Indiana Tribüne, Volume 10, Number 331, Indianapolis, Marion County, 19 August 1887 — Page 2

Zndiana Tribune. erscheint KSglitZ nd S SNAtagO.

CftlUtt4i TrUHne kostet durch den Xtlgeiil 3J tcatlvuQoäc, die emUgl .Sites Cmtl x Boche. Cetde icTeaat II tttUI. V PoA Bfft)$t2t t BotaJMa3Ufl f 35. Osi?ee: 120 D. Marvlandttr. Indianapolis, Ind., 19. Auzust 1887. Ungesundes Wasser. Cs ist eine erfreuliche Thatsache, daß in der letzten Zeit die Verwaltungen der Ctädte und größerer Dörfer in den Ver. Staaten der roichtjgen Frage ihre Ausmerksamkeit zugewandt haben, roie das Trinkmasscr von jeder Vergiftung durch ungesunde Substanzen bewahrt werden könne. Durch eingehende Untersuchungen ist über jeden Zweifel hinaus festestellt worden, daß mehrere Epidemren von typhösem Fieber durch Wasser erzeugt wurden, welches aus unreinen Wasserleitungen oder Brunnen geschöpft worden war. Auch ist durch neuere Forschungen dargethan worden, daß die Cholera hauptsächlich dort auftritt, wo die Menschen gezwungen find, unreines Wasser zu trinken. Wasser, welches für öffentlichen Gebrauch bestimmt ist, sollte niemals aus der Nähe eines Kirchhofes entnommen werden. Vor nicht langer Zeit war in New Haven in Connecticut der Vorschlag gemacht worden, ein neuen Kirchhof nicht weit von t'iixem kleinen See zu errichten, aus dem die Swdt ihren Wasserbedarf bezieht. Der Vorschlag wurde von vielen Bürgern der Stadt auf entschieöene Weise bekämpft. Sie machten geltend, daß der Abfluß der faulenden Stoffe aus dem Friedhofe unzweifelhaft das Wasser in dem Teiche verpesten wärde, und ihre Ausführungen waren derart überzeugend und stimmten mit den letzter. (Errungenschaften der Gesundhcitslchre derart überein, daß schließlich Niemand mehr wagte, für die Anlegung des neuen FriedhofeS ein gutes Wort einzulegen. Vor zwanzig Jahren hätte man dergleichen Einwände einfach verlacht. Damals konnte es noch geschehen, daß sich mitten im Hofe des 'berühmten Aale College in Hartford, Connecticut, die Trinkwasfcr-Brunncn in unmittelbarer Nähe von häufig benutzten Abtritten befanden. Cs war damals durchaus keine Seltenheit, daß unter den Studenten der Universität typhöses Fieber ausbrach ; heut zu Tage hört man dort von dieser Krankheit nichts mehr, seitdem die Brunnen aus der Nähe der gifterzeugenden Abtritte entfernt worden sind. Der Staats - GcfundheitSrath von Massachusetts, dessen Berichte über die Verunreinigung der Ströme und Flüsse in jenem Staate sehr werthvolle Beiträge zur Literatur der Gesundheitslehre geliefcrt haben, befaßte sich kürzlich mit der Aufgabe, die Wasservcrhältnisse" deö Staates einer gründlichen Untersuchung zu unterziehen. Aus jeder Stadt in Massachusetts werden jetzt Proben von Wasser nach Boston geschickt, um jeden Monat in Bezug auf Reinheit analyssrt zu wenden. Diese Wasserprobcn getangen in die Hände des Professors Drown vom technologischen Institut von MassachuscttS, der sich bereit erklärt hat, jeden Monat etwa :$00 Proben mit dem Wasser vorzunehmen. In derselben Zeit will der Gesundheitsrath Berichte über die allgemeinen Bedingungen haben, unler welchen das Wasser an die (sonsumenten abgeliefert worden ist. Bisher ist in den Ber. .Staaten in Vezug auf die 9!einheit des WasserS noch nie eine so eingehende Untersuchung angestellt worden, wie gegenwärtig in MassachusettS, und man darf sich der Hoffnung hingeben, daß sie nicht allein den Bewohnern des Staates, sondern auch allen Einwohnern der Ver. Staaten zu Nutzen gereichen wird. Die Staatsund Municipal-Vehörden aller anderen Staaten sollten nicht verfehlen, ihre Aufmerksamkeit auf das Vorgehen der GcsundheitSbehörden in Massachusetts zu lenken. Städte in Manitoba. Tem bekannten amerikanischen ZcitungsCorrespondenten Frank Wilkcson . will die kanadische Provinz Manitoba, welche er kürzlich durchreist hat, durchaus nicht gefallen. Er schreibt: Jch habe in meinem Notizbuch einige Bemerkungen über eine Stadt" in Manitoba verzeichnet, die gleichzeitig eine Station der kanadischen Pacisicbahn ist. Ich zählte in der ganzen Stadt zehn kleine Häuser und zwei Kaufläden. Bor dem einen Men lvareil ein Gewinde Seil, zwei Fässer Salz und eine WaschMaschine zum Verkauf ausgestellt. (?in Mann in Hemdsarmeln mit einer Pfeife im Mund saß aus einem der Salzfässer und guckte unsern (Zisenbahnzug an, als ob er etwas AchnlichcS noch nie in seinem Leben gesehen habe. Oestlich vom Depot lehnte unter dichtem Unkraut ein werthloser Pflug gegen einen zerbrochenen Wagen. Bor dem andern Kaufladen waren aus einer ziemlich hohen Treppe drei Schleifstrine aufgestellt, auf Vr Straße vor dem Laden stand eine ErnteMaschine und eine Kiste mit (5iscnwaaren. Dicht dabei stand eine schwarze Sau, welche mißvergnügt grunzte, weil ein kleiner, räudiger Köter C3 gewagt hatte, sie anzubellen. Drei kleine, flachshaarige Madchen mit langen, sonnverbrannten Beinen saßen auf einer leeren Crackerkistc und blickten abwechselnd auf den soeben im Depot eingelaufenen Eisenbahnzug und auf einen kleinen Jungen mit 'einer schmierigen 9!ase, welcher auf einem zerbrochenenFasse saß.- Nicht weit vondem Jungen stand eine einhornige Kuh im Grase und hing augenscheinlich wiederkäuend tiefen Gedanken nach. Auf der Platform deö Depots standen drei stachShaarige, blauäugige Engländer in fchabigen Kleidern. Ich richtete an sie mehrere Fragen, jedesmal jedoch lautete die gleichmüthige Antwort: Jchmeiß nicht." Um die Stadt" herum erstreckt sich die baumlose Prairie in unübersehbarer Weite. Hoch w der Luft schweeneinige

hungrige Hädtch'te,' warcno li'e 2onn: ihre glühenden Strahlen aus den Etdbo: den sandte. DaS ist eine Stadt in Manitoba. Wäre die Stadt größer gewesen, dann hätte ich in ihr auch einen Getreide-Ele-vator gesehen, der einem Herrn Ogilby gehört. Dieser Herr hat nämlich von der kanadischen Pacisicbahn das alleinige Borrccht erhalten, an ihren Haltcstationen Elevatoren zubauen. Ferner würde ich mehr langbeinige Mädchen, mehr Jungcns mit schmutzigen Nasen, mehr Schleifsteine, mehr Schweine, mehr Hunde, mehr wicderkaucude Kühe, mehr auf Salzfässern sitzende Kaufleute und mehr Männer gesehen haben, die vor dem Depot herumlungern und auf jede Frage antworten : Ich weiß nicht ! " Jnteressan: ter würde aber auch die größere Stadt dadurch nicht werden. So sind die Städt und die Leute an der canadischen Pacisicbahn. Auch die Farmer in jener Gegend sind nicht auf Rosen gebettet. Fast eine jede Fann ist derartig mit Hnpothekenschulden belastet, daß die Schulden fast mehr be tragen, als der ganze Werth der Farm. Nur in der Gegend der Brandon Hills giebt es wirklich wohlhabende Grundbesitzer. Das Unglück für Manitoba sind die späten Nachtfröste, wenn das Getreide bereits in Halme geschossen ist. Bon drei Ernten geht auf diese Weise regelmäßig eine zu Grunde, und ehe die Farmer sich von dem einen Fehlschlage einigermaßen erholt haben, tritt schon wieder eine neue Mißernte ein. In Folge dess bleiben die Farmer stets arm." Der junge Napoleon der Zweite. Ueber die Carriere und die Thaten deS jungen Finanzgenics Henrn S. Jves in New S)ork, dessen Niesen-Bankerott vor einigen Tagen so ungeheures Aufsehen erregte, werden jetzt in der Presse wahre Wunderdinge erzählt. Noch vor fünf Jahren war Jves ein armer Bursche, der zufrieden war, wenn er einen Wochenlohn von Hio die Woche bekam; zuletzt war er ein Millionär", den seine Freunde den jungen Napoleon den Zweiten nannten. Niemand hegte einen Zweifel daran, daß er ein Finanzgenie ersten NangeS fei. Jves ist jetzt ungefähr 28 Jahre alt und wurde in Litchsield in Connecticut geboren. Sein Vater war ein Angestellter im dortigen Zollhaus?. Als Henry ungefähr 20 Jahre alt war, kam er nach New-ork und erlangte eine Stelle in HarpcrS Verlagsbuchhandlung. Er blieb dort nur etwa drei Jahre, rühmte sich aber, er kenne jetzt das Buchdrucker-Ge-schäft wie das ABC und es würde ihm ein Leichtes sein, nicht nur die Typen für ein Buch zu setzen, sondern dasselbe auch zu drucken, zu binden und vortheilhaft in den Markt zu bringen. Jedenfalls war er ein ungeheuer schnei diger junger Bursche. Er nahm in verschiedcnen Brokcr-Geschäften Stellungen an, hielt sich aber überall nicht lange, weil er zu selbstständig austrat und gern auf eigene Faust Geschäfte machte. Er hatte es sich in den Kopf gesetzt, daß er ein reicher Mann werden wolle. Er machte sich selbständig, indem er die Firma Mceker, Jves & Co". gründete. Im Frühjahr 1882 gelang es ihm, unter seinem eigenen ö!amcn eine neue Firma zu gründen, die aus ihm und seinen beiden Geschäfts - Theilhabern George H. Stannor und Thomas (5. DorcmuS bestand. Staynor ist ein verheiratheter, wohlhabender Mann und soll in das Geschäft $100,000 gesteckt haben; der dritte Partner", ein Sohn deS Professors N. Ogden Doremus, ein junger Bursche von etwa 22 Jahren, erkaufte sich einen Eitz in der New Borkcr Actienbörse und vertrat die Firm in dieser Körperschaft, während JvcS anßerha lb der Börse manipulirte und die eigentliche Seele des ganzen GeschastS:UnternchmenS war. Der bekannte Neni 9)orfet Finanzmann" Ward, der die Grant'sche Familie in'S Unglück gestürzt hat und jetzt für seine Verbrechen im Zuchthausc büßen muß, war gegen JvcS der reine Stümper. Ward war eS zufrieden, wenn er Gimpel mit t einigen Hunderttausend Dollars auf feine Leimruthe locken konnte, Jves betrieb das Geschäft jedoch gleich in die Millionen. Man will wissen, daß sich seine gegenwärtigen Verbindlich keiten" auf mindestens zwanzig Millionen Dollars belaufen, und doch war er, wie bereits erwähnt, noch vor ein paar Jahren ein blutarmer Bursche gewesen. Die Geschichte deS merkwürdigen Schwindlers ist noch nicht in allen ihren Einzelnheitcn bekannt, und es scheint fast, als ob manche Blätter sich scheuen, die volle Wahrheit über ihn zu schreiben. Nur so viel weiß man, daß er daS Kunststück entdeckt hat, Eisenbahnen zu kaufen, ohne auch nur einen Cent in seiner Tasche zu haben. Hier davon ein Beispiel: DaS Syndicat, welches über die Eincinnati. Hamilton & Dayton-Vahn die Controlle ausübte, wollte dieselbe im vorigen Frühjahr verkaufen und schickte ZU diesem Zwecke einige Repräsentanten nach Nero Sork, die dieserhalb mit dem bekannten Alfred Sullu, der in diesem Falle das Interesse der beiden Gcldmänner Austin Corbin und Jrving A. Cvans aus Boston vertrat, weitläufige Unterhandlungen anknöpften. Dieselben zerschlugen sich, weil den Käufern der geforderte Preis zu hoch wir. Jves erfuhr dies. Cr machte sich hinter die Verkäufer her und wußte sie zu veranlassen, ihm und seiner Firma das controllirende Interesse an der Bahn zu verkaufen. Geld hatte er zwar nicht, aber er bezahlte mit einem Check auf die Bank von H. Jves & Co. Die Bank" beeilte sich natürlich, den Check gutzuheißen und stellte eine Bescheinigung aus, daß JveS mehrere Millionen Dollars in der Bank liegen l)abe. DieS war natürlich eine Lüge, die Verkäufer gingen jedoch auf diesen Leim und gaben sich mit dem eigentlich ganz werthlosen Check zufrieden. Unterdessen waren Jves und sein Geschäftstheilhaber Stayner bereits als höchste Beamte an die Spihe der Verwaltung der Eisenbahn getreten. Auf diese Weise gelangten sie in die Lage, als oberste Verwalter der Bahn den Check der Firma H. Jves & Co. anzunehmen oder zu verwerfen. Selbstverständlich thaten sie das Crstere. Sie indofsirten den Check und deponirten ilrn wieder in ihrer eigenen Bank, wo sie ihn ruhia lieaen ließen. Ueber die Balm batte jebt

Niemand zu vcrsisgen, als nur sie ; Jocs und seine ..Firma" hatten die Mehrzahl Actien der Eisenbahn in Hand und konnten jetzt über dieselbe nach Belieben verfügen, während die andern Actienbesitzcr mit Allem zufrieden sein mußten. Vorlausig 'waren sie es auch, denn keiner von ihnen hatte auch nur eine Idee davon, daß der in der Bank ruhende Check werthlos war. Von jetzt an fühlte sich Jves zu neuen Unternehmungen bereit. Er begann die Actien der von ihm erworbenen Bahn zu wässern und kaufte andere Eisenbahnen. Als Bezahlung gab er gewässerte Actien

oder auch jclncn Check her. lir hatte Glück. Jedermann, der seine Verhältnisse nicht näher kannte, bewunderte ihn als Finanzgcnic ersten Ranges, und sein Credit war geradezu uneingeschränkt. Da kam der Krach. ' Jves hatte es sich in den Kopf gesetzt, die von Robert Garrett controllirte Baltimore und OhioBahn" kaufen zu wollen, nachdem die bekannten Verhandlungen zwischen Garrett und Sully sich zerschlagen hatten. Jves bezahlte Herrn Garrett $220,000 in baarem Gelde und $1, 180,000 in Actien, den Rest des Kaufpreises wollte er jedenfalls auf dieselbe Weise aufbringen, wie bei seinen früheren Ankäufen. Garrctt indessen wollte baares Geld haben, Jves konnte dasselbe nicht auf? bringen und verlor dadurch das bereits bezahlte Angeld. Bon der Zeit an ging es mit der Firma H. Jves & Co. den Krebsgang, bis sie schließlich mit dem ungeheuern Bankerott endete. Wie oben erwähnt, liegen die Verhältnisse noch nicht ganz klar, doch herrscht darüber kein Zweifel, daß Jves einer der größten Finanzgenies und Schwindler ist, die je in der Wall-Straße operirt haben. Er betrieb großen Lurus und hielt sich sogar eine eigene Dampfyacht, während er kein Trinker war und auch nur selten eine Cigarre rauchte. Vom Inlands. In Philadelphia hatte die junge Negerin Marsline Ctonley das Pech, einen Zug zu versäumen, d?r sie auf ein Picnic bringen sollte. Sie hatte sich schon lange auf das Fest gefreut, und ihr Schmerz über ihre Verspätung war so groß, daß sie sich mit Opium vergiftete. Bald daraus war sie eine Leiche. Wie aus Dakota gemeldet wird, erregt die Ausdehnung, welche ge? genwärtig dort die Prohibitions -Bewe-gung angenommen hat, besonders in den größeren Städten des Territoriums große Unruhe. Die Prohibitionisten haben in Fargo eine eigene Zeitung gegründet und verschiedene Temperenzredner aus anderen Landestheilen angeworben, damit dieselben jetzt zu Gunsten der Prohibition in allen Theilen des Territoriums Reden halten. Es handelt sich auch in Dakota, wie überall, um das Votum zwischen den intelligenten Städtern und der unwissenden Landbevölkerung. Vor Allem ist man in Fargo besorgt, daß die Prohibition siegen und dadurch der Stadt großen Schaden zusügen könne. Sie hat jetzt 40 Wirthschaften und außerdem Brauereien und Großhandlungen mit Getränk, deren Betriebskapital minbestens 1250,000 beträgt. Das in Fargo könnende Blatt Argus", welches fit) frfljer stark auf die Seite der Prohibitionisten neigte, tritt jetzt offen gegen Prohibitiou auf und befürworte nur noch Hochlicenz. Vor einiger Zeit kam ein Mann zu dem chinesischen Kaufmann Chu Fong, welcher seinen Laden in New Hork an der Mottstraße hält, und lud ihn ein, ihm nach Adams Erpreß Ofsice zu folgen, wo er ihm drei Fässer zeigte, die angeblich mit Opium gefüllt waren. Der Chinese zeigte sich sehr begierig, die Fässer zu kaufen, und bald waren die Leute handelseinig. Chu Fong erklärte sich bereit, $8.75 für das Pfund Opium zu bezahlen, und rückte auch wirklich mit 83,600 für die drei Fasser heraus. Der Verkäufer, welcher sich Samuel Joncs nannte und aus Boston zu stammen vorgab, fetzte sich nach Abschluß des Handels und nachdem er die Kaufsumme er: halten hatte, auf erklärliche Weise wieder in den Besitz des Frachtbriefes und ließ die Fässer, deren Inhalt als aus Mehl bestehend bezeichnet war, entfernen. Als die Fässer bei dem Chinesen nicht anlangten, benachrichtigte er die Gchcimpolizei, welcher es aua) gelang, die Fässer aussindig zu machen, doch enthielten dieselben weder Opium noch Mehl, sondern nur Erde. Von dem Gauner fehlt bis jetzt jede Spur, doch vermuthen die BeHorden in ihm einen berüchtigten ,,Sam-.dust"-Schwindler, der in ähnlicher Weise bereits andere Chinesen betrogen hat., Die Bewohner des'blutigen County Nowan in Kentucko werden von einem Beobachter, der dort lange gelebt hat, in der folgenden Weise geschilbett: DasWcsen des Bergbewohners in diesem Theile des Staates bietet ein förmliches Studium. (5r ist so unwissend, wie das wilde Efelsfohlen, aber geriebener als irgend ein anderes Thier, welches die Nothmendiqkeit aelernt hat, von den I Gaben der Natur abzuhängen. Er ist ' ein vollkommener, gewissenloser Politiker und wurde es ltt einem Streite sogar Mlt dem Teufel aufnehmen. Seinem Freunde geaenübcr ist er treu, wie Gold, vorausgesetzt, dafz er mit ihm nicht in Streit aeräth. Er ist so clanisch", wie der schottische Hochländer und hat gewisse rohe übertriebene Vcgri,'fe. von seinen eigenen Rechten und seiner Wichtigkeit eingesogen, ohne Zweifel in Folge seiner Vereinsamung, zum Theil vielleicht auch durch die unbewußte Großartigkeit, welche die Natur ihm aus jeder Seite darbietet. UcbrigenS hat er den Fehler, daß er wie ein Asse Alles nachahmt, waS den schlechten Theil einer höheren Civilisation bildet. Dies ist nur ein schwaches Characterbild der Leute, die in der letzten Zeit so viel Aufmerksamkeit in weiteren Kreisen erregt habu Es gibt auch in diesen Bergen ehrliche und ächte Männer, doch sind sie gleichgültig oder ringeschüchtert." Die dieswöchentliche Ausgäbe der Farmers Nevicw" bringt folenoen rntebericht : Ausatebiaer Neaen iel nun fast im ganzen Westen und errischte die Weiden und kräftiate rnebr '.t ... ! t - - .' " ' ooer mmoer das Wachsthum der Maaten. Leider kam der Regen zu spät, um der Maisernte von wesentlichem Nutzen zu sein. Mehr Negen muß noch fallen, um vie Weiden wieder in guten Zustand m

-vtjy. z. - i'. -

Vrlrigen und Brunnen ü. j. w. zu fuucn. Der DurchschnittSertrag der Winter-Wcizcn-Ernte wird sein: in 22 CounticS in Illinois 10 4j5, in G Jndiana Coun. lies 14, in 12 Ohio CounticS 12.V, in 10 Missouri CounticS 21 und in 8 KansaS CounticS 12 BushclS per Acre. Der DurchschnittSertrag dcr Hafcr-Ernte wird betragen: in 22 CounticS in Jllinois 27 3J11, in 6 Jndiana CounticS 23, in 13 Ohio CounticS 35, in 10 Missouri Countics 35, in G KansaS Countics 28, in 18 Iowa Countics .33, in 11 NcbraSka Countics 38 und in 9. Minnesota Countics 31 Bushcls per Acre. Die Sommcr-Weizcn-Ernte beziffert sich auf 11 5j0 Bushcls in 18 Iowa Counties, 14 3J5 in 10 Nebraska Countics und 13 in 10 Minnesota Counties. Der Durchschnittsstand der Mais-Saa-ten beträgt in 22 Counties in Illinois 43,5; in 7 Jndiana Counties 46,3 ; in 13 Ohio Counties 77; in 9 Missouri CountieS 69; in 9 KansaS Counties 47,2; in 19 Iowa Countics 80,7 ; in 10 Nebraska Countics 93,5 und in 1? Minnesota Counties 85,2 Prozent. Schon wieder haben Prohibitionssbirrcn in Iowa abscheuliche Schandthaten verübt namentlich der berüchtigte Constabler Potts in Des Moincs. Er hatte sich einen Haftbefehl gegen einen Mann Namens Thomas Hardn verschafft, in dessen Stalle er ein Bicrsächen gefunden hatte. Mit einem andern Sbirren Namens Hamilton machte er sich auf, um Hardy zu verhaften. Letzterer stand auf der Straße und war gerade in einem Gespräch mit einem Freunde begriffen, als er von PottS verhaftet und aufgcfor'. dert wurde, sofort itzukom. Hardy erwiderte, er werde gleich folg?, da er aber noch länger zögerte, fo zogen Potts und Hamilton ihre Revolver, um zu schießen. Der Freund Hardys schlug dem Hamilton noch rechtzeitig den3!evolver aus der Hand, aber gleichzeitig feuerte Potts dr?i Schüsse auf Hardy ab. Eine Kugel diang Hardy in die Hand und eine zweite in-die rechte Seite; die dritte traf einen gänzlich unbctheiligten Arbeiter, der aus einem Laden kam, und fuhr demselben in den Schenkel. Die Wunde in der Seite Hardys ist gefährlich. Das mörderische Gebühren der Prohibition?spitze! ist um so scheußlicher, als Hardy keinerlei drohende Bewegungen gemacht und das Fäßchen Bier nicht zum Verkauf, sondern znm Prioatgebrauch für sich und seine Freunde angeschafft hätte. Sowohl Potts als Hamilton wurden denn doch, trotz der Prohibitionsherrschast in DeS Moines, nach dem Gefängniß gebracht. Vom Auslande. Eine entsetzliche Tha wird aus Voneellcs, Belgien, gemeldet. Als ein dort wohnender Kohlenarbciter Namens Grignac von der Arbeit in seine Wohnung zurückkehrte, war er vcrwun-. dert seine Frau nicht vorzusindcn. Da auf fein Rufen keine Antwort erfolgte, eilte er nach dem oberen Stockwerk, wo er seine drei Kinder im Alter von 7, 5 und 2 Jahren todt im Bette liegend fand. An Vergiftung glaubend, benachrichtigte er die Behörden, deren Nachforschungen Folgendes ergaben: In der Nacht zum Mittwoch hatte die Frau Grignac in Ab-. Wesenheit ihres 'Mannes mit ihren drei Kindern verlassen, war eine halbe Stunde weit bis in den Wald gelaufen' wo sie bei einem an der Eremitage gelegenen Teiche Halt machte. Hier befestigte sie die Kinder mittels eines Seiles an ihren Körper und warf sich mit ihnen in'?. Wasser. Die drei Kinder kamen um, der Mutter aber gelang eS nicht, sich zu ertränken. Sie trug dann die Leichen der Kinder nach Hause, entkleidete sie und legte sie, in frisches Linnen gehüllt, in's Bett. Hieraus eilte sie zur Eisenbahn nach Ougrcn, um sich vom Zuge überfahren zu lassen, wurde aber an der Ausführung gehindert und festgenommen. Vor die Leichen der Kinder gebracht, gerieth die Unglückliche in eine grenzenlose Aufregung. Sie hatte die That in einem Fieberansallc begangen. Schweigend und vonl tiefsten Mitleid ergriffen, wohnte die Menge dieser Konsrontation bei. Die Thäterin ist erst 2tt Jahre alt und sah ihrer Niederkunft in einigen Wochen entgegen. Das Reich d er aufgehend en S o nn c ist eS bekanntlich, das am meisten sich bemüht, die europäischen Einrichtungen nachzuahmen, doch mit den Segnungen der Civilisation, die es eingeführt, empsindet es auch gleichzeitig die Nachtheile derselben. Das Neueste in dieser Beziehung ist, daß man in Japan vor einem Börsenkrach steht. Die Speculation, besonders in Actien industrieller Unternehmungen, hat solche Di? mensionen angenommen, daß die Neierung sich genöthigt fand, in das wllde Treiben einzugreifen. Dieselbe hat eine Verordnung erlassen, wonach cs nur bestimmten Personen erlaubt sein soll, Fondsgeschäfte an den Börsen auszusühren. Um eine solche Erlaubniß zu erKalten, muß der Candidat eine unbescholtene Vergangenheit hinter sich haben, sowie, eine Caution von 300 3000 Francs deponiren. Eine fernere Vorschrift regulirt die Obliegenheiten der Makler, welche ihr Geschäft persönlich zu betreiben haben und keine Transaction für eigene Rechnung machen dürfen. Außerdem müssen sie eine bestimmte Gebühr per Jahr zahlen, sowie eine beträchtliche Summe zur Sicherheit für etwaige Verbindlichkeiten hinterlegen. Die japanesische Presse billigt daö Einschreiten der Negierung, wobei sie die Hoffnung ausdrückt, daß cs noch an der 'cit sein wird, eine Katastrophe zu vermeiden. I n PariS ist, wie v o n d o r t geschrieben wird, vor einigen Tagen eine mysteriöse Geschichte zur Kenntniß der Polizei gelangt. Gegen Ende des vorigen Jahres wurde an der Seine der Leichnam einer 28jährigen Frauensperson, Franoisc Le Vt, gesunden; die Polizei nahm damals auf Grund der eingeleiteten Erbebungcn an, daß die Unglückliche ihrem Leben freiwillig ein Ende gemacht habe. Gelegentlich einer vor Kurzem vorgenommenen Verhaftung einer, Gaunergcsellschaft wurde jedoch durch verschicdene Umstände der Verdacht erweckt, daß die Le Vt eines gewaltsamen Todes gestorben sei. Einer der des Mordes an der Unglücklichen beschuldigten Verbrecher legte, um sich zu entlasten, ein reumüthiaes öZeltändnik ab und bezeichnete einen

iwz'-tifi- - ' ' r- A alcichsallS in Hast befindlichen Mann, Namens Marccllin, als den Mörder der Le Vöt. Die Umstände, unter welchen das Verbrechen begangen wurde, sowie die Gründe,wclche den Mörder veranlaßt hatten, das dem Trunkc ergebene, aber im Ucbrigcn völlig harmlose Mädchen in die Seine zu werfen, sind äußerst scltsam. In einer verrufenen Kncipc sas; am 20. Scptcmbcr v.J. eine Gesellschaft von gerichtsbckanntcn Individuen, wclchcr sich die bereits starktrunkcne Le Bvt anschloß. Marcellin, ein roher, schon mehrfach abgestrafter Bursche, welcher gleichfalls anwesend war, wettete nun mit einem seiner Cumpane, daß er die Le Vöt in die Seine werfen würde. Als Preis der Wette wurde eine Tasse schwarzcn Kaffees festgesetzt. Thatsächlich brach bald darauf die ganze Gesellschaft auf und verfügte sich auf die Brücke Saint - Michel. Das Mädchen, welches natürlich von dem Zwecke dieser nächtlichen Promenade keine Ahnung hatte, wurde, nachdem man aus der Brücke angelangt war, von Marcellin ans die Vrüttung gehoben und sodann in die Tiefe gestoßen. Nach vollbrachter That begaben sich die Mordgesellen in ein Kasscchaus,' woselbst Marcellin den von ihm als Preis der Wette bedungenen schwarzen Kaffee trank. Marcellin leuguet vorläufig noch hartnäckig seine grauenhafte That und behauptet, daß die Le Vot in Folge ihrer Trunkenheit in's Wasser gestürzt sei ; doch scheint es jetzt schon beinahe zweiselloS,' daß er der Thäter ist. Ein in London ansäfsiger deutscher Kaufmann Namens Schwcinberg machte am Abend des 25. Juli auf der unterirdischen Eisenbahn ein eigenthümliches Abenteuer mit. Herr Schwcinberg saß, eine Zeitung lesend, im Kupcc, ihm schräg gegenüber in der anderen Ecke deS Wagens ein junger Mann. Sonst besand sich Niemand im Kupee. Mit einem Male sieht Schweinberg das Aufblitzen eines Schusses, er hört den Knall und eine Kugel hart an seinem Kopfe vorbcipfeifen. Entsetzt springt er auf und sieht, wie sein Gegenüber einen Revolver in der Hand hält. Mit einem Satze stürzt er auf den jungen Maun los. und ein heftiges Ringen auf Leben und Tod", wie Herr Schwcinberg glaubt und aussagt, entsteht zwischen den Zweien bis zur Ankunft des Zuges in der nächsten Station, was ungefähr nach zwei Minuten geschah. Der Schaffner der den Schuß gehört hatte, springt aus seinem Wagen, 'läuft dem jungen Mann nach,, der ebenfalls schon herausgespruu--xzen war und fortlaufen wollte, und fängt denselben auch endlich noch auf dem Perron der Station. Herr Schwcinberg, ganz erregt und erschöpft, giebt an, der junge Mann habe ihn ermorden wollen ; der angebliche Attentäter jedoch erklärt, er habe den Revolver eben gekauft und aus der Tafche genommen, um ihn zu untersuchen, dabei sei der Schuß aus Versehen losgegangen. Die Wunde des Herrn Schweinberg erweist sich als eine sehr leichte, die Kugel hattte den Arm am Handgelenk gerade gestreift. Vor dem Polizcirichter werden alle diese Angaben beschworen. Der Vater des Arrgeklagten sagt, sein Sohn sei ein sehr braver junger Mann, der im Geschäft der Herren Spiers und Dond beschäftigt ist ; der Vertheidiger wiederholt die Entschuldigung des zufälligen Losgehcns des Schusses, und der Nichter muß wohl derselben geglaubt haben, da er die Untersuchung auf acht Tage vertagte, und den Angeklagten geaen Bürgschaft auf freiem Fuß fetzte. Ware ein Verdacht eines Mordversuches auch nur im Geringsten vorhanden,dann hätte der Angeklagte im Gefängnisse bleiben müssen. Russische Blätter crzählen: Der Pcrsoncnzug dcr NostowWladiskamkas:Eisenbahn,(Kaukasien) ist inder?!acht znm?0.Juni mit knapperNoth einer furchtbaren Katastrophe entgangen. Es war zwischen den Stationen Kankas und Gulewicze. Dcr Bahnwärter hatte seine Strecke von dcr cincn Seite der Wärtcrbude inspicirt und sich nach der entgegengesetzten Richtung zu dem glcichcn Zwccke entfernt. Als das Zeichen ertönte, daß dcr Zug nahe, war er aus irgend welchem Grunde noch nicht zurückgekehrt. Für diesen Fall hatte die Frau des Wärters die Weisung, mitdcr Laterne vor die Wärtcrbude zu treten und den Zug vorbeipassiren zu lassen. DieseFall trat auch heute ein. Sie hört das Signal und will sich auf ihren Posten begeben, findet aber die Thür von außen verrammelt. Nichtö Gutes ahnend, springt sie aus dem Fenster, vergißt aber in dcr Erregung die Laterne. &ie steht draußen; cs ist finstere Nacht; in der Ferne mischt sich das ökollen deö DonnerS mit dem Braufeu des herannahenden Zugcs. Vergebens späht sie in die Nacht hinaus, ob die Bahn frei ist. Da zers reißt ein Blitz die Finsterniß, und in eincr Entfernung von tausend, vielleicht zweitausend Schritt sieht sie eine Schie-ncn-Sperruna ; Balken liegen quer über, Steine obenauf, weit hinten leuchten schon die Vorderlatcrnen deö heranbrausenden Zuges. Mechanisch schwenkt sie den Arm zum Waruungs-Signal; da fällt cs wie ein. Funken in ihre öeele. Sie fährt mit der Hand in die Tasche hinab, zieht einige Zündhölzer hervor, reißt sich einen armsttigen Lumpen vom Lcibe, setzt ihn in Brand, dann einen zweiten, dritten und noch einen, bis das Feuer lustig zwischen den Schienen flackert, In der Ferne ertönt die Nothvfeife, der Zugführer hat den Feuerbrano bemerkt und bremst den Zug. Man steigt aus ; verworrene Stimmen nahern sich; man umringt das nahezu ganz entblößte Weib, man fragt, staunt dankt der-Retterin und veranstaltet in der Eile eine Sammlung. die 120 Rubel ergiebt. Untecdeß ist das ' Hinderniß fortgeräumt, und dcr Zug fährt langsam weiter. Das Weib des Bahnwärters hat den Zug vordem Verdcrbcn gerettet,dcr vorerst den Bahndamm . hinabgestürzt und dann beraubt werden ' sollte, wie es in jenen Gegenden nicht zu den Seltmlieiten aebört. Unsere Kinder. Karl (1 Jahre alt) : Fräulein Anna, ich lieöi Sie." Anna (5 Jahre): Aber Karl! Mein dreijähriger Bruder hört uns Karl: Dcr weiß ja noch nichts vo,.' Liebe." Anna: Glauben Sie? Ick sage Ihnen aber, eS giebt keine Kind Wehr!"

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