Indiana Tribüne, Volume 10, Number 334, Indianapolis, Marion County, 22 August 1887 — Page 2

Zndiana Tribune. Erscheint Kig litZ snd SOVStagb.

UtSgUcht XrttBnt lostet durch dn XHmil CmtlpirBoi, IU onn ag .TrtdZne b et per och Bfik ,usae li tl. V, loiMUIt t C3tail8ia;Uni 5 I JaN. Sfgee: 120 JD. &ötblan&Ür. Indianapolis, Ind., 22. August 1887. Der Hund als Netter. Vor etwa zchnJahren," so erzählte (Fept. Clark aus Illinois neulich einem Berichterstatter ,, hatte ich am WichitaFluß in Teras einige Ländereieil gekauft nd begab mich nach ein paar Monaten auf die Reise nach meiner Besitzung. Ich wollte dort eine Viehranch anlegen. Mein Begleiter war ein großer SchäferKund, den ich seiner ungewöhnlichen Intelligenz wegen sehr werthschätzte. Von Fort Worth aus fuhr ich mit der Eisenbahn noch 25 Meilen weit, dann mußte ich die Reise zu Pferde weiter fortsetzen. Ich miethete mir ein Pferd für eine Woche, ließ mir die Richtung genau beschreiben, welche ich zu verfolgen hatte, und begab mich guten Muthes aus den Weg. Das Wetter war herrlich, und fünf Meilen weit ging Alles gut. Da fing Prinz", der Hund, an, sehr unruhig zu werden. Dreimal lief er vor das Pferd, als ob er versuchen wolle, dasselbe den Rückweg antreten zu lassen, und als ihm dies nicht gelang, setzte er sich am Wege nieder und begann, ganz schauerlich zu heulen. Ich stieg vom Pferde, um nachzusehen, was dem Hunde fehle, konnte jedoch an ihm nichts Auffallendes entdecken. Prinz" hörte mit dem Heulen auf, lief aber den Weg zurück und war nur mit Mühe zu bewegen, wieder voran zu gehen. Als er sah, daß ich nicht gewillt war, die Rückreise anzutreten, brach er von Neuem in ein klägliches Geheul aus, sodaß ich auf die Vermuthung kam, er sei in Folge des veränderten Klimas toll geworden. Es dauerte eine Viertelstunde, ehe ich mit dem Hunde fertig war und weiterreiten konnte. Es war meine Absicht, auf einer 16 Meilen, entfernten Ranch zu übernachten. Wollte ich mein Ziel noch vor Anbruch der Nacht erreichen, dann mußte ich mich beeilen. Ich gab meinem Pferde die Sporen; winselnd und mit eittgekniffeuein schwänze folgte mir bei Hund. Ich erreichte mein Ziel an diesem Tage nicht. Es brach ein heftiges Gewitter aus, und in dem Toben des Sturmes flüchtete ich mich in einen Hain, wo ich für eine Stunde unter den Bäumen Schutz fand. Mein Hund zeigte unterdessen fortwährend große Unruhe und geberdete sich so auffallend, daß ich nahe daran war, ihn todtzuschießen. Als ich weiter reiten wollte, wußte ich nicht mehr, welche Richtung ich einzuschlagen habe. Ich ließ mich dadurch jedoch nicht beirren und ritt weiter, bis ich gegen neun Uhr Abends eine kleine Hütte erreichte, die m einem kleinen Thale an einem der Nebenflüffe des Wichita stand. Auf meinen Anruf trat aus dem Hause eine etwa -40 Jahre alte Frau heraus, deren Aussehen . durchaus nicht vertrauenerweckend war. Ich fragte sie, ob ich hier übernachten könne. Sie sagte sofort zu und lud mich ein, in das Haus ;u kommen. Dann führte sie mein Pferd in einen aus Buschwerk errichteten Stall in der Rabe und sorgte für dasselbe, bis ihr Mann heimkam, der aus der Jagd gewcsen war. Der Kerl machte auf mich einen noch schlimmeren Eindruck, als seine rau, und ich wäre gern weiter hinaus in die Rächt geritten, hatte sich am Himmel nicht ein neuer Gcwittersturm gezeigt. Die Frau verhielt sich schweigsam, der Mann überhäufte mich jedoch mit Frag.cn über meine Herkunft und über meine Verhältnisse, bis er ziemlich genau wußte, wie es mit mir stand. Unterdessen wagte sich mein Hund nicht in die Nähe des Hauses, sondern blieb etwa 500 Schritt von demselben entfernt und heulte fortwährend. Zum Abendessen gab es Kornbrot, Speck und schwarzen Kafsee, wie gewöhnlich in Teras. Dann gingen wir zu Bette. Die Hütte besaß nur zwei Zimmer. In dem einen war das Lager für mich aufgeschlagen, während in dem andern meine Gastgeber" sckliefen. Es war bereits nach 10 Uyr. Ich war dem Einschlafen nahe, als mich ein leises Winseln weckte. Es war mein Prinz", der draußen an der unverschlossenen Thüre kratzte. Ich wollte ihn in das Zimmer hereinlassen, er lief jedoch sogleich wieder fort, als ich die Thüre öffnete. ES war bereits nach Mitternacht. Ich zvar längst eingeschlafen, als mich wieder das laute Geheul meines Hundes an der Thür weckte. Zuerst wollte ich aufstehen und ihn todtschießen, dann aber hörte ich, wie der Mann im ?!ebenzimmer mit bloßen Füßen aus dem Bette stieg und sich durch die Hinterthüre in's Freie begab. Ich horte ein Stöhnen und Seufzen, glaubte aber, der Mann habe nur meinen Hund beruhigen wollen. Dann wurde Alles still. Prinz lief wieder vom Hause fort, und ich drehte mich zur Wand, um wieder einzuschlafen. Ich bemerkte dabei, daß die Thüre zum Nebenzimmer offen stand. Der Sturm war vorüber. und heller Mondschein drang durch die Fenjter m dte Hütte hrnem. Ich jah, wie die Frau aus ihrem Bette aufstand, unq richtete mich in die Höhe. Die Frau kam näher. Sie stieß die Thüre zu meinem Zimmer auf und stand im nächsten Augenblick an meiner Seite. In ihrer Hand hielt sie eine leichte Art und hob dieselbe drohend in die Hohe. Sofort wußte ich, daß es aus mein Leben abgesehen war. Der erste Hieb sauste herab, ich bückte mich jedoch und mich ibm auf Haaresbreite aus, dann sprang lch aus dem Bette und begann mit der Frau ein fürchterliches Ringen auf Leben und Tod. Ich hatte ihr bereits sämmtliche Kleider vom Leibe gerissen, und noch .immer wehrte sie sich mit der Kraft der Verzweiflunq. Da kam mein Prinz" . beulend zur offenen Hlnterthüre in das Haus hineinaerannt und stürzte sich sofort auf meine Feindin, , Er würde ßc zerrMn

haven, wenn ia) tym rncnt gewehrt hätte. Die Frau gab sich gefangen. Ueber und über blutend und mit wild aufgelöstem Haar ließ sie sich von mir an Händen und Füßen binden, dann legte ich sie auf's Bett und begab mich in's Freie, um nach ihrem Manne Umschau zu halten. Ich fand ihn bald. Er lag vor der HauSthüre auf seinem Rücken, als ob er schliefe. Meinen Revolver fest in der einen Hand, trat ich zu ihm. Ich sah, daß er todt war, konnte jedoch an seinem Korper keine Verwundung entdecken. Erst als ich ihn umdrehte, bemerkte ich, daß ein langes Schlachtmcsser ihm tief im Rücken steckte. Das Räthsel war gelöst. Er hatte mich mit dem Messer ermorden wollen, war aber vorerst hinausgegangen, um meinen Hund fortzujagen. Er war dabei über eine im Hofe hängende Waschleine hinterrücks gefallen und hatte sich dabei durch einen merkwürdigen Zufall selber das Messer in die Brust gestoßen. Die Frau war ihm nachgegangen, und als sie gesehen hatte, was eigentlich mit ihm geschehen war, beschloß sie auf eigene Faust, mich zu ermorden und auf meinem Pferde fortzureiten. Der Plan mißlang ihr. Ich ließ sie gebunden wie sie war, und ritt augenblicklich aus der. fürchterlichen Gegend fort. Was aus der Frau geworden ist, weiß ich nicht. Jedenfalls ist es ihr später gehingen,' sich von ihren Banden zu be freien. Seit jener Zeit hielt ich meinen Prinz" in noch höheren Ehren, wie zuvor." Sie kaufte sich ihn. In New Iork schwebt gegenwärtig nv; Nichtcr Donohue ein Proceß, wie er wohl nur selten in den Annalen der Jurispruden; vorkommt. Der Sachverhalt ist folgender: Im Jahre 1871 war in Nero Iork der Baumeister David Robins gestorben. Er hinterließ ein Vermögen von über einer Million Dollars, welches zu gleichen Theilen unter seine Tochter Sarah A. Robins und seinen Sohn Francis F. Robins, der gegensartig an der New Yorker Börse Maklergeschäfte betreibt, vertheilt wurde. Kurze Zeit darauf erhielt Sarah noch $80,000 als Erbschaft von einer reichen Tante, jedoch unter der Bedingung, daß Sarah nur die Zinsen von diesem Gelde benutzen dürfe und das eigentliche Eapital ihren gesetzlichen Erben zu hinterlassen habe. Als der alte Nobinö gestorben war, zog seine Tochter in das Buckingham Hotel an der Fünften Avenue, wo ihr Bruder mit seiner Frau gleichfalls logirte. Sie hatte in dem Hotel noch nicht lange gewohnt, als sie rs für gerathen fand, gegen ein körperliches Leiden die Hilfe des in dem nur hui Häusergevicrte cntfernten Windsor Hotels wohnenden Knetdoctors" I. G. Johnson in Anspruch zu nehmen. Bald hatte sie sich in den Mann verliebt und machte auch daraus ihm gegenüber kein Hehl. Er erwiderte, er habe sie gleichfalls sehr lieb, doch stehe ihrer Verheirathung ein kleines Hinderniß im Wege. Im Windsor Hotel habe er bereits Frau und Kind. Die Frau sei zwar nach den Gesetzen von Illinois von ihm geschieden, doch lebe er noch mit ihr zusammen, um das Kind besser erziehen zu können. Gäbe es einen Ausweg-, seine erste Frau loszuwerden, dann wolle er sie Sarah gerne heirathen. Das liebcstolle Mädchen fragte den Advoeatcn Malcolm, der bereits für ihren Vater thätig gewesen war, um Rath.' Der Advokat meinte, sie' thäte besser, sich von dem Manne fernzuhalten. Ihr Bruder begab sich in das Windsor Hotel zur Frau des Knetdoctors. Letztere stellte entrüstet in Abrede, daß sie von ihrem Manne geschieden sei, und der Bruder verfehlte nicht, .dies seiner Schwester mitzutheilen, in der Hoffnung, daß sie von nun an die Liebschaft mit Johnson aufgeben werde. Diese Hoffnung erwies sich jedoch als trügkrisch. Eines schönen Tages waren Sarah und ihr Galan verschwunden: sie hatten sich und ihr Glück den Wogen des Meeres anvertraut und waren nach Europa entflohen. Tort gebar Sarah ihrem Gatten" ein Kind. Sie wollte von dem Manne ihrer Wahl jetzt erst recht unter keinen Umständen lassen. Eharles H. öteed, der bekannte Vertheidiger Guiteaus, welcher neulich einen Selbstmordversuch machte, wurde von Sarah mit der Ausgabe betraut, der ersten Frau Johnsons $50,000 anzubieten, wenn sie sich von ihrem Manne sch eiden lassen wolle. Frau Johnson nahm sich den Advokaten Augustus Prentiß zum Anwalt und verlangte Hl 00,000. Es folgten langwierige Ünterhandlungen, bis Sarah schließlich durchsetzte, daß Frau Johnson sich für etwas wemaer als $100,000 in Illinois von ihrun Manne scheiden ließ und dann mit dem Gelde in der Tasche und mit ihrem Kinde nach Europa reiste, wo sie noch gegenwärtig weilt. Sarah hat sich jetzt gesetzlich" mit Dr. Johnson rerheirathet und ist Mutter zweier Kinder. Sie wohnt mit ihrem Gatten in Eentre Rutland in Vermont. Die Geschichte mit ihrem Manne wäre vielleicht nie öffentlich bekannt geworden, doch hat der Advokat Malcolm sie um $10,000 Gebühren für geleistete Dienste verklagt und in der Klageschrift Alles haarklein erzäklt, weil die Dame sich geweigert hat, iym das Geld auszuzahlen. Jetzt ist der Scandalprvceß fertig und Jedermann ist neugierig, ob Frau Sarah, die für ihren Mann bereits nahezu $100,000 bezahlt hat, gezwuugen werden wird, für ihn noch $10,000 mehr herzugeben. Such is life ! Reiche Junggesellen.

In New Aork sowie in anderen Großstadten des Landes wird es jetzt Mode, daß Junggesellen, sowie überhaupt alleinstehende Männer das Leben in den Hotels uno Kosthäusern ausgeben und ihre eigene Wirthschaft führen. Besonders wollen die reichen Junggesellen von keinem Ho-tel-oder Kosthauswirth mehr abhängig sein. ' Sie miethen sich je nach ihrem Bedürfniß und Geschmack in einem eleganten Hause mehrere Zimmer, richten dieselben vollständig ein, halten sich einen Bedienten, vielleicht gar einen eigenen Kg&, und leben wie unser Herrgott in

Frankreich, ohne daß ihnen die Geschichte mehr kostet, als wenn sie im Hotel geblieben wären. ,,Eine gute Jungzesellen-Wohnung" so erzählt ein englisches Blatt ,,kann in dem besten Stadttheile Rcw Yorks für $500 bis $S00 jährlich gemiethct werden. Sie besteht aus mindestens brcj Zimmern und einem Raume zum Baden und hat freie Beheizung und heißcs und kaltes Wasser, ist aber natürlich nicht möblirt. Versteht sich der Miether dazu, die Zimmer auf ein Jahr oder auf längere Zeit von vornherein zu miethen, dann ist der Eigenthümer dcS Hauses gtnt bereit, ,,cin Uebriges" zu thun und die Zimmer recht anständig in Ordnung zu setzen. Der Miether kauft dann Tcppiche, Möbel, ein Piano, verschiedene Nippsachen und richtet sich die Wohnung ganz nach seinem eigenen Geschmack ein. In der Regel ist auch eine Restauration in der Nähe, aus welcher er seine Mahlzeiten zu einem ,, billigen" Preise 50 Cents für die Mahlzeit sind für den reichen Junggesellen eine Kleinigkeit beziehen kann. Manchesmal passirt es, daß zwei guti Freunde den Beschluß fassen, zusammen Haus zu halten. Sie haben vielleicht in früheren Jahren auf demselben Eollcge studirt oder kennen sich sonst gut genug, um zu wissen, daß sie mit einander gut auskommen werden. Sie miethen sich also gemeinsam eine aus sechs bis sieben Zimmern bestehende Wohnung, für welche sie ungefähr $60 bis $65 monatlich bezahlen. Haben sie dieselbe ordentlich möblirt, dann, stellt sich der Lebensunterhalt für sie verhältnißmäßig billig. Sie halten sich eine Köchin, die ihnen $25, und einen Diener, der ihnen $20 den Monat kostet. Gie für ihren Tisch nothwendigen Lebensmittel kosten ihnen, wenn sie ..bescheiden" sein wollen, etwa 870 den Monat. Im Ganzen genommen belaufen sich ihre beiderseitigen Ausgaben auf etwa 200 den Monat, sodan also ein Jeder von ihnen jede Woche ..nur" ungefähr $25 zu bezahlen hat. Dafür aber haben sie es auch gut. Sie sind Herren in ihrem Hause, brauchen sich um keinen andern Menschen zu kümmern und essen und trinken, was sie wollen, ohne daß sie es nöthig haben, sich in die Hausregeln eines Hotels zu fügen. Trotzallcdcm will es bei manchen Junggesellen" mit dem Einkommen nicht reichen. Sie verbrauchen nebenbei zu viel. Von einem derselben in New Jork wird erzählt, er habe ein festes Jahreseinkommen von $6000, doch werde er damit in den ersten sieben Monaten des Jahres fertig und müsse in den übrigen fünf Monaten förmliche Entbehrungen leiden. Der arme, reiche Jung, geselle!" Vom Jnlande. Im unteren Californien sindct man Mahogoni-Holz so häusig, daß dasselbe dort das billigste BrennMaterial für häusliche Zwecke bildet. In dem kalten Neu-Schott land sind in diesem Jahre trotz der späten Fröste im Juni und der Dürre Heu, Getreide, Kartoffeln und Obst im Durchschnitt recht gut gerathen. In Richnrond in Virginien will man in diesem Aahre bereits am 1. September wieder mit dem Austernhandcl beginnen. Einige Firmen in der Stadt verkaufen übrigens Austern den ganzen Sommer hindurch. In New bürg, N. starb kürzlich die Gattin von William Ogle. Sie hinterließ neun Kinder, von denen fünf drei Knaben und zwei Mädchen taubstumm sind. Ein sechstes ebenfalls taubstummes Kind ist vor einiger Zeit gestorben. Das jüngste Kind ist erst einige Tage all. Im St. Josephs Hospital zu Jolict in Illinois liegt jetzt seit länger als 220 Tagen eine Frau Herbert im Starrkrampf und ist seit dieser Zeit nicht zum Bewußtsein gekommen. Es wird ihr täglich etwas Nahrung eingeflößt, doch genügt diese kaum, denn die Kranke besteht nur noch aus Haut und Knochen. Ein Arzt, der die Frau bereits früher behandelt hatte, behauptet übrigens, sie sei eine Sin.ulantin. Jedenfalls aber meint sie es dann mit ihrer Hysterie ernst. EinigeDamen vonChesley in Eanada waren kürzlich auf der Farm eines gewissen Robert Miller mit Beeren pflücken beschäftigt. Es gelang ihnen, einige Eimer voll zu sammeln, und sie stellten die Eimer an einen, wie sie glaubten, sicheren Ort. Wer malt jedoch ihr Erstaunen, als sie nachher fanden, daß ein Bär einen Eimer voll gefressen und den Inhalt der anderen Eimer auf dem Boden herum zerstreut hatte. Der Farmer hatte gleichfalls den Bären gesehen, kam jedoch zu spät, um ihn verjagen zu können. In Süd-Carolina nimmt die Wassermelonen:Cultur von Jahr zu Jahr zu. Bis jetzt sind allein aus Barnweck Eounty 711 Wagenladungen mit je 1200 Melonen nach New York, Baltimore, Philadelphia und verschiedenen

' westlichen Plätzen verschickt worden. Die ganze Ernte wurde von Handlern aus dem Norden aufgekauft. Der NettoProsit bei den bisherigen Sendungen aus jenem Eounty betragt $50,000, und es werden noch 300,000 Melonen verschickt werden. Der Anbau derselben rentirt sich besser als Baumwolle. In Philadelphia wurden die BrauercbBesitzer Ehristian Stengel, Friedrich Krause, Friedrich Schmamb und Gottlieb Jtitter von dem Inlandsteuer:Eollcctor Gerker wegen Verletzung der' Steucrgesetze verhaftet und ihre Brauereien mit Beschlag belegt. Die genannten Brauer mit Ausnahme Schwambs leisteten sofort Bürgschaft, und es wurde ihnen demzufolge gestattet, ihre Geschäfte bis auf Weiteres fortzuführen. Gegen den Brauer George Schnitzer wurde eine Civilklage anhängig gemacht; er wird beschuldigt, ungültig gemachte Steuermarken von Neuem benutzt zu haben. Es sollen noch mehrere andere Verhaftungen von Brauern in Philadelphia bevorstehen. Der amerikanische Consul Dupre in San Salvador schließt einen Bericht an das Staats-Departement zu Washington mit folgendem Absatz : Der Handel der Pacific-Staaten von CentralAmerika bleibt sehr begrenzt, bis eine Eisenbahn durch diese Revubliken ngö

.Wira?

Sän Francisco gebaut wervennnrö. Kl. P. Huntington kaufte die 7ö Meilen lange Eisenbahn von San Jose an der Küste nach Guatemala. Er hat bereits einiae Linien in Orcaon und Californicn ! in seinem Besitz und muß die ccntralamenkanlche Bahn kaufen, um eine inter-oceanische Route zu haben. La Union in Salvador am stillen Ocean ist ein ausgezeichneter Platz für HandelsUnternehmungen, welche von wohlhabenden und thatkräftigen Amerikanern unternommen werden könnten, und eignet sich vermöge seines guten Hafens gan; ausgezeichnet zum Endpunkte einer Eisenbahn." Senator Farwell erzählt wunderbare Dinge von Alaska. Unter Anderm tritt er gegen ein Vorurtheil auf, welches sich gegen das Klima von Alaska Ausgebildet hat. Es sei nicht wahr, daß die Arbeit in den dortigen Minen nur während einiger Monate im Jahre betrieben werden könne. Die Dampfer können jeden Tag imJahre in den Dock laufen und laden und ausladen. Im Winter sei es in Chicago kälter, als in Sitka, welches in der Breite von Edinburg in Schottland liegt. Farwell sagt, er wolle lieber eine Mine in Alaska haben, als sonst irgendwo in den Ver. Staaten. Alaska habe sehr große Aussichten für die Zukunft und werde dereinst noch durch seinen Mineralreichthum berühmt werden. Sollte es festgestellt werden, daß der Winter die Arbeit in den Minen nicht unterbricht, dann wird diese Thatsache allein einen Boom" für Alaskc in's Leben rufen. Der kleine Ort Velpre ii, West Virginien war seit geraumer Zeit durch eine aus Negern bestehende Brand-stifter-Vande in Angst und Schrecken versetzt worden. Erst vor einigen Nächten gelang es, den gefährlichsten dieser Hatunken abzufangen, einen gewissen Lcm" Johnson, der in dem Rufe stand, ein notorischer Dieb, Einbrecher und verwcgcner Brandstifter zu sein. Eine ökcgerin, die Frau eines der Mitglieder der Bande ökamens Owens, wurde zur Verrätherin an den Genossen desselben. Die Kerle entwarfen vollständige Pläne zur Ausführung ihrer Schandthaten; meistens war es auf Mord und Raub abgesehen. Owens wurde gleichfalls verhaftet und legte ein vollständiges Geständnis; ab. Unter den Brandstiftern befand sich nur e i n Weißer, er hatte sich aber der Gleichförmigkeit wegen das Gesicht und die Hände mit Kienruß angestrichen. Dieser nicht waschächte Neger war der nominelle Führer der Bande, doch war das gefährlichste Mitglied derselben der jetzt verhaftete Johnson. Wahrscheinlich wird man bald auch die andern Räuber erwi schen können. Auch ein b i ed er er Ka nu k" ist aus den Sägemehlschwindel hincingefallen. Ein Ziegelei - Besitzer in St. Thomas in Eanava erhielt vor einigen Wochen ein gedrucktes Schreiben aus New ?)ork, worin ihm $1000 gefälschte GreenbackS für $100 angeboten wurden. Als Probe für die geleistete Arbeit" wurde die Hälfte eines echten Eindollarscheins mitgesandt. Der Zicgler nahm die halbe Banknote nach einer Bank und erfuhr dort, sie sei echt. Dies stellte ihn zufrieden. Er reiste nach New Jork und kaufte für $300 in gutem Gelde $3000 der nachgemachten Geldscheine. Als das Geld abgezählt war, wurde es in eine Kiste hineingelegt und per Erpreß nach Busfalo gesandt. Als der voulcUbeFalschmünzer in Busfalo anlangte, fand er aus daß er beschwindelt roar. Die Kiste enthielt nur Kohlenasche und Papierschnitzel. Enttäuscht langte er endlich in seiner Heimath an. Er war um das Reisegeld und um H300 ärmer, wohl aber um eine Erfahrung reicher geworden. Lieber wäre es ihm freilich gewesen, wenn er die Erfahrung nicht gemacht iatte. Deutlcke Lokal - Nachrichten. Thüringische Staaten. f In Weimar der Freiherr .GleichenRußwurm, ein Schwiegersohn Schiller's. Er hatte sich 1823 mit des Dichters jüngster Tochter Emilie vermählt. Das Wölkner'sche Ehepaar in Raitzhain feierte seine goltene Hochzeit DaS in Rudolstadt abgehaltene Sängerfest des Thüringischen Sängerbundes gestaltete sich zu einem der gelungensten seit dem Bestehen der Vereinigung. Kürzlich schlug der Blitz in das Anwesen des ehemaligen Schultheißen Bener in Lichtenhain bei Oberweißbach, wodurch das Wohnhans sowie eine daranstoßende Scheune ein Raub der Flammen wurden. Beyer und seine Tochter, die sich im Wohnzimmer befanden, wurden vom Blitz betäubt. Der Oekonom Ehr. Müller hat sich erhängt. Hessen-Darmstadt. f der frühere Bürgermeister und Landtagsabgeordnete Werner Ramsveck jr. in Alsfeld. Der 50. Jahrestag der Erösf nung des Predigerseminars in Friedberg wurde mit. angemessenen kirchlichen und j öffentlichen Festlichkeiten begangen. Die bei ihren Eltern m Rlerstem wohnende Wittwe des verstorbenen Geometers Neinmuth aus Osthofen hat sich ertränkt. Die Heilsarmee hat nun auch in Worms ihren Einzug gehalten, es steht aber stark zu bezweifeln, daß ihr Unternehmen erfolgreich sein wird. G r o ß h e r z o g t h ü m Baden. Vier Studirende des Polytechnikums in Karlsruhe, und zwar die Maschinenbauer Joseph Hick aus Düsseldorf, Gust. Derschow aus Frankfurt a. M., WilHelm Weich aus Baden-Baden und Rudolph Reumann aus Lauda, wurden wegen Zweikampfs zu 3 Monaten Festungshaft verurtheilt. I. Egesmener und Frau in Breiten feierten das Fest der goldenen Hochzeit. Mannheim ist von einem Fräulein Dorothea Wespin, welches kürzlich in Karlsruhe g,storben ist, zur Univerjalerbin ihres ca. 400,000 M. betragenden Vermögens eingesetzt worden. Das Vermachtniß soll zur Errichtung eines Waisenhauses für Kinder chriztlichcr Konfession verwendet werden. Heinrich Becker in Reckargemünd wurde wegen Sittlichkeitsverbrechen zu 13 Monaten Gesängniß verurtheilt. Pflugwirth Wilmann von Unterentersbach wurde wegen Anstiftung zum Meineid verhaftet. Der Postbote . Friedrich Müller in Pforzheim wurde wegenDicbstahls. Eröffnung und Unterdrückung von

- - '-' v - - - - - Briefen und Unterschlagung im Amt zu 1 Jahr 10 Monaten Gesängniß verurtheilt. Der wegen Hehlerei Mitangeklagte Pfandlciher Roller wurde freigesprochen. Landwirth Friedrich Vek von Helmstadt hat sich erhängt, die Tochter dcö Maurers Schäscr von Mannheim hat sich ertränkt und der 59 Jahre alte Jos. Groß von Ocdsbach beging Selbstmord, indem er sich die Kehle durchschnitt. In Folge Sturzes von der Leiter resp, vom Gerüst starben: der Landwirth Jos. Glattfeldcr von Baltcrswcil, die Maurer Georg Kaiser von Hilsbach und Karl Kohlmüllcr von Reihen und der Arbeiter Karl Richte von Schönberg bei Lahr; der 30 Jahre alze Jos. Hildcnbrand von Ermsbach, der 44 Jahre alte Sos. Dorer von Rohrbach und der Küfer Jäger von Uuterschwandorf wurden durch Blitzschlag getödtet (des letztgenannten Haus wurde dabei stark beschädigt) und der Sohn deS I. Morsch in Haßmersheim, der Bahnarbeite? Stärk von Jmmendingen, der Sohn des Fabrikaufsehers Hagenbuch in Ottcnheim und derBahnarbeiter Schätzte von Villingen sind ertrunken. Provinz Westpreußen. Johann Gartmann und Frau in Weichselmünde feierten das Fest der goldenen Hochzeit. Der Wunder-Doctor Hippler von Adlershorst wurde zu 1 Jahr Gefängniß verurtheilt. Färbercibesitzer E. Bähte in Schöneck feierte das 60jährige Burger- und V!eljterjubllaum.. Ertrunken sind: der Arbeiter Lincwski von Gallnau, die 12 Jahre alte Hulda KlawrznnSka von Krebsberg, der Arbeiter Joyann Grocz von Ponczau, der Sohn dcS Besitzers Kirschke in Rosenberg und der einzige Sohn der Wittwe Schwenson in Sckwetz; der erwachsene Sohn des MühlcnbesitzcrS Lange in Lindenau starb in Folge Sturzes vom Wa: gen. Provinz Pommern. f Rittergutsbesitzer Franz o. Flemming, ErblandmarsHall in Pommern und Kammin, Mitglied des Herrenhauses. Bei der Abendmahlspende im Dorfe Klötzin ereignete sich ein bedauernswerthcr Unfall. Durch irgend ein Versehen war in den Becher anstatt des WcineS Fleckwasscr gegossen. 25 Personen tranken davon, ohne dies zu merken, oder den Muth zu haben, den Geistlichen auf den wirklichen Inhalt deS Bechers aufmcrksam zu machen. Da stellte sich bei dem Ersten Erbrechen ein, und unter den Rufen: Wir sind vergiftet!" folgten der Reihe .nach die übrigen. In der Kirche entstand ein furchtbarer Tumult und allgemeines Entsetzen. Glücklicherweise ist für Keinen, der aus dem Kelch den gefährlichen Trank zu sich genommen hat, Lebensgefahr vorhanden. Wie das Versehen gekommen resp, wer daran scbuld ist, konnte noch nicht festgestellt werben. Durch Unglücksfälle kamen um's Leben: der Bauer Bülow von Cunsow, der Arbeiter Hille von Gollnow (in Folge eines Sturzes) und ein Sohn des Arbeiters Kühl in Parnitz und der 17 Jahre alte August Gcdonius von Rügenwalde (ertrunken). Provinz Schleswig -Hol stein. Bei den Gräbern der 64 in Rübel bestatteten Soldaten, welche bei der Erstürmung von Düppel sielen, wird ein Denkmal errichtet werden. Du'rch Unglücksfälle kamen um's Leben; die Schwägerin des Hofbesitzers Feil in Vrunsbüttlerkoog und der Schulamtskandidat Olin von Sondcrburg (ertrunken), der Landmann Nissen von Horsbüll (durch Hufschläge seiner Pferde getödtet) und der Maurer Nchls von Kiel (in olge eines Sturzes). wy r u i e tt v U r g. Ter Fideikommißbesitzer Frhr. v. Laf fert auf Bammcrcez erklärte seinen Konkurs ; verfehlte Güterkäufe,besondcrs im Hannover'schen, sollen den Hauptgrund dazu bilden. Ueber den großen MajoratSbcsitzcr Gras Bassewitz-Schwicsscl, Sohn des im vorigen Jahre verstorbenen Ministerpräsidenten Graf Basscwitz, frühcrcr Ofsizicr der preußischen GardeKavallerie, ward von Gerichtswegen ebenfalls der Konkurs verhängt. Der Hofgänger Johann Grob aus GroßWüstcnfclde ist wegen verbrecherischen Angriffs auf ein I2jähriges Mädchen aus Tcnse in Haft genommen worden. Der Sohn dcS Maurers Licrmann in Warin ist beim Beim ertrunken. Freie Städte. Das Ehepaar Rottelmann in Hamburg feierte die goldene Hochzeit. Der erste Dampfbaggcr zum Beginn der WeserKorrektion ist bei Lienen in Thätigkeit gesetzt und damit eine kleine Erösfnungsfeicr zu dem großen Verk verbunden worden. Stcuerdirektor H. Dicrking in Bremen ist einem Schlaganfall erlegen. In der Verhandlung des Seeamts in Brcmerhafen, betreffend die Strandung des Norddeutschen Llovddampfcrs Oder", beantragte der ReichSkommissär die Patcntcntziehung gegen den Kapitän Pfeiffer. Der Antrag richtete sich nicht allein gegen die Person des Kapitäns, welcher in leichtsinniger Weise durch zu nahes Ansegelnder unbekannten Küste in dunkler Nacht das .Schiff, die Ladung und Menschenleben in Gefahr gebracht, sondern vor allem gegen den gemeingefährlichen Unfug, gegen die Sucht, möglichst schnelle Reisen zu machen. Die Urtheilsverkündigung wurde vertagt. In Vcgesack, aus der Werft der Bremer Schiffbaugesellschaft, wurde ein lleucrbautcs eisernes Vollschiff vom Stapel gelassen und aus den Namen Nire" cctauL Pathin war Frl. Schürenbcrg. Dasselbe ist das zweitgrößte, welches auf der Weser erbaut worden ist und ging kürzlich in den Besitz der Rhederci Gildcmcistcr'ck RicS über. S ch w e i z. Vom Schwurgericht in Thun wurde der gewesene Kassier der Spar- und Leihlasse Joh. Fricdr. Hirt von Stilli, Aargau, wegen wiederholter Unterschlagungen znm Nachtheile dieses Instituts im Betrage von 47,813 Fr. 45 Ets. und wegen wiederholter Fälschungen von Privaturkunden zu 3 Jahren Zuchthaus verurtheilt. Die der Begünstigung der Veruntreuungen bez. der Hehlerei angeklagte Frau Marie Elisab. Schütz, geb. Jsler, erhielt 30 Tage Gefängniß. Der während zwei Wochen vermißte Joseph Deß von Zei.hen wurde im Walde

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Luxus !

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