Indiana Tribüne, Volume 10, Number 327, Indianapolis, Marion County, 15 August 1887 — Page 2
ZMaim Tribune.
Erscheint Fä g HQ und SsnntagS. ßVltl.tchi .tlBÜai Kfiet dnrch MJ iU et, x che, H on.tag, ..TN,"K fiU per Boche. ?tid ,sat 1J mtl. V 8ffff9 t B9I2lI3t09lSA Z Vit Safts. Office: 120 JO. ciTarvlanbSr. Indianapolis, Ind., 15. Auzust 1387. Ein Roman aus dem Leben. Nicht mit Unrecht bemerkt ein eng lisches Blatt, welchem mir die nachfolgende Schilderung entnehmen: Das Wirkliche Leben ist romanhafter, als die Phantasie eines Dumas oder eines Tefoe sich vorstellen kann, und es steht im schroffsten Antagonismus zn den Anschauungen der sogenannten Realisten." Im Jahre 1748 hatte sich DonMiquel Peralta, ein tapferer Capitän spanischer Dragoner, in Neu-Spanien, der jetzigen Republik Mexico, rühmlichst hervorgclhan. Er wurde in einem besonders wichtigen Auftrage nach Santa Fe gesandt und erhielt später den Befehl, eine schmierige Mission zum Könige Carlos V. in Spanien zu unternehmen. Peralta gesiel dem Könige ungemein, und derselbe schenkte ihm ein wahrhaft fürstliches Vesitzthum in Merico. Dasselbe umfaßte ein Parallelogramm von 30 Leguas von Osten nach Westen und zehn leguas von Norden nach Süden, enthielt also beinahe fünf Millionen Acker Land. Zu gleicher Zeit erhielt Peralta den Titel eines spanischen Granden mit der Erlaubniß, den Namen eines Barons von Colorados führen zudürfen. Sia. Don Peralta kehrte nun nach Neu-panien zurück und sorgte dafür, daß er für das ihm geschenkte Land einen richtigen Besitztitel erhielt. Sein Land befanö sich am Fuße der Maricoba-Ge-birge und ' erstreckte sich fünf Meilen nördlich über den Gila-Flutz in Arizona hinaus, welcher den Grundbesitz in zwei Theile trennte. Nachdem die Grenzen des Landbesitzes festgestellt waren, wurden die entsprechenden Papiere von Peralta nach Spanien gesandt und dort von der Regierung bestätigt. Auf einem großen gclsen in der Nähe des Rio Eila liti Peralta eine Karte seiner Besltzungen eingraben und diese Abbildung ist noch bis auf den heutigen Tag sichtbar. Peralta war ein vorttchtiger Mensch. Als Ferdinand II. den spanischen Thron bestieg, richtete er an den Monarchen die Bitte, ihm seinen Bcsitztitel zu bestätigen. Dieses geschah ini Jahre 1777, und d beuchenden Dokumente wurden in den Archiven der Regierung aufbewahrt. Er baute sich aus dem Lande ein Schloß, kzielt zahlreiche Viehherden und trug vor Allem dasür Sorge, mit den in der Umgegend wohnenden Indianern auf freundschaftlichem Fuße zu leben. Ein Theil der aus seinen Vcsik bezüglichen Documente wurde in der Stadt Merico in den Regierungsbureaus deponirt. Peralta wurde über neunzig Jahre alt und hinterließ ein Testament, in welchem er seinen riesigen Grundbesitz seinem einzigen Sohne vermachte. Er legte nur seinem Sohne auf's Gewissen, für die auf dem Grundbesitz wohnenden Indianer zu sorgen. Baron Peralta No. 2., der Erbe, trat in den Besitz der Hinterlassenschaft und verwaltete dieselbe bis zum Ende des mericanischcn Krieges. Wie viele andere Spanier auch, mochte er nicht unter der Regierung der VankecS leben und begab sich aus seinem Schloß nach Merico, während er sein Besitzthum in Arizona von seinen Angestellten weiter verwalten ließ. Nur ab und zu kam er auf sein Besitzthum wieder, um nach dem Rechten zu sehen. Im Jahre 1863 reiste er nach Spanien und starb dort, nachdem er ein Alter von gleichfalls 90 Jahren erreicht hatte. Sein Grundeigenthum ging in den Besitz seiner einzigen Tochter über, welche mittlerweile gestorben war und als ihre einzige Erbin ein kleines Töchterchen hinterließ. Das Mädel lebte im Hause ihrer Großmutter in Mendocino Count in Californicn, bis diese ihre treue Pflegerin starb, ohne ihr die Mittheilung gemacht zu haben, daß sie die Erbin eines Grundeigenthums von fünf Millionen Ackern Land war. Als die Baronesse" noch ein Kind war, gelang es einem Peralta, einem ihrer Verwandten, einem schlechten, charak' terlosen Menschen, sie nach einem entlegenen Theile Ealiforniens zu schicken und über das Eigenthum Besitz zu erlangen, ohne daß sie etwas von ihrem Vesitzrechte wußte. Er verhandelte einen ziemlich bedeutenden Theil des Landes, und zwar u. A. auch an einen gewissen I. Addison Reavis von Missouri. Sceavis horte vcrschiedene Gerüchte, daß Peralta kein gesetzlicheS Recht gehabt habe, über das Land zu verfügen, und daß sich die rechtmäßige Erbin desselben, eine Baronesse, noch am Leben besinde. Er stellte nach ihr Forschungen an, es dauerte jedoch mehrere Jahre, ehe er in Erfahrung brachte, wo sie sich aufhielt. Er machte sich jetzt mit ihr bekannt und setzte' es durch, daß sie ihn heirathete. Als er ihr Gatte geworden war, stellte er es sich zur t r ' n t i". ÄUsgaoe, lyr Änrecyr aus oas ano zu beweisen. Die Arbeit war durchaus nicht leicht. Die mericanischen Behorden verstanden sich allerdings dazu, die in Bezug auf den Besitztitel des Landes nothwendlgen Papiere zu verabfolgen. doch fehlte eS immer noch an genügendem Material, um das Eigenthumsrecht der Barouej,e- aus das Land klarzustel len. Sie begab sich in Bealeituna ihres Gatten nach Spanien, und dort fanden sich endlich alle Papiere, die zur Fettjtcl- . lung des Besitztitels noch nothwendig waren. Auch Verstand sich die in Spanien woknende Familie der Peraltas da: zu, aus das Erbe Verzicht zu leisten und d,e Baronee als auelNlge rvlN anucr kennen. Als die jetzige Mrs. Neavis den Eom missär der Ncaierunas-Archive in Madrid besuchte, fand derselbe in den Schränken m Packet, welches von ihrem Großvater dort unter der Bedingung niedergelegt ' orden war, daß es nur an einen direcs ttn Nachkommen seiner Familie verab-
sösat 'werden bürie. IXxi dem Packet wa
ren außer dem ursprünglichen Landgrant vom Könige Charles V. mehrere Photographien u. s. w. enthalten. Das fehlende Glied" in der Kette des Bew elsmaterials war gefunden ! Hervorragende amerikanische Rechtsgelehrte, wie Noscoe Conkling, Col. R. G. Jngersoll und Col. Broadhead haben die Papiere der Peraltas untersucht, um sich von der Rechtsgiltigkeit derselben zu überzeugen. Auch in Ealifornien selber sind bedeutende Advokaten nach Prüfung der Dokumente zu der Ueberzeugung gelangt, daß die Ansprüche der grau Reaves begründet sind. Sie hat in Gemeinschaft mit ihrem Gatten einen Theil ihrer Ansprüche an die Easa Grande-Land-Eompagnie" abgetreten, welche an-, geblich über ein Eapital von 525,000,000 verfügt. Die Baronesse" ist gnädig genug, zu erlauben, daß alle Ansiedler auf dem . Lande ihres Großvaters unbelästigt bleiben sollen, und nur die bisher unbesiedelten Ländereien in dein riesigen Landstrich sollen von der Eompagnie ver kauft werden dürfen. Die Stadt Phoe nir in Arizona besindet sich auf dem Ge: biete der Peraltas; überhaupt wohnen auf demselben bereits etwa 70,000 Mensehen. Man will dieselben nicht in ihrem Vesitzrechte stören. Aeaett Müdigkeit. In der Ainök Militär Tidskrift" wird in einem V. Heikel unterzeichneten Artikel ein Mittel gegen Müdigkeit empsohlen, auf welches nur der (Xlgenthumlichkcit desselben wegen hinweisen möch ten. Der Verfasser schreibt u. A. wie folgt: Jedermann wird wohl aus eigener Erfahrung wissen, was Müdigkeit bedeutet, und ebenfalls wissen, daß dieser eigenthümliche Zustand unserer Muskeln, in welchem dieselben die Ausführung ei ner Arbeit verweigern, die sie sonst mit Leichtigkeit zu thun vermögen, nach einer Ruhe von einigen Stunden und der Einnähme von Nahrungsmitteln wieder verschwindet. Aber roo kommt es nicht im Leben vor, besonders im militärischen, daß man nicht die nöthige Zeit findet, um auszu: ruhen oder gar zu essen? Es gilt häusig, 24 Stunden, wenn nicht noch länger, auszuhalten, und zwar in ununterbrochener, anstrengender Arbeit. Was ist in diesem Falle nun zu thun? Konnte man nicht auf irgend eine Weise schnell seine Muskeln ersrischen und die Müdigkeit aus denselben heraustreiben? Um diese Frage zu beantworten, muß man natür: llch zuvörderst die Ursachen der Müdigkeit zu ergründen suchen, und glücklicher: weise ist die physiologische Wissenschaft im Stande, eine ziemlich genaue Erklärung für dieselben zu geben; sie lautet: Xie Müdigkeit wird von gewien sogenannten Müdigkeitsstosfen erzeugt, welche sich während einer fortgesetzten Anstrengung der Muskeln in diesen anhäufen." Die Müdigkeitsstofse bestehen, wie man annimmt, auö Phosphorsäure, phosphorsaurem Kalk und Kohlensäure, denn wenn man diese Stosse in einen frischen Muskel einspritzt, tritt Müdigkeit ein, wogegen man ermüdete Muskeln durch Einspritzung einer indifferenten 0,6prozentigcn Kochsalzlösung oder schwachen Sodalösung wieder erfrischt und deren Arbeitsvermögen wiederherstellt. Ein solches Durchspülen der Muskeln durch einen Strom arteriellen Blutes geht nun im Zustande der Ruhe vor sich und ist, selbst wenn dieser in sehr kurzer Dauer wiederholt mit kurzer Anstrcngung wechselt, der wohlthuende Einfluß desselben auf daS Aushaltevermögen der ViuSkeln sehr wohl merkbar. Aus diesem Grunde ist auch das Stehen in strammcr Haltung weit ermüdender, als das Gehen während der gleichen Zeitdauer, weil beim Marschiren die Muskeln eines jeden Bcincs abwesend kurz ausruhen. Wäre man in der Lage,nach einem langen, ermüdenden Marsche oder anderer An? strencung während einer kurzen Rast die Blutströmung durch die ermüdeten Muskeln zu beschleunigen, so würde die Müdigkeit rascher verschwinden, als unter gemöhnlichen Umstanden: um dieses zu erreichen, besitzen wir in der Massage ein sehr einfaches Mittel. Man braucht nur einen ermüdeten Muskel kräftig zu kneten, um innerhalb weniger Minuten demselben seine frühere Kraft wiederzugeben, ja sogar noch zu vermehren. (Ver: mittels des Knetcns werden nämlich die Müdigkeitsstoffe durch die Venen aus den Äuskcln herausgedrängt, so daß frisches Blut aus den ?lrterien wieder in dieselben einströmen kann.) Aus diese Über: raschcnde Wirkung der Massage hat wohl zuerst der Dr. Zabludowski 1832 im Wajennomedicinsky Journal" aufmerksam gemacht. Dieser Arzt ließ bcispielsweise eine Person durch Biegen des Unterarmes ein Gewicht von einem Kilogramm in der Sekunde heben, bis nach 840 maligem Heben unüberwindliche Müdigkeit eintrat ; darauf wurde der Arm einerMassage unterzogen,und nun war derselbe Mann im Stande, das Gewicht 110 mal ohne Anstrengung im gleichen att zu heben. Wir fragen nun, könnte man nicht auch in der Praris die Massage als Mittel geen Müdigkeit in Anwendung brinaj;n, insbesondere konnten nicht die Solbaten, beispielsweise aus dem Marsche mährend kürzerer Ruhepausen gegenseitig ihre Beine bearbeiten, da ihre Arme ja nicht ermüdet sein können, und könnten nicht umgekehrt Seeleute, welche genöthigt sind, Tag und Nacht zu pumpen, um ein leckes Schifs vor dem Sinken zu bewahren, möglicherweise mit den Füßen, welche ja nicht angestrengt werden, sich gegenseitig die Arme kneten, um die Vlutströmung in denselben zu beschleunigen, und könnten nicht weiter unsere Erntearbeiter, welche häusig 18 von 24 Stunden angestrengt arbeiten müssen, durch Wechsel weise ausgeführtes Massircn in den Ruhepausen .ihre ermüdeten Muskeln erfrischen ? Schließlich dürfte eö allen Sportsfreunden bestens empsohlen sein, ihre Muökeln vor Beginn der bezw. Nebungen und Wettkampsc gehörig durchzukneten, UM dieselben von allen Müdigkeitsstosfen zu befreien, natürlicherweise nachdem MllN einige Stunden vorher eine mäßige Menge kräftiger Nahrung, als Fleisch, Eier, Käse u. s. ro. zu sich genommen hat." Soweit Herr. V. Heikel. Wir enthalten uns selbstverständlich jeder Be? Urtyeilung des gemachten Vorslages. .
Frauen als Minenarbeiterinnen.
Ein Reisender befand sich neulich in einer Postkutsche, die auf der Fahrt von Eentra! Eity nach Jdaho Springs im Staate Colorado begriffen war. Neben ihm saß eine Vertreterin der holden Weiblichkeit", der man es schon auf weite Entfernung anriechen konnte, daß sie eine ganz gehörige Ladung Whisky zn sich genommcn hatte. Die Dame hatte eine rothe Nase, und ihr Athem glühte wie Helles Feuer. Dick und fett, wie die 'rau war, lehnte sie sich nachlässig in einen Ecksitz, so daß ihr Gefährte manchmal Angst bekam, sie werde mit ihrem Gewicht den ganzen Wagen umwerfen. Die Frau war ihrem Reisegefährten gegenüber ausfallend gnädig und plauderte mit ihm nach Herzenslust. Ja", erzählte sie, ich habe hier in der (hegend auch schon in Minen gearbeitet. Sehen Sie" und dabei wies sie mit der Hand zum Fenster der Kutsche hinaus dort drüben liegt die Robinson Mine; die stand seit langen Jahren leer, und ich sagte immer meinem ersten Manne, wir sollten die Mine selber in Besitz nehmen. Er wollte nicht, und ich mußte warten, bis ich meinen zweiten Mann bekam. Der hatte mehr Eourage, und wir Beide, er und ich, haben die Mine in Besitz genom: men, und ich habe mit ihm zugleich in der Mine gearbeitet und geschaufelt. Sie müssen wissen: ich bin aus England, und wir englische Frauen sind an die Arbeit in den Bergwerken gewöhnt." Giebt es noch andere Frauen im Westen, welche in den Minen arbeiten?" fragte der Reisende seine Gefährtin. Gewiß," lautete die Antwort. Es giebt hier sehr viele Frauen, welche ihre? Männern bei der Arbeit in den Mm helfen. Wenn sie auch nicht gerade mit der Plckart thätig sind: sie sinden Beschästigung in der Mine, so viel wie sie nur wollen. Sie können das Erz einschaufeln, sortkarren, nach oben ziehen, s. w. Ich würde noch bis auf den heutigen Tag in der Mine arbeiten, aber es ging nicht mehr." Warum?" fragte der Reisende neu gierig. Mein Zweiter" ist mir durchge brannt, und dann .horte ich, sie hatten ihn wegen irgend einer Geschichte aufgehängt. Ob's wahr ist, weiß ich nicht, ich habe ihn aber niemals wiedergesehen." Vom Jnlaude. Der Sohn des bekannten Kundschafters Kit Earson, der Hilfs. sheriss William Earson von Alamosa in Colorado, ist in Verfolgung seiner Pflicht ermordet worden. Er hatte einen Desperado Namens Vigi zu verhaften. Wähs rend er diesem den Haftbefehl vorlas, entriß der Schust ihm seinen eigenen Revolver und schlug ihn damit zu Boden und so lange aus den Kops, bls er todt war. In der alten Stadt Anna polis in Neu-Schottland, wurde bei dem Abbruch eines Gebäudes in einem VtX schütteten Keller ein Schah gefunden, der aus Papiergeld im Betrage von $2000 und etwa ebenso viel in deutschem und russischem Gold und Silber bestand. Das Papiergeld und die Münzen stammen aus dem Jahre 1760. Das Haus ist Eigenthum des Sheriffs Bonnet, dem daher auch der gefundene Schatz gehört. In Bedford, Jndiana, wurde dieser Tage die Bemannung einer RangirLocomotioe durch den Anblick eines mitten auf dem Geleise sitzenden Kindes in Schrecken gesetzt. Alle Versuche, die Locomotive rechtzeitig zum Stehen zu bringen, waren vergeblich. Der Bremser John Wilder hatte so viel Todesmuth und Geistesgegenwart, auf den Kuhfänger hinunter zu klettern, an welchem er sich mit der Linken festhielt, während er mit der vorgestreckten Rechten das Kind erfaßte und unter dem Jubel der entsetzten Zuschauer dasselbe zu sich emporhob. Ein geistlicher Hanswurst in Teras, 3!amens R. T. Pierce, welcher seine Kanzel während des letzten Kampfes daselbst zu Prohibitionszwecken mißbrauchte, machte kurz vor der Volksabstimmung in einer Prohibitionspredigt in der nordteranischcn Stadt Dallas folgenden unverschämten Ausfall auf die Deutschen: Amerika wärmt diese erstarrten Schlangen an seinem Busen und wird natürlich durch Bisse belohnt, sobald sie sich warm fühlen. Ja, sie streben darnach, den Tempel der Freiheit in einen Biergarten zu verwandeln und werden nächstens versuchen, das amcrikanische Wappenschild umzuändern, sodaß statt des Adlers ein Ziegenbock oder ein Bierfaß in ihm prangt." Aber gerade auch in Dallas selbst, roo Pierce seit Jahren seinen Kanzelmißbrauch treibt, wurden die Prohibitionisten surchtbar bei der letzten Wahl gehauen. Die unverwüstliche ameri: konische Thatkraft zeigt sich auch in dem Bergwerks - Städtchen Hurleu im nord: westlichen Wisconsin. Kurz nach einan s der zweimal abgebrannt, ist Hurley jetzi t f. c nrr r . c oju wieoer aus oer Äicye erjlanden. Alle wichtigeren Straßen haben bereits wieder vollständige Reihen hölzerner Häuser. Mehrere der neuen Gebäude tragen sehr bezeichnende Inschriften. So sind z. V. an ein Geschäftshaus die Worte gepinselt: Open again, and ready for another fire." Wie schnell einige Geschäftsleute wieder ihren Geschäften nachgingen, bezeugt das Placat: Fire Saturday, -will open Monday evening." Ein Schuhmacher, dessen Geschäft auch schon zweimal ausbrannte, schrieb: Lad luck twice, I II try it again Unter den wiederum Abgebrannten in Hurley ist auch ein allbekannter früherer Milwaukeer Namens Sam Rindskopf. Er, der einst in Milmaukee wie ein Geldfürst gelebt hat, ernährt sich jetzt, ungebeugt . durch's Schicksal, in Hurley als ehrsamer Bierwirth. In Missouri ist jetzt ein jugendliches Scheusal wieder auf die Menschliche Gesellschaft losgelassen. Der junae Mörder Daniel Moore wurde in Webster Eounty im mittleren Missouri wegen Mordes im ersten Grade zu 40 Jahren Zuchthaus verurtheilt. Der Mord war ein kaltblütiger und durch nits veranlaßter. Moore kam im August letzten Jahres mit einem anderen Trslm?" .--ch MsrHfield, dem Hauvt-
orte von Wcdltcr Eounty. ie Beiden
blieben daselbst über Nacht und gingen am nächsten Tage auf dem Geleise der St. Louis und San Francisco-Bahn weiter. Als sie einige Meilen von der Stadt entfernt waren, zog A!oore eine Pistole und schoß seinen Begleiter durch den Kopf. Die Leiche ließ er auf der Stelle, auf welcher er die That begangen hatte, liegen. Der jugendliche Mörder hatte keinen anderen Grund für dieselbe, als das Gelüst, einen Menschen umzubringen. Jetzt aber ist er auf einen von Richter Edwards in Jefserson Eity auSgestellten Einhaltsbefehl hin in Freiheit gesetzt. Seinem Vertheidiger, Luckctt, war es gelungen, nachzuweisen, daß Moore zur Zeit seiner Vcrurtheilung erst 17 Jahre alt war. dieselbe also nach Mis. sourier Gesetz unstatthaft fei. Frau Powell aus Kansas. welche zum Besuch bei ihrer zwei Meilen von Eampbellsburg in ötentucky wohnenden' Schwester Frau Price Boyer weilt, ritt neulich an einem schönen Morgen zu Pferde nach Eampbellsburg, als plötzlich aus einem Versteck an der Bandstraße ein Neger auftauchte und dem Pferde in die Zügel siel. Das Pferd wurde dadurch so erschreckt, daß es die ökeiterin abwars, und derStrolch versuchte, der wehrlos am Boden liegenden Frau Gewalt anzuthun. Ehe er jedoch sein Vorhaben vollenden konnte, wurde er von zwei 3)!ännern verscheucht, die zufällig in derselben Richtung fuhren. Die Nachricht hiervon verbreitete sich rasch in dem Städtchen, die Polizei nahm sich mehrere entschlossene Männer zur Hilfe, und bald befand sich der Neger in ihrer Gewalt. Er ist ungefähr 20 Jahre alt und behauptete, von Memphis, Tenn., zu kommen. Zuerst nannte er sich Dr. King, dannDr. Kingbier, dann Dr. Smith und zuletzt Bird. Er ward nach Eampbellsburg gebracht und vom Friedensrichter Harvcsio vernommen, der ihm Eaution im Betrage von 250 für sein Erscheinen in der Oktobersession des Kreiögerichts auferlegte, und da er diese nicht leisten konnte, ihn in's Gefängniß bringen ließ. Es islk stark die Rede davon, thn zu lynchen. Deutsche Lokal - Nackrickt n. Prsvinnz Ostpreußen. Der Vesitzerssohn Adam Könis von Drawöhnen, der im April d. I. den Müllerburschen Ions König bei einer Neckerei fahrlässigerweise erschossen hat, wurde zu 3 Monaten Gefängniß verurs theilt. Der wegen betrügerischen Konkurses und verschiedener Unterschlagungen seiner Zeit angeklagte Kaufmann Lew'insöhn in Osterode, der im Ansana des Jahres 1885 mit 300,000 M. Passiven fallirte, ist zu 1 Jahr Gefängniß vcrurtheilt worden. Der Premierlieutenant der Reserve Gutsbesitzer Schulz auf Schudercitcn hat die Aufforderung erhalten, seinen Abschied einzureichen, weil er seiner gesetzlichen Dienstpflicht genügt habe und ein ferneres Verbleiben im Dienst ein dienstliches Interesse nicht mehr besitzt." Schul; hatte sich gclegentlich einer Wahlversammlung in Reukirch über die konservative Partei ab: fällig ausgelassen. Der Hirt K. Teufe von Trausitten beging Selbstmord, indem er sich eine Pulsader öffnete. Der Arbeiter Quitschau von Königsberg ist ertrunken, der Besitzer Marr von Grieslienen wurde überfahren und getödtet, der Lehrer Walter vcn Ohmen wurde vom Blitz und der Arbeiter Jedamczyk von Samordey von einem stürzenden Baum erschlagen. Provinz Westprenßen, Der Kaufmann Kasimir v. Jakubowski in Thorn wird wegen betrügerischen Bankerotts steckbrieflich verfolgt. Der Kaufmann Eisenstädt, in Tempelburg welcher, während er schon den Offcnba: rungscid geleistet hatte,unter dcrVorspicgeluug, er sei ein wohlhabender Mann, von verschiedenen Firmen Waaren im Werthe von mehreren Tausend Mark auf Kredit entnommen hat, wurde wegen Betrugs zu 1 Jahr 6 Monaten Gefängniß und 500 M. Geldstrafe verurthcilt. Die leidige Emilie Cchmude von Thorn hat sich ertränkt. Ertrunken sind : der Maßsteher Weiß von Danzig, der Sohn des Dr. mcd. Ezarnccki in Bercni, der 10 Jahre alte Albert Elcmens von Dirschau, der Maurer Machnick von Flotow, die Schmiedelehrlinge Karl Scbmilewski und Eduard Penke von Graudenz, der Schlosserlehrling Krafst von Marien: bürg, der Sohn des Besitzers Serkowsk in Seeresen und der Komnris Albert VerNUß von Stutthof; bei einem unbedcutenden Brande in dem Hause Hinter'm Lazareth I. 12 in Dan;ig erstickte die Frau des Lazarethboten Scheel. Provinz Pommern.. Kaufmann Reinhold Hirte in Eöslin wurde wegen Wechselfälschung zu ein Jahr Gefängniß verurtheilt. Die Wittwe Seils von Peest hat sich ertränkt und der Schmied Happ von Raths-Dam-nitz hat sich erhängt. Durch Unglücksfälle kamen um's Leben: der Arbeiter Brockhaus von Eöslin svon einer stürzenden Tonne erschlagen), der Arbeiter Pribbenow von Stolzenhagen, der Kaufmann Wilhelm Boelitz von Ueckermünde und der Matrose Wilhelm Brüsch von Usedom (ertrunken), der bei dem 42. Ins. -Reg. zu einer Uebung eingezogene Gymnasiallehrer Sperling von Stralfund (Hitzschlag) und der Gemeindeoorstehe? Bartz von Wödtke (vom Wagen geschleudert) . In Belm brannte das Gehöft des Gastwirths Döring nieder. Provinz Schleswig-Holst ein. I. Heseler Hansen und Frau in Husum feierten daS Fest der goldenen Hochzeit. Die Abnahmeleute H. HarrS und Frau in Schwanjen feierten das Fest der goldenen Hochzeit. In Westernland wurde ein neues Krankcn-Jsolirhaus, auf Kosten der Seebade-Direktion bergestellt und eingerichtet, feierlich eröffnet. ! Ein gewisser Bernhard Voß von Gr.Flottbeck hat sich ertränkt und der Guts- ! inspektor Hauptmann A. D. Birckner von Seedorf hat sich erschossen. Der Sohn des OrtsoorsteherZ Tödt in Bü: delsdorf ist ertrunkeu. t Pro inz Schlesien. ' Der Briefträger Mai in Königshütte O. S. , wurde wegen Unterschlagung von Eeldbriejen verhajjet. JnLandeshut
der Stadtältcste Bernhard emper. Der Gemeindevorsteher Rattcy von Münchhausen wurde vor etwa Jahresfrist von seinem toll gewordenen Hunde in die Hand gebissen, verheimlichte jedoch damals diesen Vorfall und schenkte ihm keine Beachtung. Kürzlich stellte sich nun bei Rattcy Tollwuth ein, an welcher er' wenige Tage später starb. In der Nähe von Studzienna wurde die Eigarrenarbcitcrin Lekscha aus Ostrop crmordet vorgesunden. Der Thäter soll der Geliebte der Lekscha sein, welcher sie am Abend vorher zum Tanze geführt hatte,
, und dann mit ihr in das bei Studzienna : belegene Feld hinausgegangen war. Pollzeiiergeant lchtner in Reichenbach ; wurde wegen Mißhandlung im Amte zu 3 Monaten Gefängniß verurtheilt. Der Viehhändler Karl Tscherner und der Kolporteur Julius Hossmann von Breslau haben sich ertränkt. Der Eisendreher Paul Sperling von ebenda ist ertrunken; vom Blitz wurden erschlagen: der Kutscher Geißler von Quirl, der Weichensteller Herzog von Rabsen, der Gärtner A. von Rückersdorf, und eine Tochter des Häuslings Wiedermann in Wittgendorf (Wiedermann selbst wurde gleichzeitig nebst Frau und seinem jüngsten Kinde schwer verletzt. Provinz Posen. Postsecretär Friedrich in Posen erlag einem Schlagansall. Die Schneiderin Karoline Krau in Krone a. B. wurde wegen fahrlässiger Tödtung ihres Kindes zu 1 Jahr Gesänaniß und wegen Beiseiteschaffung einer Leicbe zu 14 Tagen Hast verurtheilt. Als des Mordes an dem Kaufmann Elias Strehlitz in Tremessen verdächtig wurden zwei Brüder Namens Dutkiewicz verhaftet. Gegen dieselben, welche die That, offenbar ein Raubmord, zwar leugnen, liegen gravirende Momente vor. So passen z. B. die Stiefel derselben genau in die Fußspuren, welche in dem hinter'm Hause belegenen Garten hinterlassen worden sind. Die Obduktion der Leiche des Ermordeten ergab, daß demselben 9 Rippen zerbrochen roor? den sind, und daß er einen Hammerschlag auf den linken Theil des Kopfes und 10 Messerstiche in das Gesicht, den Hals und die Arme erhalten hat. DaS Gut Kopasznn, bisher Hrn. Teosil Ezulczewski gehörig, ist an die Ansiedlungskommission verkaust worden. Der öchä: scr Martin von Birnbaum und der Sohn des Wirths Paasch in Louiscnfeldt bei Bromberg sind ertrunken und der Handelsmann Bogt von Fraustadt starb in Folge eines Sturzes. Provinz Hannover. In den Gemeindebezirken Düderode und Oldenrode ist ein beträchtliches Braunkohlenlager erschlossen worden. Die Braunkohlenlager sollen in einer Stärke von ca. 8 Meter angeschlagen sein und bei einer Auflage von nur etwa 1 Vteter todten Bodens ein vortreffliches Material liefern. Es ist bereits eine rege Förderung in Betrieb gesetzt. Durch Unglücksfälle kamen um's Leben: der Hofbesitzer Bolzmann und die ledige Louise Hölsche von Altenhagen und der Knecht Karl Maier von Meinersen a. d. A. (vom Blitz erschlagen) der Sohn des Dachdcckcrmeisters Bormann in Barnten und der Tischlergesell Bornet von Uelzen (ertrunken), der Landwirth E. Lührs VON Elmlohe (überfahren), der Arbeiter Höhmann Hildcsheim (Hitzschlag), der Arbeiter Mennecke von Limmer (verschüttet), der Lcibzüchtcr Sieviers von Reine und der frühere Ortsvorsteher N. Harrje sen. von Schifsdorf (Sturz vom Wagen) und der Arbeiter Panning von Vorwalsrode (von einem Stück Holz erschlagen). Provinz Westfalen. Die bekannte Schriftstellerin Elise Polko hat ihren Wohnsitz von Hannover nach Minden verlegt. Der Eigarrenmacher Karl Kaiser in Minden war bis Mal d. I. hier Kassirer des Unterstützungsvcreins deutscher Tabaksarbeiter. Jln dieser Eigenschaft hat er ihm anvertraute fremde Gelder in seinem Nutzen verwendet. Er wurde deshalb wegen Unterschlagung mit S Monaten Gefängniß bestraft. Der Reservist Hesse in Olge, der im Februar d. I. bei der Gestellung zur Uebung den Bezirkskommandeur thätlich angegriffen hat, ist vom Kriegsgericht zu 4 Jahren 1 Monat Festung verurthcilt worden. Der Häuer Heinrich Köttcn von Barop wurde durch fallendes Gestein erschlagen, der Arbeiter Anton Dörmann von Mersch ist ertrunken und der Gesreite Kummer von dem in Paderborn aarnisonircnden 4. Bataillondes 13. Jnf.-Regts. wurde auf dem Schcibenstand zufällig erfchof sen. In Unna brannte der Lessing's sche sogen. Hertingerhof nieder; in FolgeBlitzschlags wurden eingeäschert: ln Eiserfeld dai Echmeck'sche Mehlgeschäft, in Röscbeck ein Theil der Schule und in Schwarzcnmoor das alte Schulhauö. Provinz Hesse n-N a s s a u. In Nüdesheim wurde das Gaukriegcrfest des Nheingaucs Kriegcrbundes abgehalten. Mit dem Fest verbunden war die Enthüllungsfeier eines Kriegerdenkmals. Durch Unglücksfälle kamen um's Leben: die Wittwe Weiß von Fechenheim lSturz in den Keller), der 65 Jahre alte Joh. Uhl von Flörsbach (Blutvergiftung), der Artillerist Meier von Fritzlar (ertrunken), der Bergmann A. Schicht von Kirschhofen (von einer Maschine erfaßt) und die 17 Jahre alte Ernestine Psannschmidt von Schmalkalden (überfahren; der Schwager des Mädchens, Bauer Wolfs, wurde auf gleiche Weise verletzt. Königreich Sachs e n. Die Bürger-Schützenesellschaft ' in Döbeln feierte ihr 400jähnges Jubiläum durch einen Festzug mit historischen Gruppen. Der Rathsregistrator Hermann iu Neukirchen ist wegen Verbrechens im Amte verhaftet worden. Der Gärtner Friedrich Rockstroh in Reichenbach, welcher den Weber Hartenstcitt er: schlug und dann flüchtig wurde, hat sich nunmehr selbst dem Gerichte gestellt. Der Webermeister Wustlich aus Mittweida hat sich ertränkt ; Selbstmord durch Erhängen begingen der Sattlerlkhrling Albert Em. Vogel aus Oschatz und der Gutsbesitzer Julius Grosse aus Echön: bach b. Eolditz. Der Werkführer Heinj rieh Raspe in der Greitschutzer Mühle ! bei Groitzsch und die in Deuben geborene, in Niederhäslich'wobnende Jrau (Iri-
Besser als Diamanten
ist da Geschenk der See! Advokaten areaa von Tenn? 3t Crerfp, ) Zimmer 6 und 7 Talbott 3t w Block. Indtanavott, 4. xrit 1837. ) Marshall C. Wood & Co.: Vr,hrte Herren! Ich kauft beute ei Schachtel Ihre HeUmutel genannt Ocean Wavk Zimf, Vem Frau un dich gkdrauchten und fanden la ti ein auSaee,chrete Heilmittel ist. ?ch litt iu 1S72 an agen'chmer, und Uve,daultchkeit. manchmal fand ich z'-ar temrerS niemali aber dauernde Hilf Aber der Versuch den ich mit .Ocean Wav Li c" emaebt habe, ubr,upt mich daß dies, tttel mir dauernde Hilf bkingt. ?ch hoffe bat Sie Seleaenhett habe tamit vielen Leidenden Hilf zu brmgen. chtungsvollfl I. E. lv 9, Er alt. Geld zurückerstattet sollte diese? Mittel nicht helfen. SiiKC den unser Versprechen nicht brechen. Iax-shall O. Woods S Co. No. s Süd Meridiau Etraße. Jndianaxolt. Ind. Prei I. Per Poft S1.16. (Zieberbeit. (Sparsamkeit und Bkqukmlickkeit ann nicht besser gewahrt werden, als durch die Koch - Gas -Oefen! Anstreicher Arbeiten namentlich Kontrakte zum Anstreichen von Häusern werden aus'S Schönst ausgeführt von CAKI, HOFMANN, 136 Madif, Ave. C7" Preise mäßig. Schöne und gute r. beit wird garantirt. Henry KIaiismaiin'8 " Xi WelMWe, o. 263 und 7 Nord Nklv Jersey Str. Tische, Stühle u. Stande werden auf Bestellung angefertigt. Möbel werden überzogen, aufgepolstert und lackirt ! Mtratzen werden ausgepolstert. Neue Nohrgeflechte für Stühle. Villiqe Vreise, Prompte Bedienung. C. PINGPANK'S deutsche Buch - Handlung ! Vto 1 Oüb Vlabamattr. Bücher aller Sprachen. IZT Neue und gebrauchte Bücher. Niederlage sozialistischer Werke und Flugschriftm. WMMMI! Cures Removes Tan Sunburn, See Stlnesv Mo ' 'qulto and All lüftAAf RlfA ' I W'W 9f v J fraPXXS, BLOTCHES, ' rrMAM iNv.ti. MUUUil 5 11 t-""fl f and erery form ofikin blamUbes. poalü'rely eurod an th moet delioato akln witbout leayisf a scar, by Ol-n taga-OTUt.. Price 25ct.. COcta. and 91. t'Atdrurcirts or byzaaU. . an ttopu BLzurg uo.t xiew iionaon. uann. Llttls 1I09 PllU for slclcheadach, dyepepni. büloiianee and oongtipation have no equal. S&o. In allen Axothektn ,u habe. Itiane Ä'lsert wurden von einem '.ransunssiousriemen erfaßt und zu Tode gequetscht; der Maurer Gebhardt aus Königswalde brach das Genick; ertrunken sind: der Soldat Müller von der 11. Compagnie des 2. Bat. d. 139. Negim. zu Leisnig und der Maurerlehrling Herold aus Zuschendorf; der Gutsbesitzer Ernst Taubenheim aus Lockwitz wurde von enem Güterzuge überfahren und getödtet; die Frau Henriette Hartitzsch aus Marienthal und die Frau des Schäfers Heinrich Schmidt aus Neumark mit ihrem 4jährigen Kinde, das neben ihr kniete, wurden vom Blitz erschlagen. Thüringische Staaten. f Tcv frühere Coburgische Landrath und zuletzt Generaldirektor der Feuerversicherungsbank in Gotha, W. Ewald. f Der ehemalige fürstliche Lieutenant Horn in Gera. f Steüerrendant Moritz Tenzler in Schleiz. Der Sohn deS Faktors Saupe in Altnbura und der Geschäftsagent Kuhdorf aus Greiz sind ertrunken; die 17jährige Ernestine Pfannschmidt aus Arnstadt und der Sohn des Oekonomen Emil Thon aus Eisenach sind zu Tode gefahren morden. Nieder gebrannt stud : das WoonyauZ ÖC3 sNls ........ cr i . -.., . 1 . icicii Pllppeiisaoriianien royer in snedrlchroda lern 4,ahrlqe3 Stint) mU verbrannt), das Wohnhaus des Guts vesitzers Müller in Seltenbruck. Kaufe TkuHo' "Bert Bavann Ciga",
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plt fege, I5? ttm die VAKDALIA LINE ? 1 tzr Dotna? C3 Ocil sie die kürzeste und beste Linie über 0t. itil8f Missouri, XXan CQ0 Iowp4 Nolro.lcfX, -- 'X'escts, Ar-itaiisisö, Colorado Ne? Mexico, Xv- ; oota nur Oalllorala iff. Dal VkhnbeU ist d0N Stein nnd die Schie. nn find ant Stahl. Die aaen haben die ' nmeften verbefferÄUgkn. Zeder Zug bat LIafwagen. Passagiere, ob fie nun. BUIete tzlex lasse oder miaranten.Villele häbeN V'ldrU durch Unsere PaffagierzLee erster las befördert vb SUiittB ein Villet zn emösizttZ Vrei, s, ein CltnrfniUutt der irgend eine Sorte eisenbahnbtllete wolle, konune Sie, oder schriUm Sie a 1JL- XC. Derlncr, mt ral YzffaLiek.kgtLt. v &TCÜ'te: Oashmgtoa und Illinot tr Jnd',l, J O.QWl, Oen'I Enpt. 0t. Louis, Oo. 0. N. V i , CnU.PaffQfiU O t itzis O
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