Indiana Tribüne, Volume 10, Number 323, Indianapolis, Marion County, 11 August 1887 — Page 1

.Ä . - .. t MM fir 7 ' V Mip liVWWi 4yV4.Hu W W ÖW ZshrgaRg 10. Osstee : No. 120 Oö Etat QlanD SreHs. NLUNer 323. Jndianapollo, Zndlaoa, Donnerstag, den 11. August 1087.

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NeueS per Telegraph. CBci!ttcull6tcn. Washington. 11. August. Stillenweise Regen, gefolgt von hübschem Wetter.

Entsetzliches Eisenöaßw Vngkück. Ueber hundert Todte und viele Verwundete. Ein ErkursionSzug stürzt durch eine Brücke. S h e l d o n . Jll.. 11. Aug. Ein auö 14 Wagen bestehender EzkurstonSzug von Peoria nach Niagara Fall stürzte durch eine Brücke über dem Vermillion.Fluß. Ein HilfSzug ging von Chicazo ad. Chicago. 11. August. Ein Eicur. stonSzug von Peoria nach Niagara Falls stürzte heute Vormittag bei ChatSvoith. Jll.. durch eine Brücke. Die Zal der Todten betrügt über hundert. Als der Zug von CkatZoortb abgegangen war uns beinahe Piper City auf der Toledo. Ptoria & Warsaa, Bahn erreicht hatte, draü unier ibm eine Brücke zusammen und dir ganze Zug stürzte in den Fluß. Die Wagen fingen durch die Lampen Feuer. Mindesten? hundert Personen fanden ihn Tod. DaS Unglück pzfstte um 4 Uhr heute Merzen. Chicago, 11. August. Der vkrun glückte Zug bestand auS 16 Wagen und zwei Lokomotivtn. Die meisten der Ver unglückten werden wohl aus Peoria fein. Die Wagen liegen in dem Flusse überein andergethürmt und eS ist ein wahres Wunder, daß auch nur ein Einziger ent kam. BiS jktzt wurden 70 Leichen auS den Trümmern hervorgezogen. Im BahnHof zu CiatZwcrlh, in der Tomnhalle und im Schulhause liegen die Verletzten. Ihre Zahl beirZgt mindestens hundert. In Piper City liegen ungefähr 50 Verlebte. Man schöbt die Zahl der Todten aus mindestens Hunde, t. Unter ihnen defin dtt sich Armstrong, der Superintendent der Bahn. Die Wagen fingen Feuer, dasselbe wurde abir bald gelöscht. Ebitorielleö. - In Nochester, N. I. tagt zur Zeit die Union Labor Party. Dieselbe ist zu unterscheiden von der United Labor Party, welche am 17. ds. in Syraeuse tagen wird. Letztere ist Hmry George'S Partei. Die Prohibitionisten sagen : Im Namen Gottes! Der Saloon muß fort !" Ist das nicht ein Bergehen unter Para graph 1999 des StaatsgesetzeS ? DaS selbe lautet : Wer .... schwört, v ersichert oder verflucht im Namen Gottes u. s. w., ist der pn5anity schuldig und soll um 1 bis 3 Dollars bestraft werden. Folgendes Urtheil eines Chicagoer Blattes über die Einwanderungsfrage wird sich Wohl als richtig erweisen : Nuhig Blut !" möchten wir den frei sinnigen Blättern des Landes zurufen, welche sich ganz unnöthiger Weise über das Geschrei gewisser Elemente gegen die Einwanderung aufregen. So lange der Kongreß der getreue und gehorsame Die ner unserer segensreichen Monopole" ist. so lange wird derselbe kein Gesetz gegen die europaische Einwanderung erlassen. Ganz abgesehen davon, daß die großen Corporationen der Einwanderung bedür fen, um mit ihrer Hülfe den Arbeitslohn in amerikanischem Sinne" zu reguli ren", fällt noch ein anderer Umstand schwer in's Gewicht, an dem jeder Ver such, die Einwanderung zu beschranken. cheitern muß. Viele große Eisenbahn und Schiffsgesellschaften, Landgeschäfte und Hunderte von anderen Geschäften müßten die Klappe" zumachen, wenn die Einwanderung plötzlich.' aufhörte. DaS Grundeigenthum, in den Städten nicht minder als auf dem Lande, würde ganz gewaltig im Preise sinken, denn der spe kulative Werth desselben, liegt in dem Glauben an die rapide Vergrößerung der Städte bezw. Ansiedelung im Lande. Ein Einwanderungsverbot würde somit ein allg'meineö Sinken der Werthe" und den Bankerott von Hunderttausenden zur unmittelbaren Folge haben. Und da die große Monopole dadurch . am schwersten betroffen werden würden, so liegt eS auf

der Hand, daß der Congreß wenigstens in dieser Frage gesund" ist. (Clevel. Anzeiger.) Die Geschichte ist im großen Ganzen eine Darstellung der Entwickelung der Menschheit unter fortwährenden unauf hörlichen Kämpfen. Die zu Tage treten den Ursachen dieser Kämpfe lassen sich, ohne auf Genauigkeit Anspruch zu machen, in drei Rubriken theilen :

1. Religiöser Haß und Fanatismus. 2. Eifersucht der Fürsten und Gewalt. haber. 3. Versuche der Befreiung der Volks masien von politischem oder wirthschaftlichem Druck. Eine Erwägung der beiden ersten Ur fachen ist in unserem Lande von keiner be sonderen Wichtigkeit, so weit die Gegenwart in Frage kommt, aber die dritte Ursache besteht und wirkt zur Zeit bei uns in nicht geringerem Maße als sonstwo auf der Erde. Während nun früher Zdiese Ursachen stets zu Revolutionen und wirklichen Krie gen geführt haben, ist jetzt zum ersten Male in der Geschichte beabsichtigt, diesen Kampf vermittelst der Anwendung des Stimmrechts zu führen. Man muß aber nicht glauben, daß die ser Kampf ein sehr leichter ist. Aller dings sollte man glauben, daß die Arbeiter, welche den größten Theil des Volkes bilden, diesen Kampf rasch zu entscheiden im Stande wären, aber es find der Urfachen mannigfache, welche den Kampf zu einem langen, mühevollen, ja sogar zweifelhaften machen. Zum Theil sind diese Ursachen innerhalb der Reihen der Arbeiter selbst zu suchen. DaS bisherige gesellschaftliche System hat gerade nicht für die Verbreitung politischen Verstand nisses unter ihnen gewirkt, dagegen hat das amerikanische politische System die schrecklichste Corruption in ihre Reihen getragen. Eine der traurigsten und zugleich schändlichsten Ursachen aber, welche den Kampf erschweren und den Erfolg desselben sür die Arbeiter zu einem zweifelhaf ten machen, ist der Wahlschwindel und der Wahlbetrug. In Chlcago sind vor mehreren Jahren die Arbeiter um den Erfolg bei der Wahl vollständig betrogen worden, in Cincin nati hat man den Arbeitern eine Vertretung be'. der Wahlbehörde verweigert, wahrscheinlich, um sie gelegentlich betrügen zu können. Wird doch behauptet. daß sie dort das letzte Mal gesiegt hätten. wenn man sie nicht betrogen hätte. WaS Wahlbetrüger leisten und wie sie straflos ausgehen, davon haben wir in Indianapolis Beweis genug gehabt, und wenn es auch nicht die Arbeiter dies m a l betraf, so kann es sie doch ein ander Mal betreffen. Solche Ungeheuerlichkeiten können aber nur die eine Wirkung haben, das Stimm und Wahlrecht in Mißkredit zu bringen, und zu Handlungen der Verzweiflung, der Gewalt zu führen. An solchen ist dann Niemand schuld, als Diejenigen, welche die friedlichen Versuche des Volkes, seine Lage zu verbessern, durch Betrug und Fälschung zu vereiteln bestrebt sind. Leider werden solche Lumpe von einer feilen, fanatischen Parteipreffe noch in Schutz genommen, von einer Presse, welche den Parteierfolg höher schätzt, als Recht und Gewissenhaftigkeit. Solche Exemplare haben wir in unserer Stadt im Sentinel" und im Telegraph", wobei wir allerdings gestehen müssen. daß in dieser Richtung der Sentinel" seinem College weit über" ist. - Eine solche Preffe ist der schlimmste Feind aller freien Volksbestrebungen, zu mal da sie nicht den Muth besitzt, offen solche Bestrebungen anzufeinden, son dern im Gewände erheuchelter Freund schaft auftritt und die alte Corruption unterstützt. Darum ist Aufklärung über die allge' meine Lage und die Gesinnung der gegne rischen Pceffe von großer Wichtigkeit. Draytnat)ril)ten. Ein ttohlengrüber. Krawall. WilkeSbare. Pa. 10 Aug 50 streikende Kohlenzräber der .Alden Coal Co.', in der Nähe dieser Stadt, machten gestern einen Angriff aus 30 .ScabS. welche an ihrer Ct'lle arbeiteten. Viele Frauen bltheiligten stch ebenfalls an der Schlägerei. Die .ScabS" Michae Christ und Jacob Horton wurden tödtlich vervundit. Ihre Angreifer 'Andrew - ' - t - - M V. " ? spuom, nvre lewarr uns J0YN vto ncf RovSki, wurden heute früh verhaftet

Die Männer waren mit Sttintn und

Pistolen, und die Frauen mit .Zaun riegeln- auf die .ScadS loSgegangen. Im Ganzen wurden auf beiden Seiten 16 Personen verwundet, indeß werden nur die 2 Obengenannten an ihren Verletzun gen sterben. Sozialistische Müssender. sammlung. New York, 10. Aug. Die von der Sozialistischen Arbeiter Partei nach Webster Hall No. 121 Ost ll. Straße, einberufene Massenversammlung gestal tete sich zu einer gewaltigen Demonstration gegen die bekannte Ausschließung der Sozialisttg durch die Vertrettr der Vereinigten Arbeiter Partei. Schon lange vor acht Uhr hatte sich der gträu mige Saal unter den Klängen der von der Progressise-Union No. 1 gestellten Musik gefüllt und als die Verhandlungen begannen, war die Halle von einer dichten und kompakten Menge angefüllt und kein einziger .Stehplatz- mehr übrig. Als Redner traten aus: S. E. Schewitsch. Walter Vrooman, Alexander JoneS und Robert HirtZfl. Folgende Resolutionen wurden passtet : JnErwägung.daßdaSCounty.Co mite entschieden hat. daß die Sozialistische Arbeit?rPartki eine politische Partei sei. und daß kein Mitglied derselben Mitglied der Aereinigt'n Arbeiter Partei sein könne, und I n E r w ä g u n g. daß S eine bekannte Thatsache ist. dak die Sozialistische Ar beittr.Pariei als solche keine politische Partei ist. sondern eine Gesellschaft für die ökonomische Erziehung der arbeitenden Klassen zur Verbcsserung der gegenwär tigen Lage der Arbiter und In Erw Sauna, daß diese Gesell schast. alS KSkperfcha't und ihre einzelnen Mitglieder sehr thSt-g waren bei der Or ganisotion der U. L. P., unter dem Ein druck, daß eS eine wahre Arbeiterportei sei, die aus politischem Wege die Forderungen der Arbeiter trjDingen will; und In Erwägung, daß die oben er währte Entscheidung dc8 County-Gene eal'ComiteS eine f-llsche Auslegung der Konstitution und eine Verletzung ihres Geiste ist, mit der Abstcht. von der U. L. P. eine große ünifil ehrlicher und treuer Lohnarbeiter auSzuftoßen und zu belei digrn, deshalb sei Beschlossen, 1 . daß wir die vor hin bezeichnete Entscheidung bedauern und gegen dieselbe protestiren. 2 . daß wir diese Entscheidung alS daS Resultat deZ tSZmilligen Geschreies der käuflichen und unwissenden Presse und der Intriguen der P.rteiPolitiker be trachten, welche dadurch, daß sie daS ehr lichste, arbeitsamste und wachsamste Ele ment auS dir Arbeiterbewegung. auS der Vereinigten Arbeiterpattei zu entfernen suchen, die Kontrolle über dieselbe zu er ringen hoffen, 3., daß wir mit Schreck n wahrneh men, wie man versucht, die ganze Be wegung zu verkleinern und zu corrumpi ren. 4., daß wir die Masten der vereinig ten und organisirten Ardeiter auffordern. einen mächtigen Protest gegen die fla geante Verletzung deö Geiste der Brüdirlichkeit der Arbeiter zu erheben und ihre Delegaten zu instruiern, den 53ersttzenden und die Delegaten des County General.EomiteS zu einem sofortigen Widerruf ihrer übereilten Handlung zu veranlassen. Diese Resolutionen wurden einstimmig angenommen. Ein Brief von Henry George wurde verlesen, in welchem derselbe sein Nicht erscheinen entschuldigte, ta er zum Dele gaten zur Convention in Syrocuse gewählt worden sei und e deshalb sür ihn verfrüht sein würde, wenn er vorher über Dinge spräche, die erst dort ditkutirt werden sollten. Der Name George'S wurde mit Klatschen und Zischen entgegen ge nommen. K. d L. o s H o n o r. : E v a n S v i l l e . 10. Aug. Folgende Beamte wurden von der Großloge sür da? nächste Jahr gewählt : G. H. Goodfroy von New Albany. Grand Protektor; JameS R. Robinson von North Vernon. Vice G. P ; A. S.Lane von VincenneS. Sekretär; I. Miller von Teere Haute, Schatzmeistix. Ein U n g l'ü ck f a l l. St. Loui. 10. Aug. Heute Morgen stürzten die Mamra des ausgebrannten Lagerhauses von Bishop & Spear ein und schlugen einen Theil des Grocery geschäftig von Alkire & Co. zusammen. Mehrere Feuerwehrleute wurden unter den Trümmern begraben und zwei wurden bereit alS Leichen hervorgezogen. Sozialistischer Sieg. Chicago, 10. Aug. Diftrikt-As-sembly No. 24 wählte heute Delegaten für die KnightS os Labor. Convention in. MinneapoliS. Ein hestlgerampsand statt zwischen den Soziatiften und den Conservativen. Erstere siegten und wähl.

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ten Robkrt Nelson. George Schilling. CbaileS Seid urd Jack Mahoney als Delegaten. Union Laboe Party in New York. Rochester. R. P.. 10. Aug. Jame Abbott von Elmira rief heute die Staat? convention der Union Labor Pa ty zur Ordnung. 131 Delegaten sind anwe. send. Die meisten sind auS New York. Brooklyn und Umgegend. Nachdem einige Reden gehalten worden waren, vektagte stch die Convention bis morgen früh zehn Ur. Wie eS möglich wurde. Chicago, 10. August. ES war keine leichte Sache, die Boodler zu überführen. Drei Freunde der Gauner va ren schon in dlr Jury hineingeschmugelt. und nur durch den Verrath eines der An geklagten, eines gewissen Klehm, gelang die Beseitigung dieser drei Helfershelfer Klehm war vom StaatSanwalt gkradezu gemiltdet worden, um seine Milange klagten zu verrathen. Dieser Gauner mit dem deutschen Namen, der fast noch verächtlicher erscheint, als seine spitzbü. bischen Collegen, gab dem Slaatöanwalt geheime Winke, wenn die Gauner einen oder den anderen ihrer Freunde in die Jury zu schmuggeln trachteten. Nur durch diese Gegenmine war eS der Staatsanwaltschaft möglich, zwölf Männer zusammenzubringen, von denen man eil gerechtes Uriheil erwarten konnte. Aber als die Geschworenen abstimmten, standen sie doch elf gegen einen. Dieser eine behauptete, die Angeklagten könnten nicht mit Zuchthausstrafe bedacht werden. Ihr Verbrechen sei zu geringfügig. Die elf anderen mußten diesem einen schließlich zu Willen sein und so kam endlich daS milde Verdilt zu Stande, welches vier Gauner nur zur Zahlung von je $1000 und sieben andere zu 2 Jahre Zuchthaus vermtheilte. Ver Kadei. Dänemark und Deuschland. Copenh agen, 10. Aug. ES wird halbamtlich mitgetheilt, daß die kürzlichen Artikel in der deutschen Presse, in welchen Dänemark Rachepläne gegen Deutsch land unterschoben wurden (anläßlich der Befestigung von Copenhagen) beim dänischen Ministerium Erstaunen hervorgerufen haben. Die Minister erklären, man wisse allgemein, daß die Errichtung von FortS in und um Copenhagen keinen andern Zweck habe, als die Wahrung der Neutralität Dänemarks, und die Regie, rung sei entschlossen, unter keinen Um ständen daS Werk aufzugeben. Die bulgarische Frage. Wien, 10. Aug. Herr Natchewisch, der bulgarische Minister des Auswärtigen ist mit dem neuerwählten Fürsten für Bulgarien, dem Prinzen Ferdinand, dort hin abgegangen. ES wird osftziell bekannt gemacht, daß Prinz Ferdinand die Erlaubniß erhalten habe, auS der östeirelchischen Armee auSzutrtten. An der Wiener und an der Berliner Börse erfolgte gestern eineZAbschwächung der Kurse, die durch die Abreise deS Prinzen Ferdinand von Coburg nach Bulgarien veranlaßt wurde. Prinz Ferdinand begiedt stch zunächst nach Turnseverin. Dort wird er stch nach Widdin einschiffen. In Widdin wird er sein Programm entwickeln und dieGründe auteinandersetzen. weShald er im Widerspruch zu Rußland handelt. London. 10. August. ES wird berichtet, die Verzögerung der Abreise Fer. dinandö nach Bulgarien habe darin ihren Grund gehabt, daß man in Trrnseverin eine Verschwörung entdeckt habe, Ferdinand zu ermorden. . ... ' :E .n .w a rm e r E m p f a n g' - Dublin, 10. Aug. In Knocklade, Grasschaft Antrim, sollte heute die Päch-

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