noch zweimal und .stürzte darauf mit dem Nufe: Zeuge Volumen II ist nicht erschienen" in deir. mit vor Lachen fast berstenden Nichtern: und Parteien angefüllten Saal zurück. Hier ward ihm dann Belehrung zu Theils der Belehrte meinte aber, daß nur die Fremdwörter daran Schuld hätten.

Vom Jnlande.

Der Beweis, daß auch die anscheinend unnützesten Dinge zu etwas nütze sind, hat ein junges Mädchen in O'Neill in Nebraska geliefert. Es siel aus dem Fenster des zweiten Stockwerks, landete aber glücklicher Weise aus ihrem mächtigen Vustle" unten auf der Erde an und blieb in Folge dessen an ihrem Körper unverletzt. Sie kam nur mit dem Schrecken und einer Quetschung des herrlichen VustleS davon. Ueber den ,,V 0 0 m" i n s ü dkalifornischem Grundeiaenthum witzelt daS San Francisco Ehronicle": Zu einer Stadt in Süd-Ealifornicn sind nöthig: das Fundament zu einem großen Hotel, eine Waggonladung Pföstchen, um die Baustellen abzustecken, ein kleines Rinnsal und die Jncorporirung einer Bewässerungö-Gesellschast, ein Strafen-bahn-Privilegium und eine Versteigerung von Baustellen. Auch etwas Land Tl tu i norylg!" E i n elender Schurke ist ein gewisser Jean Watcrside in Smiley, Indiana. Er heirathete vor Kurzem ein Frauenzimmer Namens Mary Burgmann, obgleich er wußte, daß sie im Vegriff stand, Mutter zu werden. Seit der Geburt des kleinen Gclchopss hat er dasselbe so furchtbar mißhandelt, daß dem armen Wurm dieser Tage der eine an zwei Stellen gebrochene Arm und em Bein abgenommen werden mußten. Jetzt ist oer tinmenscy veryastct. Während des letzten Wintcrs war ein in der Nähe von Cascade bei Dubuque in Iowa wohnhafter 71jähriger wohlhabender Farmer Namens Patrick Derbin eines. Abends während eines heftigen Schneesturms ausgeganacn, um einen Nachbar zu besuchen, war doch seitdem nicht mehr nach Hause zurückgekehrt und blieb verschollen. Vor einigen Tagen wurde seine verstümmelte Leiche 200 Zkards von seinem Hause am Nande eines Baches gefunden, und die intelligente Jury" gab den Wayrspruch ab, Derbin habe seinen Tod durch uifaU k sf..i i c rr. r - i uges lyrinnrcn in oem aaze gesunoen. Ter Wahrspruch lautet um so niedlicher, llls zur Zeit des Perschwindens Derbins der Bach von einer dicken Eisschicht ein? geschlossen war. Das Stadt chenEarloille in Delaware Eounty in Iowa ist ein Prohibitionsnest, wie es im Buche steht. Es wurde im Mai dieses Jahres durch eine Feuersbrunst verwüstet, und Maurer wurden von auswärts beordert, um die niedergebrannten Häuser wieder aufzubauen. Die Leute mochten bei der Hitze der letzten Tage kein Wasser mehr trinken und ließen sich einige aßchen Bier kommen, um ber der Arbeit ihren Durst stillen zu können. Die Prohibitionisten erfuhren dies und ließen ihnen das Bier mit Gewalt fortnehmen, was die B!aurer so erbitterte, daß sie fosort die Arbeit einstellten und die Stadt verließen. Jetzt sitzen die Mucker auf dem Sande. Viele Gebäude sind ein bis zwei Stock hoch gebaut, und es lst Niemand da, um den Bau zu vollenden. JnPhiladelphia ist der Ar;t Dr. Daniel Kuhlmann mit Frau und mehreren Kindern, der vor wenigen Tagen eingewandert ist und aller Mittel entblößt war, von der wdlschen Elliwan-derungs-Gesellschaft in Schutz genommen worden. Er ist ein Opfer der in den letzten Jahren in Deutschland vorgenommenen remden-Auswelsungen. Aus Kiew gebürtig, hatte er in Königsberg in Ostpreußen sein Gluck als Arzt gemacht, sich dort verheirathet und eine sehr einträaliche Praris gefunden. Nach der Ausweisung wollte er nach Nußland zuruckkehren, wo man indessen seiner ,amllle nicht erlauben wollte, über die Grenze zu ziehen. Dann machte er in Berlin und in Hamburg den vergeblichen Versuch, -dauernden Aufenthalt zunehmen, und wanderte endlich über das Meer, als seine Geldmittel ausgegangen waren. Jetzt muß er die Hilfe Anderer in Anspruch nehmen, um nur überhaupt leben ZU können. GeaenMitteSeptember wird das Postdepartement einige Aenderungen ln der Farbe und Zeichnung von emigen Briefmarken und Eouvertzeichen vornehmen. Die jetzt in rother Farbe ausgeaebenen Zweicents-Briefmarken werden in grüner und die jetzt in grüner Farbe ausgegebenen Vicrccnts-Bricfmarkcn in zinnoberrother Farbe erscheinen. Die Zeichnung bleibt dieselbe. Den Eouvcrts wird die Zwcicents - Marke grün und die Vierccnts - Marke karminroth aufgedrückt sein; die FünfcentsMarken werden dunkelblau, die Dreißig-cents-Marken braun und die Neunzig-cents-Markcn purvurroth gefärbt werden. Die Zeichnung wird nur bei den r . . " ! ' t ouvcrtmarlen zu einem, zwei, vier uno fünf Eents etwas - geändert. Die Farbenveränderung wird vorgenommen,' um die Eouoertmarken den gleichwerthigen Briefmarken möglichst entsprechend herzustellen. Einen schrecklichen Kamps mit seiner wahnsinnig gewordenen Frau hatte in Louisville in Kcntucky der Deutsche Johann Jüngling zu bestehen. Das Paar war seit vier Jahren verheirathet und lebte glücklich zusammen, bis vor etwa acht Monaten bei der Frau sich Zeichen von Geisteskrankheit einstellten. In einer der letzten Nächte erwachte Jüngling und sah, wie seine Frau, eine Lampe in der einen und ein großes Borlegcmesser in der andern Hand, sich über die Wiege ihres Kindchens gebeugt hatte, dessen Brust bereits entblößt war. Mit einem Sprunge war er aus dem Bett, packte das schon zum Stoße erhobene Mcflcr mit der eine Hand und ergriff mit der andern das Kind. Sie riß sich von ihm los, warf die Wiege zum Jenster hlnans, setzte mit der Lampe die Gardinen in t!3njnd, riß den Schlüssel aus der Thür und warf sich dann mit bem Messer auf ihren Mann. Glücklichcr Weise kam ein Polizist vorbei, wclcher durch den Brand und den Hilferuf, des Mannes' aufmerksam gemacht wurde, die Thüre eintrat und die Unglückliche cic yure elniral uuu vic uuijmuuu.c bewältigen half. Sie wurde darau nach v cv? '.-ijr -f4.: viv O""Hi" VW- . Von schändlichen M euch elrnordern wird aus Albuquerque in New . . , . , a?:.. i. f., VUß .IU UUl ViUlUlVI Vivv v ter Viehzüchter. Namens Blevins seit

längerer Zeit vermiet werde, und machten sich mit dem Viehzüchter Graham

und dreien von seinen Leuten auf die Suche. Am nächsten Tage kamen sie nach der Nanch eines gewissen Tcwkcsbury in Tonto Basin und ritten nach dem Hause, um 'Nachfrage zu halten. Die ihnen die Thür öffnende Frau sagte, sie wisse nichts von Blevins, und von den Männern sei Niemand zu Hause. Die Gesellschaft ritt hierauf fort, hatte abtt kaum den Tuidcn gedreht, als aus deu Fenstern des Hauses eine Salve auf sie abgefeuert wurde, durch welche zwei John Panne und N. M. Gillcspie todt hingestreckt, ein dritter, G. T. Tukkcr, durch den Leib geschossen wurde. Die Ucbrigen, die einsahen, daß sie aus ihrer völlig ungedeckten Stellung nichts gegen die Meuchelmörder zu unternehmen vermochten, entflohen unter Mitnahme TuckcrS', der aber auch eine Leiche war, - . r? . Ts . r. er r . rye ne rayams rancy erreicylen. via türlich hat sich jetzt eine größere Gesellschaft aufgemacht, um die Meuchelmorder n c n. r c , - ju siliocii llno zu jirajc, uno weitere; Blutvergießen steht bevor. Unter den Nindern in Walton, Dclaware Eounty im Staate New 9)ork, herrscht gegenwärtig die Lungenf.. . ' . r r c . cn r rr seucne in oeunrumgcnoem cae. is jetzt sind auf Anweisung der Behörden 137 Rinder qetödtet und über viele andere das Quarantäne-Verfahren ver. hängt worden. Vom NuSlande. Ein s ch w e r e r Nn f a ll hat sich am 2. Llug. auf der Schelde zugetragen. Acht Personen hatten in Eruybeke, einem Dorfe unweit Antwerpen, einen Nachen bestiegen, um sich nach Hoboken zu begeben, wo eine Ncgatta stattfand, öie waren noch nicht bis in die Mitte des Stromes gelangt, als sie merkten, daß das Boot Wasser sing. ' Eine Panik bemächtigte sich plötzlich der Insassen, das Boot schlug UM, und alle acht stürzten lns Wasser. Zweien von ihnen gelang es, die Nudcr zu ergreifen und mit Hilfe derselben sich an's Ufer zu retten, die übrigen sechs ertranken, unter ihnen ein Wittlvcr, Bater von sieben Kindern, der mit seiner ältesten Tochter sich in der Barke befand und beim Versuche, diese zu retten, ebenfalls den Tod fand. Sämmtliche Umgekommenen sind aus Eruybeke, wo allgemeine Trauer über das Unglück herrscht. Eine Untersuchung ist über den Vorfall eingeleitet. Am selben Tage ist auf der Schelde ein großes Schiffsunglück nnr durch die Geistesgegcnwart des befehligenden Kapitäns verhütet worden. Auf dem Dampfer Telezraph", der am Morgen dieses Tages etwa tausend Ercursionisten von Antwcrpcn nach Vlissingen brachte, entstand, als das Schiff sich auf der Höhe des Forts Lillo befand, Feuer. Eine Easserolle mit siedendem Fette war in der Küche umgestürzt und hatte den Boden in Brand gesetzt. Drohend schlugen die Flammen aus der Küche empor und veranlaßtcn unter den Passagieren eine un? bcschrciblichc Aufregung. Die Kinder warfen sich verzweifelt in die Arme ihrer Eltern, Alles schrie entsetzlich und lief durcheinander. Der Kapitän verlor indessen den Kops nicht, er beruhigte die Passagiere einigermaßen, ließ die turmglocke 'läuten und alle Matrosen an's Löschen gehen. Binnen einer Viertelstunde war alle Gefahr beseitigt. seinen, in der N a t i 0nalztg." erscheinenden Memoiren theilt 1 F mf f - r ' Mar Nlng folgendes Abenteuer des be rühmten Malers Eduard Hildebrandt mit, welches dieser ihm gelegentlich erzählte. Als ich " berichtete der Maler, einer Studie wegen mich längere Zeit in Venedig aushielt, forderte mich ein daselbst ansässiger österreichischer Maler auf, mir eincS seiner Bilder anzusehen. Mit echtem Künstlerstolz führte er mich r rL.rr c r . zu seiner msjein, aus oer q zwei mittelmäßige steife Portraitsigurcn erblickte. in welchen ich nicht ohne Mühe und mit Hilfc meiner Phantasie den Kaiser Franz Joseph von Oesterreich und dessen ' Ge mahlin erkannte, die sich gegenseitig mit verzerrtem Lächeln anzustarren schienen. Nun," sagte der Maler mit triumphirender Miene, woaS denken'S wohl, daß das Bild vorstellen soll?" Beschämt ge stand ich ihm meine Unwissenheit ein : worauf er mich mitleidig, fast verächtlich ansah und mir erklärte: Doas itf der Moment, wo der Kaiser zu der Kaiserin spricht: Elisabeth! Jetzt soagst Du mir Du!" Als ich aber sprachlos vor ueber ra munq ?a stand uno das Vaazcn nur mit Gewalt verbeißen konnte, fügte der bescheidene Künstler hinzu: Jetzt bitt' ich mir Ihr aufrichtiges Urtheil aus; oaber daS foag ich Ihnen, wer mir mein Bild beschimpft, dem schloaq ich hinter die Oh ren, daß ihm Seh'n und Hören vergehen soll." D ie Ehre der Schwester" hat ln zwei Advokaten des Dorfes (5a j paceio bei Sorrent (beide Söhne des alten clzyai es und Wucherers izini nata) merkwürdige Vertheidiger gefunden. ry ff Tt f Sm S m Annlna iranata, ihre Schwester, ein reizendes zwanzigjähriges Mädchen, hatte sich in einen iunaen Gutsbesitzer der Nachbarschaft verliebt. Die Bitte des letzteren, Barlotti mit Namen, um die Hand des Mädchens, ward aber vom alten Vater rundweg abgeschlagen, da dcr Lleo: vaber nicht so viel Geld hatte, als der Alte wünschte, und das junge Mädchen ward Wochen lang unter furchtbaren rohen Mißhandlungen in ein Zimmer eingeschlossen. Endlich konnte sich Annina aus ihrem Kerker retten und zu ihrem t... ii.li C rtt.rf.fi. et' vor ocr Illoi wvlincnoen eiicoien siies Ken,- den sie um Schutz vor der Nchhel ihres Vaters und ihrer Brüder anflehte. Kaum aber hatte man Annitas Flucht zu Hause entdeckt, so machten sich die Vrüder, mit Flinten bewaffnet, auf, und stürmten das Haus Varlottis, obschon ihnen dieser unter Schwüren versicherte, daß er ihre Schwester nicht berührt habe. Die Liebenden flüchteten sich in das letzte, oberste Gemach. Vergebens, trotz aller Hilferufe kam Niemand herbei und die Na senden zertrümmerten Thür um Thür. Jetzt siel auch die letzte, und von zwei . vcyu cn ourcyooarr, jaiu rniu, sich vor ihren hebten gewo rcA. ; i r'' ..x Säiniien durmbokrt. lank Annita, die j 5 uiur. ywmyguu uuei yuue uuu, Barlotti emen Doppellaufer an die Wange gerissen und scho fast im selben ' )s'..s'l 1 r,:- WimreHer ni,b,r - D- " ri ", achtet wird, da er den Lelchen lemer

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