Indiana Tribüne, Volume 10, Number 332, Indianapolis, Marion County, 20 August 1887 — Page 2

Zndiana Tribune. Erscheint FSglilZ sd S sntS5.

rryt3.U$ Xrtbun- rostet durch Un ZrSciill Sin: per 391, Mi eccKU24..Irl5ta'5 Ctctl ptx och. Veid ,ufm 1 Senil. 4t Hzst Ittaelttft ta B3iaii:p;iaa3 f$ pss 35. Office ISVS.MarvlandSr. Indianapolis, Ind., 20. August 1837. Millionäre beim Lunch. Jeden Nachmittag zwischen ein und 2 Uhr versammeln sich in dem Gebäude der Westeru Union - Telegraphen-Gesell-schast am Broadway in Nea tyoxt fünf Männer, die zusammen Geld genug haben,um ein ganzes Königreich zu kaufen, zu einem Freilunch, der ihnen von der Gesellschaft verabfolgt wird. Der Lunch besteht gewöhnlich aus etwas gekochtem oder gebratetenem Fleisch, Gemüse und Obst ; er ist für die Angestellten der Ge sellschaft bestimmt, die keine Zeit haben, zum Mittagsessc nach Hause zu gehen, und zeichnet sich keineswegs durch übergroße Feinheit auS. Er kostet aber nichts, und dabei sinden die obenerwähnten Fünf Gelegenheit, im Vertrauen mit einander über verschiedene Geschäfte zu plaudern, ohne daß ein unberufener Zuhörer in der Nähe weilt. Sowie der Kellner das frugale Essen aus dem einfach gedeckten Tisch in dem nahezu ärmlich ausgestalteten Zimmer niedergesetzt hat, muß er sich entfernen und darf nicht wieder kommen, bis man ihn ruft. Die Herren wollen von vornherein der Gefahr entgehen, daß ein von ihren Geznern vielleicht bestochen ner Kellner ihre Geheimnisse verrathe. Wer die fünf Männer sind? Da sitzt zuerst an der Tafel Jay Gould, dann folgen CyruS W. Field, Eidney Tillon, Russell Sage und Er-Gouverneur Alonzo B. Eornell. Die Herren sind sämmtlich Direktoren der Western Union und haben als solche das Anrecht auf den berühmten Freilunch, so bajj sie das Geld für eine Mahlzeit zu Hause oder in einer Restau: ration sparen können. Es fehlt ihnen allerdings nicht an Kleingeld, aber als sparsame Menschen wissen sie, was ihnen gut thut, und daß es nie schadet, einen Nothgroschen für das Alter bei Seite zu legen. . Es ist eine eigenthümliche Tafelrunde. Von Lurus keine Spur. Da werden weder feine Eigarren geraucht, noch Liqueure oder Wein getrunken. Jedermann würgt sein bescheidenes Mahl schweigend hinunter; erst nach dem Essen kommt Leben in die Gesellschaft, und mau beginnt zu plaudern. Wer dieses Gespräch mit anhören dürfte! Mancher Börsenspekulant gäbe einen Haufen Geld dafür, wenn er einmal Gelegenheit erhielte, den Wartender gewaltigen Geldbrozzen unbemerkt zuzuliören. Da könnte er an der Börse Ge? fchäfte machen, die ihm hundertfach alle seine Auslagen decken würden. Jay Gould ist bekanntlich ein kleines, schwächliches Kerlchen, das gewohnt ist, leise und sanft zu sprechen, als sei es die personisicirte Unschuld selbst. Field geberdct sich wie ein ungezogener Junge, dem es nicht darauf ankommt, zu sagen, was ihm gerade auf der Zunge schwebt. Natürlich ist dieser Freimuth nur erkünstelt. Der Mann weiß wohl, wann er zu schweigen hat, und vergißt seinen Vortheil und seine Geschäftsgeheimnisse keinen Augenblick. Sage tritt eckig und ungeschlacht auf und scheint sich nie behaglich zu fühlen. Noch am wohlsten fühlt er sich, wenn der kleine Gould das qroße Wort führt, für dessen geschäftliche Begabung er überhaupt große Verehrung zeigt. Dillon ist zuvorkommend und liebt es, in feinem Betragen den Gentleman" zu spielen, während der Fünfte der Tafelrunde, Eornell, gewöhnlich schweig; sam und verschlossen ist und eine Miene macht, als ob er stets bereit sei, einem unliebsamen Gegner auf die Hühner äugen zu treten. Uebrigens herrscht unter den Fünf anscheinend Friede und Eintracht, nur Field und Sage machen kein Hehl daraus, daß sie sich gegenseitig nicht gern leiden mögen. Was sie zufammenhält, ist indessen mächtiger, als persönliche Sympathien. Es ist das Geld, von dem sie nie genug bekommen können und nach denen Besitz t rastlos weiter streben, obgleich Jedem von ihnen Millionen von Dollars zur Verfügung stehen. Ein fürstlicher Voodler". .Vor Kurzem" so erzählt Herr Schütze im Teras Vorwärts" wurde uns aus Deutschland ein hochintcressana.- Cm "C 'iL.tL. (" .-i nrx ies jtisc uoermliieil: u r fl B l s marck als Redner", eine vollstän dige Sammlunz der parlamentarischen Reden Bismarcks seit dem Jahre 1847, aeordnet von Wilhelm Böhm. Aus dem Buche ersehen mir, daß ein richtiger Boodler von der ganz ächten Sorte noch vor ungefähr 21 fahren einen der Zü rstenthrone Deutschlands ein genommen hat, nämlich der Kurfürst von Hessen, der im Jahre 18C6 durch den Krieg mit Preußen sem Land verlor. Am 20. Januar 1869 hielt Bismarck im preußischen Abgeordnetenhause eine Rede über den sogenannten Reptilien: sonos, m welcher er u. A. sagte: Die heute hier bekundete Gesinnung, welche sich dahin ausdrückt: wenn ich eine Eisenbahn mehr bekomme, was frage ich dann nach dem ganzen Deutsch: land ! die ist im Auslande auch bekannt. Bezüglich der Art, wie die Eisenbahnen in Hessen früher zustande kamen, möchte ich den Herrn Vorredner (Abg. Herrlein) an eine Thatsache erinnern, die ich nicht erwähnen würde, wenn sie nicht in den amtlichen Acten ständen, die wir in Kassel gesunden haben. Ein kurfürstViehes Reskript an den damaligen Finanzminister sagt: daß Seine Königliche Hoheit nunmehr seine Einwilligung zum Bau der Hanauer Eisenbahn geben will. weil und nachdem diese Gesellschaft, ich weiß nicht, 200 Actien zu 250 Gulden oder umgekehrt, unentgeltlich znr DisPosition einer Königlichen Hoheit gestellt habe. Große Heiterkeit.) Ich könnte diese Beispiele vermehren.) Sie erden die Gründe zu würdigen wissen, esbalb ich darauf vernichte: es ist nur

zur Gcwisscnsbcruhiguna. des Herrn Vorredners, dessen Motive, so aufzutreten, wie er aufgetreten ist, ich in keiner Weise verkennen will." Wenn nun am Ende der New Forker Voodlc-Aldcrman Jähne, der jetzt im Zuchthause zu Sing Sing sitzt, möglicherweise aus Easscl stammt, so hätten seine Advocatcn die Boodlcwirthschaft seines Landcövatcrs als Mildcrungs gründ des Strafurthcils anführen sollen, denn schlimmer hat der Stadtvatcr hier auch nicht gehaust, als sein Landeövater da drüben. braucht übriaens Niemand

diesen hier wahrheitsgetreu angcsührtcn Fall in's Englische zu übersetzen, denn die Amerikaner brauchen nicht zu wissen, daß es schon vor 25 Jahren Boodler" in Deutschland gegeben hat, selbst Solche, die ..einst spielten mit Scepter, mit Krone und mit Stern". Jedem treu monarchilch gesinnten Menjchen mutzten demnach die armen amerikanischen Boodler in Sing Sing und dem kalten Eanada aus t . 1 C .. f nevna ll!? igu. Selbstsucht. Selbstsucht ist ein häßliches Laster, welches in allen Ständen gefunden wer: den kann, hauptsächlich aber bei solchen rv r i ceniHen vorkommt, öle ttcy oes Zvenyes irdischer Reichthümer erfreuen. Hier da-. von ein Beispiel. In New tyoxt fand neulich eine Scheuerfrau in einem großen Geschäftshaus? auf dem Flur eines Zimmers, welches sie zu scheuern hatte, ein ouocrt, in dem sich Papiergeld im Betrage von $300 befand. Sie brachte das Geld sofort zu dem Portler des Hauses und ertheilte ihm den Auftrag, dasselbe am nächsten Morgen den rechtmäßigen Eigenthümern zurückzugeben. Die Frau war seit einigen Monaten Wittwe und blutarm, außerdem hatte iie für drei unerwachsene Kinder zu sorgen und war froh, wenn sie die Woche hindurch fünf Dollars verdienen konnte. Der Portier war ein erfahrener Men-. schenkcnner. Warum haben Sie auch das Pech gehabt, das Geld in der Ofsice emes Millionärs zu sinden," sagte er zu der Frau, als er das Geld in Empfang nahm. Ein armer Mensch oder ein Anfänger im Geschäft sürde Ihnen qesiß ein recht anständiges Findgeld bezahlen, . . . . rv . l. .-j . - rr"es waren ynen mmoenens vov ner. So aber glaube ich kaum, daß Sie euch nur $10 bekommen." Der Mann hatte Recht. Am nächsten Morgen begab er sich in Begleitung der Wittwe in die Ofsice, um das Geld abzullefcrn. Als er dasselbe dem Mlllionär einhändigte, sagte einfach: Dies Geld hat diese Frau gefunden, hoffentlich werden Sie einsehen, daß ihr für ihre Ehrlichkeit eine gute Belohnung gebührt." Well, ist", sagte fern Prmclpal, als er das Geld einsteckte. Ich will mit meinem Partner darüber reden. Es wäre am besten, wenn die Frau morgen wiederkommt." Am nächsten Tage stellte sich die Wittme wieder ein, diesmal aber in Gesellschast der Frau des Portiers, die lhre Pappenheimer ebenso gut kannte, wie ihr Mann. Der Millionär war richtig da, c r r p r - e uno oesayl einen tinex uuns, oer Wittwe ganze zwei Tollars auszuzahten. Die arme Porticrssrau war empört. Lassen Sie das", sagte sie zu dem Knicker. Mein Mann hat mir gesagt, er würde selber dafür sorgen, daß die Frau für ihre Ehrlichkeit belohnt wird, wenn Sie dies nicht selber thun wollen. Sie hat durch die Ablieferung des Geldes allen Angestellten im Hause viele Unannehmlichkeiten erspart, und wenn wir auch nur arme Leute sind, so haben wir doch ein Herz und wissen, was sich gebührt. Hier", und dabei drückte sie der Wittwe ein Goldstück in die Hand sind $5 von meinem Mann und mir, der Ingenieur und der Elevator - Mann werden Ihnen ebenfalls $5 geben. Kommen Sie, wir wollen gehen." Und mit diesen Worten zog sie die Wittwe mit sich fort, stolz, wie eine Köniqin. Der Mann mag uns fortschicken, wenn er will", sagte sie zu der armen Frau, aber ich gebe' nichts darum, denn die Lcction, die ich ihm soeben ertheilt habe, at er reichlich verdient. Er mag sich meinethalben freuen, daß er die $2 gespart hat, die er Ihnen geben wollte; in der Achtung ehrlicher Men schen wird er dadurch nicht steigen!" Czechische HenSwünsche. Der Leiter der inneren Politik Ce$ef rcichs, Gras Taaffe, sieht sich gezwungen. in seinen Preßorgancn seinen bisherigen intimen Freunden etwas den Kopf zu waschen. Die Dreistigkeit der Ezechen hat nachgerade den Hohegrad erreicht und sie plaudern ihre Herzenswünsche mit einer Ossenheit aus, die zwar sehr dan kenswerth ist, bei der es indeß den füh renden österreichischen Staatsmännern doch etwas schwul werden muß. Daß die Jung-Ezechen einerseits aus ihren ertrem föderalistischen, andererseits aus ihren russischen Sympathien kein Hehl machen, it ja bekannt und bereitet schließlich dem Grafen Taafse auch keine allzu großen Schmerzen. Zumal da die Scheidung zwischen Alt- und JungEzechen sich in aller Form vollzogen hat. Allein es zeigt sich, daß es mit demPatriotismus und dem Oesterreicherthum Niegers und seiner Freunde ebenfalls nicht glänzend bestellt ist. Um Nicgers Ansehen zu untergraben, beschuldigen ihn die Jung:Ezechen, daß er einer Regierung die Schleppe trage, welche den slavischen Wünschen gegenüber sich ablehnend verhalte und insbesondere nach außen eine gegen Rußland, den Hort des Slaventhums, gerichtete Politik betreibe. Diese Behauptung thut ihre Wirkung, und um dieselbe möglichst abzuschwächen, bemühen sich die altczechischen Blätter krampfhaft, ihren Eifer für die slavische Sache und ihre Schwärmerei für Rußland darzuthun. Die Politik" ist dabei noch bestrebt, den Schein zu wahren, aber ein anderes einflußreiches altczcchifches Organ, Hlas" giebt mit großer Deutlichkeit den Gefühlen Ausdruck, welche die czechische Nation beseelen. Hfas" spricht von dem Verhältnisse zwischen den Ezechen und der Negierung, stellt verschiedene Forderungen auf und geht dann zu dem nach Ansicht deö , Blattes unvermeidlich bevorstehenden Kampfe zwischen Deutschland und Rußland übcr, indem

es schreibt: Dieser große Kamps, wclcher sich unleugbar nähert und vorbcreitct, sowie dessen Ausgang hat sür uns hundertmal mehr Wichtigkeit, als ein uns günstiges oder ungünstiges Verhältniß zum Grasen Taasfe Oesterreich war durch dritthalb Jahrhunderte nicht im Stande, uns zu gcrmanisircn. Unser allergrößter Feind, welcher uns das Messer an die Kehle setzt, ist das geeinigte Deutschland. Und dieses gccinigte Deutschland steht vor einem Krieg mit Rußland und Frankreich. Was ist

daher natürlicher, als daß wir alle unsere SljmpathlcnDcnjcnlgcn zuwenden, welche gegen Deutschland kämpfen werden, und daß unser innigster Wunsch darin gipfeln muß, daß D e utsch la nd eineNiederlage bereitet werde." Solche Ergüsse sind durchaus nicht nach dem Geschmacke der Wiener Regierung, und die Organe derselben reden den czechischen Blättern ernsthaft in's Gewissen. Die Brunner Morgenpost" begegnet den Auslassungen des Hlas" in ausführlicher Weise und meint: Unnöthig und nnnütz, ja gefährlich ist es, außerhalb des eigenen Landes, außerhalb der heimathlichen Monarchie die Hebepunkte nationaler Thätigkeit zu suchen; unpraktisch im höchsten Grade muß es erscheinen, sich dort Pflichten schaffen zu wollen, wo es keine Rechte zu erwerben oder zu erhalten gibt!" Unnothlg, unnütz, gefährlich und unpraktisch also! Man sollte denken, der Wortschatz der Ofslcloscn, dem es an kräftigen Bezetchnungen für die deutschnationale Acwegung niemals mangelt, hätte für die publicistische Leistung des Hlas" doch einen schärferen und treffenderen Ausdruck. Freilich sind es die Freunde" der Regierung, welche im Hlas" das Wort führen und die man mit SammtHandschuhen anfassen mujz. Aber das große Unbehagen, welches man in Wien Über den oben bercgten und ähnliche Artikel der czechischen Presse empsindet, macht sich in sehr bemerkenswerther Weise Luft und das ist immerhin ein gutes Zeichen. Wenn ich die ofsiclose Presse entschieden dagegen verwahren muß, daß einer der österreichischen Volksstämme als solcher im Gegensatz zu seinen Reichsgenossen auswärtige Politik eigener Art zu treiben habe, und wenn andererseits es Thatsache ist, daß dieser Volksstamm die wichtigste und einflußreichste Rolle in der inneren Politik spielt, so müssen Zustände vorliegen, welche durchaus der Abhilfe erheischen, so muß zugleich die Haltung, welche die deutsche Opposition beobachtet, eine glän? zende Rechtfertigung erfahren. Leicht sind die Geister zu rufen, aber schwer sind sie wieder los zu werden. Die gegenwärtige Regierung muß sich allmählich davon überzeugen, daß ihre slavophile Politik ganz andere Früchte gezeitigt hat, als sie erhoffte. Aber mit der Umkehr auf dem bisherigen Wege hat es seine eigene Bewandtniß ; und wenn sie schließlich gelänge, so wäre die einmal aufgestachelte und nur halb befriedigte Begehrlichkeit der nationalen Parteien immer ein ernster Faktor in der politifchen Entwicklung des Staates. Vom Jnlande. In ganz Süd-Dakota fällt die Ernte viel besser aus, als man bisher erwartet hatte. Unter d er An kl.age deö Stra ßenraubes sind in Jankton in Dakota zwei Siour-Jndianer, der Graue Adler" und der ,, Blaue Bär" verhaftet worden. Die ,, edlen Krieger" stehen in dem Verdachte, eine ganze Viehhecrde geraubt zu haben. DeePocomoke-Fluß trennt das Marylander Eounty Somerset und das virginische Eounty Accomac. Beide Eounties haben sich kürzlich für Prohibition entschieden, und ein Schlaumeier hat jetzt auf einem Boot mitten im Fluß einen Saloon" eröffnet und macht glänzcndc Geschäfte. Das Teras f ieb er. i st unter einer Hcerde von 23 Kühen ausgcbrochen, welche der in der Nähe von Oswego, New Iork, ansäßige John E. Howe unlängst in Jcsserson Eountn gekauft hatte. ßchn der Kühe sind verendet, elf wurden auf Geheiß des Staats-Veterinärarztes getödtet. Vor einigen Tagen unternahm der Professor" Tolbert in Eullom, Illinois, eine gefährliche Luftreise. Ungefähr 1000 Fuß über der Erde brach in dem Ballon Feuer aus, und das luftiqe Zvabr:eua sank schnell nur Erde zu rück. Merkwürdiger Weise hat Tolbert keinerlei Verletzungen erlitten. Amerikanische Zeitungen blnoen ihren Lesern eine Geschichte auf. nach welcher die deutschen Blondinen New yjcxtt ihr Haar tagltch in Vier waschen. um ein schönes Gold" zu erzielen. Der Deutsche weis;, daß diese Nachricht Unsinn ,it: deutsche Madchen ziehen den inneren Gebrauch des Gerstensaftes vor. Jn.Albany, New York, war vor einigen Tagen John I. Neilly, der k 22 Jahre alte Vormann einer Abtheilung m der Osengießerei von Nathburn, Sand &Eo., spurlos verschwunden. Jetzt fand man seine Leiche in einem Ofen für Schmelztiegel. Man ist der Anficht, daß er in den Ösen hineinging, sich nie dcrlegie und einschlief. Am nächsten Tage wurde wieder geheizt und die Thüre des Ofens geschlossen. Man merkte nicht, daß er darin war. und so blieb sei.te Leiche dcr Gluthhitze volle 40 SUrn den ausgesetzt. Der Philanthrop Kinicke, der kürzlich in Philadelphia starb, hat folgende Vermächtnisse bestimmt: Deutsche Geielllchast, S2000: Deutsches o spital, 2000; Jüdisches Hospital, K2000: St. MaryS Hospital, S2000: Wills Hospital, H2000; Heim für alte Männer. H1000: Southern Home" für verwahrloste Kinder, H1000 ; Northern Home" für freundlose Kinder S1000; PennsylvaniaKinderschutz-Verein,1000; Umon Vcncvolent Ailoclatlon, P1000; Heim für betagte Ehepaare. b1000; Heim für Freimaurer, H1000. Der Rest des Nachlasses fällt dcr Wittwe zu. Das persönliche Vermögen des Verstorbenen beträgt 82L0,000 und der Werth des von lt. C i sT er r , . : C lyin yinieriaiienen irunooenyes wlro aus P4S,000 geschätzt. Aus Williamsbura in Ken tucky wird berichtet, daß die Winen im

Eöiinty Bell wahrftheinlich beendet seien. Jack Turner, der Anführer der TurnerPartei, hat sich freiwillig dem Sheriff gestellt, und zwei Tage später überlieferte sich ein Spießgeselle der Turners den Vehörden. Von den übrigen Mitgliedern des Elans" heißt es, sie hätten denselben aufgelöst und den Staat verlassen. Zugleich wird mitgetheilt, daß Jack Turuer bei seiner Gestellung das Gcständniß abgelegt, habe, er selber habe George Thomas getödtet, man glaubt jedoch, er habe dieses Geständniß nur deshalb ab-

gelegt, um die wirklichen Mörder zu schützen und ihnen Zeit zur Flucht zu gcY sflttT Ql -rtsi tnrSi oy Air WH, iOl IllUVIil illVU l VllW VV IkUVtl dafür sorgen, daß seine Unschuld an dem i Verbrechen bewiesen wird. Bei der Beraubung eines Eisenbaknzuaes der südlichen Vacincbahn, fünf Meilen westlich von Pantana, in Arizona, ging es so zu: Es war Nacht. Die Räuber, fünf an der Zahl, versuchten den Zug durch ein rothes Signal und durch aus die Schienen gelegte Torpedos aufzuhalten. Als sich aber der Locomotivführer dadurch nicht einschüchtern ließ, verstellten die Kerle eine Weiche, so daß die Locomotioe entgleiste. Nur dadurch, daß sie sich sofort tief in den weichen Boden einbohrte, scheint dcr Verlust von Menschenleben verhindert worden x sein. Als der Zug hielt. schössen die Räuber sofort auf ihn, um die Passagiere einzuschüchtern; dann machten sich zwei an die Plünderung des Erpreß-Waqqons, wahrend die andern mit Schießen fortfuhren. Die Räuber mußten die Thüre des Erpreß-Waggons sprengen, da ihnen nicht gutwillig geossnet wurde. Sie sollen etwa $3500 erbeutet haben. Auf ihre Ergreifung sind Belohnungen ausgesetzt. Die Thater scheinen dieselben zu fein, welche den Bahnraub im April verübten, da sie auf die Thatsache anspielten, daß der Agent damals H5000 gerettet habe, indem er sie im Ofen versteckte. Ein unangenehmes Erwachen hatte an einem Morgen der Schotte ;ames Brown m einem vkro Yorker Kosthause für Arbeiter. Er theilte das Bett mit einem Landsmanne Namens James Leölie, und als er bei Tagesanbruch aus dem ersten festen Schlaf er wachte und sich aus die andere Seite legte, suhlte er, daß sein Gepcht naß und klebrig wurde. Ueberrasckt ricktete er sich von seinem Lager auf und sah, daß sein Schlafkamerad, der fein Gesicht nach der Wand gekehrt r , rv r mcir, ncy mli einem canrmeuev, oas slch noch in seinen erstarrten Fingern befand, den Hals von Ohr zu Qhr durchgeschnitten Hütte. Die That mußte schon vor mehreren Stunden geschehen sein, denn die Leiche war bereits kalt. - Entsetzt sprang er auf und rief um Hilfe. Da gar kein Grund ersichtlich war, weshalb Lcslie sich das Leben genommen haben könnte, wurde Brown von der herbeieilenden Polizei verhaftet und in's Gcfängniß abgeführt. Es dauerte längere Zeit, ehe der Unglückliche wieder frcigclajjen wurde, well kein Grund zu der Annahme vorhanden war, daß er seinen Schlafgenossen ermordet habe. Eie traurige Geschichte wird aus Vuffalo berichtet. Der in Landsberg au der Warthc geborene Stclnmaurer Friedrich Krutfal, dcr vor etwa vier Jahren nach Amerika ausgewandert war, hatte es endlich durch Sparsamkeit soweit gebracht, daß er seine Frau mit fünf Kindcrn herüberkommen lassen konnte. Er hatte eine Wohnung für feine Familie hergerichtet und erwartete mit Sehnsucht deren Ankunft. Kürzlich traf die Frau mit den fünf Kindern ein, wer sie aber nicht erwartete und nicht cmpsing, war dcr Gatte und Vater. Den hatte am Abend vorher ein Sonnenstich getödtet! Es wird in Buffalo für die aus allen ihren freudigen Hoffnungen so jäh gerissenen Menschen Geld gesammelt. Auch wurden ihnen Möbel, Betten, HauSgcräthe sowie Kleider für die Kinder geschenkt. Eine Dame hat ein kleines Töchterchcn bereits adoptirt, der älteste Knabe erhielt Beschäftigung, die älteste 14 Jahre alte Tochter eoensalls. Ein deutscher Bäcker hat sich erboten, die Familie sechs Monate lang unentgeltlich mit Brot zu versehen. Man wird jedenfalls dafür sorgen, daß die unglückliche Familie nicht zr Grunde geht. Die Prohiditionisten tn ennessce, wo bekanntlich im nächsten Monal eine Volksabstimmung über einen Prohlbitionszusatz zur Staatsverfassung abgehalten wird, nehmen die Zuchthäusler )ur Hilfe. Ueber vierhundert Sträflinge m dem Zuchthause zu Nashville wurden dazu veranlaßt, einen Aufruf an das Volk von Tennessee zu richten, worin sie dieses in hochtrabenden Ausdrücken ermahnen, doch ja für Prohibition zu stimmen. Unter diesen gestreiften Prohibitions -Aposteln Gesinden sich nicht wenige äußerst gefährliche Verbrecher. Welches Zeugniß stellen die Probibitionisten sich und ihrer Sache aus, mdem sie sich solcher Bundesgenossen bedienen ! Vom Ausland, Mit welch' beispielloser Unverschämtheit die Herren Diebe mitun ter zu Werke gehen, zeigt folgendes Geschichtchen. In Wien, unweit'dcs Stefansplatzes, befindet sich ein vielbesuchtes Delikatessengeschäft, vor dessen Thüre die zartesten Präge? Schinken hängen. Um vrn rt c . tt'.t. r!r. c ' . Die clllagsnunoe ouco nemiqj 00 ein anständig aussehender älterer Herr stehen, nahm sein Taschenmesser heraus und c m- c r r..: n ... r jcDmn den gronien uno jawn,ini cyln ken ab. worauf er sich, nachdem er den selben in ein in der Hand gehaltenes Packpapier gewickelt hatte, ruhig in das Geschäftslokal begab. Nach kurzem Aufenthalte erschien er wieder mit seinem Packete unter dem Arme und war bald um die nächste Ecke verschwunden. Mehrere Droschkenkutlchcr, die unweit dcS Geschäftes ihren Standplatz haben. hatten dem ' Treiben dcs ältlichen Herren argloö zugcichen. Als eine Viertelstunde später einer der Eommis Etwas der Auslage entnehmen wollte, bemerkte er das Fehlen dcs Schinkens. Es war bald klargestellt, daß der fremde Herr ein ganz gewöhnlicher Gauner war. Er r ' cr jr.i. war Mll seinem in 4avicr rittgelnau)len Schinken in das Delikatessengeschäft getreten und hatte ersucht, denselben abzuwiesen, weil er ihn mittels Post wegsenden zvollte.. Jn dcn letzten Taacn hatte

er wicÄcrhott einiFe Ncllierc mnrause gemacht und so willfahrte man seinem Wunsche um so lieber. Höflichst dankend hatte er sich entfernt. Die Sachlage war damit ganz klar. Die Passanten und die Kutscher hatten geglaubt, der clecante Herr schneide den Schinken ab, um im Geschäft den Preis dafür zu erlegen. Z u dem Erdbeben in Wernoje, dem Hauptort dcs russischen Gcbicts Scmirj?tschcnsk in Ecntralasien, werden jetzt endlich die amtlichen Nachrichten bekannt. Die sichtbarrn Folgen dcs Erdbebens bestehen in der Zerstörung

dcr Backstcinhäuser in Wcrnn und C0 : verft im Umkreise der (tadt, in Erdrutschungcn im Gebirge und unbcdeutcnden Spaltungen des Erdreichs in den sumpfigen Gegenden. Der angerichtete Schaden besteht im Verlust von Menschenleben und der Zerstörung von Gebänden. Es sind im Ganzen 323 Menschen (129 Erwachsene und 199 Kinder) umgekommen. Zwei Personen starben insolge ihrer Verletzungen im Lazareth. Unter den Erschlagenen befanden sich 3 Arrestanten, 4 Untermilitärs, 67 Bergklrgljen. 363 Personen mußten erllttener Verletzungen wegen ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen, und von ihnen wurden 50 im Lazareth untergebracht. Die Zahl der Erschlagenen ist im Verhältniß zur Einwohnerschaft der vom Erdbeben über raschten Stadt, die 30,000 Seelen zählte, also nicht sehr groß. Die materiellen Verluste beziehen sich aus 1700 Backsteingebaude der Stkdt, welche kerne Holz Häuser auszuweisen hat. Aus 'St. Petersburg ist ,etzt, wie der Post" geschrieben wird, der Befehl eingetroffen, die Bestimmungen des Ukas vom 14.J26. März diefcsJahres, bezüglich der Entfernung von ihren Stellungen derjenigen Directoren, Administratoren und bevollmächtigten Geschäftsleitcr industrieller Etablissements und Landgüter in Polen, welche Ausländer r? .( f. tf. rv ...f-r. ino, ninciijaiu zcyll ollill)zi!siiys ren. Dieser kurze Termin ist ganz dazu angethan, die Verwirrung noch zu vermehren, welche die schnelle Enthebung r'.n ..i'.'js ... cri. 1 menger auslanolsaier nomiNlslrarorcn von Fabriken und Gütern an und für sich hervorrufen mußte, für welche ein theilweiser Ersatz durch Inländer sich vielleicht erst in längerer Zeit, in vielen Fällen aber gar nicht wird beschaffen lassen. Dcr nachtheilige Einfluß dieser Perordnun auf den Werth der Fabriken und Liegenschaften tritt schon jetzt hervor. Freilich wird dadurch der beabsichtigte Zweck gefordert, wenn zu den Motiven zu dem vorerwähnten Gesetz auch die Entwerthung (Niederdrückung) des hiesigen größeren Grundbesitzes und der Grenzindustrie als Ursache zu diesen Bestimmungen des Ukas ausgeführt wird." Die in Pererdorough (England) eröffnete Ausstellung von Reliquien der Königin Maria Stuart umfaßt über dreihundert Gegenstände, darunter mehrere aus der Sammlung der Königin Victoria, wie z. B. ein altes Gemälde, der Proceß der Maria Stuart in Fothcringhay darstellend, ein Schrank welcher Maria gehörte, eine Locke ihres Haares, eine Bibel mit dem Autograph dcr schottischen Königin, einen Stahlstich der Maria Stuart mit dcr Jnschrist Maria Scotorarn Ilegis Filia Scotorvinguenunc Regina", sowie Porträts der Königin Maria uud Darnleu's, gestochcn von Elstracke, von denen nur noch drei Ercmplare vorhanden sind,eins in der Bodleianischcn Bibliothek und das andere im kaiserlichen Privatcabinet von Stichen in Wien. Ferner befinden sich u. A. in dcr Ausstellung der Noscnkranz, das Erucisir und dcr Schlcicr, welche Gegenstäude die schottische Königin bei ihrer Hinrichtung trug. Deutscke Lokal - Nachrichten! Provinz Westfalen. Rentier Sträter in Rhcine feierte seine goldene Hochzeit. Der Schneidermeister D. in Dortmund ist sammt seiner Familie u. seines Kommis u. unter Mitnähme eines Waarenlagers im Werthe von 75,000 M., verduftet. Die 9 bezw. 11 Jahre alten Söhne dcs Stationsoorstehers Feist und des Stationsassistentcn Peters in Hörtcr und eine Tochter dcr Wittwe Braunqart in Mins den sind ertrunken. Niedergebranat. sind: bei Bielcscld das zu den Äodclschwing'schcn Anstalten gehörige Krankenhaus Vethsaida", in Lippspringe ein Theil dcr Pension Heinecke" und in Wiedenbrück in Folge Blitzschlags das Stöpel'sche Haus. Rhein provinz. Der Schreiner Warning von Dusseldors wurde von dem 19 Jahre alten Äugust Hossmann von Oberlik erstochen, nachdem er die Zuhälterin des Hoffmann, die geschiedene Frau des Kammmachers Hörster, die ihn angesprochen, abgewiesen hatte. Domherr Feiten in Trier wurde zum Wcihbischof ernannt. Ertrunken sind: die Arbeiter Hubert Wcidemann von (5lsen und Josef Görg von St. Goar, der Musiker Philipp Heckmann von Heimberg bei Offcnbach a. Gl., nnd der Arbeiter Gottfried Valoen von Neuenhau? sen; d?r 44 Jahre alte Schreiner W. von Trier starb in Folge Genusses von Salzlsäure. ' Provinz Hess en-N a'sso u. Der Geschäftsreisende Friedrich Weiher in Frankfurt a. M. wurde wegen Wechsclfälfchung zu 4 Monaten Gefängniß verurthcilt. Der Sohn des ehemaligen Gewerbcbankbcamten Schmehler von Homburg und die ledige Ellse Brehm von Ober-Kaufungen haben sich ertrankt, ersterer aus Scham darüber, daß sein Vater s. Z. im Zusammenhang mit dem Falisiement. der genannten Bank rejp. wegen Unterschlagung verhaftet worden ist. Durch Unalücksfälle kamen um's Leben: dcr Nangirarbeiter Vccker von Bebra, der Oekonom Vankert von Cassel und der Aus;üaler Erhard Dietrich von Grof-nlttdcr (überfahren), eine Tochter des Kaufmanns Auguft Deibel von Dlez u. L, und dcr Schisscr Johann Faust von Nlederlahnfteln (vom Vllh erschlagen) und dcr Domancnpächter Möller von Nenenbcra (Blutvergiftung). Dcr Gar nisons-Verwaltungsinspector Lorenz von Hersfeld stürzte wahrend erncs pazieraanges, vom Schlag getroffen, todt zu Äoven.

Besser als Diamanten ist da, - Geschenk dcr See! Advokaten Bureau on Tenny Erovsy, ) immer 6 und 7 Talbott & lltwi Block.? Jndianarolii, 4.Axrii i587. ) Marshall C. Woods Sc So.: Verehrte Herren l Ich kaufte heute eine Schachtel Ihres Heilmittel genannt Ocean Wave Lim". S ein Frau und ich brauchten c und fanden taß ,S tn ausgezeichnete Heilmittel ist. Ich ltt )tt 1372 an Magen qmer,en und Unverdaulichkeit. Manchmal fand ich zwar temveräre n,wa'.S aber dauernde Hilf Aber der Versuch den ich mit Ocean Ware Liv e- gemacht habe, üderzeugt mich, daß dieslS Aittel mir dauernde Hilf bringt. Ich hoffe daß Sie Gelegenheit habe tamit vielen Leidenden Hilf zu bringen. AchtungkvoLst I. E. De nn, ErEen. Anwalt.

Geld zurückerstattet sollte dieses Mittel nicht helfen. Wir wer. den unstr Versprechen nicht brechen. aHarisliall ?. Woods & Co. No. 9 Süd Meridian Straße. Jndianaxolt, Ind. Preisn. PerPofttl.lö. MMmW UL3 Cures4Remove8 T" i.kim Alls eUIIWUIII Bee StlngSf Mos ' qulto and All " lnArt Bitne' 1 'mrLES, BLOTents, Humors Birth-marV n, and every form osskin blemishes, positively cared on tho xxxoet delicate Ekln without l&aving m, sc&r, by Hop' O1 n tmont. Price 5cts.; SOcts. and 51. kr At druisl3 or by maN.' . The HopJPiU Manfe Co., New London, Conn. Llttie lip l'llu ior sick-neadacae, dyspepem, bilioujsnee and constip&ti on have no eq-aai. 25c Z a&ftt Apotheken zu haben. OTOTOOOO Eine kinderlose Ehe ist feiten eine glückliche. Wie und wodurch diesem Uebel inkurzerZeit abgeholfen werden kann, zeigt der ..Rtttungs:nkcx", 250SeUen, mit natur getreuen Bildern, welcher von dem alten deutschen Heil-Jstitut ta New Fork herausgegeben wird, auf die klarste Weise-. Junge Leute, die in den Etand der Ehe treten wollen, sollten ten Spruch Schillers: D'rum prüfe, wer sich ewig bindet-, wohl beherzigen, und daS vortreffliche Buch lesen, he sie den wichtigsten Schritt deS Leben thun t Wird für 25 Cents in Postmarken, iu deutscher Sprache, sorgsam verpackt, freiverfantt. Adresse : veutcdesIIeU-Illstitnt,11 Clinton Plac. New York. N.Y. Ja JndianasoliS, Ind., dim Buchhändler G. Keyler, 29 Süd Delaware St. 000000 vlcherbeit, (Zparsamkelt und Bequemlichkeit ann nicht bester gewahrt werden, als durch die Koch-Gas-OestlU . ?INGPAM'8 deutsche llch - Handlung ! B Co 7 Cüb Tttabamasir. Bücher aller Sprachen. Neue und gebrauchte Bücher. Niederlage sozialistischer Werke und Flugschuften. Anstreicher Arbeiten namentlich Contrakte zum Anstreichen don Ha ufern werden aus'S Schönste ausgeführt von CARL HOFMANN, 136 Madison Ave. C7 Preise mäßig. Schöne und gute Ar beit wird garautirt. Henry Klausmann's Rp. 263 UND 67 Nord New Jersey Str. Tische, Stühle u. Stände werden auf Bestellung angefertigt. Möbel werden überzogen, aufgepolstert und lackirt ! Matratzm werden aufgepolstert. Neue Rohrgeflechte für Stühle. Billige Vreise, WrvWpte Bedienung. Wolleu Sie ein Buggy, ein utsche, Phaeton, Surreu, Spring,, einen Ab lleferunaz. oder Farmer Wage, sehen Eie nnser gtvieS Lager. Da gröbie tn der Stadt, i Staate un ,u Allen zufriedenstellende Preisen. Wir sind Fukrikanten aller Sorten TfiZge, .So? und ffolton Planier und Kultivator Heurechen :c. vtr verkaufen alle landwtr hschaftltche Seräthe, mi ,Fe,d ill, .Srinder utter. .ookel und körn Eheller. Schreibt m utkanft oder besucht un. Bradley, Holton & Co ;i?7 Ost Washington Straße. Indianapolis.

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