Indiana Tribüne, Volume 10, Number 311, Indianapolis, Marion County, 30 July 1887 — Page 2
Snbtona Tribune. Erscheint Sä g ki d S OutL gL.
CTNt tlglv i .Ztlftiliic bflü bcx den Itlgtiil Cents pt( 031, bt ecnxtcsgl aZrtbfiMt'ft Hatt pil B3$l. ye!d iö nt. f H ys? oj!$titt Iß Sc:t?!:js;iatj zs pii JUöf. öfe Lö. MsTv!zdL. Indianapolis, Ind.. 30. Juli 1887. (Untiefes in San Francisco. Eelezentlich des großen Feuers, XoiU ches dieser Tage ei en .TbeÜ des Chine senviertels in Los Angeles in GaUfcr mm zerstörte und dabei einen Scharen von $100,000 bis $175,000 anrichtete, wobei obendrein über 1000 Chinesen ob dachlcZ Kurden, gewinnt der Besuch an Interesse, welchen neulich ein Berichter statter dem Chinesenviertel in San Francisco abstattete. Er vertraute sich der Leitung eines erfahrenen Polizisten an, welcher seit länger als 15 Jahren in - Chinatown" angestellt ist, und wägte'sich mit demselben getrost in das seltsame Treiben hinein, durch welche? sich jener Stadttbeil auszeichnet. Es ist ein seltsames Gewirre von Straßen und eigenthümlich verschnörleiten Häusern, die in ihrem Innern eine zahllose Menge von Schlupfwinkeln aller Art bergen. Diese Schlupfwinkel dehnen sich bis tief in den Keller hinein, und aus diesem führen noch tiefere ge Heime Gänge nach allen Richtungen hin, so daß man von einem Keller vermittelst dieser Gänge fast durch das ganze unter irdische tehrnatown" wandern kann. Es giebt dort unten Opiumhöhlen im vollen spinne des Wortes, sowie Aufent bal:sorte des Verbrechens und der Lie berlichkeit, die man gesehen haben muß, um sie in ihrem Schmutze und in ihrer Gemeinheu vollständig würdigen zu kön nen. Die Anzahl oer in San Francisco ansäßigen Chinesen wird auf etwa 50, 000 berechnet. Davon sind nur 1500 Frauen, und auch von diesen sind nur etwa 200 verheiratet, während die übrigen sich dem Laster widmen. Von den Männern sind etwa 5000 in Kleiderfabriken beschäftigt, ungefähr 7000 sind Schuhmacher und 9000 machen Cigarreu. Außerdem haben die Chinesen das Monopol in der Vesenfabrikation und sind sehr zahlreich in Klempnereien und .Schweineschlachlereicn beschäftigt. Fast in jedem Erwerbszweige sinket man übrigLnS in San Francisco Chinesen vor, und ibre Concurrenz macht sich den Weißen sehr fühlbar. Ein Chinese bringt es fertig, jeden Tag für seine Lebens' bedürfniffe nicht mehr als sechs oder sieben CentS auszugeben. Er kann in Folge dessen für einen Lohn arbeiten, bei dem ein Weiße? verhungern mütz:e. Die Chinesen haben in ihrem Stadttheile etwa 35 Apotheken, in denen peinliche Reinlichkeit herrscht, obgleich der Inhalt derselben manche Curiositä ten enthält, an die sich das Auge nicht gleich gewöhnen kann. Da giebt es ge lrocknete Cirechsen, ein Hzuptmittel der Chinesen gegen Unverdaulichkeit, getrocknete Tausendfüße für Geschwüre und Hautaueschläge aller Art, gedörrte Käfer, Schlangenhäute und abnliche schöne Sachen. Sämmtliche ,.Arznei:n" wer den in der Apotheke verschrieben und zu meist auch auf der Stelle eingenommen. Uedrigens zeichnen sich die Chinesen durch große Gleichgültigkeit gegen das Leben aus, und Selbstmorde sind unter ihnen keineswegs selten. Auch die Kramläden der Chinesen sind in ihrer Art interesiant. Die feinsten Delicatejsen", die sich in denselben vorsinken, sind direct aus China importirt. Da gibt es getrocknete Fische und getrock nete Austern sowie Schnecken und Schwämme, lange Fäden, an denen getrocknete Hührermägen und Hühnerbeine hängen, chinesische Gemüse verschiedener Art und hartgekochte Eier, deren Geruch denjenigen von Limburger Käse über trifft. Auch acht verschiedene Arten eingemachter Kartoffeln gibt es. Die Restaurationen und Speisehäuser befinden sich gewöhnlich im zweiten oder dritten Stockwerk. Sie werden zumeist nur von dec chinesischen Aristokratie" besucht, die genügende Geldmittel besitzt, um sich eine gute Mahlzeit etwas kosten zu lassen. Der gemeine Pöbel" befriedigt sei nen Hunger in den billigen Speisewirth schaften, die in den Kellergewölben der Häuser belegen sind. Bemerkenswerth sind ferner die Pfand Häuser in Chinatown, die sich durch be sondere Ordnung und Reinlichkeit auö zeichnen. Die Pfandleiher führen ihr Geschäft mit einer so peinlichen Genau igkeit, daß sie jeden Gegenstand, welchen sie im Laden haben, fast auf der Stelle finden können. Auch chinesische Tempel giebt eS in dem Viertel, und häusig genug kann man fromme Gläubige sehen, die vor dem Al tare ihrer einheimischen Gottheit Opfer darbringen. Besonders ist es die edle Weiblichkeit", welche in Chinatown, wie überall in der Welt, sich durch Frömmig keit auszeichnet. Ueber die chinesischen Theater in San Francisco ist bereits zu wiederbol ten Malen in den Zeitungen geschrieben worden. Sie werden jeden Abend von Zahlreichen Gästen besucht, unter welche sich auch manchmal ein Weißes Mew scheakind verirrt. Auferstehung vom Tode. In Buffalo, R. Y.. hat sich vor einigen Tagen ein Vorfall ereignet, der ganz dazu anget an ist. nicht nur in medicini schen, sondern auch in anbeten Kreisen kwssehen zu erregm. Patrick Burns, der Buchhalter einer Firma an der Car oll Straße, hatte seit einigen Tagen mebr aexrunken. als er eizentlick vertra. gen konnte. Als er eines Abends spät nach Hause wankte, nahm er uir Beru hiaung seiner Nerven" eine TosiS Opium, tone er eS seit langer Zeit gewohnt war. Die DosiS war zu groß, und bald verfiel n in einen tiefen Schlaf, anscheinend. um nie wieder aufzuwachen. Seinen Qngehöriqen siel eö auf. daß er röchelte, ts in. Sterbens und sie schickten nach
einem Ar;te. AlS Vr. George tfels rnr8 Haus kam, sah er sofort, daß der Mann im Sterben lag. Er ließ schnell noch zwei Aerzte herbeirufen, ehe dieselben zedcch anlangten, war Burns anschei nend todt. Der Blutumlauf stockte, und der Mann athmete nicht mehr. Zu verderben war in dem Falle nichts mehr, aber möglicherweise konnte Burns doch noch zum Leben gebracht werden. So dachten die Aerzte, und faßten den Beschluß, an dem leblosen Korper eine gewagte Operation vorzunehmen. Sie machten ihm einen Einschnitt in die Kehle, nahmen dann einen Blasebalg, wie man ihn benutzt, um bei einer Vivi section Thieren Luft in die Lungen zu pumpen, -und steckten den Blasebalg in die. Oeffnung hinein, worauf sie densel ben sofort in Bewegung setzten. Der Erfolg war auf der Stelle sichtbar. Der Todte" sing langsam an, zu athmen und erholte sich immer mehr. . Das Blut begann von Neuem zu kreisen, Burns schlug die Augen auf und erlangte sein Bewußtsein wieder. In einigen Storn den war er soweit wieder hergestellt, daß die Aerzte sich der Hoffnung hingeben konnten, es werde ihnen gelingen, ihn am Leben zu erhalten. Es ist dies," so sagte Dr. Fell zu ei nem Berichterstatter, die erste Opera tion dieser Art, die meines Wissens je vorgenommen wurde. Bewährt sie sich, dann wird es künftig nicht unmöglich sein, an Opium gestorbene Menschen wieder in'S Leben zurückzurufen, falls ein Arzt schnell genug herbeigerufen wird. DaS Princip, welches wir be folgt haben, ist sehr einfach. Es han delt sich nur darum, die Lungen ordent lich mit Sauerstoff zu füllen." Nach den letzten Berichten besindet sich der Patient auf dem Wege der Beffe rung. Schnelle Schiffe.
Auf dem Hudson-Fluß soll demnächst ein neuer Paffagierdampfer, der New Iork". in Betrieb kommen. Derselbe ist all Fuß lang, 12 Fuß 3 Zoll tief, hat einen Gehalt von 1552 Tonnen, ist aus Eisen gebaut, besitzt drei Dampfkesiel von je 33 Fuß Länge und 9j- Fuß Durchmesser und entwickelt vermittels derselben 3350 Pferdekraft. Der Dampfer ist so eingerichtet, daß er in einer Stunde 23 Merken zurücklegen kann, doch hat er bei der ersten Probefahrt in einer Stunde eine noch größere Entfernung zurückgelegt. Die Firma Herreshoff &Co. baute für Herrn Norman L. Munr) in New Aork eine neue Dampfjacht, welche den Na men Now andThen" führen soll. Das Boot ist 65 Fuß lang und hat einen Tiefgang von 3 Fuß 3 Zoll. Bei einer kürzlichen Probefahrt legte eS die Ent fernung von Newport nach New Fork, 17) Meilen, in 7 Stunden 4 Minuten zurück, es kamen also auf die Stunde ungefähr 24 Meilen. Noch weiter ist man in England in Bezug auf den Bau schneller schisse vorangeschritten. Der neue Passagierdampfer Queen Victoria" von der Man-Linie, welcher den Verkehr zwischen Liverpool und der Insel Man vermittelt, ist 3i0 Fuß lang, 24 Fuß tief, in der Mitte 3!) Fuß breit und besitzt einen Gehalt von 1500 Tonnen. Seine Ma ?chinen entwickeln 6000 Pferdekraft. Die Queen Victoria" legte kürzlich die Strecke von Greenock nach Liverpool, etwa 240 Meilen, in 9 Stunden 23 Minuten zurück, erreichte somit eine (Stschwindigkeit von etwa 25.62 Meilen per Stunde. Sie gilt jetzt für daS schnellste Schiff Englands. Der Cunard Dampfer Eiruria", Welcher bekanntlich für den Passagier Berkehr zwischen New Iork und Liver Pool benutzt wird, legt manchesmal 557 Meilen rn 24 Stunden, also etwas über 23 Meilen in einer Stunde zurück. Die Firma I. G. Thompson in Clvdedank baut jetzt zwei neue Dampser, welche die Etruria" in Bezug auf Schnelligkeit noch übertreffen sollen. Das italienische PanzerschisfDozali", welches eine Länge von 267' Fuß, eine Breite von 37 Fuß und einen mittleren Tiefgang von 14 Fuß 6 Zoll besitzt, kann in einer Stunde 23 Meilen zurück' legen. Der neue deutsche Kriegsdampfer Greif" kann 25 Meile in der Stunde zurücklegen. Das Thorr.ycroft'sche Torpedoboot, welches kürzlich auf Rech' nung der spanischen Negierung in Chis wick gebaut wurde, ist 147 Fuß 6 Zoll lang, 14 Fuß 6 Zoll breit und bat einen Tiefgang von 4 Fuß 8 Zoll. Bei einer neulichen Probefahrt erzielte dasselbe bei günstigem Wetter eine Geschwindigkeit von 33z Meilen per Stunde. Bei gewöhnlichem Wetter legte es 30 Meilen in der Stunde zurück. Ein von Iarrow & Co. neuerdings für die Chinesische Negierung gebautes Torpedoboot ist 123 Fuß lang und er reicht im Durchschnitt eine Geschwind g keit von 27 Meilen per Stunde. Die selben Schiffsbauer haben der englischen Regierung Boote vom Typus des deut schen Kanonenbootes Falke" geliefert. welche im Stande sind, in jeder Stunde durchschnittlich 26j Meilen zurückzule gen. DaS doppelte SchraubenTorpedoboot, welches neulich von Iarrow & Co. in Poplar für die italienische Regierung gebaut wurde, weist in beladenem Zu stände eine Geschwindigkeit von 23 Mki len per Stunde auf. Seine Maschinen besitzen 1400 Pferdekraft. Wahrlich kläglich nehmen sich gegen diese Schiffe die neuen Kriegsschiffe aus, welche jetzt auf Rechnung der Ber. Staaten gebaut werden. Kein' einziges derselben wird sich in Bezug auf Schnel ligkeit mit den oben angeführten Schis fen messen können. . 'i Der Allerweltö Störenfried. Auch die englische Presse beginnt nun mehr unverhohlen ihre starke Mißbilli gung der jetzt in Frankreich, beliebten Fremdenheime auszusprechen. DerStand ard" gibt erne sehr lichte Uebersicht, wie es Frankreich seit Bestehen der Republik gelungen- ist, sich fast alle europäischen Staaten zu entfremden. DaS Blatt schreibt: Wenn Jemand sich nach dem Frieden von Frankfurt die Frage gestellt hätte, toj Frankreich nach dem Verlust Elsaß Lotbrtuaens und derZalunaer faiui
entschädigung von 5' Milliarden Jahre lang thun würde, so hätte er sicher geant rvortet, daß es bemüht sein werde, sich so viele Freunde und so wenige Feinde als möglich zu machen und nur die äußerste Nothwendigkeit die französische Regie
rung veranlassen könnte, sich in schroffen t Gegensatz zu einer Macht ersten Ranges ' zn stellen. Seltsamer Weise ist diese so natürliche Vermuthung, durch die Ereig j 1 r ri i . . c. .11 ' m)t nlcyr oenar gr ivoroen. ?rair nur ruhiger Würde zu suchen, erträgliche Be ziehunuen mit Berlin zu pflegen, ist die französische Nation abseits gegangen und hat der Welt prahlerisch von ihrem Haß gegen Deutschland erzählt, wel cher niemals getilgt werden könne, weil Deutschland, nachdem es von Frankreich angegriffen worden war, sich als der Stärkere von den Beiden erwies. Nach dem dieses nun zur Genüge klargestellt war, ergriff Frankreich die erste beste Eelegenheir, den Stolz des jungen tapse ren I t a l i e n S an einer Stelle zu verwunden, wo dessen Empfindlichkeit anerkanntermaßen besonders groß war. Die Remonstrationen Italiens wurden mit ebenso erhabener Verachtung behan delt, wie die Proteste der Türkei. ein Streit mit den K r u m i r s herauf beschworen und ein Protectorat der ein schneidendsten Art über Tunis michtet. Und kaum waren diese curiosen Triumphe erzielt, als Frankreich Streitigkeiten mit China begann und als ob es damit noch nicht genug wäre, den versöhnlichsten aller Päpste, welcher seit Generationen auf dem Stuhl St. PeterS gesessen hat, kränkte. Ebensowenig hat die Welt die monströsen Beleidigungen vergessen, be ren Gegenstand der verstorbene König von Spanien war, weil er sich vom Kaiser von Deutschland zum Obersten eines Ulanen Regiments hatte machen lassen. Wir wüßten kein einziges Bei spiel anzuführen, wo sich die Republik in den letzten Jahren in einer Weise benommen hat, um sich Freunde zu erwer ben. Man sagt freilich, daß eö um daS Wohlwollen des C z a r e n geworben und sich bemüht hat, ihn zu einer Art Allianz zu veranlassen. Zugleich sind aber Kö nigsmörder und dem Czaren verhaßte Umstürzler in Paris gefeiert worden und man kann unmöglich behaupten, daß in Rußland wirklich Sympathien für Frankreich bestehen. Nach solcher Stel lungnahme gegen andere Staaten kön nen wir uns natürlich nicht wundern, wenn auch England an die Reihe kommt, um seinen Theil der Antipathie, welche unsere Nachbarn gegen die ganze Welt zu hegen scheinen, zu erhalten. Nicht daß eS deshalb zum Kriege käme. Frankreich toirb nur fortfahren, in Kairo, Konsiantinopel und sonstwo zu intriguiren, um unsere Schwierigkeiten im Jcilthal zu vermehren. DaS Resultat wird sein, daß England jedeS Wohlwol len für einen so schlechten Nachbarn ver liert. Uns bleibt jedoch der Trost, daß alle anderen Mächte dieselbe Erfahruns mit Frankreich gemacht haben. Sind eine MajestätSbeleiviguna. Au? Hof (Baiern) berichtet daS Ho fer Tagvlatt" von einem gegen Freistn nige und Socialdemokraten eingeleiteten Majestätebeleidgungs - Processe, der an die tollsten Zeiten erbärmlichen Denunciantenthums und hündischen Servilis mus erinnert. In einem Berichte über die Tags vor den Abgeordnetenwahlen abgehaltene Versammlung sämmtlicher Wahlmänner des Wahlkreises Hof hatte der Hofer Anzeiger" u. A. berichtet, bei einem auf den Prinzregenten ausge brachten Toaste seien nicht nur wie ge wöhnlich die Socialdemokraten sitzen ge blieben, sondern es hätten sich an dieser Demonstration" auch drei hiesige so genannte freisinnige" betheiligt; die Er regung darob sei eine hochgradige gewe sen u. s. w. Am 6. d. M. nun wurden auf eine diesbezügliche Denunciation an die Staatsanwaltschaft auf Veranlassung dieser Behörde die der deutschfreisinnigen Partei angehörigen Herren Apotheker Stüdtler, Posamentier Neubig und Kunstgärtner Peer, sämmtlich hier seit langen Jahren ansässig, vor dem Amt? gerichte vernommen. Dieselben sollen sich durch daS Sitzenbleiben bei dem aus gebrachten Toaste einer MajestätS und Pinzregentenbeleidigung schuldig gemacht haben. Außer diesen Herren sind noch vierzehn andere, angeblich der social demokratischen Partei ungehörige Perso nen in Anklagestand versetzt. Die Sache verhielt sich folgenderma ßen: Die Versammlung war bereits ofsiciell geschlossen, als Lehrer Krippner von Wöllbattendorf, daS Schreckenskind der nationalliberalen Partei im Wahl kreise Hof, .den eS bei jeder passenden und unpassendenGelegenheit, bei jeder Tages und Nachtzeit drängt, daS Auditorium zu Toasten zu nöthigen, auch diesmal wieder sich gedrungen füblte, irgend et was zu thun, was seine Persönlichkeit in den Vordergrund zu schieben geeignet er schien. So folgte denn ein Toast auf (den unheilbar wahnsinnigen!) König Otto und den Prinzregenten. Wir lassen," schreibt da H. Tagbl.", unS den Toast auf den Landesherrn bei feier lichen Gelegenheiten, an patriotischen Gedenktagen u. f. w. gerne gefallen, und Jedermann wild uns Recht geben, wenn wir behaupten, daß nur in solchen Fällen Ovationen am Platze sind, die dann aber auch von allen Anwesenden, ohne Unter schied deS politischen Bekenntnisses, freudigst aufgenommen werden. Wenn aber nach jeder Wahlbesprechung, jedem Concerte, schließlich mitten aus einem Gelage berauS von animirten Redewuth kranken Toaste auf den kranken Landes Herrn und den Regenten proponirt wer den, so erscheint es uns ganz am Platze, wenn diese Zumuthungen energisch durch Sitzenbleiben zurückgewiesen werden. In Ehiicago verraten zwer Neger Namens Benjamin Johnson und Eharltö Smitb in Gesellschaft mehrerer ebenfalls farbiger Frauen vor einigen Tagen Houstons Biergarten. Sie ver langten Getränke, erhielten aber zur Antwort, daß in dem Etablissement an Far dige nichts verabreicht werde. Darauf bin ließen sie den Besitzer deS LocalS so fcrt verhaften, und Houston wurde unter 3300 Bürgschaft dem Verfahren vor dem Criminalgericht wegen Verletzung der Bundesacte von 1655 überwiesen. DaS Vergeben ist mit einer Geldstrafe von 25 brS zu S500 beoroht.
Vom Inland?. Auch in Nochester, N. Y., soll temnächst eine elektrische Straßenbahn errichtet werden. ' Die Tabakernte in Wisconsin verspricht eine gute zu werden, obwohl durch die Dürre etwa 25 Procent des angepflanzten Tabaks eir.g'gangen ist. Was dem Vertrockenen entgangen war, steht gut. Uebrigenö sind noch 40 Procent der vorjährigen Ernte unverkauft. etwa 12,000 Kisten. In Alexandria, Virginia, wurde neulich ein des Todschlag über führter Mörder wegen einfachen An grisss" zu einer Geldstrafe von 5 iw urtheilt. In den letzten zwei Monarek? erhielten in demselben Staate zwei bru tale Mörder nur Gefängnißsttafen- von 2 resp. 3 Jahren. Eine schöne Justiz Vor einigen Tagen kam eine büoschgekleidete, kleine Frau zu dem Leihstall-Besttzer Thompson in Pottland, Maine, und sagte ihm, sie habe ein Pferd und einen Wagen, die sie gern billig verkaufen wolle, da sie für dusel ben keinen Gebrauch mehr habe. Thompson sagte, er wolle sich das Gefährt an sehen. Die Frau ging in einen anderen Leihstall, mietbete sich dort ein Bugcy, verkaufte das Pferd und den Wagen an Thompson für S 110 und war bald darauf spurlos verschwunden. Man ha sie seither in Portland nicht wieder ge. sehen. Die Einwanderung dnrch die Häfen Baltimore, Boston. New Aork, New Orleans, Philadelphia und San Francisco, welche ungefähr 9 Procent der Gesammt-Einwanderung ausmacht, belief sich während der zwölf Monate vom 1. Juli 1L3L bis do. 1887 auf 483,116 Personen, eine Zunahme vcn 154,225 gegenüber dem ntsprecbenden Zeitraum 1835 bis 1686. Davon kamen 33 Procent (l 60.783) aus Grcß. britannien und Irland, 14 Piocn:t (68,130) aus Irland besonders, cent (106,559 gegen 83,775 im Vor jähre) aus Deutschland, 12 Procent (58,741) auS Schweden und 9!orioegen, nicht ganz 10 Procent (47,524) auZ Italien, 3 Procent (36.887) aus Ruß land, Curland und Polen.. 4j Procent (20,323) auS Deutsch Oesterreich, 4 Procent (lö,807) aus Böhmen und Un garn, ferner 85 0 aus Dänemark. 4506 auS Holland, 5213 aus der Schweiz, 6034 auS Frankreich und 9234 aus allen anderen Ländern. Die deutsche Ein Wanderung belief sich, die Schweizer und die deutsch österreichische eingerechnet, demnach auf ungefähr 27 Procent der Gesammt Einwanderung, oder auf 13 Procenr mehr, als die irische. Eine gänzliche Verrusiung" deS Landes steht also vorläufig noch nicht zu befürchten. DaS Philadelphia Tage blatt" schreibt: Der vierte Unglücksfall" in dem ohlenwerk der SusqueHanna Coal Company in Nanticoke seit dem December 1335 wird gemeldet. Was hat diese Loch schon Menschenleben gekostet! Und jedesmal läßt sich nachweisen, daß der Unfall" vermieden werden konnte. Die Ursache der entsetz lichen Katastrophe im December 1885 war, daß man zusah, wie sich in einer Bodeneinsenkung über der Mine ein See bildet?, der schließlich einen Ausfluß nach unten fand, einen Theil der A!ine überschwemmte und 26 Arbeiter ersäufte, deren Leichen jetzt noch in dem Riesen grabe modern. Hätte man einfach einen Graben gehauen und das Waffer abge leitet, so wären die 26 Menschenleben erspart worden. Dann kamen zwei Explosionen, jedes Mal mit dem Berlust von Menschenleben verbun den, das einemal, weil der Minenboß vor Aufnahme der Arbeit nicht die vor geschriebene Inspektion vorgenommen hatte, daS andere Mal, weil bloßes Licht in der Mine gebrannt wuro Diesmal geschah die Explosion in Folge einer Sprengung. Sprengungen sind gesetzlich verboten, es wird also der Compagnie schon desbalb nicht zu Leibe gegangen werden können. Praktisch, macht es allerdings ja keinen Unterschied, ob erlaubt oder nicht erlaubt, da von einem Versuch, die Com agnie zur Berantwortung zu ziehen, doch keine Rede ist. Aber auch in diesem Falle war e!ne Ber meidung deS Unfalls möglich. Notorisch ist die in Rede stehende Mine außero? dentlich gasreich. Durch zweckmäßige Ventilation kann man aber dem begegnen. Und wenn nicht, so kann anstatt Pulver Kalk zum Absprengen verwendet werden, wodurch eine Explosion ausgeschloffen ist. Zu was aber diese Eror terungen ? Folgende eigenthümliche Geschichte eines jungen Mannes Namens William I. Manning wurde dieser Tage in Chicago veröffentlicht, wie sie von ihm einem Reporter mitgetheilt worden war'. Am 16. Skorember v. I. saß ich in DelmonicoS in 9!ew Iork, als ein feingekleideter Herr mich nach meinem Namen und nach meiner Adreffe sragte. Ich gab beide an, und gleich darauf ver ließ mich der Unbekannte mit einem höf' lichen guten Abend". Ich war anfangs sehr verblüfft, doch vergaß ich die Sache bald wieder. Am nächsten Tage erhielt ich einen Brief, welcher mich in die westl. 56. Straße rief. AU ich am bezeichneten Orte ankam, sah ich, daß es ein Werbebureau war. Ich trat ein, zeigte den Brief vor und bat um Aufklärung. Der Ofsiier erkannte die Schrift und rief einen Sergeanten, Tom Bartley, den ich sosort als meinen gestrigen Tisch nachbar erkannte. Er sagte auf Befragen deS OfsicierS, ob er mich kenne: Jawohl, das ist ein Deserteur, welcher vor 4 Jahren in den Jesserlon-Barracken durchbrannte." Dann erklärte er mich als seinen Gefangenen. Ich protestine vergebens. Ich wurde gefeffelt und nach Governor's Island gebracht. Hier mußte ich hart arbeiten, meist tief im Wasser stehend. Nach 14 Tagen kam ich nach den Jefferson Baracken und wurde dort in ein elendeS Gefängniß geworfen. Meine Gelenke wurden mit 12 Pfund schweren Feffeln beschwert. Ich hatte wieder harte Arbeit zu verrichten, und als ich wegen Erschöpfung nicht mehr dazu im Stande war, wurden mir die Hände auf den Rücken gebunden und der Strick über einen Sparren geschlungen und ich daran in die Höhe gezogen, daß daS Blut von den Gliedern floß. Dann wurde ich an einen Karren gebunden und über eine Meile auf dem gefrorenen Loden, bmaeichleA. 2&jclasi Brcv
und Waffer und doppelte Rrven wegen Nevoltirens. Das währte bis Januar, bis ich von einem Kriegsgericht, das be trunkene Officiere bildeten ohne daß ich ein Wort der Vertheidigung sprechen duifie auf die Aussage des Sergean ten Bartley hin zu 4 Jahren Zwangs arbeit verurtheilt wurde. Sofort wurde ich in das Militärgcfängniß Leavenworth in Zlansas gebracht und mußte in einem Steinbruche arbeiten. Durch unpar teiische Osficiere und auf das Zeugniß des Arztes, daß ich zu schwach für die schwere Arbeit sei, tonnte ich nach Wash-
ington eine Eingabe um Freilaffung einreichen. Nach 4 Monaten wurde ich endlich entlassen. Ich erhielt einen armlichen Anzug, ein Billet nach Chicago und 5 Dollars. t Diese fürstliche Gabe bekam ich für meine Behandlung, meine Gefangenschaft, meinen Gesundheitsver luft,' für den Tod meiner Mutter, die sich zu Tode gegrämt hat. Ich wende mich an das amerikanische Volk und frage es, was eS zu solcher Veraewalti aung eines amerikanischen Bürgers sagt." Vo Urölandk Die Ehrenrettung eineS ! Mädchen?, einer ganz einfachen Modi rv r .rj. rv ojun, vejasilgie in ven jungn agcn die gefammte öffentliche Meinung Eng lands, sein Parlament, seine Presse, die Salons und die öffentlichen Cirkel, ja sie führte sogar eine Niederlage des Mini steriums herbei ! Die Miß Caß wurde am 28. v. M. in Negent-Street von einem Policeman deßhalb angehalten, weil sie angeblich die vorübergehenden Männer in anstößiger Weise belästigt haben soll. Das Madchen, als anstän dig bekannt, betheuerte feine Unschuld ; es versicherte unter Thränen, der Wach, mann müsse sich in der Person geirrt ha ben. Es nützte nichts, Miß Caß wutde eingesperrt und auch vom Poliieirichter, der ihre Betheuerungen schroff zurück wies, durch einen Verweis und eine Warnung moralisch verurtheilt. DaS ist der Vorfall, der im freien England d:n Entrüstungssturm eines ganzen Vol kes hervorrief. Der Abgeordnete Äther ley Jones stellte diesbezüglich eine Jnter pellation an die Negierung. auf welche der Minister deS Innern mit der Zusage einer Untersuchung antwortete. Als nun der Minister diese Zusage wieder zurückzog, stellte Mr. Atherley-Jones, unterstützt von allen Parteien des Hau ses, den Antrag auf Vertagung des Hau fes, um so eine Debatte über den Vorfall zu provociren. Sämmtliche Paneifüh rer, selbst die besten Tories und treuesten Nezierungsfreunde verurtheilten und brandmarkten das Vorgehen des Mini sters, des Polizeirichters und des Police man, und als es zur Abstimmung kam, blieb die Negierung in der Minorität. So rettete das englische Parlament die Ehre eines Arbeitermädchens, dem bei den polizeilichen Einrichtungen von anderwärts kaum eine Hilfe geworden wäre. Bekanntlich erhalten die bedeutenderen norwegischen Dichter von Staatswegen eine jährliche Gage, welche durch den Storthing bewilligt wird. Dieses Dichtergehalt auch dem bekannten nordischen Romancier Alexander Kjelland (Verfasser von Schiffer Worse, Forrung. Gift, Schnee und einer großen Neihe ganz eigenartiger Skizzen und Novelletten) zuzuwenden, sind dessen Freunde seit Jahr und Tag be müht, doch immer vergeblich. Er ist der Mehrzahl der norwegischen Baterlandsvertreter zu wenig purita nisch. Auch diesmal ist er überschlagen worden, obwohl sich Björnstjerne Björnson, der die Dichtergaze" seit Jahren beziehe mit einem die Gewähr rung des EhrensoldeS an Kjelland warm befürwortenden Schreiben an den Stor tbing gewandt hatte. Jetzt nun hat Björnson folgende Zuschrift an daS norwegische Parlament gerichtet: In einer Eingabe an den Srorthing. betr. die Dichtergage Alexander Kjellands erlaubte ich mir, zu schreiben, daß die Gründe, denen zufolge ihm die AuS zahlung einer solchen versagt wurde, auch für mich maßgebend seien, und ich zweifle nicht, daß der Storthing den Sinn meines Schreibens verstanden hat. Nach dem Schicksal, welches Alex ander KjellandS Sache nunmehr ge habt hat, muß ich infolgedessen auf ei nen weiteren Empfang meines Dich, tergehaltes Verzicht leisten. Ehrerbie traft Björnstjerne Biörnson." . r'Jüt.t Vkand verWernoer ge in den Hauptweinorten von Nheinhes sen ist jetzt derart, daß man einer ergie bigen Ernte mit zuversichtlicher Erwar tung entgegensehen darf. In allen bes fern Lagen hat die Blüthe begonnen und es entwickeln sich die Reben in raschem prächtigen Fortschritt. Die Gescheini sind zwar nicht so massenhaft vorhanden wie letztes Jahr, sind aber groß und gleichmäßig gewachsen und bilden krüfti ge Fruchtansätze. Im gan;en stehen di OesterreicherTrauben am besten; eS folgen dann Riesling und Portugiesen, stellen weise auch Traminer. Der Eintritt der allgemeinen Blüthe steht unmittelbar be vor. In einzelnen Gemarken der Pfalz und der Wormser Gegend haben die schwe ren Hagelschläge in den Weinbergen viel Schaden angerichtet. Im Wein verkausszefchäft ist eS zur Z-it recht still. Die großen Bersteigerungen sind vorü berund daS Einzelgeschäft bringt nur mäßigen Umsatz. Ajn urgermeisier ie??r zu Niederaula bei Hersfeld erhielt im vorigen Herbste von einem in Amerika lebenden Deutschen die Summe von 400 Mk. mit der Weisung zugesandt, solche an dieArmen in Niederaula zu vertheilen. Der Bürgermeister strich aber das Geld in seine eigene Tasche und die Armen erhielten keinen Pfennig. 5lurze Zeit darauf erhielt er vom Landaemenverban de auch eine größere Summe, fast 100 Mk., um sie an die dortigen Waisenkin der zu vertheilen ; auch dies Geld steckte das Gemeindeoberhaupt ein und die Waisen hatten daS Nachsehen und dieS Alles that ein Bürgerm kister, der in der Lage war, eine Kaution von 15,000 Mk. sofort zu stellen, als di: Veruntreu ungen durch einen Zufall ans Tageslicht kamen und Bieder verhaftet werden soll te. Diese erschwerenden Umstände zog die Strafkammer zu Kassel denn auch in ! Betracht, und erkannte, trotzdem natür j lich voller Ersatz eingetreten ,st, auf eine Gefäninißstrafe von sechs Monaten.
Olcherbekt, (Sparsamkeit und Vequemlickkeit kann nicht besser gewahrt werden, als durch die Koch-Gas-Ocfeli! Indianapolis
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