Indiana Tribüne, Volume 10, Number 329, Indianapolis, Marion County, 17 August 1887 — Page 2

M

j ' PM9JgKMiMMBBMMWWP' JIF -f A'' 'i'- 'y"-''rL ' "IFfr '-xt 3fcsjS 7 " flM "STdi gMKfcBBBCBMIfl 'MOtOff' 2 ' " '

l-- . r ? 7. . c ' i? . r- I I I

Zndiam Tribune. Erscheint FäglitZ und SounttigS. ti täglich .Xritlat- lafre luxQ Un iißti ll fstl;iE3fl3tf tt onatagf ,xnaaf itl pt och. tu 3f arnats II mtl. f ii Psfi legtet in s,lt,az:sz 5? Pfi Zaj,. Swee: 120 O. Marvlanbür. JndianÄpoliZ, Ind., 17. August 1337. ' Sechs Generationen. Ungefähr um das Jahr 1630 war Ni' chard Kent aus England nach Amerika ausgewandert. Er ließ sich in Bysield in der Nähe von Nwburyport in Magachusetts nieder und erwarb dort Grund: eigenthum, welches bis auf den heutigen Tag im Besitz der Familie verblieben ist. Nur wollte es der Zufall, daß ihm in der dritten Generation zwei Enkel, Stephen und Joseph, geboren wurden, von denen die Hebamme behauptete, sie wit nicht, welcher von den Beiden zuerst zur Welt gekommen sei. Bis dahin war der Famihenbesitz stets von dem ältesten Sohne ererbt worden, so wollten es die Bestimmungen in der Familie der Kents seit undenklicher Zeit. In diesem Falle ar guter Rath theuer. Sttemand wußte, er das Erstlingsrecht hatte, ob Josevh oder Stephen, und so kam es schließlich dazu, daß die Hinterlassenschaft des Großiters glcichmaßiz zwischen Beiden ver.theilt wurde. ' Ctephcns Enkel war James Kent, ein für seine Zeit sehr belesener und gebildeter Mann, der das Schmiedehandmcrk erlernt hatte und dasselbe in seiner Heiluath betrieb, bis ihn die Lust erfaßte, in die weite Welt zu gehen. Er schiffte sich als Matrose auf einem Schiffe ein und blieb in der Ferne drei Jahre lang, bis ihn die Sehnsucht trieb, wieder nach Hause zurückzukehren und sein altes Gewerbe von Neuem auszunehmen. Erstarb im vorigen Jahre im Alter von 95 Jahren ; bis zu feinem Tode war er ungewohnlich rüstig und stark. Seine Wittwe, Mrs. Nhoda Kent, eine geborene Nogers, lebt noch bis auf den heutigen Tag, obgleich sie gleichfalls ein Alter von vs Jahren erreicht hat. Sie war noch im vorigen Jahre im Stande, nach dem 6 Meilen entfernten Ncwburyport in einem halben Tage zu Fuß zu gehen und in demselben Zeitraume von dort zurückzukehren. Marn, die Tochter der Frau Nhoda Kent, verhelrathete sich in ihrer Jugend mit einem gewissen James Gould, der später starb. Znm zweiten Male verheirathete sie sich mit einem Manne Namens Fee und ist jetzt 73 Jahre alt. Sie ist noch sehr rüstig und ernährt sich noch bis auf den heutigen Tag als Nähterin. Von ihrem ersten Manne hatte sie einen Sohn Namens Joseph, der sich, wie sein Großvater, dem Schmicdehandwerk gewidmet hat. Joseph Gould ist jetzt 57 Jahre alt und noch ungemein rüstig. Er war einsehr geschickter Handwerker und hat auch als Soldat den letzten Bürgerkrieg mitgemacht, doch wollte es das Schicksal, daß er in den letzten Jahren vollständig erblindet ist. Henry K. Gold, sein Sohn, arbeitete früher in einer Schuhfabrik, ist jedoch in den letzten Jahren Farmer geworden und bewohnt jetzt die historische alte Farm Longfellowö. Er ist 33 Jahre alt, also ein verhältnißmäßig noch junger Mann. Seine Tochter Louisa verheirathcte sich vor einiger Zeit mit dem Farnier Newell Nogers und ist kürzlich Mutter eiues gefunden, hübschen Tochterchens geworden. Die kleine Miß bildet in der lange Kette der noch lebenden Familie die sechste Gcneration, und es gewährte einen eigenthümlichen Anblick, als sich in ihrem Elternhause zu ihrer Taufe sämmtliche Familienmitglieder einfanden, darunter auch die Ur-Ur-Ur-Großmutter. Eine ähnliche Feier ist wohl selten in den Ver. Staaten vorgekommen. Löwenbändiger. Vor einigen Tagen wurde in Vourges in Frankreich ein Löwenbändiger von seinen Schützlingen" in Stücke zerrinen, als er gerade dabei war, dieselben sür die nächste össentliche Vorstellung hinter verschlossenen Thüren einige Uebungen durchmachen zu lassen. Dieser Umstand bot einem Berichterstatter Gelegenheit, sich nach Asnieres in der Nähe von Paris zu begeben, wo der berühmte Lömenbändigcr Bidel wohnt. Videl ruht jetzt auf seinen Lorbeeren aus und geht seinem früheren Geschäfte nicht mehr nach. Er ist jetzt ein reicher Mann, und seine Villa ist wahrhaft prachtvoll eingerichtet. Seine Mittel erlauben es ihm, von jeinen Zlnsen zu leben, wie ein tfurjt. Ich bin," so erzählte er dem Zeitungsmanne, in Nouen im Jahre 1640 geboren. Meine Mutter belaß eine reisende Menagerie", und wir reisten lange Jahre durch ganz Frankreich und Italien, bis wir uns endlich in Paris niederließen. Schon von meiner früheüen Juaend an war ich in dem Geschäft. Als ich das erste Mal in den Käsig eines Löwen trat, war ich noch ein (tarn kleiner Bursche. Von Kindheit an hatte ich Gelegenheit, die Gewohnheiten und das Temperament der wilden Thirre zu studiren, und dies ist mir spater so zu Statten gekommen, daß ich ein reicher Mann wurde. Andere Thicrbändiaer haben nur selten eine derartige Gelegenhett gehabt. Warum haben Sie das Geschäft jetz aufgegeben?" fragte der Neporter. Das ist eine ganz einfache Geschick te ." antwortete Bidel. Im Herbst vorigen Jahres gab ich eines Abends wie gewöhnlich mit meinen Thieren eine o fentliche Vorstellung. Mein Lieblinqs löwe war der Sultan", ein prachtvolles Thier, und ich hielt große Stucke au ihn. Ich vertraute ihm, wie einem Freunde. Plötzlich sprang er zum Schrecken des versammelten Publikums auf mich los und schlug mich zu Boden. Meine Angestellten waren sofort zur Stelle und zogen mich aus dem Käsig heraus, ich hatte jedoch mittlerweile bereits derartige Verlehunaen davonaetra-

(ten: dan ick bis auf den keutiaen Tag

von denselben noch nicht wieder hergestellt bin. Seit jener Zeit ist mir das Mcna-gerie.-Geschäft verleidet. Ich habe es übrigens auch nicht mehr nöthig, mich demselben zu widmen." Hat daS menschliche Auge wirklich einen bedeutenden Einfluß auf die wilden Thiere, wie man sich erzählt?" fragte der Zeitungsmann. Bidel lachte. Diese Frage," antwortcte er, erinnert mich an eine Gcschickte, die dem 'berühmten Thicrbändiger Van Amburgh einmal in Paris passirt ist. Er rühmte sich in einer Kneipe vor seinen Freunden, cr sei im Stande. durch die Macht scineS Blickes einen Eircusclomn, der an einem der nächsten Tische saß und von der Unterredung nichts hörte, an s.-ine Van Amburghs Seite zu zwingen. Der Löivenbändier beaab fick sofort an's Werk. Er warf seinen furchtbaren Blick" auf den Clown und starrte rhn ununterbrochen an. Der Elown bemerkte dies. Nach einer Weile stand er auf und kam zu Van Am: burgh herüber. Derselbe warf seinen freunden einen rriumphirenden Blick zu. Da holte der Clown mit seiner Hand aus und versetzte ihm eine furchtbare Ohrfeige, so daß Amburgb vom Stuhl deruntersiel. Starren Sie mich nsch einmal so frech an." schrie der Clown. dann haue ich Sie windelweich ! (?ine seltsame Erbschaft. Der Avenir de Seine et Marne" erzählt folgende seltsame Geschichte: Der frühere Maire von Bonme le Not, Herr Bareiller, war von den Gcschworercn im Jahre 1886 zu einem Jahre Ge fängniß verurtheilt worden, weil er einen Arbeiter, dein er 2 Fr. 50 Ct. schuldete, im streit über diese Summe mit dem Revolver verwundet hatte. Bareiller war von dieser Verurthcilung und namentlich auch von dem Umstände, daß der 14. Zull ihm nicht die Veanadiauna gebracht hatte, so ergriffen, daß er erkrankte und im Gesanarnn am 20. Juli starb. Der Sträfling hatte in sehr glücklichen pecuniären Verhältnissen gelebt. Man schätzte sein Vermögen auf mehr als 00,000 Francs. Er war dabei ein hochgebildeter, in der Unterhaltung sehr angeneymer, wenn auch zuweilen etwas excentrischer Mann. Vor seiner Vers urtheilung hatte er dem Departement angeboten, ihm geschenkweiie feine Besitzung in Voissise behufs Anlage einer Ackerbau -Colonie zu überlassen, da er aber als Bedingung Tt Hl C " 's . c ' rneurc, oan iym oie Zerrung oer io; lonie übertragen werde, so ging das Departcment auf die Annahme des Anerbietcns nicht ein, well es in Folge des schwierig zu behandelnden Charakters BareillcrsUnannehmlichkciten befürchtete. Nichtsdestoweniger beharrte Bareiller bei der Idee, aus Boifsife eine Ackerbau-Co-lonie zu machen und vermachte, vermittelst Testaments aus dem Jahre 1885, seine Besitzung zu diesem Behufe dem Staat. Als er aber im Jahre 183 ins Gefängniß zu Melun übergeführt wurde, " J .. ram er von vielem ntschlun zurück, faßte einen gründlichen Abscheu q egen Frankreich, verwünschte seine Landsleute und legte offen die Absicht an j ... oen ag, lynen in Zukunft so unangenehm als möglich zu sein. Er setzte in der Folge zwei neue Testamente auf, durch welche er sein Besitzthum an Deutschland - in der Person dcö deutschen v : ?j. t cv.c? r i ... onuiipiiuc inil oer ücoingung yinrerr;;,i vricr . c . r . mpi, imuui cmc ucuijcgeuoionif anzulegen. Das Testament scheint unanfechtbar. da aus der vorher ausgesprochenen Abstcht, den ranzolen unangenehm zu sein. die Fassung des Testaments als vollständig logische Folge, ja als seltenes Nafsinement eines sehr hellen Kopfes anzusec r. . - . ' . . nen l,r, oer esialor also unter allen Umständen verfügungsfähia war. Eine andere Frage ist die, ob der Kronprinz die er: ..f..' . .. i . e ' j vjroiqjafi anireren rmro. Zur Mormonenfrage. Ein Correspondent, der vermöge seines langen Aufenthaltes in Utah mit der Mormonensrage vollständig vertraut ist, entwirft über den Stand derselben in einem angloamerikanischen Dlattö eine recht interessante Schilderung, die indessen von keiner großen Borliebe sür das Mormonenthum zeugt. Er ist der Ansicht, daß der Tod ihres letzten Präsiden: ten, JoyN Taylor, für die vernünftigeren Mormonen eine wahre Wohlthat war. Taylor so schreibt er. war ein Mann. der fortwährend damit beschäftigt war, neue Pläne auszugrübeln, ohne sie jedoch jemals auszuführen. Er hielt sich von der Masse seiner Gläubigen so weit geistig entfernt, daß er nie wußte, welche Stimmung unter denselben thatsächlich herrschte. Im Jahre 1878, als das Bundes-Obergericht die bekannte Entscheidung abgab, daß die Vielweiberei in irgend einem Theile der Ver. Staaten gesetzlich unzulässig sei, hatte er eine gute Gelegenheit, sich unter diese Entscheidung zu fügen, er wurde aber damals erst recht halsstarrig. Die Vlelweiberei," so sagte er, ist ein von Gott anbefohlenes Institut, und wer sich dagegen versün? digr, ist verdammt." Im Jahre 1882 wurde die bekannte EdlNUNds-Aill im Wundessenate angenommen. Damals befand sich auch die Mormonen:Legislatur in Sitzung, und es wäre für sie ein Leichtes gewesen, durch Annahme vernünftiger Gesetze das den Mormonen drohende Unheil abzuwenden. Taylor war jedoch allen Zugeständnissen an die Heiden" derart abhold, daß die Legislatur in der Angelegenheit einfach gar nichts that. So kam es, daß auch das nationale Repräsentantenhaus im folgenden Jahre die Edmunds-Bill bestätigte, und seither haben die Heiligen des jüngsten Tages" unter diesem Gesetze zu leiden. Ansänglich suchten sie den Bestimmun'gen desselben auf alle mögliche Weise aus dem Wege zu gehen. Die alten Beamten der Mormonenkirche gaben wohl in den meisten Fällen ihre Aemter auf, brachten jedoch an ihre Stelle ihre eigenen Kinder und waren in Bezug auf die Vielweiberei schlimmer, als je zuvor. Wurde ein Voloaamist von den Bjtfe5

gerlchtcn vcrurthcilt und m's Gefängniß geschickt, dann ruhten sie nicht eher, bis mindestens zehn andere Mormonen, die sich bisher mit einer Frau begnügt hatten, gleichfalls sich noch andere Wcibcr ansicgcln ließen. Wer den Geboten der Kirche" in dieser Beziehung nicht Folge leisten wollte, wurde unerbittlich verfolgt nnd gcboycottet, sodaß ihm schließlich nur noch die Alternative blieb, entweder der Kirche" zu gehorchen und seine Seele zu retten," oder wegen Mißachtung der Bundcsgesctze in das Ge-

fangnitt zu wandern. Gehorsam gegen die Gesetze der ,,Kircke" ist überhaupt das Haupterfordcrniß, welches an jeden Mormonen gestellt wird. Er muß seinen Vorgesetzten blindlings in Allem folgen, koste es, was es wolle. Aus diesem Grunde ist es auch erklärlich, warum es so schwer hält, die Vielweiberei unter ihnen auszurotten, so lange die Aeltesten", die Apostel" und der Präsident" auf Seiten der Polygamle stehen. Vielleicht wird es unter der Leitung des neuen Oberhauptes der Mormonenkirche anders werden, doch liegen noch keine Berichte vor, daß er gewillt llt, in der Frage der Vielweiberei eme andere Richtung einzuschlagen, als sein Vorgänger. Bären als Fischer. Der Carbon Nioer ist ein ilder Bergström, der von den großen Gletschern des Tacoma Berges im Territorium Washington genährt wird. Er fließt durch eine Region, die sich durch eine ungewöhnlich großartige Scenerie auszelchnet. In seinem Laufe dem Puget Sund entgegen vereinigen sich mit ihm noch andere Flusse, bis er zu einem machtigen Strome anschwillt. An seinen Ufern wimmelt es von Wild aller Art, und seme Gewässer sind reichlich mit Fischen bevölkert. Ein an dem Flußufer wohnender Ansiedler hatte vielsach Gelegenheit, die Wahrnehmung zu machen, daß die Bären in jen Gegend sich auch sehr häusig von Fischen nähren. Er berichtet, er habe im Bottomleß Canon, zwölf Meilen von seinem Hause entfernt, an einem einzigen Tage drei Bären gesehen, welche am Ufer des Flusses saßen und mit dem Eifer professioneller Fischer dem Fischfang oblagen. Achnliche Wahrnehmungen sind auch von vielen anderen Leuten gemacht worden, welche Gelegenheit hatten, sich an dem Ufer des Carbon Niver auszuhalten. Es sind gewohnlich die schwarzen Bären, die sich mit dieser für sie ebenso angenehmen als auch nützlichen Beschäftigung abgeben, und dieser Art Bären gibt es in dem Userdickicht des Flusses eine schwere Menge. Besondertt Wohlgefallen finden sie an dem krummnasigen Lachs (nook-noseä salmon), einem großen Fisch, der von den Menschen nur selten gegessen wird, weil er zu alt ist. Er ziekt in den Carbon River und schlägt in demselben seien Wohnsitz auf, als ob er wüßte, daß tie Menschen ihn dort nicht belästigen werden. Besonders die ganz alten Eremplare des Fisches zeichnen sich durch ungewöhnlich gekrümmte Nasen aus. Sie sind in der Negel zahm, da sie außer von den Bären von Niemand belästigt werden. In Meister Braun finden sie zedoch einen gefährlichen Fand. Er setzt sich ruhig an's Ufer hin und wartet, bis einer der Krummnasen im Gefühle vollkommener Sicherheit vorüberschwimmt. Tann stürzt cr sich auf denselben in's Wasser, holt ihn an's Ufer heraus und verzehrt ihn mit sichtbarem Wohlbehagen. Der Schmaus dauert oftmals lange,denn r c V m mancye Dieser Mische smo meyrere Usz lang. Die Bären fressen so viele dieser Fische, daß ihr Fleisch von denselben gleichfalls einen sischartigen Geruch annimmt. Sie werden bei ihrer Diät dick und fett, trotz alledcm aber mag kein Mensch ihr Fleisch essen. Sie schmecken zu thranig. Es geschieht höchstens des Sports oder der Felle wegen, daß ein Jäger auf sie Jagd macht, und in Folge dessen haben sie gute Zeit. In der gestimmten Lange des Carbon River wimmeln seine User von diesen Baren. Uebcrhaupt ist die Jagd auf Bären in jener Region durchaus nicht ungefährlich. Das Land ist so mild und rauh, daß sich nur selten ein Mensch in dasselbe hinein: wagt, und die Bären sind in Folge dessen fast die unbeschränkten Herren der Situa: tion. Nur ab und zu gerathen sie mit anderen Thieren der Wildniß in einen Kampf, sie wissen sich jedoch meisterhast zn vertheidigen und gehen aus demselben nicht selten als Sieger hervor, trotzdem sie es sogar häusig mit Berglöwen zu thun haben. Vom Jnlande. Im Tomn Tainter in Eau Claire County m Wisconsin schlug der Vlid in eine Scheune, in welcher sich ne ben großen Mengen von Getreide- und Futtervsrräthen acht Pferde befanden. Der Blitz zündete nicht und erschlug auch 3 t o-? . t ... f rc f.tt ... r..' iciuca oer yicre, aoer suns oereioen nne Zelt oer Zeit taub. Nachrichten aus Washing ton zufolge bezifferte sich der Gesammt werth der Ausfuhr von Brotstoffen aus den Ver. Staaten während des Monats Juli auf $15,736,218 gegen $11,567, 024 im Juli 1880; in den mit d?m 1. Juli d. I. abgelaufenen sieben Monaten wurden Brotstosse im GesllMMtlverthe von $100,395,0.47 ausgeführt, gegen $81,420,190 in der entsprechenden Pes C . 1 cr r " ' r riooe ocs Vorjahres. Unter den kürzlich ZmCastle Garden angekommenen Einwanderern befand sich ein Liebcspärchen, der Jude Heinrich Blum und die sich zum vrote stantischcn Glauben bekennende neunzehn ahre alte hübsche Earoline Stanzel. Sie waren aus Deutschland geflüchtet, weil Earolinens Vater der ehelichen Verbindung seiner Tochter mit einem Juden sich grimmig widersetzte. Da sie erklärten, daß sie gerne sich gleich verheirathen mochten, wurde Pastor Ebert geholt und vollzog die Trauungs-Cercmonie, worauf das neugebackene Ehepaar vergnügt Eastli Garden verließ. Ueber den Ursprung des Namens Stogies" für eine gewisse Art Cigarren ohne Spitze berichtet ein angloamerikcivisches Blatt: .Jn Wasbinaton.

I

Pennsi)loanicn, fabricirte vor langen Jahren cin Eigarrenmachcr lange, dünne. Eigarren ohne Spitze, die er an die Fuhrleute, welche anit ihren Eoncstoga-Wagcn die alte National Pike" befuhrcn, zu 4 Stück für einen Ecnt verkaufte. Die neue Eigarre wurde unter den Kutschern und Frachtfuhrlcuten beliebt und die Concstoga - Eigarre genannt, welcher Name später in Stoga" und zuletzt in Stogic" umgewandelt wurde. Jltt Gefängniß Hofe von Lerington in Missouri kam eS kürzlich Abends zu einem heftigen Kampfe Zwifchcn acht Sträflingen. Stüble und Schemel wurden von den ivüthenoen Kcrlen als Waffe benutzt und zerschlagen. Ein baumstarker Neger Namens Jim !Nays, der erst kürzlich wegen Tragens verborgener Waffen eingeliefert wurde, sing den Streit an und erhielt eine furchtbare Tracht Prügel. Aufseher Ehinn begab sich ganz allein zwischen die Strcitenden und hatte sie in kurzer Zeit in abgesonderten hellen untergebracht. Ernstliche Verletzungen hat keiner der KampfHähne davongetragen. Der Zoll-Eollector von New Jork setzte bei einer nculichen Einfuhr von Eigarrentaschcn den Zoll aus 70 Procent ad valorern fest, und zwar auf Grund der Besiimmung, welche ttch aus alle Nauchartikel bezicht, die nicht ausdrücklich zu einem bestimmten Satze oersteuert sind. Die Importeure wendeten sich an das Schatzamt in Washington und verlangten, daß die Waaren als Taschenbucher" betrachtet und demnach mit 35 Proccnt ad valorern verzollt werden sollten. Das Schatzamt schloß sich iedoch der Entscheidung des Zoll-Eollcctors an, da die Waaren als Elgarrcntaschcn gekauft und verkaust und zu keinem an-. deren Zwecke benutzt wurden. Handln ngsreisende in NordEarolina dürfen jetzt etwas aufathmen. Wie aus Baltimore gemeldet wird, wurde der Handlungsrcisendc A.W. Henderson, welcher in vcordiEarolina auf die Anklage verhaftet worden war, ttN Staate Waaren verkauft zu haben, ohne im Besitz einer Staatsliccnz zu sein, auf Grund eines nt ol llabcas Corpus dem Bundes-Kreisrichter Bord vorgefuhrt. Der Richter entließ den Ange? , V t i m t . -v m klagten, nacyoem oer clve öaö versprechen geleistet, er werde sich bei den Verhandlungen des Falles in vcord-Earolina einsinden. Der Nichter verfügte ferner. daß die Staatsbehörden von Nord:Earo: lina von zetzt ab auf Grund des betrefsenden Gesetzes keine Verhaftungen mehr vornehmen sollen. rm- - 5 1 e aus uoiurnoia, ö. li.cei richtet wird, ist Yii Reiscrnte in SüdEarollna durch Hochwaser sehr stark beschädigt. Fünfzehntauscnd Acker Ncis sind auf ser Earolina-Scite des Savan-' nah-Flusses fast gänzlich vernichtet worden. Auzusta und zwanzig Quadratmeilen im Binnenlande stehen in dieser Jahreszeit zum dritten Male unter Wasser. Sehr wenig Ncis wird am Savannah verschont bleiben; fünfzehn Millionen Acker am Ogecchee und fünf Millionen am Altamaha sind in Gefahr. In unmittelbarer Nähe von Eharleston sind keine Verluste zu erwähnen ; der Verlust, welchen die Neisernte im Staate erlitten hat, wird auf die volle Hälfte des ungefähren Erntccrtrags, nämlich auf 500,000 Barrels, berechnet. Ein etwas derbes GegenMittel gegen Morphin-Vcrgiftung ist dieser Tage mit Erfolg in Detroit versucht worden. Im Ecntrc-Park daselbst wurde ein 24iährigcr junger Mann Namens Charles Tealer gefunden,' welcher in einein Anfall von Lebensüberdruß eine starke Dosis Monjhm genommen hatte. Die von der Polizei herbeigerufenen Aerzte ließen den Mann auf der Stelle entkleiden und so schnell als möglich im Park umherführen, wobei er mit nassen Handtüchern und einem flachen Stück Holz fortwährend gepeitscht und geschlagen wurde. Wenn die Polizisten mudc waren, leisteten die zahlreich versammelten Zuschauer Hilfe. Tcgler war am Ende der Procedur am ganzen Körper blau und braun, aber sein Leben war gerettet. Ein Selbstmord, der ungelvöhnliches Aussehen erregt hat, wurde neulich Nachts von dem Farmer John cn - . t im -w narnes tn oem vier Meuen von yelvyville in Jndiana aelegenen Dorfe NanS Crossing verübt. Barnes hatte länger als 40 Zayre in yeivy viounry gewohnt und so viel Erundeiaenthum erworben, daß er zu den reichsten Männern im Countn gezählt wurde. Cr war über 60 Jahre alt und Vater von vier itm dern, die alle verheirathet sind. In ver aanaener Wocke verkaufte er seine Wolzn statte für $19,50 und kaufte sich dafür d',e im nordlichen Theile des Eounty gelegene Eorv-Farm von 519 Ackern für n nr i i v ? c - .ifi ?2o,ooo. wen oem eriaus oes anen Platzes scheinen seine Kinder nicht zusrieden gewesen zu sein, und einer seiner Söhne weigerte sich, denselben zu verlassen. Dies regte den Alten ungeheuer auf. Er verließ Nachts sein Bett, nahm eine alte Büchse zu sich, ging in die .Scheune, hielt die Mündung der Büchse in seinen Mund und schoß sich . . , r . r. - r.i it. oen ops av. eine rau vcrimjzic un gegen 2 Uhr und erst zwei stunden spa ter land man seine Reiche, im einer seiner Taschen befand sich ein kleines Tagebuch, das einiges Lichts auf die Tragödie wirft. An einer stelle heißt eö: Es befinden sich 25 Acker Maiskorn auf diesem (dein alten) Platz, die keine 100 Bushel bringen werden. Ich mochte nicht verhungern. Zch will zuerst nerben. Nicht die Farm, die ich gekaust, hat diesen Trnbel veranlaßt. Ich könnte die Zahlung leicht leistend Weiter heißt es: Ich kann unter der Bürde nicht langer aueharren. Ich habe gearbeitet und aethan für Euch, was ich konnte. Ich kann nicht mehr thun, bloß mir das , t l c. r reoen neymen. ch yosse, oas wiro eucu Alle zufriedenstellen. Sorge sür die Mutter, wenn Du kannst." '''Auf e i a e n t h ü m l i ch e W c i s kam dieser Tage in Schenevus bei Albany in New Z)ork der fünsundsechszigjährige Abraham Lcwis ums Leben. Er war mit seinem Sohne in den Wald gegangen, um Holz zu fällen, und störte dabei ein Hornissennest auf. Um den Stichen der wüthenden Jnsecten zu entgehen, rik . er eiligst aus, stürzte, aber nach wenigen Schritten todt hin. Ein Herzschlag hatte seinem Leben cin Ende gemacht.

Vom Auslande.

Die verpfändeten Schul öuben" betitelt die W. Allg. Ztg." die folgende tragi:komische Geschichte: Ein seltsames Abenteuer xassirte kürzlich dem Präfcktcn eines Wiener Privatinstituts. Der würdige Mann promcnirte mit sieben Zöglingen auf der Ringstraße. Heiß brannte die Sonne hernieder, und dem Herrn Präfcktcn sowie seinen Schutzbefohlencn rieselten die hellen Schweißtropfen über die Stirne. Der Herr Professor fühlte bald ein menschliches Rühren und beschloß, sich und die Klcinen etwas zu erfrischen. Er kommancvi aa c rjsA x oirie nnrs um: uns maririe um seiner kleinen Schaar in ein Restaurant. Dort lieft er einige Srivbons und etwas Weißwein bringen. Er selbst labte sich Mit edlen Gerstensaft. Er war bereits beim dritten Krügel angelangt, als ihm plötzlich einsiel, daß er fein Geld zu Hause aus dem Schreibtisch liegen gelassen, als er den Rock , gewechselt hatte. Rasch entschloß er sich, die Knaben als Geiseln zurückzulassen und in seine Wohnung in der Mariahilferstraße zu laufen, um das Geld zu holen. Mit kurzen Worten ermähnte er die sieben Jünglinge, dem Institute keine Schande zu machen und uch gesittet zu benehmen. Tann stürzte cr fort. Eine halbe Stunde mochte verflossen sein, als der Herr Präfekt, in Schwelsz gebadet, nnedcr zurück kam, (seine Haare aber sträubten sich schier, als er erfuhr, was die verpfändeten Bürschchcn mährend seiner Abwesenyelt gethan, verbraucht hatten sie scchzehn Syphons und vier Viertel Wein, 4i Brote und einen Tigel Senf (bcdcutende Quantitäten davon klebten auch Manchem im Gesichte), sechs Salz- und Pfefferfässer waren ausgeschüttet und zwei Rohrsessel eingetreten, drei Gläser zerschlagen.... Sprachlos besah der arme Prafckt diese seltsame Rechnung und seufzend legte er eine Zchnuldennote auf den Tisch. Er hat nicht viel heraus bekommen. Ein PariserMechaniker, M. Larochctte, hat, wie aus Paris geschrieben wird, vor einigen Tagen im Bühnenhause dics Thöätre des Nations vor geladenen Thcater-Fachleuten mit einem von ihm erfundenen Apparate erperimentirt. Der Mechanismus wird auf elektrischem Wcae in Bewegung gesetzt und besteht aus einer eisernen Rollcourtine, welche durch den einfachen Druck an einem Taster an jeder beliebigen Stelle im Zuschauerraume herabgelassen werden kann und also die dadurch geschaffcnen beiden Theile des Hauses feuersicher von einander abschließt. Die Eourtine bewegt sich in einer Schiene den Plafond entlang und senkt sich nach Wunsch an jeder stelle nieder. Durch den Druck am Taster, welcher diesen Vorhang dirigirt, wird gleichzeitig die Oeffnung der Schornsteine bewerkstelligt, welche für den Abzug des Rauches im Falle eines Brandes bestimmt sind; ebenso öffnen sich auch alle Nothausgange für das Publikum. Der Apparat, welcher mit großer Präcision und Schnelligkeit funktionirte und alle Zuseher auf das Lebhafteste interessirte, hat noch den Vor; theil, im Nothfalle auch automatisch in Bewegung gesetzt werden zu können. Wenn nämlich im Falle eines Brandes die zur Bedienung der Sichcrheitsvorrichtung aufgestellte Person es aus Schrecken oder was immer für einem Grunde unterläßt, an den Taster zu drücken, so tritt der cechanlsmus in Folge der entstehen den Hitze von selbst in Aktion. In den Kreisen der Pariser Theatcr-Dircctoren gibt sich für die neue Erfindung großes Interesse kund und auch die Theaterbchörden haben M. Larochctte aufgefordert,, ihnen seine Erfindung zur genauen Prüfung vorzulegen. Ueber die Kesselerplosion auf der Fricdcnshütte wird aus Zabrze (Schlesien) geschrieben: In der Nacht vom 24. zum 25. Juli erplodirte mit einer furchtbaren, meilenweit hörbaren Detonation die gesammte, aus 22 Kesseln bestehende, zu den Hochöfen der Fricdcnshütte gehörige Kessclanlage. Es waren zur Zeit 18 Kessel lm Betncbe. außer Betrieb, welche vondcn erplodirtcn Kesseln mit fortgerissen worden sind. Die Detonation wird derart geschildert. als ob eine Gcschutzbattcne in fekUNdeN langen Zwlschcnräumen hintereinander abgefeuert worden wäre. Der Erplosion - (r r ' i m . lll oem aus moencr-, Beamten- und Privathäufcrn bestehenden, dicht um das Werk oclcgencn Orte folgte eine Schreckensscene, die jeder Beschreibung spottet. Die Häuser wurden zum Theil zcrtnimmert und die ganze Arbeiter koloni durch die mit furchtbarer Gewalt umherfliegenden glühenden Mauer- und Eisen, stücke in eincm Moment in Brand gesteckt. Die Bewohner eilten unbekleidet, Schreckensrufe ausstoßcnd, aus den brenncnden Wohnhäusern, um Schutz nt su chen und nach ihren in den Werken beschäftigtcn Angehörigen zu forschen. Ucbcrall die größte Panik, umherliegende glühende Steine und Eiscnstücke! Die ganze Umgegend ist in furchtbarer Aufrcgung. Hunderte von Menschen strö? men aus der ganzen Umgegend nach der Unglücksstätte, die durch Polizei un Mannschaften abgesperrt ist. Das Be treten dcö inneren Hüttenhofcs ist nm Wenigen gestattet. Das sich hier bietende Bild der Zerstörung ist grausig. Mauer: steine, Fragmente von Mauern und Eiscnconstruktioncn, Kessclthcile bilden ein rauchendes unentwirrbares Chaos. Die sämmtlichen Leitungen und die Ge? bläsemaschinen sind zerstört, der obere Theil des einen Hochofens , vollständig abgerissen. Einzelne Kessel sind bis zu drei Kilometer weit fortgeschleudert. Ein Kessel sicl, die Erde tief aufwühlend, mitten auf die dicht am Werke vorbeiführende Ehaussce. deren . Bäume zum Theil quer über dem Wege liegen. Die zahlreichen an der Ehaussee entlang liegcndcn Telegraphenleitungen liegen zer rissen und verwirrt umher. Die Arbei tcrcoloiiie ist total abgebrannt, ein großer Thcil der anderen Wohnhäuser arg beschädigt, keine Fensterscheibe, ganz. Was den Brtricb des Werkes anlangt, so ist die Hochofenanlage auf mehrere Monate hinaus vollständig betrlebsunsahlg Die Kokerei weist nur geringere Veschädiqunqen auf. Das Stahlwerk ist qanz unversehrt. Die obdachlosen Menschen sind, so weit es ging, in Nachbarhäusern zusammengepfercht. DaS Hausvieh irrt i .. c . . 'Tl r r r . im 3jxx umycr oocr iji xn provisorischen Vcrlchläaen unteraebracht. Bis Montag

Besser als Diamanten ist daS Geschenk der See! Advokaten Bureau vcn Tenq 3t Croriy. ) Limutkr 6 und 7 Talbott & Newt Vloö. Indianapolis, 4.xrtt ld7. ) Marshall C. Wood ffo.: Verehrte Herren! Ich kaufte beute eine Schachtel Ihre HeUmUtelS genannt Ocean Wave Lime-. Meine Frau usd ich edrauchten und fanden daß ,Z ein ausgezeichnete Heilmittel ist. Ich litt ct 1872 cn naonchuierin und Unverdauilch!it. Kiianchmal fand ich jirear temreräre niemals der dauernde Hiif. der der Versuch den ich mit Dccan W2ve Ll e" ßfCsitt hadk, üterjeußt rnlö. l&i dieses Mittel mir dauern: üfc bringt. Ich hoff daß Sie Geieaenieit haben l&ait sielen Ltidenden QUf zu bringen. . Ljtuugkvollst I. r. D n n r, SxSe. AnwaU.

Geld zurüc?erNattet sollte diele Mittel nicht belsen. Wir wer. den unser Versprechen nicht brechen. O. Woods & Co. No. 9 S5d Meridian Straße. Jndianapoltk. Ind. Preis tzl. Per Poft tl.lS. Cures Removes Tan, Sunburn,. See Stlnes Mos aulto and All L Insect BItes,. j l rarLES,' BLOTCUES. Uomon, Blrth-marlr. and every form oxskin emlshes. positive ly cored on tho moet dclioato ekln with.out lcavln a scar, by 3oi Olan-taatieixt;. Prioa 25cts.; COcta. and f 1. u At drusdsta or by mall' Th HopPül ManTg Co., New London, Conn. Llttle llop Plll for äclt-headaclie, dyspepsi, büioumiieBa &ad conatipationliavo no cqusI. 25o. In allen Apotheken ,u haben. Henry Elausrnann's ctäMUst Ro. 203 UNDSG7 Nord Ncw Jcrsky Str. Tische, Stühle u. Stande werden auf Bestellung angefertigt. Möbel werden überzogen, aufgepolstert undlackirt! Matratzen werden aufgepolstert. Neue Rohrgeflechte für Stühle. Billiae Vreise, Prompte Bedienung. C. PINGPANR'S beutfe . 4 sfrXf I mii vunuiiiiiu j ZU 1 Güb Qlabamastr. Bücher aller Sprachen. Neue und gebrauchte Bücher. Niederlage sozialistisch Werke und Flugschriften. Anstreicher - Arbeiten namentlich Kontrakte zum Anstreichen toern Häusern werden aui'8 Schönste aulgesübrt von GAUL HOPMAOT, 138 Madtson Ave. er Preise mäßig. Schöne und gute ArSeit wird garantirt. r M I ADVERTISERS can learn the exact cost of any proposed line of advertising in American papers by addressing Geo. P. Rowell & Co., Ne-wspaper Advertising Bureau. lO Spruoa St., New York. Send lOcta. for lOO-Page P"hlt ölnv war.'n 8 'Coöte uns 38 cnuunocte nach der Aussage des Knappschaftsarztes festgestellt. Die geringe Anzahl ist dadurch zu erklären, daß um die Zeit der Erplosion eine Arbeitspause stattfand. Wie verlautet, beabsichtigt die FriedensIjütte einen in Tarnomitz zum Anblasen bereit stehenden Hochofen der Tarnowitzer Aktlennesellschaft xu pachten. Der größte P h i l o s o v h Unaarns ist erstanden ! so schreibt die D. Der Mann lebt in Zombor und sein Vaterland weiß ihn hoch zn ehren. Er it Tagschreiber bei Gericht. Doch bis zu ihm drang vor einem Jahr die Kunde, daß die Berliner Philosophische Gesellschaft einen Preis ausqeschrieben kabe für die beste Arbeit über: Die Philosophie und die Bedeutung der dialektischen Methode Hegel's", und tt schrieb ein Werk von 280 Bogen. Die Preisrichter Lasson, Freddrichs unl Michelet bezeichneten die Arbeit deS um garischen Philosophen als die bedeutendste und erklärten : Die Philosophische Ge sellsckaft könne es sich zur Ehre anrech nen, daß sie diese Arbeit veranlaßt hat. Muüo'S Ctaarrenladen befindet fiS in No. 199 Oft Washington Straße.

iffiiiiiii

LlfJw?r-

i ' - ii

. A

im

tzSM

"rsLy

I W

fl 4 jA&r r

I V f I kj M

GchVömeV

OliiofVfro, e. UotiIh rincl Flttslya.T-gs Xtn.IIroa.cl. 8eU-T2deüe ffit dnrck?thkud ntl Lskal'Züse. 5r,. 1&7 c: Lz ttxlaZtn t:inntcn,epct,3atrl5.,le trlgt:

Station. chnUjgiosizuz.chnllzg ftccc. Kig.Jndianavl't nt.Csd'ai , SXtmon .... w Dazisn Vt5a. ....... , tlrtar.a u Wolutntul.... , Ke73tt CtcrtitD'.Ce. WHliNg . Cittßdura - orrtCtarp... 4:3t)Cm fll:WH i'Mtlr 5! 6:iu. c:4i. 6:13 . 6: 45 , 8:w . , 9:4 , l:u?ni 1:3? 6:33 7:io 9:00 9 ( 9:tA 3:25 , s:?s . , b.w , ll: 15'AN 4:5(i , i b:(i , I . ! a.wuta 4 5S .! . 8:00 , 7:sj , j 3:O0Jint i:uciCci 4:'-0 . :?d . ttiuij . 3:'.0m fi:4S9ta 7 4. o:o . 8:55 , 7:üO' m t BaUtactt.... m tiai9incton.. . CtiUfctlpla. JRtm Kort.... , sftsn Tfloltch. t gflaUch aatceneamtw konnte c. utaann'l Vataft, CttUf nsk Hil.ag durch bt gstttederg, Harrrdrg, Phttalxkzta und Slk. ehnt Ut&xU tls ta BajtBft4nl ach ÖsUtDmt, EaHtnjtc und Bsfton. . fyy Fahrkarten nach cSen Oeftltcheu ftiii' ndin iCcn Hzuxl?ahttaritnVureaut sei SSifiml Nd tn dm etadt.Bureau, 9St der JLtnt und ILashington Strcfe unb i Union Dexot tnrcai Judianaroli, zu haben. SchIafzaaenKa!ten CW Bin ttt Coraul gesichert eden durch iPUtat bet dn Agenten r radtureeu dr t Un , ixxot ,u Jndtenaroli, Jd. . . Sering, Z. G. P. , srd.Z Saii,. to und Jlltnoi Strafe. Jnd'vi' Sa,screa, Gent, ganagcr, ?itttturg, z. k. U. 9 l . Seal. Baflaat. und Sttfi.o ut'. Luxus! Die Bee Line Slnnte" (C & ST L UNd C C C & I BAHN). Diese auZgkzeichnete Bahn befördert Passagiere nach Cincinnati, Clovoland, I3ii.sln.lo, und allen Neu England Städten. Schlafwagen zwischen Jndlanapotis und ew Aork) ohne Wagtnwechsel. Direkte Verbindung nach lissour!, rkansas, l'exkiZ, Xsnskis, Xebra8ka, Colorado, Califor cien und Mexiko. Medtigste Usten. Mau veude sich wegen näherer Jnsor mation an D. B. Martin, Gen'l Post. Agent, Cleveland. W. J. Nichols, Gen'l West. Agent. E t. L a t . lOUISVlUC.MtWAlBAIIY CHICA60 RT ((Q' Die kürzeste und direkteste Linie von iisr:oxiVijvj?OM8 nag Frankfort, Dklpbi, Montieello, Michigan Citv, Chicago, nnd allen Orten un nördlichen Jndiana, vlichi flau, nördlicken Illinois, Wisconsin, Iowa, Minnesota, Nebrat'a, Kansa ev Mezicoz Dakota, Nedada, E olirado, Kalifornien nnd Orezon. 2 direkte Züge täglich 2 don Indianapolis ach tticago; ebenso nach Michigan City. SleganU. Pnllmana Schlafvaggouö auf den Nachträge Gepäckmarkeu bi an' Reiseziel ertheilt. ein Lahn hat größtre B nemlichkettk cUx KMgere Rate al alt. siti und Squtxiru, nit tu übertreffen. Stahl-Selet. , Riller Platform nd Stoßkiffen, Luftdrkmftn und a.i oder Ei richtungen, unübertreffliche Sorlhet', für Emtgre te, Land undTouriften.Btllit naq irgend ta Otte, der on anderen ahn berühl wird. Wenn an nördlich, südlich, öftitch (er westlich a reisen wünscht, tause man nicht da nAigi iSet eil man unser Preis u. s. , gesehen, Lege Näherem wende man sich a j. X. 33ald.win, Diftritt Passagier Igeiit ?!. 21 Süd Ilinoil Straie, Jndtanax, . Jd. Soda V. Zarso, Stneral-venoaUkk, Ute. Sa. . . Ritt.. Siuiral yaffagier. die,. 'Ji JI&IRS 2lt Uxttft cx teöe 0&U ch Louiflville, Nash ville, Mernphis, Chat tanooga, Atlanta, Sav&nnah, Jacklonvülo, Mobilo and New Orleans. 61 tft dortheilhaft fsr PassaLie ach de EKd, eine direkte Konte z nehm. yalaft-, Schlaf- und Parlor-Wagen zkischk Chicago nnd LoniSdille nnd. St Lonis nnd LonidUl ohu- Wagenwechsel. Comfort, Schnelligkeit nnd Eicherhei'. biet, die gStff die alte luderlasflze MZ. & D. M. M. II. I. Derlne, Slsstfient eral Pafsagier-eiFent. Sktoft Vashingto und ZLtnot Lb., Zd?l Vf. F. Black, Saoerintenrtflwt Mir seOm, IYr Stützt die VANDA1IA LINE! tCT 23 a t n ni t 3cil ste die kürzeste und best; Linie üder 0-t. XiOal, MiHUOurI, Kanevas, Iowp, Nel ras litt, Texoja, A.rlnaxi.sa& Colorado, Ner Mexico, Dc ootct und Cciliroraia. iN. Dai L ahnbett ist dsn Ctew und die $3i uen find an Stahl. Die Wagen haben die neuesten Vnbessernngen. Jeder Zng hs.t Schlafwagen. Paffagiere, cb fie nun Silleie erft Klasse ob migranten-Villete haben werd durch unsere Pzssagierzöge erster Rlz't befördert. Ob Sie nn in illet zn erntähizten Prri. sen, ein Srenrf.nSbillet ober irz eine Srte Oisenbahnbillete olle, koe Sie, ode, schreiben Sie a II. I. Dorlntf ssiftt eneral Pafsagirg,nt. ,rdft, ashingt, und Jllinoi, LtrIn d'xl 0. y ill, Oern'I Snpt. Ct. Loni,, 0. 0. C 0 o t , 0e'l Va?..Ugt Ct SiaU Dt

mm mm w

v

iT5

V 1 IUI IV H. IV I

-i i vw yr yr w

,'' I . t

( 's f ' s. - f