Indiana Tribüne, Volume 10, Number 321, Indianapolis, Marion County, 9 August 1887 — Page 2

Indium Tribüne. Urf $ eint SSglich und SsnulilgS.

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WatkinS leistete der Auf forderung Folge und ritt hinter seinem Herrn her, verfolgt von den Indianern, die alle Anstrengungen machten, die bei den Flüchtlinge einzuholen. Es roar ein toller Ritt. Die Indianer hatten schnel-j lere Ponies und rückten den beiden Web ' ßen immer näher. .Schließlich waren sie nahe genug, daß sie schießen konnten. Watkins wurde von einerKugel mitten in den Rücken getroffen und stürzte todt von hinein Pferde herab. Eampson wußte anf. glich nicht, was mit seinem Gefährten los wär, und rollte ihn nicht im Stiche lasset. Er stieg ron seinem Pserde herunter und beugte sich über seinen Gefährten, nur um sich zu überzeugen, daß cs mit demselben zu Ende war. 'Dieser kurze Zwischenfall hatte jedoch hingereicht, um die Indianer immer näher zu bringen. Sampson hatte noch kaum genug Zelt, um wieder in den Sat: tel zu springen.' Im vollen Galopp ritt er nun von dannen, die Indianer dicht hinter sich. Er mochte etwa 50 Fuß von seinem (Xorral entfernt sein, als eine Apachenkugel sein Reitpferd traf, sodaß dasselbe todt auf den Boden stürzte. Eis ligst machte er sich aus dem Sattel lcS und lief nun zu Fuß der rettenden Umzäunung zu. Um ihn herum pfiffen die kugeln der Indianer, doch keine dcrselden traf ihn. Er erreichte die Palisade, öffnete die Thüre "und warf sie mit einer letzten Krastanstrcngung zu. Unterdessen verführten die Apachen draußen vor der Umzäunung einen wahren HöUenscandal. Unter dämonischem Ge, heul schössen sie fortwährend durch die Palisaden, ohne jedoch ihr Opfer zu trcffen. Sampson wagte sich auö dem Haufe wieder in's Freie hinaus, erhielt ober diesmal wirklich eine Kugel in einen seiner Oberschenkel. Samson hielt, jetzt seine WinchesterVüchfe in Anschlag. Er hörte auf der nördlichen Seite des Eorrals lautes c r r rr i2?cücui, rannre zcooq jeme Pappent)mer gut genug, um zu wissen, daß dasselbe nur dazu dienen sollte, seine Aufmcrk''amkcit auf einen bestimmten Punkt zu fesseln, damit die Nothhäute ungehindrt an einer anderen Stelle ihre Teufeleien ausüben könnten. , Er warf einen Blick nach Süden zu und bemerkte, wie gerade zwei buntbemalte Apachen ihre wuthrerzerrtcn Gesichter über die Palisaden erhoben. Die Kerle waren auf ihre Sättel gestiegen und hatten auf diese Weise den Zaun erklommen. In einem Augenblicke hatte Sampson sein Gewehr an der Backe und feuerte. Der eine Indianer bekam eine Kugel durch die Schulter und stürzte von seinem Pferd herab ; der andere wartete nicht erst'auf den zweiten Schuß, sondern sprang selber von seinem Pferde herab und schlich sich mit demselben langsam zu seinen Gefährten auf der anderen Seite des Eorrals davon. Unterdessen hatten es die Apachen auch auf der Nordseite versucht, über den Zaun zu klettern, gaben jedoch ihr Vorhaben auf, als eine Kugel Sampsons einem der Ihrigen ein Ohr vom Kopfe riß. Einige Minuten lang trat Stillschweigen ein. Tann klana, dem im Hofe lauernden Sampson ein Geräusch an's Ohr, als ob Jemand versucbe, das Eingangsthor zum Eorral mit Art- oder Äeilhieben zusammenzuhauen. Sofort wußte er, was die rothen Teufel im Anschlag hatten. Sie wollten jedenfalls daö Thor in Stücke schlagen, um in das Innere des HofeS eindringen zu können. Eine Weile lang horchte er still zu, dann lud er feine Springfield-Büchse mit einer tüchtigen Kugel und einer schweren Ladung Pulver. Nach der Art, wie die Artschläge sielen, konnte er ungefähr urtheilen, wo sich seine Angreifer befanden. Er schoß, und bald hörte das Geräusch vor dem Thore auf. Er hatte einem der Indianer eine Kugel mittendurch den Leib aejagt, und die anderen hatten es daraufhin für gerathen gefunden, sich aus der gefährlichen Nähe zu entfernen. Von den neun Indianern waren jetzt nur noch sieben fähig, den Kampf fortzusetzen. Sie stiegen von ihren Ponies und zogen sich mit denselben hinter die nächsten Eactuöhecken zurück, um einen Kriegsrath zu halten. Sampson benutzte die Zwischenzeit, um die Wunde in seinem Schenkel mit kaltem Wasser auSzuwaschen und besser zu verbinden. Es dauerte nngefähr eine Stunde, ehe die Indianer sich wieder zeigten. Er schmunzelte. Am AbHange eines Hügels nicht weit vom Corral befand nch ein Baumstumpf, hinter den sich höchstens zwei Menschen verbergen kannten und der von einem Fenster im Hause deutlich zu übersehen war. Der verrot? tete Baumstamm war etwa 300 ards vom Hause entfernt. Zwei Apachcs schlichen schlau und langsam hin und versteckten sich hinter das modernde Hol;. Die andern Indianer versammelten sich in einer kleinen Thalsenkung und ließen dir Federn ihres Kopfschmucks hocü in

ver Nist wehen, um die Aufmerksamkeit des Belagerten von ihren beiden Genossen hinter dem Baumstämme abzulenken. Sie warteten augenscheinlich nur darauf, daß er sich eine Blöße gebe. Es dauerte nicht lange, und ein Apa? chenkopf tauchte hinter dem Baumstumpf hervor. Im nächsten Augenblick hatte Sampson seine Winchester-Büchse an der Schulter, und eine wohlgeziclte Kugel fuhr dem voreiligen Indianer durch den Kopf. Dann nahm er wieder sein Sprinasicld - Gewehr zur Hand und

feuerte mit einem solchen Eifer in die von den andern fünf Indianern eingenommencn Vertiefung hinein, daß sie froh waren, auf ihren Bäuchen aus der gefährlichen Gegend fortzukriechen. Der Indianer, der noch lebend hinter dem Baumstamme stand, wagte eö kaum, sich noch zu rühren. Zuletzt leuchtete es den Indianern denn doch ein, daß sie keine Gelegenheit hätten, sich auf . der Ranch Scalpe und andere Deute zu holen. (sie logen sich an eine andere Stelle zurück, bestiegen ihre Ponies und begannen ein heftiges Feuer um SampsonS . Aufmerkzamkeit von ihrem Kameraden hinter dem Baumstumpf abzulenken. Der erfahrene Mann ließ sich jedoch nicht täuschen. Als nach einer Weile der Indianer, seinen Stand hinter dem Baum aufgeben und sich in raschen Sätzen flüchten wollte, fuhr ihm eine Kugel Sampsons durch den Leib und streckte ihn todt zu Boden. Das war mehr, als die noch überlebenden fünf Indianer vertragen könnten. Sie begaben sich schnell auf die Flucht und kamen nie wieder. Einen Scalp hatten sie erobert," dasür aber vier der Ihrigen verloren. Am nächsten Tage kam sampson nac Tucson, um sich aus dem Schenkel die Kugel ziehen zu lauen. Nordlicht tn Alaöka. In seinem Bericht über die internatio nale Polar-Erpedition- nach Point Bar rom in Alaska erzählt Lieutenant Ray: In jeder sternhellen Nacht war dei Himmel mit den prachtvollsten Erscheinungen des Nordlichts illuminirt.. . Die Lichter tauchten zuerst meist im ökordosten oder im Nordwesten auf, und war aus einer anscheinend tiefliegenden ichroarjen Walke, ie blieben sich nie auch nur für eine Secunde gleich und nahmen nie mals die Form eines Bogens oder eines Kreises an, wie man dies so häusig in anderen Breiten sehen kann. Dagegen schien es, als ob große, in allen Farben des Regenbogens schillernde Schleier sich üb,r das Himme.:z?w,!lbe zogen, die hcfcsig in einer Eo. ona im Zcnilh endt. ten, um später wi: ein Schauer mcieorischeu Feuers wieder in fcic Tiefe zu fallen. Je mehr der Winter voranschrilk. desto glänzender und prachtvoller wurden die Erscheinungen des 3!ordlkchts. Es ist unmöglich, mit einfachen Werten die herrlichen Farbenspiele zu jch'ldern, welche von diesem Llch'.e erzeugt wntden. Dabei herrschte in der Lust eine lautlose Stille. Da? Meer war unter einer festen E'sdeckc geschlossen, sodaß nicht einmal das Geräusch der Wogen zu l;ören war. Der leises:? tet in den Lüften hätre von uns gehört werden müssen, es erklang aber keiner." Das schönste Nordlicht wurde von Licnt. Ray om 8. December gesehen. Er schreibt darüber: Zaer''t erschien es im Süden und dann später im Südosten. Einige Stunden lang spielten am Horizont nur einige wenige fahlgelbe Bänder und Bö gen. die sich nur dadurch auszeichneten, daß sie mit blitzartiger Geschwindigkeit ihre Stellungen wechselten. Es war vollständig unmöalich, sie an einer be stimmten Stelle ocS Himmels zu Iota lisiren. Erst um 2 Uhr 40 Minuten Morgens fing der beste Theil der Vorftellung" an. Ein. schmaler, grünlichaelber Streifen von Llcht, der von einem schönen rosenrothen Saum umgeben war, tauchte plötzlich in (südojhCft auf und erstreckte sich in ein paar Minuten über das Stcrngebilde des Stieres, der Cas siopcia und des Schwans in nördlicher Richtung. Besonders in seinem nördli chcn Theile entfaltete daö Licht geradezu entzückende Farbenspiele. ES war, als ob der ganze Himmel sich in fortwäh: render Bewegung besindc, und leuchtende Blitze in allen Farben zuckten unaufhör lich über den Horizont. Einige Minuten später erschien mitten km Sternbild des Orion ein rosiger Lichtstreifen mit grünem Nande, von welchem aus sich zuckende Blitze nach allen Nich tungen hin in einer Weise vertheilten, daß man ihnen kaum mit den Augen solgen konnte. Die Strahlen vereinigten sich schließlich um den Stern Argol her, um und bildeten um ihn eine glänzende Eorona, in der sich bald ein Farbenspiel entwickelte, welches jeder Beschreibung spottet. Es war eine vergebliche Mühe, dem prachtvollen Zusammenwirken giern zender Lichtcsfecte auch nur für einen Augenblick zu folgen. Das (Gebiet war zu groß, und ein menschliches Augenpaar reichte nicht aus, um Alles zu sehen. Die Farben, welche das Nordlicht entwickelte, waren sehr mannigfach. Da sah man orangengelb, gewöhnliches gelb, rosa- und rubinroth, psirsicybraun, hell und dunkelgrau und verschiedene anderc Farbentöne, die ein förmliches Kaleidoscop von Licht und Glanz darboten. Hell oben über dem Himmel schien der Mond, sein Glanz übte jedoch über das Nordlicht keinen Einfluß ans. Dasselbe schien sich ganz unten über der Erdobcrfläche zu befinden, da eine anscheinend nicht zu hohe Wolkenschicht sich hoch über ihr befand. (H dauerte mehrere Stun, den, ehe die wunderschöne Erscheinung verschwand." Feuerversicherung. Die Feuervcrsicherungs:Gesellschaften in New Aork befinden sich in der letzten Zeit in einer geradezu großartigen Aufregung. Die Anzahl der Feucrsbrünste im Lande hat eine solche Ausdehnung angenommen, daß ängstliche Gemüther bereits glauben, die bösen Anarchisten" vom Schlage Mosts und seiner Genossen hätten sich die Aufgabe gestellt, da5 Eis genthum der pecuniär besser gestellten .Mastbürger" systematisch durch ZZeuer : und Flamme zu zerstören. Natürlich ist diese Angstmeierei nubt

weit her. Die FeuerversichcrungS-Ge' sellschaften tragen in erster Reihe selber die Schuld an den zahlreichen Feuersbrünsten. In dem Dränge, möglichst oiel Geld ra verdienen, betteln sie förm-

lich um Annahme von Versicherungs-Po? ! f ' c r. c? rt.A.L f f- . I licen uno jicucn oie eyieren iix o i;uten Beträgen aus, daß viele nicht sehr gewissensstarke Leute nicht dererjucyung entgehen können, ihre Häuser selber in Brand zu stecken, um auf diese Weise in den Besitz der hohen Versicherungssummen zu gelangen. Die amerikanische Bauart begünstigt außerdem die Feuers: brünste ungcmcin. Fast nirgends in der Welt, Japan vielleicht ausgenommen, sindct man so viele Bretterbuden, wie in den Ver. Staaten. Bricht einmal in einem solchen trockenen Holzhausen ein Feuer aus, dann ist dasselbe ott trotz bei besten Feuerwehr nicht mehr tm Zaum zu halten. ' . In den Großstädten Eurovas, wie zB. in Paris, Berlin, London, Liver pool, St. Petersburg und Wien, ist die Bauart eine ganz andere. Eine Folge davon ist, daß dort Feuersbrünste verhältnißmäßig nur selten vorkommen und keine so große Verheerungen anrichten, wie in den größeren Städten der Ver. Staaten. Es giebt in jeder Stadt Europas mehr Umstürzler" vom Schlage Most's, als in den Ver. Staaten, und doch treten sie dort durchaus nicht als gemeingefährliche Brandstifter a'f. Die Hauptsckuld an den hiesigen zahlreichen Fcuersbrünsten tragen die leichte Bauart us Hol; und die leichtsinnige Art, in welcher Versicherungen abgeschlossen werden. Die Absicht liegt allerdings nicht vor, auf Brandstiftungen eine Prämie zu setzen, thatsäcklich aber ist dieö der Fall. Würden die Versicherungen hier zu Lande nicht so unsinnig hoch in die Höhe geschraubt werden, dann würden auch die Feuersbrünste viel seltener sein. Die Leute würden es dann in ihrem eigenen Interesse finden, darauf zu ichten, daß in ihren Häusern mit Feuer licht so liederlich verfahren wird, und dies wäre daS beste Mittel, um die hausige Wiederkehr der Feuersbrünste zu ver? hüten. Ein anglo:amerikanisches Blatt meint, es würde sich empfehlen, wenn zur Verhüwng der so zahlreichen Feuersbrünste künftighin durch Gesetz nur der Bau feuerfester Häuser gestattet werden würde, auch sollte ein jeder Hauseigenthümer gezmungen werden, selber einen Theil deS Nisicos bei einem Brande in seinem Hause zu tragen. Ferner sollten die Versicherungsgesellschaften aus bloßer Eoncurrenz und auS Geschäftsneid nicht unsichere Gebäude zu hoch versichern, und es sollte gesetzlich dafür Sorge getragen werden, ,daß kein übersührttt Brandstifter dem Zuchthause entgeht. Die Vorschlage sind gut gemeint, werden aber kaum ihren Zweck erfüllen. Der alte Schlendrian wird fortdauern, bis erst die äußerste Noth die nothwendigen Reformen herbeiführen wird. Lwssischc Wt.Zkürherrschaft. Ans Riga wird der Köln. Zeitung" tschricbcn: Die rohe Gemalt, mit weleher hier jetzt von der Regierung gegen Jkccht und Sitte täglich vorgegangen wird, erscheint vielen nicht ganz erklärlich in Rücksicht auf die Beweggründe. Man hört die Vermuthung ausiprcchen, daß die Regierung damit beabsichtige, die Aufmerksamkeit Rußlands von den elen den Zuständen im Innern abzulenken ; der nationale Fanatismus solle nach außen hin geweckt werden. Andere meinen, gewisse leitende Würdenträger wünschten hier in den Ostseeprovinzen die Leute so weit zu reizen, daß sie sich zu einer Unbesonnenheit, zu einer Widersetzlichkeit hinreißen lassen, die dann ausgenutzt werden könnte, um beim Earen den Ruf der Loyalität, dessen die Provinzen genießen, zu zerstören und die härteste Behandlung zu rechtfertigen. Noch andere meinen, daß gewisse Würdenträger als Nihilisten hier den Boden zu unterwühlen suchten für den Tag, da im ganzen Reiche der Sturm ausbrechen soll. Wa8 nun auch daran sein mag, gewiß ist, daß hier mit Vorbedacht alles gethan wird, was die Bevölkerung erbittern kann, auch wenn es sich nicht um nationale oder kirchlich russische Interessen handelt. , Z. B. : In Neval bestand ein uralter adliger Elub; aus einer Zeit stammend, wo man noch nicht für alles, was ist, Gesetz oder Papier forderte, hatte er keine Statuten. Der Gouverneur verlangt die Annabme des russischen Norpralstatuts; da darin steht, daß der Gouverneur stets Ehrenpräsident sein muß, so löste sich der Club freiwillig auf. In Riga bestand seit alter Zeit eine Stadtcarde, ebenso harmlose Figuren, wie sie m Deutschland auch zu finden waren, die dazu etwa dienten, den Monarchen thp zuholen und dabei zu belustigen durch unkriegerisches Aeußeres. Sie wurden vom Gouverneur als staatsgesährlich aufgelöst. In Riga soll ein Haus der Stadtverwaltung erbaut werden. Ueber' all im Reiche ist das Sache der Stadtgemeinde selbst. Am selben Tage, als die Stadtverordneten von Rig.a darüber berathen, wo das hinzubauen jei, hat der Kaiser 'einen Ukas unterzeichnet, wonach der Platz für das Haus von Allerhöchstdemselben ausdrücklich vorgeschrieben und die Zmangsenteignung des Gründes gegen die Stadtverwaltung angeordnet wird. Der Grund gehört der Stadt; das Recht, ihr Haus hinzubauen, wo sie will, gehört der Stadt; trotzdem wird der Gouverneur beauftragt, gcwaltsaiu den Platz zu nehmen. Warum? Um das Hans dicht vor die russische Eathcdrale zu setzen, welcher Anblick dem Rigenser unangenehm ist. Also Gcßlers Hut! Nichts anderes; man soll lernen, vor der russischen Kirchi den Hut zu ziehen. Mit den Schulen steht die Sache ahn lich. Es sollen laut Ukas alle Schulen mit Ausnahme der einclassigen Volksschule und der Universität vom nach: sten Semester ab russischen Sprachunterricht haben. Das Semester beginnt am 10. August und die Kinder j sind eben indie Ferien gegangen. Sämmtliche Lehrer haben erklärt, anßerstande zu ' sein, der Forderung zu entsprechen ; wenn ' der Ukas also ausgeführt werden soll, so müssen die Lehrer durch andere ersetzt werden. Bisher ist noch nichts in dieser Züchtung geschehen. In sechs Wochen' beginnt das Semester und niemand wejh

ob er seinen Sohn noch in derjclden Schule werde lassen können, niemand weiß, ob da deutsch wie bisher, oder russisch wird gelehrt werden. Der am Gymnasium zuMitau angestellte Oberlehrer der lateinischen Sprache, Dr. Fischer,

txl:::t vor einigen Tagen die Aussordcrung. vom nächsten Semester an statt ' dt'ö lateinischen allgemeine Geschichte uns Geographie zu lehren, und zwar in russischer Sprache, widrigenfalls werde er entlassen werden. Echt russisch! Heute Eavalleric-Gcncral, morgen Unterrichts: minister; heute 5atcinlchrcr. morgen russischer Geschichtslehrer. Fischer erklärte seine Ablehnung und muß' gehen. ein Mann mit Familie, ohne Vermögen, sechs Wochen vor Beginn dcö Semesters ! Viele Behörden im Lande sind nur zu ein Drittel oder ein Viertel des Pcrsonals besetzt, weil der Rest seit Jahren unter Gericht steht. Sie den? Gesetz gemäß zu ergänzen, ist kaum mehr mozlich. weit einmal oie '!i,ngellagren nocy u:i Amt, wenn auch außer Thätigkeit sind, dann weil sich lchwcr mehr jemand dazu hergibt, sich den Vergewaltigungen der 'cgicr-ung auszusetzen. Dennoch läs.l man die alten Körper der Sclbslveiwal: tung, welche diese Aemter durch Wahl u besetzen haben, fortbestehen. Die Selbstocnvaltung ist lahm gelegt, eine staatliche Verwaltung ist nicht eingeführt, und das Land wird zugleich von Popen und Agenten aufgewiegelt. Nichts kann für die Gesundheit der Verhältnisse daillU chcr sprechen, als der Umstand, daß trotzdem noch mist Ruhe und Ordnung Herrscheu. Aber wie lange wird daö Voll dieses Answiegcln ertragen? Zuletzt muß ohne Polizei und Justiz, obne Recht und Gesetz, die Verwilderung doch kommen. LanbwirthfchafllicheS. Ueber i)en Noth lauf bei den Schweinen schreibt ein in Deutschland erscheinendes Fachblatt: Die Krankheit tritt in feuchtmarmen, also der Pilzbildung äußerst günstigen Sommern, weit stärker auf, als in mehr trockeuen oder kalten. Die Negemoürmer sorgen sür die Beförderung der Bacillen an die E'.'doberfläche, und mit den Pflanzen kommen sie in den Schweinctrog. Ji't ein Thier erst einmal am Nothlaufe erkrankt, dann pflanzt sich iie Seuche von Stall zu Stall durch Ansteckung leicht ort, und es hält dann sehr schwer, derjelben sogar, durch die besten Vorbcugungsmittclö Einhalt zu gebieten. Um den Schwcinebestand zu schützen, wirres sich sicherlich lohnen, wenn alles sür den Stampftrog bestimmte Grünfutter gründlich gewaschen und dann erst zerkleinert roiro. Es gibt dann noch eine Menge von Borbeugungsmitteln, von denen sich folgende am meisten .be: mährt haben'. Während der Monate Juni,Juli, August und September sind die sämmtliche Stallungen, in denen Schweine untergebracht worden sind, vermittelst verdünnter Karbolsäure (o.'js Liter auf einen großen Einier Wasser) zu dcsinsiciren. Im Laufe des Jahres sollten mindestens einmal Decke und Wände von Staub und von. Spinngeweben gründlich gereinigt und dann geweißt werden. Zum Weißen benutze man das erstemal doppclschwefligsauren Kalk, zum zweiten Male den gewöhnlichen Wcißkalk.' So: bald sich Unlust beim Fressen zeigt, oder sobald Fälle von Rothlauf bekannt geworden sind, muß den Schweinen viel: leicht einen um den andern Tag ein Sa iicnlpräparat gereicht werden. Am einfachsten macht es sich, wenn man Salicvlsäure, etwa einen halben Eßlöffel voll, in Liter kochendem Wasser unter tüchtilem Rühren auflöst, die dann rothlich aussehende Flüssigkeit, wird gut verkorkt im trockenen Keller aufgehoben, bis Nothfall eintritt. Das Ättttel wird leicht angenommen, wenn man 1 bis löftel davon in süße oder sauer gewordene Milch schüttet und diese dann in einem irdenen oder Hol;:Gefaßc reicht. Wenn sich die so sehr gefürchtctcn rothen Flecke, das sicherste Anzeichen von dem Vorbandensein des Nothlaufs, zeigen, so gebe man täglich einige Male Klvstire von reinem nicht zu kaltem Wasser, um der Hitze im Innern des ThierkörpcrS entge: gennlwirkcn. Außerdem wende man taglich zweimal Einreibungen mit Terpentinöl an. Dadurch wird das Hervortreten der charakteristischen rothen Fleck befördert, was sehr wej'eutlich ist. Nachdem die Krankheit überstanden ist, bleibt in dem thierischeu Körper noch für kurze Zeit eine Lahmhett und Steifheit zurück, welche sich jedoch allmälig wieder .verliert. 'Die Einspritzung von Karbol, säure vermittelst der sogenannten Jnjcc. tionsspritze, wie svlche von Vrandenbur ger Landwirthen vor einigen Jahren empfohlen wurde, hat wenig oder aar nichts acfr-uchiet. Schließlich noch oie Bemerkung, daß znr Gesunderhaltung der Schwcine öfters Gaben von Salz I und frisches, klares Wasser nöthig sind. I Das Schwein bedarf, wie auch die Kuh, bedeutcnoe Mengen von Salz, allein dieser Umstand wird ebeuso wenia, beachtet, wie der. daß das Borstenvieh im Grunde genommen ein sehr reinliches Geschöpf ist, welches nur im Nothfalle zur Stil-' sn Sf iinS um $ftslhYT Isfirnn- ' t M( V S V J.W y -. , V. - iiaes Wasser benutzt. Deutsche Lokalnachrichteu. Provinz Brandenburg. Der Oberkanonier Vartels in Char, lottenbura stürzte auf dem Wege nicht beim Schießplatz vom Pferde und siel so unglücklich vor das nachfolgende Geschütz, daß er das Genick brach, und dann noch überfahren wurde. In Pichelsdorf qrassirt die Diphtheritiö und hat in einer Familie drei Kinder hinroeggcrafst. Selbstmord begingen: In Berlin Lcgationörath Graf Heinrich v. Bcust im Windsorhotel und in New York der frü, here Berliner Nechtsanmalt Dr. Herman Plantiko : in tbarlottenburg der Postböte Hermann, in Guben die Frau des , Bildhauers Worms, in Alt-Lüdcrödsrs ' der Maurer Friedrich Michaelis, in Sonnenburg der Einwohner Langmann. . In Berlin verunglückte auf dem Ost- i bahnhof der Maschinenvutzcr Sydow. , Todtge fahren wurden: der Knabe Si- t mon, der Uhrmacher Hentschel und der Wagensührer Schulz. Beim Baden er-. trank der 13jährige Wilhelm Werner. Ju -ffoitM tüxwl. .der Zkdkrauelle

HofsMiN'.n. in Lenzen die .Frau dcö Kaufmanncs Licbenthal. Provinz Ostpreußen. In Mnskcn herrschen bereits seit längcrcr Zeit die schwarzen Pocken unter den Bindern, so daß dle Schule schon seit Wochen geschlossen ist. Auf der Feldmark Mörlen, in unmittelbarer Nähe der Chaussee Osterode-Löbau, wurde die Leiche der vcrwittn'eten Fischhändler! Louisc Stern aus Arnau mit zerschmettertem Schädel vorgefunden. Der Tischler Gläser von Bischofsburg wurde todt aufgefunden (ein Verbrechen liegt sicherlich nicht vor) und der Hirt I. Stalschus von Trimbern wurde vom Blitz erschlagen. Provinz Westpreußen. Der Gastwirth B. in Brust Star-. ftirr'h mitrS nnit starr' ffnnetninc

iy r r m m wv--w-r-w " tencn Gebrüdern Jersinsti arg bedrängt, vw4 i w v uw O ! I so da? der Bedrohte im Zustande der ' lfUt- 4 ,tS .ivtuivtuv auui iKvyvvwb yi i wv jwu ' A , . 8h ri Vcyuc avseuerie, toööei oic jvugci vcui jüngeren W rüder tief in die Brusthöhle drang. Der Verwundete ist bald darauf gestorben. Lehrer Block in Klonowo und Frau feierten das Fest der goldenen Hochzeit. Der Kellner Schulz von Jäschkenthal hat sich vergiftet und der Arbeiter Steffanowski von Schweingrube hat sich erhängt. Ein Mann Namens Kaiser von Danzig, der Fuhrinann Gu; stav Gehrke von Hammerstein, der Hauslerssohn Wilhelm Pufahl von Lappe, der Obergefrette Barkowski von Thorn und der Schlosserlehrling Kennert von Tiegenhof sind ertrunken. Provinz Pommern. Der früher dem Korps Borussia" an gehörige Dr. med. Hertwig in Greifsroald hat den stud. theol. Schmitz, Mitglied des akademischen TurnvereinsTeutonia", im Duell erschossen. Ein auf dem Schützenplah entstandener Streit hatte zu der Herausforderung deS schmitz an den Hertwig Anlaß gegeben. Der ehemalige Postbote Gustav Landt in Stargard, der auf Grund von ihm gefälschter Postanweisunaen bei den Post anstalten in Stettin und hier Geldbe? trage einziehen liest, wurde zu 4 Jakren Zuchthaus verurtheilt. Der Schuhmacher Kordatzki von Lauenburg hat sich erhängt und der frühere Restaurateur Guhmann von Stolp hat sich ertränkt. Der Maschinenschlosser Emil Kopse von Stettin, der Einwohner Friedrich März von Gr.-Garde und der Fischer August Kirchhof von Slomemünde sind ertrunken; ferner kamen durch Unglücksfälle um's Leben: der Eigenthümer Friedrich Holzfuß von Kottom (vom Blitz erschlagen), der Bauer Rapräger von Laatzig (erstickt), der Büoncr F. Nemtcr von Sassenburg (zufällig erschossen) und der Arbeiter Kubehr von Ucckermünde (Hivschlag). Jrn Stettiner Hafen wurde ein Theil des dort liegenden Stralsünder Schiffes 2lnna" durch Feuer zerstört, wobei der Kapitän Strauß von Gartza a. N. erstickte, und in Züllchow brannte ein Theil des Restaurateur Lange'schen Hauses'nieder, wobei der Vulcan" -Arbeiter Karl Schult), dessen Frau und drei Kinder um's Leben kamen. Provinz SchlcSwig-Holstein. Die Ehelcute Hintz im Hainholzermoor feierten das Fest der diamantenen Hochzeit Redakteur Nossen vom Flensbürg Avis" wurde wegen Beleidigung deS Pastor Jacobscn zu Scherrebeck zu 3 Monaten Gefängniß verurtheilt. Der Fischer M. Struve von Blankenese und , der Schnciderlehrling Eggers von Neu, Münster sind ertrunken, der Arbeiter Nielö Jepscn von Aschenholm wurde vom Blitz erschlagen und eine Frau Jessen vo Stoltelund ist erstickt. .Provinz Schlesien. "Der Eommis Hermann Schmidt in Brcslau machte gegen seinen Prinzipal, den Kaufmann Bruno Nickel, einen Mordversuch, nachdem er ihm eingestanden hatte, daß er seit 2j Jahren ihn bestöhlen habe. Bei Durchsuchung seines Koffers zog Schmidt plötzlich einen Re? volvcr hervor und richtete denselben gegen seinen Kopf. Mit den Worten: In einer Miilute bin ich eine Leiche" drückte er ab. Der Schu versagte. Hierauf warf er seinen Prinzipal' zu Boden, kniete auf ihn und rief: Nun denn, also erst Sie dann ich" und wieder knackte der Hahn, ohne daß der Schuß losging. Auf Nickels Hilferuf kamen seine Schmester und ein Buchhalter und befreiten ihn auö seiner Lage, während Schmidt entfloh. Letzterer wurde TagS darauf von seinem Vater den Behörden überliefert. Großes Aufsehen erregt daS plötzliche Verschwinden des Kaufmanns Julius Ncsenstein in Brcslau. f Frau Bertha Bchmack in Görlitz, 100 Jahre alt. In Ncudors am Gröditzberae feierte Landschaftödirector a. D. v. Rosen mit scinc? Gattin das Fest der goldenen Hoch icit. P r o v i n z H e s s e n - N a s s a u. Der von Wahlershauscn gebürtige Musketier Johannes Elkenson (Elmensöhn?) vom 83. Jnf.-Rcg. wurde in der Nähe fernes Heimathsortes erhangt auf aeiunden. Der sck'zn in bobem Alte?

stehende Schullehrcr. von Sterkelshausen bach den Weber Hartenstein, mit dem er wurde gefänglich eingezogen. Derselbe . in demselben Hause wohnte, mittels eines soll Vergehen gegen die Sittlichkeit an Knüppels erschlagen. Die diamantene Schulkindern verübt haben. Schreiber Hochzeit feierten: der im Jahre 1802 geWieland von Bockenheim hat sich er- , borene Zimmermann Niedel in Dittschössen und der Arbeiter Mcuer von ! mannsdorf b. Zschoppa nebst Gemahlin Kirckditmold hat sich erhängt. Der und das Döge'sa)e Ehepaar in Minkwitz. Drechsler N. Vohweg von Biedenkopf ! In Großenhenn beging der stadtische ....s. v va !TZ;J,: .1. ileunmeiier rSinnnS Qnfintft YinR 0

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Kvxaj in uiuoesgciin nno errruncen, oie i" k ucuHwcyiuiuim Knaben Friedrich Möller und Karl Hart- - und Turnvereinsmitglied. Erhängt hamann von eidbrink und der Mebaer bensich : die Frau des Schneiders W. in

Wilhelm Prösscr von Michelbach sind er- Blumenau bei Olbernhzu, der Privatier stickt und die Frau des Benjamin Kämpf Wilhelm Sinkwitz aus Ebersbach (bis in Klcinlüder wurde von' einer Kuh zu vor Kurzem in Dresden wohnhaft), der Tode geschleift. ' ! Maurer Meyer auS Plauen und der . . , t ' ': Handarbeiter Gustav Barthe auS Nei Königreich Sachsen. , . Oekonomen Nieder Itestauratcur Pietzschmann in del aus Grimma hat sich in der FieberLai.gburkcndorf ist kürzlich Nachts von Hitze ertrankt. Der in der Bierbrauerei vier Männern in seinem Hause überfallen bedienstete Bierschröter Klotz aus Gosel und durch Einschlagen der Hirnschale er- wurde von einem Faß Bier erschlagen, mordet worden. In dem Schutzteich der der 13jahrige Sohn des KammermeisterS ?rkrt-Mükle bei Tbeuma wurde der Brauer von Mühlbera ertrank beim Va-

Weber und Hausbesitzer Johann Gottlieb ttrünert aus Streubura b. Beraen todt aufgefunden. Derselbe hatte zwei 1000-Markscheine und einen 600-Mark-lchn b sich, welche er in Centimeter ynye Mcköm-vrrilbu Ä: b?ek.

"Quiek Meal" Gasolin - Oefso, ficinc Drmschraub'n an denen man ftch He fftn ger oettrcnni, tttt v cltc bt tuie tciio'rren. ist ttantfeti fcar Ofen feot inn rci n . S rabt ict um ei in W'schk- l auf uftcur, jtauft nicht eh 3uf vn .Du! Wei " ae ehe 'adt. Durchaus unzzslhrUch, sgarja und guttr Lack ocn. Alaska N'feig,rator X7 &t5fen könne bei unt khrend bei Gov mk untergebracht raenen Wrn. II. XSoniiott 85 8ou, . 38 Süd Wirte tan Straße. Dr. O. G. Psaff, Orzt, Wundarzt

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