Indiana Tribüne, Volume 10, Number 313, Indianapolis, Marion County, 1 August 1887 — Page 3
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(!' zählung von Mare. Vohan. (Sortftfeuna.) ''Siartc setzte sich, sie hob das Kind auf ihre Kniee und sah mit einem dankbaren Lächeln zu, wie die wenigen Not zen, welche einen dürftigen Anhalt ge währen konnten, niedergeschrieben Wirt den ; Selchow verhehlte der Frau nicht, wie unsicher jeder Erfolg schiene, ab als Marie endlich heim ging, schlug ihr Herz hoffnungsreicher, als seit lan' ger Zeit, Als Erich Weißhof mit wundem Herzen und zerschlagenem Stolz darnach strebte, vor allem weite Entfernungen zwischen sich und seine unselige Frau zu legen, ließ ihm ein Nest von Jugendzu Vorsicht noch Muth zu der Annahme, es dürfte ihm doch gelingen, irgendwo ein Unterkommen als Arzt zu finden,, das bei strengster Anspruchslosigkeit in Bezug auf die eigenen Subsistenzmittel ihm die Möglichkeit sicherte, Marie mit dem Äinde in der alten Heimath zu erhalten. Wie sich die zerfahrenen Verhältnisse seiner Ehe in Zukunft gestalten dürften, darüber wagte er noch keine Pläne festzustellen, er wußte nur, daß er in sich den Wunsch fest und bestimmt gefühlt hatte, dak Mariens Leben verlöschen möchte, ehe alle endlose Pein eines Zusammenlcbens mit der in seinen Augen so völlig Entwertheten über ihn, über die Schuldige selbst verbangt werden müßte, und wenn jet seine Gedanken, zu Frau und Kind irrten, dann schien die Erinnerung an eben diesen Wunsch gleich oem Engel mit dem flammenden Schwert vor den' Weg zu treten, der zu einer ötückkchr führen durfte. Zuweilen erfaßte ihn das volle Bewußtsein seiner bedauernswcrthen Lage so mächtig, daß er meinte, das Leben in dem ihm zustehenden Grenzen der Alltäglichkeit müsse ihn tödten, wenn nicht ein neues Aufrauschen von allem doch wohl nochin ihm schlummernden Enthusiasmus für alleZ Große und Edle in dieser Welt ihm helfen würde, sein zerschlagenes Ich an Thaten der Hingebung und der großen Liebe von neuem wieder aufzu richten. Inzwischen bemühte er sich jetzt ernstlich, seine Dienste Krankenyäusern an;ubieten, oder sich um angebotene Stellen für Aerzte in Stadt und Land zu bcmühen, allein, überall schien die Welt sattsam mit Aerzten versehen zu sein, und da Weißhof den Fragen nach seiner bisherigen Wirksamkeit sichtlich auszuweichen strebte, so wurde es ihm allein schon dadurch schwer, für sich einzunehmen oder dem Aufkeimen einee Mißtrauens gegen ihn vorzubeugen; langsam stieg vor seinen Gedanken ein schreckliches Bild auf, daö für ihn nichts als Noth, Schmach und Untergang auf zuWelsen schien. Monate waren so bereits vergangen, als er in einer englischen Zeitung die Aufforderung eines Engländers fand, welcher im Begriff, eine Reise ins Ausland zu unternehmen, sich dazu die Be glcitung eines jungzn, unerschrockenen und in seinem Berufe nicht unerfahrenen deutschen Arztes wünschte. Erich Weißhof sah überraschend schnell seine hierauf bezügliche Offerte angenommen und wenige Tage darauf war er mit Mr. White, einem etwa sechzigjährigen, muntern und unternehmungslustigen Engländer, der über fast unbegrenzte Mittel verfügte, an Bord von Whites Privatdampfer auf der Fahrt nach Ale xandrien. Die frische Seeluft that dem müden Manne wohl, die unbekümmerte Großmuth seines Reiseunternehmers hatte ihn in den Stand gesetzt, eine Summe Geld an Marie schicken zu können, welche sät ihre und des Kleinen Bedürfniffe für lange Zeit ausreichen konnten. Das Geld war von Plymouth an sie abge gangen, der Poststempel durfte schon plaudern, ehe solches zur Kenntniß sei' nes kurzen Aufenthalts dort führen durf te, war der Dampfer uuf hoher See. Als die Küsten Europas langsam den Blicken Erichs verschwanden, schien ei nes Felsens ' Last von seiner Brust zu fallen. Die Rückkehr auf unbestimmt! Zeit versagt, vor sich ein anders gestal tetes Leben, gewiß, wenn ihn die Wo gen zurück an diese Gestaden führten dann würde er inzwischen ins Klare da rüber gekommen sein, was das Leben von Marie und von ihm noch fordern müsse. - Marie hatte auf die Nachrichten, wel che sie von dem Director erhoffte, ge. wartet unter aller Pein eines reuevol. len, sehnsüchtigen Bangens. Wochen vergingen, sie hörte gar nichts, was aus eine Spur, die zu dem Gesuchten fuhr te, hätte hinleiten können. Sie hattt ein Abkommen mit dem Besitzer , einer nahegelegenen großen Restauration ge troffen, nach welchem alle in seinem Soeale so zahlreich ausliegenden Zeitungen von ihr gelesen werden durften, und sie war peinlich gewissenhaft im.Durchse hen aller, sie las die deutschen, sie la5 englische und französische Blätter, es war in ihr zur feststehenden Hoffnung geworden, daß sie einmal in den Spal ten der Zeitungen Erichs Namen er wähnt sinden wür? als Träger irgend einer großen, schonen, gewaltigen That Die arme, schuldige Frau kannte alse in Wahrheit ihren mißhandelten Gatter nur zu gut. - Und eines TageS, als der Tirectoi Selchow sie aufsuchte, um ihr zu geste hen, daß er sich am Ende seiner frucht losen Bemühungen zu ihren Gunsten sähe, fand er die junge Frau noch bläs scr als sonst und sie wies ihm unter bittern Thränen den Poststempel det aus Plymouth an sie gekommenen Geld summe und deutete zugleich mit beben der Hand auf eine in der Times auf gefundene Notiz, welche meldete, daß Mr. White auf seinem eleganten Dam pfer am 20. Mai von Plymouth aus England verlassen habe, um eine vier jährige Reise um die Welt anzutreten. Es war erwähnt, mit wie viel Schiffs mannschaft der Dampfer versehen und mit welcbem fürstlichen Lurls in Bezug auf alle Bedürfnisse für eine lange und beschwerliche Reise der Nabob sich aus gerüstet hcUtk, lowie schließlich hiniuge
sUgt,"daß legerer aucy jne Nvncyr msofern ausgeführt habe, als er in der Person des deutschen Arztes Doctor Erich Weißhof einen ihm in allen abenteuerlichen Neigungen ebenbürtigen Begleiter und zudem einen Medicincr von AcdeuMng gewonnen habe. Da reichte Selchow der erschütterten vrau wortlos die Hand und verließ das Zimmer, aber das Bild der blassen, erstarrten Frau, deren Thränen unauf hörlich auf den blonden Kopf des an sie yeschmiegten Kindes gefallen waren, verließ ihn langte Zeit mcht wieder, und es wollte ihm fast schwer werden, zu glauben, daß er in Sachen von WeißHofs Entlassung nur ganz correct gehan delt hatte. Die Zeit verstria) für Marie in furchtbarem Einerlei. Wenn Marie mit ihrem nun kräftig heranwachsen den Söhnchen durch die Straßen ging.
kam sie sich vor wie allem mit ihm m einer Einöde, jede Beziehung zu'anderen Menschen hatte ausgehört, der alte College iyres D!annes, der Sanitätsrath Wehrend, der sie damals in ihrer Krankheit behandelt hatte, war der ein zige, der sie zuweilen auf ihren Gängen anhielt, um nach dem Ergehen des &in des zu fragen. Der Sommer schied dahin, den klaren Herbsttagen folgten die Novembernebel, dann lagen die langen kalten Winter tage schwer auf der vereinsamten Frau, und wenn der Sturm über die Dächer der Häuser raste und die Schneeflocken gegen die Fenster peitschte, dann stand vor ihrer Seele stets' das Bild des aufgeregten Weltmeeres, wie es die Schiffe der Menschen gleich Nußschalen unter seinen hohen, grauen und grauen vollen Wogen zerschellte, aber zu dem Kinde, das jetzt zu keiner Stunde des Tactes müde werden konnte, nach dem entfernten Bater zu fragen, sprach sie davon, wie köstlich jetzt wohl die frische Seeluft das schnellfahrende Schifflem umspielte, auf dem der liebe Vater war, und wie er dann.auch wieder zu Lande lustwandeln dürfte unter den großen grünen Bäumen, dort, wo alles schön und warm und licht wäre. Als im März die Beuchen blühten, kam ein Brief an Marie aus Sidney, der die Anweisung auf eine große Geldsumme enthielt, die bei einem Ban quier in der Stadt zu erheben war. Keine Zeile, kein Gruß sonst! Mariens Thränen sielen auf die glänzenden Goldstücke, die sie von dem Banquier heimtrug. Gold ! Und hr Herz schrie nach einem Wort der Hoffnung.Sie legte das Geld zu dem übrigen Ersparten, sie hatte schon lange ange fangen, für Geld zu arbeiten, sie sorgte ängstlich für das körperliche Wöhlerge hen des Kindes, sie selbst hatte keinerlei Bedürfnisse, sie hätte nur von ihrer Hände Arbeit leben mögen, doch fücdas Kind entnahm sie zuweilei eine kleine Beihilfe. Ein heißer, regenloser, böser Sommer zog über einen Theil von Deutschlands Fluren, die karg gekeimte Saat ver dorrte dort auf den Feldern, das Vieh ging aus Mangel an Futter in die Schlachthäuser, die Wasserläufe versiegten, alle Frucht über und unter der Erde verschrumpfte, ehe sie irgend einen richtigen Nährwerth entwickeln konnte. Die Spalten der Zeitungen füllten sich mit ?!achrichten von mannigfachem Elend ; in den ohnehin so armselig von der Natur bedachten Landesstrichen Preußens, welche sich der polnischen Grenze näherten, pochte die Noth an die schlechten Hütten der Armen auf dem Lande und das furchtbare Gespenst des Hungertyphus erhob ' die drohende Hand gegen die durch Mangel ernervte Bevölkerung. Noch immer durchforschte Marie aufmerksam die englischen Zeitung?, wie diese so hoffte sie die Abfahrt des Dampfers von Mr. White gemeldet hatten, so würden sie doch auch sicherlich der Rückkehr des Nabob?. Erwäh nung thun. Endlich gegen 5r.de des HocysommerS fand sie iyre Erwärmn gen bestätigt, sie las die Nachchr, daß Mr. White auf seinem Dampfer heim gekehrt sei, allem krank, und wie man fürchten mußte, einem nahen Tode ver fallen ; ''Weißhofo Name war nicht weiter erwähnt. War Erich mit dem Kranken heimgekehrt, oder hatte er sich schon früher von Mr. White getrennt? Neue Hoffnungen, neue Tiäume von Wiederkehr des so bitter entbehrten Flüchtlings durchzogen Mariens Hrz, ein Schritt auf der Treppe, ein Klopfn an ihrer Thür machte ihr Blut vor Furcht und Jubel erstarren. Eines Morgens sprang sie, wieder von solchen Empfindungen erregt, auf, um dann einem Fremden Einlaß iu ge währen. Der Fremde gab sich ihr als einen Rechtsanwalt aus der Stadt .zu erkennen, welcher ihr augenscheinlich doch von der Annahme erfüllt, Marie wäre von den Vorgängen, welche ihn hierher führten, doch bereits unterrichtet, eröffnete, daß ihr Gemahl, der Doctor Erich Weißhof, das ihm von Seiten des Mr. White zugefallene Legat auf bissiger Bank in verschiedenen Werthohjecten, zusammen so und so viel Tausend de ponirt, und ihn beauftragt hätte, die Zinsen in den fälligen Terminen an seine Frau gegen Quittung einzuhändi gen. Der Justizrath übergab schon jetzt Marie eine namhafte Geldsumme, nahm ihre Quittung an sich, murmelte lächelnd eine Gratulation wegen der an genehmen Erbschaft, empfahl sich ihren allfeltigsten Dienften und ließ Marie in einem Zustand völliger Verwirrung zu rück. Die Nachricht von der für Mariens Anschauung doch ganz überraschend aro ßen Erbschaft und das Verständniß für die schon jetzt vor ihr liegenden Reihen glänzender Goldstücke und Werthscheme gewann kaum Raum m ihren Gedan ken, kein anderes Empfinden quoll in Marie auf als die schmerzreiche, bittere Gewißheit, daß dieser Mammon sich nui um so sicherer zeder Vereinigung mit th rem Gatten entgegenstellen würde: i gewiß, wenn sie arm wäre und in Noth und iu' Hilflosigkeit aeriethe, dann wärk es möglich, daß Erich heimkehre, um sie die Unselige, nicht ganz verderben zu lassen. Tag und Nacht marterte die Frag, ihr Herz: Wo war ihr Gatte? We sollte sie- ibn suchen dürfen? Wo könnt, er. dem Reichtum allein seine Frisch,
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geven wurde, hingegangen sein, um nq wieder aufzurichten ? Niemals kam ihi der Gedanke, daß Erich selbst Hand an sich legen dürfte, o nein, sein durch si, beflecktes Leben würde er nicht so aus dieser Erde auslöschen wollen, ehe er nicht versucht hätte, es wieder neu zu reiner, helle? Flamme anzufachen. Ein heißer Augusttag ging zu Ende, der Director Selchow saß müde und ab gespannt in seinem Arbeitszimmer unt überdachte den mannigfachen Aerger, den er zu erdulden hatte, besonders seit den letzten Jahren, seit die Thätigkeit des Doctor Weißhof von seiner Gesellschaft gelöst war; cr mußte oft des Gcschiede nen gedenken, und es weckte stets unbehagliche Empfindungen in ihm, wenn er der blassen Zvrau Weißhof mit ihrem hübschen, dem Vater so ähnlichen Söhnchen. begegnete und ihren scheum Gruß fordern mußte. Der alte Eassendiener trat jetzt in das Zimmer. Frau Weißhof ist da und möchte den Herrn Director sprechen, meldete er. Marie trat hinein, Selchow ging ihr entgegen. Haben Sie Nachrichten von Ihrem Manne? fragte er hastig Keine bestimmten, antwortete Marie mit sicherer Stimme, allein ich denke, ich weiß jetzt, wo ich meinen Mann zu su chen habe. Er ist also von seiner Reise zurück? Marie hob mit einem bittenden Blicke wie ablehnend die Hand. Ich komme mit einer Bitte zu Ihnen, Herr Director, sagte sie tonlos; daß ich erst heute zu Ihnen von dieser Sache spreche, wird Ihnen einen neuenBeweis Z von meinem ungeordneten Denken geben. Ich will morgen verreisen, in un sichere Verhältnisse, vielleicht auf lanae : das Kind wird inzwischen eine Heimath bei dem Herrn Sanitätsrath Behrend und seinen gütigen Töchtern sinden. Beim Ordnen meiner Vaviere babe ich zu meiner tiefsten Beschämung entdeckt, l daß jener Frau noch tmmer nicht das unselige Geld wieder zugestellt worden ist, welches damals meine Hand und meines braven Gatten Haus befleckt hat. Ich fand diesen Briefumschlag mit den Schemen, er ist liegen geblieben und das Geld so der Frau nie geschickt worden. Es wird Ihnen vielleicht möglich sein, die Adresse jener Frau ohne große Mühe zu sinden, ich bitte Sie, nun dies Geld abzusenden und die Quittung für mich aufzuheben. Die klanglose Stimme, die gebeugte Haltung der Frau bewegte Selchow, er nahm Marie bei der Hand, führte sie zum Sovba und bat sie, ihm jetzt, wo sie vielleicht schon ruhiger über diese Angelegenheit sprechen könnte, einmal den ganzen Hergang der Begebenheit von damals zu berichten. Marie willfahrte ohne Zögern, sie schien mit ihren Gedanken schon' so weit den vor ihr liegenden neuen Erwartun ;en anzngehören, daß sie ruhig von dem prechen konnte, was hinter ihr lag. So prach sie von allem, von ihren Versuchungen, von ihrem Fall und ihrer Strafe. Der Director folgte ihren Worten mit gespanntester Aufmerksamkeit. Endlich legte er wie verdutzt die Hand auf den Arm der Sprechenden. Aber Frau, sagte er erregt, wie konnte oenn überhaupt hier von einer Bestechung die Rede sein, das Urtheil Ihres Mannes, das man durch jenes Geld zu beeinflussen strebte, war ja, wie ich jetzt höre, festgestellt, che die alte Frau Ihre Tbeilnahme für die Sache durch eben die Geldscheine zu erkaufen suchte. - Ich weiß es ganz bestimmt, die Entscheidung WeißHofs in jenem Dorfe war Vormittags zehn Uhr gefallen, der übrige Tag gehörte an derweitigen Geschäften, die zu erledigen waren. War denn Ihr Mann von Sinnen, daß er diese Sache so hingehen ließ, ohne sich gründlich orientirt ni haben? Ich kann nicht sagen, daß vergleichen nachträglich gebotene Erkenntlichkeitsge schenke in der Ordnung wären, gewiß Nicht, ich würde solchem Unfug energisch entgeaen arbeiten, abervon einer Urtheils bestechung kann doch sicher hier in diesem Falle nie die Rede gewesen sein, wenn auch, entschieden die Absicht bei der Schwiegermutter der Sahlke vorgelegen hat. Marie sah dem Erregten ins Gesicht. Mein Mann hatte erfahren, daß meine Ehre verkäuflich war, sagte sie hart, er mußte erfahren, dajj die Nachbarn, die das Anwachsen meiner Angst, ineiner Schande bemerkten, auch seine Ehre befleckt glaubten, auch Sie haben es geglaubt, und mein Mann konnte eben Niemand einen Lügner heißen, denn der Unselige liebte mich, meine Ehre war ihm so heilig wie die eigene, und meine Schmach lieh ihn zusammenbre chen als trüge er eine Sünde. Marie erhob sich, Selchow bielt ihre Hand fest, er suchte vergeblich nach Worten, welche ganz das ausdrücken sollten, was er empfand. Wo wollen Sie ihn suchen, fragte leise, die Welt ist groß? Mariens Augen leuchteten auf. Ich werde ihn sinden! sagte sie zu. versichtlich. Selchow sah auf die zarte Gestalt und in daS junge Gesicht, die Frau war sicher nicht älter als seine Töchter, die von Elternliebe im sichern Heim behütet waren welche Kette von Leiden war auf dies junge, schuldige Wesen gefallen ; er beugte seinen grauen Kopf und küßte Mariens Stirne. Gott führe Sie leicht zu glücklichem Ziele, mein Kind! sprach er ernst. Zwei kleine struppige Gäule, schlecht gepflegt und sicher noch schlechter ge nährt, strengten sich an, um ein kunst loses Fuhrwerk durch . tiefen trockenen Sand zu ziehen. ' Es war eine Bauernkarre mit dem bekanutm durch große Faßreifen stramm gehaltenen primitiven Verdeck von gröb ster Leinwand ' ein schmutzig und elend aussehender Geselle bockte ans einem dicht hinter den Pferdchen am vordern Ende des Wagens angebrachten Sitz brett und schaute mit matten Augen unter der tief ins Gesicht Herabgezoge wo Mos,svM rtiif W ii oZs,5 .. v.j.vtv . , v ..... vVl...vt Köpfen dahinzottelnden Thiere. i Im Wagen selbst saß eine Frau auf einem mjt Kjenstvfeln .Mtm Sgjke.
der das ' Kutschgesäß vertrat an stelle der sonst üblichen Strohschütten, o, Stroh war ein knapper Artikel geworden in diesen bösen Monaten des allgemeinen Futtermangels. - Es war !ittagszeit, die Strahlen der Sonne brannten auch heute wieder unbarmherzig auf die schon so lange nach Regen lechzende Erde nieder kein Wölkchen trübte daö aller Ereatur nur trostlos erscheinende Blau des Himmels. Wohin das Auge blickte, nichts, nichts als Sand und noch in der' Erde 'zu kraftlosem, dürren Heu gebranntes Gras und Kraut, die Felder, die keine Ernte gegeben hatten, wie versengt, die jungcn Kiefern in den Schonungen, deren Wurzeln ja noch nicht tief in den Erdboden reichten, mißfarbig und nadellos wie Christbäume, die zu Mariä Licht meß endlich vom Hausboden in die Küche wandern müssen. . Wenn ein anderes Gefährt etwa den Weg . kreuzte, so war es nicht wie sonst um diese Jahreszeit ein mit duftendem Grummethen oder goldbraunen Weizengarben hoch bepackter Erntewagen, dem fröhliche Menschen das Geleit gaben, nein, nur ähnliche Karren wie der erstgenannte durchfurchten die tiefen Sandwege und kaum einer war darun ter, der nichteinen schmucklosen Fichten sarg trug, den Dörfern entgegen, in denen die Seuche hauste. Die Menschen an den Wagen blick ten wie stumpfsinnig diesen letzten Ruhe betten nach, sie gedachten vielleicht ihrer Todten, ihrer Kranken daheim, vielleicht auch fühlten sie schon selbst in unHeim lichen Fieberschauern den Hauch der Krankheit in ihren Adern. Je mehr aber des trostlosen Elends, dem sie entgegenfuhr, sich vor Marie Weißhofs Augen entfaltete, um so mehr erstarkte in der Frau die Zuversicht daß sie mit jeder Stunde sich mehr ihrem Gatten näherte. Als sie sich vor wenigen Tagen in der Kreisstadt des zur Zeit am schwersten vom Typhus heimgesuchten Theile der Provinz an maßgebender Stelle Auskunst über die 9!amen der zur frei willigen Hilfeleistung etwa herbeigeeil ten Aerzte geben ließ, hatte sie, wie sie sicher zu sinden erwartete, den Namen ihres Gatten als den ersten unter den Genannten gefunden. Man hatte mit theilnehmender Verwunderung von ihr gehört, daß sie, seine Frau, beabsichtige, ihrem Manne in der Krankenpflege beizustehen, man hatte versucht, die junge Frau, deren Zartheit doch schwerlich den dortigen Entbehrungen und Aufregungen gewachsen sein dürfte, davon zu überzeugen, daß ihre Gegenwart wohl nur eine Quelle neuer Sorgen für ihren Mann werden müsse; allein Marie hatte aus diesen Unterredungen nichts weiter aufgefaßt, als nur das unbe schränkte, dankbarste Lob, welches man der Klugheit und der aufopfernden, thätigen Liebe ihres Mannes zusprach, und den Nainen des Ortes, in welchem sie ihn sinden würde. Der starke Harzduft der von der Sonne durchglühten Kiefern hatte trotz aller Nerven erregung Mariens doch im Walde einschläfernd auf die junge Frau gewirkt, jetzt schreckte sie ein Zuruf des Kutschers, der den matten Pferden galt, aus halben Träumen auf. Bor ihr auf der Ebene lagen die dürftigen Häuser eines Dorfes mit niedrigen von Moos überwucherten Strohdächern. Hastig berührte Äkarie die Schulter des Vfcrdeknccktö. (ttorifttzung solat.)
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