Indiana Tribüne, Volume 10, Number 324, Indianapolis, Marion County, 12 August 1887 — Page 2
Zndiana Tribüne.
Erscheint FäalitZ und SONntegs. CVtSIu9 Xrttfinc" Kfiet dS den Zslsi3 W Ut xr Soch, M eonstasS'.XrMiat" f tstl pcx Bachs. Citt4 af saaiH IS Cents. Cti 53 lanlStfi tu 6rai3!ii&hUft4 ktt s Of Icj ISO O MarvlandE?. Indianapolis, Ind., 12. August 1887. Die Königin der Serben. Das Seil. Tazöl will aus Belgrad ron einem gelegentlichen dorre fponbcntcn die nachstehenden inteiessanten Mittheilungen erhalten haben : Als Königin Natalie von Serbien am 12. d.aus der Krim heimgekehrt roar, und in Belgrad am Landungsplätze der König Milan seine Gemahlin begrüßte, galtdies ls einZeichendasür,daß derZwist zwischen dem königlichen Paare beigelegt sei. Neuestens aber kommen von sonst glaubroürdiger Seite Nachrichten, welche die Dinge in einem wesentlich verschiedenen Lichte darstellen, und alle Ausstreuungen Über eine erfolgte Aussöhnung zwischen dem König und der Königin als Plantasiegebilde bezeichnen. Allerdmgs scheint daS Verhältniß zwischen dem königlichen Paare in einer gewissen Weise geregelt worden zu sein; auf ein eheliches Zusammenleben jedoch bezieht sich dies nicht. Man will nur wissen, der König hbe mit seiner Gemahlin einen Pakt bzeschlossen, dessen Grundgedanke daris bejtehe, daß im Interesse der königlichen Familie sowie Serbien ein äußerliches Einvernehmen aufrecht erhalten bleibe, daß aber jeder Theil gesondert leben solle. Der Pakt zwischen dem königlichen Ehepaare soll sogar beiden Theilen völlige Bewegungsfreiheit in Allem sichern, was vor der Welt keinen Anstoß errege, und soll sich im Uebrigen auf alle Verhältnisse der königlichen Familie in dem gleichen Sinne erstrecken. Eine der Hauvtbestimmungen des Verttages würde nach mehrfachen Versicherungen von sonst glaubwürdiger Seite darin bestehen, daß dieKönigin das Recht und die Freiheit hat, persönlich die Erziehung des jetzt 11jährigen Kronprinzen zu überwachen, und daß diese Erziehung nicht in Belgrad erfolgen solle. Im Sinne dieser Bestimmung würde die Königin in einigen Monaten sich nach Deutschland begeben und in einer deutsehen Stadt man nennt Stuttgart mit dem Kronprinzen sich für eine lange Dauer niederlassen. Es heißt, die Königin Natalie gedenke einige Jahre mit dem Kronprinzen in Teutschland zu blciden. Von Herrn Nisticz wird versichert, daß er von diesen Abmachungen genaue Kenntniß habe und dieselben billige. König Milan selbst habe die Wünsche der Königin unter der Bedingung erfüllt, daß sie nicht mit dem Kronprinzen nach Nußland gehe und den letzteren dort erziehen lasse, wofür die Königin Natalie dem König die Gegcnconcession gewährte, daß sie, wie schon gesagt, die Erziehung des Kronprinzen in Deutschland stattfinden lassen und dort überwachen wolle. Wir .:j.L ? C n c r uicu niuiioo icoc inzcinyell ltt oleen Nachrichten buchstäblich correct ist, aber wir glauben nach den Quellen, aus denen dieselben stammen, im Großen und Ganzen behaupten zu dürfen, daß das hier Erzählte vzn den Ereignissen nicht dementirt werden wird." Das Tagbl." ist als Sensationsorzan bekannt. Deutschenhatz in Böhmen. In Prag wurde kürzlich die Montagsrevue aus Böhmen" consiscitt, weil sie folgenden Artikel enthielt: &xßt die Kleinen zu mir kommen!" ruft der czechische Fanatismus und wendet sich an die ABE-Schützen der Volksschule. Es muß ein recht wackerer, milder und liebevoller Herr sein, der Herr Lehrer an der czechischen Volksschule in Neuhaus, der seinen acht- und zehnjährigen Lesern das nationale Gruseln mit einer Geschichte beibringen wollte, die eineS der Kinder weinend seinen Eltern deutschen Bürgersleuten erzählte. Wir geben die Geschichte wieder, weil eS bei uns viele große Kinder giebt, die immer noch an die Versöhnlichkeit unserer Friert Landesgenossen glaubn. In Neuhaus", erzählte der wackere Lehrer wurde ein Mann begraben, der viele Jahre dort gelebt, ohne daß man gewußt hatte, woher er gekommen. Als der Todtengräber am Tage nach der Veerdiaung den Friedhof betrat, da war das Grab auseinandergeworfen und draußen lag die Leiche. Der Todtengräber scharrte sie ein, aber wieder fand er sie am folgenden Tage außerhalb des Grabes. Das wiederholte sich noch oft, und die Geistlichkeit wurde zu Hilfe gerufen ; sie sprach Gebete da ertönte eine Stimme von oben: Den Jhr hier begraben, war ein Deutscher und die heilige czechische .Erde duldet einen Deutschen nicht in ihrem Schooße, darum bat sie ihn ausgeworsen!" Auch die Moral blieb der Erzähler den Kindern n'cht scbuldig. W'r aber könnten daraus die Lehre ziehen, daß es nicht gut war, Neuhaus, das joov wenigen Jahren noch ein deutsches Gvmnasium besessen, so lange ohne deutsche Volksschule zu lassen." Ein Blatt in Deutschland macht dazu folgende Bemerkung: .Also in die Serien der Kleinsten der Kleinen sucht der czechische Fanatismus den Haß gegen das Deutschthum, den Xtim waynwltzlzer Zutd gegen Alles. was deutsch ist, hmemzusenkcn. Wollen die böhmischen Behörden solchen Unfug C- ff ? Jl..r. Crc cm ' 1 in oer iüoii&cguic ollioen sDeutsche Kolonien in Louisiana. An der Grenze der Kirchspiele Hanal pahoa und Lioingston an der Mündung des Ponchatoula:Flusses in den TickfamRiver, der die sogenannten Bluff-Lände-reien von den Pine FlatS scheidet, und an seinen Ufern den reichsten Alluvialboden Louisianas besitzt, wollen deutsche Karmehtermonche eine neue Niederlas sung gründen. Die Nnv Orleanser Zeitung- schreibt darüber: Die Laae Her Coloni.e ist. die denkbar-
aünttiatte. und der Boden halt den Ver
gleich mit den besten Mississippi - Ländereien aus. Man rechnet 1 HogsHead Zucker auf den Acker, 35 Vufhel Korn und, ganz unten am Ufer, 50 Vufhel Reis. Es giebt vortreffliches Gras, und vor dem Kriege bezog die Stadt New Orleans beinahe ihren ganzen Bedarf an Schlachtvieh von diesem Parish. Im benachbarten Tangipahoa, an der Jack-son-Eisenbahn, (deren Station Ponchatoula 4 Meilen von der Colonie entfernt ist) zieht man Frühlingsgemüse und Erdbeeren für den nördlichen Markt und erzielte dieses Jahr für Erdbeeren von 150 bis 500 Dollars pro Acker, für Erbsen 125 und für Bohnen 250 Dollars. Alle Geu.üfe gedeihen dort, besonders aber der Spargel, und Versuche im Weinbau haben viel versprechende Resultate ergeben. Dazu kommt noch der HolzHandel, für den die Unternehmer der Co: lonie bereits einen Schooner angehmfl haben, der den Ansang einer Flottilll bilden soll, an deren Spitze wir binnen Jahresfrist einen kleinen Schleppdampfe, mit einem deutschen Namen zu sehen hassen. Es unterliegt keinem Zweifel, daß diese neue Kolonie mit dem besten Landi im Staate, mit der umsichtigen Leitung, mit den nöthigen Geldmitteln, mit der freien Wasserstraße und der oft bewährten Energie, Disciplin und Ausdauel seiner Gründer eine große Zukunft vor sich hat und setr viel dazu beitragen wird, die Aufmerksamkeit nördlicher und westlicher Kapitalisten aus den wahren Boom" des Südens, auf seine fruchtbaren Ländereien und seinen nahezu unerschopflichen Bodenreichthum, zu lenken und unsere seitdem Kriege so sehr zurückgegangene deutsche Einwanderung wieder zu heben. Kinderarbeit in Massachusetts. Die Gesetzgebung von Massachusetts ernannte in ihrer letzen Sitzung einen Specialausschuß zur Untersuchung, in wie weit dem Verbot der Kinderarbeit in den Fabriken Folge geleistet werde. Dieser Ausschuß hat jetzt mit seinen Arbeittn begonnen und die soweit vorliegenden Berichte bieten bereits interrssantes Ma terial für den Statistiker sowohl wie für den Moralisten. Aus demselben erhellt, daß das Gesetz in ziemlich gleichem Maße beobachtet wie umgangen wird. Wo gewissenhafte Inspektoren ihre Schuldigkeit thun, wird dem Gesetz Folge geleistet, auch gibt sich seitens der Fabrikanten mit Ausnahme solcher in kleineren Plätzen vielleicht ziemlich allgemein Bereitwilligkeit kund, nur Kinder über vierzehn Aahren zu beschäftigen. Ob sie dies aus humanen Motiven thun, ist fraglich. Die bei ihnen gemachten Erhebungen ergeben, daß sie so handeln, weil diese schon anstelliger sind. Einer der Inspektoren berichtete, daß die Fabrikbesitzer gelegentlich ihre Stellung als chuldircctoren benutzen, um Kindern, welche noch nicht das erfordertiche Alter haben, die sie aber brauchen können, Erlaubnißscheine auszustellen. Aus den verschiedenen Berichten geht hervor, daß die Hauptschwierigkeit bei der Durchführung des Gesetzes die Eltcrn selbst bilden. Je ärmer und unwissender dieselben sind, detto eifriaer sind sie daraus bedacht, die Jnspcctorcn über das Alter ihrer Kinder zu täuschen. Bei den Eltern englischer, irischer oder speell anten ramsch er Abkunft findet dies weniger statt, massenhaft aber seitens der gänzlich ungebildeten französischen Canadier. Die Kinder der drei erst nannten Elemente können auch mlt vierzehn Iahren zumeist lesen und schreiben, die Kinder der Eanadier haben aber in der Rcgel nichts gelernt, als daß sie über vierzehn Jahre alt" sind. Ein von der letzten Legislatur angenommenes Gesetz, die sogenannte Eorngan illiterate Bill, wird bei strenger Durchführung die Faorlken mancher jungen Arbeitskraft berauben ; sie verlangt, daß alle dort bejchastlgten Kmdcr einen gewissen Grad von Schulbildung genossen haUix. Selbstverständlich ist auch dieses Mittel nicht ausreichend, das Erforderniß der Schulbildung nur ein Nothbedarf, weil sich für die körperliche Befäbigung zur Arbeit keine Norm nach dem Älter festsetzen läßt. Kinder entwickeln sich ja so ungleich. Und bis der Staat bereit ist. Aerzte anzustellen, welche, wie bei einer preunlschcn Ersatzcommlsnon, die Rekru ten des Jndustriedienstes in Bezug auf ihre körperliche Tauchllchkeltuntersuchen, ist die Forderung, eines gewissen Maßes von Elementar-Kenntnissen der nächstbeste Ausweg zur Erreichung des Zweckes. Das Schlimmste bei der Sache ist. daß die Eltern selbst- bereitwillig ihre Hand dazu bieten, ihre Kinder IN das Joch der Sklaverei zu aeben. Es zeigt. wie jämmerlich elend die Lage der Leute sein muß, um des geringen Verdienstes willen, die Lebenszukunst ihrer Kinder zu opfern. Auch hier erweist sich, was Schulbildung thut. Der Jnspector aus Middleser Countv berichtet, daß amerikanische, englische und irische Kinder un? ter vierzehn Jahren in den Fabriken sel? ten werden, die große Mehrzahl sind sranösisch-canadische. Einige Inspektoren fordern die Erhöhung der Altersgrenze, unter welcher die Beschäftigung von Kindern nicht zulässig ist, namentlich wird verlangt, daß Mädchen unter 15 oder auch 16 Jahren nicht in Fabriken arbeiten sollen. Aber diese Vorschläge haben mit dem Einwand zu kämpfen, daß in den Nachbarstaaten eine solchi Einschränkung nicht besteht. Deshalb müssen mir immer wieder die Nothwendigkcit nationaler Arbeitcrschutzgesetzgebung betonen. ' (Phil. Tagebl.) Llngeschmiert. Letzte Woche so erzählt die New Vorker Staatsztg." wurde eine schwedische Einwanderin Namens Anna Pauline Anderson bei. der Ankunft-im Eastle Garden zurückgehalten, weil sie ein 2 Jahre altes illegitimes Kind mitbrachte, trotzdem Anna erklärte, sie habe 22,000 Kronen (etwa $3000) bei sich und sei völlig im Stande, für sich und ihr Kind zu sorgen. Jke in Brooklyn bedienstete Schwester Christine, welche Anna abholen wollte, war mit dem Bescheid durchaus nicht zufrieden und sann auf ein Mittel, Snna dennoch.. loszueisen". Sie beab
sich' nach dem Emigrantcn-Hotel No. 3
Carlisle-Str., wo sie einen zungen Schweden Namens Emil Vsorndahl traf. Diesem erzählte sie das Schicksal ihrer Schwester und vergaß nicht, zu erwähnen, daß diese 22,000 Kronen mitgebracht habe. Sie meinte dann, wenn sich nur Jemand fände, der Anna heirathcn wolle, so würde es keine Schwierigkeit mehr verursachen, sie aus den Händen der Einwanderungs - Commission zu befreien. Vjörndahl, welcher selbst erst kürzlich eingewandert ist und in einer Düngerfabrik zu Lona Brauch eine schlecht bezahlte Stelle qesunden, aber wieder ausgegeben . yatte, crvor ncy sofort, um vinna aus oer , Verlegenheit zu helfen, sich mit derselben j . . -r . Cf C - ' trauen zu lassen, unv vegav sicy m yrlstine, nachdem diese ihm genaue Jnstructionen ertheilt hatte, nach Eastle Garden. Dort gab er an, er sei Anna's Liebhaber und der Vater von deren Kind. Er behauptete weiter, Anna sei auf seine Veranlassung hierhergekommen, da er sie r . , .. t An u yeirallien wun cye; er veroiene P'Z per frrn und sei daher im Stande, für sie zu , soraen. unn nnc naiie imxuerrocuc . rr t -ü- 'iif i Anna instruirt und diese begrüßte, als sie herbeigeholt wurde, Emu als ihren Geliebten und bestätigte durch Vermittelung des als Dolmetscher fungirenden schwedischen Missionärs Viijer bte Angaben Emil s. Das Paar wurde hieraus nach dem deutschen Emigrantenhaus geleitet und dort die Trauung vollzogen, wsrauf Anna gestattet wurde, ihre Wege zu zier f . ? i k yen. le verileg yocersreui vaue Garden in Begleitung ihrer Schwester und ihres Gatten, verlor" diesen aber unterwegs. Vjörndahl kam nämlich e -a f rr . . tt v " ji .. v Ipaier nacy vjaine iarocn zuluu Ultv erzählte, seine Gattin und deren Schwester hätten ihn, als sie an einem Hutladcn in Greenwich-Str. vorübergingen, darauf aufmerksam gemacht, daß sein Hut sehr schäbig aussehe und ihm Geld gegeben, um sich eine dem Vermögen seiner Gattin 'r t f 45 i. ... entsprecyenoe oessere nopsoelicioung zu kansen. Er sei denn nach wohlgemuth in den Laden gegangen, als er aber wieder herauskam, sei die Gattin und deren Schwester verschwunden gewesen, gestand freimüthig zu, daß ihm an der Gattin, welche nichts weniger als schön und außerdem älter ist, als er, weniger gelegen sei, als an derem Geld, und gab seinem Aerger darüber Ausdruck, daß er nicht wenigstens 1000 Kronen angenom: men hatte, welche Anna ihm geben woll te, die er aber zurückmies, weil er hofste, nach der Trauung das ganze Geld zu erhalten. Er hat jetzt durch seine Heiratb nichts gewonnen, als den neuen Hut und einen Ehering, welch' letzteren er übrigens sofort zum Psandonkel trug. Emil nahm am Samstag, eine Stelle als Arbeiter auf einer Farm in Nero Jersey an, während Anna noch nichts wieder hat von sich ho ren lassen. Bon Jnlande. Der reiche Viehh ändler A. D. Gardner in dem 9 Meilen von Mo veagua in Illinois entfernten Stonington fuhr Abends von der Jagd heim. Sein störrisches Pserd wollte nicht über einen Graben gehen ; daraus versetzte er dem Pferd mit dem Fintcnkolbcn einen Hieb; der Drücker schlug dabei wider das Sitzbrctt, die Flinte entlud sich und die Ladung nß ihm ein großes Loch ln die rechte Seite, woran er nach wenigen Stunden starb. Er hinterläßt Frau und Kinder. JnSüdEarolina ist, wie zu erwarten war, der Versuch, weiße Lyncher eines öcegcrs zu bestrasen, elend seyige schlagen. Vor einiger Zeit wurde in Edgesicld ein Neger Namens Eulbreath aus den bloßen Verdacht rnn gelyncht, und 31 der Lyncher wurden m Anklaaezustand versetzt. Aber jetzt hat eine Zury die beiden Anführer derselben freigesprochen. und der Staatsanmalt hat in Folge desscn die Anklagen gegen die Uebrigen zuruckgezogen. Ware das Opfer em Weißer, und wären die Lyncher Neger gewesen, so hätte das Urtheil wohl anders gelautei. Der hochkirchliche Bischof von Missouri, Herr Damel S. Tuttle, ist nicht nur ein großer Gottesaelehrter, sondern auch ein tüchtiger Schwimmer. Er befindet sich augenblicklich auf Besuch beim Postmeister in Schenectady in New vjoxl und unternahm mit dessen Schwe ster, Frl. Paige, eine Bootfahrt aus dem Hudson. Beide ruderten, er vorne, sie hinten ; durch ne unvorsichtige Bewe gung von ihm wurde sie herausgeschleudert, aber er sprang ihr sofort nach und brachte sie glücklich an das umae schlagen? Boot zurück, an welchem sie i f. e .nt .t . ? licy seslyiellen, vlö vom User Hilfe ram. Vor einigen Tagen. fand ein Farmer Namens Johnson auf seinem Felde in der Nähe von Oakland, Eoles Eounry in Illinois, ein ganzes Nest von Zilapperschlangen, als er gerade damit beschäftigt war, seinen Hafer zu ernten. Es gelang ilm, vierzehn Schlangen zu tödten, ehe dieselben ihm Schaden zufügen konnten, dann wurde er jedoch von der fünfzehnten gebissen und munte ster ben. Er rief andere Leute herbei, um sich der Angrisse der Schlangen zu erwehren, und die Nachbarn todteten noch elf Schlangen mehr, doch war mittlerweile das Schlangengift in Wirkung getreten, und er olieli todt auf dem Platze. Auch ein Setzer versteht sich manchmal auf sonderbare Kunststücke. Edward H. Leslie arbeitete kürzlich is 11 Uhr Nachts am Sunday Eall" in Newark, N. I., ging dann weg und wurde um 12 Uhr betrunken und halb geistesge tort im (statlonshaus unterqe bracht. Als er am folgenden Morgen dem Polizeirichter vorgeführt wurde, hatte er den Hals mit einem Tuch umwunden, das blutig war. Ein Untersuchung erab, daß Leslie, während er sich in seiner Zelle befand, mit einer scharfen Setzlinie, die er ln der Tasche hatte, sich eine qroße Schnittwunde am Halse beigebracht hatte. Der Verletzte wurde nach dem St. Michaels Hospital gebracht. In der Nähe von Vreckenridge in Ealifornien wurde unlängst ein Goldklumpen im Gewicht von 166 Unzen gefunden. Derselbe repräsentirte einen Werth von ungefähr K5000. Man berick- ! tet, daß dieser Fund an Gold der reichste ist, der je in Ealifornien gemacht wurde. Der einzige Goldklumpen, der je in Cali ' formen gefunden wurde und sich mit dem jetztbenannten balhweaS messen konnte
wurde aus der Little'Annie Mine im
Summit District in Rio Grande Eounty im Jahre 1876 geholt. Er war allerdings bedeutend tteiner, als der von Breckenridge. Uebrigens ist der größte Klumpen Gold in Australien, und yvar in den Minen von Ballarat in der Nähe von Geelong gefunden worden. Er wog 186 Pfund. Mit der Schiffseiseiibahl? über die Landenge von Tehuantcpec soll's nun wirklich Ernst werden. Die vom verstorbenen Capt. Eads gegründete Eads Concession Eompany" wird sich jetzt neubilden, wahrscheinlich unter dem Namen Atlantic & Pacific Ship Transit Eo." . Das Hauptquartier wird nach New )ork j verlegt, wahrend ot jetzige Gesellschaft in New Jersey inc'orporirt ist. Die Direktoren der Gesellschaft meinen, jetztda der Plan zur Anlegung des NicaraguaEanals nicht durchgegangen sei, werde man keine Schmierigkeiten beim Zusammenbringen der nöthigen Gelder haben, da Jedermann die Zweckmäßigkeit und Durchführbarkeit einer Schiffselsenbahn. deren Herstellungskosten sich aus 50 bis 60 Millionen Dollars belaufen wurden. einzusehen vermöge. Die Bahn soll so r i i c c e tf 'i i. . .. emgerichier weroen, oa vie größten Schiffe darauf von Weltmeer zu Weltmeer befördert werden können. Oberst Andrews, welcher mit Eads eng verbuilden war, meinte, die (schlsssttsenbahn se, aus dem Grunde zweckmäßiger als ein Canal, weil in den tropischen Gegenden von Nicaragua und dem Isthmus von m t orr c"iir r ? . Panama meistens vlnosliuen yerrscyien und daher Segelschiffe daselbst nur im Schlepptau von Dampfern einen nanal benutzen könnten, was sehr kostspielig sein würde. Dagegen könnten die Endpunkte der Schisfseiscnbahn auch von Segelschiffen leicht erreicht werden, da sowohl im (z)ols von Meriko als auch im Stillen Meere gewöhnlich ziemlich lebhafte Winde wehen. Das Heben eines Schiffes aus dem Golf und Beförderung nach dem Stillen Meere, oder umgekehrt, meint Andrews, werde nur zehn bis zwölf Stunden in Anspruch nehmen. Herr De'evre, der amerikanische Consul rn San Salvador, hat dem Staatssecretär einen Bericht übersandt, worin er sagt, daß amerikanische Producte und Jndustrie-Artikel in San Salvador und wahrscheinlich auch rn an deren Theilen von Ecntral-Ämcrika vielfach gefälscht in den Handel gebracht werden. Eiserne Machctes, (ein breites. artartiges Messer) werden unter gefälschter Handelsmarke als Erzeugnisse New Dorker oder Eonn'ecticuter Fabriken verkauft. Deutsche Gerätschaften, die vollständig werthlos. sind, werden als Producte amerikanischer Industrie in den Markt gebracht ; in San Salvador werden jährlich ungcfäbr 50,000 solcher nachgemachter Machetcs" zum Preise von H3.50 per Stück verkaust. Ameri.:. konisches Leinen, -Kattun und andere Webstosse werden aus dem centralamerikanischen Handel verdrängt durch Waaren, welche unberechtigter Weise mit amerikanischen Handelsmarken versehen stnd. Diese Gewebe sind aus billiger ägyptischer und ostindischer Baumwolle fabrizirt und ohne jeden Werth. Dic schlechtesten Sorten Nothweine werden in Flaschen feilgeboten, welche die Handelsmarken der renommirtestcn WeinProducenten California's tragen. In Flaschen, welche mit hübschen Etiketten versehen sind und die Firmen bedeutender St. Louiser und Milwaukccr Brauereien zeigen, werden die bösartigsten Absude deutscher (?) Brauereien vertauft. Vielleicht das gefährlichste Zeug, welches den Eentralamerikancrn ausgeschwätzt wird, ist ein sogenannter Kentucky Whiskey, der aber in Deutschland fabrizirt ist. Büchsen und Gewehre, gußeiserne NähMaschinen, Aerte und sonstige Waaren werden aus Deutschland lmvortlrt und den unwissenden Bewohnern als feinste englische und amerikanische Erzeugnisse aufgeschwindelt. Vom nutUnftt. P l r m a s c n s ereignete sich in der Böhme'schcn Menagerie vor wenigen Tagen tin grausiger Vorfall. Herr Emilio (Schäfer), der Schwiegersöhn des , Herrn Böhme, machte seine Erercltlen mit vier männlichen owen. wahren Prachtexemplaren, wobei ihm einer mit der Tatze aus den uß trat. Als Herr Emilio das Beut rasch zurück zoa, schnappte das Thier nach demselben und zerfleischte es durch einen furchtbaren Bm. DerThierbandlger stürzte zu Vo den und nun sielen auch noch die anderen Löwen über ihn her, bissen nach ihm und verletzten ihn durch Tatzenschläge. Das Personal der Menagerie, Frau Böhme und einige beherzte Besucher vermochten die Bestien ,urück;uscheuchen und Herrn Emilio aus dem Käsig iu befreien, wobei der stärkste Löwe beinahe entflohen wäre. Herr Emilio, der nach dem Spital ver bracht wurde, ist daselbst gestorben. Ueber d aS a m L0. Juli geaen den französischen Grenzpolizeicommifsär Ritter in Pagny stattgefundene Attentat verlautet des Näheren Folgendes: Mit dem,Zug, welcher Metz um 2 Uhr ver? läßt, kam ein Individuum Namens Zanaerle, gebürtig aus Fcrschwciler bei Trier, in Pagny an und fragte beim AuSsteigen nach dem Polizcicommissär. Ein Gcnsdarm wies ihn an Herrn Ritter, der mit seiner Tochter im ZollrevisionSsaal ausund abging. Zangerle ging direct auf ihn zu, fragte ihn, ob er der Polizei-' commissar sei, und zog, nachdem dies besaht war, einen Revolver aus der Tasche des Ueberzichcrs, den er mit den Worten: SU sind mein Opfer," dreimal abfeuerte. Ritter machte eine Bewegung, der es zu danken ist, daß die Kugeln ihm nicht die Brust durchbohrten. Zwei davon trafen seinen rechten Arm, die dritte streifte ihn nur. Eine Dame ans Marseille, Namens. Eouret, welche mit demselben Zuge von Metz gekommen war, wurde am Zeigesinger durch die zweite Kugel verwundet. Selbstverständlich rief das Attentat die größte Aufregung hervor und die Polizei kätte Mühe, Zanaerle. der fick. ebne Widerstand ni lei-
: sten, verhaften ließ, vor Thätlichkeiten zu ; schützen. Ueber die Motive der That befragt, gab Zangerle an, daß er sich fest ' vorgenommen habe, . einen französischen Beamten zu tödten. Er wäre früher in Paris etablirt gewesen, habe dort die Scheidung von seiner Frau beantragt, sei '
afiec abgewiesen worden. Sodann yätte
malt ihn aus Frankreich ausgewiesen, und deshalb habe er einen unauslöschlichen Haß gegen die französische Gerichtsbars seil und alle französischen Beamten. Er habe einen tödten wollen und habe mit voller Ueberlegung gehandelt, und wenn es der franzosische Minister gewesen wäre, so sei es ihin auch recht gewesen ; er fürchtcte sich durchaus nicht vor dem Bagno. Zangerle war im Eoupö mit einem Äcisenden zusammen gefahren und hatte sich bereits diesem gegenüber in denselben Klagen ergangen. Er ist ungefähr 40 Jahre alt, ist anständig gekleidet und spricht correct französisch. Obgleich seine Antworten zusammenhängend sind, scheint man es doch mit einem Menschen zu thun zu haben, dea sich nicht im Vollbesitz seiner geistigen Fähigkeiten befindet. Die Untersuchung wird hierüber Aufklärung verschaffen. Die Verwundungen Ritter? sind nur leichter Art. ui O ö ersch le si e n, 17 Juli wird über ein großes Vrandunglück, welches am 14. Juli das Städtchen Woischnlk, Kreis Lublimtz, heimsuchte, folgendes gemeldet: Die Zahl der abgebrannten Besitzungen beträgt 73 ; gegen 600 Personen sind obdachlos geworden. Das Feuer war gegen 10 Uhr Vormittags in einem Hause der Krakauer Straße ausgebrochen. Obwohl sofort die Feuerwehr zur Stelle war, konnte bei der herrschenden Dürre an eine Rettung des Hauses und der ganzen Straße nicht gedacht werden, da Letztere nur mit HolzHäusern bebaut ist, welche Stroh- und Schindeldächer tragen. Das Feuer pflanzte sich bei heftigem Winde schnell von Haus zu Haus fort, und bald stand die Straße vollständig in Flammen. Während die Bewohner derselben ihre Habe und das Vieh retteten, erscholl der Schreckensruf, daß auch die Tarnowiszer Straße brenne. Ein brennendes Schindelstück mar vom Winde auf ein Haus dieser Straße geschleudert worden. Nur wenige Häuser blieben hier verschont, trotzdem die Straße v'.ele massive Häuser besaß. Bald glich die Stadt einem Flammenmeer. Bis auf die Häuser qvx Ringe, von welchen theilmeise die Hintergebäude abbrannten, und bis aus dic ztozieglowerstraße ist die Stadt ein Raub der Stammen geworden. Löschhilfe war zah'.iclch erschienen; selbst aus Posen kameic Feuerspritzen heran. Die Ursache des Brandes, der unbeschreibliches Elend anrichtete, wurde bis jetzt nicht bekannt. Beim Ausbruch desselben waren die mcisten Bewohner auf dem Felde, und s verbrannte fast dic gesammte Habe. Ei nige kleine Kinder werden vermißt. Wieder ist der größte Theil der Abgebrannten nicht versichert. Al fons Daudet ist unte.r die Deutschenhasser gegangen. Diese Nachricht entnehmen wir einem Pariser Briefe des Wiener Schriftstellers Anton Bettelheim, der in der Breslauer Ztg." erschien und die literarischen Strömungen in Paris bespricht. Es heißt darin: Es thut uns in der Seele weh, Daudet in der Gesellschaft der Tissot und Genossen zu sehen. In einem wohlfeilen geschmackvoll illustrirten, auf die größte Verbreitung berechneten Bändchen der Sammlung Autcurs (Mlirog verössentlicht er neben einer unmuthigen, moralischen Kindergeschichte La belle Nivcrnaise, neben orientalischen Legenden und provenzalischen Scherzgeschichten unter dem Titel: Le nouveau rnaitre die Historie von einem im Elsaß neu angestellten preußischen Schulmeister, Klotz, der die kleinen Franzosen derart mißhandelt, quält und prügelt, daß sie ihm davonlaufen. So rennt der kleine Gaspard Hönin zu seinen Verwandten, den Müllersleuten im nächsten französischen Dorf. Klotz aber verfolgt den Ausreißer, der sich so hartnäckig geweigert, die deutsche Sprache eine Sprache von Mördern und Räuber (une langue de pillards et d'as.sassins) zu lernen. Als echter Tyrann führt der Schulmeister den Flüchtling an Händen und Füßen gesesselt heim und, unbekümmert um das bange Wehgeschrei des das Deutsche nur radebrechenden Knaben: Losso rni fortgehn Herr Klotz ! bringt er den kleinen Gaspard wiederum in die verhaßte deutsche Schule, zunächst in den Carcer, wo er angekettet, bei Wasser und Brod, über seine letzten Streiche nachdenken mag. Die Illustrationen verkünden beredt, was etwa der Text zu sagen noch übrig gelassen: die Schmerzenskindschaft von Elsaß-Lothringen, die Härte - und Grausamkeit der neuen Machthaber. Auch wir begreifen die Verirrung Dan dets s)wcr, des feinsinnigen Sittenschilderers, der sich schon aus dem einfachsten Taktgefühl ieder Rohheit qcaen die j deutsche Sprache hätte enthalten müssen, i weil Daudets Ruhm im Ausland' vor? j nehmlich von Deutschen verkündet ward, und weil Daudets Werke nach ihrer Tiefe I hin kaum in Daudets Vaterlande mit so I eingehendem und liebevollem Verständrntf veurtyeitt wurden, als., m deutschland! Eine Frankfurter Familie hatte gelegentlich der Schützenfestfeier den Eingang zu ihrer Wohnung mit allerlei alten Waffen u. dergl. geschmückt, welche Gegenstände aus dem Nachlasse des vor längerer Zeit verstorbenen VaterS der Hausfrau in den Besitz des letzter: gelangt waren. Nach Wegräumen der Dekoration überließ man einen alten Frankfurter Graumänner-Tzako" den Kindern zum Spielen. Letztere hatten bald den Deckel dieser Kopfbedeckung abgerissen und zeigten nun ihrer Mutter allerlei Papiere, welche sie aus der entstandenen Oesfnuug hervorlangten.. Als man hierauf den Tzako näher untersuchte, ergab es. sich, wie das Jnt.-Vl" erzählt, daß der Teckel desselben doppelt war und die Papiere, welche die Höhlung enthielt. Wertpapiere im Betrage von mehreren tausend Thalern repräsentirten. Die Frau erinnerte sich nun, daß ihr Vater, der sie kurz vor seinem Tode zu sich kommen ließ, aber nicht mehr die Kraft hatte, Verständliches zu sprechen, wiederholt nach seinem Kopfe gedeutet hatte. Bald darauf war er verschieden. Werthvolles hatte man damals unter dem Nachlasse des Verstorbenen nicht vorgefunden und auch eine Untersuchung, welche man ! gegen die damalige Pflegerin desselben s eingeleitet hatte, war resultatlos gebllcben. - Kaust toe)tf "Bart Havuna Ciffarg".
Dr. O. G. Psaff,
Qrzt, Qundarzt Geburtshelfer. Office : S5 ZtiCadlson Are, Vxyftn d : nrvi vn 9 Lyr. Nachmittag von 2 Hl 1 Mir. o T MI I ns. CT SCelevto 8. Qshunng : 141 Bf. Alabama Hl. le,do MS. Besser als Diamanten ist da Geschenk der See! Advokaten Bareaa on Denn? Erovs?, ) Zimmer 6 und 7 Taldott 5 Kcn Block,? Sdtaaii. 4. prti 1897. Malfhall tt. Wood Eo.: Lhtt Herren ! Ich kauft beute ein Schachtel Jhrel HeUmUtelk genannt Ocean Wave Lim". B, Frau unk Ich abrachtn , un sanken daß in auSge,elchnie HrUmtttei ist. Ich litt txt 1872 an agen'chmerzen und Nnoerdaulichkeit. Manchmal fand ich zwar temrerSre niemaii aber dauernd Hilf Aber der versuch den ich mit .Ocean Wave Lire" gemalt habe, überzeupt mich, daß dies Utkl mir dauernde Hilf bitngr. Ich hoffe daß Sie elegeneit hab damit vielen Leidenden Hilf ,u dnngn. Achtung'vollft I. E. Dk nny. SlSen. Anwalt. Geld zurüSerNattet solltedieseS Mittel nicht helfen. Wir wer. den unser Versprechen nicht brechen. laxilia.ll O. Woods fc Co. No. 9 Süd Meridian Straße. Jndlanapolt. Ind. Preii tzl. Per Post 51. 1ö. Wn gm S81S&, ' Ä EgSÜ ?2 SS? SÄ 65 uud .r,L.. "nder. 121 E. in ei 74,J?viiLi.TZ, w . 106. Strasse, yew YotCk T. OrV-r: T-iU. 1LA.L. IT1 1 1 I m mmm 1 Henry Klaiismanii's Wc?VSVäööSx CZo. 263 und 26 7 Nord Ncw Jcrscy Str. Tische, Stühle u. Stände werden auf Bestellung angefertigt. Möbel werden überzogen, aufgepolstert und lacknt! Matratzen werdm aufgepolstert. Neue Rohrgeflechte für Stühle. Billiae Greife, Prompte Bedienung. Oicherbelt, Sparsamkeit und Bequemlicbkeit . kann nicht besser gewahrt werden, als durch die Koch-Gas-Ocfeu! C. PINGPANK'S deutsche Buch-Handlung! CZo 7 Gfid VlabanlaNr. Bücher aller Sprachen. Neue und gebrauchte Bücher. Niederlage sozialistischer Werke und Flugschriften. WnstreiHer ' Arbeiten namentlich Contrakte zum Anstreichen von Häusern werden aus'S Schönste ausgeführt von CARL mmiANN, 1S6 Mabifon Ave. Preise mäßig. Schöne und gnte Arbett wird garauttrt. OSSOlis kl nuGisjGn Etablirt seit 1859. siWe? ffleijen Sßo., Ecia Wzzivi und SpniCB Strest, (Trihune Buüciing.) New York. txorgtn TU Artta tob 0cUanW,PcrnaJauordTwi. te, für diene Zeitung, Bocie für alle deutschen Blätter in den Ver. Staaten und Europa. Elmrntlich Dtatsch-AmrllcaiKfc ZIttxsa lifn in unserem OMChüfU-LokAl cur -firtlcn Zuuiont des PnblUroms u l Di fteortn nonffMr dntenr sutur ) Vtrdra MAtonciToU nacht, uns Uxf PabUkaUwa vutn xusirtmtttv n ttorfts -P
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