Indiana Tribüne, Volume 10, Number 313, Indianapolis, Marion County, 1 August 1887 — Page 2

ZMana Tribüne.

Erscheint - HS g li H SN d SsstegS. at,Uzch eZitlnt' fcsU mO Un XtlMiiS fia:i perfide, tla Gen azi ,Tki!ie- d f tftil tf B$. Ctif jafaasri 11 Ztnti. Vt ys c$4fit ts SZkLtt,a?!vtz 13 rs s?. Osc-l IZtt O.MarvlaudLr. 3nbiantclt3, Ind.. 1. 2Iu;uft 1837. Mexicos Methusalem. In Santa Rosa in Mexico dohnt ge genOartig . ein Neger Namens JameZ Jaines, ein Bürger der Ver. Staaten, welcher wahrscheinlich der älteste Mann ist, der gegenwittig auf der Erde lebt. 6? wurde im Jahre 1752 in der Nähe von Dorchefter inSüd Carolina geboren, bat somit bereits das Alter von 135 Jahren erreicht. Er war noch ein Kind, als seine Eltern ihn nach Medway Niver in Georgia mit nahmen, und zwar in demselben Jahre, als der berühmte Franklm den Blitzableiter erfand. Im Jahre 1772 trat eine Art Wanderlust nach Süd Carolina ein, und sein Herr James James, von vein er seinen Namen herleitet, nahm ihn nach Süd Carolina zurück und ließ sich in der Nähe von Charleston nieder. Am 4. Juni 1776 James hatte damals ge rade das Alter von 24 Jahren erreicht langte eine große britische Flotte unter Commando von Sir Peter Parker im Hafen von Eharleston an. Die Bürger der Stadt hatten auf Sullivans Island ein Fort aus Palmettoholz errichtet und dasselbe mit 26 Geschützen bemannt, n diesem Fort standen 500 Amerikaner unter Commando des Gol. Mouline. Am 2y. Juni machten die Engländer zu Lande und zu Wasser einen Angriff auf Charleston, wurden aber nach einem zehnstündigen Kampfe gezwungen, sich wieder zurückzuziehen. JameS James, der damalige Eigenthümer deS Helden dieser Skizze, hatte während dieser Zeit die Aufsicht über eineö der Geschütze in dem Fort zu führen; Jim", sein Sklave, war wit vier anderen seiner Genossen mit der Ausführung allgemeiner Handarbeiten im Fort beschäftigt. UeberHaupt folgte Jim seinem Herrn durch den ganzen Unabdäng'gkeitskrieg und war z. B. öabei, als Gen. Moultrie am 3. Februar 1779 die vereinigten britischen Stteitlräfte von Prevost und Campbell bei Port Noyal in Süd-Carolina schlug. Jim erinnert sich noch ganz genau, welche große Freude im Jahre 1792 derrschte, als Washington zum ersten Präsidenten der Ver. Staaten erwählt wurde. Leider mußte Jim in demselben Jahre die Trauer erleben, dag sein Herr, der ihn stets gütig behandelt hatte, im Alter von 60 Jahren starb. Er wurde jetzt da Eigentdum eines Sohnes der Familie, des Massa Henry", welcher eine große Plantage und etwa HO Skla ven in der Nähe von Charleston besän. Jim war bei seinem neuen Herrn beson ders beliebt, weil er in der Jugend sein Spielkamerad gewesen war. Im Jahre 185 starb jedoch auch sein zweiter Herr, und Jim, der bereits damals das Alter von 63 Jahren erreicht hatte, ging in den Besitz des zweiten SohneS von Henry JameZ. James, über. Im Jahre 1833 wurde die Eisenbahn von Charleston nach Savannah vollendet, welche damals die längste Eisenbahn in der ganzen Welt war. Jim, der bei seinem Herrn in hohen Ehren stand, hatte das Vergnü gen, an der ersten Fahrt aus dieser Cisenbahn tbeilnehmen zu dürfen. Er zahlte damals bl Jahre. Der Greis lebte friedlich inmitten sei ner zahlreichen Familie auf der Plantage seines Herrn, bis derselbe den Beschluß faßte, mit seiner ganzen Habe im Jahre 1855 nach Texas auszuwandern. . Es schien dem Letzteren dort nicht zu gefallen, denn er zog drei Jahre später nach Mexico hiber, wo er jpäter starb. Der alte Onkel Jim" lebt indessen noch im mer. Vor fünf Jahren konnte er noch leichte Arbeiten verricht:, jetzt ist ihm jedoch der Rheumatismus" in die Veine gefahren, so bafc er nicht mehr herumgehen kann. Mildherzige Nachbarn sor gen für seinen Unterhalt. Ein weiblicher Monte Christo. An der aanlen Küste von Süd Ame rika ist Frau Jsivora de Consino, die . 1 JL Tk & vjtn fCK.f WiA tfr mjm (iuu tu iv uiut tu tyuuj Amerika, unter dem Ä!amen des weibli chen Monte Christo bekannt. In ihrer Heirnach herrscht sie fast wie eine Königin. Es giebt keinen Menschkn, der es . w A. l 3 . X. ' m. wagen rource, ryr ein? zu veroieien, und sie darf ihren Launen und (Zelüsten fröhnen, wie sie nur will. Sie macht on ifcter Freiheit den auSaiebiasten G&tbrauch. Wozu hätte sie denn sonst all ihren Reichthum ' Serail ftüciora steht in dem Nuke. tintl der leichtsinnigsten und liederlichsten 5raufniimrnr aus dem Gontineme tu sein. Sie ist jetzt ungefähr 50 Jahre . c f r k. i o tr.tf (. alt uno itt)i emajou mai yuvcy am. r r t . - t t " zyre vyeiiajicjugc raven ernrn gemer utn Ausdruck, als ob sie ein unaebilde reS, von der Natur vernachlässigtes Dienstmädchen wäre. T,otz2Üedem hat sie eine Unmasse von Liebschaften gehabt. TS war ihr Geld, welches ihre m.rf,-r.T CVtviy.v Sie besifet eine an; besondere Vor - - -1 - - - v j , liebe für Franzosen. Traf c sich, daß ein ftra iot in der Nabe sieb aushielt. dann pflegte sie ihn zu sich einzuladen i, tu tfx.si :t ..-..: uno cincieojcqaji mii xrn animnupjcn, r . c orl.ff ii ia 015 !y? irwas eueres rn oas sari ina. Die Gesellschaft" von Svntiago, dcr Hauptnadt von uytte, wo die aus,chwel' "r- . -..vollen Valast de KK IlUZAll vllö 8vrULSl!en Malen ITrttrcia Bullllrg.) llew Yie"nl ' vic bMorgB all Arten ton OMehäsUanxelgentPertonalauffordfrtmgn tc für die Zeitung, oteie für alle deutschen Blätter in den Ver. Staaten und Europa. Blrnmtlich Deutsch-Amerikanisch Zeitungen liefen in unserem Gesc h ii ts-Lok&l sor freien Xlasiont oe Publikum eu& Di geehrten Heraosgeber denUcher Blatter erdea achta&gaToU ersocht, un ihr PubliUmea ftx Ar IUltreAu n tkeraeodea.

" ITngefohr vier Fünftel aller Kohlen minen in Lota, einem kleinen Seehafen an der südlichen iTüste von Chile, sind ihr Eigenthum. Die Einwohner dieser Stadt leben ausschließlich von den Sieb' lenminen in der Nähe. Außerdem be

sitzt sie das controllirende Interesse an ! der Eompania Eplotadora de Carbon ' de Lota i Coronel." Diese Minen versorgen fast alle Dampfer an der West küste Süd-Amerikas mit dem notbwen' digen Kohlenbedarf. Auch in Lota besitzt sie einen Pracht vollen Palast, will denselben jetzt aber aufgeben und ein neues Schloß bauen, welches mehr als $2,000,00l sollen und an Schönheit in ganz Süd Amerika nicht seines Gleichen haben soll. Der Prachtbau wird in einem Park errichtet, der in seiner Art ein wahres Paradies ist. Dre seltensten tropischen Pflanzen, Bäu?ne und Vogel kann man in viesem Park finden. Jsidora besitzt neben ibre Vorliebe für Männer auch eine solche für Rennpferde. In ihren Stallungen befinden sich min destenS 50 Vollblut - Nenner englisch Rasse. Keine Prinzessin oder Fürstin könnte es ihr glerchthun, wenn sie mit ihrem Gefolge eine Spazierfahrt unter nimmt. Natürlich ist sie so reich, daß Geld bei ihr keine Rolle spielt. Sie besitzt ein geradezu ungeheures Einkommen, ver steht es jedoch meisterbaft, dasselbe wie der loszuschlagen. Im Jahre 1885 starb lbr Bruder und hinterließ rhr ein Vermögen von 53,000,000. Sie ehrte sem Angedenken damlt, dag sie sur Xx chen und Klöster 5600,000 stiftete. w r r r"V- e .4. a "AJit leceneiuiuge rau ar orel oco ter, von denen die älr.ste 21, die jüngste 12 Jahre zylt. Ste bat Dieselben n ein Kloster gesieckt. weil sie große Nei gung zeigen, ihrer Mutter nachzumachen. Moderue Luftballons. Vor Kurzem sind von zwei unterneb mungslustigen Ersindern" Luftschif fahrten angekündigt worden, welche an geblich eine vollständige Revolution in dem Segeln durch die Lüfte" herbeifüh ren sollen. In dem einen Falle macht sich ein Bürger von Chicago anheischig. m emem rustballon seiner eigenen Bau art die Fahrt durch die Luft bis zum Nordpol vorzunehmen, und zwar erklärt er, daö er bereits im Monat Juni nach sten Jahres mit seinen Vorbereitungen so weit vorgeschritten sein wird, daß er das bisher noch nie gewagte Unterneh men beginnen kann. Der zweite kühne Luftschiffer lst der Franzose Capt. Jovis. Er kündigt der r. 1 nn 1 , 1 . m t uaunenoen Mttwelk an, oas er cvon lm Oktober d. I. von t. Nazaire in Frank reich aus in einem Luftballon über den atlanttzchen Ocean blS nach New Nork segeln will. Er rechnet zuversichtlich da rauf, daß es ihm gelingen wird, seinen Ballon in eme westliche LuststLömuna zu leiten, die ihn dann über das ganze Meer bis an die amerikanische Küste brmaen soll. , Es maa rbm allerdmaS Passiren, daß er in eine ganz falsche Wlndtichtunz hlnelngerath, die rhn schliesllch ,n Deutschland landen la&i, wo er Gefahr laufen würde, als franzö stlchcr pivn verhaftet zu werden. Je denfalls baut er auf Wind, wenn er sich vollständig einer Windströmung ander trauen will, tttf ist sogar möglich, daß er der semer Fabrt ,n die Wellen des Oceans geräch und in denselben mitsammt seinem Ballon sein Grab findet. Nicht minder abenteuerlich ist der Plan des biederen Mannes aus Chrago. (IV will einen langen Cylinder aus dün nem Stahlblech mtt verdünnter Lust sül len und Schrauben benutzen, die vermittelst Elektricität getrieben werden. Seine Idee ist durchaus nicht neu, doch hat sie sich praktisch noch niemals bewährt. Aller Voraussicht nach wird cr ebenso wenig am Nordpol landen, wie sein französischer College in New Jork. Es ist eigenthümlich, daß in der Lustschissabrt in diesem Jahrhundert ver hältnißmäßig so wenig NeueS geleistet worden ist. Mehr als ein Jahrhundert ist darüber vergangen, seitdem de? fran zösische Luftschiffe? Blanchard mit dem abenteuerlichen Amerikaner Dr. Jeffries im Jahre 1785 den britischen Canal in einem Lustballon kceutte, und doch er regte es allgemeines Staunen, als ein ähnliches Unternehmen im Jahre 1882, also fast einhundert Jahre später, ohne jeden Unfall verlief. Bei der Luftschiffahrt handelt eS sich einfach um die Frage, ob es möglich ist. mit dem Ballon dlrect gegen einen Lust ström zu fahren. Solange diese Frage nicht gelöst ist, kann von einer praktischen Verwerthung der Luftschiffahrt für Ver kehrszwecke keine Rede fein. Neuerdings hat man in Deutschland und Frankreich mit dem Segeln von Luftballons gegen den Wind einige Erfolge errungen, doch würden dieselben höchstens im Falle ei nes Krieges unter günstigen Umständen zu verwerthen sein. Es ist indeffen hervorzuheben, .daß noch immer Versuche gemacht werden, das Problem des lenkbaren Luftschiffes zu lösen. Besonders hervorragend sind auf diesem Gebiete in Deutschland die Herren Woelfert und Baumgarten, in Frankreich Renard, Krebs und L'Hoste, in Rußland Koßtonic und Baranowski, in den Ver. Staaten Thayer, in Brasi lien Cesar u. s. w. tbätig. Auch wer den neuerdings Experimente angestellt, um das Gas rm Ballon nach Belieben verdünnen oder dickte? machen zu kön nen, sodaß es der Lastschiffer in seiner Hand hat, den Ballon nach Belieben in die Höhe steigen oder wieder in die Tiefe sinken zu lassen. IcanenS Ende. Wie auS Corning in Adams Ccunth, Iowa, gemeldet wird, hat sich die in der Nähe dieser Stadt besindliche Communi stenColonie J.aria bereits thatsächlich aufgelöst. Die jüngeren Mitglieder der Genoffenfchast wolllen sich nicht mehr in die durch die Constitution der Colonie bedingten Gesetze und Anordnungen fa nen. wäbrend die alteren Mitglieder strenge darauf sahen, dag die Constitu En'n lhrem vollen Wortlaut gemäß be jähigt werde. So kam es, daß sich zuerst ES ? Alten", darunter hochgebildete Män mo.r mit weißem Haar, die auf dem Ge Miete der Wissenschaft 'NennenswertheS geleistet hatten, von der Partei der bJungen" trennten und in der Nahe un M dem Namen .NeuJcarien" ems

neu, Coloni anlegten, aus welcher sie noch bis auf den heutigen Tag wohnen, während die andere Partei auf dem alten Platze verblieb und dort nach Be lieben weiter wirthschaftete. Unter den Jungen" schienen jedoch sehr unruhige Elemente zu sein. Es kam sehr häufig vor, daß Mitglieder, mit einem anständigen Zehrgelde aus der gemeinschaftlichen Kaffe versehen, den Ort verließen, um in der fernen Welt" auf eigene Faust ihr Glück zu versuchen, und jetzt ist es sogar dazu gekommen, daß die ganze Colonie sich auflösen soll, weil die Eolonisten nach Californien ziehen wol len. ' Man wartet nur auf einen Käu fer, der die aus 30(0 Ackern Land nebst vielen Gebäulichkeiten bestehende Colonie

bezahlen kann. Der Begründer der Colonie war der Franzose Etienne Cabet, und die ersten Mitglieder derselben stammten gleichfalls auS Frankreich. Zuerst ließ sie sich in der Nähe vontauvoo in Illinois nieder, zog jedoch bereits im Jahre 1854 nach Adams County in Iowa, als jene Ge gend noch nicht einmal vermessen war. Dort wurde die Colonie Jcaria" und. wie oben berichtet, eine zweite Colonie Neu Jcaria" gegründet. Die Anzahl det Mitglieder delief sich zur Zeit der Trennung der beiden Parteien auf 150. Lange Jahre hindurch lebten die Colonisten im tiefsten Frieden und standen mit der Außenwelt in fast gar keiner Verbindung. Ein Rath der Aeltesten, der von sämmtlichen Mitgliedern ge wählt worden war, führte die Verwal tung der Colonie und wies Jedem die Beschäftigung an, welche er zu verrichten hatte. Man nahm eS mit der Arbeit nicht sehr genau, n eil ein Grundsatz der Colonisten lautet, man solle sein Leben auf eine vernünftige Weise genießen und nicht unnütz dem Gelderwerb nachjagen. Der Sonntag war von vorneherein dem Vergnügen bestimmt, und da gab es jedesmal kleine Concerte, Bälle, Lieb-Haber-Theater u. s. w. Eine gut aus gewählte I'Libliothzk gewährte den Mit gliedern geistige Nahrung. Jede Familie hatte ein Häuschen für sich, doch versammelten sich alle Mitglie der mindestens dreimal deS Tages in dem großen Vereinshause, um dort ge meinsam ihre Mahlzeiten einzunehmen. Die ganze Colonie wurde und wird über baupt auf der breitesten Grundlage des Communismus geleitet und sämmtliches Eigenthum gehört allen Mitgliedern zu sammen. Die Gmndsätze der Colonie sind freisinnig. Jetzt scheint eS mit der allen Herr lichkeit" ein Ende haben zu wollen, wenn sich die jüngeren Mitglieder noch nicht im letzten Augenblick erschließen, auf der alten Heimstätte zu bleiben. Viel leicht gründen sie auch in dem sonnigen Californien eine neue Colonie. - ms Ii i ' Vom Inland e. Ein Herr I. H. Pierce in Waterbury, Connecticut, hat eine Er sindung ' gemacht, um mittelst vneumati scher Röhren Pasiagiere zwischen der alten und der neuen Welt zu transp?rti ren. Die Röhren sollen, im Ocean ver senktwerden, wie die unterseeischenKabel. AlS Triebkraft soll die ungeheure Kraft deS Niagara . Falles benutzt werden. Pierce glaubt, eS werde möglich sein, auf diese Weise Passagiere 1000 Meilen weit in der Stunde zu befördern. Man merkt es, daß wir uns in den Hundstagen besinden. In Elberon, New Jersey, stellten 22 französische Kellner die Elbe ron Hotels die Arbeit ein, weil ihnen ihr Monatsgehalt nicht von 840 auf 50 erhöht worden war. Der Hotelbesitzer gab sofort nach, doch verlangten die Striker jetzig auch noch die Entlassung des Oberkellners, der sich ihrer Gehalts trhöhung widersetzt hatte. Der Hotelier lehnte diese Forderung ab und beschaffte eiligst andere Kellner. Als die neuen Kellner die Zimmer der Striker in An spruch nehmen wollten, kam eS zum Streit, infolge besten die dem Hotelier gefällige Polizei 14 Striker verhaftete. In einer Familie in By sielo, MasiachusettS, sind sechs Genera tionen repräsentirt. Es leben nämlich in einem Hause: Erste Generation: MrS. Ltdoda Kent, 95 Jahre alt; zweite: MrS. Mary Fee, 76 Jahre alt; dritte: Joseph Gould, 57 Jahre alt; vierte: Henrv Gould, 33 Jahre alt; fünfte: Mrs.' Newell NogerS, die erst 15 Jahre zählt, und sechste : daS kleine. erst einige lochen alte Kind der MrS. NogerS, ein Mädchen, welches bisher noch keinen Namen führt, aber als Ver treterin der sechsten lebenden Genera tion" den italienischen Namen Sista" (die Sechste) erhalten soll. Henry I. Doolittle befand sich vor einigen Tagen auf dem Heim Wege von Eckert nach seiner in der Nähe von DoolittleS MillS in Jndiana belegenen Wohnung. Er wurde dabei vom Negen überrascht und flüchtete mtt seinem Pferde in ein am Wege stehendes. seit langer Zeit nicht mehr benutztes Schulhaus. DaS Trampeln des Pfer des brachte einen Bienenschwarm, wel cher sich im Gebäude eingenistet hatte. in Aufruhr, und die Bienen stachen .aus daS Pferd m einer so furchtbaren Werfe los, daß dasselbe binnen eiaer Stunde verrecken mußke. Die SonntägSfanatiker in Philadelphia haben die Schließung aller Badeanstalten am Sonntag durchgesetzt, und zwar auf Gruud eines aus der Rumpelkammer hervorgeholten Gesetzes vom Jahre 1794. Dre Herren, welche den absolutin Sonntagszwang befür Worten, mögen zum weitaus größeren Theile m ihren Privatwohnungen Bade einrichtungen haben ; für die ärmere Klasse, zumal für die Arbeiter und deren Familien, ist das Schließen der öffent lichen Badeanstalten am Sonntag bei der ,etzt herrschenden Witterung gerade l lu eine fciirrfi nicktS atrethtfottiatt Grau " "'-7 Ü----J-I ' samkrt. j Als meisterhas ter Fami ; lienvater h:t sich ein Hahn in Eonioay ! in Michigan bewährt. Eine seiner Bruthennen wurde krank, und er über nahm pstichtschuldigst,wenn auch sehrun gewöhnlicher Weise, nicht nur den Rest deS Ausbrüten?, sondern sorgte auch für seine fünfzehn Kopfe starke Kückenschaar, wie nur erne so gsame Gluckhenne eS kann. Und als eines TageS ein Habicht herabstieß und bereit eines der Kücken gekgckt feilte, stürzte s mMuchtbarem

SMegsgtschrei aus den Näuder, packle ihn am Halse, begrub seine Spo ren tief in seine Seiten und hielt ihn nieder, bis Hilfe herbeikam und der Bösewicht mit einem Knüttel erschlagen wurde. Obgleich daö Kentuckyer County Bell ein gut Stück von Nowan Eounty ab liegt es ist an dem Keil zu suchen, welchen V rginien zwischen Tenncsiee und Ker.luclv hineintreibt giebt es auch dort L.uie, denen es auf ein halbes Dutzend Menschenleben nicht ankommt. Der Sheriff des Ccunty hatte

eme Famtlre Namens Turner am Sellow Ereek zu verhaften und begab sich mit I einer nur kleinen Begleitsmannschaft an ' . ! . ttf k r i m ' r . - r c r - ! cie Aussuyrung oes ertqleoeletM. Die Turners aber widersetzten sich und schössen auf die Beamten, welche ihrerseitS auch von ihren Waffen Eebraucö machten. Bis jetzt sind der Hilfssherisi George Thomas und George Turner ge' fallen, und beide Parteien haben Ver stärkungen herbeigezogen. Es ist sehr wahrscheinlich, daß die mannlichen Mit glteder mcht lebend das Gericht enez chen, denn die Brüder des erschosienen Thomas haben nch aus die Nachricht von seinem Tode nach dem Kampsplatz begeben, und sie sind Gesellen, mit denen nicht gut Kirschen essen ist. Eine Erinnerung an die Sklavenhalter - Tyrannei wurde dieser Tage in Neu Ulm in Minnesota tni deckt. Be:m Abreiben emeS alten Haufes fand man nämlich ein einunddreißi) Jahre altej Zeitungsblatt, welches ein damals im Staa'e Virginien in Kraft befindliches Gesetz folgenden Inhalts mittheilt 1. Wenn ein freier Neger auS einem anderen Staate nach Virgi. nien kommt, um Arbeit zu suchen, so wird er als Sklave verkauft. L. Wer einem freien Neger aus einem anderen Staate Arbeit giebt, bezahlt 50 Strafe. 3. Wenn ein freier Farbiger wegen ei nes Vergehens bestraft wird, so muß er nach Ablauf seiner Strafzeit binnen 30 Tagen den Slaat verlassen, oder erwirb verkauft. 4. Jeder freigegebene Sklave muß binnen 12 Monaten aus dem Staate gebracht werden. 5. Wer einem flüchtigen Sklaven Geld, Kleidung, Es. sen oder Nachtquartier giebt, wird so ost und so viel geprügelt, als eine Sklaven Halter Jurv es für gut findet, und kommt fünf bis zehn Jahre in's ZuchtHaus. tt. Ein Capitän, auf dessen Schiff sich ein flüchtiger Sklave verbirgt, verfällt derselben Strafe und verliert sein Schiff. 7. Wer ein farbiges Kind lesen lehrt, kommt auf sechs Monate m'S Zuchthaus. In Greenville County in Süd Carolina lebten die Neger Hudson und Typing mit ihren Familien nicht weit von einander und hielten stets gute Nachbarschaft. Vor einigen Tagen begaben sich die Frauen der beiden Nachbarn auf einen Besuch, wo sie den gan zen Tag hindurch bleiben wollten. Ihre Kinder sollten unterdessen sich im Haufe der Hudsons aushallen. Das älteste Kind war Georgiana Hudson, ein Mäd chen von 7 Jahren. Als die Mütter Abends wieder nach Hause kamen, erfuh ren sie die Schreckensnachricht, daß Georgiana das ein Jahr alte Baby der Frau Trving ermordet habe. Sie war aus r- f leinen Jungen bös geworden, weil :rwäbrend geweint hatte, nahm tbx. in die Hand, schlug damit dem i.i 5. mehrere Male über den Kopf und s:c;.f:e ihm Sand in den Mund, die Ohr.n und die Augen, bis eS vollständig .ruhig" geworden war. Ein Brüderchen deS Kleinen hatte gegen die Verfahrungsweise Georgianas protestirt und erhielt dafür von derselben mit einem Stück Holz solche Schläge, daß er fast todt zusammenbrach. Dle kleine Mök derin wollte dann noch ihr Opfer in den Brunnen werken, dasselbe war ihr jedoch zu schwer. Vor Gericht sagte sie au?, sie hätte den Knaben ersäuft, wenn sie dies g' konnt hä'te. Georgiana befindet sich jetzt im Gefängniß. Deutsche Lokalnachrichtcn. Provinz Brandenburg. f Der ehemalige Feldpropst der Ar mee, Dr. Thielen, in Potsdam. Die Reinicke'schen Eheleute in Brandenburg sind mit Hinterlassung bedeutender Schulden von hier verschwunden. Auch ihre drei Kinderhaben sie hier gelassen. Selbstmord begingen : der Kaufmann Gustav Mehliß von Berlin erschoß sich in einem Eisenbahncoupe bei London. In Buckow erhängte sich der Eigenthümer und Maurer Müller. Bei Alt- Drevitz ertrank Hermann Kunert, in Cüstrin der Tischlergesell König in Kriescht der Musikus F. Schneider, in Züllichau Frl. Auguste Gloatz. In Berlin wurde der Sohn deS Schiffers Fahrentholz todtgefahren ; durch eincn Sturz auS dem Fenster verungückte daselbst die Tockter deS Arbeiters Wais. zwils. In Lipke stürzte der Herrschaft liche Kutscher Pruschke von einem Fuder Heu und war sofort todt. Bei der Sla tion Sädowa wuroe der Schaffner Arm. gard überfahren und getödtet. Provinz O st Preußen. Der Diakonus an der St. Jchanni? kirche, Ebel, in Memel, stürzte in der Kirche wäbrend der Liturgie, vom Schlage aerroffentodt zu Boden. Der srübere Neidant der Kreiscommunalkaffe, Berger in Nagnit, wurde wegen Unterschlagung amtlicher Gelder zu 3 Jahren Zuchthaus verurtheilt. Dem um das Grdeihn der Stadt Tilsit hochver dienten verstorbenen Adolph Post ist ein Denkmal errichtet worden, das unlängst feierlich enthüllt wurde. Die ledige Amalie Liedke von Pürgerswalde wurdz wegen Kindesmordes zu 2 Jabren Gefängniß verurtheilt. Der Faktor Botzki von Königsberg und die ledige Louise Augustin von Stolbeck haben sich er hängt. Der Rentier August Zerbe von Königsberg starb in Folge eines Sturzes von der Treppe. Provinz Westpreußen. s In NosenberStadtverordnetenvor steher Nendant E.'Läsdau.' Der Ein wohner Klopoczyk von Bruß, der wegen Brandstiftung verhaftet worden war hat sich erhängt und der Arbeiter Heinrich Dreyer von Elbing hat sich ertränkt. Durch Unglücksfälle kamen um's Leben der Tischlerlehrling Max Jakobi von 'Jastrvw und die je 12'Jahre alten Madien ömiüe Sttbto und Emma

Äierlant von Michelau (ertrurlken'), die Frau des Amtsvorstehers Tuchel in Jungfer (von einem vom Sturm ent wurzelten Baum erschlagen) und - der Pferdehändler L. Lindemann von Ma rienburg und der Besitzer Ludwig Knabe von Montau (in Folge eine Sturzes.) ProvinzPommern. . Der Schreiber Otto Kücken von Wollin, der seinem damaligen Prrnzipal, Rechtsanwalt Schweiger in Cammin, Werthpapiere und Silbergeräth in Höbe von zusammen ,500 M. entwendet hat, wurde zu 6 Jahren Zuchthaus ver urtheilt. f Oberförster a. D. Gadow in Nügenwalde. Der Dienstmann Ka sischke von Stettin hat sich erhängt und der Arbeiter Gotthelf Buchwälder von Colberg und der Capitän des Wolgaster Schiffes Johann Friedrich", I. Kreisch, rner, haben sich erschoffen. Der Sohn des verstorbenen Böttchermeisters Hoff' mann von Stettin ist ertrunken und der Zimmermann G. Pech von Gellin und der Rentier Louis Kohrdt von Loitz starden in Folge eineS Sturzes. ProvinzSchleswi g-H o l st e i n. Von der Staatsanwaltschaft in Al tona ist gegen die Kaufleute Friedrich und Alexander Beckmann, M. Levy und Alexander Ottlie und gegen die unverehelichte Marie Brauns und den Mecha niker Otto Görcke, welche sämmtlich nach Brasilien geflüchtet sein sollen, ein Steckbrief wegen Betrugs und bttrügeri schen Bankeroits erlassen worden. Die Gesellschaft hatte auf dem Schulterblatt ein Geschäft eröffnet, in welchem die Be trügereien in großartigem Maßstabe de trieben und von den Mitinhabern der Firma Waaren im Gesammtwerthe von angeblich üver 1 Million Mark unter

falschen Vorspiegelungen erschwindelt ! L rm. f V m . wurven. uie ib ayre airealyarine Thoms von Hemmeroeich ist ertrunken. Niedergebrannt sind : in Gammelgaard die Jnsth:user des L. Jensen und V!. Rickertsen, in Gr.-Nheidt daS Anwe sen des Müllers August Hoffmann und im Weffenburenerkoog das HauS des Arbeiters Mund und ein Theil des be nachbarten Peters'schen Hauses. Provinz Schlesien. In Hurpesdorf feierten die Schneidermeiste? Berner'schen Eheleute das Fest der goldeneu Hochzeit. Großes Auf sehen erregt das Verschwinden deS Zim mermeisters Holtmann, bisher Socius in einem Hirschberger Holzgeschäft. Derselbe hat, nachdem er in aller Stille seine Kinder bei auswärtigen Freunden untergebracht, unter Hinterlaffung be deutender Schulden und nach Einziehung von Forderungen des Geschäfts in Höhe von angeblich 15,000 M. die Stadt verlaffen. Znm Reiseziel dürste er Ame rika genommen haben, das er von einer ahnlichen Entdeckungsreise" kennt, welche er vor ca. 10 Jahren gemacht bat. Der Gemeindeschreiber und Steuererheber Scholz von Neu Heiduk war unter Mitnahme von Gemeindegel dern flüchtig geworden, wurde redoch we nigeTage später inLübeck festgenommmer. Durch Erhängen machten ihrem Leben Ende : der Schuhmacher Weiß von Bolkenhain, im Gefängnisse in Hirschberg der Hausirer Viktor Knorr, welcher im Mai in Neibnitz die Kurzwaarenhändte ein Marianne Heider von Krawar erstochen bat, der Schneider Gottlieb Scholz von Pogarell und die Frau des Gartenbesitzer Tschirner in Ober-Schreibers-dorf ; ferner begingen Selbstmord : der Bäcker Meyer von Glogau (hat sich er tränkt), der Oberst a. D. v. Zacha von Herischdors, der im Jahre 1874 zu lebcnslänglicher Zuchthausstrafe verurtheilte Bauer Kuzuik von Kaffowa (stürzte sich auö dem vierten Stockwerk des Straf anstaltsgebäudes in Brieg) und der Schuhmacher Gottlob Hartmann von Michelau (hat sich erschossen). Crtrun: ken sind, der Steinmetz Konstantin Hüb ner von Breslau, der Weber Berner von Berthelsdorf, der Artillerist Hofmann von Gurschen und der Einliegerssohn Gottlieb Nosbigalle von Jeltsch ; durch UnglücksfäUe kamen ferner um's Leben : dcr Stellenbesitzer Franz Schefczyk von kzuchow (stieß sich eine Sense in den Leib), der Bäcker Podsiawa von LauraHütte (starb in Folge übermäßigen Schnapsgenuffes, zu dem er sich durch eine Wette' verpflichtet hatte) und der Dachdecker Neimann von Liegnitz (in Folge eines Sturzes). Provinz Posen. Schloffermeister Hintz und Frau in Argenau feierten das Fest der goldenen Hochzeit. Der Bauunternehmer Nepomucen Zielinski in Gnesen, der seine Ehefrau durch Arsenik vergiftet hat, ist in Zülpich in der Nbeinprovinz verhaftet worden. Probst Dzinbek in LobsenS feierte daS 50jährige Priesterjubiläum. Provinz Sachsen. Pastor emer. Bando und Frau in Brachstedt feierten daS Fest der goldenen Hochzeit, Der Gärtner Becker in 9!ordhausen ist wegen starfbarer Hand hingen, die er an Schulkinder verübt hat, verhaftet worden. DurchErhan gen machten ihrem Leben ein Ende: dn ledige Ferdinand Diener von Burg scheidungen, der Krankenwärter Harttung und Arbeiter Wilhelm Stopp von H a ! I c, bei Bergmann K. Worch von H e t t st e d t, der Kürschner Frz. Kralle von Schmiedefeld und der Hufner Haupt von Stolzenhain. die Wittwe Nosie Allmann von Sang e r h a u s e n hat sich ertränkt. Auf der Wüsthoff'schen Schiffswerft in Mag deburg wurden in Folge AbrutschenS eines schweren KahnS der Polier Körte und die Schiffbauer Lüddecke und Schiffmann zermalmt und die Schiffbauer Wagner und Scharschuh schwer verwundet; ferner wurde derMaurer Grüse von Lü tz en von einer einstürzenden Wand erschlagen und der ledigeJoh.Berger von Schiepzig ist ertrunken. & e iciv Aufsehen erregt in Prag dasVerschwin den einer stadtbekanntenModistin, welche längere Zeit hindurch mit einem Famie lienvater und angesehenen Kaufmann in der Weinbergemeinde ein intimcs Ver hältniß unterhielt, trotzdem derselbe Va ter dreier Kinder ist und seine Frau sich noch in gesegneten Umständen befindet. AlS besonders bemerkenswerthes, jedoch bisher noch nicht ofsiciell beglaubigtes Faktum wird erzählt, daß das verschwundeue Liebesvaar für die ftciftnach Ame,

? mru an. Gsburesbelfer. Ossi : 4S5 M.dlwovi Av, Sxchftn d : sr?e tai i ?aHittag rsn 5i1 ? 5H? - .-:' : Ei. KT ?e!s,dr- ,8 föo5aii39 lv. lahHurnHi, ?,ik0n rtfbrif, S Den .Bilgen weg k; in !W!5Ä!!LöN5ÄAÄÄÄ urü selbst die Z5etnbar vicheLdsren !3? vcn5f TeschledtSl:skl5eitea sickrr u?d VsnrrnS zr' tzkiien, ferner, fle.isue Äu'Uirungüde?S!n?' ba.'kkttl WkidltÄtkit!ihc! 0ind?n:ittk der.. selben und i?ri!a3, urtct dss'sdiezene 3?art 1 tr ctlnn Ver; ' utl., 25i 2r tter mitzabkeicden Icbcngrrn'rn Biidera. 23hi n . ttctid'ft Qvxo&t ffT-Wirket wn 3 tc2of !Ccnt4 TcStarcve, s:rgsaa verpsckt, freies ,re:saudk. t I ?:fcrvrire: Deutsches Heüinstrtut.llCIintonl rbee. cahe Brow.wav. New York. ä. Y 55 Obig Buch t'auH ,u izaden bet uchhändkr ft 1 9 1 c r, üfc teloroart Straße. MMMW ü Ul xTv Cures Removes mT V. mm Ä mm Wt M Tanv Sunbum Be Stlngst Klos ' "qulto and All . InsectCItes ; r niPIXS, BLOTCUSS. TTnmnrs, Etrt.VTnftrV. ad everr sora ofe'n Ueralshe3, podtivcly enrod on tho xnost delicate ekln wlthout leavlnj ocar, by Hop Q1 n tm ont. Prlce 5cta.. COcts. and SI. At dra-rists or by xnaU. The HopTsll ISxaTg Co., 17 SV? London, Coäru Little Hop l'lll sor Hicx-headacae, Cjspepsu, bülomaas aad ooastlpatl 011 have no QuaL SS. gXf Ä uu.n mvaeuit ,u uuicn. C. PINÖPANR'S bcutsöjf Buch - Handlung ! fto 7 Oüd Alabamaftr. Bücher aller Sprachen. Neue und gebrauchte Bücher. Niederlage sozialistischer Werke und Flug schriften. Mnstrcicher - 'Arbcilcn namentlich Contraktc zu! Anstreichkl! von Mausern erden ans'S Schönste ausgeführt von CARL HÖFMANN, 13 Madison Av . Preise mäßig. Sck.öre und gute Kx bett wird garantirt. rika zweiöletourkarten benutzt, habe, welche zwei aus Amerika herübergekommene tschechische Sokolisten ihnen zur Verfü gung stellten, da diese in ihrem Heimath lande verbleiben wollen. Der Laden der flüchtigen Modistin, deren Passiven über 100,000 fl. betragen sollen, ist gesperrt. In Kolin fand man dieTrod lerin Wittwe Sarab Kirsch, in ihrem Bette als Leiche. Wie konstatirt, wurde ste erdrosselt. Ihr Sohn aus erster Ebe Moriz Semanet, ei seit mehreren Jal) ren etwas blöder Bursche, lag in demselben Zimmer unweit der ermordeten Mut ter in seinem Blute. Er hat auf dem Kopf, Gesicht und an den Händen, an letzteren wahrscheinlich, Weiler sich zur Wehre gesetzt, zahlreiche Wunden erhal ten Moriz Semanek, welcher das Bewußtsein wieder erlangte, gab dem Polizei Kommisiär an, daß vier Burschen seine Mutter und ihn plötzlich übersie len, von denen zwei seine Mutter im Bette erdrosselten, während die beiden Anderen, ehe er noch Zeit hatte, einen Hilferuf auszustoßen, über ibn herfielen und ihn durch Messerstiche verwundeten. Provinz Hannover. Der Gartenbesitzer August Alseis von Alfeld und der 76 Jahre alte Jobann Naao von Nilschermoor haben sich er hängt und der Steinhauer August Volk sen von Vredenbeck hat sich ertränkt. Der Arbeiter Steding von Geestendorf, der Sohn deö Handelsmanns Knicp in Hildesheim und der Obermaschinist des KriegsdampferS Friedrich Karl", Klehm von Wilhelmshaven, sind ertrun ken ; die 17 Jahre alte Martha Grütz. macher von Münden starb in Hannover an Brandwunden. In Lutterloh brannte das Kaufmännische Gehöft nie der und in Westergcllersen das Gehöft des Schmieds Amtsfeld. i Der norwegische Hunger künstler Francii'co Letti ist, wie einem Stockholmer Blatte auS London ge schrieben wird, von den ihn im 9loyal Aquarium'bewachenden Aerzten in aller Stille , an die Lust gesetzt worden und dürfte wenigstens in England seine Rolle ausgespielt haben. Cetti hatte sich ver pflichtet. Während dreißig Tagen zu hun gern ; während der ersten Tage vermin derte sich sein Gewicht regelmäßig und zeigten sich keine physiologischen Abnor ' mitüten. Am zehnte.r Tage Morgen ! fanden die Aerzte a?er, daß Cetti plötz lich um einige Pfund schwerer geworden War. Da dies natürlich die Aufmerk samkeit der Aerzte erregte, fo mußte sich Cetti einer genauen körperlichen Unter suchung unterwerfen und entdeckte man denn auch, daß er noch ca. ein halbes Pfund getrocknetes Gelee bei sich hatte. Die plötzliche Zunahme seines Körper gewichtS war damit erklärt und die oe täuschten Aerzte ließen ihn sogleich us dem Noyal Aquarium hinaus expediren. .Während der ersten zehn Tage hat Cetti eine Einnahme von 1020 Lstr. täglich .Habt.

Dr. O. G. Orzt, Ovndarzt

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