Indiana Tribüne, Volume 10, Number 310, Indianapolis, Marion County, 29 July 1887 — Page 3

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Schuld.

rzählung dou M ar e. V oy an. (Fortsedung.) T5e Stunden schlichen Mariens im ruhigem Herzen träge dahin, und als dann die ijeit der .yeimkehr Weißhofs da war, da suhlte Marie nichts als namenlose Angst, den Augen ihres Man nes zu begegnen. Was hatte sie ihm zu gestehend Riesengroß trat die ganze Ausdehnung ihrer Schuld vor sie hin, o, wenn sie jene dem Kaufmann gesand ten Scheine noch in ibrer Verwahrung hätte ! Sie hatte sich gefürchtet,' von Leichtsinn ihrem Manne beichten zu müssen, jetzt 6 Gott, von schmachvoller Schuld hatte sie zu berichten ! Und war es denn nöthig, daß sie Vericht erstattete? War das Geld nicht ihr zugedacht gewesen,ihr als Lohn für freund liche Verwendung zu Gunsten eines Hil fesuchenden? Marie klammerte sich immer fester an diese tröstende Annahme und übertäubte inotzig die laut mahnende Stimme ihres Gewissens. Als dann später der Wagen vorfuhr, als Weißhof kam, bestaubt und müde von seinem Tagewerk, eilte Marie ihm mit einer Aufregung entgegen, die sie vergeb lich zu verbergen strebte. Kind, sagte .Weißhof zärtlich, als sie sich fassungslos in seine Arme schmieg te, regt es dich so sehr auf, deinen Doctor wieder zu sehen? Er hob den e senkten Kopf Mariens empor und eine warme Freude zog über sein Herz, als er Thränen in Mariens Augen schimmern sah. Zu Hause sein, bei Weib und Kmd sein, sprach er, selbst seltsam bewegt, welches Glück kann denn grö ßer sein? Es war ein böser Tag, Mariechen, berichtete Weißhof dann später, als die Eheleute, nachdem der Junge gebührend vom Papa abgeküßt und zu' Vett aeschickt war, wieder zusammen beim Nacht essen saßen, weiß der Äimmel, wenn es nicht um das liebe Geld wäre, so quit tirte ich lieber heute als morgen meine Stellung bei der Versicherungszesellschaft. Es geht mir gegen die Nerven, einem sorgenvollen Hausvater, der den Seinen nach' dem Tode doch noch ein paar Grosche zu hinterlassen sich sehnt, so ganz kaltblütig mit einer Krankheits bescheiniguna aufzuwarten, mag ich sol che in dle höflichste Form verpacken, es beißt doch nichts anderes als: Geh heim. Todescandidat, und ängstige dich noch ein paar Jahre ab wegen böser Zukunft deiner Hinterlassenen. Müßt ihr so gewissenhaft sein ? wagte Marie schüchtern fragen. Liebes Frauchen, es ist ein Vertrauensposten, den ich bekleide, gewissenhaft und zuverlässig muß ich sein, mein Herz darf nicht Urtheil und Rechtsgefühl be irren. Es freut mich rlur, daß ich einen ooch auch heute habe glücklich machen können, dem Mamu traten die Freu denthranen m dle klugen, als ich mem Gutachten über ihn abgab. Herr Doctor, sagteer, ich bin gesund, ich weiß es selbst und es freut mich, zu sehen, daß gutes Recht ehrliche Richter findet, die sich nicht nachhelfen lassen. Weißhof sah lächelnd zu seiner Frau. Du glaubst nämlich kaum, Marie, sagte er, welche Einfalt und Verwirrung von Rechtsbezriffen man so auf dem Lande begegnet, ein anderer Mann, dem ich die Aufnahme verweigern mußte, versuchte in allem Ernste, mich vorher mit einem Geldscheine geschmeidig zu machen. Nun, ich kann mit gutem Gewissen sa gen, daß die Erinnerung an dieses Ma növer keinen Einfluß hatte auf das Scheiternlassen seiner Hoffnungen, der Man hat das Haus voller Kinder, es that mir leid, ihn abzulehnen. Hatte er nocb eine Frau ? fragte Ma rie rasch, sie hätte so gern festgestellt, ob Weißhos jetzt von dem Schwiege? söhne jener alten Frau von heute etwa spräche. Der Doctor lachte. Es waren heute wirklich dazwischen auch recht belustigen de Verhältnisse ; zwei Leute wollten ihr Leben versicheru, beides kindeneicheWit wer, beides Stellmacher, die sich nach Kräften gegenseitig anschuldigten, einer l)ieß Rathke, emer hieß Sahlke, aber ehe ich wieder die Verhandlungen dnrchge lesen habe, kann ich nicht sagen, wer von den Beiden der Lump war, der mich be stechen wollte. Und nun erzähle mir, wle du den Tag mit dem Jungen ver lebt hast. Ich bin zu Haufe geblieben, sprach Marie, indem sie sich erhob, hier habe ich einen Brief vom Hauswirth an dich, er wünschte, ich sollte ihn lesen, du wirst nicht erfreut über den Inhalt sein. Weißhof las die Zeilen. Wir werden diese Forderung doch erfüllen müssen, sagte er dann, die Wohnung liegt mir bequem, auch du hast dich gern an sie gewöhnt, vielleicht bewog gerade das den Wirth zu dieser Schrauberei. Wie ist's, Schatz, wirst du mein bravesWeib chen sein und mir beisparen und einschränken helfen, wenn es, wie ich nicht hoffe, nöthig werden sollte? rief Erich beiter; er zog Marie auf seinen Schoß. Laß mich den Wirth zu seiner Forderung berechtigt halten, sagte er, laß mich ihn nicht auch für einen dunklen Ehrenmann ansehen, laß mich wie ein glücklicher Mann dankbar empsinden, dap ich eme kleine, thätige, sparsame, ansvruchslose liebe Frau habe, und laß mich stolz sa gen, daß alle Bosheit, Niedrigkeit, und wie die unsauberen Regungen der Geld ?ier heißen mögen, rne Einzug halten önnen in mein Heim, das deine reine Hand, dein einfach rechtlicher Sinn in treuer Sorge umschlossen haben. Marie drückte sich fester in die Arme ihres Gatten, ein Frösteln überlief sie, su wagte nicht, den Blick zu erheben, ihr war, als wäre die Luft um sie her mit Schatten erfüllt, die schwer und ver nichtend auf sie niederfallen müßten. Und in den Stunden der schlaflos durchsorgten Nacht beklagte sie bitter von V!euem, was sie gethan. Wie leicht hatte Weißhof sich über die Miethserhöhunq weggesetzt, gewiß, er hätte auch das Bekenntniß ihrer drückenden Schul denlast verzeihend hingenommen, wenn sie ihm ihre Reue gezeigt. Jetzt war dieser Weg versperrt durch ein niedriges Vergehen, zu welchem sich zu bekennen ib? fast schlimmer als der Tod fcbn

nen wollte ; bis über das Grav hinaus würde ihr die Liebe ihres Mannes geblieben sein, ob auch bis über die Erkenntniß ihres UnWerths ? Zitternd saß Marie in ihrem Bette und blickte beim ersten 'Grauen der Dämmerung auf ibren sanft schlafenden Gatten ; was konnte sie jetzt thun, um Schmerz und Kummer von seinem ge liebtcnHaupt abzuwenden? Sie wollte Geld sparen! In Hast erwog sie, wie es doch möglich sein konnte, die von der Frau zurückgelassene Summe aufzubringen, hier einen Tha ler, dort einen Groschen zurückhalten, hier beschränken, , dort ganz entbehren, gewiß, es mußte gelingen, von allen Seiten schienen ihr jetzt ermöglichte Ersparnisje'zu winken, wo sie sonst nur über Beschränkungen gemurrt hatte. Und mit dem Gelde wollte sie dann heimlich in's Dorf, dessen Namen sie schon von Weißhos erfahren würde, sie wollte die Frau aufsuchen o, ihr Gesicht vergaß sie nie! sie würde ihr das Geld einhändigen und ein Märchen vorbringen, wel ches es glaublich erscheinen ließ, daß die Scheine hier im Hause so lange hatten bleiben können, ehe man sich klar . geworden, von wessen Hand und u welchem Zweck sie hier zurück gelassen waren. Erst als es auf der Straße schon laut zu werden ansing, sank Marie in einen schweren Schlaf völliger Erschöp fung. sviarie hatte selbst nicht gewußt, welche hauswirthschaftliche Kraft in ihr wobnte, als jetzt, wo die Furcht vor Schmach zur schrecklichen Lehrmeisterin an ihr wurde. 'Mit peinlichster Sorg fält vermied sie, Mann und Kind in den Kreis der Einschränkungen zu zie hen, aber wo sie an ihrer Person spa ren und abdarben konnte, dawar sieunerbittlich. Weißhof schalt zuweilen, wenn er bemerkte, wie sie jede Arbeit, zu welcher sonst fremde Hilse angenommen war, jetzt selbst besorgte, wenn sie, um dies zu ermöglichen, früh am Tage sich erhob und spät zur Ruhe ging, aber er ließ sie gewähren; er lachte auch nur, wenn Geld, das er an Marie zu Theater oder Concertbesuchen schenkte, nicht zu diesem Zwecke verwandt wurde ; hätte er gewußt, wie sie zu kargen ver stand, wo es galt, eine gewohnte Zu that zu ihrer eigenen Nahrung, Milch, Zucker, Butter, und wie diese Dinge alle heißen mögen zu beseitigen, er hätte doch wohl sein Veto eingelegt. Zwei Hundertmarkscheine waren aus itren Ersvarnissen nun schon gelöst, wie em tröstliches Licht in der Ferne schien ihr das Ende ihrer Sorgen näher zu kommen, sie wußte den Namen des Or tes, aus welchem jene Frau gekommen war, sie war in ihren Gedanken täglich dort und trug der Frau ihr Märchen vor, in dem sie sittlich entrüstet über den falschen Nechtsbegriff der Frau thun wollte, und wenn sie so weit in ihren Gedanken gekommen war, schien es ihr

doch unmöglich, daß jemals der Wurm der Neue über ihren Fall und ihre an w. l t t r vattenoe .yeucynei in lyr wieoer in kommenden glücklicheren Jahren erster ben könnte. Eines Abends, als Mari von ihren Gängen zu billigen Einkäufen nach Hause zurückkehrte, sah sie sich in der Nähe ihres Hauses von einem Manne angesprochen, der hier anscheinend aus sie gewartet hatte. Der Mann, ein noch junger, dreist aussehender Bursche in städtischer Tracht, trat an Marie heran und lüftete seinen Filzhut. Frau Dr. Weißhof? sprach er fra gend. Marie sah erstaunt zu ihm auf. Was wünschen Sle von mir? fragte sie. Ich möchte in einer besonderen An gelegenheit mit Ihnen sprechen, entgeg nete der Mann und sah Marie dabei so unverschämt an, daß sie sich veran laßt sah, ohne ihn weiter anzuhören, rascher dem Hause zumschreiten. Ich denke, Frau Weißhof, sprach dn Bursche sie begleitend in leisem Tone, was wir miteinander zu verhandeln haben, wird sich wohl besser auf der Straße, als in Ihrem Hause abmachen lassen, ich komme zu Ihnen in der Sahlke'schen Lebensversicherungssache, Marie Weißhof guckte merklich zu ammen, dies entging auch dem Vur chen nicht, und sie begegnete seinem öhnischenGrinsen, als sie ihm unsicher in's Gesicht sah. In Geschästssachen müssen Sie sich doch nicht an eine Frau wenden, sprach sie zaghaft. Nun gut, entgegnete der Bursche, so will ich hier auf den Herrn Doctor warten, er ist jetzt nicht zu Hause, ich sah ihn vorhin ausgehen und meinte gerades die rechte eit gewählt zu haben, um diese Sache mit Ihnen in Ruhe besprechen zu können. Wenn ich mit Ihrem Manne von der Sache sprechen soll, wenn er also von dem Schwindel weiß, so kommt die ganze Angelegenheit in ein anderes Licht, und für mich kann das ja auch nur vortheilhaft sein. Er rückte an der Mütze und trat von der Thür des Hauses, welches sie jetzt er reicht hatten, weg. Marie schlug das Herz, sie zwang sich ruhig zu sprechen. Wenn ich eine Sache mit Ihnen ab machen kann, welche für meinen Mann, wie ich aus Ihren Reden schließen möchte, vielleicht Unannehmlichkeiten bringen könnte, so will ich Sie anhören, sagte sie. Es wird bald gesagt sein, sprach d Bursche frech. Sie haben sich von der Frau Sahlke aus Dahlendorf mit Geld schmieren lassen und dafür Ihren Mann beschwatzt, daß er zu Sahlke's Gunsten em Urtheil über des en Gesundheit ab gab. Ich denke, Sie werden das nicht leugnen wollen, auch nicht leugnen kön nen, wenn ich sage, ich habe das von der alten Frau selbst zu anderen be baupten hören: wenn Ihr Mann erfährt, was Sie gethan haben, mag es Ihnen schlimm ergehen, wenn er selbst davon gewußt hat, so ist er ein ver dammter Schurke, und wenn ich ihn denuncire, kostet es ihm Ehre und Stet - . ' rr . i . r lung. io, NUN wlsscn le, was lcy Ihnen Zlu saaen hatte. Marie kämpfte umsonst um Ruhe und Fassung, ihr schwindelte und sie mußte sich an dem Griff der Hausthür fettvalten.

Nun, e5 ist ja auch w.cyr notyig. daß Ihr Mann etwas von dem schlechten Handel erfährt, es sagen ja alle, er sei ein ordentlicher Mann, und wolle von solchen Dingen nichts wissen, aber er lachte cynisch den Bitten eines schönen Weibes ist schon Adam im Paradiese unterlegen, und solch ein paar Bitten und Küsse sind immer mit einem großen Stück Geld gut bezahlt, und da Sie Ihre Sache gut gemacht haben, so könnte der Handel ganz ehrlich sein, wenn, er eben keine Schurkerei wäre, und wenn noch andere von dieser Schur-

kere: Wind bekommen, so kommt Ihr VIJ? l-omhiiirrt(rtmf nrrr 4.1' l V vv V vy avv vy my mt v m F wenn er. beweisen kann, daß er von dem Gelde nicbts gewußt und bekommen bat. - : Marie sab sprachlos auf. Ich hatte es nicht! gleich .bemerkt, daß die Frau bei mir 'Geld zurückgelassen hatte, stox terte sie endlich," ich habe das Geld in der nächsten Zeit zurückstellen wollen, man soll nicht sagen, ich hätte mich be stechen lassen. Ach, 'jawohl, lachte der Bursche, Sie haben das Geld zurückgeben wollen, das kennt man, nein, nein, wenn ich nicht reinen Mund halte, sind Sie übel d'ran. Was wollen Sie es sich festen lassen, wenn ich davon abstehe, de Sache bei Gericht anzuhängen? Marie senkte den Kopf. Ich kann über kein Geld verfügen, flüsterte sie fast tonlos, wir sind nicht reich und ich be komme nur wenig Geld zur Haushal? tung. i Nun, ich will auch nicht ein Capital haben, sprach der Bursche, aber etwas Werth sollte mein Stillschweigen doch m r ' i r c jem. weven ie mir denn yunderi Thaler. Marie starrte ihn entsetzt an. Ich habe das Geliz nicht, sagte sie leise. Der Bursche' griff ihr roh nach dei Uhrkette. Na, das Dingelchen da kann den Anfang machen, die Damen hav en ja doch stets so allerhand Goldvögelchen. Die junge Frau trat zitternd von dem Zudringlichen fort. Die Kette, die Uhr würde gleich vermißt werden, sprach sie angstvoll; ich kann Ihnen ein wenig Geld geben, aber ich muß auch das feste Versprechen von Ihnen haben, daß Sie mich nie wieder aufsuchen und belästigen werden. Frau Sahlke wird mir zudem sicher bestätigen, daß ich wirklich von dem Gelde nichts gewußt habe und ich wollte in kurzem alles zurückzahlen, und mein Mann ist viel zu brav, um sich durch Bitten von mir neue Thränen rannen über sviariens Wangen. Nun gut, brummte der Mann, sagen Sie lieber, ob Sie 200 Mark geben kön nen. Ich will Ihnen 100 Mark geben. Ach was, ich muß 200 bekommen, oder ich habe mein letztes Wort' in dieser saubern Angelegenheit noch lange nicht gesprochen, polterte der Bursche. So warten Sie, ich will das Geld holen, rief Marie; sie eilte ins Haus, nahm, was sie erspart, und sah dann den Mann mit dem Gelde fortgehen. Ob er sein Versprechen halten würde? Ob er nicht doch wiederkehren würde? Sie barg schaudernd ihr Gesicht in den Händen. Wiederkehren ! Ach, es wurde Marien ein furchtbar vertrauter Anblick, sein freches, verlebtes Gesicht zu sehen, wenn sie von ihren Ausgangen heimkehrend in die stille Straße einbog, in welcher ihr Hauö lag. Er sprach sie nicht immer an, er trat oft nur einen oder zwei Schritte ihr entgegen, und wenn er das Gesicht der geängstigten Frau erbleichen sah, flog immer ein häßliches Lächeln über seine Züge. Mit dem Gesühl quälendster, fast lähmender Angst nahm Marie von neuem ihre widerliche Arbeit im Svaren und Zusammenscharren auf, zweimal hatte sie schon wieder ihre kleine Kasse in die Hand des Erpressers ausleeren müssen, doch nur um so rücksichtsloser ging sie in ihren Anstrengungen vor ; zuweilea fühlte sie sich körperlich zu Tode matt und abgehetzt, aber das Fieber, das ihr in Hirn und Adern brannte, gab ihr stets zu neuem Leistungsfähigkeit, die sie fälsch lich Kraft nannte. Der Doctor war fast den ganzen Tag auf Berufswegen von Hause fort ; in den wenigen Stunden, da er bei ihr war, zwang sich Mari? zu Ruhe und Gleich muth, und es gelang ihr oft, seine Be sorgnisse um ihre Gesundbeit zu zerstreu en, doch nach und nach sing er an, ihr ernstlichere Vorstellungen zu machen. Ich glaube doch, du bist an der Grenze des Erlaubten in der Tugend der Spar samkeit angelangt, sagte Erich, als er Marien einmal wieder Einwendungen wegen Einschränkungen machte; er nabm die sichtlich schmächtiger gewordene Ge stalt seines geliebten Frauchens in seine Arme. Wie sind dir nur die Geizteu selchen in den lieben Kopf gekommen? fragte er halb mitleidig. Marie sah ihn mit heißen Augen an, aber sie schwieg. Willst du mir nicht sagen, waö du vor hast, bat Weißhof freundlich lachend, willst du die Mittel zu einer Badereise zusammensparen oder soll es nur ein Staatskleid geben, womit du den Neid der ganzen Stadt erwecken willst ? Fester umschlang Marie den geliebten Mann, aber sie schwieg und schüttelte abweisend den Kopf. Quäle mich doch nicht, bat sie, und preßte die blassen Lippen fest aufeinan der. So sing erst halb unmerklich, dann ,'chon unleugbarer die Sorge an, ihre häßlichen grauen Flügel über den so glücklichen Mamx auszubreiten. Und als Erich Wcißhof sich erst darüber klar ae worden, daß er fast zum ersten Mal ,m Leben sich m Stimmungen sah, welche seinen sonst so klaren Blicken gar keine rechte Handhabe zu bieten schienen, um das böse Verschobene mit glücklich be herztem Griff wieder einzurenken, da wollte es ihm auch bald so vorkommen, als zeigten sich jetzt überall rings um ihn her seltsame, unklare Wahrnehmunaen, die ihn verdutzten, ärgerten und verletz ten. Zuweilen meinte er noch, darüber lacheu zu können,daß eö ihm so vorkam, als wenn die Nachbarn in seiner Straße theilnahmloser, nachlässiger die Hüte vor ihm zogen und einer Unterhaltung halb aepiffentlich aus dem Wege zu gehen schienen : es laa ja nicbts vor. konnte

man vorliegen, was zu solchen ablehnenden Gesinnungen gegen ihn Veranlassung gegeben hätte. Aber alle Griibelcien darüber vermochten nicht, ihn freier zumachen, und er empfand das um so .schwerer, als auck in geschäftlichem Verkehr aufstcigcnde Viißstiüimüngen ihm das Leben verbitterten. Gewiß, er durfte bald nicht mehr sagen, daß er sich nur einbildete, zu finden, daß seine College eine Art von Reserve gegen ihn an den Tag legten,, die er nur schwer ertrug, daß er bemerken mußte, wie ihm in seinem Wirken bei der Versicherungsgesellschaft oft Entscheidungen entzogen wurden, die er sonst selbstständig zu treffen gewohnt war; ein Gerücht sogar erreichte sein Ohr, das davon sprach,, die Versicherungsge sellschaft beabsichtige, einen zweiten Arzt anzustellen. Wegen all dieser Unannehm lichkeiten mit seiner ohnehm jetzt sichtlich angegriffenen, nervösen Frau zu sprechen, erschien ihm ganz unstatthaft, und so fraß die Sorge immer in sein Herz und verdüsterte sein Leben. Ein Tag kam, an welchem Marie, die sich schließlich doch durch den Ver kauf einiger Schmucksachen eine kleine Summe Geldes verschafft hatte, die drei Geldscheine, die ihr die Freiheit geben sollten, vor sich liegen sah. Ein langentbehrtes Gefühl von Freude schlich über ihr Herz, als sie überlegte, daß sie auch schon morgen, während längerer geschäftlicher Abwesenheit ihres Mannes das Geld in die richtige Hand zurück bringen könnte. Marie .hatte aus den Reden des Burschen erfahren, daß der Schwiegersohn jener Frau den Einkauf in die Lebensversicherung erreicht hatte, so würde nichts als Freude über die unverhoffte Rückgabe der 300 Mark erwachsen, man würde ihr jede Fabel glauben und dann würde Marie endlich auch dem verhaßten Burschen die Thür weisen dürfen ; sie hatte ihre Schuld getilgt, und noch neulich hatte sie in der Zeitung gelesen, daß Erpressungs versuche strafbar wären, o, sie würde Frau Doctor, es ist ein nun, der junge Mensch ist .wieder draußen, der Sie sprechen will, meldete das eintretende Dienstmädcben in recht rcspects-

widrigem Tone, Sie werden ja wohl wisseii, wen ick meine. Marie winkte ihr, nur zu schweigen, sie war todtenbleich geworden, jetzt, o jetzt vor Thoresschluß ! Ihr Herz schien still zu stehen. Geh, sage, ich sei nicht zu Hause, keuchte sie, unfähig, ihre Erregung zu verbergen. Das Mädchai sah sie verächtlich an. Er hat Sie ja am Fenster sitzen seheii, der wird sich nicht abweisen lassen, sagte sie spöttisch und verließ dasZiliimer durch eine andere Thür. Wenige svünuten darauf war das ganze ersparte Geld Mariens in dr Tasche ihres Peinigers, auf's neue das Ziel ihrer Mühen zurückgesetzt, allein mit helligen Eiden hatte der Vurschs Marien geschworen, 'sie nun nie mehr in dieser Sache um Geld angehen zu wollen, und das war doch ein Trost für die verzweifelnde Frau. Müde und wie stumpfsinnig schickte Marie sich an, den harten Weg weiter zu gehen, der sie jetzt doch sicher zum ersehnten Ziele führen mußte, zu Tagen, wo sie wieder ihrem Manne, ihrem Kinde freier in's Gesicht blicken könnte. Und doch, wie es früher gewesen, konnte es nie wieder werden, wie ein Gespenst würde ihre Schuld ewig vor ibren Blicken stehen. worlnvung so!gt.) V. R DOAI'S I. X h. uafüsttflone öeste NÄv lZefen ! Henry Klausrnann's ? JT, WeiMäMo co. 263 und 26 7 Nord Nclv Jersey Str. Tische, Stühle u. Stände werden auf Bestellung angefertigt. Möbel werden überzogen, aufgepolstert und lackirt ! Matratzen werden aufgepolstert. Neue Rohrgeflcchte für Stühle. Billiae Vreise. Prompte Bedienung ADVERTISER3 can learn the exact cost of any proposed line of advertising in American papers by addressing Geo. P. Rowell & Co., Nowipiper Advatrtlaing Bureau, XO Spnio St., New York. Send lOotf so lOO-Page pmnMi

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