Indiana Tribüne, Volume 10, Number 322, Indianapolis, Marion County, 10 August 1887 — Page 3
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Zu schlau.
Ein Lebensbild aus dem Morgeulande. 0B Emil udd. (Fortsesung.) Zehntes Capitel. Pünktlich um 9 Uhr am folgenden Morgen trafen Nenard und van Kerke bei Älain ein : um 9'i waren sie im Zollamt. Sie fanden einen Complez von Schuppen und Vureaur, in denen vorläufig einige hundert Lastträger die Alleinherrschaft zu haben schienen. Alain fragte die Leute nach dem Raume, in welchem die zu verkaufenden Waaren liegen; man zeigte ihm einen saalähn lichen Verschlag, aber die Thür dessel ben war noch verschlossen. Sie warte ten also, und zwar bis gegen 10j Uhr. Da erschien der Beamte, öffnete das Vorlegeschloß der Tbür . und ließ die drei Herren ein. Sie hätten kaum vier Schritte in den Raum hinein gemacht, als van Kerke und Nenard gleichzeitig auf eine Kiste mit baumwollenen Müt zen aufmerksam wurden, die am Boden stand und deren Inhalt über den Rand hervorquoll. Der Geheimpolizist gab Alain einen Wink, und dieser zog den Zollbeamten in's Gespräch: Woher haben Sie die Masse von Schlafmützen? Vor acht Tagen beschlagnahmt, gab der zur Antwort ... Van Kerke bückte sich, 'zitternd vor Eifer, um das Holz zu untersuchen. Das ist meine Kiste nicht, flüsterte er. Diese ier ist etwas höher und daS Holz it schlechter. Ich möchte den Deckel sehen, ich bin überzeugt, daß er nicht un sere Marke trägt Aber der Deckel war 'nicht da. Der Beamte erklärte : Ja, der Deckel wird wohl zerschlagen und seine Trümmer werden unter den Abfall gewandert sein. Ist der Abfall zuganglich? ließ Re nard fragen. Zersplitterte Hölzer und dergleichen werden meistens in einen Winkel ge worfen und dann von den Lastträgern zum Heizen u, s. w. verbraucht Da wir jetzt im Winter sind, bleibt das Holz nicht lange liegen, meinte der Be amte; wenn Sie aber die Kiste kaufen wollen, so kann ich Ihnen rasch einen Deckel zurechtmachen lassen. Lassen Sie schauen, ob wir vielleicht die Trummer des ursprünglichen Deckels noch finden, sagte Alain suf einen Wink Renards. zLer Beamte war einverstanden, und man ging zum .Abfallwinkel. Da lag noch ein Haufen von allerlei Holz trümmern. Nenard flüsterte dem Com mis zu : Strengen Sie Ihre Aufmerksamkeit auf's Äußerste an und sehen Sie zu, ob Sie elne Spur von der Kiste m. ?.Rr.M sehen, womöglich die Marke selbst. Dann wühlte er in dem Haufen, und zwar so, daß cr ihn möglichst durchein ander warf. Es fand sich grade kein Deckel von passender Größe, und als der Geheimpolizist wieder aufblickte, sah er van Kerke leise den Kopf schüt tcln. Es ist gut, ließ er durch Alain sagen, wollen Sie einen Deckel zusammenschlagen lassen? Wir kommen morgen oder übermorgen wieder und kaufen, wenn auch nicht Alles, so doch wenigstens die Hälfte. Damit wandten sie sich, um zu gehen. Ein schwärzlicher Grieche im blauen Kittel stand hinter ihnen und schaute mit mißtrauischem Ausdruck auf sie ; sie kümmerten sich nicht um ihn und gingen von dannen. Als sie draußen waren, fragte Renard eindringlich: Herr van Kerke, sind Sie ganz sicher, daß die Kiste nicht die Ihrige war? Ja, sagte der. Commis, sie war entschieden höher als die meinige und weNiger gut gehobelt ; sie fühlte sich beim Betasten auch etwas rauh an, während die meinige ganz glatt war. Und Sie haben unter den Trümmern keine Spur gesehen? Nichts von der Marke M. P. 605 : ein versprengtes Brettchen könnte ich natürlich übersehen haben, aber selbst das ist mir unwahrscheinlich, denn was da lag, war meistens ganz rauh. Gut Ich werde also vorläufig auf der Annahme fußen, daß die Kiste, welche aus der Amtsstube deö Directors kam, nicht diejenige ist, die Sie mitae bracht haben. Dann ist aber auch wahr, scheinlich, daß der Beamte, welcher Jh ren Schmuggler absing, nichts anderes beschlagnahmt hat, als die dort vor handenen baumwollenen Mützen. Denn einige Directoren und Secretäre möaen wohl je zehn Kilo Spitzen stehlen, aber sie lajsen die Kiste stehen und tragen nicht eine andere Kiste von 50 Kilo Gewicht in die Amtsstube. Das wäre zu unbequem und die Untergebenen dürf ten ihre Glossen darüber machen. Van Kerke zeigte wieder Neigung, tu nen Luftsprung zu thun. Der Geheim Polizist aber sagte: - Junger Mann, wenn Sie jedesmal hüpfen wollen, so oft Ihnen eine Spur klar wird, dürften Sie sich oft vergeblich anstrengen. Bleiben Sie hübsch ruhig und vcrsparen Sie Ihre Muskel thätigkeit für den Augenblick, wo wir etwas Bestimmtes haoen. Einstweilen wissen wir, oder setzen voraus, daß Ihre Spitze nicht im Zollamt gestohlen wor den sind. Daraus entspringen zwei neue Fragen: erstens, wo sind die Spit zen wirklich gestohlen worden, und zweitens, woher kommen diese famosen Schlafmützen? Warten wir, bis die Antwort aus Odessa kommt; dann wird vielleicht schon eine der beiden anfgeklärt sein. - Inzwischen waren sie in die Nähe einer Nachenstation gekommen und Renard sragte den Eommis: Würden Sie den Platz, wo Ihr Schmuggler zum ersten Mal verschwunden ist, wiederfinden können? Nur sehr unbestimmt, wabrsckeinlick gar nicht; denn der Abend des 17. war recht . dunkel, ich selbst war nicht im Hafen, orientin und dachte nicht an tovoaraphilche AMaLrungenz. ujj5
dem werden die Scytsse woy: anocrs uegen als damals. Einerlei, wir wollen versuchen, ob eine Spur zu finden ist. Die Drei stiegen in einen Nachen und ließen sich an die Stelle rudern, wo die Association" vor einigen Tagen gelegen hatte der griechische Schisfer kannte dieselbe, und auf die Hafenkünde solcher Leute kann man sich zicmlich sicher verlassen. Ais der Fährmann sagte: Hier war es, ließ Nenard das Fahrzeug nach der Brücke hin wenden und wies den Commis an,-die Entfernung zu schätzen, in der Jani zum ersten Mal hinter den Schleppdampfern - verschwunden war. Es fand sich, daß an der von van Kerke bezeichneten Stelle noch ein hal bes Dutzend Schlepper lagen. Wieweit von hier lagen die Segelschiffe ? fragte Renard weiter. 150, höchstens 200 Schritte, eher we niger,' weil ich die Entfernung in der Dunkelheit wahrscheinlich überschätzt habe. Also halb rechts, commandirte Re nard, und die Barke schlug die angegebene Richtung- ein. Der Geheimpolizist ließ nach 150 Schritten Halt machen, zog sein Taschenbuch heraus und zeichnete eine Skizze des Ufers hinein; dann ließ er sich langsam zu der Kahnstation rudern, wo Garabed und van Kerke ihre Na chen gewechselt hatten bis dahin waren ungefähr 500 Schritte. Unterwegs vervollständigte er seine Skizze; dann sagte er: . Das genügt vorläufig; eine genaue Untersuchung deö Ufers dürfen wir einstweilen nicht vornehmen, wenigstens nicht bei Tage. Hier sind wir jetzt fertig. Herr van Kerke, wo wohnen Ihre Armenier und wo haben sie ihre Bureaur ? Van Kerke gab die Adresse Kirkov Effendis. Das ist weit von hier, meinte Re nard; hat nicht vielleicht der jüngere, wie hieß er doch, Garabed glaube ich, ein ei genes Bureau? Ich glaube, ja, lautete die Antwort Und der Geheimpolizist sagte: Gut, ich werde das schon besorgen. Damit trennten sich die Verbündeten und sahen einander nicht eher wieder, als am folgenden Abend, wo Stell dichein bei Alain war. Nenard ließ ziemlich lange auf sich warten; als er aber kam, lag ein Ausdruck der Vefrie digung auf seinem Gesicht. Jetzt haben wir schon solide Anhalts punkte, sagte cr. Sehen Sie, was der Consul aus Odessa tclegraphirt: Lade meiste? erklärt, er habe beide Kisten an den ihm bezeichneten Mann abgeliefert, der zu der Bande Nyktopulos gehört; weiter wisse er nichts. Nun, sagte Alain, das ist doch nicht viel! Doch, antwortete der Geheimpolizist. das ist sehr viel; da steht beide. Kisten". Der Schmuggler hat also zwei Kisten abgeholt; die eine war die uns rige, die andere war jene Kiste voll Schlafmützen, welche er in die Hände der Häscher gelangen ließ. Wissen Sie jetzt, wo unsere Spitzen geblieben sind? Er wartete die Antwort mcht ab, son dern fuhr fort: Der Schmuggler hat sie yestohlcn. Er hat erst unsere Kiste beiseite gebracht, dann ist er zurückgefahren, hat die zweite Kiste geholt darum blieb er so lange aus und mit der zweiten Kiste wurde er abgefangen. Und nun schauen Sie ein mal her : da liegt einer der besseren Stadtpläne von Konstantinopel; hier ist meine Zeichnung ; die Umrisse des Ufers stimmen nahezu überein; da, wo ich'den Punkt gemacht habe, liegt die Stelle, an der Ihr Schmuggler zum ersten Male verschwand z und da, auf dem Lande, wo der zweite Punkt steht, nicht 50 Schritte vom ersten entfernt, da liegt das Bureau Ihres Herrn Garabed Spe culatian. Nun bedenken Sie : nach der Aussage dieses Herrn haben die Schmuggler nicht gewußt, was Ihre Kiste enthielt. Ist das wahr, so hatte kein Schmuggler ein Interesse daran, sie zu stehlen, wohl aber der Herr Speculatian und sein Schwiegervater ; ist es nicht wahr, so ha ben die beiden Armenier gelogen und stehen mit dem Schmuggler im Bunde. Ergebniß': in jedem Falle ist es wahr scheinlich, daß Ihre Kiste den Weg in das Bureau Speculatians genommen hat. Vielleicht verstehen Sie jetzt auch, Herr van Kerke, warum Ihr Garabed Effendi sich mit Ihnen in ein Boot setzte, von dessen Schwere und Langsamkeit Sie im Voraus keine Abstellung hatten, er aber wohl! Van Kerke stieß einen unarticulirten Ton aus und machte eine Geberde, als ob er einem imaginären Opfer den Hals umdrehte. Diesmal ließ Renard ihn gewähren, denn er glaubte selbst seinem Ziele schon nahe gekommen zu sein. Elftes Capitel. Renard hatte sich dem belgischen Ge sandten vorgestellt, den Inhalt seiner Sendung bekannt gegeben und für sich und seinen Schützlina die Erlaubniß ausgewirkt, an Festlichkeiten, Abendge sellschaften und Bällen theilzunehmen. Nachdem der Gesandte sich vergewis sert, daß es sich nicht um Spionage ge gen seine Gäste selbst handelte, erklärteer sich bereit, sie einzuladen. Die Gelegenheit fand sich bald; an einem der nächsten Abende betrat van Kerke zum ersten Male den Parkettbo den eines Gesandtschaftsgebäudes. Im Anfang war er verschüchtert, dienerte beim Eintritt nach allen Richtungen und hätte am liebsten vermieden, der Dame vom Hause seinen Gruß darzu bringen; aber Renard stand hinter ibm, gab ihm einen Rückhalt und lehrte ihn, sich nicht auffallend zu machen. Dann stand er scheu in den Ecken herum. Endlich machte er die Entdeckung, daß zwei junge Prinzen, die vor ihm ziem lich laut mit einer Dame verkehrten, nicht eben viel geistreiche Dinge sag ten, als er selbst mit seinem Commisverstand hätte leisten können; das gab ihm einigen Muth. Er stand noch im mer herum, aber unbefangener. So machte er seine Schule durch; dem er sten Abend folgten andere, und er lernte allmählich , sich mit einer gewissen Frei beit zu bewegen, zum Vortheil seiner tteren socialen .telluna blich.
als er nach BrüZstl zurückgcleyrt war, das Orakel ds guten Tones unter seinen Berufsgenossen , aber ohne Ergebniß für seinen eigentlichen weck; von seinen Spitzen bekam er nichts zu sehen. Nenard überließ ihn feiner Aufgabe und machte sich selbst an die schwierige Aufgabe, dem Diebe näher zu treten. Er ging am folgenden Tage wieder auf das Zollamt, nahm Alain als Dolmetscher mit, suchte den Beamten, der ihm die Schlafmützen vorgezeigt hatte, und fragte: ' Haben Sie den Deckel zur Kiste gefunden ?.: , Nein, sagte der Beamte, aber ich habe Ihnen emen andern zusammenschlagen lassen; wenn Sie wollen, ist die Sendung bereit zum ' Transport. Ich will die Hälfte nehmen, sprach Renard, besprach den Preis und gav den Auftrag, ihm seinen Antheil in den Gasthof zu schicken. Während die Förmlichkeitm erledigt wurden, setzte er das Gespräch mit den Beamten fort. Woher haben Sie diese Masse von Mützen, sagten Sie nicht, sie seien beschlag nahmt? Jawohl, im Anfang der vorigen Woche. Wer hat Ihnen denn die Ladung in die Hände gejagt ? Die ist doch kaum des Schmuggelns werth. Ja, sagte der Beamte arglos, es war auch eine merkwürdige Sache. Uns war die Anzeige gemacht, daß wnthvolleSei denstofte geschmuggelt werden sollten; Wir faßten den Schmuggler ab und fan den dieses Zeug da. Was haben Sie denn mit demSchmuggler angefangen? Der hat den Augenblick des Ausla dens, wo alles auf die Kiste acht gab, benutzt um durchzugehen, und unsere Leute haben ihn trotz aller Mühe nicht einholen können. Grade als sie ihn Zwischen zwei Feuern hatten, verschwand er auf räthselhafte Weise. Hm, sagte Renard für sich, da verschwindet er schon zum zweiten Male; ich möchte doch wissen, wo das gewesen ist. Aber fragen wir erst weiter. Haben Sie denn gar nichts anders gefangen als diese Kiste? Rein, erwiderte der Beamte. Das war wohl recht ärgerlich, daß Sie sich vergeblich bemüht hatten ? Freilich, der Herr Director hat nicht übel gescholten und der Achmed Effendi hat einen tüchtigen Wischer bekommen; aber was konnte er dafür? Es war am Ende nicht seine Schuld, daß man ihn falsch berichtet hatte. In diesem Augenblick klang es neben den Dreien wie das Knarren eines Stiefels; Renard schaute sich um und erblickte einen schwärzlichen Grie chen in blauem Kittel, der zurücktrat, als ob er gelauscht hätte. Die Phy siognomie siel seinem geübten Gedächt niß auf; es war derselbe Mann, der vor drei Tagen zugeschen hatte, als sie in den Holztrümmern suchten. Er gab Alain einen Wink und der fragte : Wer ist das: Hm, irgend ein Grieche, sagte der Be amte. Keiner von Ihren Beamten? Nein, es kommen ja alle möglichen Leute her. Renard und Alain verabschiedeten sich und gingen. Der erstere sagte zu seinem Begleiter: Ich habe noch eine Bitte an Sie. Gehen Sie heute Abend u eben diesem Beamten, mit dem wir jetzt gesprochen haben, und theilen Sie ihm im Ver trauen mit, ich sei bestohlen worden, und zwar vermuthlich von demselben Schmuggler, der seinen Leuten auf so räthselhafte Weise entkommen ist. Bitten Sie ihn, uns außerhalb der Dienst zeit zwei von den Zollwächtern zu leihen, die bei der Verfolgung waren, und stel len Sie ein gutes Trinkgeld in Aus ficht; ich möchte mich von den Leuten an die Stelle rudern lassen, wo sie den Schmuggler verloren haben. Ich selbst will nicht wieder hierher gehen, weil es mir vorkommt, als ob der Grieche, der sich da herumtreibt, uns nachginge: merkwürdig ist jedenfalls, daß er sich heute ebenso wie letzthin als Lauscher zu unserer Verhandlung heranschleicht. Vorläufig will ich diesem Burschen ein wenig nächschauen. Und nun bitte, kaufen Sie mir einen Fez, meinen Hut kennt er wahrscheinlich schon von wei tem. Das geschah, Alain versprach, die Zollwächtcr zu besorgen, und ging nach Hause. Kaum war er fort, so sah Renard schon die breitschultrige Gestalt des Blaukittels von der Zollstätte herkom men. Er drückte sich m eine Seiten aasse, ließ den Mann vorbeigeben und folgte ihm aus größerer Entfernung, bis er ihn nahe der Brücke in ein Haus eintreten sah. Die Lage dieses Hauses notirte er sich vnd ging in seinen Gast Hof. Dort kam am Nachmittage die Kiste, die er am Morgen gekauft hatte, an und gewährte ihm eine angenehme Ueber raschung. Als er sie auspackte, zeigte sich, dajj zwei von den Brettern, aus denen ihr Boden bestand, beschrieben waren: encoutagernent de l'usage des bonnets und nvera waren deutlich zu lesen. Man hatte offenbar die Bretter einer alten, adresfirten Kiste umgedreht, um die neue daraus zu verfertigen. Er telegraphirte augenblicklich an die Polizeidirection von Antwerpen : Giebt es in Ihrer Stadt ein Etablissement irgendwelcher Art pour l'usage les bonnets en coton, so bitte ich ' nachzuforschen, ob in letzter Zeit, vermuthlich am 5. Februar, eine Sen
dung von 4- bis 500 Mützen zu Schiffe nach Konstantinopel, gegangen ist; in dem Falle möchte ich . den Namen deö Besteller's wissen." Am andern Morgen kam die Ant Wort:' Specüla'tion." Nun war er seiner Sache sicher und wußte, daß der Diebstahl lange voraus geplant war. Auch Alain kam mit seinen beiden Sollwächtern. Man stieg zusammen in einen Nachen 'und forderte die Zoll Wächter auf, die Stelle anzugeben, wo der OörnuLaler veriöwunden sei. fetudj
verfolgt hätten. Als die beiden erklärten hier war es," zog Renard seinen Stadtplan hervor; er brauchte keinen neuen Punkt zu notiren, es war sehr nahe der alten Stelle, die auch van Kerke bezeichnet hatte. Also liegt der SchlupfWinkel des Spitzbuben in nächster Nahe, sprach er für sich ; jetzt handelt es sich darum, ihn zu finden. Noch am Abende nahm er ein Boot und ließ ficb an der Häuserreihe, die den Hafcn begrenzte, entlang fahren, aber vergeblich ; cr entdeckte nichts. Am andern Morgen hatte er eine längere Unterredung mit seinem Generalconsul; der letztere war dafür, die Armenier unmittelbar anzugreifen, und beide überlegten, mit wem anzufangen sei. Sie einigten sich schließlich dahin, daß sie zu Speculation gehen wollten; denn, meinten sie, er ist der jüngere von beiden und er hat weniger virtuos geheuchelt, also wird er leichter einzuschüchtern sein. Auf Grund dieser Er wägungen begaben sie sich zu Garabed. . Aber sie erlebten eine glänzende Niederlage. Garabed hatte eben seine Ver kaufsangeleenheit beendigt; er wußte, daß das gestohlene Gut für die Franken unerreichbar sei, er kannte den Vor theil der Lage, welche jenen verbot, die Gerichte anzurufen, also wapvnete er sich mit maßloser Unverschämtheit und verweigerte alles Eingehen auf ihre Auscinandersetzung. Vergeblich wies ihm Nenard nach, daß statt der Spitzenkiste eine andere untergeschoben worden sei, vergeblich zeigte cr ihm das Antwerpener Tele gramm, welches bewies, daß er, Speculatian, die untergeschobene Kiste habe kommen lassen, daß er also der Urheber des Unterschleifs sei; der Armenier erklärte einfach : Ein Telegramm beweist nichts, denn es hat keine authentische Unterschrift;
das kann irgend ein anderer an meiner Stelle abgeschickt haben; wollen ie mich selbst anzweifeln, so verweigere ich jede Auskunft. Auf diesen Schlußsatz kam er immer wieder zurück, und die belgischen Veamten blieben dem gegenüber vhnmächtig. Ingrimmig, aber geschlagen muß ten sie abziehen. Der Consul war so unmuthig, daß er seine Abficht erklärte, den Proceß einzuleiten, blos um die Schurkeu bestraft zu sehen, und wenn van Kerkes ganze Ladung darüber verloren ginge; aber der Geheimpolizist beruhigte ihn und meinte : Wir werden sie doch noch fassen; zum Verklagen ist es noch Zeit, wenn alles andere versagt. Drei Tage später blitzte ihm eine große Hoffnung auf. Van Kerke kam athem los zu ihm hereingestürzt. Ich habe eine von meinen Spitzen gesehen ! Was, wo? fragte Renard. Sie wissen, wir sind mitten im Fa 'tenmonat Ramasan ; am 15. desselben indet die Hyrka-i-scherif, die Ceremonie des Prophctenmantels statt. Alain hat mich hingeführt. Es war ein großartig feierlicher ' Zug. ' Sultan Abdul-Aziz saß aus seinem Throne, die Minister und Großen des Reiches desilirten bei ihm vorüber, tief gebückt, er grüßte sie nicht, er winkte nur mit den Augen; blos einen zeichnete er aus, es war Fuad Pascha; den winkte er zu sich heran und sprach einige Worte mit ihm; der Minister verließ seine qcbückte Stelluna .nicht, aber cr antwortete, und er muß wohl einen Witz gemacht haben, denn Se. Majestät lachte. Dies Intermezzo erregte allgemeines Aufsehen, die Zuschauer auf den Tribünrn drängten nach vorn; unter ihnen fanden sich türkische Damen hinter einem dünnen vergolde-'ten-Gitter. Auch die drängten, eine von ihnen wurde so eingeklemmt, daß ihr Mantel sich zurückschob, sie stand einen Augenblick frei da ich sah neugierig hin und bemerkte, daß sie mit einer meinen schönsten Spitzen geschmückt war. Ich bin hinausgestürzt Alain blieb zurück, um zu sehen, was aus ihr würde, bin gerannt, gefahren so schnell ich konnte, um es Ihnen mitzutheilen. Und jetzt? - Jetzt müssen wir abwarten, ob Alain etwas Näheres erfährt, sagte Nenard. lssorttekuna sAlat.) C. PINGPAM'S deutsche Buch - Handlung ! - ?o. 7 Cito Tttabamastr. Bücher aller Sprachen. Neue und gebrauchte Bücher. Niederlage sozialistischer Werke und Flug schriften. Anstreicher Arbeiten namentlich Contrakte zum Anstreichen von Häusern werden aus'S Schönste ausgeführt von CABL HOFMANN, 136 Madifon Ave. t3 Preise mäßig. Schöne und gute Arbeit wird garautirt. Cures Rernoves Tany Sunburn, Bee StlnsSf Mos '"quito and All x InaM ' I li 111 WlbOf J ' rarixs, rooTcnrs, 'TTnnna. TVV . HIIHI . ' t I .-.iiiür. and every form ossüa fclemlshes, poeitivcly cured on tlio cost delicato tfrin wi&out leavln a scar, by 3Hox O1 n tTixoxvt,. Prlce CScts. COcts. and Sl. At drus'dsts er bv nafl. . The TLcrpjPUi. TinVjj Co., ilevr London, conn. Llttle Tlep PllU sor Blci-headaciio, dyspepsla, bUious-aas and oonstipgU on have no equaX. LZ. z a&tn xthkn u hav.
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