Indiana Tribüne, Volume 10, Number 327, Indianapolis, Marion County, 15 August 1887 — Page 1
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Neues per Telegraph.
W e t t t t " u I I Q t t n Washington. 15 August. Lokaler Regen, daraus schön, Wetter, unbedeu tender Temptraturwechsel. Große FeutrSbrunst. Constantinopel. IS. Aug. In Ecutari herrscht eine groke FeuerSbrunst. Mehrere hundert Hüuser sind bereits nie dergebrannt. Editorielles. Die Milwaukee Daily Neview" schreibt : Dr. Voa Wyl ist Redakteur des Herold" geworden. Man hat Ursache anzunehmen, daß er seine Feder mehr con arnore zu Gunsten von law and order gebrauchen wird, als sein Vorgän ger Bauer, der es überdrüssig wurde, sei nen Geist und seine Mannheit länger im Dienste Baals zu prostituiren. Die grausige Behauptung, daß das große Eisenbahnunglück bei Ehatsworth die Folge eines Verbrechens gewesen sei, cheint sich als ein Mährchen entpuppen zu wollen, das von der Eisenbahncom pagnie zu dem Zwecke erfunden wurde, um sich selbst aus der Schlinge zu ziehen. Ein Verbrechen ist begangen worden. aber von Niemanden sonst, als von der Eisenbahnkompagilie. Es ist das fortwährende, ohne Unterbrechung begangen werdende Verbrechen, zum Zwecke der Ersparniß das Leben der Passagiere zu ge fährden. Ueber die Vorgänge in der United Labor VartY in New York läßt sich die Arbeiter-Zeitung" in Newark wie folgt aus : Geht man mit dem Plane um, die in ihren Anfangen so großartig und generell angelegte politische Arbeiterklaffenbewe gunz in eine sozial-religiöse Sekte mit Henry George als Papst umzuwandeln, dann halten wir es für besser, der Bruch vollzieht sich entscheidend und sofort, weni.stens da, wo er am krassesten zum Ausbruch gekommen ist : in New York. Aus einem Zusammenwirken mit so verrannten George-Fanatikern, welche nicht das leiseste Wort der Kritik an den Ideen ihres Herrn und Meisters vertragen kön nen, konnte auf die Dauer Ersprieklicheö nicht entstehen. In jeglicher Arbeiter Partei, welche ihren Namen mit Recht trägt, und sei das Programm auch noch so unklar und verschwommen, wären die radikalen Elemente am Platze gewesen denn dort war wenigstens Boden vorhanden zum propagandischen Weitelwirken im Sinne der fortgeschrittenen Ideen. In einer Landreform-Sekte hingegen haben die radikalen, sozialistischen, ja überhaupt die organisirten Lohn-Arbeiter nichts zu suchen." Dazu bemerkt das Philad. Tagebl." Folgendes : Statt Land-Reform soll es überdies heißen Land-Steuer-Neform. Sonst sind wir mit unserer Eollegin ganz einverstan den. Die Sache ist zwar von hohem In teresse für die Arbeiter des ganzen Landes, m m m aver ne M oocy nur eine lokale Anaire. Wir wiederholen: Außerhalb des Staa tes New Fork giebt es nur eine Union", keine United Labor Party. Daß die erstere im Staate New Iork nichts taugt, ist wohl möglich. Ob aber die George-Fak tion mit dem unbedingt eintretenden Aus scheiden der vorgeschrittenen Lohnarbeiter besser ist, das wäre noch sehr die Frage. Die Neue Zeit" bringt in ihrer letzten Nummer eine Besprechung eines Buches, dessen Titel lautet: Thaisa chen und Aussichten der ostindischen Kon kurrenz im Weizenhandel, von Dr. Ju lius Wolf, Tübingen 1336.'" Es wird hier zunächst gezeigt, wie der Weizenbau in Ostindien aus kleinen An sängen sich zu großen Dimensionen ent wickelt hat, und dem amerikanischen Weizenbau bereits sehr große Konkurrenz macht, speziell dadurch, daß der indische Weizen zu sehr niedrigem Preise trotz guter Qualität geliefert wird. Der Bauer in Ostindien ist tief verschuldet und zahlt auf seine Schulden 30 bis 40 Prozent Zinsen, er lebt schlechter als das Vieh und doch ist der Preis seiner Erzeug nisse ein außerordentlich niedriger. Wie ist daS möglich? Sehr einfach. Der Lohn des indischenArbeiters beträgt täglich durchschnittlich 7 Pfennige, d. h. 2 Cents, sage und schreibe mit Worten zwei Cents. Man fragt sich, was wird mit der Zeit aus dem amerikanischen Farmer werden, wenn er eine solche Concurrenz
zu bestehen hat? Ist eS ein Wunder, daß die amerikanische Landwirthschast nur noch mit Verlust betrieben werden kann, wie wir kürzlich gezeigt haben? Noch eine andere Erscheinung ist hier beachtenswerth. In Indien wird der Landbau noch mit den primitivsten Werk' zeugen betrieben. Nicht nur, daß man keine Maschinen benützt, man benützt nicht einmal den Pflug, sondern wühlt
die Erde mit Stöcken auf. Warum ? Menschenarbeit ist billiger als Ma schinenarbeit. Die Verzinsung der Kosten der Maschinen und der Abnutzung der selben kosten mehr als der Lohn beträgt, der an Menschen bezahlt wird, welche die Arbeit verrichten. Die Arbeiter in In dien sind allerdings meist chinesische Kulis, aber es ergiebt sich ganz einfach die Thatsache, daß Maschinenarbeit nicht mit Kuliarbeit konkurriren kann. Die Neue Zeit" bemerkt dazu : Die amerikanische Getreidekonkurrenz mit der europäischen bedeutete den Sieg des Ka pitalismus über den Bauernstand, aber die indische Getreidekonkurrenz ist der Triumph der niedrigen Arbeitslöhne über die Maschine." Das Blatt führt dann aus, wie man die Kulis gar nicht erst nach Ekropa (oder Amerika) zu importiren brauche, um sie mit den dortigen Proletariern konkurriren zu lassen. Der Einfluß des 7 Pfennig Lohnes macht sich auf dem Getreidemarkt schon vcn selbst bemerkbar. Europa mag sich durch Getreidezölle dagegen schützen, wir aber, die wir nicht Getreide einführen, sondern ausführen, wie sollen wir uns gegen die indische Kon kurrenz schützen ? Wir wollen dahingestellt sein lasten, daß durch die Zölle das Brod des europäischen Arbeiters vertheuert wird, daß der anomale Fall einträte, daß in Folge des Ueberflusses an Getreide der europäische Arbeiter kein Brod hätte, was soll der amerikanische Farmer thun ? Soll er den Arbeitslohn ebenfalls auf 2 Cents per Tag heruntersetzen und die Maschinen und landwirtschaftlichen Geräthe abschaffen, damit er mit dem indischen Weizenbauer konkurriren kann, oder soll er den Getreidebau aufgeben ? Wollen Diejenigen, welche die Concur renz für die Seele des Handels halten und sich für niedrige Arbeitslöhne begei stern, gefälligst eine Antwort darauf geben ? Oder aber liegt es im Interesse des Farmers sich mit den induriellen Arbeitern zu verbinden, um ein verwerfliches System des Merkantilismus und der Concurrenz abzuschaffen, das den Menschen zum Hungern verdammt, weil es zu viel Getreide giebt, und ihn zwingt, billiger zu arbeiten, als die Maschine? DrahtuaHriHten. DaS grohe Eisenbahnunglück. Chicago. 15 Aug. I. O. Baktk Prastdert des Verein dir Ingenieure kam ltdte Nacht zurück. Er hatte, eine sorgfältige Urt rsuchung der mit dem Eisenbahnunglück bei ChatSvoith in Ver bindung stehenden Umstände vorgenom mtn. Er ist der Utberzeugung. daß für die Annahme db ein Beibrechen vor liege, gar kein Grund voriaiden st!. Nach seiner Ansicht seien in Rücksicht aus die große Dürre die Brücken nicht genü gend vor Feuer geschützt gewesen und daS entstdliche Unglück sei lediglich der Bahn geseUschast zuzuschreiben. Die New Vorker Central Labor Union. New York. 14. August. In der heutigen Versammlung der Central Lalor Ua':on empfahl daS Picnic Comite, den Gouvernör ill einzuladen, den Umzug zu besehen. Der Antrag wurde mit Zischen empfangen und mit großtr Mehr heit aus den Tisch gelegt. Amerikanisches Prodenthum. Washington. 14. Aug. H. W Grady von Atlanta und Senator Col qlttt von Georgia. sprachen heute beim Prästdtnten vor, um mit ihm seine süd liche Tour zu besprechen. Herr Grady überreichte bei der Gelegenheit auch die formelle Einladung der Piedmont Aulstellungsgesellschast. Dieselbe ist einzig in ihrer Art. Sit besteht auö 4 Platten Gtorgia GoldeS. in silberne Kränze gebunden, deren jede mit einem Grorgia Diamant besetzt ist. Diese kostbare EinladungSsormular liegt in einem Kist chtn. daS auS 66 Arten von Gkorgia Holz zusammengesetzt ist. Die einzelnen Theile sind aas'S Feinst; polirt und mit größter Kunst zusammen gesügt. DaS Kästchen liegt wieder in einem marmornen Schrein, zu dem alle Sorten von Grorgia Marmor verwendet
wurde. DaS erste Goldblatt trägt in
kunstvoller G:avirung die Vignetten von Präsident Clevrland und Gemahlin. Das zweite Blatt trägt die Einladung, das brise den Willkommen-Gruk des Driving'Club, das vierte ein Bild der Piedmont Ausstellung. Reuiger Sünder. Newark. 14. Aug. Gestern Abend kam ein wohlgekleideter junger Mann in die Poliztistation und bat um ein Nacht- j logis. Drr Lieutenant sagte : .Wenn Sie keine Nacht Unterkunst haben, kann ich Sie in einir Zelle schlafen lassen". .Da wünsche ich; ich will eingesperrt sein ; ich komme, um ein Bekenntnis ab zulegen. Ich war vor einem Jahre Nachtclerk im West House zu SanduSky, O. Dort stahl ich dem Besitzer $700 und entfloh. Ich Heike Paul Gordon. bin 28 Jahre alt und au? Mount Aetna, Ind. gebürtig. Reue treibt 'mich zum Bekenntniß. ES wurde nach SanduSly um Aufklärung telegraphirt und heute früh traf die Aktlvcrt ein. dab Gordon'S Ankaben wahr sind und der Polizeichef von SanduSky den jungen Mann abholen wird. ' . ; ; . Wollen n och eine Partei. Busfa'lo.N.Y., 14. Aug. Gestern wurde h.er ein Ausruf zur Abhaltung einer, am 24. d. MtS. in Syracuse abzuhaltenden .Conserenz alllr Reformer er lassen. . Der Ausruf ist ai alle Btwohner des Staates New York sowie der Ver. Staaten gerichtkt, welche .überzrugt sind von der Nothwendigkeit gewisser (in dem Ausruf namhast cemachter) Reformen in Betreff dtr Verwaltung der öffentlichen Angelegenheiten". Solche Reformsreunde werden ingeladen, der Conferenz beizu wohnen zu dem Zwtcke, im Staate Ney Vork die Nationale Reformpartti permanent zu begründen und Delkgaten zu er wählen zu einem im Oktober in Spring firld. Jll., stattfindenden Nu!iora.l'Convent. welchlr seitens der amerikanischen Genrral Resormpzrteivlruoen wird, sich mit drr Generalpa'tki zu vereinigen und der neuen Organisation die Bezeichnung .Nationale Resormpartei" zu verleihen Der Ausruf ist unterzeichnet von Herrn M. B. R. BligUon a!S Vorsitzer. E. Evans als SekrrtSr und Geo, R. Burn side und A. V. Anderson als Comite. Starb. SanFranciSco.lt. Aug. A. A. Strgent. edkmali.Uk amerikanischer Ge sandter in Berlin, starb heute. Zu dem. Eisenbahnunglück. Chatöworth, 14. August. Die Stimmung gegen die Bahnverwaltung ist hier eine im hohen Grade gereizte, nicht blok deshalb, weil die gewissenlose Bande Schuld an Allem ist, sondern auch weil sie sich im Momente der höchsten Noth srech, dumm und herzlos benom men hat. Ais es galt, den Vervundetm schnell Beistand zu leisten, standen die Beamten der Bahn wie die Ochsen am Berge da und verlieben sich darauf, dab die Unbe theiligten. die Bewohner dieses Ortes und von Viper Ci'y. die eiligst durch die Alarmglocken geweckt wurder, ihre Pflich thun würden. Die Blalnten thaten absolut nicht? sei eS dab sie kopflos oder herzlos waren Hätte nicht ein Mann aus Piper Ci!y einen Demljohn Whisky mitgebracht, so würde man keinen Tropfen doit gehab haben, um die Bewußtlosen ins Leben zurückzurufen. Leuten von hier, welch die ranze Nacht mit der giöbien Auf Opferung arbeiteten, in den Waggons Eingeklemmte befreiten, Verwundete au den Schultern sorlt ugen und belt tin, wurde am andern Morgen freie R ckfahr hierher verweigeit, obschon sie keinen Cent bei sich hatten, und dieLebenSritter, die vor Aufregung und Strapazen tot müde waren, statt des Schlafs die auf' reibendste Anstrengung, nichts zu essen und zu trinke hatten, mubten zu Fub heimwandern. Ver Qadel. Sozialist enverfo lgun g. Berlin. 14. August. -In Leipzig wurde ein SozialistenConventikel ge sprengt und einige werthlose Papiere con fiSzirt. In LudwigShafen löste gestern die Polizei eine grobe Sozialistenversammlung aus. Fürst Ferdinand von Bulgarien. Tirnova, 14. Aug. Prinz Ferdi nand wurde bei seiner Ankunft rahier herzlich bemillkommt. Heute wohnte er einem Te Deum in der Kathedrale bei. Von da begab er sich unter grober ES corte von Civil und Militärbeamten zur groben Sobranje. Dieselbe war in Sitzung und begrübte ihn mit Hochrufen. Der Metropelit hielt eine Adresse an den neuen Fürsten Und nahm ihm den Eid.ab. Der Fürst dankte für seine Eroühlung und zollte den Regenten und Ministern
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ÖW OgJ JO 81 OS Lob für die bisherige Leitung der Ange egenheit. Daraus resignilte daö Mini sterium und die'Sobranje löste sich auf. Ferdinand hielt nachher eine Bera thung mit dem bisherigen Premiermini ster. Am Dienstag wird er sich nach Philippopel begeben. Die hiesige Garnison Hit ihm den Treueid abgelegt. Gkküchtweise vorlaut t. dab Ferdinand sein Leben für 2 Millionen Gulden ver sichert habe. Die Cholera. Rom. 14. Aug. In Palermo heut : 10 Todesfälle und 10 Erkrankungen, in Messtna : 6 Erkr. und 4 Todt?, in Cata nia insgesammt 46 Todte. Die Nationalliga in GefahrLondon. 14. August. Die gestrige CabinetSsitzung beschSsligte sich mit der Frage, ob die Nationalliga gesedlich ver boten und unterdrückt werden soll. Ohne einen Beschluß zu fassen, pkrtigte sich das Cablnet. um rn nächster Wache die Dc batte fortzusetzen. SchtffSnachricdeen. Angekommen in : 'cewYorl: ,Egyvt". .Alaska' von Liverpool. Queenstown: .Jndia" von Philadeldhia. London: WaeSland" von Ntw Bork nach Antwerpen. Deutsche Lokal - Nachrichten vt i) t i n p r 0 v i n j. In einem vor dem Landgericht in Neuroied verhandelten Weinfälschungsprozeß wurden mehrere Weinhändler zu em; psindlichen Strafen verurthcilt. Einer derselben, C. Meyer, hat 1000 M., M. Mener 600 M. und Spuro 200 M. Geldstrafe zu zahlen. Dte fabrizirten Weine wurden beschlagnahmt. In der Gemeinde Ockcnsels sind Neblausherde entdeckt worden. In Herrensohr kam es bei einem Streit zwischen der Frau des Hausbesitzers Hand und der Wittwe Deiters einerseits und der bei der Erstgenannten wohnenden Bcrgmannsjrau Seiler andererseits zu Thätlichkeiten, bei denen Frau Seiler erschlagen wurde. Geheim-Nath Dr. Birnbaum in Trier feierte das 50jährige Jubiläum als Arzt. Der Bahnwärter Unterbäuirer von Düpten wurde überfahren und getödtet, der Arbeiter Heinrich Engels von Laar ertrank und der Arbeiter Girsen von Mülheim a. d. N. wurde verschüttet und erstickte. In Elberfeld brannte ein Theil der K. Eaesar'schen Pavierfabrik nieder. cn ro c t z. Der Maire Naville. von Bonne und 'ein Stellvertreter Boccard wurden bei einem Sturze vom Wagen getödtet. Dekan Herold, Pfarrer zu t. Martin in Ehur, und der Meßner an derselben Kirche, Michel Killlas, feierten kürzlich an em und demselben Tage das S0jährige Amtsjubiläum. In Ehauxdcfonds starb Notar Jules Soguel, ein-Hauptsührer der radikalen Partei des Kantons. In Schübelbach hat sich der Schreiner Benz aus Verdruß darüber, daß er seinen Söhnen sein Haus verkauft hatte, mit Arsenik vergiftet. Die Ortschaft Fürgangen im Oberwallis (Pfarrgemeinde Vellwald), aus 50 Hütten und ebenso vielen Stallungen bestehend und von einer sehr bedürftigen Bevölkerung bewohnt, ist gänzlich abgebrannt. Das Vieh .war glücklicherwcisc schon auf der Alp. Die historische Abtheilung der philosophischen Fakultät der Universität Zürich ertheilte nach niagna curn laude bestandenem Eramen die Doktorwürde an Fräulein Meta von Salis:A!arschlins aus Graubunden. Der 17jährige Kassirer der Gewerbebank Zürich, Paul Pfaffe, entfloh mit einer erheblichen Summe gestohlener Banknoten in Begleitung eines Liebespärchens nach Ungarn, wo er zwei Wochen später in Pest verhaftet wurde, Der zu Zuchthaus verurtheilte städtische Brunnenmeiste? Oechsli aus Zürich wollte sich durch Oeffnen der Adern das Leben nehmen. Der Versuch mißlang, jedoch mußte Oechsli in das Spital geschafft werden. .
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