Indiana Tribüne, Volume 10, Number 332, Indianapolis, Marion County, 20 August 1887 — Page 3

U. H. DOM'S

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Suzvtt's Ende.

Von EMil Peschkau. lFortstkung.) Als Mathieu in's Haus trat, kam ihm Gilbcr'te entgegen, ein schlankes, scl'vn stark abgeblühtes Ä1!ädchcn mit schwarzem, über der Stirne gescheitelten und glatt gekämmten Haar und rcgel mäßigen, aber reizlosen Zügen. Sie war blasser als gewöhnlich und sah so erregt aus, daß Mathieu plötzlich an Herrn Favarollcs dachte. Es lief ihm kalt über den Nucken und er betrachtete sie argwöhnisch, während sie sich ihm näherte. Aber nein. Dieses stille, lei denschaftslose Mädchen, dieses sanfte, bescheidene Wesen und eine so gräß liche That es war Wahnsinn, nur daran zu denken.. Herr Favarolles hätte gewiß gelächelt, wenn er angesichts die ser Nonnengestalt an seznm Verdacht er innert worden wäre, und er hätte gewiß ironisch gefragt: Monsieur Gerard wo bleibt Ihr psychologischer Scharf' blick?" Gilberte kam rasch auf itn zu und rief ihm schon von Weitem einen Gruß entgegen. Gott sei Dank, daß Sie kommen, Herr Mathieu," sagte sie dann mit be bender Stimme, Ich war voll Anast und sehe fortwährend nach der Uhr. Mit Herrn Gerard geht es schlecht." Mathieu sah sie bestürzt an. Mein Vater was ist mit ihm ?" Er ist krank, sehr krank aber er will keinen Arzt." Krank? Es wird so schlimm nicht sein. Sie sind zu ängstlich, Gilberte." Nein, gewiß nicht; ich glaube, er stirbt. Er ist so ganz anders als sonst so weich, so gut er will keinen Arzt und er wird sterben." Die Thränen drangen ihr in die Augen, und Mathieu, rasch ergriffen und rasch hingerissen, wie es in seiner warmblütigen Natur lag, drückte ihr zum ersten Mal nach vielen Jahren wie der die Hand. Getrost, Gilberte! Sie sehen zu sinster mein Vater ist kräftig und bei seiner einfachen Lebensweise es wird gewiß so schlimm nicht sein.. Getrost, Gilberte ich will jetzt zu ihm." Und dann an der Thüre u dem Zimmer des Vaters wandte er sich noch einmal zu dem Mädchen und sagte in einem Tone, der sie im Innersten erbebcn machte und der seine Worte zu widerlegen schien : Ich habe ihm ja eine gute Nachricht zu überbringen." Dann trat er ein und auf den Vater zu, der in einem hohen, verblichenen Lehnstuhl am Fenster saß. Die schweren, dunkelrothen Vorhänge waren zur Häte geschloffen und eine röthliche Dämmerung erfüllte den gröptcn Theil des Gemaches. Es war em kleiner Raum mit einer alterthümlichen Holzdccke, von der eine Messinglampe herniederhing. Ein Schreibtisch, mehrere Büchergestelle und ein eiserner Schrank standen im Hintergrunde. Vorn, in der ?!ähe des Fensters, sah man ein Tischchen, das einen Krug mit Waffer und mehrere Gläser trug. An den Wänden hingen vergilbte Kupferstiche in rothgcwordenen ötahmen. Alles war alt und abgenützt, als wäre es in einem Trödelladen erworbcn, und Nichts war freundlich, anmuthend in dem kleinen Gemache. Um so rascher flog der Blick nach dem Fenster zu, nach dem hellgrünen Weingeranke, m das die Strahlen der Mittagssonne goldrothe Lichter spannen.. Und zwischen dem glühenden Weinlaub hindurch sah man den über der riesigen Fläche sich wölbenden, tiefblauen Himmcl, die von düsteren, geheimnißvollen Wolkcnschlciern umflatterten Häupter der Vergtitancn, Alles in einen Itahmen geschloffen, der wenig größer war als eine Menschenhand. Auch der alte Mann starrte nach diesem Stück Welt und er wendete sich nicht um, als Mathieu eintrat. Er sagte nur leise mit einer wchmüthigcn, gebrochen klingenden Stimme: WaswillstDu,Gilberte?" Mathia: stand erschrocken still. Gilberte hatte recht gehabt der rothe Schein, der auf dem Gesicht des Alten lag, konnte nicht täuschen. Sulpice Gerard sah sonst nicht älter aus, als er war. Das dichte Haar und der halblange Vollbart waren nur leicht ergraut, das Llntlitz war ernst und düster, verrieth aber keine Krankheit. Jetzt war das anders geworden. Die Nase ragte spitz aus dem Gesicht hervor, ein breiter schwarzer Rand legte sich unter das Auge, die Wange war eingefunken, die hohe Stirn von tiefen Falten durchzogen, Haar und Bart fast weiß. Es war das Gesicht eines Menschen, an dem der Tod zögernd vorübergegangen. Mathieu war im Innersten getroffen. Aller Groll seines Herzens schmolz beim Anblick des gebrochenen Greises hinweg und die Thränen drangen ihm in die Augen. Jetzt, da er ihn verlieren sollte, brach der Quell der Liebe, der m seiner Brust zurückgedrängt worden, ungestüm hervor, und während er mit einer Stimme, in der die heiße Leidenschaft seines Wesens, zitterte, die Worte stammelte: Ich bin es, Vater," kniete er auch schon neben ihm und schlang den Arm um seinen Nacken. Die Hand des Alten fuhr liebkosend durch seine Haare, er fühlte wie kalt sie war, und das Gespenst des Todes tauchte vor seinen Augen wieder auf.. Vater was ist Dir?" fragte er schmeichelnd. Leidest Du hast Du Schmerzen sage nur, was es 'ist, da mit wir Dir helfen können O, ich weiß, ich weiß! Daß ich nach Paris bin, daß ich Suzon nahm gegen Deinen Willen nicht wahr, das hat Dich so gebeugt? Keine Krankheit. Und da rum wirst Du auch wieder gesunden es ist ja Alles Alles zu Ende Alles." ' Was ist zu Ende?" fragte Gerard und seine Hand zitterte stärker. Suzon ist todt." Todt!" Die Stimme schien aus dem Grabe zukommen, die das spracb. Todt ! Und wie wie kam es ?"

wurve ermoroet." Ermordet und todt entsetzlich !" Ja, es ist entsetzlich. O, was habe ich gelitten, Vater, was habe ich emPfunden! Einen Menschen verlieren es ist furchtbar, furchtbar ! Alles fort als hätte man geträumt! Laß mir Deine Hand, Vater o mein Gott, ich habe nie geglaubt, einen Vater zu haben, und nun kommt es über micb, wie eine wilde Fluth, daß Du es doch bist!" Mein armer Mathieu mein Kind ! Du weißt nicht, wie ich Dich geliebt habe,

Dich noch liebe." So srnd. wir Beide blind ancinan der vorbei gegangen, haben wir uns Beide belogen. Aber nun habe ich Dich gefunden nun bist Du mein Vater und in mir ist ja Alles Liebe, närrische Liebe, daß ich verschmachtet wäre, hätte ich Suzon nicht gefunden." Gerard neigte seinen Kopf und eine Thräne siel auf die Stirn des Jünglings. Mein armer Mathieu ! Und sie ist wirklich todt? Siehst Du, daß ich Recht hatte ! Es führt zu nichts. Hättest Du sie gelaffen, hättest Du mir nicht miß traut." Du kennst nicht diesen Wahnsinn, Vater!" Ich kenne ihn, und deshalb warnte ich Dich, armer Junge! Wenn man Todte wieder lebendig machen könnte wenn ich es könnte! O, wenn ich es könnte! Es ist schrecklich zu sterben, verlaffen, was man lieb hat ja, ja! Und ist es wirklich zu Ende ? Ist sie wirk lichtodt?" ,Todt." Und ermordet?" Ja ermordet." Man kennt den Mörder?" Mathieu hob drohend den Arm und sagte finster : Ich werde ihn finden ich werde nicht ruhen, bis ' ich ihm gegenüberstehe. Und dann" Und dann ?" Dann Du weißt nicht Alles, Vater. Du weißt nicht, warum ich ihn finden muß, warum ich nicht ruhen kann, ehedieses Scheusal entdeckt ist." Mathieu Du mein guter Junge und so rachsüchtig! Du solltest lieber vergessen vergeffen, was nun doch vorbei ist." Es ist nick)t Rachsucht, was mich beseelt, aber ich muß den Mörder sinden. Und vergeffen das ist nicht Dein Ernst, Vater wer könnte das je vergeffen !" Vergeffen!" Der Alte zuckte zu scnnmen. Und wenn sie wenn sie unwürdig war?" Auch Du Vater!" schrie Mathreu schmerzlich auf. Wenn sie unwürdig war" Dann nein, nein, ich kann es nicht denken. Sie war mein Abgott, und wenn sie auch todt ist sie wird mein Leben erhellen, ihr Bild wird immer um mich sein. Ihr Lächeln die blauen Märchenaugen diese Haare, die weich wie Seide und wie in Gold gebadet waren diese Stimme das Ge vlauder wie Sonnenschein hat es mich immer erquickt und diese Kindesseele o mein Gott, mein Gott!" Der alte Mann zuckte wieder zusam men, dann seufzte er tief auf und sank plötzlich zurück mit der Hand nach dem Herzen fahrend. Mathim erwachte aus seinem Traum und sprang erschreckt empor. Aber Gerard erhob sich schon wieder und wehrte ihn mit seinen zitternden Händen ab. Es ist nichts gar nicht reiche mir Waffer so, das thut gut. Es hat mich doch schwer getroffen, schwerer als Du ahnen konntest, Mathieu. Als Du fortgingst nach Paris da da glaubte ich, daß ich keinen Sohn mehr habe. Daß all dies entsetzliche Ringen daß dieses ganze elende Leben daß Alles vergebens war. Still frage nicht ein andermal ein andermal sprechen wir mehr davon. Nun laß mich laß mich froh fein in dem Gedanken, daß ich Dich nicht verloren habe. Ich habe ein Kind es war nicht umsonst. O Mathieu wie Du Deiner Mutter gleichst wie ich sie liebte und so habe ich Dich immer geliebt. Du hast es nicht geahnt nein und dann kamen Augenblicke, wo ich Dich fast haßte, Mathieu! Aber Du bist doch mein Kind ich habe Dich wieder nicht wahr, Mathieu, ich habe Dich wieder? Küffe mich küffe mich, Mathieu ! Und jetzt geh geh laß mich allein." Ich werde Gilberte rufen." Nein, nein, ich muß allein sein. Geh, Mathieu geh, mein Kind." Und Du wirst den Arzt empfangen ?" Noch nicht mir ist wieder wohler ich glaube, ich werde Dich dann rufen, Mathieu, und dann wollen wir fehen jetzt geh, mein Kind Du kommst von der Reise Du wirst Hunger ha ben ich habe Gilberte beauftragt, Emkäufe zu machen es wird alles bereit sein geh jetzt, Mathieu, gch!" Mathieu zog die Hand des Vaters an seine Lippen und dann entfernte er sich schweigend. An der Thüre abcr blieb er stehen und sah sich besorgt ura. Gerard blickte ihm nach und winkt ihm freundlich mit der Hand. Geh, mein Kind, geh !" Dann verließ er das Zimmer und der Alte sank wieder in seinen Lehnstuhf zurück. 5. Suzonne Grevet war nach ihrem Tode plötzlich eine Berühmtheit gewor den. Die Zeitungen schrieben lange Artikel, sprachen ' von der glänzenden Zukunft, die sie erwartet hatte, und entdeckten Talente, die früher Nremand bei ihr vermuthete. t Ihr Name, der sonst nur den ständigcn Theaterbesuchern bekannt war, drang nun in die weitesten Kreise, und wo zwei Freunde zusammentrafen, fragte der eine den andern, ob er Suzonne Grevet gesehen. Die rührendsten Anekdoten gingen von Mund zu Munde, ihr Bild pranate in, allen Schaufenstern, und ein Lied, das sie ersonnen und das Mathieu ssiir den Druck zu Papier gebracht hatte, war in wenigen Stunden vergnffenwärenh.

früher' kein Mensch' varnacy . gefragt hatte. Kein Wunder, daß Direktor Regnier immer ärgerlicher wurde und endlich bedauernd zu seinen: Kassirer sagte: Das ist des Teufels, daß man sie nicht mehr retten konnte, wahrhastig des Teufels ! Denken Sie sich, lieber Maclot, daß man sie gerettet hätte. Monatclang wäre unser' Haus ausverkauft gewesen, A!onatclang ! Solch ein grandioser Rummel und für nichts ! Es ist gerade zum Todtärgcrn !" Dasselbe lebhafte Jntereffe, das man

ihrer Person entgegenbrachte, wurde der Feier ihrer Beerdigung zu Theil. Schon in frühen Morgenstunden war das Todtenhaus von scyaarenweise herbeiströmenden Neugierigen umlagert und dem Lcichenzuz folgte eine unabsehbare Menschenmenge. Auf dem Friedhof mußte die Polizei die Maffen auseinander drängen, um den Nächsten Leidtragenden Platz zu schaffen und das Grab frei zu halten. Dieses war reich mit immergrünen Gewächsen geschmückt, und Rosen und Vergißmeinnicht deckten die Eroe, auf die der Sarg gesenkt werden sollte. Ein ganzer Hügel von Kränzen und Palmenzweigen lag auf der rechten Seite, andere Spenden brachte der Trauerwagen, und auch einige der Um stehenden hielten Kränze und Bouquets m den Händen. Unter ihnen befanden sich der Direktor Regnier, fast sämmtliche College der Todten, Mitglieder der übrigen Theater der Stadt, Kunstsreude und Habitues, Theateragenten und Journalisten und mehrere entfernte Verwandte Suzon's, die sich bisher wenig um sie gekümmert hatten. Als Vertreter des Hauses Crocheton War Madame Catin anwesend, deren Gesichtszüge sich auch für Trauerfeierlichkeiten beffer eigneten als jene ihres Gemahls. Mathieu hatte sich hinter einer Eypresse) der Nachbargruft' verborgen. Hier konnte er sehen, wie man Suzon in das Grab senkte, ohne von Jemandem gesehm zu werden, hier konnte er sich ungestört seinem Schmerz überlassen. Aber gar bald erkannte er, daß er sich getäuscht hatte. Nur wenige Sekunden war es still, dann klangen plötzlich gedämpfte weibliche Stimmen an sein Ohr und die Worte flogen hin und her, als wäre man nicht bei einer Beerdigung, sondern bei der Probe einer neuen Operette. Unmittelbar vor der Cypresse standen einige der Colleginnen Suzon's. Sie trugen eleZante schwarze Toiletten und weipe Sacktücher in den Händen. Ihre Wanaen waren blaß geschminkt und auf ihren Augenlidern .war etwas Rouge aufgelegt. Bliany findet es unverschämt, daß Desaris sprechen will," sagte eine der Damen. Mein Gott," tönte es zurück, ,öligny findet Alles unverschämt, weil er selbst überall die Hauptperson sein will. Desaris hatte Beziehungen zu ihr, er hat ein Recht daraus, zu spre en." Sie hatte doch ein Verhältniß mit ei nem gewiffen Gerard." rT rr r . ?wle man cven BeryailNiie qat. Ich denke, daß sie sich deswegen vergiftete wer weiß, wie Gerard sie be handelt hat. Die Arme, fie war immer etwas echaufsirt und nahm solche Sa chen genauer als nöthig ist. Ich glaube nicht an einen Mord. Die Männer sind heutzutage nicht mehr so. Und wer sonst sollte sie vergiftet haben?" War es denn mit Desaris Ernst?" Gott, wer kann das abschätzen! Wenn man ihn fragt, zuckt er die Ach sel, schweigt und lächelt sein wohlgefälliges Lächeln. Ucbrigcns ist er ein hübscher Junge." Der Abgott der gelangweilten Damen. Haben Sie sein Album schon gesehen?" Was für ein Album?" Ach Sie haben das noch nicht gesehen? Das .ist ja köstlich. Er sammelt die verliebten Briefe, die ihm in's Haus geschickt werden. Es wundert mich, daß er Ihnen das Album noch nicht gezeigt hat. Er zeit es Jedem mit Vergnügen, er ist itel wie alle hübschen Männer." Benutzen Sie auch den neuen Par sum, den er erfunden hat? Ich finde ihn sehr nett." Es ist Iris de Florence mit Helio trop. Wir nennen ihn Fleur Desaris. r m. m. Aber um tmeen üic nieder man betet." Mathieu war todtenblaß und starrte finster nach dem Grab, in das man eben den Sarg gesenkt hatte. Desaris! Desaris ! Er hatte den Menschen öfters un Theater gesehen, und jedes Mal hatte er einen widerlichen Eindruck von ihm empfangen. . Desaris war ein junger Mann mit einem blaffen, fetten Gesicht, starkem blonden Schnurrbart, den er mit Vorliebe langsam durch die Finger gleiten ließ, und etwas verlebt dreinblickenden, auffallend hellen grauen Augen. Seme Frisur, seme Kleider, sein Gang waren von einer Geziertheit, die Mathieu lächeln machte, so oft er ihn sah. Auch Suzon lächelte biswei len über ihn, stets aber sagte fie dann in teilnahmsvollem Tone : Der arme Junge er hat so viel Unglück gehabt!" War es am Ende doch nicht allein dieses Unglück, was sie Jntereffe an ihm nehmen ließ? Früher war ihm nie eine solche Frage in den Sinn gekommen, selbst damals nicbt. als man Suion verleumdet hatte. Suzon und dieser Mensch der Gedanke m ' r . . r r i an innigere Beziehungen zwijcyen oen Beiden konnte ihm gar nicht kommen. Aber er war in einer Täuschung befanaen gewesen das hatte er ja eben erfahren. Ihm war Desaris widerlich, aber der weiblichen Welt schien er zu gefallen. Und wie wenig kannte er bischer von dieser Welt! Wenn aber alle iese Damen Desaris bewunderten, wa?um sollte Suzon eine Ausnahme gemacht Haben i Vor etwa einem Jahre hatte Desaris nen Selbstmordversuch verübt. Er chatte im Spiele erhebliche Verluste erUtten und sich während einer Probe im Theater die Pulsadern geöffnet. Er war dabei aber so ungeschickt verfahren. l daß es ohne eine gefährliche Verletzung ftPHvM. no n tßias fiöijv.tan.pmjm

Leute, vte ihn beschuldigten, er habe Komödie gespielte War dem so, dann hatte Desaris seine Absicht erreicht. Reichliche , Geschenke strömten ihm von allen Seiten p und ein paar Wochen lang war er im Mund der Leute. Auch Suzon iourde damals viel genannt. Als der Theaterdiencr mit der Schrckkensnachricht in den Klavicrsaal trat, war sie die Erste, die sich von dem Entsetzen über die That erholte und zur Hilfeleistung aufforderte. In einer lcidcnschaftlichen Mitlcidswallung riß sie ihre Ohrgehänge, ihre Armbänder, ihre

Ringe Alles, was sie an Wertsachen vef na) trug, vom cwe und warf es auf den Tisch. Wir muffen den Acrmftcn retten, wir müssen sammeln für ihn, hier ist mein Beitrag!" Die Geschichte machte die Runde in Künstlerkreisen, wo sie viel bespöttelt wurde. Reklame, sagten die Einen, und die Andern ncthen auf em heimliches Verhältniß. Sie drang endlich auch weiter, man sprach davon in den Kncipen und sogar Sulpice Gerard erfuhr davon, als er die Beziehungen seines Sohnes zu Suzon entdeckte. Sie ist eine Leichtsinnige, eine Verschwenderin, hüte Dich vor ihr !" sagte er ihm. Aber Mathieu sah bei alledem nichts als das gute Herz der Geliebten, und der Vorfall, von dem sie ihm zuerst erzählt hatte, in einem Tone, als hätte sie ein paar Centimes verschenkt, trug nur dazu bei, daß er sie höher schätzte und innigcr liebte als je. Und nun an ihrem Grabe siel Plötzlich ein so häßliches Licht auf das Alles. War es denn möglich, daß man mit so reinen Zügen, mit solch unscbiildigem Lächeln so abscheulich betrüaen konnte? Und Suzon sie lag da uw.en zwischen Rosen und Vergißmeinrilcht sie konnte sich nicht mehr vertheidigen, konnte ihre Ehre, die Jeder besudelte, als handelte es sich um eine Nichtigkeit, nicht mehr schützen, konnte ihm den Dorn nicht mehr aus dem Herzen reipen, oen man ueser uno immer neser drückte! Die Gcbete waren inzwischen beendigt wordei Regnier hatte seinen Kranz auf das Grac. gelegt, und nun folgte Desaris. Er ließ seinen Schnurrbart durch die Finger gleiten, warf einen Blick auf die Umstehend? und seufzte. Dann wandte er sich zu dem Grabe, und nachdem er sich noch überzeugt hatte, daß seine Kravatte die richtige Stelle einnahm, ließ er sich von dem Theaterdiener den Kranz reichen einen großen Lorbeerkranz mit einer nesigcn weißen Schleife, auf welcher die Worte standen: Der gottbegnadeten Künstlerin, dem edlen, unvergeßlichen Mädchen, ihre College und Colleginnen" und sprach mit gedämpfter, vibrirender und doch deutlich vernehmbarer stimme : Geheimnißvoll, räthselbaft ist der Strom Deines Lebens versiegt, Du Gute, Du Schöne! Trauernd stehen wir an Deiner Ruhestätte, kaum eines Wortes mächtig, nicht im Stande, unsere Thränen zurückzuhalten." (Fortseöung folgt.) J.S.FarVellKCo Dampsheizungs'Contraktoren. Plumbors 1 Gasfitters No. 84 Nord Illinois Straße. 25.jährige Erfahrung! Prompte nd billige Bedienung ! Die Firma empfiehlt sich lu? Anfertigung Her Plumberarbeiten und verspricht dieselben den so gut und dauerhaft all den Sesundheitkvorschriften entsPttchend, anzufertigen. Mozart - Halle! T&oot Bos, Eigenthümer. Dai größte, schönste und älteste derartige Lokal in der Stadt. Die geräumige nnd schön eingerichtete Halle sieht Vereinen, Logen nnd Privaten zur Abhaltung von Bällen, Conzerten und Versammlungen unter liberalen Bedin gen zur Verfügung. Ii Quick Meal" Gasolin - Oefen. Rr.tu Daumschrauben an denen man sich die Fin aer verbrennt, der eiche die Leute verroirren. Der transserirbar Ofen yar zmet renn?, erave icaji um einen Wischkefsei auf,ustellen, Kauft nicht ehe 9thr htn Ci.uif Meal. es sehen habt. urqAUS ngeiayruq, ,par,am uno gu,, - - . . m-M ofen. Alaska RefriaerarorS. tTT" Heizöfen können bei nS während de Eommer untlgeoracht erden. . Wrn. H. Bonnott &z Son, flo. 38 Süd Meridian StraS Wa' unk) Unterlage - Filz! Zwei- und dreifaches Asphalt DachMaterial, Dach-Filz, Pech, Kohlen-Theer, Dach-Farben, feuerdichter Asbest - Filz, sicher gegen Motten und Wanzen. ll. C. SMITHER, (Nachfolger von Sim Smither.) 160 Wett Marvlaudvr. Telex hon 861. ADVERTISERS can learn theexact cost of any proposed line of advertising in American papers hy addressing Geo. P. Rowell & Co., Newspaper Advertising Bureau, lO Sproee St., New York. Sand JOgtt Tor 100Paso PiB?ilt

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W.H.F1SHER, K. W.MeOÜIRF.. oen1 Agt., insllanapoll, Ind. Ticket Agt., Or General Pasten; er Agent, Ko. O. C. WAITE, Vice Prest. and Gen'l Manager. ozialistische eQtiow'l Regelmäßige Geschäfts Versammlung jeden zweiten Sonntag im Monat . im Gebäude der deutsch-englischen Schule. Neue Mitglieder werden m den regelmäßigen Versammlungen aufgenommen. Monatlicher Beitrag 10 ßents. Mitglieder der Sektion können auch Mitglieder der Krankenkaffe werden. Deutsche Arbeiter schließt gn(b an 1 Feuer-Alarmsignale. 4 Pennsylvania uud Startet. 5 EnglishS Ovtknhauk. 6 Dft'Ctrct und Neu, Kork. 7 Nobel und Michigan Etrai. 5 Sie Jrs,t,ai Uad VafsachaseU 9 Sinfton uad Skordtrae. 11 Lauxtaua'.tier del Feuer Deparle utß. 11 afsachuffett ve. nah Noble tr. 1 Delawar Sir, und Fort Wayne So. ii Ne Jerfea und Fort Qaine venue IS Peru Str. undSiaffachufett 18 Christian ve. und Ssh tr. 17 Park v. und Sutter tr. 13 arrovl Str. und fZslclt , 19 Sicher und John Et. Lift Afh und Siebente Str. 124 Slabama und Stedent tr. VA Ueridian und Siedente tr. 126 'ande tr. und Lincoln x ? 137 Eolumdia und 13 Ave US eniral 8vt. und cht st 1A ukflellungl.Sebaud. 131 Alabama uno Rorrifon li, 182 Rotzamxton und cht tr IZi ikollegk ve. nd Zehnte Str. 133 Home v. und Delasar Str. 1 Delawar, and ichigan tr. 137 Neniman und S Sir 21 t. Jo tr., nah, Jlinoii. 25 Pennsylvania und Prett Str. 21 Meridian und 2 Str. 26 No. 8. ngine Hous Sechfte, nah, Iu... 2S isfisftppi und t. latr Str. 7 Jo! und ichigan tr. 28 Pknnsulvania tr. und b S!r 29 Rtsfisfippi und iert tr. 212 l'nnn und BiBUrn tr. SIS Vnf,lvania und Michigan t. 214 Jnoiß und Herbert tr. 21b Farbigen Waisenhaus. 216 Tnneffe und 1 Ltr 31 Jndian Sdi. und Richiga tr. 32 eridian und Balnut tr. 54 aliforni und vrmnt tr, U Blake nnd New gork tr. U Jadtana Staa. und 6t. lair t, 87 Vtatt-Holpttal. SS 8Ia! und Nord te. S9 tchtgan an ga eut XU DtÜ nd Ctliat etx, SIS Best und ritt tr. 514 viiLent und Hosard it. 41 Oashington, nah Oft tt. 42 ißsadors ad Washington tt 45 Ktflourt nd Ne Sott tt. 45 Rirtdiaa und vashinatsn tr. 45 aatnotl und Dhto tt. 47 raff, nd kSafhingtoa tr, 4 iagan'I Port Hous. 42 Iadtaaola. 412 issouri nd arland tr. 415 isftsfixxi und abash tt. 415 Morris und Ehurch 421 I. . S8. ound Hous. 425 Insan solum. 424 Wile? Ave und Rational Raa , 51 gatnot ndrnu tt. 52 JLtnoil und Lsutftana St, U ft und kSart? tr. 54 Ueft and outh tr. i6 Xinacfs und eorgia tr. 57 Uertdian nd , tt. 55 adiloa v. ad orriß Str. 5 adison v. Danlox 6t, , 113 eft nd oittcot tt. -fit ta, . ad errill k 814 ltla ad Worrtl tr BIS SCtnoil und ans, S BIT SS rril und SDacöta Ctt. 518 Mississippi und Henr, 519 Tennefsee und Mebartn 521 Meridian und Polmer. SZ3 Uorriöftr und ürtelbahn Sl outh nah Delawar er. e Pennsylvania nd Louiftaus tr. 55 elaar ad Marta tr. 4 Oft ad eart, tt, 55 Alabama ad vtrgiana Av. 7 virgwia . b radsha tt es Oft nd obur tt. 5? Vnslaia tt. nd Madiso 12 Uernan nd Dongherty tt. 13 Saft und Lincoln Laa S14 Meridian und South 15 Rodle t nd South 17 New Jerse, und erril 71 Btrsint Av nad Huro tt. 72 O und orgia tt. 75 Oafhingtoa ad ntoa tt. 74 entca ad orgia tt. 7ttfiv.ub Pin. 75 Dt2o nd Bat5 tt. 78 i,aiataA.nd Din. 7 Fletch, Av. nd DiR. 71 vru Prsf,kt tn 715 vglish Av und Laurel tt. 714 Willom nd Oliv tt. 1 Deutsch Waisenhaus. 719 Laurel und Orang, 715 hib 5 eo)i tr. 81 attt Sari? 82 Oashito Dlattß tr. tl Oft ud waxl Vtt. 84 , o ad avidiv tt 55 Taudstnvnu,'nftaU. U ,. Staate r1l. 8? Orital ad Oafhingt . S Ws'W.'. '",-" 815 arttt nd obi tt. 814 vhi uad Ha?vy . 821 Pan Handle Sho? m m:i9it uud arter 824 Tack und Dors tat tr 9t arvland nah Nan tt n ridia and fltotgla tttsi. W !ft! i.d.,hlt. tzu, a 5-5 Signal fitt Fe' Dnt. nt chkae. Druck abZwölf Schläg 12 Uhr Mittag.

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Points CINCINNÄRHAMilTON&DAYTCN R.R. n sl I I O Peoria, Sprlngfleld, Qdncy. Eeokik. IN THE WEST. A Xadiioo, L Crone, fk , Dubwi,, Kar4atta, THE NORTHWEST. Reclininsr Chair Car. W. II. WHITTLESET, J. F. McCIETHT, Blcamond, Ind. Sou. Fass. Agt., ClncIaBau, U BOO W. Fonrth St., Claelaaatl, O. CIIAS. II. ROCKWELL, Gen'l Pass'r and Ticket Agent. te lSfstee In Zndillim rchst,ilt sich zur Anfertigung von Nennungen, Cirkularen, BrleWfen, Preislisten, Quittungen, Eintrittskarten, Miigliederkarten, SroHuren, Constitutioneo Mreßkarten.

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