Indiana Tribüne, Volume 10, Number 330, Indianapolis, Marion County, 18 August 1887 — Page 2

Jndiana Tribüne. Erscheint Füglich Vd SosvlegA.

CTYiUilichi XrtMn" löstet durch Urt ZtUnil CiBtljftBoSi, di cntaßlXri3t (! f i Oocht. fttiU nf lfc etl. V Yft njil$iät In BsiasSSfiijlsng l ver Sah. OsSe: 1L0 O. MarvlanbSr. JndumapoliS, Ind., 13. Auzust 1837. Der Lbenslttuf eines Mörders Friedrich Hopt, ein Pennsyloanier von deutscher Abstammung, war ein hübscher, strammer Bursche, als er seine Heimath verließ, um in Illinois daS Saltlerge: schäf: zu erlernen. Von Illinois aus begab er sich auf die Wanderschaft nach dem ZLesten, bis er schließlich nach Utah gelangte. (fr war damals im Juli 1879 erst 24 Jahre alt. Aus dem Wege nach Provo ftahl er mehrere Pferde und wurde deshalb verhaftet, als es jedoch zu seinem Processe kommen sollte, war der einzige Zeuge, der gegen ihn hätte austreten können, nach Montana ausgewandert, und Hopt niußte wegen Mangels an Leweiömatcrial freigelassen werden. Unterdessen hatte er sich durch sein schlaues Betragen die Gunst des. Sheriffs Turner in einem so hohen Grade erworben, daß ihn derselbe bei sich behielt und ihm Be? schästigung gab. (tä war gegen Weihnachten, als Hovt dem Sheriff erklärte, er wolle nach Park (5ity ziehen. Der gutmüthige Turner versah ihn mit Geld und Kleidern und ließ ihn gehen, Hopt blieb jedoch in der Stadt, bis er den letzten (ein seines Geldes vertrunken hatte und wegen Trunkenheit von seinem früheren Arbeitgeber verhaftet wurde. Nach seiner Freilassung drohte Hopt, er werde an Turner bittere Rache nehmen. Im Juni des folgenden Jahres begab sick der ohn des Sheriffs mit zwei Fuhrwerken, vier tüchtigen Pferden und einer Ladung Gerste nach Park (5ity, um dort als Fuhrmann Beschäftigung zu finden. (r traf in Park (ity seinen alten Bekannten Hopt, welcher ihm versprach, ihm behilflich zu sein. Eines Abends war er mit ihm und einem Manne Namens John McEormick alias Jack Emerson in einer Wirthschaft zufammen, wo die Drei wacker zechten. Gegen Abend stahl sich Hopt fort und begab sick, in eine Apotheke, um Strychnin zu kaufen, konnte jedoch das Gift nicht bekommen, worauf er wieder in die Kneipe zurückkehrte.' Tcr junge Turner hatte in dcr Nähe der Stadt ein Lager aufgeschlagen und wollte sich nach 10 Uhr in dasselbe zurückbegeben, als er unter??egv von Hopt und ccEormlck übcrfalcn wurde. Hopt hatte sich eine Art verschafft und hieb damit seinem arglosen Freunde so surchtbar über den Kopf, daß der Sckiädcl gespalten wurde und das blutige (Gehirn herausspritzte. Niemand in der Stadt hatte von dem Morde eine Ahnung. Hopt war so frech, sich noch in derselben Nacht in Park Eity zu zeigen und die Blutflecken, die sich auf seinem Hemde befanden, dadurch zu erklären, daß er mit Jemand" eine Schlägerei gehabt und denfelben arg zugerichtet habe. Am nächsten Tage trieb er sich mit seinem Gefährten in den Kneipen herum und gab viel Geld aus, erst am dritten Tage machte er sich auf den Weg nach Montana. Er nahm die gestimmte Habe und die Leiche seines Opfers mit. Emerfon" war sein Begleiter. Die Mörder versuchten die Leiche unterwegs zu begraben, begnügten sich jedoch schließlich damit, sie in ein Zelttuch zu hüllen und mit Steinen und mit Strauchwerk bedeckt neben dem Wege liegen zu lassen. Tann setzten sie ihre Ncise fort, bis es ihnen gelang, die Pferde und die beiden Fuhrwerke zu verkaufen. In Eheyenne angelangt, begaben sie sich aus eine Spree", bis das gcsammte Blutgeld durchgebracht war. Unterdessen war die Leiche des jungen Turner von einem Knaben aufgefunden orden. Sheriff Turner erhtelt auf telegraphischem Wege Nachricht von dem Tode seines Sohnes und eilte sofort herbei, um den Mördern nachzuspüren. Die Untersuchung war sehr langwierig, und es kostete viele Mühe, die richtigen Mörder festzustellen. Der unglückliche Vater begab sich nach Eheyenne und traf dort den Verbrecher, der seine Güte auf eine so fürchterliche Weise vergolten hatte. Turner würde Hopt ermordet haben, wenn ein Polizist ihn nicht daran verhindert hätte. Im Gefängniß gestand Hopt ein, daß erin Gemeinschaft mit Emerson das Verbrechen begangen habe. Er wurde nach Utah zurücktransportirt, und zweimal unterwegs machten entrüstete Bürger den Versuch, den Mörder zu lynchen, doch war es jetzt der Sheriff Turner selber, welcher sie ersuchte, von diesem Vorhaben abzustehen. Hopt wurde zugleich mit Emerson in das Gefängniß zu Salt Lake City gebracht. Emerson wurde zu lebenslänglicher Zuchthausstrafe verurtheilt, später jedoch als minder schuldig begnadigt. Anders gestaltete sich die Geschichte mit Hopt, dem eigentlichen Mörder, welcher die tödtliche Art auf sein Opfer' hatte niederfallen lassen, (fr machte einen Derjuch, aus dem Gesanamg zu brechen. derselbe mißlang ihm jedoch. 5n dem gegen ihn anhängig gemachten Processe wurde er am 10. Februar 1831 zum Tode verurthcilt. Nach den Gesehen von Utah blieb ihm nur die Wahl, ob er durch den Strang oder durch eine Kugel Hingerichtet sein wolle. Er entschied sich für letzrere Hinrichtungsart, doch legten seine Advokaten liegen das Urtheil eine Veru sung ein, und das Bundes - Obergericht verfügte, daß ein neuer Proceß stattzufinden habe. Der neue Proceß begann 'am 2. Mär; 1883 und endete damit, daß Hovt wieder zum Tode verurtheilt wurde. Er sollte nach diesem Urtheil für den Mord am 4. Juni 1883 am Galgen büßen. Seine Anwälte gaben sich damit nicht zufrieden. Sie appellirtcn von Neuem, und zwar nicht ohne Erfolg. Das Bundes-Obergcricht ordnete wieder einen nenen Proceß an, welcher dann ucham 29. April 1383 begann. Aöi V. Mai wurde Hopt verurtbeil sm 13,'

Znnt crchocn zu werden, cine Mvokalen appellirtcn dagegen wieder an das Bundcs-Obcrgcricht, und das Erkenntniß wurde von demselben wieder umgestoßen. In dcr Zwischenzeit wäre indessen dcr Mörder beinahe hingerichtet worden. Es war knapp eine Stunde vor seiner fcstgcfctztcn Hinrichtung, als aus Washington die Kunde eintraf, daß ihm ein neuer Proceß gewährt sei. Dieser Proceß, dcr vierte dcr Reihe nach, dauerte vom 21. bis zum 28. Scptcmbcr 1885. Hopt wurde wieder . '"i'sS n'iMtrltaetsf itnX rv frtss! rttn

ßUiii vntmii-in, uuv vt i'utk um 13. Octobcr desselben JahrcS erschossen werden. Scinc Advokaten wandten sich wiederum an die oberste Justizbehörde unseres Landes, und die Aussüh- ' t , i " . .,r -i. . c - ! rung oes lrasurlyens muzie wieoer verschoben werden. Erst am 22, Juni dieses Jahres traf die Entscheidung des Bundes-Obergerlchts irrutat) em. lautete, der letzte Proceß geaen Hopt sei in aller Form Rechtens geschehen. Daraufhin wurde Hopt von Neuem verurtheilt, am 11. August d. I. hingerichtet zu werden, und er wählte den Tod durch Kugeln. Er hat thn auch wirklich erlitten, und damit i)t der langwierige Proceß zu Ende, der dem Territorium Utah, der Bundesregierung und dem Sheriff Turner nicht weniger als $25,? 000 gekostet hat! Dehre! ks. Im Gegensatze zu Katkosf, dessen Yj& nur von den Chauvinisten und Kriegsschrcicnsln Nußland und Frankreich be- . . t . c r a trauen wuroe, yal oer san cjmcyznug aestorbene italienische Premierminister DcpretiS namentlich von den Friedcnsfreunden sehr warme vcachruse erhalten. Nicht nur alle ltaltemjchen, sondern auch alle englischen, deutschen und österreichischen Blätter erwähnten seines Ablebens mit ungekünsteltem Bedauern. Eo schrieb das N. Wien. Abendblatt" über den italienischen Staatsmann: Das Königreich Italien hat einen schweren Verlust erlitten. Im Alter von mehr als siebzig Jahren ist der Minister Präsident Agostino Tepretis in feinem Geburtsorte Stradella gestorben. Schon seit geraumer Zeit krank, hatte Deprctis sich, wie alljährlich im Sommer, zu seincr Erholung nach seinem, in dcr Lombardei gelegenen Geburtsorte begeben, wo er nunmehr seinen Leiden erlegen ist. Der Tod Deprctis' wird nicht allein bei allen gemäßigten Partelen Italiens tiefe Trauer hervorrufen, er wird nicht allein im Ouirinal schmerzlich berühren, er wird auch auf die inneren Verhältnisse Italiens störend und verwirrend zurückwirken. Seit dem Jahre 1876 mit geringen Unterbrechungen an der Spitze der italienischen Regicrungsgeschäste stehend, bat der Alte von Stradella" wie kein Anderer vor ihm es verstanden, die auseinanderstrebenden Parteien des itallentschcn Parlamentes zusammenzuhalten, das junge Königreich im Innern zu consolldiren und seine auswärtige Politik in die Bahnen des Einverständnisses mit Teutschland und Oesterreich zu leiten. Ter schmiegsame, biegsame Lombarde, kein großer Staatsmann im Sinne EavourS, aber dcr klügste und praktischeste Politiker, den Italien in neuester Zeit besaß, hat zu verschiedensten Zeiten mit den verschiedensten Elementen regiert; er saß mit Nicotera und mit Erispi in einem Eabinctc und hat die verschiedensten Portefeuilles in seiner Hand vereinigt. Unter dem Regime TcprctiS erfuhren die sinanciellcn Verhältnisse eine wesentliche Verbesserung, wurde ein liberales Wahlgesetz geschaffen und Italien in die Lage versetzt, in der Reihe der europäischen Großmächte als Dritter im Bunde dcr deutsch-österreichi-schcn Allianz seinen Einfluß geltend zu machen. Es war ein großes Werk, als Depretis im Jahre 1880 die Reise des Königs H u m b c r t nach Wien veranlaßte ; er ward dafür Gegenstand der lcidenschaftlichstcn Angrisse der Radikalen und der österreichische Oberst", wie damals die Jrredentistcn dcn Konig wegen seines Erscheinen? in österreichischer Uniform nannten, ist noch heute ein beliebtes Schlagwort dcr Ertrcmcn, welche aus der Geschichte nichts lernen wollen.- Ohne sich durch den leidenschaftlichen Haß der Unvcrsöhnlichkcit irre machen zu lassen, hat Depretis gegen die Jrredenta manche energische Maßregel ergriffen, und wenngleich die demonstrativen Kundgebungen derselben, insbesondere seit der Hinnchtung des Attentäters Oberdank sich immer wieder erneuert haben, hat die Erkenntniß der Nothwendigkeit des Anschlusses an die beiden mitteleuropäischen Großmächte sich unter seiner Herrschaft im Königreiche Italien immer mehr Bahn gebrochen. Alle praktischen Politiker der Halbinsel haben sich von dem Traume der Allianz dcr romanischen Völker" abgewendet. Das Haus Savoyen und der italienische Einheitsstaat sind dem Minister Deprctis, dcr die Grundlagen der Monarchie befestigt und die Weltstellung Jtalicns wesentlich gehoben hat, zu großem Danke verpflichtet. Es wird nicht leicht sein, für den Alten von Stradella einen Nachfolger zu sinden, der gleich ihm die Fähigkeit besitzt, nicht allein eine der Regierung ergebene Majorität in der Kammcr zusammenzuhalten, sondern auch die Agitation der radicalen Elemente, welche der Republik zustreben und die Erlösung der noch in österreichischer Knechtschast schmachtenden Brüder" .als die Hauptausgäbe Italiens betrachten, innerhalb gewisser Schranken zu halten. Das Ableben Tepretis trifft Italien um so empfindlicher im jetzigen Augenblicke, wo mancherlei Ereignisse sich vorzubereiten scheinen, aus deren Gestaltung die Stellungnahme dieses Reiches nicht ohne Ein, fluß bleiben kann. Stellentauschi Die Militär - Zeitung" schreibt: Seit langer Zeit herrscht in Frankreich die Sitte, daß Ofsiciere gegenwärtig ihre Stellen vertaufchen können, vorausgesetzt, daß die höheren Behörden, damit einverstanden sind. Dabtt werden ost bedeutende Summen als Gegenleistung geboten. Die gleiche Sitte bestand früher bei uns und in den süddeutschen Staate, und wir sinden in derselben nichts Verwerfliches. Ein junger Offikier. d zufälliger Weise Vermögen be-

sitzt 'wird'z. B. in eine kleine, abseits gelegene Garnison verschlagen. Er will sich für das Eramen zur Kriegsschule vorbereiten, hat abcr in scincr Garnison kcinc Gelegenheit, z. B. Mathematikstunden, Sprachunterricht :c. zu nehmen. Tagegen lebt in einer großen Garnison, die dicö allcS ermöglich, ein Kamerad jenes Ofsiciers von fast gleichem Range, dessen Finanzen so zerrüttet sind, daß er sich nur durch eingeschränktere Lebensweise wieder flott machen kann. Letztercs ging in einer kleinen Garnison leicht.

Warum sollen nun diese Beiden nicht miteinander die Erlaubniß ihrer Vorgesetzten vorausgesetzt tauschen? Die Franzosen erlauben solche Tausche. In fast jeder Militär-Ztg." liest man diesbezügliche Ausschreibungen. General Ferron hat nun bekannt gegeben, daß er die Tausche noch mehr erleichtern werde, wenn sie durch dienstliche Interessen begründet sind. Nur müssen alle Gesuche auf dem Dienstwege ebenso vorgelegt werden, wie die Bitten um einfache Ver setzungcn. ttaksV5 Anläßlich deS Ablebens Katkoffs macht it bekanntlich sehr oppositionelle Frei sinnige Zeitung" folgende Bemerkungen: ftach dem Tode Katkofss fehlt den deutschfeindlichen Bestrebungen in Nußland das geistige Haupt, es fehlt an einer Persönlichkeit, um welche, der Panslavismus sich gruppiren und concentriren kann. Das ist für den Frieden zweifellos ein großer Gewinn, denn diese Persönlichkeit war es, in welcher alle Fäden des Netzes zusammen liefen, in welchem Deutschland eines schönen Tages gefangen werden sollte. Wir wüßten nicht, welche Persönlichkeit in Nußland im Stande märe, Katkoff in seiner Stellung als Haupt der Panslavisten auch nur einigermaßen zu ersetzen. Es wird daher auch den französischen Chauvinisten vorläufig in Rußland an einem An knüpfungspunkt zur Fortsetzung ihrer deutschfeindlichen Bestrebungen fehlen, und Herrn v. Giers wird es nunmehr um so leichter sein, den Frieden aufrecht zu erhalten. So ist denn der Tod Katkosfs ein schwerer Schlag nicht blos für den Panslavismus, sondern für die feindlichen Bestrebungen gegen Deutschland überHaupt. Der Ezar wird seinen alten freund wahrscheinlich schmerzlich vermissen, nicht, weil mit diesem der Hauptträgcr des panslavistischenGedankens und der deutschfeindlichen Bestrebungen dahingegangen, sondern weil ihn besonders enge persönliche Beziehungen und Neigungen an Katkoff fesselten. Deutschland aber hat keinerlei Veranlassung, um Kattkoff zu trauern. Für uns ist lediglich ein Mann aus dem Leben gegangen, der bei Lebzeiten eine fortgesetzte Gesahr für den Frieden darstellte. Wenn mit dcr Persönlichkcit Katkofss auch nicht der von ihm verfochten Gedanke verschwunden ist, so fehlt doch gewissermaßen die treibende Kraft, welche diesen Gedanken fortwährend in die That umsetzte. Wir wollen keine Jubelhymnen anstimmen über den Tod des Führers der russischen Panslavisten, aber wir aestehen, daß wir an der Bahre dieses Mannes ungefähr mit einem Gefühl stehen, welches derjcnige empfindet, der eine fortwährend über seinem Haupte schwebende Gefahr plötzlich seiner unmittelbaren 3!ähe ent rückt sieht. Vom Jnlandc. Das gelbe Fieber in Key West, Florida, nimmt entschieden an Heftigkeit ab. Vielleicht hört es bald ganz auf. In der Umgegend von Ma dison in Wisconsin wäre dcr achtzigjährige Farmer Richard Engelston nahezu von einer Schlange erdrückt worden. Eine acht Fuß lange Flcckennattcr eine Schlangenart, welche eine Größe bis zu 10 Fuß erreicht griff ihn an, wand sich um seinen Leib und begrub wiederholt ihre Zähne in scinc Hosen, ohne indessen das Fleisch erreichen zu können. Freilich hätte das auch nichts geschadet, denn sie ist nicht giftig. Dcr alle Mann war fast gänzlich erschöpft, als Nachbarn zur Hilfe kamen und ihn erlösten. In Vrooklyn, N. Y., sollte vor einigen Tagen aus Grund eines vom Hausbesitzer erwirkten Ermittirungsbefehls die Wittwe Marn McAfee mitsammt ihrer Habe aus dem Hause geschafft werden. Sie war aus Gram über den Tod ihres Mannes irrsinnig geworden, auch hatte sie kein Geld, um die fällige Miethe zu bezahlen. Als vier Polizisten, em Agent des Kinder-schutz-Vereins und ein Eonstabler nach der Wohnung kamen, fanden sie, daß alle Thüren und Fenster verbarrikadirt waren. Sie sahen sich genöthigt, die Thüre einzuschlagen, nnd als sie in das Zimmer gelangten, wurden sie von der Frau angegriffen, zerkratzt und mit Fußtritten regalirt. Nachdem die Frau endlich überwältigt war, wurde sie dem Nichter Walsh vorgeführt, dcr sie der Obhut L. orr if i'. rr- rr 5 oer ouilyaiigrelts-ommliiare uoerwies. Die Frau soll in Bezug aus ihren geistigen Zustand untersucht werden, während die Kinde? von der Kinderschutz-Gejellscha-ft in Obhut genommen wurden. Im Staate Nebraska, im Eounty Niobrara, fand vor einigen Taaen eine Eountv-Wahl statt, bei welcher die dort ansässig gewordenen Indianer zum ersten malt nntstlmmen durften. Die kaukasischen Bewohner des Eounty, welche hörten, daß die Indianer gleichfalls zu stimmen beabsichtigten, wandten sich an das Jndianer-Burcau in Washington mit der Bitte, dies zu verhindern, abcr der stellvertretende Jndia-ner-Commissär. General Uvshaw, hat entschieden, daß die Indianer dieselben Rechte haben, wie dte Weißen auch, und demzufolge mitstimmcn dürfen. Nach den Staatsgesetzcn von Nebraska seien alle Bürger der Ver. Stsateu, welche ein halbes Jahr im Staate, 40 Tage im Eounty und 10 Tage ln dem betreffenden Wahlbezirk gewohnt haben, zur yeilnähme an sämmtlichen Wahlen berechtigt. und zu Ungunsten der Indianer dürfe keine Ausnahme gemacht werden. Der Gouverneur der Santee - Reservation hatte von Washington aus die Anweisung Erhalten, sick jeder Beeinflussuna der n-

diäncr in Bezug auf die Wahl zu cntzichen. JnNcw?)ork gingen neulich drei angetrunkene französische Matrosen ölbcndö die Hudson-Straßc entlang, als sie vor dcm Hause No. 48 ein hübsches Mädchen Namcnö Maggic Mitchcll crblickten, wclchcs cbcn von dcr Arbeit zurückgekehrt war und ihrer im zweiten Stockwerk wohnenden Mutter zuricf, ihr die Thüre zu öffnen. Einer dcr Matroscn ging aus Maggie zu und umarmte und küßtc sie. Kaum hatte Maggie sich

des rohcn Patrons erwehrt, so folgte einer von dessen Kameraden seinem Beispiele, und dies veranlaßte das Mädchen, laut um Hilfe zu rufen. Ihre Rufe brachten einen Polizisten zur Stelle, welcher zwei der Matrosen verhaftetet?, während der Dritte französischen Abschied" nahm. Die Arreztanten gaben am folgenden Tage im Polizcigericht ihre Namen als Paul Poullon und Henry Leonce an und wurden zu sechs respcctive zu drei Monaten Haft auf der Strasinscl verurtheilt. Die paar Küsse sind den angeheiterten Franzosen theuer zu stehen gekommen, und lie werden an dieselben jedenfalls noch lange denken. Vorwenlgen Wochen wanderten mehreren Familien aus Irland em, welche sich in avrevlllc im Modleser Eounty in New Jersey ansiedelten, wo die Männer in den Ziegeleien Beschästigung fanden. Die Leute trugen sehr schwere Kleider und nahmen aus gesundheitliche Maßregeln wenig Nücksicht. Vor einigen Tagen wurde einer der Männer krank und starb wenige Stunden darauf, ohne daß ärztliche Hilfe herbeigeholt worden war. Seine Gefährten, welche sich den umwohnenden Leuten nicht verständlich machen konnten, packten die Leiche in eine roh gezimmerte Kiste und führten sie auf einem Blcrwagcn nach South Amboy' wo sie dieselbe verscharrten. Am nächsten Tage erkrankte em Kind unter denselben Symptomen und starb bald daraus. Die Eltern beerdigten die Leiche hinter ihrer Hütte. Seither sind weitere fünf Manner von der Krankheit befallen worden, und dcr Nach barschast, welche mahnt, die Leute litten an der Cholera, hat sich wilde Furcht bemächtigt. Mehrere Aerzte sind darauf zu den Erkrankten gesandt worden, um festzustellen, ob diese wirklich ander Eholcra leiden. Vom diesiäbriaen Glutkmonate lesen wir in .cchselblättern: Die alte Theorie, daß Heines Wetter Vermehrung der Verbrechen und Unglücksfalle herbeiführt, wird durch den vergangencn Gluthmonat Juli bewiesen. Während dieses Monats berichtete dcr Telegraph über 230 in den Ver. Staaten verübte Morde. Eine so große Zahl hat noch nie zuvor eiu einziger Monat aufzuweisen gehabt. Ebenso ist die Zahl der Selbstmorde schrcckcncrrcgcnd. (ss machten im Durchschnitt während des verflossenen Monats jeden Tag . acht Menschen ihrem Leben ein gewaltsames Ende, und fast ebenso Viele versuchten es zu thun. Durch Eisenbahnunfälle allein wurden 173 Menschenleben vernichtet, und dabei wurden über 200 Personen schwer verletzt. Es ertranken 293 Menschen, mehr als zweimal so viel als jemals zuvor i einem einzigen Monate ertranken. Dabei sind die durch Schiffbruch ertrunkenen Personen noch nicht mitgerechnet. Es fanden 78 Menschen den Vcrbrcnnungstod, 34 wurden vom Blitz erschlagen, SO kamen durch PulverErplosionen nnd 30 durch Grubcnunfälle um. Auch dcr durch Fcucrsbrunst angerichtete Schaden war größer, als je zuvor, ausgenommen in den Monaten, in welchen die großen Feuer von Chicago und Boston stattfanden." Ein noch ärgerer Unglückmonat ist übrigens dcr diesjährige August. Man denke nur an die vielen Wald- und Prairic-Brände und an das entsetzliche, ebensowohl durch Gluthhitze als durch verbrecherische Nachlässigkcit verursachte Eisenbahnunglück bei Chatsworth im nordöstlichen MittelIllinois Vom Tlttslande. Cine schreckliche F a ml lkentragödie wird aus Southhampton gemeldet. Ein 23 Jahre alter Commis im Dienst dcr Royal Mail Company Namens Dalton Richardson, dcr mit seiner vcrwittwetcn Mutter und zwei ermachsencn Schwestern in Laura Pace wohnte, brachte am Donnerstag Abend des 25. Juli auf dcr Landungsbrücke zu, wo ein Orchester allabendlich Eonccrte giebt. Man bemerkte nichts Ungcwöhnlichcs an ihm ; er schien fröhlich und guten Muthes und unterhielt sich in bester Stimmung mit seinen Freunden und Bekannten. Er kehrte eine halbe Stunde vor Mitternacht nach Hau'e zurück und fand das Hausthor geschlossen und verricgelt. Seine Mutter hatte ihm zuvor mitgetheilt, daß er die Thüre geschloffen sinden werde, wenn er nicht zu rechter Zeit zurück sei ; gleichwohl kam eine seiner Schwestern herunter, um ihn hereinzulassen und schalt ihn für sein Spätsein, dies versetzte iln in eine fürchterliche Wuth ; er trat ln das Zimmer, wo sein Nachtessen stand, uud sing an. Alles in Stücke zu schlagen und rief aus, er wolle Alle ermorden. Er eilte hinaus in sein Schlafzimmer, holte zwei Revolver und stürzte auf das Zimmer seiner Mutter zu. Diese hatte den Lärm gehört und rechtzeitig den Niegel vorgeschoben. Die anderen Insassen des Hauses wurden durch das Vorgehen des jungen Mannes erschreckt und die Schwester Emma, die, sonst ein ganz besonderer Liebling des Bruders war, eilte hinauf in der Absicht, der Mutter zu Hilfe zu kommen. Da siel ein Schuß und in dcr Brust getroffen stürzte das Mädchen im Corridor uicder. Darauf griff der Wüthcriff seine zweite Schwester Floren an ; es gelang ihr, in den Salon zu fliehen, die Fenster zu offnen und: Hilfe, Mord!" in die Straße zu rufen. Da siel ein zweiter Schuß, der sie in den Nacken traf. Die Hilferufe zogen zwei junge Männer und einen Polizisten herbei. Einer der ersteren, Vaughan, erbrach die Hausthüre und von dem Polizisten begleitet, eilten die Männer die Treppe hinauf und fanden Emma im Salon nahe bei der Thüre in einer Blutlache liegend, während Florence im selben Zimmer auf einem Sopha saß. Die. erstere war augenscheinlich im Sterben. Floren antwortete aus die Frage des Polizisten, wer das gethan babe: .Mein Bruder. Dalton." Obgleich

ärztliche Hilfe gleich bei' dcr Hand war, gab Emma bald ihren Geist auf. Daraus suchte man den Mörder und fand ihn vor dcr Thüre dcs Schafzimmers dcr Magd. Sie hatte die Schüsse gehört und die Thür verriegelt und Dalton hatte scrgcbcns versucht, einzudringen. Man brachte dcn Mörder in ein Hintcrzimmcr und entdeckte, daß auch er tödtlich verwundet war. Er hatte einen Rcvolvcrschuß in seinen Mund abgefeuert und die Kugel war durch dcn oberen Theil dcs Mundes in das Gehirn gedrungen. Einen Revolvcr hielt cr in der Hand, dcr andere lag am Boden. Die jüngste 10 Jahre alte Schwcstcr war dcr Mördcrband dadurch entgangen, daß sie sich in dcn Lciutüchern des Bettes verbarg. Als dcr Bruder kam, waren die Schwestern eben im Begriff, zu Bett zu gehen. Dalton Richarofon starb und der Zustand der Schwester Florence gilt für hoffnungs los. Der Doktor der Philosophie und preußische Hauptmann a. D. Arthur v. Adenstein, zu Großglogau in Preußisch:Schlcsien geboren und nach London zuständig, stand am 21. Juli vor dcm Währingcr Bezirksgerichte in Wien unter der Anklage wegen Übertretung dcs Vagabundcngesetzcs, weil er am 24. Juni in der Währingcr Hauptstraße von Haus zu Haus" gebettelt hatte. Der Angeklagte ist ein Mann von 63 Jahren,

der wegen hoher Eiebrcchllchkelt mit sehr leiser Stimme spricht. Er drückt sich sehr gewählt aus und bittet um eine miloe Strafe. Richter (Baron Drechsler): Warum haben Sie denn eigentlich gebettelt? Angeklagter: Ich kann mich überhaupt nicht erinnern, es gethan zu haben, aber wenn es der Schutzmann sagt, dann wird es schon so sein. Ueber weiteres Befragen erzählt Adenstein, daß er durch lange Zeit im Allgemeinen Krankenbaufe krank darnieder gelegen habe und sich seit etwa vier Wochen im Wiener Vcrsorgungshausc befinde. Er sei aber gegen wärtig noch schwer krank und überdies an der rechten Hand von einem Schlaganfalle gelähmt worden. Der staatsanwaltfchaftliche Funktionär Brock giebt die Aufklärung, daß Adenstcin nach seiner Entlassung aus dem Spitale, da cr doch gänzlich erwerbsunfähig fei, unterstandsk los war und interimistische Aufnahme im Versorgungshause gefunden habe, trotzdem er nicht nach Wien zuständig ist. Richter: Als Pfründner habenSlc es doch nicht nothwendig, zu betteln? Angekl. : Was kann ich mit den 26 Kreuzern, die ich täglich bekomme, beginnen? Staatsanwaltschaftlicher Funktionär: Es ist aber derart eingerichtet, daß Sie damit Ihr Auslangen sinden. Wie haben Sie es eingetheilt? Angekl. : Des Morgens nehme ich die Einbrennsuppe für 2 Kr., zum Mittagessen das Fleisch und ein Brod für 10 Kr., des Abends eine Suppe, ein Vrod oder auch nichts. Richter: Ja, dann bleiben Ihnen doch 'noch mehr als 10 Kreuzer? Angekl.: Ich bin ein leidenschaftlicher Raucherund dafür Richter : Sie sind keineswegs in einer solchen Lage, daß Sie betteln gehen müssen. Arthur Adcnstein wurde zu einer 24stündigen Gefängniß strafe verurthcilt und erklärte, sofortnach Vcrbüßung derselben nach London abzureisen. Von ei nein b ed au erl i chen Mißgeschick sind drei Berliner wohlbckannte Radfahrer, die Herren Emberg, Vrambor und Torau, am jüngsten Sonntag betroffen worden. Dieselben hatten sich zu dem an diesem Tage stattgehabten Wettfahren des Dresdener RadfahrerVereins gemeldet und an den einzelnen Rennen thcilgcnommen. Am vorletzten Fihrcn, dcm Zwcirad-Handicap auf 4000 M., betheiligten sie sich ebenfalls mit dcn besten Chancen. Bei dcr letzten Icundcparadc stürzte Torau in Folge Abgchenö dcs Gummireifens dcs kleinen Hinterrades. Die ihm dicht folgenden beiden Fahrer Vrambor und Emberg konnten nicht mehr ausbicgen ein einziger Entsetzensschrei dcs Publikum? durchdrang die Lust, dann sah man die drei Fahrer mit zerbrochenen Maschinen in einem Knäuel am Erdboden liegen. Am schwersten verletzt ist Emberg, dessen von einem frühcrcn Sturz noch nicht einmal ganz geheilter rechter Arm sckrccklich zugerichtet wurde. Das Fleisch deS UntcrarmS war vom Knochen vollständig losgclöst. Die bcidcn anderen Fahrer kamen mit minder schweren Verletzungen davon. Vom Erntegold" hängt Ungarns Reichthum, sein Gedeihen, sein Wohlbefinden ab. Die politische Lage und zumal die socialen Verhältnisse jenseits der Lcitha sehen sich sofort freundlicher an, wenn der Segen der Scholle ergiebig ausfallt. Hcucr soll nach langer Zcit ein solch gesegnetes Jahr angcbrochen sein. Pcster Berichte verkünden jubelnd,.daß Ungarn seit 1882 keine so gute und reiche Ernte zu verzeichnen habe. Auf 40 Millionen Mctercentner wird allein die Weizencrnte veranschlagt und der Uebcrschuß über dcn eigenen Bedarf auf 1517 Millionen Mctcrccntncr. Das würde in Geld einen Betrag von rund hundert Millionen Gulden bedeuten, dcr ins Land strömt, wobei allerdings vorausgesetzt ist, daß die volle Verwcrthung der überfließenden Speichervorräthe gelingt. Die Rückwirkung aus die gcsammte Staats- und Volkswirthschast wurde sich dann auch rn Elslelthanien angenehm bcmerklich machen. ' In den letzten drei Jahren sank die Einsuhr Ungarns um V0 Millionen Gulden; die Bevölkerung war durch eine Reihe von Mißernten in ihrer Kauskraft empfindlich geschwächt. In Ungarn selber nahmcn in eben diesen Jahren die Steuerrückständc bedenklich 'zu,, die Eingänge dcr Staatscasscn verringerten sich und Graf Szapary mußte die Abgänge durch große Verkäufe von Desicitrenle" ausfüllen. Die gute Ernte soll nun.dcn Bauer in die Lage bringen, seine Steuerrückständc zu tilgen, soll dem wirthschaftlichcn Organismus frisches Blut" zuführen und Herrn v. Tisza die großen Pläne zur Bändigung dcs. Drachens Fehlbetrag erleichtern. Man spricht u. A. davon, die Regalien abzulösen, näm- . lich gewisse Monopole der Gemeinden , und einzelner Gutsbesitzer in Bezug auf Schankrccht, Mühlen-, Fischerei und j sonstige Privilegien dem Staate zurück- . zucrwcrbcn." Auch die Regulirung des Eisernen Thores, zu welcher Ungarn I längst international verpflichtet ist, soll endlich zur Durckfübruna aelanoen, eine

Messer als Diamanten ist das Geschenk der See! Advokaten Bureau von Tenny & Troxsy, ) Zimmer und 7 Talbott & ew Biock. Jndianarolii, . Zixrii 1887. MarshaL C. Woods 3c o.: Verthrte Herren ! Ich kaufte heute eine Schachtel Ihre HeUmittelS genannt Ocean Wave im", eine Frau und ich gebrauchten und landen daß es ein auSgezetchneteS Heilmittel ist. Ich litt tX 1872 an Piagenichmerzen und Unverdaulich!:!. Manchmal fand ich zar temporäre nemai aber dauernde Hilf, der derVersuch den ich mit Ocean Wave Lin e" gemacht habe, überzeugt vch. ba bisse Attt! mir dauernde Hilf dringt. hoff da 5 Sie Seiegenizeit habe tamit vielen Leidenden Hilf zu bringen. Achtungvo!lsl I. C. D e n n r), r.Sen. Anwalt.

Geld zurüSeraattet sollte diese? Mittel nicht helfen. Wir wer. den unstr Versprechen nicht trtchtn. aiarslmll I. Woods & Co, No. 9 Eid Meridian Straße. Indianapolis, Ind. PleiZ N. Per Pest 51.15. Wolleu Sie ein Wuggy, eine Kutsche, Phaeton, ?urrey, Spring', inen Ab liefernngS der Farmer Wage, shen Sie nnser großes Lager. Das giöb'e in der Stadt, t Staate und zu Allen zufrtkdenstellende Preisen. Wir sind Fuknkanten aller Sorten fllge, Eorn und Eoiton PlanterS und LultivatorS" Heurechen e. Wir verkaufen alle landwir hschaftllchen GerSthe, wie Feed Mill, .SrinderS- .Sutter. .ookeund Eorn Shellers Schreibt um Auskunft der besucht unö. 81ra.cl.le3r. Ilolton & Co , 177 Ost Washington Straße. Jndianapolt S. I, Quicfc Meal" Gasolin - Oefeo, Keine Darmschrauben an denen man sich dte Fin er verbrennt, der rvelaze di eme verwirren, xtt tranSiertrvar Ofen hat zwei renn'. Gerade recht um einen Wifchke!, auf, ustkllen, Kauft nicht ehe Ihr den .Ouick Real aesehen kadr. Durchaus ungefährlich, sparsam und guter Back sen. Alaska RkfrigeratorS. iXT Heizöfen können bei uns während deS Sm mr untergebracht werden. Wn&. H. Bonnott & 8on, . 38 Süd Wertdian Straft. Cures "Rernoves Tan Sunburn, -Bee Stlnest Mos '"qultoand All IneAAf RlfAa I 1 k vv -vtj v I raFLEä. ' BLOTCHCS. 'Humors, Birth-marks, and overy form ofskin Uexni&hes. positively earel on tbo xn ost clelicato Bis in without leavi2 a scar, by O1 -re--t:m.om.t;. Price 25cta.," 6Octa. and 91. s At drngzists or by mail.' ' The HopPffl "KxaTg Co., New London, Conn. Llttle Ilop PllU for sick-headache, dyröepsia, blliousnees and oonsUpati on ha ve no equxL 25c I allen Apotheken ,u haben. 000000 eine kinderlose he ist selten eine glückliche. Wie und wodurch diesem Uebel in kurzerZett abgeholfen werden kann, zetzt der ..KettunsS-Anker", 250 SeUen, mit natur getreuen Bildern, welcher von dem alten deutschen Heil-Jvstitut in New Fork herausgegeben wird, auf die klarste Weise. Junge Leule, die in den Stand der Ehe treten wollen, sollten den Spruch SchillerS: D'rum prüfe, wer sich ewig bindet", wohl beherzigen, und taS vortreffliche Buch lesen, ehe sie den wichtigsten Schritt ttS Leben thun 1 Wird für 25 EentS in Postmarken, tu deutscher Sprache, sorgsam verpackt, frei reriandt. Adresse : voutdeliitIittitut,Il Clinton Place. New York. N.Y. In Indianapolis, Ind., beim Buck'haodler G. Keyler, A Sud Delaware St, 000000 C. PINGPANK S deutsche Buch - Handlung ! föo 7 Oüb Qlabamattr. Bücher aller Sprachen. ET Neue und gebrauchte Bücher. Niederlage sozialistischer Werke und Flug schriften AnstreiHer - Arbeiten uamrntllch Kontrakte zum Anstreichen von H a u se r n werden aus' Schönste ausgeführt von CA HOFMANN, 136 Madifon Ave. Preise mäßig. Cchöne uud gute tt beit dird garautirt. Ärbeit, die 8 9 Millionen Dulden er fordern und zumeist der österreichischen Donauschisfahrt zugute kommen soll. Genug, man erwartet vom Erntesegen zenieirs der eitha alles Mögllche, und es wäre zu wunichen. daß sich diae Sott nungen wenigstens zum Theil erfüllev mögen. , : Nickt 1 13 aetäkrlick. A. Ist's denn wahr, dlß Ihr schon' seit drei f- t . P Woa)cn von ua) irno Vttt getrennt leto Du und Deine Frau? - V. : Wah ist's sckon. aber so aefäbrlick ist'snickt A. :, Wieso? B. : Wir haben eben m r sr . . . , itiC9 und Aclt verhetzt ivctt.'r es ma)tS! G r'o n e E l o a e. Erster Nei sender lim Couvcel : Das riecht ia Kier. als ob Schweinshsare versengt wären Z Zweiter Reisender: Um Veraebuna. ick bin wohl mit meiner Cigarre Ihrem B zu naye gc kommen 5 Merrschaumpseisen, lange deutsche Bseifen. Ciaarrensviktn etc.. bei Wm. MnSo, Ro. 199 OS Washington Str.-

sioir Mi,!

?ä?f5

in 1 vsii 1

i

fTh

ttilcngo, St. Zjonls cincl IPlttstoTarfir Xtcillroal. LeU'Taöküe s!r durchgeh a Lsksl-Lüse. EC3 t 5X&r,, t&7 c: LSgk sstlafica da? Nin,Dxot, Isdx!., vi, folgt:

Stanonen. ivchnrzg ,Poftzug.,chnLzk ccra. xsa.Indianorl' 4:3tCm'flI:0(et 4:sSRrr iU Ank.Earab'gött, 6:13 . 1.0Xn 6:33 6:10. , ichono.... 6:45. 1:31 7:1 . 8:4i. Dsots 8:30 3:25 9:oo r . ..... ,4Uqaa 5:d3 3:'iö , 9 t)l m , Ukbcna 9:4 i . 4:'6 , T.A , . olumvu.... 11:10 . t ou H:30 , F.twart 12-3ö 1:00ci , vieudenviZe. 4:?i , :j . . 55h,ling ,: , 6:Jb . , uidurj : . , fcamllmrg... 3 05St 3:vOJa , fcalttmor.... 4 is m 6:1!Kk , LLfhington.. , 7 1', , Dtztladelphia. frOO r:lxi .Ren, Z,vr!.... 7:3t , , m Lofton. 3:00 Hm 7;.-u'm

Tflplta. t TLgkch, ekgenommen vonnrog. Pu2ann'I Valaft, chlas. und HotlSSge durch dt Pittkbvrg. Harrtibnrg, tzUadl,hta un) N?m vor!, eh Äechjel, Llvi ein ttagenwechiel ach L-lttrao:, ZLssh.t.gtoa und Boston. tZT" Zsadrkarten nach oBi Oeftliche Städl'v knd t Sen Haupt'ahrkukten.BurkauI bei W!itt. nd in den Stt.Lnreau, 94 der Iltnot t rgalbtngto Ltrbe unl im Union tttot t-vrtcu JndianarvUk, ku haben. Sqla'Vagen'Ika'ten Z bin m orau etnant &tiun dutch tUpUf tti den Agenten , Eradt??rek der im Un. n Dex 3 Jndeas.t. 3. 9 . Verwg, C. S. V. Äordoft.Gckt Kslhwk' ton un ;ictnc;i strax. nt'ci rka, Nl. kZaaa,r. PlttSburg. PA. ..?, e d. 0nl. soff BjiiT und TiSkt.. ft Htf9. A Luxus! Die Vce Line Slotrtc" (i & ST L UNd C C C & I BAHN). Diese ausgezeichnete Bahn befördert Passagiere nach Cinoionaii, CIovoIh Xliifl'ivlo, und ollen Neu England Städten. Sck las wagen zaischtn Indianapolis und Metv Jjork) ohne Wagenwkchsel. Direkte Verbindung nach M3880iiri, Arkansag, Texas, Kansaq, Nebraska, Colorado, Calitbr nieii und Mexiko. FiedtZgste Aalen. C Mau wende sich wegen näherer Juso? mation an v. L. Martin, Gen'l Pass. Agent, Eleoeland. W. J. Nichols, Gen'l West. Agent. Et. L 0 u t . Wm Jf JJ,QUISVHIE.WEWÄIBIIT CHICAgQ RT im ' T Die kürzeste und direkteste Linie von IIroiAIA POLI8 Bttfl Frankfort, Delpbi, Montieello, Michigan , Cuv, Chicago, nnd allen Orten 1 nördlichen Jndiana, Nichi gau, nördlichen 7.llinoi, Wlöcoustu, Iowa, Mwnesota. Nebrai'a, Kausa, New Mexico, Dakota, Nedada, Clirads, öalisoruien und Orezou. 2 direkte Züge täglich 2 don Indianapolis nach -bicago; ebenso nach Michtgan City. Slegantc Pullviann Schlaf Waggons auf den Nachtzüg.' Tepäckmarkeu bis an' Reiseziel ertheilt. ein ahn hat größere nealichkeiten tUt billiger Skate al wir. Geleij und Sautriru! nicht übertreffen. Stahl, Seiet. , WtZtx Ptatfor nd Stoiktffen, Luftbremsen und ae oderne tn richtungen, unübertreffitche SoNhe;' für Smigre, ten, Land und Touristen Bill te nav irgend et, Ort, der on ander Bahn drud wird. Wenn an nördlich, südli, öZUtch ktt roeftlich U Ulfen wünscht, kaufe an nicht das nAgt fliCit, blS an nfer Pris u. f. , Lisch. Wg Sherem roend man sich a T Baldwin, Distrikt Passagt Lzt, . ZI LSd ILinoil Straße, Inttanax, i, Jh. Job B. Tkarso. A,eral-VrmaUr, bieeae.Sl. ?. . ld. eneral PaZsaoier' . tbitao. 9t km ja Sie Uxttftt xml Itflt Oi Ä Louis Yillo, Naehvillo, Memphis, Chat tanooga, Atlanta, Sayannah, jacksonville, Mobile and New Orleans. 61 ift doctHeUHaft far Passagiere nach hav Süden, eine direkte Route zn eHrneA. Palast, Schlaf, nnd ?arlorVagen zwische Chicago uud LouiZdille uud St Louis und LoniZdill oh Wageuroechsel. Tomfort, CchuellizkcU uud Sicherhki? diete die JUtff iU oUt icbnfilae 3. Ml. & Ä. M. M. II. Tt. Dorlng, sftstent eners! Pr?sazier,ge, rdost- Nastmgtsn nd JLtoi ti., JvtrlR "V. F. Black, Superinlcndnnt. Mir sey, Jy5 oenützl iie LTKE ! tcr Gatnm? Dell sie die kürzest, und defie Linie übn 0t. Xonl0 3il88oari, Kan ca, IoTfr CTebraslxa, Toxaa, ArkaneaH, Colorado, Novr RI3cIoo, 2e ootct nnl Cdlirornin iN. Das vahnbett ift von vtew uud die Schi,, neu sind ant Stahl. Die Oge haben die neneften Vnbessernngeu. Jeder Zvg hat Schlafwageu. Paffagiere, ob fit uun villete nftn Klaffe ode Gntizrautea.Villete habe werd durch unsere Paffagierzüge erster läse befördert. Ob Sie an ein Lillet zu ermäßigten yrei sen, eiu Szeurf.eusbUIet der irgend eine Sorte eisendahudillete leslltt, baatn Sie, eder fchidn Sie TL. R. Derlncr, . Assistent 9tal Vaffagi,g,t. ttoric!'o Oa,htngton und ISinotl 5ttInd'rl, o. H ill, Otu'I Supt. St.LoniZ,Na. 6, .&9tt ve'l.va?..gt St. 8nU -

SI

x;

&m

Utö

ji

.i

n .

X

m--.-aC.sm-K!'9S2sm