Indiana Tribüne, Volume 10, Number 317, Indianapolis, Marion County, 5 August 1887 — Page 2

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Zndiana Tribüne. - Erscheint FSglit? und KONNtagS. UtaIl4i .SrtJani kostet durch Mn XxIttrD knt x, Ooch, M sntag-,TrtK CiJ p Bach. W.H ,uss, II Senil. V vs? ucI$t ta H r SM. Office: 120 S. OarvlanbQr. Indianapolis, Ind., 6. August 1837. - Siegreiche Mormonen. In Richmond Countn in Georgia hat ten eö die Missionäre der Mormonen so arg getrieben, daß die gesetzliebende Bürgerschaft den Beschluß faßte, die faarischen Wühler mit Geroalt aus dem County zu vertreiben. Es wurden in aller stille dazu Vorbereitungen getroffen, amd in einer schönen Nacht versammelten sich an einem vorher bestimmten Orte etwa 20 Männer, um gegen die Mormoncn in's Feld zu ziehen. Die Bürger waren sämmtlich schwer bewaffnet berit ten und trugen schwarze Masken. Ein Zeitungsschreiber hatte sich ihnen mit an? geschlojsen, nur um den Spaß mitzumachen. Schließlich waren die modernen Ku klurer so weit fertig, daß sie sich auf die Suche nach ihrem Wild, den Mormonen, degeöen sonnten. In unheimlichem Schweigen zogen sie aus und umzingelten zuerst das Haus eines gewissen Neumann, der in dem Gerüche stand, gleichfalls ein Mormone geworden zu sein. Das Haus war leer: oie Insassen hatten wohl geahnt, welche Ueberraschung ihnen an diesen: Abend bevorstand, und hatten in Folge dessen rechtzeitig das Weite ge.sucht. Die - Kuklurer begannen schon den Muth zu verlieren, als ihnen noch zu jus - ter Letzt die frohe Botschaft wurde, Blnnion und Murphy, zwei von den Mors monenaposteln, befänden sich allerdings in Augusta und könnten heute Nacht nicht mehr eingeholt werden, doch sei ihr Vorsitzender, der Missionär Spencer, im Hause eines gewissen George Anderson, welches man ohne Mühe erreichen könne. -Die kleine Schaar befand sich bald unterwegs und hatte kurz darauf das Haus Andersons von allen Seiten umschlossen. Bald wurde die Stille der Nacht durch laute dliije nach dem Eigenthümer des Hauses unterbrochen. Anderson bot der ihm drohenden Gefahr kühn die Stirn. Er trat vor's Haus und rief den Kuklurern zu, Spencer befinde sich allerdings in seiilem Hause, sie würden sich aber ganz et'lig schneiden, wenn sie den Versuch machen sollten, ihm etwas Böses' anzuhaben. Er meine es mit seiner Warnung ernst. Die Ruhe Andersons schien den Leuten 'zu imponiren, und sie blieben auf ihren alten Plätzen, ohne näher an das Haus rücken. Nur der Zeitungsmann wagte Jich in das Haus hinein, wo er den Apostet Spencer traf, der sich trotz der Erregung des Augenblicks willig zu einer Unterredung herbeiließ. Dann begab sich der Apostel" in's Freie und begann zu den Kuklurern draußen zu reden. ' Ihr wirft uns Mormonen Vielweiberei vor", sagte er. Nun, wir haben gerade Frauen - genug, um nicht der grauen unserer Nachbarn zu begehren. Ich wünsche, alle unsere Verfolger tonnten dasselbe von sich sagen. Wir glauben in diejenige ororrn der Ehe, welche von AbraKam, dem Vater des Volkes und dem persönlichen freunde Gottes, von Jacob, dGN Vater der 12 aus verschiedenen Ehen entstandenen Söhne, von David, dem Mann nach dem Herzen Gottes, der von I h m viele Weiber erhielt, und von Salomo geübt wurde, den Gott mit Weisheit über alle Maßen beschenkte. Nebenbei gesagt, alle jene Patriarchen und Könige des alten Testaments sind nach dem Zeugniß des Evangelisten Matthaeus ? gleichfalls die Ahnen des milden und anftmüthigenJesus von Nazareth. Kann mir Jemand beweisen, daß unsere Vielroeiberei gegen die Lehren des alten Testaments verstößt?" In diesem Tone ging es weiter. Spencer schwatzt rüstia darauf los ; es warja sein Geschäft. Nach einiger Zeit begannen die Kuklurer sich zu verkrümeln. Sie wollten dem Manne nichts thun ; er sprach so vernünftig, vielleicht hatte er gar Recht. Der Apostel" blieb als Sieger auf dem Platze und hofft jetzt, -daö ganze Eountn Richmond zur Vielweiberei bekehren zu können. Beköstigung unserer Armee. . Man hat sich schon vielfach darüber gewundert, warum die in Onkel Sams Diensten stehenden Soldaten so häusig die - Neigung zeigen, durchzubrennen. Man hat diesen Uebelstand damit erklären wollen, daß der Sold den Soldaten in zu langen Zwischenräumen ausgezahlt werde, sodaß sie gegen Ende des Monats häufig bittere Noth leiden müssen, ferner gab man der rohen Behandlung und nicht zum geringsten Grade dem Uebelstande die Schuld, daß die Soldaten alle Urfache haben, mit ihrer Beköstigung unzufrieden zu sein. Vielleicht mochten alle diese Uebelstände zusammenwirken, um den jungen Rekruten das Verbleiben in der Armee zu verleiden, sodaß sie bald allen Lebensmuth verloren uud in der Desertion ihre einzige Rettung sahen. Vor einiger Zeit hat eine damit beauftragte Commission von Armee-Ofsicieren, die in Be;ug auf das Heer zu Recht bestehenden Regulationen geprüft und in Hinsicht auf die Beköstigungsfrage einige nicht unbedeutende Aenderungen empfoylen, so daß die Soldaten künftighin über ihre Kost nicht mehr so zu klagen haben erden, wie bisher. Es handelt sich jetzt nur noch darum, daß der Krieassecretär die von der Commission gemachten Vorschläge billigt, um die Soldaten der Wohlthaten derselben theilhaftig werden zu lassen. Nach den bisherigen Bestimmunaen ist jeder Soldat der Bundesarmee zu einer Tagesration von 18 Unzen Mehl berech tigt, die ihm auch in der Form von Brot verabfolgt werden kann. Zwischen 18 Unzen Mehl und derselben Gewichtsmenge Brot besteht aber in sofern ein UroZer Unterschied alO Letzte nur

zwcl'MZM, ülsö 12 Unzen Mehl tnu hält. Der Rest ist Wasser, Salz u. s. w. Es wurde bisher officiell von dieser Regel insofern Bortheil gezogen, als man den Soldaten in der Reel nur die 13 Unzen Brot zu verabreichen pflegte. Was auf diese Weise an Geld gespart werden konnte, wurde in die Regimentskasse" gethan und später zu verschiedenen anderen Zwecken verwendet. Die Ersparniß pro Mann und Tag war allerdingS nicht bedeutend, nahm aber einen ganz respektablen Umfang an, nenn man sie auf die ganze, aus 25,000 Mann bestehende Bundesarmee ausdehnte. Im Großen und Ganzen belief sie sich alljährlich auf Hunderttausende von Dollars. Jetzt soll eS anders werden. Die Sol daten sollen ihre 18 Unzen Mehl vollge wichtig in Brot ausgebacken bekommen, und nur so viel soll von dem Mehl genommen werden, als zurDeckung der Unkosten für die Feuerung und für das Backen nothwendig ist. Die Soldaten werden also aller Voraussicht nach keine Veranlassung mehr haben, sich über zu kleine Brotrationen zu beklagen. Dagegen hat sich die Commission entschlössen, die Beibehaltung des sogenannten Eompagnie-Fonds zu empfehlen. In diesen Fonds fließt nämlich der Erlös für alle solche Lcbcnsmittcl, die von den Sol daten nicht verbraucht oder überhaupt ax nicht gewünscht werden. Das Geld wir dann dazu verwendet, um andere Lebensmittel, wie z. B. Gemüse, Früchte, frisches Fleisch u. s. w. zu kausen, die von Onkcl Sam seinen Soldaten nicht geliefert werden. In Teras V. mögen die dort stationirtcn Bundestruppen des heißen Klimas wegen kein Schweinefleisch essen und tauschen dasselbe vielfach gegen Rindfleisch um oder schassen sich für den verkauften Speck Milchkühe an. Die ProbeMobilmachung. Wie man in Deutschland über die be absichtigte Mobilmachung eines franzö sischen Armeecorps denkt, geht aus fol genden Auslassungen der Köln. Zei hing" hervor: General Ferron ist so ritterlich gewesen, für den Mobilmachungsversuch seines Vorgängers einzutreten und die Kammer u verhindern, dem früherm Kriegsminister diese seine echt boulangistische Hinterlassenschaft in die Vergejl'enleit nachzuwerfen; oder treibt die Regierung etwa ein weniger edler Beweggrund, will sie mit der Durchführung dieses Planes, dessen Urheberschaft sie ablehnt, vielleicht den letzten und schlagendsten Beweis für die Unfähigkeit des großen Organisators Boulanger führen? Fast könnte man auf den Gedanken kommen; denn daß eine solche theilweise Mobilmachung zu Friedenszeiten nicht im entferntesten das Bild einer vollständigen im Kriege gibt, daß dieselbe also für militärische Zwecke nahezu nutzlos ist, darüber sind die Meinungen ungetheilt. Es ist keine große Kunst, e i n Armeecorps in kurzer Zeit kriegsbereit auf die Beine zu stellen, die schwierige Aufgabe der modernen Heeresverwaltung bezteht vielmehr darin, die Maschine in allen ihren einzelnen Theilen stets so in Stand zu halten, daß das gesammte ungeheure

Nadenvcrk mit allen seinen Treibriemen jeden Augenblick in Bewegung gesetzt werden kann, daß die Mobilmachung und auch was nicht zu übersehen, bei einem derartigen Versuch aber natürlich wegfallen muß , daß die Beförderung der Truppen zur Grenze sich ohne Stockung vollzieht. Die Mobilmachung eines Corps aber kann dieses wichtige Jneinandergreifen der einzelnen Theile niemals zeigen, sie deckt nur Uebelstände auf, welche man grade so gut bei jeder Einberufung der Reserven beobachten kann, und hat nothwendigerweise eine Störung von Handel und Wandel im Gefolge, die den Bewohnern der bctroffencn Gegend allerlei Unzuträglichst und unter Umständen große Kosten verursacht. Aus diesem Grunde haben die militärischen Fachblätter denn auch die Vorlage bekämpft, und selbst Progr6s Militaire, früher ein ergebener Augendiener Voulangers, hat mit dem General auch sein Kind verleugnet. Freilich, wenn die Regierung sich diesen Stimmen der Fachkreise angeschlossen hätte, so würde sie sich aufs neue den gehässigsten Verleumdungen ausgefetzt haben ; das deutsche Ministerium, die Bismarckianer weichen wieder einmal den Drohungen Teutschlands", würde es geheißen haben. Progrös Militaire meint, Deutschland werde in der Mobilmachung irgend eines Armeecorps im Herzen Frankreicks sicherlich keine Gefahr erblicken, es werde sich im Gegentheil freuen, bei dieser Gelegenheit, ohne acht bis zwölf Millionen auszugeben, die begangenen Fehler studiren und sich dieselben zu Nutze machen zu können. Das ist jedoch nur bedinaungsweise richtig. Unter Rouvierund Perron trägt die Mobilmachung allerdings nicht das Gepräge einer Drohung; aber es gibt noch mißtrauische Leute in Deutschland, welche dieselbe unter Leitung Boulangers mit andern Augen betrachtet hätten. V!an würde zwar dem General

die Freude gegönnt haben, sich und seinen stolzen Rappen wieder e'n nal bei einer Paradegelegenheit dem erstaunten Volke der Franzoien zu zeigen, aber man hätte diesseits der Vogesen bei einer Verein!gung des Oberbefehls in der Hand eines politischen Generals vorn Schlage Boulangers eine Gefahr in dem Umstände erblicken können, daß die Benennung des zu mobilisirendcn Eorps bis zum letzten Augenblick geheim gehalten wird, daß also in allen Corps, vorn EornMandanten bis zum Corvoralschastsführer abwärts die Vorbereitungen zu einer möglichen Mobilmachung getroffen werden müssen, und daß somit, bis auf die Thatsache der Ausführung, die gesammte lrmee kriegsbereit ist. Wenn die deutsche Regierung aeaen diese Gefahr keine Vorstellungen erhooen hat, so geschah das zweifellos in dem Bewußtsein der Schlagfertigkeit des deutschen Heeres, welche derartige Ankündigungen sowohl wie die theuren Spielereien thcilweiser Mobilmachungen überflüssig macht. Nichts für Miquel. Aus die Gerüchte, daß Bismarck als preußischer Handelsminister zurücktreten und diese Stelle dem nationalliberalen . Muukl cfcö&ssn erde. M, . '

ZS&S&aMägÜ&HSÜM

wörtct'dle Nordd. Alla. Zelt.mit sot ' gender ofsiciösen Auslassung: ! Nichtig ist, daß die Uebernahme des Handelsministeriums durch den Reichskanzlcr den Zweck hatte, die, nicht etwaiaen." sondern tÜatsächlichen Reibungen zwischen der preußischen iLmwlrlung und der des Reiches auf den deutschen Handel fern u halten. Nach der Abtrennung der wichtigen Geschäftszweige, welche an das Reich und an das Ministerium der öffentlichcn Arbeiten übergegangen sind, lag für das Fortbestehen des preuß ischen Handelsministeriums ein Motiv in den diesem Titel entsprechenden Aufgabcn überhaupt nicht mehr vor. Wir fön nen uns den deutschen Handel nicht mehr als getrennt, in der Form eines preußischen, sächsischen, bairischen und mecklenburgischen Handels, und seine Pflege als concurrirende Aufgabe der Einzelstaaten vorstellen: unser Handel ist ein nationaler und ein deutscher. Der Umstand allein, daß die preußische Gesetzgebung dem ministeriellen Reffort, welches unter dem Namen Handelsministerium fortbesteht, eine Anzahl von Funktionen beilegt, für welche nur durch Aenderung der Gesetzgebung ein Ersatz geschaffen erden könnte, war die Veranlassung zur formalen Beibehaltung des'Siamens und des Ressorts. Wenn die Formen je der Zeit dem sachlichen Bedürfniß entsprächen, so würde das preußische Handelsministerium mit dem Reichsamt des Innern auch formell überhaupt längst verschmolzen sein." Das heißt mit anderen Worten, wenn das preußische Handelsministerium überHaupt aufgelöst wird, so wird es mit dem Neichskanzler-Amt verschmolzen werden. Auf keinen Fall wird den Nationalliberalen die heiß ersehnt .Lnerkennung" zu Theil werden. Ansteckendes Wasser. . ' . . ' ' . , In Mount Hollv im Staate New Jersev ist gegenwärtig eine Epidemie von tvphösem Fieber ausgebrochen, welche den angestellten Untersuchungen zufolge durch verdorbenes Trinkwasser entstanden ist. Es ist jetzt die wichtige Thatsache festgestellt, daß die Keime dieser Krankheit von Ort zu Ort durch fließendes Wasser befördert werden und vennittelst desselben in den menschlichenOrganismus gelangen. Auch in Plymouth in Pennsylvanien war eine derartige Epidemie ausgebrochen. Ju einem etwa zwei bis drei Meilen von der Stadt am Ufer des Flusses belegenen Hause waren mehrere Personen am typhösen Fieber erkrankt. Die Abfälle u. f. w. aus dem Hause wurden nach dem Flusse gebracht oder sickerten durch die Erde bis zum Flußwasser hin. Einige Monate später brach in Plymouth eine regelrechte Epidemie aus, welche noch durch den unreinlichen Zustand der Stadt bedeutend vergrößert wurde. Mehr als 1300 Personen erkrankten, und über hundert erlitten den Tod. (5s wurde durch spätere Untersuchungen festgestellt, daß der Giststosf von jenem Hause in der Nähe der Stadt hergekommen war und das Wasser verdorben hatte, trotzdem eine ziemlich lange Zeit nothwendig war, um die Gistkeimc zur vollen Entfaltung zu bringen. In Mount Hollv, hat man dieselbe Erfahrung gemacht. Das in der Ortschaft benutzte Wasser wird dem Rancoocs Ereek entnommen, welcher aus den etwa 15 20 Meilen entlegenen Eeder - Sümpfen fließt. Der Gesundheitsrath in Mount Holly machte nun die Entdeckung, daß in dem etwa drei Meilen von der Stadt entlegenen Smithville in einem Boardinghause mehrere Fälle von typhösem Fieber vorgekommen waren und daß der Inhalt einer neben dem Hause befindlichen Senkgrübe nach dem Bache zu seinen Abfluß fand. Die Krankhcitskcirne waren durch die Senkgrube in den Bach gedrungen und hatten nach und nach das Wasser so vergiftet, daß die Epidemie eine unaus: bleibliche Folge war. Eine Analyse des betreffenden Wassers ergab in diesem Falle, daß sich in dem: selben zwar keine ungewöhnlichen Krankheitssporen, dagegen aber unzählige kleine Lebewesen befanden, die schon allein hingerecht hätten, um den Genuß des Wassers ungesund zu machen. Ein Theelöffel voll Wasser, den man aus dem Bache oberhalb Smithville entnommen hatte, enthielt nur, 150 Bacterien, während ein Theelöffel voll aus dem Reservoir bei Mount Holly deren über 24,000 enthielt. Es ist seitdem den Bewohnern der Stadt zur dringenden Pflicht gemacht worden, alles für häuslichen Gebrauch, besoiiders aber zum Trinken bestimmt! Wasser ordentlich erst durchzukochen, ehe man eö benutzen will. Das Kochen wirkt auf die Bacterien absolut tödtlich und zerstört sie auf der Stelle. In vielen Großstädten des Landes trinken viele Leute in ihren Häusern jetzt schon nur Wasser, , welches vorher abgekocht und dann nach Belieben abgekühlt worden war. Es ist allerdings richtig, daß der Inhalt von Abzugsgräben viel von seiner Gefährlichkeit verliert, wenn er in fließendes Wasser abgeleitet wird. Dasselbk übt auf ihn einen reinigenden Einfluß aus. Die Keime des typhösen Fiebers sind jedoch fetr zähe und langlebig. Sie überdauern die strengste Winterkälte und behalten ihre Keimfähigkeit auch untet sonstigen sür sie ungünstigen Verhältnissen bei. Nur die Hitze des Kochkessels können sie nicht vertragen, wonach ein Jeder sich richten mag, dem es darum zu thun ist, ur Zeit einer Evidernie sich und die Seimgcn vor Krankheit zu schütze und zu bewahren. Vom Anlande.. Chicago ist jetzt auch den Einnahmen zufolge das zweitgrößte Postamt in den Ver. Staaten, wie es in Benig auf den Verkehr, d. h. in Bezug auf das durch das dortige Postamt zur Vertheilung im übrigen Lande gehende Postaut, schon seit länger Zeit nach We Aork die bedeutendste Postanstalt des Landes war. In Des MoineS in Iowa saß vor einigen Tagen ein junger Mann j Namens Frank Jves inmitten einer Gesellschast im dritten stocr emes HauseS am Fenster. Es befanden sich mehrere Mädchen in der Gesellscbaft, und JveS machte Jiä den ü?aL piescHen jbur

i lii'riryniiir öle Mkündiauna iitc&re&it zu jaaertj daß er seilten Ttuhl durch das offene' Fenster in die Straße hinüberkippen" wolle. Nach einer Weile sagte er: Jetzt thue ich's aber gewiß." Und er that's. Im nächsten Augenblick lag er mit gebrochenem Nacken todt auf dem Trottoir. Ein Brunnen auf einer Farm in Portage Eounty, Ohio, dient den Bewohnern derselben sowie den Nachbarn als eine Art Barometer. Jedesmal, wenn das Barometer hoch steht, wird die Luft von dem Brunnen mit einem so lauten Geräusch eingesogen, daß man dasselbe auf eine weite Entfernung hin hören kann. Steht das Barometer niedrig, dann wird die Luft aus dem Brunnen gleichfalls mit einem lauten Geräusch ausgestoßen. Man hat oben am Brunnen eine zinnerne Pfeife befestigt, durch welche die Luftströmung auf eine weite Entfernung hin gehört werden kann. Der Superin t'endent der Toque-Wollenfabrik in Elarksville in Georgia hatte die Verordnung erlassen, daß keine der in der Fabrik angestellten Arbeiterinnen einen BustU" tragen dürfe, weil die Gefahr vorliege, daß der Bustle sich in der Maschinerie verfangen und dadurch Menschenleben aufs Spiel setzen könne. Ein Mädchen wollte sich trotz alledem von ihrem Bustle nicht trennen, kam mit demselben wieder in die Fabrik und wurde daraufhin von dem Superintendenten entlassen. Andemsclden Abend wurde der böse Boß" von dem Liebhaber und dem Bruder des Mädchens überfallen. Sie schlugen ihn mit einem Stein und einem Knüppel zu Boden, und ergriffen alsdann die Flucht. Ueber einen vernreintlich begrabenen und dann lebendig zurückgekehrten Sohn wird aus Hastings in Nebraska gemeldet: Der in der Nah? von hier wohnende Farmer James McEonlay erwartete den Besuch seines in Eanada weilenden Sohnes. Als nun Vater McEonlay dieser Tage auf dem Bahnhofe in Hastings erschien, um seinen Sohn zu begrüßen, wurde ihm mitgetheilt, daß sein Sohn allerdings mitgekommen sei, aber als Leiche. Dieselbe besinde sich in einem Sarge im Gepäckwagen des Zuges. Der alte Mann jammerte über den Tod seines Sohnes und ließ die Leiche beerdigen, ohne sie vorher zu besichtigen. Den Tag darauf traf der Sohn McConlays in seinem Elternhause frisch und gesund ein. Man hat bis jetzt nicht heraussmdzn können, wer die Leiche gesandt hat und wer unter dem Namen McEonlay begraben wurde. Im Tombs-Polizeigericht in New Jork erschien vor einigen Tagen eine junge, hübsche Italienerin, Namens Antonia Euba, und erwirkte einen VerHaftsbefehl gegen ihren Gatten Francisco, weil derselbe sein Geld in den Kneipen verzehre und sie im Rausch zu prügeln pflege. Der Mann wurde wirklich verhaftet und von dem Richter zu drei Monatcn Gefängniß verurtheilt. Als der Verhaftete nach seiner Verurteilung aus dem Gerichtssaal entfernt werden sollte, fiel Antonia, welche ihrem Mann längst verziehen katte, vor dem Pulte des Richters auf die Kniee und bat ihn mit einem Stoßen Aufwand von wohllautendem talicnisch, den Gatten freizulassen. Sie sei gerne Willens, für ihn selber die Gefängnißstrafe abzubüßen, man solle sie verhaften und ihren Mann frei gehen lassen. Der Richter wollte ihr anfänglich kein Gehör schenken, dann aber ließ er sich erweichen und ordnete die sofortige Freilassung Franciscos an. Derselbe versprach reumüthig Besserung, und hocherfreut verließ seine Frau mit ihm das Gerichtszimmer. In Philadelphia ist dieser Tage der 26jährige unverheirathete Fuhrmann Andrem McKee bei der Rettung eines anderen Menschenlebens selbst um's Leben gekommen. In einem Abzugscanal hatte sich Eloakengas in Menge angesammelt und verbreitete einen Übeln Geruch in der ganzen Nachbarschaft. Die Bewohner der- Gegend versuckten das Gas anzuzünden und warfen ui diesem Zwecke brennendes Papier in die Cloake. Dabei wagte sich der neunzehnjährigeHoward Rush zu weit vor und siel, von dem Gase betänbt, hinunter. Andrem McKee, der dort Serade mit seinem Karren vorbeifuhr, stieg aus und ging nach der Stelle, die von Neugierigen umstanden war. Da er den oestnnungslosen Rush drunten liegen sah, und keiner der Umstehenden Miene machte, demselben zu helfen, erklärte er sich bereit, in den Eanal hinabzusteigen. Er nahm einen Strick mit, den er Junten um die Brust des Rush band, so daß dieser heraufgezogen werden konnte, dann siel er, von dem Gase betäubt, selbst um. Anfangs waren die Umstehenden rathlos, dann aber eilten sie nach einer benachbarten Brauerei und holten Haken herbei, mit welchen sie den McKee endlich herauf oaen. Rush kam nach einiger Zeit zu stch, McKee aber hatte die Lebensrcttung mit dem eigenen Leben bezahlt. Von einem treuen polnischen Liebespaar wird aus Castle Garden berichtet: Vor ungefähr sechs Wochen traf im Einwanderer-Depot ein polnisches Liebespärchen ein, nämlich Joseph Tnrczanowicz und Stephanie 9!iedzw!nska, welche demnächst Mutterfreuden .zu erwarten hatte. Obgleich Joseph sich erbot, Stephanie zu heirathcn, beschloß die Einwanderungs'-Eommission, die Beiden nach Europa zarückzusenden ; Joseph jedoch entkam im Einverständniß mit seiner Geliebten aus Castle Garden und wandts sich nach Homestead im westlichen Pennsylvanien, wo er Beschäftigung fand. Stepbanie wnrde nuch Liverpool .zurückgesandt, verkaufte aber dort ihre Habseligkeiten und schiffte sich auf einem nach Philadelphia fahrenden Dampfer sofort wieder ein. Vor einigen Tagen langte sie in Philadelphia an und wurde dort zugelassen. Seither kam sie nach Eastle Garden, um ein Eisenbahnbillet nach Homestead zu lösen und dann dort ihren Joseph zu heirathen. Sie wurde sofort erkannt, auf Befehl des EinwandcrungsCommissärs Stevens festgenommen und schien darob verzweifeln zu wollen. Als ' am nächsten Tage Commissär Hauselt, j Präsident der New Yorker deutschen Gesellschast im Castle Garden eintraf,wurde ihm dieser Zustand der Dinge berichtet. Er bethätigte äußerste Entrüstung über das unverantwortliche Vorgehen

ii.ifefcjfcäiiiti

Srephtnsons', "eine Persön gcsa'Ngcn zu halten, welche in Folge ihrer Zulassung in Philadelphia der Jurisdiktion der New Yorkr Einwanderungs-Eommis-sion entrückt ist, und bewirkte Stephaniens Freilassung. Sie brach zuerst in Freudenthränen aus dankte Herrn Hauselt in überschwängllchster Weise für ihre Befreiung und bereitete sich dann in ftiee aender Eile auf die Weiterreise vor. ' Vom Auslande. Am Abend des 10. Juli war eine junge, elegant gekleidete Dame in Gesellschaft eines Herrn, der sich für ihren bemahl ausgab, von Wien t'ominend, in einem Hotel in Frankfurt a. M. abgestiegen. Als am Nachmittag des II. das Paar in seinem Zimmer ein wenig ausruhen wollte, erschien in dem Hotel ein älterer Herr in Begleitung eines jüngeren ; sie verlangten den angeblichen Gemahl der Dame zu sprechen. Man sühne sie bis vor die Thüre des betreffenden Zimmers. Ehe aber noch der Diener des Hotels die Beiden anmelden konnte, waren Letztere bereits in höchster Erregung eingetreten. Der alte Herr stürzie sich aus die auf einem Tivan ruhende Dame, riß sie empor und schrie sie an. Inzwischen hatte der Begleiter des alten Herrn, des Vaters der Dame, sich mil deren angeblichen Gemahl be schastigk. Er halte ihn an der Brust gefaßt und auf einen Sessel gedrückt, wo er ihn niederhielt. Schurke! Räuber meiner Braut! Mörder meines Glücks!" und Aehnliches schrie er so laut, daß die im Hotel anwesenden Fremden zusammenliefen. Der Mann wäre von dem Bräu tigam erwürgt worden, hätte nicht der Hotelbesitzer die Kämpfenden auseinandergebracht. Nachdem die Nuhe einigermaßen hergestellt war, mußte der InHaber des Zimmers an den Vater des Mädchens den Inhalt einer Brieftasche, noch etwa 19,(00 Mark in österreichischem Gelde, den die Tochter dem Bater entwendet und ihrem Entführer anoertraut hatte, herausgeben. Die Tochter und Braut wurde gezwungen, ihrem Vater und Bräutigam noch an demselben Abend nach Wien zu folgen. D i e B e r I. NationalZtg." schreibt: Wie man uns meldet, hat die Polizei in der Nacht zum 19. Juli das aus 7 Personen bestehende hiesige socialistische Eentralcomite aufgehoben und zur Haft gebracht. Das Ecntralcomite bildete die Spitze der geheimen Organisation der hiesigen Socialdemokratie, jedes Mitglied dieses Comites hatte besondere Functionen, dem einen lag die Organisation der Verkeilung des Socialdemokraten" ob, der andere hatte die Kassengeschäfte zu leiten, der andere wiederum die Geldunterstützungen an die Ausgewiesenen festzusetzen und zu überMitteln. Das Eentralcomite organisirte die Verbreitung der socialdemokratischen Flugblätter und spielte eine Art Ueberwachungscomite über die socialdemokratischen Abgeordneten und deren Thätigkeit innerhalb und außerhalb des Parlaments. Die Ergoses im Züricher Socialdemokrat", die mit den Worten Die Beauftrag.ten" unterzeichnet waren, rührten anscheinend von den Mitgliedern des Ceutralcomites her. In das Centralcomite wurden nur solche Socialdemokraten, die in der Oeffentlichkeit absolut nicht hervorgetreten waren, gewählt. Die geheime Organisation der Socmldemokraten war derartig geändert, daß aus den zahlreichen kleineren Sektionen je ein Vertrauensmann in einen einflußreichen Conventikel gewählt wurde, und aus diesem wieder je ein Delegirter für eine andere mit größeren Befugnissen ausgerüstete Körperschaft hervorging. Es war bei Wahlen also eine Art Filtrirsystem in Anwendung gebracht. Es ist der Polizei in der letzten Zeit häusig ge lungen, die Vertrauensmannkörper der Socialdemokratie ausfindig zu machen und 'aufzuheben; wir erinnern nur an Verhaftungen in Magdeburg und Harnbürg. Unabhängig von dem Centralcomite war zur Zeit der Wahlen daö socialistische Eentralcomite in Thätigkeit ; die Namen der Mitglieder desselben sind damals bekannt geworden. Zwei Landwehrleute aus der Nähe von Augsburg, die sich im vorigen Jahre unter Berufung auf ihren Bekenntnißstand als Mennoniten weigerten, den Eid für König Otto zu leisten, waren vom bairischen Militärgericht zu Augsburg zu je zwei Monaten Gefängniß wegen Verweigerung des militärischen Gehorsams verurtheilt morden. Auf die Nichtigkeitsbeschwerde der Verurtheilten beim Gencralauditoriat sprach diese höchste bairische Militärjustizbehörde dem Antrage des Oberstaatsanwalts entsprechend die beiden Angeklagten frei. Ein Soldat dürfe nicht zur Ableistung des Fahneneides gezwungen werden, da einerseits es nicht der Fahneneid sei, welcher den Mann zum Soldaten mache, sondern lediglich das Militärpflichtgesetz, und der Eid nur einen religiösen Charakter trage, andererseits weil kein bainsches Militärgesetz eine Bestimmung enthalte, gemäß welcher ein. Soldat zur Leistung des Eides gezwungen werden könne. Im Gegentheile cristire eine noch nicht aufgchobene kurpfälzisch-bairische Verordnung vom Jahre 1793, wonach es nicht erlaubt ist, einen Konskribirten zur Ableistung eines Fahneneides zu zwingen. Die Weinlese verspricht in diesem Jahre in Frankreich eine ansge-' zeichnete zu werden. . Die Blüthe ist ungemein weit vorgeschritten:, im Süden und jenseits der Loire ist sie bereits vollkommen beendigt. Die Wcinkrankheiten haben sich nur an wenigen Stellen gezeigt und keinerlei großen Schaden verursacht. - In der Languedoc, in der Gas cogne, in Armagnac und in derDordogne bedauern , die Winzer es lebhaft, ihre Furcht vor der Phnllorera zu wett getrieben und zahlreiche Weinberge unbepflanzt gelassen zu haben. Auch die Nachrichten t aus den Gegenden, wo der edle Bordeaux - wächst, sind sehr erfreulich. Da die , günstige Temperatur noch weiter andau- ' ert, dürfte die diesjährige Ernte eine sehr reiche werden und an die glückliche Zeit : erinnern, wo in Frankreich das schreckliche . Wort Phyllorera" noch unbekannt war. ' Für die Freunde des edlen Burgunders ' und wo gäbe es deren nicht! können wir gleichfalls frohe Botschaft künden, es ist eine mehr als gute Mittelernte für ihn zu erwarten. Unö"last hu not least der Wein in der Chamvagne, dem die qxoit

Dr. O. G. Pfaff, Qrt, Onndarzt

(Zeburtöhslfer. Office : 485 2&cilism Ave S?chftn d : SSorsm! oan 8 M 9 XLiu XachUtagI ton S Hl t Uhr. H so 1 tu Nik. E3- Sc!iSom XS3. Qonnng : 5k. Alabama 8t, ?l,,don 086. An einzigen weg lTkanneökraftvoUstänÄigherznstellc, wvw' imb selbst tt sckktni vnkelltare ft&He fcccl eichltsrraukyten sicher uno surrn je' .heile, ferner, genaue Aufklrunz öberManne bllrkkit! Weidttchkkit l ebk! öinllerniklk der-. selben und Heilung, zeigt daS geriegene Buch.. ,,kvn!ungsu?er;" ;.viuji.,oeiM I . i .,. e ....... (Ulf ... OTHft i lll ll jullUltyCU iccciivucurii .it.ciu. iiv " idklltscker Edratk aeaen iNscntLUZ rcn25 t?ents tn Poji-Ttamxs, sorgsam verpackt, frei' .versandt. i Bdrenlre:veuttcne,Ne,iin5iiivk.iil:.ini)ni Place, nahe Broairay. !ew York. N. I. Ob!I Luch tauch u haben bet LuchhädlrG i r, 9 SüdDeia Straße. Cures Rernovea Tan Sunburn, Qee Stlngs, Mos ' qulto and All ' I m oaM R ItAe ' 1 iw Miv9y j riXPLES, BLOTC1LES, gnmoM, Bata-marV, and ererr f arm ofakia blemishea poaltively oured on tha mort dalicate akln witboui leavlnff a acar, bj TTop H fi -m lriee 5cta.( COcts. and SL SJLt drucnrlsta or hy mau. . The Hop PilllffliiT (f Co., Ne w London. Conn. Lütl IIi Pill for dok-headache. dyräextBia. bmomnee änd oonstipatlon have no equ&L SSo. In allen Apotheken ,u haben. C. PINÖPANR'S t eu t sch e Itftd aXX fs f IIUI ' tUUllUlUUU ' v!o. 1 Cub Tttabamastr. Bücher aller Sprachen. Neue und gebrauchte Bücher. Niederlage sozialistischer Werke und Flug schriften. U. H. DOM'S I. X Xi ÄsMme Z)as öeste gifö? iSefew f Henry Klausrnann's " ,T, wSftüUe, 550.263 und öS 7 Nord Nclv' Jcrsky Str. Tische, Stühle u. Stände werden auf Bestellung angefertigt. Möbel werden überzogen, ausgepolstert und lackirt ! Matratzen werden aufgepolstert. Neue Nohrgefl. chte für Stühle. Billiae kreise, Prompte Bedienung. Fihe vorzilgllch zu Tkatten gekommen, berechtigt quantitativ wie qualitativ zu den schönsten Hoffnungen. L e b h a f t e Klagen über den Zollkrieg zwischen Deutschland und Rußlaud finden sich in dem Jahresbericht des Vorsteheramtes der Kaufmannschaft in Tilsit. In demselben heißt es bezüglich der geschäftlichen age im Jahre 1886: Wir dürfen uns nicht der. trüben Ausstcht'vcrschlicßen, daß bei , Ausdauer der durch die diesseitigen und jenseitigen ZollGesetze gesteigerten und sich immer mehr steigernden Bcrkehrscrschwernisse unser Handel in fast allen Zweigen von Jahr :u Jahr tiefer herabsinken wird. Der ! früher hier begehende Getreidehandel ! ljatte schon in Folge der Getreidczöllc und ! in zweiter Linie durch die gleichzeitigen zollamtlichen Erschwerungen des Transit, Handels eine ganz wesentliche Einbuße erlitten, ist aber durch die erfolgten zollamtlichen Vorschriften für die Rücksendung der entleerten Getreidesäcke derart erschwert, daß die russischen Händler immer abgeneigter werden, mit ihren Ansammlungen von Getreide :c. den diesseitigen Markt zu befahren, und statt dessen den beschwerlichen Weg nach Libau eingeschlagen. Da nun diese Händler ein:n Theil ihres Erlöses hier zum Einkauf von Waaren zu verwenden pflegten, um dadurch Rückfracht zu , gewinnen und sich einen, wenn auch nur, mäßigen Uebergeminn zu verschaffen, so wird narurgemäß von dem verringerten Getreideimport auch der Waarenhandel nach Ruß land betrogen."

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