Indiana Tribüne, Volume 10, Number 328, Indianapolis, Marion County, 16 August 1887 — Page 3

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W . n. JJUÄ1 I. X. L. ffmSf w 5, Jas öeste Fne es en l WABASH EOUTE ! Fallt Sie die Stadt nach irgend einer Rick. tung hin zu verlasse beabsichtigen, gehen Sie zur Vabash Ticket. 5) ssiee, 30. 56 Mest Masyi-gts Straß,, Indianapolis, und erfragen die Fahrpreise vad näheren VtiU theilnngen. Besondere Aufmerksamkeit wird Land-Kaufern und Emigranten zugewandt. Rundfahrt-TicketZ nach allen Plätzen im Westen und 3!ordwesten ! Dlc direkteste Linke nach FORT WAYNE, TOLEDO, DETROIT nnd allen östlichen Städte OthlwagzsnZ, Palaft'GchlafvaggouS, zuverlässiger Anschluß nnd vollständige Sicher, heit macheu die große Wavajh Bahn die beliebteste Passagier-Bahn in Amerika! IT. r. Wade, Diftrikt.Paffagier. nnd Land.Azea Jndtanax o II l, 3 b3 o l. Smith, Eeneral Ticket.Manager. T. h a n d l e r, Ven .Pafs.. nnd Tickct.Agt. St. Lonis. Mo. Slseubzhtl -Zeit -Tabelle. !ln?unt unb Abgang de? gtsentaniösl' in Indianapolis, an und nach Sonn tag, den 2. Januar 1887. ZksZerssuville, adissa nnd Jndiooopli, S'.stndahn. Abgang: Ankunft: Ja r tz. I.. 4.1 9 i Idadce.. 10 2-1 1 ad See... S.'S v ' Jddie;tgl 0, S,d ab ail 4 01 I 31 8 1 i. 6 I) idk,t, 7)2 ! Lt L5 SLtg10 2 Bandalia Line. 1UU Xrat .... 7.) Xa r?, 9 11 5d Ha fte. 4., ttarttc i tt ti SesternMatl... 8lK)Kn $nIag 3 45Cn ail und :e...tn.m Xaa irre) 4 43 (SlPtcfc 4 15 Dir SchnelljJI 3 35 leveland, Kolnmöns, Sinrtnnati nnd Zvdta. apoliZ isendahn (Lee Line.) R9efrI.. 2MN nderso i ..ll.fi SasionftClär.. 7.3) Bit PK 7.L0 3 Ct 8 ff x iff J5 v ff ?Jffi.ll.2.0 6 3 l 5 19 .i 2vo, H t8t to i V w Osten tl.W Vichigan Expreß. 4.A1.L I Berten Har. r.l0.li Nm vrizhtwood Division, T. G..nnd I. K9n tUch 2. V 4 30 tZzttq. 155 6 lOJü YJü 11 3uS3j 3.00 34i fl t$3UÖ. .50 tlO H.10.J u 10. i5 ?2 in 7.z ' Lm 11X5 Um 11.316m 1.10 Sf 114. R I 5 00 I ttZliS.7.4!) Tineinnati, Indianapolis, St. Lonis n. Chicago Visendah. Tincinnati Division. Koio.. 3 4 Zndianap ec. 104?e ,neinatt tr li 33 83 ra ZL'viÄ ix. I1.4 Cm PostjUg Ö3m tj.... 1J 45 . ... K.Kd C!Ü . 6t 2 rxreß ... 4 -3 i m tSgttch v e c 1110 Lafa,ette ee.. 4.45 Nm Khieago Division. Je u,l 9. 7.10 Citc ou . teag NaU p.:?. tägttcheeu.. m Oefiern : 6.00 Kn ayett Kee ..11 1&0 C 1 täglich I (8 UU v .. 3 N ? HJ)Xn Peoria Etprei.. H, v Lufa,tte Lee... 8.00 Int ÜOflanlport It.. 7.!0 nt Lndiana, Vlsomington undLStftern Eisenbahn. See ,tt.. 7.50B 8 See 4. C 1 12 00 R B 3 i t2flll.C0 Kb aSexn 6 ffx. tZgttch 50 Ctne Cset 10.4J Sa Ulanttc!. 3 3i;it rptcB .30 k Oeftliche Division. Ofit.e,4U....4.10L I Paeifte l?r,ß... 7 508a , x&jLecptet.... oo ft I $3 i 10 30: KUantie ip.... 3 55 Wefter tiv .... 3 Sw Badafh, Ct. Louis & Parisic. t Clle all 7.15 C X I 2.15 Sat C5i9 9t Ltäg 1 Xol Vtta j..U 45 sa ct u ti Uatt. 6 45 St c)tnt4 ix 7.00 5 JudiauapolA und vincennes Eisenbahn. 1Xxl faix i 7.15 Bta fitatianii Ä(t..l0BS k! isetnne . 4.15 Stall ff ff. t 5 ) r)v Li25rasati..HsmtlwuL:Zudia2psliikistndahu Saif ta P 4.(4) BaetiBtBeftcc 0.30 3d?lnet. 8.10 55 Cu trlD.I.5.V 3.50 Mm oanetlBiSt3:e 85 V Mail. 11.45 ös Znd, u CtmlM 4) 3 fttneinnatt Itc 4 55 $v Indianapolis, Decatnr & Springsield. Dee Jr Peo ail. 8 3UCm Vontezuma cc tgl aulg Sonnt. 80A5 Echtll,ugrk...l0 5vSb Schnellzug r es. Monte, uma See 3503a aukg Sonnt.. .10 lVm att I KSlim Khieago, St. Louis & Pittsburg. I Kin See ttti r täeUch 4.30 Bist I aenoa Sonnt. 9.13 W X) Äff ffi ug, P B V nommenvonnt.11.lX) 8 I Ucltift 8 &Xce aulg. tag 4.00 YPP ltszUch Id.. 4.kL Indian. Vce. 3. 0 gestern att...lu.2'Nm Chicago Monte dia Kokomo. f )tu39 Schnei irng täg 11.15 Bn ftcego n?rtl. 10.35 b Znd's L. SneSzug... 4.00 I m 3"dvl' Lau. rii .... Z.kO Nm Indianapolis nnd St. Lnis Kisenbahv 4 glich 7.25 B Bol u 6t 2 f l. 5.3Ü Rn ro et i täglich I n CC. 10.60KB tmt rV tgl... n.5 m V i tag CC 2.40 LoklVaffng,k.lo.o'V, lagtjeetacl .2?. 3niajiflpolt 9x 3 40, Lonisdille,Nev Vldanh & Chieags. Air.Link. hieag, z tgl..tl.iO?!m iteag, 9. tgl.. 3.355 Ronon lec 5.00 I Viono e 9 5 ich ttn hieag. tch. EU IJlc. I KaU HJOÄrnl ffi all. .... 34 L2z tt r e. Lehnseffel. mtt s, Schlaf rntt x, ?tlcer.

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Auf dem Ziegelhvse.

Nsvellevoa Gerhard Walter.Z (Fortsevung.) 1 Endlich war's Mittwoch. Wie ein jkind auf Weihnachten hatte ich mich auf die Stunde gefreut, in der ich sie wiedersehen, in der ich Zugang haben sollte zu dem Hause, in welchem sie waltete. Und die Stunde kam. Ich schwang mich in den Sattel und ritt nach Süden, dorthin, wohin sie an jenem ersten Tage mit dem Hut gewiesen. Ich ritt scharf. Fröhlich klang mir die Musik des Taktschlagens der Hufe auf dem Waldwege; übermüthig fast wiegte ich mich im Sattel und ritt in Gedanken noch einmal hinter dem alten Falkenstein her aber ich hätte doch nicht tauschen mögen jetzt. Ein Sturmritt war's ja auch zwei Herzen wollt' ich erstürmen, und das eine für ewig zu eigen mir holen: da knatterte und prasselte es über mir, und rauschend allen Widerstand brechend, kam's herab auf mich; mein Pferd bäumte in Entsetzen steil auf uud mit Mühe nur hielt ich mich im Sattel dann sprang es an und tobte in eiliger Flucht vorwärts, bis ich endlich semer Herr wurde und es behutsam zurücklenken konnte, wo das Unerwartete, Räthselhafte sich be geben. Aus einer dürren Eiche war ein mächtiger morscher Ast gebrochen, vor eigener Schwere aus dem Gefüge gewichen und hätte mich und mein Pferd erschlagen mögen. Glauben Sie an Ahnungen?" hatte Edith gefragt. Ich glaubte nicht da ran, aber cs fuhr mir doch kalt durch's Herz. Ich ritt weiter. Nun lag jene Lich tung vor mir. Bei Tage sah die Anläge trostlos genug aus. In alten Zei ten hatte da ein Jagdschlößchen gestan den. Jetzt war's seit lange verschwun den. Nur das Haus des Hegereiters war geblieben als Wohnhaus. Ver fallen und unfreundlich lag es da. Un ordentlich hing das Strohdach, geflickt und zerrisien, darüber her. Unordent lich sah es auf dem Ziegelhofe aus. Geschwärzt und baufällig ragte in. der Mitte der Ziegelofen auf. Das einzige, was von altem Glanz geblieben, war ein großer, baumreicher Park, der mit dem Walde zusammenhing und sich weithin erstreckte. Einst mochte er ein Thiergebege gewesen sem. In so dürres Erdreich hat man Dich, Du holde Blume, verpflanzt?" zog es mir durch den Sinn. Da erschallte tiefes Hundegebell vom Hofe her. Das war Pluto's Stimme. Ich gab dem Pferde die Sporen und trabte zum Hause heran. Wie ich nah' kam, that die Thür sich auf, und eine schlanke Männergestalt trat heraus, wie zum Empfang, die Augen mit der Hand beschattend. Ich grüßte und hielt den Gaul an. Da trat der Mann dicht an mich hin und sah mir, ohne ein Wort des Grußes, starr in's Gcsicht-hatte ich das Gesicht nicht schon gesehen ? . Ich sah in ein Angesicht mit blassen, unangenehmen Zügen. Plötzlich fuhr cs drüber bin wie ein ausleuchtend Erkennen; aber es war die Flamme des Hasses, die in oen manen Augen auslooerte. irr yov die linke Hand. Steigen Sie nicht ab werden Sie sucht mein Gast?" ruf er hclser; zu rück Sie! Kennen Sie das? Sie hat ten doch recht: die Welt ist klein ! Dies Stück wenigstens hier ist zu klein für uns Beide !" Er bob den rechten Arm, der Acrmel hing lose herab mir schwindelte es im Sattel: der Lieutenant vom Kirchhof, dem ich die Hand abgeschlagen hatte, stand vor mir ! Mein Todfeind ! Das war mein erster Eingang in Edith's Haus : Er trat noch naher, ganz nahe an Z Cil r t r r r. i - Psero, aus ocm aj starr unv keines Wor tes mächtig saß. Sehen Sie sich um !" sagte er grim mig; hier sieht's schlecht aus, nicht wahr? Das ist Ihr Werk: Sie haben mich zum Krüppel gemacht und zum Bettler, der keinen Erwerb mehr hatte, und der mit den Trümmern seiner Habe endlich auf dieser elenden Scholle stran dcte, ein pensionirter Unterlieutenant, den seine Braut verließ, weil sie keinen verkrüppelten Steuereinnehmer oder Stationsvorsteher an öder Strecke heirathen wollte mein Lebensalück, meine Lebensfreude, meinen Lebensunterhalt haben Sie mir zerhauen und Sie wollen unter mein Dach gehen ?" brach er aus in tobende Wuth ich soll Ihnen die einzige Hand reichen, mit der ich mein kümmerliches Brot esse? Hinaus, Herr, weg von meinem Hof!" schrie er, oder" Ich hörte nicht mehr, was er tobend rief ich sah im Fenster Edith's junges, blondes Haupt, ivie sie's auf die Arme stutzte, das Gepcht mit den Handen ver deckt ; so stand sie regungslos da. Da richtete ich mich im Sattel auf : Herr, es war ehrlicher Kampf, Auae in Auge und Nothwehr dazu; sonst läge mein Gebein jetzt unter dem Oelzweig des ivcarmorengels " Wollte Gott, es wäre so !" knirschte er und nun fort!" Edith's Gestalt war aus dem Fenster verschwunden, aber jetzt stand sie licht und hell im Hausflur und hob die Hände, und zwei große Thränen rannen über ihr Gesicht: so sahen wir uns wieder so nahmen wir Abschied von einander ich wandte stumm daö Pferd und ritt bann gesenkten Haupte? n Schritt vom Hose. Glauben Sie an Ahnungen?" klang cs mir dumps im Ohr. Es giebt böse Nächte im Leben. Solch' eine lag hinter mir. Noch zitterten kaum die ersten Strahlen des jungen Lichts durch den Nebel der Wiesen, da stand ich schon am Fenster und schaute mit bren nenden Augen hinaus in den dämmern den Tag. Stock klang hm und her, ab gebrocbcn, in kurzem, träürlgem Schlag das Klagen der 3!achtigalk, als ob sie des Singens müde sei und'nut'dann und wann aus trübem Traüm aufwachte. Was kümmerte mich jetzt Sonnenaold

und Voaellcma? DieWklt 'laa kalt.lurt- . ,. :

los, langweilig vor mir-und was war's ' denn im Grunde, was mich so drückte? i Ich hatte nur verloren, was lch nie besessen. Eigenthümliches Geschick! Ich I

hatte gar kcin ökccht zu klagen aber doch war's mir, als könne ich nie wieder fröhlich sem. Ich ging an die Arbeit, wie immer. Um mich sang cs in Garten und Haag, wie je. Aber ich psiff nicht mit. Mein Diener brachte mir das Frühstück, und ich streute, ohne viel dabei zu denken, den ? I A ii- f.. Cj.Wdii uyi )uvi uuy. wiut tuui iv i VtL?. Qif 1" iv e& mir hitrcfi hrtt I iiiit vivjv )vu . o xj Mit vvy vvi Sinn. Das iit zetzt vorbei!" Ich schaute auf, nach der Hausecke, um die sie erschienen war. Ich sprang auf und stützte mich mit beiden Händen auf den Tisch, weit vorgelehnt, die Augen starr auf jene selbige Ecke geheftet. Stand sie denn wirklich da? Schwer athmend, blaß und doch erhitzt vom langen, eiligen Wege, müde an's Haus gelehnt, und wie huseslehend scheu, von unsichtbarer Macht zurückgehalten, aus großen, bittenden Augen auf mich schauend. Edith!" rief ich und die Freude schnürte mir das Herz zusammen. Da kam sie langsam naher und trat an die andere Seite des Tisches. Ich reichte ihr in stummem Glück beide Hände hinüber. Zaghast legte sie die ihren hinein uno Citate zuAooen. Edith!" Sie hob die Augen. Auch sie schaute müde und übernächtig.. Ich konnte Ste so mcht von uns ziehen lassen!" begann sie mit leiser Stimme; ich bin durch den Wald gelaufen, um Sie zu bitten: Verzeihen tstf einem fast geisteskranken Manne! O mein Gott, welch' ein Schrecken !" Ich war um den Tisch herum ge treten. Edith, das haben sie für mich, für den fremden Mann gethan?" Sie schaute ratblos aus und um sich; dann legte sie die Hände vor ihre Augen. Aw, was habe ich gethan!" klagte sie leise und neigte das Haupt wie erschöpft, wie eine matte Blume zur Seite, aber ich konnte heute Morgen nichts denken, nichts überlegen; es trieb mich übermächtig hinaus, begangenes Unrecht, auch an einem Fremden begangen, gut zu machen. Mein Arm lag um die liebe, zitternde Gestalt ; sie neigte das Haupt tiefer, bis es an meiner Schulter lag : Edith, bleibe bei mir!" Sie blieb still so stehen. Da hob ich ihr Gesicht mit der linken Hand, bis ihr Mund dicht an meinem war und küßte sie: Edith!" Aus tles verschleierten Augen sah sie mir in's Gesicht. Was soll das?" fragte sie mit tiefer Stimme, ich bin noch so jung; machen Sie mich nicht unglücklich lassen Sie mich los!" Edith, Edith!" rief ich und schlang beide Arme um sie, was das soll? Daß Tu mein bist, und daß. ich Dich hebe und trage, und daß Du meine Braut bist; daß Menschen nicht scheiden sollen, was Gott zusammengefügt hat!" Da slog es wie Morgenroth über ihr Gesicht, wie sie, an mich gelehnt, meine Augen suchte. Sag cs noch einmal !" flüsterte sie. Edith, Du wirst mein Weib gieb mir den Braut kuß." Da stand sie vor mir, frei, hoch auf gerichtet, lächelnd so sah sie mich an, und heller und heller glomm der Liebesschcin in ihren Augensternen auf: dann erhob sie die Arme: Hans!" jauchzte sie habe mich lieb !" Und lch fühlte meinen Nacken weich um schlungcn und zwei blühende, glühende Mädchenlippcn auf meinen. Ja, mitten in aller Seligkeit hörte ich es wie in weiter Ferne beginnend, mächtig. jauchzend, anschwellend : Schwing dich auf, Frau Nachtigall!" Und meine Seele flog auf; sie hatte Flügel bekommen. Hei, wie die Finken schlugen! Das war eine Lust, hineinzuhorchen in den Wald. Edith saß neben nur in der Laube und hielt meine Hände. Weißt Du, Hans, wenn cr's zu arg macht, dann laufen wir einfach fort. Schau, ein Gutes hat s doch, daß ich so arm ' . vw. c. i; r: : tu. um quillt 0yu vwt 0 Iw iicuiiap schon erzahlt ; auch das hab ich ge hört; und ich habe wirklich nichts, gar nichts: dann kann er mir wenigstens nichts zurückbehalten. Der strahlende Schein von Fröhlichkeit auf ihrem Gesicht schwand plötzlich : tief ernst sah sie mich an : Hans, hast Du auch bedacht, was Du gethan? Wird es Dir nicht einmal leid thun um das Madchw, das mit ganz leeren Händen in Dein Haus kam, das Dir nicht einmal den Handdruck des eigenen Bruders, sondern statt dessen Haß und Unfrieden als Morgengabe eingebracht hat?" Was sollte ich darauf sagen? Und sie verstand die stumme Sprache meiner Liebe. Ich ging an ihrer Seite durch den Wald. Man Arm führte sie, stützte sie. Sie lehnte sich, ein glückselig Md chen, an mich. Nein, Hans, lak Bruder Fritz aus dem Spiel," sagte sie. Sieh, nutzt doch nichts. Glaube doch nur nicht, daß er jemals ja" sagt. Wenn Du jetzt an ihn schreibst, dann ist Alles, was wir davon haben, daß er mir eine gräßliche Scene macht o. Du weißt nicht, wie schrecklich er sein kann ; doch, Du weißt es doch, Hans," sie sah mich mit einem unvergleichlichen Blick an und daß wir dann Nicht ein einzig Mal uns sehen, nicht einmal uns schreiben können. Und wenn ich denn doch einmal verlobt bin, dann will ich auch etwas haben von meinem Arau tigam und wissen, daß ich einen habe." Wieder blitzte der berückende, mädchenbaste Uebermuth aus ihren Augen, der m der ersten Stunde mein Herz im Sturm genommen. Sattle Deinen Braunen und komme zu mir. Zur Abendstunde!" Aber Dein Bruder " warf ich eln. ..Weint Du." saate sie und stützte sich fester, in süßer Hingabe auf meinen Arm: hinter unserm Hauseist der aroke Park, ein verworrenes, verwtl

dertes Dickicbt. bMer .Urwald: d

grenzt' an diesen Watts yicr, und ganz dicht an dem ihn davon scheidenden, morschen Holzzaun steht ein altes Borkenhäuschen, das ich mir ein wenig wohnlich eingerichtet habe, und von dem Fritz wahrscheinlich keine Ahnung hat. Du bindest Deinen Gaul irgendwo im Tanncndickicht an und suchst eine Lücke im Zaun oder machst Drr eine, und auf der andern Seite da erwarte ich Dich." Sei mir nicht böse," bat sie, als ich sie aus dem Arme ließ, daß ich Dir oie Wege m mir so leicht mache. Aber

sich', Hans, wenn ich Dir nichts Anderes bringe, dann will ich Dir wenigstens rückhaltslose, tiefe Liebe bringen. Darin will ich Dich reich machen, das kann ich. Kein Gerede der Welt geht mich etwas an, wenn ich nur bei Dir bin und Du an mich glaubst und mich . nur immer lieber u.id lieber hast. Ein Gerede nur könnte ich nicht ertragen: Wenn Deine Seele einmal in Dir zu dem furchtbaren Bekenntmß käme, Du habest Dich getauscht und Deine Herzensarbeit sei umsonst geween!" Sie blieb stehen und legte mir die Hände auf die Schultern. Hans," sprach sie mit weicher, melodischer Stimme, Du hast mich noch nicht mein En gel" genannt, und ich freue mich darüber und bitte Dich, thu' es auch nicht. Ich möchte nie von Dir als etwas Anderes behandelt werden, als was ich bin. Nenn' mich Deine Seele, Dein Leben das will ich sein ; aber auch nicht tn Deine zartcten Liebesträume möchte ich mich einchleichen als ein überirdisch' Schatten?ild ; als ein liebend Weib von Fleisch und Blut will ich Deine Erdenlast Dir tragen helfen, Deine Erdenfreude theilen und mehren. Du, Hans, hast mich heute Morgen zur Leidenschaft, zum Leben, zum Lieben wach geküßt und Dich unsäglich t' .r. r. r. ... rrs.!- r As.iico yaoen, -jjx zu gerauen, vet ir in Ehren zu stehen, daß Du nie einen Stein der Unehre auf mich werfen darfst, magst das ist mem Lebenszweck jetzt." Mir ward, als träte ich hinaus in den Morgenwind, wie ich in dieserMädchenseele las. Wunderhold, mit vor Glück leuchtenden Augen, stand sie da .vor mir. O, wie thut's mir wohl," sprach sie in ihrer leisen Art weiter, so mich vertrauen zu dürfen, meine Seele zu offnen. Ich habe bisher Sttemand gehabt, keine Mutter, keine Schwester, keine Freundin und erst recht keinen Freund. Nur mein kleines Tagewerk, ? . rn - t an r meine paar.Vucyer, mem Aorienyaus und meine Einsamkeit. Fritz warja im Ganzen gut zu mir ein böser Mensch ist er nicht aber verstanden bat er mich nie, von Erbitterung und Nahrungssorgen verhärtet und unzugänglich gemacht. Hier die Nachbarn na, Du hast sie ja kennen gelernt; besonders dieser schreckliche Herr Meyer, der mir in oft beängstigender Weise den Hof macht o Hans," drückte sie sich wie r . e t '.' zuiammenscyauerno an nncy, wenn ich dran denke, daß er mich hätte von meinem Bruder verlangen können für sich furchtbar, furchtbar!" Und weil ich so allein, so einsam war, darum auch konntest Du so schnell mein durstig, sehnend Herz stürmen in Deiner guten ritterlichen Art, Du mein stattlicher Panzerrciter ; und doch auch ein so ungepanzertcs Herz," flüsterte ste. Ich hatte oft von guten Freunden gehört, es sei mit dem Verloben solch' eigen mg. Eigentlich sct die nächste Empsindung immer eine Art von wenn auch nicht eben Ernüchterung, so doch von unerwarteter Beruhigung der hochgehenden Wogen der ersten, feurigen Liebe. Bei uns war's anders. Ich mußte an meine beiden blühenden Baume denken, welche die Zweige meinander drängten. Das war ein Liebcsfrühling ! Wie manche liebe, trauliche, einsame Licbesstu?e verlebten wir zusammen in dem Borkcnhäuschen ! Eine harte 7r r cn l v . öani gao UNS Veiocn vtaum ; em Heiner Tisch, über dem eine rothe Papierampel hing daS war Alles. Dasaßen wir, wenn das Käuzlein schrie, wenn draußen der Regen aus das Dach trom melte und es von den Zweigen rieselnd rauschte und waren allein mit den gu- ... fit ri c. or er len reinern, oie zuryur omelNscyau ten. Oder wir saßen unter dem urab ten, dickstämmigen Haselnußbaum am linden, lichten Fruhlmgsabend, und er zählten einander die alte Geschichte im mer, immer wieder; sie auch in all' ihrer Liebe und süßen, leidenschaftlichen Hingabe immer vornehm, immer den inwendigen Menschen des Herzens offen barend; daß mir, wenn ich heimritt, in meinen Liebesgedanken, ihren heißen letzten Kuß noch auf meinem Munde brennend, immer seliger nur die Gewißheit kam: Mit Dir hat's Gott der Herr gar gur gemeint. Gestört wurden wir hier nie und wur den allmählich sicher. Edith's Bruder saß des Abends verdrossen, lesend oder schreibend auf seinem Zimmer und küm merte sich um die Wege der Schwester nicht: va Zeiten ging er auch in den Krug und trank da mehr, als ihm gut . r , v r, ri m Vw . war, mcy: immer m oesier Gesellschaft. Kam auch wohl einmal gar ärgerlich am nächsten Morgen aus seiner Schlafkammer heraus und forderte rauh von Edith, sie solle die Wirthschaft mehr einschränken; er brauche Geld, und sie werfe es zum zensier ymaus. Ich fürchte, er spielt," klagte sie bekümmert. Von mir hatte er nie wieder gesprochen. Damals, als sie weinend im Hausflur stand, da hatte er sie rauh angefahren i . r J nm uno uoer weichliches eivervolk geschölten. Einen Brief, den ich ihm. Frieden anbietend, zugeschickt, war mir ungeöffnet zurückgekommen : Annahme Verweigert !" Wieder war ich hinübergeritten. ES war eine weiche, warme, laue Nacht. Der Tag war heiß gewesen. Wir saßen m . . t. r rri . . unter oem aseistraucy, wie zwet Binder, tnnig, einig. Edith, löse Dein Haar, weißt Du, so l. - T .n ... cn . . . wie aju am eruen morgen vor Mir tra test, als Dein erstauntes Nanu !" miä aus meinem Arbeiten aufrief!" bat icZ sie. Löse es selbst, wenn Du so willst, mein gestrenger Gebieter," sprach sie. Ich zog den silbernen Pfeil aus dem l . ' . . 1 otaen noten, uno m langen Wellen und Strähnen floß die mächtige Fülle des blonden GeWs ihr ühr den Rücken.

Ich' wand u'e mirum denMin und neigte mich über sie : Sieh, Edith machtlos mein!" Sie lächelte mich wundersam, träumhaft an und schüttelte langsam den schönen Kopf. O nein, Hans, leider noch nicht. Ich wär's gern. Aber manchmal kommt mir das Glück so unnahbar groß vor, daß ich nicht d'ran glaube, bis ich Dich halte, wieder Deinen Arm um mich fühle" Warum bist Du solch' süßes, so gar junges Weib!" unterbrach ich sie; wärst Du nur mündig, dann wäre die

Hochzeit nach Tagen schon!" Sie sah bekümmert vor sich hin, umflössen von der goldigen Pracht ihres Haares. Sie bückte sich und nahm eine Haarschleife auf, welche auf der Erde lag. Hast Du nicht neulich, als ich so eilig aus der Laube fliehen mußte, eine blaue Haarschleife gesunden?" fragte sie; ich weiß, ich hatte sie auf die Bank gelegt, und ich weiß auch, wer Schuld daran trug," setzte sie mit reizendem Seitenblick hinzu. Mich überlics es mit einem Acale schreckhaft. Ich hatte nichts gesehen. Ich dachte an Herrn Meyer und an die Zeit, wahrend der ich ihn allem gelassen hatte in der Laube. Und nun siel mir erst ein, wie eigenthümlich er oft zu Boden geschaut da mußten ja zahlreiche Abdrücke von Edith's zierlichem, schlankem Fuß zu sehen gewesen sein, und jetzt erst fühlte ich die Spitze manwes scheinbaren Scherzwortes, das er gesprochen, und plötzlich, wie das Wets terleuchten dort tm Westen aus dem Dunst aufzuckte, blitzte mir der Gedanke auf: Von dort drobt Gefahr, von Meyer her!" Aber welche? Ich wußte es selbst nicht. Es gab viele Madchen nah und fern, die blaue Schleifen trugen und klane Fuße hatten. Ein einziges Mal war sie nämlich am frühen, sonnigen Morgen eilig und herzlich zu mir gekommen. Mit warmer Freude hatte ich das Locken des Nebhuhns gehört es war unser Sig nal und in der Laube unten am Bach hatte sie die Arme um meinen Hals geschlungen: Hans, zürne mir nicht! Ich gehe schon wieder!" Weltfern saßen wir da und 'bauten tn Frieden eine eigene, schone, stille, tnrnge Welt da hörten wir Pluto vernehmlich knurren. der uns mit schiefem Kopf unverwandt angeschaut hatte, als mache er sich ahnl'.che Gedanken wie der Kater Hiddigeigei, als Jung Werner Margarethe im Arm hielt. Kaum daß Edith mit ciligem zvutz, sich umsehend, m die Tan nenschonung hatte flüchten können, Pluto m machtigem Satz ihr folgend, so war auch schon Herr Äceyer laut grußend in den Garten getreten und setzte sich leutselig zu mir in dieselbe Laube, auf Edith's Platz. Ich sah es mit stiller Wehmuth, konnte aber nichts dagegen thun. Ach, liebster Herr Kugler," bat er. haben Sie nicht ein Tröpfchen Moselblümchcn im Keller? ich verschmachte fast !" Ich eilte m s Haus. Mir war eme kleine Pause zur Fasiung über den Schreck ganz willkommen. So saß er etwa eine Stunde, trank. rauchte, machte zwei- und unzweideutige Witze, war sehr liebenswürdig und cm Pfahl sich unter heftigem Händcschüttein, oyne oan icy cinen vesonoerenwecr seines Besuches angeben konnte. Herr Meyer wird sie doch Wohl mcht gar eingesteckt haben?" fragte sie besorgt. Es ist mir ein schrecklicher Gedanke, etwas von mir in seinen Händen zu wl en." Ich suchte sie zu tröiten : aber mir war noch cm anderer Gedanke gekom men, der schrecklicher war wie oft ich noch mit Edith hier sitzen würde ! Es gewitterte Tage lang. War cm Unwetter verzogen, zog das andere herauf. In strömendem Regen war ich am nächsten Abend wieder hinüberaeritten und hatte den legcnmantcl über den Tisch geworfen, daß auf dem morschen Fußboden ganze Wasscrbache neiclten. Ich wartete und ivartete. Niemand kam. Lodernd zuckten die Blitze, krachend rollte der Donner; es leckte bald bicr, bald da durch's Dach nein, bei dem Wetter konnte sie nicht kommen ; konnte sie auch gar nicht erwartet haben, daß ich kommen würde. Ich setzte mich auf die Bank und stützte den Kopf in die Hand. Jede Minute des Glücks, die ich hier verlebt, trat lebendig m leuchtenderchön heit vor meine Seele, im Stillen doch oft gehegte Bedenken schwanden vor dem Gedanken, nc wir hier innerlich Freunde geworden waren, die nie wie der von einander lassen konnten, die zusammenbleiben mußten durch einen Zwang, den keine Macht außerhalb des Kreises lösen konnte, den unsere Hände umspannten : Ich liebe Dich, weil ich Dich lieben muß. Ich liebe Dich, weil ich nicht undcrs kann ; Ich liebe Dich durch einen Himmelsschluß, rv x. r er:s. c.ji ' o...r. ... y i ------- tj iiece 'icv curaj einen .auoerbann " sprach ich leise für mich da nahten Schritte; Freude bebte durch mein Herz Edith !" rief ich und trat in die Thur: und vor trnr stand ihr Bruder ! . lffortsebung folgt.) Olcherbeit, Oparsamkelt und Bequemlickkeit ann nicht besser gewahrt werden, als durch die Koch-Gas-Oefen! Mozart -Hille! J aoob B08, Eigenthümer. Das größte, schönste nnd älteste derartige Lokal in der Stadt. Die geräumige und schön eingerichtete Halle steht Vereinen, Logen nnd Privaten zur Abhaltung von Välleu, Couzerte und Versammlungen unter liberalen Vedta gen zur Verfügung. ;

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