Indiana Tribüne, Volume 10, Number 322, Indianapolis, Marion County, 10 August 1887 — Page 2

Zndiana Tribüne.

Erscheint Sä Ski 6 d SsnkgS stSwtaU$ .rndän," tofttt durch XriMiU CutiiQo4i, U oitvtagl Xrtftlacr Ctatl xe Boche. HU lafamata II Senil. r $93 UftfSiH ta BdttUSfa;iaa P1 5ia 4fef LLtt O. MartzlandQ? Indianapolis, Ind.. 10. Au ust 1387. Vltte um Feuer:" - leiste, die genug Zeit und Geduld hat tat, um diesem Gegenstande längere Aufmerksamkeit zu widmen, haben in ihrer Art recht interessante Betrachtungen darüber angestellt, in welcher Weise bei den verschiedenen Nationen um Feuer zum Anzünden einer Cigarre gebeten wird. Die Spanier rühmen sich, daß sie die Bitte um Feuer und die Geniährleistung derselben auf die eleganteste Weise auszuiübren roissen, manchesmal wird sogar dehauvtet, daß sie die Höflichkeit dabei geradezu übertreiben. Will der Spanier von einem Vorübergehenden Feuer für seine Cigarre, dann löstet ?c seinen Hut, macht eine höfliche Verbeugung und bittet m verbindlichstem Tone, ihm etwas Feuer zu erlauben. Der Andere erwiedert die Verbeugung, streckt die Hand mit der brennenden Cigarre dem Bittenden ent gegen und roartet, bis derselbe seine eigene Cigarre angesteckt und die Cigarre wieder zurückgegeben hat. Dann verbeugen sich beide Männer wieder vor eins ander, Jeder lüftet feinen Hut, und dann entfernen sie sich. Die Spanier lassen den Rauch ihre: Cigarren oder Cigaretten stets durü die Nase. Sie halten es für eine Verschwendung des kostbaren Aromas, dasselbe durch den Mund sich verflüchtigen zu lassen. Eingefleischte Ncucher in anderen Ländern sind derselben Ansicht. Fast ebenso höflich bei dem Austausch von Feuer,, wie die Spanier, sind die anderen Völker lateinischer Nasse, Haupt sächlich die Franzosen und die Italiener. Der Deutsche ist zwar bei dem Bitten um Feuer sehr höflich, jedoch weniger so, wenn er um dasselbe angegangen wird. Sogar im besten Falle hat es den Anschein, als ob er der Bitte nurmit Widerstreben Folge leiste. Nicht selt.'n ge schieht eö, daß er seine Cigarre, wenn sie fast zu Ende ist, fortwlrft.sobald er sie aus den Fingern des Bittenden zurückerhalten hat. Ein derartiges Verfahren würde bei den Lateinern- als eine arobe Verletzung der Etiquette, wo nicht gar als persönliche Beleidigung angesehen werden. Der Engländer zaudert gewöhnlich. ehe er sich dazu versteht, einem Fremden die brennende Cigarre zu überreichen. Thut er diesem Verlangen endlich Folge, dann steckt er aewSbnlicb eine Miene auf. als ob er sich ungewöhnlich herablassend ge ijjt habe. irs saut ihnx nicht ein, bei vieler Gelea?nbeit vor dem fremden sei nen Hut zu lüften. Im Gegentheil ver gräbt er häusig feine Faust in der Tasche, als ob er nicht übel Lust zeige, dem Manne, der ihn belästigt, einen tüchtigen Nippenstoß zu versetzen. Er begibt sich mit einem Ausdruck ini Gesicht von dannen, alS ob ihm eine persönliche Beleidignng widerfahren wäre. Warum hatte auch .der Andere" keine Streichhölzer bei sich, vie bei keinem richtigen Engländer in der Tasche fehlen ! Es ist nur eine Kleinigkeit, einem Fremden auf der Straße eine brennende Cigarre zu überreichen, und doch spiegelt sich häunz in der Art und Weise, wie dies geschieht, der ganze National-Cha racter wieder. Man sindet allerdings Ausnahmen von der Negel unter den Vertretern aller Nationen, doch ist es vohl bekannt, daß die Ausnahmen nur dazu dienen, um die Regel zu bestätu s. Malrosenkost. Das Leben der Matrosen zur See ist durchaus nicht so glänzend, wie viele .Landratten-, bauptsächlich jedoch die jugendlichen Leser von Dime-Novellen uns ähnlichen Werken der Literatur denken möen. Sie haben in der Negel schwere und gefährliche Arbeiten zu verrichten und erhalten neben einer nur aeringen Bezahlung eine Kost, die mehr als in einer Beziehung viel zu wünschen übrig läßt. Die einzigen Lichtblicke im Leben des Matrosen sind die Zeiten.wenn er sich im Hafen irgend einer Seestadt " C l , . r t r oesinoer. ann alymei er aus, uno nocy lange Zeit hindurch weiß er seinen aufhorchenden Kameraden auf hoher See von den Genüssen zu erzählen, die er sich dort 0u Gemüthe habe fubren können." In New Aork, Liverpool, London oder Hamdurg habe es in den Kosthäusern gar prächtige Mahlzeiten gegeben ; in-Hawaii habe der tyoi" und oaS Brot gar ausgezeichnet geschmeckt; in Ealcutta wären die $am und das Büffelfleisch prachtvoll, und nicht minder gut hätten ihm in Westindicn die Früchte und in Californien die heißen Bisquits mit Kaffee geschmeckt. Auch denkt er mit ei ner Art heiliger Ehrfurcht an die Mahl zeiten, die er daheim bei Muttern, geürzt mit riesigen Ladungen Groq, ae nassen. Zur See lcbt er förmlich nur von der Erinnerung an die vergangene schöne Zeit und tröstet sich mit der Hoffnung, daß er es in dem nächsten Hafen ieder besser haben werde, als an Bord des Schisses. Jeder Matrose auf einem englischen oder amerikanischen Schiff erhält ein Tischmesser, eine Gabel, einen Löffel und einen Blechtopf, an dem ein Haken derart angebracht ist, dan. er den Tops an einem Nagel in seiner Koje befestigen und seine beiden Hände ungenirt bei seinen MahlZeiten benutzen kann. In England ist ''vie Lebensmittel - Nation der Matrosen durch eine Parlamentsacte geregelt, und mch in der Marine der Ver. Staaten herrschen bestimmte Vorschriften über die Verpflegung der Mannschaft. Auf englischen und amerikanischen Kauffahrt schiffen erhält jeder Matrose jeden Tag ein Pfund Brot, j Unze Thee, i Unze Kaffee, 2 Unzen Zucker und drei Quart . Wasser. An wöchentlichen Ratio röau Herd? lechS Sttun

r r f. ' inr... . - jt e .xr. jvt. I l?ine ..Landratte" könnte wohl aus die Idee kommen, daß die Fleischrationcn l ' . Ti Ol .... , stlicg sU? ven yUNgrigslcn jymijcu uuain chend sein sollten. Sie vergißt jedoch dabei oder wein es vielleicht überhaupt nicht, daß bei der Austheilung dieser Raturnen auch die Knochen mitgewogen werden. Das Gewicht , derselben ist hänsia c; ' .l.a CsJ.'X.s (A. großer, eis oasjemgr vn, n,u,r, iuuub die Matrosen thcttsächli nur eine halbe Mi erkalten, außerdem ist daL Schweinefleisch häusig so fett, daßes nicht genossen werden rann. ')ie cylssö köcke vileaen slle Zxettabfälle xu sammeln. um dieselben im nächsten Hafen gegen gute Bezahlung an Die fraontamen von fcriie ,u verkaufen. Es lieat in ibrem Interesse, möglichst viel Fett in den daju bestimmten Gefäßen anzuhäufen, und sie thun zu diesem Zwecke manchmal emen ff tieken Scknltt in der xnr Speise für die Matrosen bestimmten Speck. Natürlich ist es auch keine Seltenheit, daß auf einer langen Seereise ein großei Theil der mitgenommenen Fleischvorräthe , ' , c C- t X so verooroen wiro, oag er muiii iiuiy yc nassen werden kann. Den Matrosen bleibt dann nur der Ausweg zwischen dem Genun des verdorbenen Fleisches uns oem Verhunaern. Eine seltsame Geschichte. Folgende kaum glaubliche Geschichte wird aus Sbclbvville in Illinois aemel. dct: Der Farmer Richard Näbigcr, des sen Aesitzthum ln der Nahe dieser Stadt liegt, wurde aus einer kürzlichen Reise nach Deutschland dortselbst verhaftet und nach zahlreichen Verhören, 'Vernehmungen, Verhandlungen und Verbringung von einem Gefängniß in's andere schließlich zu G Monaten Gefängniß verurtheilt. Das Staatsdepartement legte sich in'S Mittel und erwirkte seine Freilassung Der Sachverhalt war folgender: Richard Nablger wanderte im Jahre 1875 von Qrtelsburg, Neg.-Bez. Koniqsbera in Preußen aus und kam nach verschiedenen Städten Amerikas, wo' er als Zimmermann arbeitete. Schließlich kam er nach Strasburq, einem kleinen Dorfe in Shelbu County, heirathete vor 3 Jahren ein Madchen aus der Hinge gend und erhielt im Sommer 1880 seine Bürgerpapiere. Da er hcißeS Vcrlangen trug, seine betagten Eltern und seine Freunde wiederzusehen, reiste er am 13. December v. I. ganz vergnügt nach Hamourz und fuhr von hier über Berlin direkt nach Qrtelsburg, um seine Lieber baldigst wiederzusehen. In der Nähe seiner alten Heimath angekommen, benachrichtigte er seine Elterr. von seiner Ankunst. An der nächsten Bahnstation wurde er erwartet und die Freude des Wiedersehens war groß ; besonders glücklich war die Mutter, die ihren geliebten Sohn nach Jakren der Trennung nochmals in die Arme schließen konnte. Mancher der Zeuaen dieser Wie dersehensscene wischte heimlich eine Thräne aus den Augen. Nicht aber ein gewljser (ÄchlmanowSkl, em ehemaliger Lehrer Näbiger'S, der ihn sofort wieder erkannte. SchimanowSki war Gemeindefchreibcr und erinnerte sich, daß Näbiger, ohne seiner Militärpflicht nachaekommen zu sein, auswanderte. Es bot sich ihm somit die günstige Gelegenheit, dem Kaiser und der Regierung einen Dienst zu erweisen; er ließ sie nicht vorübergehen, sondern zeigte Näbiaer beim Kreisgericht an, worauf beim Militärgerichte in Danzig Anklage rocgen Desertation erhoben wurde. Indessen wurde Räbiger vom Bürgermeister in QrtelS? bürg verhaftet. Der Qfsizier, welcher ihn zur nächsten Militärstation bringen ließ, sprach ihm zu, er möge ohne Sorge sein, es könne ihm nichts vassiren. Nach einigen Tagen wurde Räbiger nach Danzig beordert, respektive von einem Unterofsicier dorthin eökcrtirt. Am Bat)nHofe in Danzig ecwartcte sie ein zweiter Unterofsicier und nun wurde Räbiger in's Militärgcfängniß abgeführt, wo er in eine gewöhnliche Gesangenenzelle gesperrt wurde, welche statt des Fensters nur ein Oberlicht batte. An Möbeln war darin nur eine Pritsche. Als er die ihm zum Tragen übergebene Sträflinasuniforn? nicht tragen wollte, setzte ihm der Unterofsicier das Bavonett auf die Brust; dieser energischen Aufforderung widerstand Räbiger nicht länger und bequemte sich in die total nicht passende Uniform. Gegen alle Vorstellungen und m'.i , r i Lilien, eine oesser pz,senve zu vekommen schien der Unterofsicier taub zu sein. Nachdem unter Assistenz von Gewehr und Vayonett dieser Kleidcrwechfel vollzogen war, wurde er d:m Arzte zur Untersuchung vorgeführt. Als er nun bat, einen Wagen nehmen zu dürfen, den er gerne bezahlen würde, da er in solchem Anzüge nicht auf der Straße gesehen werden wolle, sagte der Soldat nur .Vorwärts, marsch!" und sein amerikanischer Stolz war gebrochen, und er ging. Die ärztliche Untersuchung fand Räbiger als militäruntauglich. Äm nächsten Tage wurde' er dem Oberst Benson zum ersten Verhöre vorgeführt. Nachdem ihn dieser eine Weile abgekanzelt hatte und sich über die Amerikaner im Allgemeinen und über ihn im Besonderen in Auslassungen ergangen hatte, fragte er Räbiger, was t zu sagen habe. Räbiger, ein ruhiger, friedfertiger und gebildeter Mann, erwiderte, indem erdnn . Oberst seine Naturalisationspapiere überreichte, höflichst, daß er amerikanischer Burger sei und dag seine Regierung ihm sicherlich die hier widerrechtlich entzogene Freiheit wieder verschaffen werde. Er protestirte respektvollst gegen solch' schmähliches . Vorgehen. Der Oberst sprach ihm hierauf sein Bedauern aus, doch bemerkte er, daß er leider die Sacke nicht andern könne, sondern seine Pflicht erfüllen müsse. Nach einigen Tagen wurde Räbiger in ein Gerichtszimmer ge führt, worin m einem langen Tische etwa 10 Oköcien sagen, Obnjt Vcnt

minoslciscy, ein suno pea, anoerilMv Pfund Mehl, ein Pint Bohnen, ein Drittel Pfund Reis und je nach Umständen an Stelle dieser Lebensmittel in einem entsprechenden Verhältnisse andere Speisen. Für Kaffee darf Chocolade gegeben werden, anstatt Zucker darf Molasses, jedoch zur Hälfte mehr, anstatt Kartoffeln dieselbe Menge Yamswurzeln und für ein halbes Pfund Mehl dieselbe Quantität Reis verabfolgt werden. Anstatt eines Pfundes von gesalzenem Fleisch ist die Verabfolgung von zwei Pfund frischen Fleisches gestattet.

lülirtc den Vorffb. Der Gesanaene

mußte stehend der Verhandlung beiwohneynen. lner der Qssicicre verlas oas Protokoll, welches Anklage, Verhör, Antwort :c. enthielt und forderte Räbiger auf, es zu unterzeichnen. Hierauf wurde er wieder abgeführt. Nach einigen Tagen wurde ihm vor demselben Gerichte eröffnet, daß er zu sechs Monaten Gefängniß verurtheilt sei, weil er aber dienstuntauglich sei. so müsse er dieS.rafe in einem Civilgefängnisse verbüßen. Da aber seine Freunde nach Berlin eine Einaabe aei'ckickt batten. und da der Auditor die Begnadigung vom Kaiser erwartete, wurde er dennoch wieder in seine Zelle abgeführt. Nach fünf Wochen wurde er in das Civilgefängn'ß nach Breslau geschickt. Hier durft: er wzr seine eigenen Civilkleider wieder anziehen und wurde zeitweise als Schreiber verwendet, mußte sich aber der Gefängniß ordnung fügen, d. h. um L Uhr Morgens aufstehen und um 6 Uhr Abends sich niederlegen. Die Kost' seiner Mitgefangenen) welche übrigens alle möglichen Verbrechen abzubü ßen hatten, bestand aus einer Ration Roggenbrod und Wasser täglich und brzi artiger Suppe, welche dreimal täglich a,egeben wurde ; zweimal in der Woche wird ein kleines Stück Fleisch verabreicht.- El durste sich bessere Kost kaufen. Indessen hatte Räbiger sofort nach seier Verhaftung an seine Freunde in Sbelbyville geschrieben und dieAngelegenbett kam vor das Staatsdepartement der Ver. Staaten. Daß Secretär Bavard Schritte zur Befreiung Räbiaers gethan hat, ist daraus ersichtlich, daß dieser, nachdem er 14 Tae dort eingesperrt war, aus dem Gefängnisse in Breslau wieder entlassen wurde. Gleich darauf kehrte Räbiger Wilhelms Reich den Rücken und athmet nun wieder die freie Luft des freien Amerika." Landhaifische. Mit diesem charakteristischen Ausdruck bezeichnet der Engländer eine gewisse Sorte von Schwindlern in überseeischen Hafenstädten, deren Geschäft darin be steht, die fremden Ankömmlinge auszuplündern; daß eö auch in europäischen Hasenstädten solche LandsharkS" giebt, zeigt folgcude vom 17. v. M. datirte Zuschrift aus Antwerpen: Trotz der fortwährenden Warnungen in der Presse vor Schwindlern und Betrügern in den grotzen Hafenstädten giebt es noch immer Leute von einer solchen strafwürdigen Vertrauensseligkeit, daß man es den Gaunern eigentlich kaum übel nehmen kann, wenn sie sich dieselbe zu Nutzen machen. Kam da vor einigen Tagen ein Italiener mit dem Vornamen Pietro aus Californien hier an, der 490 Franken in Gold bei sich führte und vor der Weiterreise nach Italien noch die berühmte Scheide? üadt ein wenig sich ansehen wollte. Auf dem Gemeindeplatz gesellteeim Landsmann sich zu ihm, welchen wir H.' nennen wollen, und welcher nach kurzer Unterhaltung denCalifornier bestimmte, mit ihm eine nahe schenke zu besuchen. Dort erschlossen sich unter der Wirkung des Gencvers die Hcrzcn, man wurde mittheilsam gegen einanoer, auch in Betreff des Geldes, welches jeder bei sich führte und schließlich kam man überein, aemeinschaftlich dieReise nachderHcimathsradt Turin anzutreten. Da, als die Freude über die gegenseitige Bekanntschaft ausö Höchste gestiegen, erschien ein dritter Italiener der Kürze haloer heiße er Z. in dem Restaurant,der eine lederne Tasche bei sich hatte. Kaum warH. dieses Mannes ansichtig geworden, als er auf ihn zustürzte, ihm die Hand drückte und iyn dann seinem neuen Freunde mit dem Bemerken vorstellte, daß jener glücklicher gewesen sei als sieBeide, denn er habe kürzlich in Amerika von einem Verwandten 45.000 Francs geerbt. Z., der bei diesen Worten zustimmend nickte und lächelnd auf seine Tasche klovfte, als wollte er sagen, lier sind die Reichthümer", nahm ohne zedeS Zeichen von Ueberhebung gegenüber seinen minder begüterten öandsleuten neben diesen Plad, ließ sich ebenfalls den Genever munoen und erklärte schließlich, er würde glücklich sein, wenn er aus der Rückreise nach Italien seinen beiden Gefährten sich anschließen dürfe. Mit Freuden wurde dieses Anerbieten acceptirt; doch die Freude Pictros erreichte ihren Höhepunkt, alS Z. bemerkte, er wolle die ganzen Reisekosten bezahlen und Pietro möge nur seine paar Franken zu dem Vermögen in der Reisetasche legen ; er geriethe dann unterwegs nicht in die Vers suchung, von seinem sauer verdienten Gelde etwas auszugeben. Damit aber keiner gegen den anderen mißtrauisch werden könne, solle' Pietro die Tasche mit dem vielen Gelde an sich nehmen und tragen, während der Schlüsss ,, ?sk . cn -f!i r er in fluvtijciuui im selige von vcrviciben solle. Wie hätte wohl Pietro ein derattiges, außergewöhnlich günstiges Anerbieten zurückweisen können ! Vergnügt und unter den gebührenden Dankcsmorten überreichte er Z. sein Portemonnaie mit den Goldstücken, welches dieser sofort in die Tasche leqte. deren Schließen ihm allerdings eine ungewöhnliche Mühe zu mn&en i(kirt VrrmnUrB Vr ntriy' VVtlVUtV VIW LUU sorgfältig," sprach er sodann ui Pietro. indem er demselben' das kostbare Object übergab, und lasse sie keinen Moment aus den Augen. Wir beide, H. und ich,haben noch einige Privatangelegenheiten zu besorgen und in einer Stunde wollen wir uns am Ostbahnhofe treffen." Nicht wenig stolz auf seine werthvolle Bürde durchwanderte der ehrliche Pietro die Straßen und fand sich auch pünktlich am Bahnhofe ein, aber auf seme beiden Kameraden wartete er dort stundenlang, ver geblich. Unruhig aeworden. trat er endlich in das nächste Polizeibüreau, wö man die lasche öffnete, jedoch auner meh reren Zeitungen und einem Portemonnaie Mit einigem Kupfergelde nichts in dersel ben entdeckte. Der blutarm wordene Pictro mußte die H'.lfe eines ConsulS in Anspruchs nehmen, um die' Weiterreise nach Turin antreten zu können ; von den' beiden Gaunern dagegen fehlt bis heute jede Svur. Mißverständniß. Neu enga-. girier Kapellmeister auf der Probe zum ersten Geiger: Was für eine Stimmung , haben Sie hier?" So lange wir jut. behandelt wurden, jemietlich", vzennwir. aber kujonirt werden, . denn kriejen. SiY Ihre Keile, so gut wie der vorichre. ' -

Vom Anlande.

In CalaveraS County in Nevada hat eine Gescllschafr j a p a n csi scher Einwanderer eine Colonie gegründet. Hoffentlich hat sie mit ihrem Unternehmen Erfolg. In Chicago verlautet gerüchtmcise, die Standard Oil Company" hege die Absicht, in der Umgegend der Stadt nach Naturgas bohren zu lassen. Ein Herr J. E. Dargan, welcher die Oclrcaionen PcnnsylvanicnS acnau kennte, hat dzn artesischen Brunnen im Garsicld j Park zu Chicago untersucht und sagt, die Anzeichen für das Vorhandensein von Naturgas seien stärker, als in Orten iv Ohio, wo er mit Erfolg gebchrt hat. In Galveston in Texas zog Major B. W. Tcmple in einem Streite mit Alondus Cufhman seinen Revolver mit einer solchen Hast, daß er sich selber dabei schwer verwundete. Trotzdem feuerie er auf feinen Gegner noch fünfmal und verwundete bei dieser Gelegenheit ei? nen Vorübergehenden, der sich an dem trnte gar mcht betheillgt hatte. .Eushman erylctt nur crne, mcyt unoeoingl tödtliche Kugel, dagegen wird an dem Aufkommen Templcs gezweifelt. In August a in Kentucky wurde vor einigen Tagen große Aufregung durch die Nachricht verursacht, daß eine große Anzahl Personen in dem einige Meilen von .dem Städtchen gelegenen County-Hospital in Folge dcö Genusses von Milch schwer erkrankt seien. Die Frau des Superintendenten Doyle war eine Zeit lang dem Tode nahe, doch ward sie gerettet, und glaubt man, daß auch die übrigen Kranken trotz der heftigen Krämpfe, in welche sie verfallen sind, am Leben bleiben werden. Man vermuthet, daß die Milch durch Gährung vergiftet worden war, doch nahm sich Niemand die Mühe, die vielleicht von einer kranken Kuh herrührende Milch auf chemischem Wege zu untersuchen. Durch das verböserte Sonntagsesetz von Marvland ist sogar das Aussahrcn von Eis am Sonntag verboten. Im Hinblick auf die furchtbar heiß gewesenen letzten Sonntage heult jetzt eines der Baltimore? englischen Muckerblätter selbst: Es war ein Verbrechen gegen die Natur, den Armen an heißen Tagen das Eis zu entziehen. Wie viele kleine Kinder mögen am letzten Sonntacweacn Mangels an einem kühlcnden Stückchen Eis gestorben fein! Niemals ist ein gesetzgebender Körper mehr mißbraucht worden, als der letzte. Unter dem heuchlerischen Vorwande, den armen EisanSfahrcrn" eme Wohlthat u erweisen und den Tag des Herrn" zu eiligen, ist dieses mchtswurdtae Gesetz gemacht, ist der Sonntag zu einem Tag des Mordes entstellt worden." Der greulicheProhibitionsspitzel Frank Pierce zu Des Moincs in Iowa, welcher unschuldige Männer halb todtgeschlagen, die Betten sterbender Frauen nach Sptirituosen durchwühlt und unzählige andere Schandthaten verübt hat, bewirbt sich um das Amt des Sheriffs von Polk County, dessen Gerichtsort die Staatshauptstadt Des Moincs ist, und das dortige republikanischeHauptblatt State Register" unterstützt ihn. Die Iowa Reform" aber gibt ihm folaenden Puff": O Scham, wo ist dein Errothen! Wir hoffen, daß die Vcwohncr von Polk County noch gesunde Vernunft genug behalten haben, um den Hund Pierce" in feine Schranken zu verweisen. Thun sie das nicht, erwählen sie zu einem so verantwortlichen Amte einen so unverantwortlichen Lumpen, dann müssen sie die Folgen tragen und haben auch nichts Besseres verdient." MelvilleReeseDill, ein bekannte? Holzhändler ails MencrLdale in Somerset Counto, Pennsylvanien, und Bruder des BunoeSmarschallS Dill, war kürzlich nach Philadelphia gekommen, um sich einer Operation zu unterziehen. Dieselbe sollte im Bingham Hotel, wo Dill abgestiegen war, von Dr. Aanew unter Beihilfe des Dr. William White vorgenommen werden. Der Letztere chlo, roformirte den Patienten, worauf Dr. Agnew die Operation begann, jedoch deShalb nicht zu Ende führte, weil ihm der Pätlent unter dem Messer starb. Die Aerzte bemühten sich eine Stunde lang, ihn wieder in'S Leben zurückzurufen, hatten damit jedoch keinen Erfolg. Beide Aerzte erfreuen sich eines guten Rufes. Dr. Agnew behandelte seiner Zeit den Präsidenten Garsield, und Dr. White ist ein Professor der Universität von Penn? sylvanien. Von dem teranischen Richter Willis, der letzten Winter vor der Legislatur von Teras des Mißvcrhaltens im Amte angeklagt war, aber damals der Verurteilung entging und ruhig weiter amtirt, erzählt man folgendes: Kürzlich hatte er Gelegenheit, eine Grandjury in seinem Distrikte über ihre Obliegenbeiten zu unterweisen. Die Unterweisung lautete wie folgt: Mcine Herren von der Grandjury! Seid in Euren Berathungen nur nicht zu blutdürstig. Ihr könnt sonst leicht einen Unschuldigen

unter Anklage stellen. Jty selbst war vor der Legislatur fälschlich angeklagt, ebgleich ich unschuldig war, wie ein Lamm. Ich mußte einen langwierigen Proceß bestehen; aber, Gott sei Dank, ich bin ehrenvoll freigesprochen worden. Meine Herren von der Grandjury ! Man hat auch behauptet, ich verstehe gar nichts von den Gesetzen. Ich aber sage Euch, Herren von der Granojury, daß ich wohl bewandert in den Gesetzen bin. Wenn ich'S auch selber sagen muß, so versichere ich Euch, daß ich eiu sehr gründlicher Kenner der Gesetze bin, und Jeder, der zu sagen wagt, daß ich nichts von den Gesetzen verstehe, ist ein Schurke und ein Lügner." Dabei hatte der Richter zwei Revolver vor sich auf dcm.Pult liegen, einen wohlgefüllten Patronengürtel, umgeschnallt und in jedem Stiejclschaft ein großes Vomie:Messer ' stecken. - Es ist wohl unnöthig, zu bemerken, daß ihn Niemand widersprach. Ein Beobachter auö einem andern Statte berichtet über feine sorgfältigen Beobachtungen zu Topeka der Staats-Hauptstadt von KansaS : Die Prohibition wird äußerlich streng durchgesührt; selbst in keinem Hotel werven .Spirituosen vrekauft, doch sind die, Straßen bereits mit. Meineiden . gepflastert.' 'Die Leute müssen, wenn sie in der Lsetk Wbi5ky holen, einen Eid d5 -! . . ' r . . ' . - ?. ' . "' - ' ' ' '

auf leisten, daß ocr Schnaps für medl-

clNische Zwecke sei. Die Pint des vcrabreichten Fcuerwassers eine Art verdünnter Schwefelsäure wird mit $1 bezahlt. Einen schlechteren Stoff hat noch Niemand zu Gesicht bekommen. Nüchterner werden die Menschen dort ebenfalls nicht, und ich habe in einem halben Tage fünf viehisch Bctrunkine gesehen. Ein neues Gcsösf", das unter dem Namen New Era" aus Milwaukee eingeführt wird, muß die Stelle des Biereö vertreten, mit dem es die Ähnlichkeit dcö Schaumes hat, der künstlich erzeugt sein muß, denn von dcn Gährstofsen kann er nicht herrühren, zumal keine Spur von Alkohol darin zu sinden ist. Dieser Stoss wird an allen Obstständcn wie Limonade verkauft. Privatleute, dertt Mittel es erlauben, können jedoch ihre Keller füllen,und für die Feier des vierten Juli waren vier Erprcßwagen voll Flaschenbier aus Kansas City eingeliefert worden. Der gewöhnliche Sterblich und gar der Fremde muß sich aber mit der New Era" oder mit der meineidu? sehen" Schwefelsäure begnügen." Oom Auslande. I n Bezug auf dieJmpfum qen erhalten die ,,N. N." untern: 20. Juli eine Zuschrift aus Elberfeld, worin es heißt: ,,AllerdingS sind in letzter Zeit im Anschluß an vorangegangene Impfung bei verschizdencn Kindern AuSschläge entstanden. Wenn auch nicht die Sicherheit, so ist doch die Möglichkeit vorhanden, daß diese Ausschläge mit der zum Impfen angewandten animalen Lymphe in url'äcklickem uiammenbana steben. , , y j , Um nun die beth.-iligtcn Kreise zu beruh! gen und aufzuklären über die Natur und zweckmäßige Behandlung des erwähnten Ausschlages theile ich Ihnen in Gemeinschaft mit dem als Sachverständiger zu einzelnen Fällen hinzugezogeneu Spezialarzt für Hautkrankheiten Dr. Eichhoss hicrsclbst folgende Einzelheiten mit: 1. Der Ausschlag ist absolut gutartiger Na tur. 2. Er ist hervorgerufen durch Pilze, die bei Menschen sowohl wi auch bei Hausthieren diesen Ausschlaz vcrurfachen und oft an feuchten Stellen, z. B. feuchter Wüsche, Heu und Stroh :c. wuchern. 3. Der Ausschlag, kommt hier jahraus, jahrein zur Beobachtung an Kindern sowohl als Erwachsenen, derselbe ist durch Berührung leicht auf andere übertragbar. 4. Behandelt wird der Ausschlag am zweckmäßigsten mit mehnaligcn Seifenwaschungen des Tagcs über und nachfolgenden leichten 2pCt. Karbolwasserumschlägen ; in einigen Tagen ist dann meist das Ganze verschmunden, ohne irgendwelche Narben, höchstens einige rothe Flecken zurückzulassen. Dr. Protze, dirigirender Ant im BürgerKrankenhaus. Dr. Eichboff, Spezialarzt und dirigirender Arzt der Abtheilung ür Hautkrankheiten im städtischen Krankcnhaus." Die N. N." bemerken hierzu: So sehr uns diese Kundgebung mit Befriedigung erfüllt, umfomehr müssen wir es bedauern, daß eine derartige Erklünlng nicht zugleich mit der Bekanntmcichung der einstweiligen Einstellung der öjscntlichcnJmpfung veröffentlicht wurde. Wir möchten uns bei dieser Gelegenheit die Frage erlauben: Wird beiden unentgcltlichen Impfungen eine minder gute Lymphe -verwendet, als bei den PrivatImpfungen durch den Hausarzt? Wie kommt cö, daß bei den Privatimpfungen die Preise verschieden sind? Wir müssen wenigstens wünschen, daß unsere Säuglinge vor dem Impfgesetze gleich sind. Ueber die Begnadigung des Kapitäns Saraum sinden wir in der Schles. Ztg. folgenden Erklärunggoersuch: Sarauw wurde zur Abbüßung seiner Zuchthausstrafe nach Halle gebracht; vor etwa Jahresfrist wurde Sarauws zwölfjährige Zuchthausstrafe in eine sechsjährige Gefäng.nistrafe umgewandelt. Es wurde diese Strafmilderung u. A. auch darauf zurückgeführt, daß Saraum eine Anzahl Geständnisse gemacht und der Regierung mannigfache Fingerzeige hinsichtlich der systematisch betriebenen Spionage gegeben habe. Saräum wurde nach dem Gefängnisse .in Plötzensee übergeführt; eS war anfangs für ihn ein anderes Gefängniß bestimmt, aber man wählte deshalb Plötzensee, um bei etwaigen Verhören, Reeognitionen und Fragen Saraum gleich zur Hand zu haben. Bei den letzten vor dem Reichsgericht verhandelten Prozessen weaen andesverraths soll nun Sarauw wieder der Regierung nicht zu unterschätzende Dienste geleistet haoen. Angesichts dieser Thatsachen nnd des Umstandes, daß Saraum im Gefängnisse sich außerordentlich gut geführt, ist nun Sarauw oölliz begnadigt worden." . Seit einigen Wochen wrrc n Belgrad eine häßliche Fremdenhetze be j trieben. Weg mit Allem, was schwoI bifch ist" so lautet der Hetzruf einiger j jugendlicher Schreier, und um sie schaa- , ren sich die Mitglieder einiger Omladlna- , Vereine. Diese Leute sind allerdings , nicht ernst zu nehmen ; es sind zumeist i Studenten, junge Handlungsdiener und I Handwerksburfche. Anfänglich richtete I sich ihre Agitation gegen alle fremdländi? , fchen Aufschriften, Firmenschilder ?c., j was auch schon unter Garaschanin's Re? gierung oer frau war. . vcun ist dieses Treiben in die Gast- und Kaffeehäuser, in die Restaurationen übertragen worden und tritt gegen die fremden VolkSsängergesellschaftcn, Damcnkapellen und Zigeunermusikcn'aus Wien und Pest auf, denn auch die Pest'cr VolkSsänger und Zigeunerkapcllcn sind in den Augen dieser Leute o welche Ironie! Schwaben". Sogar die Entfernung der Oeldruckbilder aus den Restaurations - Lokalen fordert man, weil dieselben fremdländisches (rzcugniß sind, meist Damen in schwobischem" Eostüm darstellen. Am 14. Juli wurde der Nummel fortgesetzt, so daß die Volim sich veranlagt sah. mit den Krakehlern Ernst zu machen und mit Bajonetten und Pferden den Platz vor demEafe Rnßki Zar" zu säubern. Es war wie dem P. Ll." berichtet wird eine Demonstration bei Koloratz" sein Restaurationsgarten, in welchen die Fensterdes österreichisch-ungarischen Gesandtschaft gehen) angesagt. Dort spielt eine der vielen . Damenkapellen, auf die es die Menge abgesehen hat. Die Damen hatten aber den Einfall, nichts Anderes als die russische Hymne ni spielen;' dies dauerte etwa zwei Swvden, bis es den Demonstranten doch zu langweilig wurde, so daß sie zum Imperial Hotel i&aen, und

Dr. O. G. Pfaff, CIrjt, Oundarzt (Geburtshelfer. Office : &5 HXcidison Are, ?chft : Wcigtnl ta 8 til 0 C$t. achMag ,n 1 til t Uh,. tt8bft T ll I Uhr. E3T el,do 183.

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SHs8r,3$ Seuütztzi, VATOALIA LINE ! tzr C3 o t n m t WeU ste die kürzeste und beste Linie ZUt Ot. lionls, 3isoixrl, Kaneas, Tovre Nobraslia, Teznji, A.rlza.nBE.H, Colorado, rWor Mexico, Xeoota nu California ifZ. Oal VahubeU ift de? Cteiu und die Schi? neu find ant Stahl. Die Wagen habe d: uenefte Verbesserunzt. Jeder Zus ht Schlafdage. Pttffagiere,ob sie nun Villeke rLer Klasse oder Smigrautev.ViZete iabe werden durch nusere Passagierzöge eröer Alat befördert. Ob Si 82 ein ZUd in trxllcUn rtu

sm. ein Erenrstvnsbillet der irgend eine Serie klsenbahnbilltt wollen, komm Sie, ode, schreib Sie ci II. It. DorlnR, Isfiüeat General Vjsagi7Agt. dp?,, alh'.ngton und IStr. ttJn'ei 0. H ill, Ses'l Snt. St.Loki,, tta X.tfk. ! Cz-ff-faU t 9 Luxus ! Die Bce Line Koute" (l & ST L und O C C & I BAJCf). Diese auSgkzkichnele Badn desörderl Passagiere nach Olo'volu.n!, 13uiTalo, und allen Neu England Städten. Scblaswageu zwischen Jndlauapoiis und V?ew Bork, ohne Wagenwkchstl. Dirikke Bekbindung nach lissonrl, .rkänsas, Texas, Kans&a, Nebraska, Colorado, Californien und Mexiko. Fied taste "gtalett. IST Man wende sich Wege näherer 3 normal ton an D. B. Martin, cn'l Pass Agent. Sl(e((nb. W. J. Nichois, Gen'l W.st. Agent, St. Lockt. 9 -CJCUISVULC,MtwAlBlT CHICA60 l.(S" m w " Die kürzeste und direkteste Linie von INDIANAPOLIS ra$ Frankfort, Delpdi, Monticello, Michig, Citv, Chicago, nnd allen Orten i.n nördlichen Jndiana, Sticht aau, nördlicke Illinois, Viscoustn, Iowa, Vlknesoia. ?!brat'a, Kansa. ev jÄertoj Dakoia, Nevda, E-lirads, Califorüieu und Orezo:' - - s direkte Züqe täglich 2 den Indwnapoli nach ttieago; ebenso nach vktchigan City. SleganU. Pullman Schlaf daggons aus, deu Nachtzng.'. SepSFmarke bis an' RkMei eriheM. et ahn ict rößer Bt nemlichkette ,dn filUtfler Rate all voix. leti Bit Equtxirung :cht zu iibcrtteen. StahiSii. , ill $latfrn nd WttRn, Buttbrtnjen und a. oder dtn r Achtungen, unüb:trtfsitche Lorthez'e für mtgrs. t'n, Land und kourtften.Biket nav irgend et Ort, der von andere ak-ne berühl wird. Wenn an nörditch, südlich, LflUch kutx westlich rise wünscht, kauf man nicht dal nAtgt BiiUt Itl man unser Preis u. s. w, gesebe. Wege Slihkrem wende man sich an T. X). Halclwin, ... tstrikt Paffagitt Iß.. B II AV OKIkiiII Vti( 4iiViinii.i Qk mW WV W Hpf H K IMtlNV m Hffl 8otn O. Carsorn, 9enalenoattei, ticaon. JLl 13. C. BelK. Kl atscgiet frt Vieo, ?U CZnYlßch. JI4IES . Cii kürzeste 5 lt$t ütx ttch Louis vüle, Kashville, Mernphis, Chat t&nooga, Atlanta, Savannali, Jackoavillo, Mobile and New Orleans. 01 tft doethellhaft fax passagte ach dea Lkd, et direkte dbutt zu uehn:. yalaft-, Schlaf und Parloe-Vagen zwischru Chicago nnd Lonisdtlle nnd St Loni nnd LouUdillt ohu. Vagenvechstl. Tomfort, SchnelligkeU nd Sicherheit biet, die ,3ff IU alte ,derMee s. M. & D. M. M. TL. Der In ff, ksftftent Veneral Vaffagterge, von ashington Zlltnot tk., Jutkk Vf. F. Black, RnpftHnnflflt Ohloao, 6t. Ionla and Plttsbarcr rtallroad. Keit-Tabelle sie !rchfl-deud, nd Lskel-Lüge. Vo l . VSrz, lS!7 e,: ZTge Derlasse daNnnD,ot,JdxlI., t f,lgt: tan.

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