Indiana Tribüne, Volume 10, Number 325, Indianapolis, Marion County, 13 August 1887 — Page 2
Jndiana Tribüne. Erscheint VSgtiH und S snste gs.
rtc t3$:ii$fl .rijftjse kostet daich bf XteiixU t x, Soch, Ml Vontag b f ist! f tt ffech. ld lafai U 312. V V?? BjpI3tt Ib Cs3&8:ia)(uBg $5 P 8&8 OsNee: ISO O. MarvlaobS?. JAdR2pcliS, Ind., 13. August 1837. Die Dürre im Westen. Aus Chicago wird berichtet: Dicktt Staubbedeckt im Nordwesten eine BoenftSche von ete 6S,000 Quadratmeilm. Zwischen Madison nn ' Norden, Bloonrmaton im Süden, dem Michigan,,See im festen und dem Missifsrpvi im Westen ist die aanze Vegetation erjtör ' ten. Tag für Tag sendet die Sonne ihre sengend: Strahlen auf die ausgedörrten Felder und Farmen. Von den Bäumm fallen die Blatter, daZ Gras der Wiesen ist gelb und weiß geworden, bis Flüsse sind ausgetrocknet. Seit zehn Wochen siel kein Nrgen mehr. Sogar die große Bull-Distel, d!e Pest fast jeder Farm, hat dem Schicksal der gesammten Vegetation erliegen müssen. Sie u?elkte, verdorrte und sank zur Erde. Wenn die Distel nicht mehr gedeiht, kann man sich einen Begriff uchen vom Wachsthum deS Grases und des Getreides. Im südlichen Wisconsin sind Tausende von Acres, welche keinen Halm tragen. Die Saaten sind aus dem Keldezu Heu verdorrt. Die Verluste in Folge der Mißernte sind für den Farmer nicht das Schlimm sie. Er hat Geld genug erspart, um einen Winter durch leben zu können ; doch aaderen Gefahren steht er gegenüber. Quellen sind versiegt und Wasscrnoth droht in vielen Städten. Das Trinkwasser ist meist voll giftiger Keime und ryphöse Fieber, Ruhr und Magenkrankheiten aller Art werden geradezu evidemisch. Wenn nicht bald Regen fällt, so wer den die Folgen in großem Maßstabe erscheinen. Die intensive Hitze wurde dem Menschen zur fürchterlichen Qual; ihre Wirkungen aus das Vieh aber sind geradezu erschreckend. Ohne Weide zum Grasen, ohne Pfützen, wo es in den hei ßen Stunden stehen könnte, ist es abgemagert, daß es nicht mehr auf den Markt zu bringen ist. In manchen Gegenden mußte aus der eigenen Vorrathskammer dem Vieh Nahrung gegeben werden. Anderswo fällte man Waldbaume und ließ es die Blätter abfressen. Zu Winslo, Jll., verkaufte ein Farmer 10 Stück Vieh um $30 per Stück, nur um eS los zu werden, da es an Futter und Waffer fehlt. Ganze Felder sind von den Thieren schon abgefressen worden. 2aju kommt noch für den Farmer die ständige Furcht vor dem Feuer. Das Prairiegras ist abgestorden, die Felder bereit, in Flammen auf zulodern und in den Wäldern liegen Hügel dürren Laubes. Ein Funke verursacht Feuer und der samumartige Wind facht die ausgedehnte Flamme an. In manchen Stäöten roird die Bevölkerung drei und viermal des Tages zur Vekämpfuna des Feuers ausgeboten. Zerstörende Feuers ürünste wütheten bereits in Kenosha, Racine und Walmorth Countn in Wisconsin. Ueber Tausende von Acres kam da3 Feuer geflogen, Ernte, Umzäunungen und Gebäude vernichtend. Oberhalb 3!adison brennen Torfmoore und der Nauch lagert über der Gegend im Umkreise von mehreren Meilen. In Nord - Illinois sind die Prairiebrände so häusig, daß die Farmer um ihre Besitzungen Gräben liehen. Wenn es nicht bald reanet, so wird noch unberechenbarer Schaden durch die oft plötzlich und räthselhaft entstehenden FeuerLbrünste verursacht. An manchen Orten ist die Dürre so arg, daß die Nüsse von den Bäumen fallen. Kartoffel, -aus ihren Beeten genommen, sehen aus wie Holzäpfel. Sie sind runzlig und schwammig und nicht zur Nahruna vermendbar. Selbstverständlich herrscht auch überall Mangel an Milch, da die Kühe kein nahrhaftes Futter sinden. Ein weiterer Bericht sagt, daß man überall zwischen den Seen und dem Mississippi nach Regen schmachtet. Ein Gärtner von Hillsdale - County in Michigan sagt, daß er seinen Garten seit dem 13. Juni nur mit Quellwasser bewässern konnte und daß nun auck diese Quelle eintrockne. Der Garten sei wie vom Feuer ausgebrannt. So ist es leider auch weiter im Westen. Doch dürfte der Schaden, welchen die Dürre an Mais und feineren Früchten verursacht hat, überschätzt worden sein. DeS deutschen Kronprinzen Krank heit. In einer der letzten Sitzungen der Berliner medicinischen Gesellschaft" hielt Dr. Virchow, der berühmte Pathologe, einen Vortrag über Pachyderrnia laringis", die Krankheit, an welcher der deutsche Kronprinz leidet. Die ganze Art und Weise des Vortrages machte den Eindruck, daß Prof. Virchow das Leiden deS Kronprinzen für heilbar betrachte. Prof. Virchow gina zunächst auf die Gewebsstructu? des KehlkopfeS und namentlich der Stimmbänder ein und wies nach, wie diese Organe in verschiedener Ausdehnung bald von Plattenepithel, bald von Flimmerepithel bedeckt seien und stellenweise einen lederhautartiaen Charakter annehmen. Letztere Stellen zeichnen sich durch Trockenheit, geringe Schleimabsonderung und Mangel an Drüsen aus. Hier entwickeln sich häufig chronisch-entzündliche Processe, von deixtti besonders zwei Formen von Vedeutung sind. ' Bei der einen wird eine reichliche Masse von Epidermis produzirt und eS entsteben warzenförmige Wucherungen, äyrend der andere Proceß sick ehr im Bindegewebe vollzieht und sich durch allgemeine Schwellung charakterifrrt. Beide Formen faßt Virchow unter dem Namen Pachydennia (Schleimhaut-Wucherung) zusammen. Eine eitere Krankheitsform ist die dcx EMieMSAenshM
mit" kleinen, für das vloße Auge nicht sichtbaren Wärzchen (Papillen). Diese überzieht die harte Epidermis-Haut, welche zuweilen wegen ihrer Trockenheit (man denke an aufgesprungene Lippen) Risse und Sprünge bekommt und das ganze Gewebe zerreißt, wodurch scheinbar das Bild eines Cancroids (Krebsform) entsteht. Das Wesentliche bei diesem Vorgange ist aber die Wucherung der bedeckenden Schleimhaut, und in die Wucherung hinein wachsen dann die Papillen. Die Frage, ob ein solcher Proceß gutartig sei, werde durch die Untersuchung der Basis der Wucherung cntschiedeu. Finde sich am Rande der Wucherung, da wo sie in die Haut übersetzt, eine scharfe Grenze des Epithels, so sei die ganze Wucherung gutartig; sindcn sich aber Andeutungen von Epithel noch tiefer im Bindegewebe, so sei der Fall suspekt", dann fei der Verdacht gerechtfertigt, daß ein bösartiges Leiden vorliege. Diesen Sah hob Geheimrath Virchon, mehrmals mit ganz besonderem Nachdruck hervor, und mit gutem Grunde. Veregenwärtigt man sich nämlich die von ihm erstatteten Gutachten über die durch Dr. Mackenzie entfernten Partikelchen vom' Stimmbande des Kronprinzen, so ist es offenbar, worauf Geheimrath Vir chow hinzielte: daß beim Kronprinzen mit aller Sicherheit die gutartige Form der Wucherung vorliegt. Californlsche Justiz. In dem neuesten Bande der Populal Tribunals" von Herbert F. Bancroft sindct sich u. A. folgende interessante Nechtscpisodc von der Pacisicküste: Im Jahre 1353 befand sich die californische Stadt Visalia noch ziemlich tnU legen von den dichter besiedelten Theilen des Staates. Das Land war damals überhaupt nur nvch dünn besiedelt, und it der Gerechtigkcitspflege haperte eS manchesmal auf eine ganz bedenkliche Weise. Lumpengesindel aller Art gab Z in der Gegend genug, aber in dem ßsnzen Eounty befand sich kein einziges Gefängniß. Ein roh ausgezimmertes Blockhaus inmitten einer Eia)cn!ichtung stellte daS EourthauS vor. Dasselbe tatte zum Fußboden die bloße Erde, und m seiner Mitte erhob sich der Etumps eines großen EichbaumeS, an welchem eiserne Ringe befestigt waren. Dieser Stumpf bildete das Eounty-Gesängniß, und die jeweiligen Gefangenen wurden an ihm angekettet und von zwei AufseHern bewacht, bis über ihr Schicksal entschieden war. Eines TageS Wurde der alte William E. Deputy, ein Mormone, von dem Sheriff unter der Anklage verhaftet, feinen Neffen um Ländereien und Gelder im Werthe von 30,000 bis $40,000 unter falschen Vorwänden beschwindelt zu haben. Der Alte bestritt ganz energisch die Anschuldigungen seines Neffen und ließ sich willig in da? Eourthaus" führen, wo man ihn au den bekannten Baumstumpf ankettete. Ein Advokat, der in Diensten des Nes? fen stand, besuchte ihn in dem Gefängniß und redete ibm eine lange Zeit zu, den widerrechtlich erworbenen Raub wieder gutwillig herauszugeben. Er schüttelte nur feinen Kopf und behauptete, er habe nichts Unrechtes gethan. Die Nachbarn standen sämmtlich zu Seiten des Neffen. Sie faßten den Veschluß, demselben zu seinem Rechte zu helfen, koste es, was es wolle. Eines .ageS versammelten sie sich um Mitternacht und zogen insgesammt vor das Eourthaus. Der Widerstand der Wachen wurde bald . überwältiat, und der alte Deput befand sich in den Händen seiner unerbittlichen Feinde. Sie führten ihn an einen Baum, von welchem ein langer Strick herabhing, und forderten ihn auf, dem Neffen das gestohlene Gut zurückzugeben, widrigenfalls man ihn auf der Stelle erhängen werde. Er weigerte ' sich, der Aufforderung Folge zu leisten. Im nächsten .Augenblicke befand sich sein Hals in der Schlinge, und er wurde drei bis vier Mal an dem Seil in die Höhe gezogen, bis er schließlich fast- blauschwarz im Gesieht war. Dann fragte man ihn noch einmal, ob er nachgeben wolle. Diesmal sagte er zu. Er legte ein ausführlichcs Geständniß über seine betrügenschen Thaten ab und versprach, seinem Neffen dessen ganze Habe zurückerstatten zu wollen, wenn er das Versprechen erhalte, besreit zu werden und sich aus dem Eounty entfernen zu dürfen. Die Bedingung wurde ihm eingestanden, und er selber hielt Wort. Er wurde in das Gefängniß zurückgebracht, und der Sheriff stellte noch mehr Sjcherheits -Mannschaften vor die Thüre, doch war diese Vorsicht nicht mehr nothwendig. Am nächsten Tage gab Deputy seinem Neffen das' ganze Vermögen desselben wieder heraus und wurde daraufhin aus dem Gefängniß freigelassen. Er versuchte es noch einmal, einem einbenachharten Eounty ein Gerichtsoersabren gegen seinen Neffen einzuleiten, doch ichlugdasselbe fehl und er war gewungen, sich in das Unabänderliche zu fügen. Von der Zeit an hatte er vor der calssor? nischen Justiz einen heillosen Respect. Trinkgelderin Deutschland. Ein Deutsch-Amcrikaner, welcher s schreibt das Berliner Tageblatt," nach mehreren Jahrzehnten wieder nach Deutschland' zurückgekehrt ist, hat sich jüngst über die in Deutschland inzwischen immmer schlimmer gewordene Unsitte des Trinkgeldergebens bitter beschwert und versichert, daß ihm und vielen Amerikanern dadurch das Neisen in Deutschland ganz verleidet werde. In Amerika sei diese Unsitte fast überall verschwunden. Man würde dort selbst ein Dienstmädchen durch das Anbieten eines Trinkgel, des beleidigen. Es seien ihm Fälle be
rannt, datz sich Dienjtmadchen bei ihrer Herrschaft über Gäste, welche Trinkgelder angeboten, bitter beschwert hätten. Nur aus einer amerikanischen Eisenbahn sei V - rv c - f r c i . 4 . I vas rinrgezoaeoen an cyassner uny andere Angestellte noch üblich gewesen. Darüber habe sich jedoch daS Publikum und die amerikanische Presse so beklagt, daß die betr. Eisenbakngksellschaft kürz lich unter der Erhöhung der Gehälter nd Löhne der Anaestellte.n da? Wnk-
geldnchmen streng untersagt und auch das Aufhören der Unsitte daourch bewirkt habe. Die Sitte des Trinkgeldgebens an Kellner haben wir Deutschen von den Franzosen und Oesterreichern angenommen. Die Engländer und Amerikaner sind darüber meist empört und halten das Trinkgeld für eine Herabwürdigung des Trinkgcldnehmers. Im Grunde ist es anch eine Beleidigung des Wirthes und Gastgebers, von dem man doch voraussetzen sollte, daß er seine Angestellten anständig bezahlt und nicht auf Trinkgelder vertröstet. Unser wirthschaftlichcs Leben wird durch den Grundsatz von Leistung und Gegenleistung" beherrscht. Der Wirth leistet dem Gaste Speisen und Getränke, Raum und Bedienung, und der Gast hat die Speisen und Getränke mit einem Aufschlag für Mitgewährung von Raum und Bedienung zu-bezahlen. Das Trinkgeld verstößt ganz gegen den sonst doch überall herrscheno werdenden Grundsatz der festen Preise. Wo der Kellner auf Trinkgeld angewiesen ist,' wird dem Gast ein ins Belieben gestelltcr Zuschlag zugemuthet. Kellner und Gast werden einer ganz unsicheren willkürlichen Abschätzung unterworfen. Nickt Verdienst und Leistung, sondern Zufall, Laune und oft anch Zudringlichseit und noch andere Nebenrücksichten entscheiden. In den ganzen Neise- und Wirthshausverkehr wird durch das Trinkgeld unendlich viel Aerger und Verdruß hineingetragen, und es ist unbegreiflich, daß die Wirthe nicht schon lange in iyrm eigenen Interesse das Trinkgeld in ihren Gasthöfen und Lokalen durch würdige Besoldung oder Gcwinnbetheiligung ihrer Kellner und Dienstboten abgeschafft haben. Alle unwürdigen Zumuthungen und Zurücksetzungen würden dadurch aufhören. Der Kellner würde die allgemeine Rücksicht auf seinen Beruf und auf seine Pflicht zur Richtschnur seines HandelnS nehmen müssen und nicht die corrumpirende Spekulation auf zufällige Trinkgelder, welche so oft getäuscht wird und eine ganz falsche, unlautere, ungerechte Behandlung und Bezahlung des so wichtig gewordenen Kellnerstandes zur Folge hat. Es bestehen gegenwärtig schon mehrere Vereinigungen in diesem Zwecke. Die von denselben seit mehreren Jahren betriebenc Agitation zur Hebung des KellnergcwerbeS namentlich durch Regelung des Einkommens der Gasthosbediensteten und Abschaffung der Trinkgelder scheint immermehr Booen zu gewinnen. Der Berliner Verkehrs-Verein hat jetzt unter dem Titel Gegen das Trinkgeld" ein alphabetisches Verzeichniß von Gasthäusern der meistbesuchten europäischen Städte und Ortschaften, mit besonderer Berücksichtigung aller Verkehrspunkte, Kurorte :c. iu Deutschland, Oesterreich und der Schweiz herausgegeben. In diesem sind mehrere Hundert Hotels, die sich den Reformvorschlagen des Vereins anschlössen, mit bezeichnet, auch Preise für Zimmer, Mittagessen, Pension :c. angegeben, was in sehr willkommener Weise eine vorläusige Berechnung der ungefähren Reisekosten erleichtert. Dreierlei Vereine werden hoffentlich die Abschaffung der Trinkgelder bewirken : Vereine der Kellner, Vereine der Gast? Hofs- und Schankbesitzer, und Vereine von Reisenden und Wirthöhausbcsuchern. Die deutsche Presse kann der Agitation gegen das Trinkgeld ebenfalls wesentlich nützen nud sie wird damit ein patriotisches Werk thun. Ein Deutschland ohne Trinkgelder wird ein größerer Anziehungspunkt für Fremde werden und mir Deutschen werden uns gegenseitig im öffentlichen Verkehr viel Aerger und übermüthiges Benehmen bei Gebern undNeh mern von Trinkgeld ersparen. Vom Jnlande. Im Territorium Arizona wurden im letzten Jahre 16 Millionen Pfund Kupfer producirt. Auch im Territorium Wyoming sinket man jetzt Naturgas und Petrcleum. In La Er o ssse in Wisconsin soll auf dem Oakmood-Friedhofe ein Leichen, Verbrennungsofen errichtet werden. Die Pläne sind bereits fertig und das Geld ist da. t Auf eigenthümliche Weise ist in Eouncil Bluffs in Iowa ein Schlachter um's Leben gekommen. Er trieb einen Ochsen und bediente sich dabei des Stachels. Der Ochse schlug aus und trieb dem Gesellen den Stachel tief in den Unterleib. Der Unglückliche erlag den Verletzungen nach wenigen Stuw den. In Tallabassee in Florida saß Jake Gibson oben zwischen den Aesten eines Eichbaums und aß vergnüglich eine Wassermelone, als ein Gewitter am Horizont aufstieg. Der Blitz schlug in den Eichenbaum und Jake stürzte zu Boden. Mehrere Neger eilten berbei, gössen ihm Wasser in daS Gesicht und rieben ihn so lange, bis er wieder sein Bewußtsein erlangte. Sein erstes Wort war, nachdem er sich staunend umgeschaut: Wo ist meine Wassermelone?" Ein Bürger in San Diego in Ealifornien, in dessen Wahrbeitsliebe von seinen Nachbarn kein Zweifel gesetzt wird, berichtet von einem großen Weinstock, der sich in seinem Weinberge besindet: Im letzten Jahre war ich mit dabei, als von diesem Weinstocke 1,143 Pfund Trauben gepflückt wurden. Aus diesen Trauben wurden von einem 83 Jahre alten Manne 123 Gallonen Wein gepreßt, welcher so vorzüglich war, daß Weinkenner gern zwei Dollars für die Gallone bezahlten." Der Schenkwirth Ina M. Smith in Fairmount bei Wabash in Indiana ist jedenfalls kein Mann der blassen Furcht. Denn obwohl ihm die stark vrohibitionistisch angekränkelten Bewoh.ner des Ortes kürzlich seine Wirthsckaft und Wohnuna mit Dynamit in die Luft
gesprengt haben, hat er sofort gebaut und ! ,sst. r.: fXi .f x 2 zl cro.t.. wut U(vui twi cuui vvu jituim eröffnen. Die Fairmounter sollen be-' schlössen haben, zwar eine neue Gewaltthat zu vermeiden, wohl aber den Wirth und alle seine Angestellten völlig von je- ' dkm Verkehr auszuschließen und ihnen eder ttnaä abzukaufen. jnoft ibnen m
verkaufen, mit' anderen Worten, sie zu bovcotten. Wie aus Pittsburg gemeldet roird, hat ein aus New Aorker und Pittsburger Eapitalisten bestehendes Eonsortium soeben ein Geschäft abgeschlössen, wodurch die Gesellschaft in den Besitz von nahezu 100,000 Ackern des besten Fichtenwaldes im Süden gelangt. Die Wälder befinden sich an der Nordgrenze von Süd-Earolina und der Südgrenze von Gcorgia, und der Kaufpreis betrug eine Million Dollars baar. Es liegt vorläufig nicht in der Absicht der Käufer, den Waldbestand auszubeuten, sondcen sie wollen warten, bis der Preis des Bauholzes erheblich in die Höhe gegangen ist. Vor einigen Tagen wurden auf Vorschlag des Dr. Thompson in Philadelphia vor einem Comite der Ange: stellten der Reading Eisenbahn Eo. mehtere Locomotivführer, welche wegen Farbenblindheit suspendirt und anderweitig angestellt worden waren, nochmals geprüft. Das Resultat war, daß das Comite die Nothwendigkeit der Prüfung zugestand. Einer der Geprüsten, welcher seit Jahren eine Locomotioe geführt hatte, besaß offenbar keinen Farbensinn. Ein Helles rothes Licht nannte er grün, ein weißes Licht roth, und fügte hinzu, wenn er dasselbe während der Fahrt sähe, würde er seine Locomotioe anhalten; rosa nannte er blau und aus einem Bündel farbiger Fäden vermochte er nicht die gleichfarbigen herauszufinden. Ein Mit glied des Comites erklärre, daß es sehr gefährlich sei, diesen Mann als Locomos tivführer beizubehalten. Es scheint ein Wunder zu sein, daß nicht schon mehr Unglück vorgekommen ist. Die Senatoren Cameron von Pennsyloanien, West von Missouri und Farwell von Illinois, Gouverneur Swinsord von Alaska und verschiedene andere hervorragende Persönlichkeiten" aus den Ver. Staaten und aus England haben neulich unserer Eisbor" Alaska einen Besuch abgestattet und wissen nun nicht genug Rühmenswcrthes über das Land zu erzählen. Die landschaftlichen Scenerien, die sie in Alaska gesehen, sind naH ibren Aussagen geradezu wunderbar. Veionoers sielen ihnen die goldhaltigen Berge von Doualaß Island auf. Ihrer Ansicht nach sind die Indianer Alaskas in der Civilisation und in dem Christenthum weit vorangeschritten. Liberale Beiträge für die Jndiänerschulen in Alaska wurden von den Reisenden gezeichnet, und die Senatoren versprachen noch außerdem, für die Vergrößerung dies Schulen von Bundeswegen" sorgen zu wollen. Mit einem Leichtsinn, der an den Westphalenkönig Immer Lustick" erinnert, wirthschaftet die Nevada Legislatur darauf los. Jene Persiflage eines Staates, der heute keine 50,000 Einwohner mehr zählt, der überhaupt nur noch in der Bankcrottstatistik verzeichnet wird, und wenn von derSumme die Rede ist, wofür man sich dort einen Sitz im Bundesscnate kaufen kann, hat sich bisher noch denLurus einer Legislatur verstattet. Das muß nun bald aufhören, denn es dürste an Wählbaren für diese Sitze fehlen, wenn die Zahl der Legislaturdistricte nicht merklich vermindert wird. Die jüngste Legislatur hat sich aber noch verewigt. Durch einen Gesetzerlaß garantirt sie der Nevada- und Südwestbahn eine Subvention von K3000 die Meile durch den Staat. Dicse Corporation ist keine andere, als unsere Eolo-rado-Midland, wie denn die auch, die Midland, wiederum keine andere als die Santa Fe- und Missouri River-Gesell-schaft ist. Alles die gleiche Gesellschaft unter verschiedenen Farben. Wo aber Nevada die $3000 per Meile hernehmen will, das ist eine andere Frage, um die man sich aber weiter nicht zu kümmern braucht. . Viellncht fällt auf diese Weise der Staat Nevada an die Colorado-Mid: land-Vahn und dann werden die Sitze im Vundesfenate billiger" so sagt daf Journal" in Denver.
Bom Auslande. Am 5. Juli erfolgte in? Kellerraum eines großen, mit Apotheke verbundenenDroguenladenS inAntwerpen eine furchtbare Erplosion. Einige Sekünden später folgte dieser ersten Erplosion eine zweite im Erdgeschoß' desselben Hauses, welche die ganze Fagade brach und der Einsturz der beiden, zu einem Ganzen verbundenen Häuser verursachte. In diesem Augenblicke hatten sich sieben Personen in dem Hause befunden, der Besitzer deS DrouengcschäftS, der gerade im Keller beschäftigt war, seine Krau, sein Associe und Vorsteher der Apotheke, ein Hausdiener, eine Magd und zwei zufällig zu Einkäufen im Laden erschienene Nachbarn. Alle diese Personen, sowie ein fünfzehnjähriger, im Moment der Katastrophe auf dem Trottoir vor dem Hause befindlicher Knabe wurde unt den Trümmern der einstürzenden Stockwerke begraben. Die Wirkung der Erplosion erstreckte sich auch auf ein anstoßendes Haus, einen Vijouterieladen, dessen mittlere Mauer einbrach, und das zum Theil mit in den Einsturz gerissen wurde, so daß die Goldwaaren und Werthgegenstände des Ladens unter den krummern verschwanden. feo groß rf-r . r c war oie Gewalt oer rpionon, oie yocyt wahrscheinlich durch Entzündung einer großen Menge im hinteren Kellerraume befindlichen Naphtas oder Acthers verursacht worden, daß ein die Kelleröffnung schließendes Eisengitter über das Dach eines Nachbarhauses weg und weit bis in einen jenseits dieses liegenden Garten geschleudert wurde. Um das Unglück voll zu machen, brach auch noch Feuer in dem eingestürzten Hause aus. Den rasch herbeigeeilten RettungsMannschaften gelang es bald, das Feuer zu löschen, schmieriger und langwieriger aber war die Arbeit der Wegräumung der Trümmer, aus denen jammervolles Stöhnen und Hilferufe sich vernehmen ließen. Man mußte Bresche in die Mauer eines anstoßenden Hauses legen, um zu den Unglücklichen zu gelangen. Es gelang zuerst, den Besitzer aus dem Kellerraum herauszuschaffen. Er war mit Brandwunden bedeckt und ist inzwischen gestorben. Dann zog man eine der Nachbarsfrauen hervor; sie ist mit leichten' Verletzungen ' daoonaekommen. Die "Frau deS Besitzers befand sich in einer entsetz, lickry LgLe sie war usilchennui auf-
einandcrgcstürzte Fußböden gctlemmr, wurde aber nach mehrstündigen Anstrengungcn befreit und kam ebenfalls mit Kontusionen davon. Die übrigen S Personen wurden erst am anderen Tage, nach unglaublich schwieriger, unter beständiger Angst vor neuen Erplosionen bis zum Abend fortgesetzter Wegräumungsarbeit als Leichen aus den rauchenden Trümmern herausgeschafft. Die eingcleitete Untersuchung hat über die Ursachen der l?rulos!an keine enauen AnkrnUä;
, u punkte ergeben. Eine Episode vom f r a nzosischcn National-Fcst. Ein Geschäftsmann aus Mülhausen schreibt der Neuen , Mülhauser Zeitung was folgt: Ich reiste am 12. Juli nach Frankreich, um die Jahrmärkte von Delle in Belfort bei dem National-Feste, wo ia) Bilder, die französische Republik, darstellend, verkaufte. Als ich cegen Abend in die Eoncerthalle Gottenklenn, Faubourg de France, kam, ging ich auch an einen großen runden Tisch, wo etwa fünfzehn franzosische Ar-tillerie-Ofsicicre saßen, und bot it)nen meine Waare an. Da fragte mich einer, i da er hörte, daß ich nicht gut französisch , spreche, was ich für ein Landsmann wä- : re ; ich gab zur Antwort, ich sei ein Elsaiser, von Mulhausen. - Em Mulhauser, der im Local war und dies hörte, rief aus dem Hintergründe: Es ist ein Badenser, der Sohn eines Beamten, ein Spion!" Im Nu war ich von den Officieren mit gezogenen Säbeln umringt, welche mir bei den Worten: En avant, un espion allernandl" die Acrmel von Rock und Hemd, sowie alle Knöpfe von den Hosen abrissen. Ich hatte meine große dänische Dogge bei mir, und nur ihr verdanke ich, daß ich nicht in den Händen der Wütheriche umkam, indem dieselbe einen Ofsicier, der mich angefaßt hatte, zu Boden warf und einen zweiten zu Fall brachte, sodaß ich, durch dre Thür flüchtend, in die Schweizer-Brauerei' gelangte, wo mich der Wirth rettete, bis die Polizei kam, die mich in ein Loch sperrte, das aller Beschreibung spottet. Dort blieb ich 13 Stunden lang, bis ich dann von einem Ort zum andern geführt wurde, um als Spion der Militärbehörde, sowie dem Procurator vorgestellt zu werden. Meine Wohnung, meine Kleider, alles wurde durchsucht. Sogar falsche Zeugen wollen mich auf den Forts gesehen haben ; aber ich konnte mein Alibi nur zu gut nachweisen und strafte dieselben Lügen. Ich wurde sodann endlich nach viertägiger, unmenschlicher Behandlung an die Grenze gebracht. Zum Schluß waren mir da die Ofsiciere mir dieselben wegnahmen noch 21 Bilder abhanden gekommen. Das sind große Lorbeeren, welche die französischen Ofsiciere erringen, wenn sie zu Dutzenden einen wehrlosen Mann angreifen. Der Deutsche, der zum Nationalfest mit Bildern der Republik hausirt, ist uns nicht sympathisch ; aber berechtigt sinden wir doch die Frage der Straßburger Post": Leben wir noch in Frieden mit Frankreich?". Aus Tro ppa u w ird vom 14. Juli geschrieben: In der ca. anderthalb Stunden von Troppau entfernten preußisch - schlesischcn Ortschaft Oderseh gelanate kürzlich ein Vorfall zur ösfcntlichen Kenntniß, der in der ganzen Umqeqend berechtigtes Aufsehen erregt. Zu Pfingsten dieses Jahres starb in der ge: nannten Ortschaft ein armer vierundsechszia Jahre alter Hausauögedinger Namens Flaschkee; derselbe hatte unter Anderem auch ein jährliches AuSgeding an Getreibe bezogen. Um sich nun den Bezug dieses AuSgedingectreideS auch für heuer zu sichern, faßte die Wittwe deS Flaschkee den Entschluß, das Ableben ihres Mannes bis nach der Ernte geheim und den Leichnam versteckt zu halten. Sie ließ oen Leichnam durch drei volle Wochen, wie sie nach der Entdeckung des Vorfalles selbst eingestand, in demselben Bette liegen, in dem sie selbst schlief, und verbanj erst, als ihr der Verwesungsgeruch bcretts unerträglich zu werden begann, den Leichnam, nachdem sie denselben in einen Sack gesteckt, an einem anderen Orte, wo derselbe weitere drei Wochen, bis zu der am S. d. M. erfolgten Entdeckung dieses Vorfalles, liegen blieb." Ueber einen unglaublich brutalen und verwegenen (Gaunerstreich wird der W. A. Ztg." aus Neapel untcrm 17. Juli berichtet: Zwei elegante Damen nahmen gestern Abend auf der Terrasse eines hiesigen vielbesuchten Vergnügungsortes ihr Eis, als plötzlich in ihrer Nahe eine Equipage hielt, welcher ein mit vollendeter Eleganz gekleideter junger Mann entstieg. Hastig näherte er sich den Damen und begann die eine derselben mit einer Fluth von Vorwürfen zu überschütten, von denen die an den Nebentischen Sitzenden Phrasen, wie: Sie sind eine schlechte Gattin, Madame," und Ehebrecherin," und Ihre Freundin hier ist Ihre Helfershelferin," verstanden. . Als die Dame zu entgegnen versuchte, trafen die schönen Wangen der angeblichen Sünderin zwei schallende Ohrfeigen, welche die Arme einer Ohnmacht nahebrachten. Unterdessen hatte der betrogene Ehemann denn nur ein solcher konnte es ja sein sich vor dem Unwillen der Zeugen dieser Scene in seinen Wagen gerettet und fuhr mit Windeseile davon. Plötzlich schrie die anegriffene Dame laut auf: sie hatte auf emnal den Schlüssel zu der eben erlebten 5cene gefunden. An ihrem Halse fehlte ein großes, kostbares Diamantkreu) im Werthe von 4000 Lire. Sie war einem frechen Gauner zum Opfer gefallen. Von dem Letzteren, der unter der Maöke des betrogenen Ehemannes" das Diebsattentat begangen, hat man ke ine Spu? Uebe r eine Unthat i tal te' nischcr Anarchisten wird aus Palermo berichtet: In der Nähe des Schwefelbergwcrks Mintioella bei Naro wurden die Leichen des ermordeten Bcrgwerkdirectors Sagona, des Steigers Vitale und des Obersteigers Marino gefunden. Der Mord wurde von Milalicdern der anarchistischen Gesellschaft fllano santa" (die heilige Hand") verübt. Dem Ermordeten war das Todesurtheil bereits drei Monate früher zugekommen. Die )lano sant" fällte weitere zwölf To dcsurtheile gegen das Bergwerks-Perso iml. - Die Gährung ist in Folge dessen bedeutend. Fünfzig Mann Eaoallerie und dreißig Earaoinieri urdm nach Naro abgesandt.
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