Indiana Tribüne, Volume 10, Number 336, Indianapolis, Marion County, 24 August 1887 — Page 1
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a fVißN i Zshrgesg 10. Bsstee : Ho. 120 Gl! MMland Strchs. NnNuer 336. Bndisnapolio, Zndiana, Mittwoch, den August iOS7.
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3 c 1 1 c e . u ! I $ I e n. Washington. 24. August. Schö neS Wetter, Nordwind, kühle Tempe ratur. Stanley. London, 24. August. Ein Bries von Dr. Parke, datirt Aruwimi, 20. Juni Ntldet. dak Stanley und seine Begleittr wohl seien. Er wziU am 23. Juni nach Wadelen ausbrechen, tto er Erntn Bty zu inffen hoffe. Dikse Nach richt scheint zuverlässig zu sein. Göitorieäes. Die Arbeiterpartei ist keine Partei von reichen Leuten, ihre Kandidaten sind arme Leute, aber die Partei hat ebensognt Geld nöthig zur Führung der Campagne, zum Druck der Stimmzettel u. f. w. Die jenigen, welche gewillt sind, Etwas zu den Kosten beizutragen, können ihr Scharflein in der Ossi dieses Blattes abgeben. Die amerikanische Gerechtigkeitspflege wandelt auf fonderbaren Wegen. Das Gericht in Cincinnati hat auf ein Mandatgesuch der Arbeiterpartei hin entschieden, daß die Arbeiterpartei zu einer verhältnißmaßigen Vertre tung in der Wahlbehörde berechtigt sei, daß es aber die einmal gemachten ErNennungen nicht umstoßen könne. Dem nach wird trotz alles Rechtes die ArbeiterPartei, die zweitgrößte durch 17, die beiden anderen Parteien aber durch 844 Personen vertreten seien. Das nennt man auch Gerechtigkeit ! Gewiß nicht uninterressant ist, was die kapitalistische Presse über den Kampf zwischen Henry George und den Sozialisten sagt. Wir führen deshalb beispielsweise einige Stellen aus einem Artikel der New Jorker Sun" an. Dieselbe sagt : Der Unterschied zwischen Henry George und den Sozialisten liegt darin, daß diese ein logisches System vertheidigen, er aber nicht. Letztere beabsichtigen die Einführung einer neuen Gesellschaftsordnung, er schlägt bloß ein einzelnes Hilfsmittel vor. Ihre Theorie ist ernstlicher Besprechung werth und wird wahrscheinlich noch lange besprochen werden, nachdem die seinige längst vergeffen ist. Den Sozialisten ist auch weit mehr um Berbrtunz ihrer Ideen zu thun, als um einen politischen Lokalerfolg. Sie stimmten im letzten Herbst für Henry George, nicht weil sie an die Wirksamkeit seiner Lehre glauben, sondern um den Samen des SozialismuS auszustreuen. Sie wollten weder aus George einen Helden machen, noch seine Werkzeug? werden. Sie wollten vielmehr ihn benutzen und waren jederzeit bereit, ihn dem sozialistischen Prinzip zu opfern. Wenn die United Labor Party die Sozialisten ausschließt, wird sie die beste Organisation, ihren wahren Kern verlieren. Obschon George's Theorie an sich sozialistisch ist, so möchte er doch sich vor dem Vorwurfe des Sozialismus wahren und er versucht nebenbei durch allerlei Schwenkungen die Sozialisten zu versöh nen. Diese aber sind tapfer und weigern sich unter einer andern Fahne als ihrer eigenen zu kämpfen. ' Im Grunde ihres Herzens verachten sie ihn und seine Rathschläge, und sie werden den Kampf mit ihm aufnehmen. Sie werden um so heftiger kämpfen, als es sich bei ihnen um ein Prinzip handelt. gegenüber dem Manne gegen dessen Prin zipientreue sie großes Mißtrauen hegen". Soweit die Sun" und wie man sieht, faßt sie die Situation gar nicht unrichtig auf. Wie aus einer an anderer Stelle befindlichen Depesche aus New Jork her vorgeht, berichten die Fabrikinspektoren, daß die Kinderarbeit in erschreckendem Maße überHand nehme. In einer einzi zigen Fabrik in Cohocs allein sind über 1,200 Kinder beschäftigt. In einer einzigen Fabrik über 1,200 Kinder! Ist das nicht entsetzlich? Tausende von Kindern, welche in die Schule gehören, welche ihre freie Z:it auf dem Spielplatze zubringen sollten, sind gezwungen in der Fabrik zu arbeiten. Kann es etwas Schmachvolleres, etwas Grausameres geben ? Wir rühmen uns unserer Zivilisation, der sogenannten christlichen Zivilisation. Die Schmach und Grausamkeit der Kin derarbeit aber ist ein ganz spezifisches Zei chen dieser Zivilisation. Man gehe zu den Wilden Afrikas und Australiens, oder zu den Rothhäuten im
Westen, man wird aber schwerlich sinden,
daß den Menschen die einzige Zeit in der sie wirklich und wahrhaft glücklich sein können, die sorglose, fröhliche Kinderzeit gestohlen, geraubt wird, daß Kinder ihren Lebensunterhalt selbst verdienen muffen. Wer sind die Barbaren ? Wir oder Jene ? Wir ' rühmen unS der Fortschritte in der Zivilisation, aber unsere Vorfahren in den Wäldern am Rhein und an der Donau stahlen ihren Kindern nicht die goldene Freiheit der Jugend. So grausam, so barbarisch waren st: nicht. Sie trugen allerdings keine Fräcke und keine cut avrzy Röcke, sie aßen auch nicht von porzellanenen Tellern und und mit silber nen Bestecken, sie hatten keme mit Teppichen belegten Psrlors und keine gepolsterten Armstühle. Sie lebten in Hölzernen Hütten, und aßen bloß Fleisch und Brod von hölzernen Tellern, aber frei waren sie U7.d sie mordeten ihren Kindern nicht die glückliche goldene Kindheit und Jugendzeit. Ist unsere Civilisation nicht eine Heuchelei? Ist sie etwas Anderes als der verfeinerte Barbarismus, ein reinlicher BarbariSmus, bei dem dafür gesorgt ist, daß das Blut der Opfer keine Flecke macht? Es gab und giebt noch Barbaren, die brachten ihren Göttern Menschenopfer. Sie schleppten die unglücklichen Opfer an den Altar und vergossen ihr Blut, es gab sogar einen Gott, den nannten sie Moloch. sie fertigten eiserne Bildsäulen von ihm, zündeten Feuer darin an und legten ihm ihre Kinder in die glühenden Arme. Das war entsetzlich grausam. Aber es geschah im religiösen Wahn. Es geschah in dem Wahn, einen Gott gnädig zu stimmen. ES war ein furchtbarer Wahn, aber es war ein Wahn und - Der schrecklichste der Schecken, Da ist der Mensch i, ftinem Wahn. Der civilisirte Kindermord aber geschuht nicht einem Wahne zu Liebe, daö ist ein kaltblütiger, berechneter Mord. Der Moloch unserer Zeit, daS ist der Dollar, der allmächtige Dollar, die unersattliche Gier nach Reichthum, die ihre glühenden Arme ausstreckt und die Kinder gleich zu Tausenden mordet. In diesem Kampfe um den Mammon giebt cs kein Erbarmen, Opfer fallen hier. Weder Lamm noch Ctier, Aber Menschenopfer unerbört. DrahtnaHriHteo. Colorow und seine Bande. W a s h i n g t o n, 23. Aug. Die leb" ten Berichte aus Colorado lauten dahin, dak Shenff KendaZ mit 75 Mann von Meeker ausgezogen ist, aber Colorow und die UteZ Indianer noch nicht hat sin den können. Letztere sollen 150 Mann stark sein. ES heikt. dak Colorow gerne wieder in die ResiroaliiZN zurückkehren würde, wenn er glaubt?. eZ ohne ange grissin zu werden töun zu können. B om Felde der Arbeit. N e w I o r k. 2Z. Aug. Bar Ablauf dieser Woche dürsten die Arbeit ? in sämmtlichen hiesigen Schuhfabkiken au? geschlossen werden. Troß aller Bemühungen des Schiedsgerichts CommisiärS Donovan zur Herbeiführung eines Aus gleich? zwischen den Fabr kanten Hava?, & Son und deren Arbcitern, haben die Btttr.tzr der Diflr.kls-Assembly Wo. 91 du ArbeilSritter doch positiv de billige diesbezügliche Bedingung abgewiesen. Drr Verein der Fabrikanten droht jetzt mit einer allgemeinen Sperre, wenn die Dist.ictS Assemb'y sich nicht in den nächsten Tagen zu einem Vergleich her beilößt. Ch ic a g o, 23. August Unter den Angest'Uten in Pullman herrscht wieder grok Unzufriedenheit. Am Samstag wurde nämlich angekündigt, daßdie Löhne sämmtlicher TrimmirS um 10 Prozent hkrabgesetzt würden. Anfang? waren die Leute sehr geneigt, zu streiken. ES fand eine Sitzung des Pullman Councii der K. of L. statt, in der man jedoch noch zu keinem bestimmten Beschluß gelangte; die Meisten schienen zu sühlen,. daß die Iah reSzeii für die Ano?dnung eine? Streikes sehr ungünstig sei. Vor zaiei Jahren wurde eine ähnliche Lohnherabsetzung vorgenommer, und ihr folgte eine Lohnbeschneidung in sämmtlichen Departement?. Man sürchtlt, daß eS diesmal ebenso gehen wird, und will daher vorerst noch warten. Die Compagnie giebt als Ursache der Lohnreduction an, daß die Bestellungen sehr langsam einliefen ; die Arbeiter aber, welche auf Stück arbeiten, behaupten, die Compagnie habe einfach gefunden, daß sie so durch großen Fleiß mehr verdienten, als die Compagnie er wartet hatte, und deshalb eine Lohnher absetzung vertcagen könnten. Die Stim
mung ist sehr bitter. Gleichzeitig beab
stchtigt die Compagnie, die Ziegeleien, dtten Angestellte von Mai bis Juni am Streik waren und sich noch jetzt in kläg lichtn finanziellen Verhältnissen befinden, für den Rest der Saison zu schließen. Dadurch würden wieder etva 300 Mann, fast lauter Familienväter, beschästigungs loS, und zwar meist bis zum nächsten Frühjahr. Die smerikanilcke Barte i. Philadelphia. 23. Aug. DaS Ezecutivcomite der kürzlich hier unter dem Namen .Die amerikanische Partei gegründeten neuen Partei hat einen Ausruf zu einer Natlonalconvention erlassen, welche am 16. und 17. September statt finden soll. Der Ausruf enthält folgen des Programm: 1 Amerlka für Amerika. 2. Beschrän kung der Einwanderung. 3. Revision der Naturalisationsgesetze. 4. Amerika nischeS Land für amerikanische Bürger. 6. Schutz der Amerikaner in allen Thei len der Welt. 6. Beschränkung des Wahlrecht?. 7. Abschaffung der Viel weiberei. 8. Gesetze gegen die Unmüßigkeit. 9. Entwicklung der Hilfsquellen des Landes durch ein System international,r Verbesi.rungen. 10. Schutz des amerikanischen Schulsystem?. 11. Gerechte Regelung der Beziehungen zwischen Kapital und Arbeit. Kinderarbeit. New York. 23. Aua. Die Fabrik, inspektoren Franey undConnolly machten ihren ersten Jahresbericht. Sie finden, daß die Kinderarbeit in großem Maßstabe zunimmt. Ueber 1200 Kinder sind allein in den Harmony Cotton Mills zu CohoeS beschäftigt. Die Unkundigkeit deS Lesen und Schreiben ist entsetzlich. Ein Drittel der Unterschriften der Eltern bestehen auS einem Kreuz. Die einge wanderten Kinder sind thatsächlich besser ur.tttrlchtit. als die arbeitenden Kinder im Staate. ' ' s?zr Oabe! Unterhandlungen. Berlin, 23. Aug. Die .Kölnische Zeitung sagt, daß in Kürze Unterhsnd lungen zwischen Deutschland und Frank reich eröffnet werden werden, um die gegenseitigen Ausweisungen einzustellen. Die bulgarische Frage. Sofia, 23. Aug. Fürst Ferdinand von Bulgcrien hat an die Pforte eine Note (richtet, worin er sagt, dak er die bestehenden staatsrechtlichen HoheitSrechte der Pforte durchaus nicht zu beeirt.'ächtigen beabsichtige.Die bulgarNch Geistlichkeit ht sich geweigert, trotz einer russischen Auffor derung. gegen den Coburger Stellung zu nehmen. Jn Rustschuk ist ein Versuch, ein Pul verhau? in die Luft zu sprengen, vereitelt worden. Der Posten hat den Attentäter niedergeschossen. Die .Kölnische Zeitung, tritt de, .Norddeutschen Allgemeinen Zeitung abermals ertzegen und sagt, e? liege auf der Hand, dab BiSmarck die Abreise deS Coburger? nach Bulgarien habe verhin dern köinen, wenn er gewollt hätte, aber eS sei seine Absicht gewesen. Roland im Osten zu beschäftigen. Eine JndignationSversammlun g. Dublin, 23. Aug. Die Massenver sammlung. um gegen die .Proklamirung der National'Liga zu protestiren, war ein riesiger Erfolg. Der Lord-Mayor führte den Vorsitz. Vom Ausland,, Vor den englischen Gerich ten wird sich demnächst, wie die W. Pr. erfährt, ein sehr interessanter Alimcnta-tions-Proccß abspielen. Klägerin ist die besonders in Turfkreisen zu einer gewissen lokalen Berühmtheit gelangte Turf-Ka-roline" oder, wie ihr bürgerlicher Name lautet, Karoline Velkel. Die Turf-Ka-roline lernte im Jahre 1873 gelegentlich der Wiener Weltausstellung den damals in Wien weilenden Marquis of Vlendford, den ältesten Sohn des Duke of Marlborough, kennen. Der junge Marquis, ein flotter Lebemann, fand an dem Mädchen besonderes Gefallen, und sie verbrachte mehrere Wochen in feiner Ge sellfchaft. Als der englische Cavalicr Wien verließ, fühlte sich Karoline Velkel Mutter, und der Marquis versprach ihr, für das Kind zu sorgen. Am 16. geb ruar 1874 kam eine Tochter zur Welt, und der Marquis of Blendford erbot sich damals, monatlich ein Pfund Sterling an Alimentationskostcn für das Kind zu bezahlen, das er anerkannt batte. Ka? roline Velkel wies jedoch diesen Antrag zurück, und zwar mit Hinweis darauf, daß sie lieber allein für ihr Kind sorgen wolle, ehe sie von einem so reichen Cavalier, wie es der Marquis sei, einen solchen Bettel annehme. Thatsächlich wendete sich Karoline Velkel im Lause der Jahre niemals an den Maraus. Als nun.vor
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85 OK Kurzem der Marquis of Vlendford das Erbe nach seinem Väter, dem Herzog von Marlborough, antrat, glaubte die TurfKaroline" die Zeit sei gekommen, um die ihr rechtlich zustehenden Ansprüche zu erheben. Sie wendete sich durch Vermittlung eines Wiener Advokaten direkt an den Herzog und bot ihm an, daß sie geqen die' einmalige Bezahlung von 400 Pfd. Sterling von allen Rechten abstehen wolle. In dem Schreiben wies die Velkel darauf hin, daß sie arm s,mitMühe und Noth die Jahre her ihr Kind erzogen babe, nunmehr aber entschieden auf eine Unterstützung seitens des Vaters ihres lindes dringen müsse. Dieser Brief hlieb unbeantwortet, und so wird denn die Turf-Karoliue" ihre Rechte vor den englischen Gerichten vertreten. Die Person des Herzogs von Marlborough wuroe in der letzten Zeit in England in der Oeffentlichkeit viel genannt. Er war in verschiedene Skandalprocesse verwickelt. Zuletzt sigurirte sein Name in dem sensationellen Proceß der Lady Eolin Eampbell. . Seit mehreren Nächten, wenn die Thurmuhr der Kirche von Samt Thomas d'Aquin die zwölfte Stunde geschlagen hatte, wurden die Bewohner der ob ihrer idyllischen Ruhe sprichwörtlichen Rue du Bac in Paris durch seltsame Gerausche aus dem Schlafe gestört. Bald heulte cö, als würden ein Dutzend Kinder geprügelt, bald kreischte und stöhnte es, als zöge die wilde Jagd durch die Wolken. Die ehrsamen Insassen der Rue du Vac befanden sich in Folge dieses ebenso fürchterlichen als gcheimnißvollen Lärms in nicht geringer Aufregung. Niemand wußte eine Erklärung für die grauenhaften Concerte, Niemand hatte eine Ahnung, woher diese entsetzlichen Disharmonien kamen. Der weibliche Theil der Bewohnerschaft neigte zur Ans sicht, daß bei dem Spektakel Gespenster im Spiele sein müßten, und eine alte Hausmeisterin, die im Rufe stand, mit der Gabe der Weissagung ausgestattet zu sein, versicherte, daß der Höllenlärm den baldigen AuSbruch eines blutigen Krieges ankündige. Die phantasiercichcn Damen waren nicht wenig überrascht, als sie eines Tages die Veranstalter des nächtlichen Spukes zur Polizei führen sahen; die Gespenster" waren eine Schülerin des Eonscrvatoriums, Fraulein C., ein Flcischhauerbursche und ein schon ziemlich ausgewachsenes Kalb. Wie das Kalb in diese Gesellschaft kam? Die Angaben, welche der Fleischhauerbursche er führt den berühmten Namen Vernet vor dem Eommissariat machte, beantworten diese Frage. Vcrnct sagte: Hen: Eommissar, ich bin ein armer Fleischhauergcselle, der sich Nachts nur vier Stunden Schlaf gönnen kann. Fräulein E., welche nächster . Tage ihre Prüfung im Eonscrvatorium ablegen wird, paukt seit zwei Wochen Tag und Nacht ohne Rast und Ruh auf ihr Klavier los. Ich habe mich in möglichst harmloser Weise gerächt; ich brachte dieses Kalb auf mein Zimmer und musicirte nun auf dem armen Thier, das heißt, ich zwickte es in den Schwanz, ich zog's an den Ohren, und der Effekt war in der That ein großartiger." Die Affaire nahm für alle Drei einen befriedigenden Ausgang. Fräulein C. erklärte, ihre nw r (V r . ncunluvung nur ver age avyancn zu wollen, der Fleischhauer versprach, nicht l mehr auf dem Kalb zu spielen", und Cnf 1111 rtnsiAi-iiflii yuv ovuiu viiu nun iiiiim tivuunui uu' türlichen Berufe zurückgegeben werden. EnglischeBlätter crzählen: Eine junge Miß, di? enthusiastische Gefühle für den Fürsten BiSmarck hegt, bat denselben kürzlich in einem schwärmerischen Schreiben, er möge ihr in das mitsolgcndc Stammbuch einige Worte setzen. Die Miß meinte zum Schlüsse, es wäre glückbringend für ihr ganzes Lebcn, ein Handschreiben deS großen deutschen Mannes zu besitzen. Diesen Com: plimentcn konnte selbst der gegen Artigkeiten etwas abgestumpfte Itcichskanzler nicht widerstehen, er sandte der jungen Engländerin ihr Buch zurück, nachdem er auf dessen erste Seite die Worte geschrieben: Hüten Sie sich stets, mein Kind, Luftschlösser zu bauen, denn das sind jene Gebäude, die am leichtesten errichtet und am schwersten demolirt werden können
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