Indiana Tribüne, Volume 10, Number 323, Indianapolis, Marion County, 11 August 1887 — Page 2

Zndiana Tribune.

- Erscheint nd Ssnntegs. Sigkich fTNUt!gUi ,?rUä- Kfitt durch Un XtltisD Gant xr kZoch, M Ssntil.ribi" CistI p BaQi. NX mtamnim II ?,ntl. C Ysfi lsgiUWU lo BoixlSf2)Iasg IS pit Sa. Dffle ISO ö- OarvkandSr. Indianapolis, Ind., 11. Auzust 1837. - Handarbeit in den Schulen. Es sind so schreibt die Jll. Staats, zeiwng" erst wenige Jahre her, seitdem in Amerika der Gedanke Wurzel ge; saßt bat, daß in den SHulen nicht bloß das Eedächtniß vollgepfropft, oder auch slvas bei roeiteui vorzuzieben ist) der Verstand entivlckelt, sondern daneben die Eeschicklichkeit der Hand entwickelt werden solle. Hier hat dieser Gedanke zur Gründung von Manual Training Lohools" gesurrt, in welchen aber nur Knaben von vorgerückterem Alter Auf? nähme finden. Anders in Schweden, von wo der Ge: danke eigentlich herstammt. Es ist eine unverdiente Chre, wenn man den Ursprang der Handarbeits-Schulen nach Deutschland verlegt: es sei denn, man griffe auf das Basedow'sche Pbilanthro vin zurück, das vor hundert Jayren kurze Zeit lang blühte und längst vergessen ist. Auch die Fröbel'sche Unterrichtsweise (Kindergarten, Anschauungs-Unterricht) könnte höchstens den Anstoß zu der Unterweisung in nützlicher Handarbeit gegeben haben. Der eigentliche Urheber der in Schweden im weitesten Umfange eingeführten Reform des Volksschulwesens ist ein sinnischer Schulmeister, Namens Uno Cvgnäus, der, ehe er sich dem Lehrberuf widmete, alle möglichen Handwerke betrieben hatte und so durch seine Vergangenheit auf ganz natürlichem Wege $u seinem System gelangte, das nun in Schweden fest eingewurzelt ist. Wie bereits gesagt, werden dort schon die kleinen Schulbuben in den Volksund Gcmeindeschulen zur Handarbeit herangebildet. Nachdem sich," so lesen wir in einer Schilderung des Systems aus der Feder Fritz Kirchbergs, die kleinen Kerle über ihre Schreibhefte gebückt, nachdem sie mäuschenstill dagesessen und den Worten der Weisheit und Tugend gelauscht, nachdem sie ihre Augen mit den kleinen Buchstaben ihrer Lesebücher ermüdet baben, strömen sie hinaus in's Freie uno vertheilen sich hier an die verschiedenen Geräthschaften. Die Gnen eilen an die Hobelbank, die Anderen in den Garten, die Dritten zum Klempnerkasten, die Vierten zur Drehscheibe u. s. m., an manchen Schulen werden sogar Stiefel besohlt und Hosen geflickt. Tiese Jungen, deren Lebenslage sie nöthigt, früh in das praktische Leben einzutreten, lernen hier eine Geschicklichkeit der Hand, die ihnen späterhin sehr zu Statten kommt. Sie lernen sich den Beruf aussuchen, der ihnen zusagt, denn sie haben die Freiheit, von einem Kursus zum anderen überzugehen, bis sie den gefunden haben, der ihren Neigungen entspricht. Sie verbringen ihre Frcistunden, die Zwischenpausen nicht nutzlos; die Erholung von der geistigen Thätigseit ist zugleich mit einem Ziel verbunden, das ihnen bedeutend und nuhbrin? aend erscheint. Im Spaße lernen sie den fernst kennen ; sie gewöhnen sich früh an die Cchöpferfreude, ohne Zwang zu empsinden. Sie werden methodisch von den einfachsten Hantirungen zu den schwierigsten Kunststücken ihres Handwerks geführt. Sie üben das Auge zu gleich mit der Hand, lernen das Maß, die Begrenzung, die zweckoollen Zürichwngen des plumben Materials durch menschliche Ueberlegung kennen und eignen sich eine Ueberlegenheit über äußerliche Hindernisse au, die ihnen erlanben würde, die Geschichte deö Nobinson auf der einsamen Jnzel im Nothsalle zu wied erholen. Die Schulen besitzen eine vollkommene Ausrüstung, Modelle aus Holz, Pappe u. Draht, welche den kleinen Werk- ' meistern zum Vorbild dienen. Zugleich ist damit die Sparkassenidee verbunden. Die Kinder können an manchen Schulen ihre Arbeiten verkaufen, die Erträgnisse werden aufgespart und den Knaben beim Austritt aus der Schule als ein kleines Betriebskapital für den zukünftigen Beruf mitZeaeben. Eine weitere Einrichrung beucht darin, daß besonders wohlartete Kinder die Erlaubnis erkalten. W -y-- , die Schulwerkzeuge und Materialien zur orf-A r - r re , nserilgung ausncyer nroeiren zu venutzen. So ist z. B. ein kleiner Schuhmacher in der Lage, in den Zwischenstunden alle zerrissenen Stiesel seiner Familie zu flicken, ohne daß den Eltern ein Pfennig Unkosten daraus erwächst. Es läßt sich denken, daß die Eltern den Schulen deswegen nicht böse sind. 3" Schweden, Norwegen und Finnland hat sich dieses Sustem vortrefflich bewährt. Warum sollte es nicht auch bei uns gute Früchte tragen? Der Geschmack an der Hantiruna von Geräthschaften ist allgemein, unter den nicht handarbeitenden Klassen ebenfalls wie unter den arbeitenden. Nur ist meistens der Etser viel qroner, als die Gezchlck lichkeit. Der Handarbeits - Unterricht wurde das andern. r i , " ' ' Der Haemoglo5inometer. Auch .auf dem Gebiete der Heilkunde fält es fast an keinem Tage an neuen Erfindungen, welche dazu bestimmt sind, für die leidende Menschheit eine Wohlthat iu werden, obaleick es denselben nickt immer gelingt, jlch s o f o r t im praktischen reoen einzuourgern. Vor etwa acht Jahren hat der englische Arzt Dr. Gowers eine Methode erfunden und bekannt gemacht, um das menschliche Blut in Bezug auf einen bestimmen Bestandtheil desselben, das Hämoglobin, zu untersuchen. Das Hämoglobin . ist ein ,n den Blutkörperchen befindlicher und dieselben roth färbender Stoff von hoher Bedeutung sur den Haushalt des Körper und ist unter normalen Verhältnissen in demselben in einer bestimmten, innerhalb

enger Grenzen sich greicy vleidender Menge vorhanden. In gewissen Krank-bcits-Zuständcn, namentlich bei Bleichsucht oder Blutarmuth, pflegt dieser Stoff in zu geringer Menge im Blute vorhanden zu sein. Erfahrungsgemäß hat in solchen Fällen der arzneiliche Gebrauch von Eisen eine sehr günstige Wirhing, was sogar den Laien bekannt ist. Es ist indessen oft schwierig, derartige Zustände mit Sicherheit zu erkennen, selbst für den Arzt. So kommt es denn oft vor, daß Patienten unrichtig behandelt werdeu, wodurch mindestens die kost-

bare Zeit verloren geht. Gerade hlefur r rTN Xt .. t)al Öle VJiJiiivUHij vvn 4Ji. viuiuci tiuc hohe Bedeutung. Der Ar;t hat es vermittelst derselben in seiner Hand, durch den Haemoglobinometcr so heißt das vom rslnoer angegeoene niirumciii einen Tropfen Blutes auf den genannten Bestandtheil zu untersuchen und damit auch gleich zu wissen, welchen Erfolg gewisse Arzneimittel, namentlich Eisen, voraussichtlich haben werden. Das Instrument ist eben im Begriffe, stch auch in diesem Lande einzubürgern, nnd findet be: den Aerzten eine sehr sreunduche Aus nahme, wie bei seiner Bedeutung nicht anders zu erwarten Der Haemoqlobinometer kann durch Dr. Sterki & Eo. in New Philadelphia, Tuscarawas Eounty in Ohio, bezogen werden, welche dasselbe direct aus Europa lmportiren. Unter amerikanifchen Aerz: ten ist das Instrument noch fast gänzlick unbekannt. ä hji(fir? X7r . " Vor nahezu 20 Jahren veröffentlichte Dr. Peter Hood in einer medicinischen Zeitschrift einen Artikel über die Benutzung von kohlensaurem Kalk in der Form von verbrannten Austerschalen, um das Wachsthum krebsartiger Geschwüre zu verhindern. ißn dem achblatte Xancet" hat er neuerdings einen zweiten Artikel über denselben Gegenstand veröffentlicht. Er theilt in diefem Artikel mit, er habe zlwar nicht viel Gelegenheit gehabt, sein Verfahren bei entsprechenden Krankheitsfällen anzuwenden, doch habe er jedesmal ganz ausgezeichnete Resultate damit erzielt. Unter Andcrm beruft er sich auf mehrere Fälle, in welchen ein fortgesetzter Gebrauch von pulvensirtem kohlensaurem Kalk das Wachsthum und die Schmerzen in Gefchmuren aufhob, welche unzwelselhaft einen krebsartigen Charakter besaL i c l C C sW tzen. xr. 000 iu em?. hieven oer i'in: sicht, daß seine Heilmethode sich besondere dann stets bewährt habe, wo es möglich war, über die rcbskrankhelt rechtzeitig, also in den ersten Anfängen derselben, eine Diagnose zu stellen. Es ist allerdings richtig, was Dr. Hood behauptet, nämlich daß dasMittel an und für sich harnilos ist und recht bequem neben andern Heilmitteln aebraucht werden kann, sodaß kein Arzt sich eines unverzeihlichen Vargehenö" gegen seme Patienten schuldig machen würde, wenn er ihnen das von Dr. Hood empfohlene Mittel verordnen sollte. Dasselbe ist natürlich sehr billig. Man braucht nur mehrere Austcrnschalen in einem Kochofen so lange zu backen, bis sie eine weiße Färbung wie gebrannter Kalk annehmen. Dann schabt man das Innere der verkalkten Schale mit emem Messer ab, stößt es in einem Mörser noch vollends zu einem Pulver und gibt von diesem Pulver ungefähr soviel, als auf einem silbernen Blerteldollarstuck ausgehäuft werden kann, dem Patienten ein- ' i . , x !- . ern mal oocr zweimal lllgiicy ein. vian kann das Pulver mit etwas warmem Wasser vermischen; noch besser ist es, wenn man es in eine Tasse Thee thut. Dr. Hood gesteht allerdings selber ein, daß dieses einfache Hausmittel nicht ausreicht, um veraltete Fälle von Krebsleiden aller Art zu heilen, doch bleibt er fest bei der Behauptung, daß sich dasselbe bei den Anfängen der Krankheit stet; ausgezeichnet bewährt habe. Frauenrechte t Cngland. Die Geschichtschreiber der Zukunft werden vorausstchtllch so meint i?on doner Eorresvondent eines Berliner Blattes, die Negierunasepoche der Königin Victoria als diejenige Zeit bezeichnen, in welcher die Emancipation des rauengesckleckts ibre aröüten Sieae aefeiert bat. Die englischen Frauen haben als Steuerzahler oas Recht, in allen Munizipalwählen lhre timme abzugeben. Juo? schon sie zur Stunde noch nicht die Befuaniß haben, Mitglieder eines Stadtrathes zu werden, so können sie doch in die Schulbehörde und in die Armenverwaltung gewählt werden, und sie machen

auch von diesem Recht ausgiebiaen Ge brauch. Eine nach der andern haben die englischen Universitäten ihnen die Thore geöffnet. Den verheiratheten Frauen ist vom Parlament das Recht zugestanden worden, ein besonderes Vermögen zu besitzen, über das ihnen absolutes Verfü gungsrecht zusteht. Freilich Kommen die aufgezählten Wohlthaten zumeist, wenn auch keineswegs ausschließlich, den besser situirten Frauen zu gut. Man thäte jedoch Unrecht anzunehmen, daß für die Frauen der untern Klassen nichts gethan worden ist. Im Gegentheil hat das Parlament noch in den letzten Jahren sich mit Gesetzen beschäftigt, welche für die sittliche Hebung des weiblichen Geschlechtes von größter Tragweite sind, und an den Wohlthaten der Staatsschulen sowie d Fabrikgesetzgebuna nehmen beide Geschlechter in gleichem Maße Theil. Allen diesen Siegen auf dem Gebiete der Frauen-Emanipa-tion sind lange und nerft; sehr bittere Kämpfe vorangegangen: an der Agitation haben sich selbstredend die Frauen Englands in erster Linie betheiligt. Ohne diese Theilnahme 'der Frauen wäre der ernelte Erfolg einfach , nicht möglich. gewesen. Ce que fesarne veut, Dieu le veut. Daß jedoch die bestehende Fabrikgesetzgebung der Frauen nicht denjenigen Schutz gibt, ja nicht geben kann, welcher nothwendig ist, darf man aus der Agitation schließen, welche seit etwa zwölf Jahren mit mehr oder weniger Erfolg unter den Arbeiterinnen in London und einigen Provinzialstädten stattfindet. Das Gesetz kann die Arbeitszeit einschrän, ken; es kann das Altersjalr festsetzen, unter welchem kein Mädchen m der Fabrik beschäftigt werden darf. Aber cS ist macht los. die Ausbeutung der Zlrhettennnen

durch die Arbeitgeber zu verhindern, wenn ! in Folge der Eoncurrenz die Löhne herab-

georuai werocn ooer wenn oer Arociismarkt von unbeschäftigten Arbeitskräften überfluthet ist. In solchen Kreisen können die Arbeitcrinnen fich am besten selber helfen; das Beispiel der Männer, deren TradesUnions (Gewerkevercine) den Arbeitgebern gegenüber manchen Triumph aufzu weisen haben, ist von den Frauen in einigen Theilen des Landes mit bedeutendem ! Erfolg nachgeahmt worden. Es sind etwa dreizehn Jahre her, seit die Gründung von Gewerkevereinen für Arbeiterinnen zum ersten Mal von Mrs. Paterson als das einzige Mittel befürwortet wurde, den notorischen Uebelständen in der'industriellen Lage der Frauen abzuhelfen. le war die Tochter emes Schullehrers und arbeitete schon in ihren Müdchenjahren als Sekretärin eines Arbeiterclubs. In dieser Stellung wurde die damalige Miß Smith mit allen hervorragenden Leitern der Arbeiterklasse persönlich bekannt, da alle londoner Clubs mit ihrem Institut rn Verbindung standen ; nach ihrer Verheirathung mit Mr. Paterson, einem Schreiner, der sich durch originelle Denkweise und durch emen edlen und geraden Eharakter auszeichnete, machte sie sich daran, ihren Lieblingsgedanken zu verwirklichen. Sie sah, daß in den Berufsarten der Frauen dasselbe Bedürfniß gegenseitiger Hilfe und Beschützuna vorhanden war, als in denen der Männer; und alle Bestrebungen wohlthätiger Menschenfreunde, den Arbeiterinnen ein besseres Loos zu verschaffen, waren wirkungslos geblieben. Im Jahre 1874 wurde dergestalt von ihr der erjte Gewerkeverein für Frauen gegrundet. Damals war die rechtliche Stellung der Trades:Unions der Männer kaum erjt vom Parlament anerkannt worden. Auch waren die Arbeiter, von denen viele sich über die von Frauen gemachte Conkurrenz beklagten, nicht überall dem von Mrs. Paterfon befürworteten Plan günstig. Allerdings ist diese Bewegung unter den englischen Fabrikarbeiterinnen noch sehr jung und unvollständig, wenn man in Betracht zieht, daß die Zahl derjenigen Frauen, welche selbstständig ihren Unterhalt in Fabriken verdienen, vielleicht eine Million übersteigt. Um das Andenken der vor einigen Monaten zu früh verstorbenen Mrs. Paterson zu eieren, ist der Vorschlag gemacht worden, eme Central Trades Hall" in der ShafteSburn Ave. im Herzen Londons zu errichten, wo die Arbeit der Liga in größcrem Umfange als bisher weitergeführt werden konnte. Etwa 5000 Pfd. sind nöthig, um das Gebäude zu errichten, das hauptsächlich als Versammlungsort benützt werden soll. Die Erhöhung der Löhne ist nicht die einzige und nicht einmal die bedeutendste Folge dieser Bewegung, ihr größter Werth liegt in dem erhöhten Selbstvertrauen, im Gefühl der durch Gegenseitigkeit gestärkten Selbsthilfe, welche einer größern Vereinigung vieler in ahnlicher Arbeit beschäftigten Frauen entspring Vom Jnlande. (Bin hitziger M c n s ch ist Austin McGlenen in Wooster in Ohio. Er hatte die hübsche 22jährige Mathilde Weidrich um einen Kuß gebeten und sie hatte ihm denselben abgeschlagen, denn McGlenen ist Wittwer und Vater dreier Kinder. Der Korb ergrimmte ihn so sehr, daß er seinen Revolver zog und fünf Schüsse auf die Unglückliche abfeuerte, von denen drei trafen, ohne sie je doch lebensgefährlich zu verletzen. Zu Saramac in Michigan wurde unlängst ein junger Mann wegen Trunkenheit verhaftet. Er war verlobt. Als seine Braut Kenntniß von seiner Verhastung erhielt, erklärte sie das Verhältniß für anfgehoben. Der junge Mann hatte nun nichts Eiligeres zu lhun, als die Stadt auf H20,000 Schadenersatz zu verklagen, indem er behauptet, seine VerHaftung sei ungerecht gewesen und habe für ihn den Verlust der Braut zur Folge gehabt.' In Tuscola, dem Hauptorte des Eounty Douglas im' östlichen Jllinois, lief kürzlich ein wüthender Bulle in dem Hofplatze des Farmers James Hogue umher, wandte sich gegen Frau Hogue, die ihn zu verjagen versuchte, und spießte sie zu Tode. Ihr Hilfegeschrei wurde nur von ihren beiden kleinen Kindern vernommen, welche herbeiliefen und Augenzeugen des schrecklichen Todes ihrer Mutter waren. In Lafayettc imStaate Indiana wurde unlängst ein viehischer Mord begangen. Ein Arbeiter NamenS Dan Drew hatte schon vom frühen Morgen an mit seiner Frau gesofsen. John Mackessy, ein Heizer m den stadtifchen Wasserwerken, gesellte sich im Laufe des Vormittags zu ihnen und gab Geld für mehr Bier her. Als Drew einmal wieder fortgegangen war, um neuen Vorrath zu holen, fiel Frau Drew, die völlig betrunken war, auf den Boden, und Mackessy legte sich auf das Bett und schlief ein. Als Drew zurückkehrte, er griff er ein Beil, erschlug Mackessy, xtxkackte ikmdenKovf zu einer unkenntlichen Masse, und trampelte seine Frau zn Tode. Dann schleppte er beide Leichen nach dem Bahndamm der Louisville, New Albany und Chicago - Bahn warf, sie aus die Schienen und entfloh. Später wurde er ergriffen und eingesperrt. . Dre Oklahoma-Abenteurer rüsten sich wieder. Wie aus ArkansaS City i',i KansaS gemeldet wird, versam meln sie sich letzt m Gonda pnngS, einem kleinen Städtchen nordwestlich von ArkansaS City. Sie haben eine Zeitung in ' ihrem Interesse herausgegeben uno verkünden darin ihre Absicht, noch im Laufe dieses Monats von dem unter dem Namen Oklahoma bekannten Landstrich im Indianer-Territorium Besitz zu ergreifen. Man befürchtet keineswegs irgend welche Störungen, da die Abenteurer noch nicht durchweg organisirt sind. Mehrere Compagnien Militär unter dem Commando des Majors Z)oham sind von Fort Riley aus angekommen und an den Grenzen der Stadt derart einquartirt, daß sie zu jeder Zeit in das IndianerTerritorium hinüberkönnen, um die Abenteurer an der Niederlassung in .Okla- ' r u c yoma zu reimn oern. ! Mit d im Dampfer Heela" traf neulick ein s onderbares Brauggr

im Hafen von New ?)ork eln. Eö war dies der 70 Jahre alte Schwede S. Frind, ein großer, knochiger Mann und die 20 Jahre alte Marie Mallanda, welche bald Mntterfreuden entgegensieht. Die Beiden wurden von der Einwänderungs - Behörde am Landen verhindert, trotzden Frind erklärte, er wolle nach Chicago reisen, wo er Marie heirathen und seine Söhne für ihn sorgeu würden; er hatte auch ein Eisenbahnbillet nach jenem Punkte, aber keine Geldmittel im Besitze. Das Mädchen gab an, ebenfalls mittellos zu sein, und fügte hinzu,

daß Frind der Vater ihres zu erwartenden Kindes sei. Wenn dem Paar wirklich das Weiterreisen gestattet wird, so werden die Sohne Frind's, die in Chicago leben. wahrscheinlich sehr erfreut übenden neuen Familienzuwachs sein. MichaelLoche, ein Wirth in Jrvington am Hudson im Staate New Fork, kam vor zehn Jahren von Deutschland nach Amerika und nahm sich vier Zahre spater eme Lebensgefährtin. Durch Fleiß und Sparsamkeit gelang es dem CV s mrr.-L " , Paar, jity ein yuocyes vummcyen zu ersparen. Vor einigen Tagen wurde die Frau des Mannes nicht wenig überrascht, als zwei Kmder ihres Gatten anlangten, welche allein von Deutschland gekommen waren, um den Vater aufzusuchen und ihm die Nachricht zu bringen, daß die Mutter ihnen bald folgen werde. ' Loche genety durch die Ankunft seiner (proßlmge mcht außer Fassung. Er gestand feiner Frau ein, daß er in Deutschland eine andere Lebensgefährtin" sitzen aelassen habe und meinte gutmüthig, er c . c . rr r r r , . ? r k roeroe ole efcyla)ie mu feinen veioen besseren Ehehälften schon in's Reine bringen, wenn nur erst die aus Deutschland käme. Wenn es gilt. Blödsinn über die Ver. Staaten zu schreiben, dann steYen die Zeltungen m Deutschland stets obenan. Es würde jedenfalls nicht schaden, wenn sie auch dem E r n st e des Lebens m Amerika ihre Aufmerksamkeit widmen und daran denken wollten. wie unser Land in kurzer Zeit sich zu einem der mächtigsten Reiche der Welt aufgeschwungen hat, das es nothwendigen Falls mit irgend einem Gegner aufnehmen könnte. Gegen das Kanerntbum streiten jedoch selbst die Götter vergebens. Schreibt da ein sogenanntes Berliner Weltblatt: Der Redacteur einer eitung in Reading (Nordamerika) rückte kürzlich eme Annonce ern, er wollte ei nen guten Hund in Zahlung für ein Iahrcsabonnement seinerZcitung abnehmen." Am nächsten Tage wurden 49 Hunde auf sein Bureau geschickt. Am Tage darauf verbreitete sich die Kunde von dem Anerbieten in der Grafschaft und 400 Farmer sandten per Erpreß je zwei Hunde, außerdem acht Körbe mit jungen Hunden. In öer Zwischenzeit hatte die unselige Annonce ihren Weg in die umliegenden Staaten gefunden, und bevor die Woche zu Ende war, befanden sich mit Stricken angebunden 8000 Köter in dem Hofraum des Zeitungs-Redacteurs. Es waren alle Gattungen vertreten von Bluthunden bis zu Pudeln. Ein paar Hundert bissen ihre Stricke durch und kletterten die Treppen hinauf, schwärmten durch die Gänge, heulten und bellten" vor dem Sanctuarium des Journalisten und schnüffelten unter der Thür, als fühlten sie einen mächtigen Appetit, einen Redacteur zu verspeisen. Und der rathlosc Journalist floh aus dem Fenster, kletterte an der Rinne hinauf tuf den First des Daches und weinte ! Sechs Tage lang wurde keine Zeitung ausgegeben und die Freunde des Journalisten hatten kein anderes Mittel, ihren armen Genossen am Leben zu erhalten, als indem sie ihm sein Essui in einem Ballon aufs Dach hinaufschickten. Schließlich verfiel Jemand auf den Gedanken, ein Faß Arsenik und drei Tonnen Fleisch zu kaufen und die Köter allesammt zu vergiften. Der Redacteur kletterte von seinem erhabenen Standpunkt herab und fand zu seinem Schrecken auf dem Pult seiner Schreibstube eine Rechnung von dem Mayor der Stadt für L000 Dollars, Betrag der localen Hundesteuer zu einem Dollar pro Hund. Der unternehmende Journalist hat es aufgegeben, auf diesem Wege Abonnenten zu gewinnen." Ä'ln zunger Advorar in u c?!cago Namens D. Einhorn, ein Bruder des bekannten Rabbiners Hirsch, wurde kürzlich für wahnsinnig erklärt.' Der junge Mann leidet an der Einbildung, er gehe fortwährend zu Trauungen. In Folge dessen trägt er stets große Blumensträuße bei sich, die er den respectiven Bräuten abgeben will. Außer dieser seltsamen Schrulle ist Einhorn ziemlich geistesgesund. Vom Auslande. D o k t e r ii nicht p r a k t l ; i' re n! Mehr der Noth gehorchend, als dem innern Triebe, cnlschloß sich der junge Mediziner Doktor Walter dem 3!esidenzleben Valet zn sagen und die durcr den Tod des stcinalten Landmedik::: Meyer erledigte Arztstclle in einem klcinen Städtchen des Oberlandes zu übernehmen. Am Ort seiner Bestimmung angelangt, beeilte er sich sofort in füll dress den Honoratioren seine Aufwartung zu machen. Der erste Gang galt natürlich dem Bürgermeister, der ihn mit wichtiger Miene empsing: Also Sik sind der mir so warm empfohlene Herr Doktor Walter, der unsern leider verstorbenen alten Meyer ersetzen soll!" Jawohl, Herr Bürgermeister, und ich hoffe mir Ihr werthes Zutrauen und das Ihrer Einwohner binnen Kurzem zu erwerben." Schön. Und wann wollen Sie, Herr Doktor ansangen?" Ich gedenke unverzüglich, sobald ich mich nur halbwegs eingerichtet, was binnen heute und morgen geschehen dürfte, mit der Praxis zu beginnen." Was?" tönte es auö dem Munde des hochwcifen Stadtrathes dem armen Jünger Aesku lavs entgegen, praktiziren wollen Sie erst hier? Alfo Sie sind noch nicht ganz ausgelernt? Junger Mann ! unsre Stadt ist ein ganz dankbarcü Feld für einen fermenDoktor, aber zum Praktiziren geben wir uns nicht her." Aber entschuldigen Sie, Herr Bürgermeiste?, da ist ein Mißverständniß . . . . " Ach was! Ich wiederhole Ihnen, wenn Sie noch nicht tapfer doktern, ganz ferm kuriren können, dann gehen Sie früher zum Praktiziren auf ein Dorf oder ins Spital!" Sprach's und drehte dem Verblüfften den Rücken. '

A u s London wird o e r K. Z." geschrieben: Um diese Jahreszeit sind die englischen Gerichte gemeiniglich mit Prozessen wegen Bruch des Ehevcrlöbnisses vollauf beschäftigt und man muß es dem schonen Geschlecht lassen, daß es die Männer für das bischen Untreu oft schwer büßen läßt. Was sott aber geschehen, wenn der treulose Geliebte dem Prozeß durch den Tod entgangen ist? Kann er da doch noch Strafe zahlen? Oder sollen seine Eltern für die von dem Erblasser begangene Untreue herhalten? Frau Jsabella 'Finlay, eine Wittwe aus Morpeth, welche die TestamentSvollstrckkcr des Ehirrcy, Melkermeisters und ehemaligen Mayors dieser Stadt, belangte, weil ihr der Erblasser das Ehevrsprechcn gebrochen, hat wenig Aussichzen, daß das Gericht ihr recht geben wird. Der Richter ging von der Ansicht aus, daß sie nur gegen die Testamentsoollstreker vorgehen könne, wenn sie beweisen könne, daß sie pekuniären Schaden erlitten habe. Einen triftigen Grund zurKlage hatte allerdings die Wittwe Elisabetk E. Brown gegen den Kommis Fairhead, der im Weingeschäst der Firma Brand in Walden angestellt, bei ihr Kost und Logis hatte und diesen Umstand sich zu Nutze machte, um ihr die Ehe anzubieten. Da sie aber drei Kinder aus erster Ehe hatte, mißbilligten Fairhead's Eltern das Verlöbniß. das auch abgebrochen wurde.

Daraufhin betrat die in ihren heiligsten Gefühlen beleidigte Schöne den Rechtsweg und verlangte eine Entschädigung von500Lstrl. (10,000 M.), die von den Geschworenen auf 100 Lstrl. ermäßigt wurde. Klägerin Nummer drei war die mit neun Kindern gesegnete, noch recht hübsche vierzigjährige Wittwe Ehilds. welche den gleichhaltrigen Herrn Fred. Arden wegen Bruchs des Eheversprechcns belangte. Beide Leute waren Passagiere auf dem Postdampfer Ruapehu", der im April d. I. aus Neuseeland in der Themse anlangte. Schon auf der Reise hatte Arden der interessanten Wittwe große Aufmerksamkeit gezeigt. Als ein vcrmöglicher Mann und der einzige Sohn eines reichen Farmers konnte er sich über die zahlreiche Familie seiner Angebeteten wohl hinwegsetzen, und kurz vor der Ankunft in London fand ein Verlöbniß mit Ringmechsel statt. Doch war der Vater des Bräutigams der Ansicht, daß sein Sohn einen dummen Streich gemacht hatte, und da3 Verlöbniß wurde abgebrochen ; Herr Arden darf sich glücklich schätzen, mit einer Zahlung von 200 Lstrl. davongekommen zu sein ; die kinderreiche Wittwe hatte 600 Lstrl. Entschädigung verlangt. S u r yararrerlftrunJ es Verhältnisses zwischen Bauern und Gutsbesitzern in Podolien erzählt der Grashdanin" folgenden Fall: In der Nacht zum 26. Juni ttug sich in einem Dorfe des Kreises Brazlaw ein Ereigniß zu, welches für viele Bauernfamilien dieses Dorfes schlimme Folgen nach sich zog. Seit Jahren besteht Feindschaft zwischen einem Großgrundbesitzer und den Bauern des betreffenden Dorfes, bis sie in de erwähnten Nacht einen traurigen Ausgang nahm. Die Bauern hatten wiederholt ihr Vieh auf den Wiesen des Gutsbesivers am Fluß weiden lassen. Nach der Maht aber fuhren sie sogar nächtlicher Welle mit ihren Wagen dorthin und bcluden diese, während die Pferde grasten, mit dem fremden Heu. Die Drohungen des Gutsbesitzers halfen nichts. Am Vorabend des 25. Juni gab der Gutsbesitzcr feinen Leuten Befehl, die Bauern zu fassen. Etwa fünfzig Gutslcute legten sich in Folge dessen in den Hinterhalt. Es kamen richtig einige Vauernwagcn auf die Wiese angefahren 'und etwa 15 Bauern machten sich, nachdem sie die Pferde ausgespannt hatten, an die Arbeit, die Wagen mit Heu zu beladen'. Auf Kommando brachen die Gutsleute nun aus dem Hinterhalt hervor. Den Bauern blic, Angesichts der UebcrmaHt der Angreifer nur schleunige Flucht übrig und sie sprangen in den Fluß, um hinüber zu schwimmen. Man feuerte ihnen eine Gewchrsalve nach und fünf von ihnen wurden zu Tode getroffen. Vier Leichen sind herausgezogen, die fünfte aber nicht gefunden worden. Ein ganz unbctheiligter, auf seinem eigenen angrenzenden Felde schlafender Bauer wurde von den die flüchtenden Bauern vcrfolgcnden Gutsleuten dabei irrthümlicher Weise für einen Mitschuldigen gehalten und dermaßen geprügelt, daß er am nächsten Tage seinen Geist aufgab. Die Schweiß krank heit", von welcher im Augenblick einige Departements in Frankreich heimgesucht werden, wurde im Anfang des 16. Jahrhunderts auch in den Niederlanden wahrgenommen. Das AmstcrdamerHandelsblatt theilt darüber folgende, der Geschichte Amsterdams von Ter Gouw entnommene interessante I Aufzeichnungen mit: Die damaligen j Aerzte nannten die Krankheit mordu , anl!ou3, während das Volk vom englischen Schweiß" sprach ; England wurde , für das Vaterland der Krankheit gehal: i ten, weil sie daselbst schon mehrere Male vor dieser Zeit aufgetreten war. Im Mai 1529 war sie wieder daselbst ausge- . brochen und forderte zahllose Opfer, woI bei zwischen Gesundheit und Tod nur sechs Swnden verliefen. Im Juli desselben Jahres brachte ein englisches Echisf die Krankheit nach Hamburg und c er . je .... t - c von oa ram t aucy in oie lleoerianoe und nach Deutschland und sie verbreitete sich von Danzig bis Köln und Straßbürg ; besonders hestig trat sie in Gelderland, Utrecht, Holland und Brabant auf und forderte namentlich in Antwerpen viele Opfer. In Amsterdam herrschte sie nur zehn Tage und von den 2000 Menschen, die von ihr ergriffen wurden, meistens kräftige Männer zwischen 20 und 40 Jahren, starben etwa 100; ahnlich war das Verhältniß im Haag, wo von 1000 Kranken etwa 80 starben. Ein Amsterdamer Ehronikschreiber theilt hinsichilich der Behandlung der Kranken mit, daß der Kranke, so lange das Schwitzen dauerte, still daliegen mußte und vor .?llc.n nicht schlafen durfte, weshalb ihn die Wächter auch mit allen Kräften wach I imini rnußini, ciui wuui uuy 'wuuuycu , 20 Stunden hintereinander dauerte. . Alsdann wurde der Kranke in die Nähe j eines starken Feuers gekrackt und man - gab ihm warmes Vier und Brot; wäh- ' rend der ersten acht Tage durfte er das . Zimmer nickt verlassen. Von ObrigkeitS ! wegen wuroen damals Betstunden und feierliche Processionen veranstaltet. t . f . i . r tx. ?l fsi &4 i

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