Indiana Tribüne, Volume 10, Number 335, Indianapolis, Marion County, 23 August 1887 — Page 2
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Zndiana Tribüne. Erscheint Figlich und S Otags.
C?U gliche .rtlane Kftet durch den Xil(tii) V Cestlrer Boche, bti Vonntagl ,rtße d f cxtl xer voche. tJetta usaen 1 Cents. V VsV lugtfchi ta Borax! liaOls, 9 per 3$. Ofüctx 120 O. Marvlaudür. Indianapolis, Ind., 23. August 1837. - Herrnhuter in Pennsylvanien. In dem deutschen Dorfe Lititz in 2an caster County Pennsyloanien, hat vor einigen Tagen eine eigenthümliche Feier stattgefunden: der hundertjährige Gedenktaa der Einweihung einer der ersten Herrnhuter-Kirchen in den Per. Staa ten. Lititz könnte fast auf den Namen eines Städtchens Anspruch machen. Es zählt gegenwärtig über 1400 Einwohner, hat gut gepflasterte Straßen und viele wohlhabende Kaufleute und Gewerbetreibende aller Art. Die Ortschaft hat eine wunderhübscheLage und wird ihrerHeilqucllen wegen jeden Sommer von zahlreichen Gästen besucht. Trotzdem es in ihr keine Polizisten gibt, herrscht doch überall Ordnung und Friede, und Verhaftungen sind geradezu unerhört. Einen eigen? thümlichen Eindruck auf jeden Fremden machen die Häuser in Lititz. Keines der selben 'ist weniger als 100 Jahre alt, manche können sogar auf ein Alter von 125 Jahren hinweisen. Sie sind aus Stein gebaut und erinnern in ihrer grotesken Bauart an Häuser aus dem W!ittelalter. Besonders sehenswerth ist die Kirche. Sie wurde im Jahre 1787 eingeweiht, obgleich schon 43 Jahre eher im Orte eine Herrnhuter Gemeinde eristirte, die anfänglich in einem von George Klein im Jahre 1744 errichteten Blockhause ire Andachten zu verrichten pflegte. In diesem Hause begann der später berühmt gewordene deutsche Jndianer-Mis-sinär Christian Heimsieg Rauch zu predigen. Es war im Jahre 1735, als die in Sachsen ocrsolgten Herrnhuter den Plan faßten, nach Amerika auszuwandern. Sie gründeten zuerst eine Eolonie in Georgia, doch waren sie dort gleichfalls widerwärtigen Verfolgungen ausgesetzt und wanderten weiter nördlich, bis sie nach William Penns Eolonie gelangten. Auch der bekannte Herrnhuter Graf Nicolaus von Zinzendorf, hat im Jahre 1741 in Gesellschaft seiner Tochter seine Glaubensgenossen in Pennsyloanien besucht. In Warwick Township im Eountn Lancaster eristirte damals eine deutsche, lutherische Eolonie, unter dem Namen Bethanien, welche drei Jahre vorher gegründet worden war. Mehrere reisende Herrnhuter-Prediger waren in den Ort gekommen, und es war ihnen gelungen, mehrere Lutheraner zu ihrem Glauben zu bekehren. Auch Zinzendorf kam nach Bethanien, um dort Predigten zu halten. Einer der hervorragendsten Ansiedler in der Niederlassung war ein gewisser George Klein, ein eifriger Lutheraner. Derselbe war gegen den Grafen furchtbar erbittert und rveigerte sich entschieden, den Predigten desselben beizuwohnen. Zinzendorf zog weiter. In einer der folgenden Nächte hatte Klein einen sonderbaren Traum oder eine Vision. In derselben erschien ihm ein Himmelsbote", der ihm Vorwürfe darüber machte, datz er gegen den frommen Grafen unrecht Gehandelt habe. Aus Neue über seinen Starrsinn machte sich Klein sofort auf und reiste dem Grafen Zinzendorf nach, bis er ihn einholte und. von demselben zum Glauben an die Lehre der Herrnhuter bekehrt wurde. Im Jahre 1744 baute Klein das Blockhaus, von dem oben die Rede war, und hielt in demselben die ersten Predigten. Zehn Jahre später schenkte'er seiner Kirchengemeinde C00 Acker Land, auf welchen ein zweistöckiges Gebäude aus Stein errichtet wurde, welches als Schullocal diente. Bis zum Jahre 1855 wurden von den ortsangcsessenen Einwohnern in Lititz nur Herrnhuter geduldet, doch sind sie seit jener Zeit toleranter geworden und erlauben auch Andersgläubigen, sich unter ihnen niederzulassen. Spielsucht. Vielleicht unter keinen Nationen der Welt die Chinesen etwa ausgenommen herrscht die Spiclsucht so sehr, wie unter den Spaniern und den Abkömmlins gen derselben in Eentral- und Süd-Ame-rika. Der Spielteufel ist dort zu einem fönnlichen Nationallaster ausgeartet. In (Sofort und in allen anderen Stationen an der PanamaEisenbahn bis nach Panama hin sinket man überall Spielhäuscr, in denen in der Regel die armen Eanalarbeiter ihren letzten Eent loswerden. Besonders an denTagen, an welchen diese Arbeiter ihre Löhne erhalten, machen die Spielhäuser glänzende Geschäfte. Es werden verschiedene Spiele gespielt, die beliebtesten sind jedoch Roulette oder Roletta, wie die Spanier es nennen, Vaccarat, Pinto, Para und ein chinesisches Spiel, welches manchem Theilnehmer den letzten Dollar aus der Tasche gejagt hat. Auch die Panama-Lotterie erfreut sich einer zahlreichen Kundschaft. Dieselbe veranstaltet Ziehungen an jedem Sonntag um 11 Uhr Vormittags, und zahlt die Gewinne noch an' demselben Tage aus. Sie gewährt einen Hauptpreis von $5000, ferner zwei große" Approrima-tions-Preise zu je $1500, 16 Approrimationspreise zu je $500, 9 zu je $250, 90 zu je $10 und 900 zu je H4. In . Allem beträgt die Anzahl der Gewinne 1018, deren Gesammtwerth $12,850 beträgt. Jedes Loos in dieser Lotterie 'kostetet, doch kann man auch Viertelloose zu einem Dollar das Stück haben. Die Eigenthümer des Unternehmens gestehen selber n, daß dasselbe ihnen ci nen Reingewinn von mindestens $75,000 lährllch abwirft. Ungleich wie in den Ver. Staaten, hat die Regierung aus dem Isthmus qegendaö Lotteriespiel nichts einzuwenden und benutzt dasselbe zu einer nicht unbedeutcnden Erwerbsquelle. Sie betrachtet dasselbe als ihr Monovol und veranstaltet
ausührllcy Vsuctiöncn, m welchen das, Recht zum Betriebe einer Lotterie an den Meistbietenden verkauft wird. Vor noch nicht langer Zeit wurde in Eolon das Privilegium zur Errichtung einer derartigcn Spielhölle öffentlich versteigert. Die Stadt hat höchsten 10,000 bis 12,000 Einwohner, und doch fanden sich Leute, welche für das Monopol $80,050 für das Jahr boten. Das Angebot wurde dem Gen. Posada, dem Gouvcrneur von Panama, zur Bestätigung untcrbrcitct. Er verweigerte dieselbe auf den Grund hin, daß in einer Stadt wie Eolon mindestens $83,000 jährlich für das Lotterie - Monopol bezahlt werden müßten! In Panama hat der Eigenthümer des dortigen Lotterie-Monopols ausgerechnet, daß er jeden Abend und jede Nacht mindestens $500 gewinnen muß, um' auf seine Rechnung zu kommen. Man kann sich daraus einen Begriff machen, wie leidenschaftlich dort gespielt werden muß und wie viele arme Arbeiter ihren sauer vcrdienten Lohn dem Spielteufel opfern, dnmit der Eigenthümer der Spielhölle herrlich und in Freuden" leben kann ! Unzweifelhaft ist in Panama das Rouleite am meisten beliebt. Dasselbe wird mit verschiedenen Variationen gespielt, welche Leben in die Bude" bringen. Häusig genug geschieht es, daß die Bank jeden einzigen Eent vom Einsatz einnimmt. Verliert sie auch einmal, dann holt sie den Verlust bei dem nächsten Spiele wieder ein. Fast alle Klaffender dortigen Gesellschaft betheiligen sich am Spiel mit einem Eifer, der einer besseren Sache würdig wäre. Es ist sclbstverständlich, daß es nur in den seltensten Fällen Jemand gelingt, mit einem nennenswerthen Gewinn in der Tasche die Spielhölle zu verlassen.
Keine SpuroANothlage. Seit mehreren Jahren klagen bekannt Kch die deutschen Groß - Grundbesitzer, daß es mit der Landwirthschaft in Deutschland furchtbar bergab geht und dieselbe nur noch durch hohe Zölle vor völligem Untergange bewahrt werden kann. Ganz anders klingt nun das Nrtheil eines conservativen Grundbesitzers, das derselbe in der hochconscrvativen Kreuzzeitung" abgiebt. BesagterGrundbesitze? war früher in Ostpreußen ansässig, verzog dann nach der Mark Brandenbürg und hat erst nach dreißig Jahren, nämlich jetzt, Gelegenheit gefunden, seine alte Heimath wieder zu sehen und nach verschiedenen Richtungen zu durchstreifen. Dieser alte Landwirth sindet keine Spur von 9!othlage bei seinen Standesgenossen, seinem, wie er selbst sagt, erstaunten Auge, zeigt sich nur e rfreuliche Besserung. Seine Schilderung, welche durch persönliche Interessen nicht beeinflußt ist, steht in so schroffem Gegensatz zu derjenigen der Agrarier, daß wir uns nicht versagen können, einige Sätze daraus wiederzuge-. ben. Während damals (vor dreißig Jah ren) eine einzige Schienenlinie, die Ostbahn, die Provinz durchschnitt, wiro sie jetzt nach allen Richtungen von Bahnen durchzogen, an welche sich dann ein sehr ausgedehntes Netz von Ehausscen knüpft. Wie waren diese doch früher so selten und welche Unkosten hatte der Landmann beim Transport seinerErzeugnisse nach den Märkten, bcziehungS weise beim Bezüge seiner Bedürfnisse von dort! Die Dörfer sind stattlicher geworden, die armseligen Hütten aus Lehmstacken mit mosigem Strohdache fast gänzlich geschwunden, und der Wohlstand blickt aus den hellen Fenstern der rcinlichcn Biuern- und Arbciterhäuser heraus. Wohl klagt man auch hier, und mit vollem Rechte, über die schlechter und schlcchter werdenden Preise, ist aber vielfach im Stande gewesen, diesen Nachtheil durch Steigerung derErträge zubescitigen. Vor Allem hat hier Drainage und Mergeln sich wirksam erwiesen. . . . Ein Besitzer, welcher seit einer Reihe von Jahren drainirt und im nächsten mit sämmtlichen Feldern fertig zu werden hofft, sagte, daß ihm. aenau aerecknet. die Drainage gar nichts koste. Er zahle allerdings jechs Proccnt zahrllch (an eme Drainage-Gcnossenschaft für Zinsen und Amortisation), habe aber reichlich einen Ackerzuwachs von sechs Prozent durck das Eingehen der meisten Gräben, weitere irpantiH durch Fortsall der Räumungskosten. Das Getreide steht auf drainirten Feldern unoerhältnißmäßig viel besser, und man wird nicht fchlgreifen, wenn man für den Morgen ein paar Scheffel Mehrertrag rechnet. Aehnlich verhält es sich mit dem Mergeln. Fast überall in ganz Ostpreußen finden sich ausgedehnte Lager von schönem Lehmmergel und Sandmergel ; vielfach ist es möglich, die Felder mit der Handkarre oder der einspännigen Kippkarrc zu bewältigen. Ter Erfolg ist stets sicher und tritt sofort ein ; der leichteste Sand wird kleefähig, der Sauerampfer verschwindet und die Halmfrüchte zeigen einen kräftigen Wuchs. Gutsbesitzer und Bauern wetteifern in Ausführung dieser beiden Meliorationen; es ist daher eine Lust, durch die Felder zu fahren." 'Aucy mit der Entwickelung der Vieh.ucht ist der alte Landwirth sehr zufriecn, von den schönen Gestalten dn I Pferde, die er gesehen, ist er entzückt, das Rindvieh sindet er wesentlich gebessert, das Genossenschaftswesen", sagt er, hat sich auch hier segensreich erwiesen, indem gutes Zuchtvieh gemeinschaftlich t..zt. crn : . t. -7 miuui, x-icuicicn eingericyrer, oie vejte halten; erst in diesem Jahre ist sie in Folge dcS üppigen Gras- und Kleemuchses, sowie der reichen Heuernte etwas billiger geworden. Nachdem der Verfasser noch kurz die Fortschritte auf dem Gebiete des landwirtschaftlichen Maschinenwesens besprochen bat, faßt er den Gesammtcindruck folgendermaßen zusammen: Es erscheint der Fortschritt der Provinz in landwirthschaftlicher Hinsicht in auffallendem Maße; er ist immens; die rüstige Arbeit an der Verbesserung zeigt sich auf jedem Hofe, und Ostpreußen steht hierbei keiner anderen Provinz nach." Was hier von Ostpreußen gesagt wird, gilt durchschnittlich von der gesammten deutschen Landmirthschaft. Dieselbe hat thatsachlich inden letzten Jahrieint
Verwerthung der Butter besorgt wurde. Die Butter hat bis in die jüngste eit ihren lohnenden und hoben Preis beibe-
seyr grojze ortjchntte gemacht. ".aj; trotzdem viele deutsche Landwirthc auswandern, hat seine guten Gründe. Sie glauben eben, und in den meisten Fällen täuschen sie sich auch nicht, hierzulande mit verhältnißmäßig geringen Mitteln große Güter ankaufen und allen ihren Kindern Land hinterlassen können. Wäre Grund und Boden draußen" so leicht zu erwerben, wie hier, so würden schwerlich viele deutsche Bauern auswandern. zzandwirthschaftliches.
Ueber das Befestigen der Kunstwaben schreibt die in Deutschland erscheinende Fachschrift Biene" : Wie Mancher hat sich schon geärgert, wenn er zu seinen Völkern herantritt und sieht, wie hier und dort ein Stück Kunstwabe sich vom Rämchenschenkel losgelöst hat nnd heruntergefallen ist. Gibt es denn keinen besseren Klebestoff, als Wachs und Gummi - Arabicum? Letzteres ist zu spröde, ersteres zu weich, und Holz bindet sich mit Beiden nicht, außerdem ist das Bindemittel zu theuer, und den Vienen geht bei dieser Befestigung auch manche Zelle verloren. Bei jedem LederHändler kann man Wiener Leim erhalten. Derselbe wird in einer Obertasse mit Wasser überschüttet und weichen gelassen; alsdann wird das Wasser abgeschüttet und mit einem Stäbchen verrührt. Der Leim muß so weich sein, daß er sich mit einem Pinselchen' leicht auf die Mitte der Oberleisten auftragen läßt. Ist dies geschehen, dann stellt man die Kunstwabe darauf, drückt sie leicht fest, stellt das Rämchen behutsam bei Seite und läßt es trocken werden, worüber eine Stunde vergeht. Ein solches Rämchen mit Wabe kann man werfen ; eher bricht die Wabe, als daß der Leim losgeht. Da der Leim in der Wärme des Stockes immer härter wird, so ist das Nagen daran für die Vie: nen unmöglich." Die eigentliche Wintermicke (Vicia dura) ist eine vorzügliche Grün-futter-P stanze, insbesondere für das zeitige Frühjahr. Sie gedeiht- auf jedem für die gewöhnliche Sommerwicke geeigneten Boden und wird im September im Gemisch mit Roggen gesäet, am besten die Wicke in Reihen, der Roggen breitwürsig. Auf dungkräftigem Boden zeitig gemäht, gibt das Gemisch noch einen Zweiten Schnitt. Als Wintcrwicken weroen ferner, ebenfalls im Gemisch mit Roggen, aber dem kleineren Samenkorne entsprechend mit geringerer Aussaatmenge, die Sandwicke (Vicia yillosa) und die Vogelwicke (Vicia cracca) mit gleichem Nutzen insbesondere auf Sandooden, jene auf trockenersm, diese auf feuchterem, gebaut. Schon seit einer längeren Reihi von Jahren wird bei den Congressen des deutschen Weinbau-Vereins die Frage der Bekämpfung des Heu- oder Samenwurmeö in eingehender Weife behandelt, da es in den Kreisen der einsichtsvollen Weinbauer allgemein anerkannt ist, daß man gegen diesen, in manchen Jahren ganz ungeheure Beschädigungen anrichtenden Feind des Weinstockes, dem durchschnittlich ein Drittel der Weinernte zum Opfer fällt, nachdrücklich vorgehen müsse und bei richtiger Durchführung auch ganz erfreuliche Erfolge erzielt habe. DaS schädliche Jnsect tritt nach Eintritt des Frühjahrs in einen Entmicklungszustand, in" welchem seine allgemeine Bekämpfung nicht versäumt werden sollte. Es ist dieses daS Auftreten des sogenannten Heuwurmes in den Gescheinen und Blüthen des Weinstockes. Wie früher alljährlich, so wurde auch in diesem Jahre an alle Weinbauer in Deutschland die Ausforderung gerichtet, sich an den Versuchen zur Bekämpfung des Infekts zu bctheiligcn. ; In gewissen Gegenden ist das Abschneiden und Verbrennen der cingetrockneten Markröhrchen und das Entfernen des alten Holzes von Vortheil. Ferner empsiehlt sich das Schwefeln der Weinstöcke, mit dem man zugleich der sögenannten Traubenkrankheit vorbeugt. Hierzu empsiehlt sich ein Gemisch von gleichen Theilen Schwefelblüthe und gepulvcrtem Schwefel, das am Besten zwischen Abends C Uhr und dem frühen Morgen mittelst guter Blasebälge ausgestäubt wird. Belgische Schiedsgerichte. Die belgische Deputirtcnkammer hat mit größter Hast einen Gesetzentwurf erledigt, der bestimmt ist, in die Beziehungen zwischen Capital und Arbeit ein Ele ment friedlichen Ausgleichs oder doch der Milderung zu bringen. Der Entwurf betrifft die Einrichtung von SchiedsundVersöhnungsräthen (conscils d'arbitrage et de conciliation), die jetzt als ganz neue Institution zu den bereits hier und da in Velgienbestehenden Conseils de pnid'hommes (gewerblichen Schiedsgerichten) hinzutreten. Das Gesetz besteht aus 14 Artikeln und bestimmt im Wesentlichen: An iedem ! Orte, wo dies als nützlich eonstairt ist, wird ein Industrie- und Arveltsraty" eingerichtet, dessen Aufgabe eö ist, über die gemeinsamen Interessen der Unternehmer und Arbeiter zu berathen, zwischen diesen entstehende Streitigkeiten zu verhüten und, wenn nöthig, solche zu begleichen. Diese Industrie- und Arbeitsräthe theilen sich in so viele Se ctionen, .als in der betreffenden Localität unterschiedene Industrien bestehen. Sie werden durch königliche Verordnung, die ihren Wirkungskreis festsetzt, in's Leben gerufen. Jede Section besteht aus Jndustrle-Jnhabern und Arbeitern je in gleicher Zahl, wie solche in dem orgallischen Gesetze über die Schiedsgerichte vorgesehen sind. Diese Zahl darf nicht geringer, als 4 und nicht höher, als. 12 sein. Die Arbeiter wählen nach Maßgabe des Gesetzes über die Schiedsgerichte aus ihrer Mitte die Delegirten und deren Stellvertreter für die Section.' Die Jndustrie-Ehefs sind von Nechtswegen Mitglieder des Raths: übersteigt ihre Zahl jedoch die festgesetzte, so bezeichnen sie ihre Vertreter aus ihrer Wtttte ; ist sie kleiner als jene, so wird dieselbe durch den Hinzutritt von Unternehmern aus benachbarten und verwandten Sndu: strien ergänzt. Der beständige Ausschuß des Provincialraths bezeichnet diese Personen. Das Mandat der Arbeiter dauert drei Jabre und kann im Falle von Tod.
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Demission' u. s. w. erneuert werden. Jede Section tritt wenigstens einmal jährlich und zwar auf Berufung des beständigen Ausschusses des Provincialraths zusammen; außerdem beruft letzterer sie in außerordentlicher Weise, wenn die Jndustrie-Ehefs oder die Arbeiter dies verlangen. Jede Section wählt ihren Präsidenten und Sccrctär aus ihrer Mitte. Falls die Umstände es erfordern, beruft der Gouverneur der Provinz die Section derjenigen Jndustrie, in welcher ein Eonflikt entstanden. Kommt in dieser dann eine Versöhnung nicht zu Stande, so wird die Vcrhandlung zu Protokoll genommen und veröffcntlicht. Der König kann den Rath eines Bezirkes zu einer Vollversammlung einberufen, um ihm Fragen und Projekte von allgemeinem, die Industrie öder die Arbeit betreffenden Interesse zu unterbreiten. Die Verordnung, welche eine solche Vollversammlung, oder jene der Provincialbehörden, welche eine Section einberuft, muß die Tagesordnung angeben. Kein Gegenstand, der nicht auf diese Bezug hat, darf in Berathung gezogen werden. .Die Sitzungen finden bei verschlossenen Thüren statt, doch kann der Ratn oder die Section die Veröffentlichung der Protokolle beschließen. Die Negierung kann einen Eommissar behuss Theilnahme an den Vollversammlungen und zwecks Mittheilungen an diese ernennen. Den Mitgliedern der zu Vollverfammlungen vereinigten Nöthe werden Diäten gezahlt, deren Höhe vom beständigen Provincialraths-Ausschuß festgesetzt wird und deren Zahlung zu Lastei des Provincialbudgcts erfolgt. Die Jcachthcile des adoptirtcn Systems, meint die Franks. Zeitung", liegen zweifellos darin, daß der Industrie- und Arbcitsrath nicht permanent fungirt, fondcrn erst auf Intervention der 3cegicrung im einzelnen Falle zusammentritt, dann aber sich selbst und dem Jntercsscnjtrcit in seiner Mitte überlassen wird, ohne daß je die Behörde als ausgleichender Nathgeber sich an die Parteien wendet. Die Folge hievon wird sein, daß in vielen Fällen die Negierungs-Jnitiatioe zu spät, d. h. wenn die Streitfragen bereits einen leidenschaftlichen Eharaktcr angenommen, erfolgen wird. Auch liegt die Befürchtung nahe, namentlich bei dem in Belgien herrschenden politischen Wahlsystem, daß die Negierungs-Jnitiative öfter aus Verlangen der Unternehmer sich geltend mache, als auf Verlangen der Arbeiter, somit bei letzteren Mißtrauen errege. Ueberhaupt dürfte von solchen temporären Zusammenkünften, welche der Autorität permanenter Delegirten - Ausschüsse entbehren, in vielen Fällen eher eine Verschärfung der Conflicte, als ein Ausgleich zwischen den Streitenden zu crwarten sein. Nur als ständig functionirende Einrichtung, an die jede Partei jederzeit von sich aus mit einiger Aussicht auf Erfolg zu appcllircn vermöchte, könnten diese Arbeitsräthe mit der Zeit vielleicht eine gewisse Autorität gewinnen und eine Art industrieller Praxis feststellen. Allein eine solche Autorität neben der administrativen fürchtete die Negierung, und eben darum hat sie es über eine Mangelhafte Lösung des Problems .nicht hinaus Erbracht. Deutsche Lokalnachrichten. Königreich Baiern. Die Buchhandlung G. A. Grau in Hof feierte ihr isojähriges Bestehen. Die drei Söhne dcs Pianofortefabrikanten Günther in Klcinheubach sind in der Blüthe ihrer Jahre beim Baden im Main ertrunken; dieselben waren 15, 18 und 21 Jahre alt. Der eine wollte den anderen retten und so bereitete Bruderliebe ihnen allen ein frühzeitiges Grab. f Jn Landshut der Mitbegründer und langjähriger Vorsitzer des Turnvereins, ein Veteran der freisinnigen Partei, Stadtältester Bernhard Sempcr. 7 In Viechtach der Pfarrer Joseph Hörl, genannt der sitzende Pfarrer". Selbstmord begingen: in Vayrcuth der Ehcvaurleger Fr. Haag, in Erlbach der Häusler Andreas Wild, in Frankclbach der Ackcrer Peter Rcichrath, in Höchstädt a. D. der Oberamtsrichter Schuster, in St. Leonhard der Holzmacher Grashäuser, in Nürnberg der Holzhauer Großhaucr, in Würzburg die 52 Jahre alte Barbara Wenz und Nestaurateur Val. Vonfog. Ertrunken sind : der Vaucrsohn Georg Hausner in Heining, der Ackcrcr Jgnaz Fritz von .Herzmans, der Sohn dcs Bauern Dietl zu Hof, der Sohu des Schneiders Vcck in Lessau, der Sohn des Häuslers Hvrlctz in Passau, der Sohn des Aufsehers Nott in Nebdorf, der Tage:: löhner Joh. Vestner in Sindelbach, de, Brunnenmacher Martin Vöhm in Sirn. ching, der Wagner Scb. Barber in Unterncukirchcn, der Sohn dcs Glasmacher? Schwankt in Zwiesel. Königreich Württemberg. f der langjährige Secretär der württembergischen Bibelgesellschaft, Christian Schweikhardt, in Stutgart. Der5?aufmann Wohlfahrt in Crailshcim feierte mit seiner Gattin das Fest der goldenen Hochzeit. In Herbrechtingen sind die Masern mit großer Hestigkeit ausgebrachen. Ueber 50 Kinder liegen an der Krankheit darnieder. Das 24jährige Dienstjubiläum dcs Schultheißen Grciner in Hirsau wurde, mit angemessenen Festlichkeiten gefeiert. f In Hossingen Johannes Eppler, ein Veteran aus den Freiheitskriegen unter Napoleon I. t der pensionirte Lehrer Karl Schmidt in Wettingen. Der Eisengießer Nollcr in Eannstatt und der im Justizgcbäude in Stuttgart wegen Mcineids inhaftirte Mechaniker Vohner haben sich erhängt; der Bierbrauer Frohmaier aus Deufnngen hat sich erschossen. Ertrunken sind : der Sohn des Schullehrers Löfslcr aus Besigheim, der Sohn des Zimmermanns Vuck aus Emcringcn, die 1 jährige Marie Greiner aus NommelShausen und die 25jährige Katharin Braun aus Wittendorf ; die Ehefrau des Gcmeinderaths Zeeb aus Birkach wurde von einer umstürzenden Mostpresse d:rart verletzt, daß sie bald darauf starb ; der Polizeidicncr Neiber aus Kappishäusern brach das Genick öeim Sturze von einem Kirschbäum. . AusderNheinpfalz. Unter der Anklage der Brandstiftung wurde der Tagncr Franz Kern von Bellbeim in das UntersuchunLsLeWMeins
gebracht. Der Pfarrer Hoos m Kandenheim ein mit reichen Kenntnissen begabtcr beliebter Mann wurde todt in seinem Bett gefunden. Der Studicnlehrcr Kcmlcin in Ludwigshafcn wurde plötzlich irrsinnig. Derselbe lief unbckleidet durch die Straßen. Sein Zustand ist hoffnungslos. Als KrankhcitsUrsache wird das Heidelberger EisenbahnUnglück bezeichnet, bei dem er verletzt wurde. K. klagte seit dieser. Zeit häusig über Kopfschmerzen. s Notar August Dimrath in Ludwigshafen. Selbstmord begingen: in Erbaa) der Bäcker Andr. Noth, in Frankcnthal der Tagncr Peter Schneider, in Kaiserslautern Margarctha Bartz, in Königsbach der Winzer Fischer, in Mutterstadt der Schuster Jos. Magin. In Al'bersweiler verunglückte beim Sprengen im Steinbruch Hemrich Matz, in Erlenbach ertrank die Tochter dcs Ackercrs Joh. Bohlender, in Frankenthal starb der BergmannMich. Jacob in Folge eines Sturzes vom Baume ; in Neustadt verbrannte das Töchterchen des Werkmeisters Blenk, bei Obermicsau ertrank der Sohn des Gemeindedieners Dan. Simon, in Zwcibrücken starb die Frau de? Gärtners Endcr am Sonnenstich. Elsaß-Lothringen. Der Neichstagsabgeordnete Grad in Eolmar wurde wegen Beleidigung der Feldwebel der deutschen Armee in einer Wahlversammlungsrede am 21. Februar zu 500 M. verurtheilt. Grad hatte in seiner Rede des von jeher in allen Zeitungen Deutschlands straflos in ernsten und humoristischen Artikeln behandelten Umstandcs Erwähnung gethan, daß der Soldat, um gut zu fahren, den Löwenanthcil der Sendungen aus der Heimath an nen Feldwebel abgeben müsse. fJn Mäsmünster Gemeindeschreiber Andreas Mayer. Auf dem Militärfriedhofe in Metz wurde ein Denkmal für die den schen Soldaten enthüllt, roelche als Gefangene in Metz 1830 ihren Wunden erlegen sind. Vraunschweig. Anhalt. Lipve. f Hofbuchdrucker Herm. Neubürger in Dessau. Der wegen Vatermordes gefänglich eingezogene Sohn des Auszuglers Lehmann in Düben wurde kürzlich nach letzterem Orte transportirt und einem neuen Verhör unterworfen. Er hat nunmehr eingestanden, die That mit Vorbedacht begangen zu haben. Lehmann hat sich in seiner Zelle im Gerichtsgefängniß erhängt. Der Hauptgewinn der Dctmoldce Lotterie, Equipage mit zwei Pferden, siel auf No. 17,535. Gewinner ist der Goldarbeitcr August Walter in Lcmtto Vom NnSlavde.
Ueber eine gefährliche Dampferfahrt wird der Voss. Ztg." geschrieben: Der am Sonntag Abend (31. Juli) um 7 Uhr von MoorlakeSakrow nach Potsdam fahrende Pcrsonendampfer ist einer' großen Gefahr glücklich entgangen. Der Dampfer, auf dem ich mich befand, war in ruhiger Fahrt bis in die Nähe der Husarenkaserue gelangt, als ein größerer, mit ca. 180 bis 200 Personen vollgepfropfter Vergnügungsdampfer Westhavelland" in seinen Kurs kam und trotz alles Lautens des an der Spitze sich besindlichen Schifsmanns durchaus keine Anstalt machte, auszuweichen, auch das wiederholte Pfcifen unseres Capitäns hatte keine Wirkung, da es von dem Führer des Westhavelland" gar nicht beachtet wurde. Inzwischen waren beide Dampfer, -obgleich unser Eapitän sofort hatte stoppen lassen, sich in beängstigender Weise nahe gekommen ; es schien, als ob der Führer des Westhavelland" erst jetzt durch das Schreien seiner Passagiere auf die drohende Gefahr aufmerksam wurde und daraufhin die Fahrt verlangsamte ; von einem ordnungsmäßigen Ausweichen nach rechts war keine Ncdc, vielmehr schien es, als ob das Angstvolle der Lage denselben vollständig verwirrt gemacht hätte, denn man bemerkte kleine unsichere Vewegungen dcs Schiffes halb nach rechts, halb nach links. Die Entfernung hatte sich inzwischen auf 20 Schritte verkleinert, da warf unser Eapitän unser Schiff mit einer kräftigen Wendung noch so weit nach rechts, als es nur irgend möglich war; der Znsammenstoß der beiden Dampfer war nicht mehr zu vermeiden; indessen hatte die Wendung unseres Capitäns doch den Erfolg, daß sich die Dampfer vorn an der Spitze trafen, während uns sonst der Westhavelland" gerade in der Mitte angerannt hätte. Es steht zu erwarten, daß eine strenge gerichtliche Untersuchung des Vorfalls eingeleitet und der Schuldige zur Rechenschaft gezogen wird ; es handelte sich um Tod und Leben von 300 bis 350 Personen. Uuser Dampfer konnte schließlich seine Fahrt wieder fortsetzen, während der Westhavelland direkt auf's Ufer hielt und auf Sand fest' fuhr; die Insassen desselben dürsten dann wohl ausgeschifft worden sein. . - - In der letzten Sitzung der Akademie der Wissenschaften zu Paris übernahm Pasteur die Functionen des ständigen Secrctärs und hielt eine Anspräche, in welcher er für die Wahl dankte. Der Sitzung wohnte Dom Pedro, der Kaiser von Brasilien bei, dessen Enkelsöhn, Tom Pedro von Sachsen-Eoburg, eine Arbeit über Krystallographie eingereicht hatte. Am Schluß der Sitzung sprach Baron Larrey über den Tod der Elcopatra. Neuere Forschungen haben nämlich zu der Entdeckung geführt, daß die galante Königin von Egvpten gar nicht in Folge eines Schlangenbisses gestorben ist ; sie hat keineswegs eine giftige Viper an ihren Busen gelegt, sondern sich durch Kohlendunstvcrgiftung aus der Welt geschasst. Wie eine Wäscherin, die Liebeskummer hat, ist Cleopatra mit Hilse eines Kohlenbeckens aus der Welt gegangen. Die Akademiker nahmen diese historische Mittheilung unter schal lendem Gelächter entgegen. Die Herz losen ! In S ant a Rosa in Eali fornien fand kürzlich eine Hochzeit statt, die ' allgemeines Aufseyen erregte. - um 54 Jahre alter Mann, ein geachteter Bürger der Stadt, hatte ein 18jähriges Mädchen kennen gelernt und hcirathete dasselbe nach einer Bekanntschaft von nur ! drei Tagen. Hoffentlich werden die j Leutchen es mit der Scheidung nicht ebenso eilig haben,
i WJirmiTtTiiii i Besser als Diamattten ist da ' Geschenk der See! Advokaten Bureau von Ten? 3t Cropsy, ) Limmer 6 und 7 Taldott 3t ew Block. Jndianaroli, 4. April 1887. ) Marshall 5. Wood ?o.: erkhrte Herren! Ich kaufte heute eine Schachtel Ihre Heilmittel genannt Ocean Wave Lim. Bietn Frau und ich brauchten und fanden daß ein auSe,etchneteS Heilmittel ist. 5!ch litt im 1872 än Magenichmerzen und Unverdauiichkeit. Manchmal fand ich zn?ar temporäre rnemai aber dauernde Hilfe, der der Berfuch den ich mit .Ocean Wave Lin t" gemacht habe, übr,ugt mich, daß diese Atttel mir daurnde Hilf bringt. Ich hoffe daß Sie Gelegenheit haben damit vielen Leidenden Hilfe ,u bringen. Achtunglvollfl I. C. D e n n y, Er.Gen. Anwalt. Geld zurüSerstattet sollte dieses Mittel nicht helfen. W z wer den unstr Versprechen nicht brechtn. Itfarsliall O. "Woods & Co. No. 9 Süd Meridian Straße. Jndianaxoli. Ind. Preis tzl. Per Post $1.15. . Mozart - Halle ! Jacob Bos, Eigenthümer Da größte, schönste nnd ültefte derartige Lokal in der Stadt. Die geräumige nnd schön eingerichtete Halle sieht Bereinen, Logen und Privaten zur Abhaltung von Bällen, Couzerten nnd Versammlungen unter liberalen Bedio. gen zur Verfügung. Olckerbeit, Sparsamkeit und Beguemlickkeit ann nicht besser gewahrt werden, als durch die Koch-Gas-Oefen! oknötou. 2 Oft Washington Str. Empfiehlt seine große Auswahl in öl.ckv.ZtevILunFs für Hotels nnd Private. lim Lyrnan Gasolin-Oefen die besten der Welt. Die vorzüglichen Eis Sehälter aus hartem Holz. Argand NangeS u. Kochöfen und FlEUIDra-HKEROK: C. PINGPANR'S ; deutsche Buch - Handlung ! p. 7 Oüb Tttabamastr. Bücher aller Sprachen. Neue und gebrauchte Bücher. Niederlage sozialistischer Werke und Flugschriftm. Anstreicher Arbeiten namentlich Contrakte zum Anstreichen von H ä u se r n werden aus' Schönst avSgisübrl von CARL HOFMANN, 156 Madison Ave. C7 Preise mäßig. Schöne nnd gute Arbeit tvird garautirt. Henry Klansrnann's jrA WstMs, c?0. 2S uud S67 Nord New Jersey Str. Tische, Stühle u. Stände werdm auf Bestellung angefertigt. Möbel werden überzogen, aufgepolstert undlackirt! Matratzen werdm aufgepolstert. Neue Rohrgeflechte für Stühle. DiUkae Vretse, Prompte Bedienung OVM?IL.3 can learn the exact cost of any proposed line of advertising in American papers by addressing Geo. P. Rowell & Co., Newspaper Advertising Bureau, 1O Spnxse St., New York. nd lOot for lOO-Pao Paro!sit
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