Indiana Tribüne, Volume 10, Number 310, Indianapolis, Marion County, 29 July 1887 — Page 2
Indiam Tribune.
Erscheint Sä g li S und stgS CtV6tU4ff Xrioft tonet durch d Stigma W ,t x,r Joch, H CsnntaU 0xtMnf l f itxJ Fit Bocht. yid mfasBe 14 tatl . fUt PÄ tBg!$t& ia Stas4Sjciaa 94. Offtrci IVtt O Wrv!adSr Indianapolis, Jnv... 29.- Juli 1887. j Ein neuer Vulcan. Aus El Paso in .Mexico triff: die Nachricht ein, daß duich das große Erd beben vo?n 3. Mai d. nicht allein die Onschaft Bavispe m mexicanischen Staate Cbibuahua zerstört worden sei, sondern auch Die etwa 1320 Äieilen südöstlich . von Bavispe belegen Ortscdaft Bac'erac, welche 1200 Einwohner zählte. ?i'ach diesen, allerdings sehr verspäteten ölngaben wurden durch das Erdbeben fast sämmtliche Häuser in dem Orte zerstört. Einige derselben blieben ansang? steben.doch sind injenerGegend seit dem cie Erdbeben so häufig gewesen, daß schließlich alle Häuser in Ruinen ver wandelt worden sind. Auch Oputo, ein 't'i Meilen südwestlich von Bavispe be iegenes Dorf, wurde durch die zahlreichen Erk beben fast vollständig in einen Trümmerhaufen verwandelt. Neuere Untersuchungen haben ergeben, ban der Mittelpunkt des Erdbeben sich in rer Nähe der oben erwähnten drei Dörfer befand,und zwar an einer Stelle, wo ):btx sich ein neuer Vulcan gebildet ha:. Die Topographie jener Gegend ist ei genthümlich. Der Vaqui-Fluß oder vielmehr der nördliche Nebenfluß desselben, ver sogenannte Grand Niver, fließt von s.inem Quellengebiet in der Sierra Madre m der Nähe von Chihuahua in nordwestlicher Richtung etwa 100 Mei len weit, dann wendet er sich in südwest lieber Richtung um und macht nach einem Lauf von 40 Meilen wieder eine Bie gunz nach Südosten. Es wird dadurch von seinem Lauf ein unregelmäßiges Huf isen von einem Durchmesser von ekwL 40 Meilen gebildet. Inmitten des selben erhebt sich ein Berg, von dessen Abhängen überall kleine Bäche durch tiefe Schluchten zu Thal strömen. Dieser Berg hat sich fctrn Anscheine nach seit dem 3. Mai dieses Jahres in einen Bulcan verwandelt. Die curch das Erdbeben so hart berroffenen Dörfer Oputo, Bavieve und Bac.rac. wozu noch ein viertes Dorf Na mens Huachura kommt, waren in Zwischenräumen von je 15 bis 20 Meilen am Ufer des Rio Grande oder Grand Oliver belegen. Bon dem Gipfel des über ihnen rhronenden Berges waren sie fast sämmtlich egal weit entfernt. Die Annahme, daß jener Berg sich erst am ''achmittag des 3. Mai in einen Vulcan verwandelt habe, ist wahrscheinlid irrig. Die ganze Gegend ist vulca rnschen Ursprungs. Man kann dort überall die Resultate einer enormen rulcanischen Thätigkeit sehen, die sich dorr vielleicht schon seit undenklichen Zeilen gezeigt hat. Seit der Eroberung Mericos durch die Spanier war die Gegend nur hie und da von Minenarbeitern und Viehzüchtern bewohnt, die zu sebr mit den wilden Eingeborenen des Landes zu kämpfen hatten, um ihr Augenmerk auf das Studium der Geologie richten zu können. Es ist durchaus nicht unmöglich, daß die Einwohner der zerstörten Dörfer ein dalbes Dutzend Generationen oder noch langet am Fuße des Berges gewobnt ha b;u, ohn; zu wissen, daß er ein Vulcan war. Uebrigens kann sich der Vulcan von Bavispe auch erst jetzt gebildet haben. Es ist eine unbestreitbare Thatsache, daß der Vulcan von Jorulla im Staate Michoacan im September 1759 inmitten von Zucker und Jndigoplantagen ent stand und ein ganzes Jahr lang thatig war. Erst in 70 Jahren konnte man sagen, daß er vollständig erloschen war. Und doch war die Gegend in welcher er ausbrach, durchaus eben und wies auch nioft eine einzige Spur früherer vulkani' scher Thätigkeit auf. Um so leichter konnte der über den Dörfern in Ehihua bua thronende Berg sich in einen Vulcan verwandeln. Berglöwen in Montana. Unter allen wilden Thieren des Nord Westens, mit Einschluß des Gruzly-Bärs und des grauen Wolfes der Prairien, nimmt in Bezug auf Blutdurst und Schlauheit der Berglöwe den ersten Rang in den Gebirgen Montanas ein. Dieses Naubthier, welches sich in ande ren Breitengraden durch Verhältniß' mäßige Harmlosigkeit auszeichnet, ent wickelt sich in der kalten Bergluft des Nordw;stens zu einem äußerst traftigm und gefährlichen Gegner, den nicht nur die Thiere, sondern auch die Menschen zu fürchten haben. Der. Berglöwe kommt nördlich bis zum 56. Breitengrade vor, und südlich vom Aequator bis zum 40. Gade, ja sogar bis nach Patagonien. Der Umstand, daß er fast in ganz Amerika heimisch ist, ist Schuld daran, daß er unter verschiedenen Namen bekannt ist, wie Panther, Berglöwe, Euguar, Puma, kalifornischer Löwe, Catamount u. f. w. Ec ist jedoch unter allen Breitegraden trotz der verschiedenen Namen stets der selbe, wenn er auch nicht im Süden die Größe und Kraft besitzt, welche er im Nordwesten der Ver. Staaten erreicht. Der Berglöwe ist ein fleischfressendes Thier, er zeichnet sich iedoch durch einen ungewöhnlichen' Bwldurst auch dann aus, wenn er seinen Hunger bereits ge stillt hat. Es macht ihm augenscheinlich ein großes Vergnügen, recht viele wehr lose Opfer zu erwürgen. Hat er einmal fernen Hunger gestillt, dann läßt er die Ueberrests seiner Beute aus dem Boden, geht fort und k.ebrt nicht mehr zurück. Wird er hungrig, dann sucht und sindet er ein neues .pter. In Montana ist er für die Vieh und Schafzüchter ein wahrer Fluch. Gibt es in sei? em Aufenthaltsorte lern Vteb und keine Schafe, dann stellt er vorwie c:d den Hirschen nch,MLleiscZ
zeoocy' nlcyl w gur zucymeaen q:mt, als daß der ersteren Thiere. Es ist manchmal vorgekommen, daß ein Berglöwe in einer einzigen Nacht mehr als 20 Schafe getcdtet hat. In Britisch Columbia, wo er nocb stärker und blutdürstiger ist, als in Montana, sind so gar Fälle vorgekommen, daß er vom Dunkelwerden bis zum Tagesanbruch in einer einzigen Nacht 50 Schafe töd tete. Wie der vollblütiqe" Löwe in Afrika und in den Wäldern Indien?, besiht der amerikanische eine ganz ungeheure Kraft. Er könnte auf amerikanischem Boden bet König der Thiere" sein, wenn er sich seiner Kraft nur ganz bewußt wäre. Ganz erstaunlich sind die Sätze, welche er bei dem Angriff auf sein Beute oder bei der Flucht vor einem machtigeren Gegner zurücklegen kann. Ueber Bergabhänge und Schluchten von mehr als 1L Fuß Breite springt er mit der Ge-
schwindigkeit nnd Leichtigkeit einer Katze, und es kommt gar nicht selten vor, daß er ein soeben von ihm getödtetes Rind mit seinen Zähnen weit über Berg und Thal fortschleppt, um mit mehr Muße seinen junger Nillen zu können. Man kann sich leicht vorstellen, daß der Berglöwe auch dem erfahrensten Jäger manchmal viel zu schaffen macht, ehe es gelingt, ibn zu erlegen. Gar mancher tapfere Waidmann weiß zu er zählen, wie es ihm nur mit Mühe ge lang. )ich vor dem Tode unter den ral len eines wüthenden Berglöwen zu retten. Erfahrungen eines SportmanueS. Ich hätte vielleicht," so erzählte un längst ein Finanzmann von der Wall Straße in New Dork, mit Wettrennen einen großen Haufen Geld verdienen können, wenn ich nicht zu viel meinen Freunden vertraut haben würde. Als ich noch Buchhalter für eine kleine Firma an der Broad-Straße war es ist schon lange her pflegte ich mich gleichfalls mit grcßem Enthusiasmus an den Wett rennen zu betheiligen. Ich hatte Glück, und jedes Jahr verdiente ich durch die Wetten allein mindestens 81000. Da mals war diese Summe für mich keine Kleinigkeit und sie bildete einen nicht unwesentlichen Theil meines Einkom mens. Dabei hatte ich noch mein Vergnügen an den Nennen umsonst. Da mals war es Sitte, daß Jedermann, der auf die Nennen wetten wollte, in die Ställe ging, in welchen die Pferde stan den, und sich zuerst die Thiere selber ansah, ehe er seinen Geldbeutel aufthat. Da ich mich noch von meinem Eltern hause her, wo wir ziemlich viele Pferde hatten, auf einen guten Nenner verstand, so war ich fast jedesmal im Stande, schon im Voraus zu Waffen, welches Pferd den Sieg davontragen werde. Manchmal trogen mich zwar meine Ve rechnungen, aber am Ende der Saison hatte icd doch im Großen und Ganzen mein Schäfchen in's Trockene gebracht. Ich wurde in New Jork immer mehr bekannt und bekam unter den Männern des Sports viele Freunde und Bekannte. Von der Zeit an war es mit meinem Glück bei dem Wettrn vorbei. Ich versuchte es auf die alte Weise und sah mir immer zuerst selber die Pferde an, auf welche ich wetten wollte. Meine Freunde kamen aber stets dazwi schrn und wußten es immer besser, als ich. Ich ließ mich von ihnen bereden und verlor regelmäßig, weil ich trotz meiner eigenen besseren Ueberzeugung stets auf ein anderes Pferd wettete, als ich anfänglich beabsichtigt hatte. Vor einiger Zeit befand ich mich zur Zeit der Wettrennen in Chicago. Ich begab mich in ein Pool-Room", wo ungefähr 300400 Liebhaber des Sports sich eifrig um die Liste der Rennpferde drängken. Ein reicher Weizenspeculant, mit dem ich von New Aork aus seit längerer Ziit in Geschäftsverbindung gestanden hatte, drängte sich, roth vor Auf regung, an mich heran. Ich beschwöre Sie," sagte er zu mir, wetten Sie aus Quito. Das Pferd wird gewinnen, es herrscht darüber gar kein Zweifel. Wer auf dieses Pferd wettet, hat kein Geld von vorneherein gewonnen. Ich habe selber $000 daran gesetzt ; halten Sie mit !" Ich stellte ihm vor, ich habe kein Geld bei mir und sei überhaupt nicht herge kommen, um mich an den Wetten zu be theiligen. Ich leihe Ihnen, so viel wie Sie wollen," rief er eifrig. ' Thun Sie mir den Gefallen, und wetten Sie auf den Quito. Es wird Ihnen nicht leid thun !" Ich ließ mich bereden und nahm $1000 von ihm; die ich auf den Quito setzte. Gleich darauf wurden die Bücher ge schlössen, und das Wettrennen begann. Mit fieberhafter Spannung hörten wir der Stimme des Ausrufers zu, welcher in kurzen Zwischenräumen über den je weiligen Stand des Rennens Bericht erstattete. Merkwürdiger Weise erwähnte er niemals den Quito. Als das Nennen vorüber war, drängte sich mein Freund an den Ausrufer. ..Wo ist Qui o ge blieben V fragte er. . Quito wollte nicht mitlaufen," lau tete die Antwort. Er blieb am elften Pfosten zurück." Ich war um tausend Dollars ärmer, und mein Freund ließ die Nase hängen. Seine Begeisterung war vollständig ver schwunden. So kommt es, wenn man sich auf seine Freunde verläßt ! Falsches Turnen. Das Londoner Blatt. Lancet" schreibt: Der Ehren Secretär der nationalen Gesellschaft für physische Stärkung" hielt neulich einen interessanten Vortrag vor dtr Königlichen Commission für Ele mentarschulen Unterricht, welcher sich be sonders dadurch auszeichnete, daß er eine große Fülle statistischen Materials ent hielt. Der Redner kam u. A. auf die Leistungen des Gymnasiums" in LiverPool in Bezug auf die Behandlung von Rücken Krümmungen zu sprechen. Er erklärte, er habe dort ungefähr 3000 solcher Krankheitsfälle gesehen. Von den Patienten wären 2500 Kinder im Alter von 8 bis 14 Jahren gewesen, da runter 2000 Mädchen. Seiner Meinung nach rührte die Mehrzahl der Fälle da von her, daß den Kindern keine genü gende körperliche Bewegung verschafft worden war. Jedenfalls habe der Man ael an dieser Bewegung in einem großen d?r di: Cil fc:3
krankfasten Zustandes befördert. Selbst wenn' man ganz davon absehen wollte, daß zweckentsprechende physische Uebun gen einer Schwächung und späteren Krümmung des Rückgrats vorbeugen, so könne man doch nicht bestreiten, daß der artige Uebungen sehr wesentlich zur Aus bildung des ganzen Muskelsystems im menschlichen Körper beitragen und das
allgemeine Wohlbesinden desselben ganz wesentlich fördern. Es sei dabei jedoch von der größten Wichtigkeit, alle Uebun gen zu vermeiden, welche mit Gefahr für den Körper verbunden sind, weil man sonst das heranwachsende Kind nicht al lein in den äußeren, sondern auch in den inneren Leibesorganen beschädigen könn te. Als besonders zutreffend führte der Redner folgendes Beispiel an: ; Der Turnlehrer befahl seinen Zög lingen.Kindern in einer Elementarschule, ihre Knie' steif zu halten und dabei den Versuch zu machen, mit ihren Händen ihre Fußspitzen zu berühren. Während' die jungen Turner diesen Befehl ausführten, hielt er ihnen einen etwas län gen Vortrag über den Nutzen deurti gen Leibesübungen Als der Vortrag vorüber war, befahl der Lehrer den Kin dern,sichwieder aufzurichten. Man konnte bei Vielen an der hectischen Farbe ihrer Wangen sehend daß sie in diesem Augen blick an heftigem Herzklopfen litten. Das lange Hinüberbeugen nach vorne und die dadurch bedingte unnatürliche Stellung hatte sie offenbar mehr angegriffen, als mit ihrer Gesundheit verein bar war. Auch über zwei der wichtigsten Turn geräthe, das Reck und und den Barren, hatte sich der Redner ein ganz bestimmtes Urtheil gebildet. Er sagte: Bei dem Turnen am Reck oder einem ahnli chen Geräth springen die Kinder natur gemäß in die Höhe, wobei sie ihre Arme mehr oder weniger zusammenbringen. Die dadurch erzeugte Stellung ist dieje nige einer Zusammenzuhung des gesammten Oberkörpers. Der Brustkasten wird enger, und die Schultern werden vorgeschoben, wenn der Turnlehrer nicht sehr sorgfältig aufpaßt und den Turnen den befiehlt, ihre Hände weit auszubrei' ten und die Lage derselben häufig zu verändern. Bei dem Barren verhält es sich jedoch ganz anders. Das Turnen an demselben führt naturgemäß eine Ausdehnung des Brustkastens herbei. Von dem Augenblicke an, wo sich daS Kind mit beiden Händen auf demBarren stützt, macht sich diese Erweiterung des Brustkastens geltend. AuS den weiteren Angaben des Red nerS ist ersichtlich, daß man gegenwartig dem Turnen in England viel größere Aufmerksamkeit widmet, alS dies früher der Fall war. Vom Inlande. I n Vkanitoba widmet man sich in neuererZeit mit sehr großem Eifer dem Landbau. Die ?tachfrage nach landwirthschaftlichen Gerathen war in diesem Jahre dort so groß, daß die Hand ler fast ihre gesammten Vorräthe aus verkauft haben. Ein Fachblatt macht nicht mit Unrecht die Bemerkung, daß mit der Re paratur von Landstraßen nur solche Leute betraut werden sollten, die sich auf das Jngenieurwesen etwas verstehen. Manche Reparaturen seien schlimmer, als wenn sie gar nicht vorgenommer worden wären. In Süd Carolina hat der Krieg gegen die Mormonen an- der Grenze von Georgia wieder begonnen. Vigilanten" in Aork County, dem Haupttummelplatze der Mormonen, be gaben sich zu Richard Harkneß, einem hervorragenden Mitgliede dieser Seite, banden ihn und gaben ihm 35 Ruthen hiebe, worauf sie ibm befahlen, binnen zehn Tagen den District zu verlassen. Ferner heißt es den Mormonen-Missio nären in der Nähe von Augusta in Georgia sei der Auftrag gegeben worden, sich innerhalb zehn Tagen fortzubegeben. Sollten sie in dies?r Frist sich nicht fort machen, dann wollen die Vigilanten sie hängen. Harkneß hatte drei Frauen. Jork ist ein beliebtesFeld für dieMormo nen, und sie haben dort bereits sehr viele Anhänger gewonnen. Stichfest gegen den Sonnen stich sind die alten Pennsylvanisch-Deut schen im Berks County. Der alte Wol lenweber schreibt von dort : Trotz der furchtbaren Hitze, die auch in unserem s'nst so kühlen Reading mehrere Tage geherrscht hat, haben wir doch keine Sonnenstiche zu beklagen, Wohl aber mehrere Ebolera Mordus Fälle, die durch EiScream Essen und durch das Trinken von Saffaparilla, Eismaffer, Mead und sonstigem Temperenzzeug her vorgerufen wurden." Der in der Ge schichte des deutschen Pennsylvaniens so gut bewanderte alte Wollenweber sollte den Leuten in Berks County auSeinan dersetzen, daß ihre auS der Rheinpfalz und auS Schwaben eingewanderten kern gesunden Vorfahren nichts von Eis cream, E'.swaffer, Mead u. s. w. toujj ten. . Ander neuen großen Mar mor-Terraffe am Capitol in Washington wird jetzt eifrig gearbeitet. An der Nordseite ist dieselbe fertig, an der Süd seite fehlt nur noch die Decke; ander Westseite ist man noch bei dem Mauern. Doch hofft man die nördliche Hälfte bis p Zusammentritt deS CongreffeS ganz fertig zu haben. Die Terrassen sind auS weißem Marmor und tragen sehr viel zur Verschönerung deS CapitolS bei. Sie werden mindestens eine Million Dollars kosten. Früher wurde die Ar beit direct unter der Aufsicht des Archi tecten des CapitolS mit von ihm ange stellten Leuten gethan, doch schritt die Arbeit unter, diesem System so langsam vorwärts, daß man sich entschloß, die selbe contractlich zu vergeben. Der Er folg hat gezeigt, daß daS der richtige Weg war. Jetzt ist wenigstens Aussicht vorbanden, daß die Arbeit im nächsten j Jahre vollendet sein wird. ! Es ist in Richmond, Va.. ! schon mehrfach der Fall vorgekommen daß Deutsche, die schon seit vielen Iah ren Bürger waren und schon lange vor dem Kriege in der Circuit Court zu Richmond ihre Bürgerpapiere herauSgenommen hatten, bei einer beabsichtigten Reise nach Deutschland keinen Paß von dem Departement in Washington erhal ten konnten, weil eS ihnen nicht möglich wax.te3 C;t::i3 b:i:rin:n, Izb f::
wirkliche Bürger geworden seien. 33 der denkwürdigen Evacuation Richmond wurde nämlich das am Fuße des Capitol Square gelegene Eircuit Court - Gebäude durch Feu:r zerstört, und es gelang nur wenige der dort deponirten Records zu retten. Kann durch Zeugen der Beweis beigebracht werden, daß die ersten oder zweiten Bürgerpapiere wirklich herausgenommen sind, so hat der Richter der obigen Court-das blecht, die Bürge rpaviere auszustellen ' ist dieses aber nirfit
T w "ü I "I" " " " " I der Fall, so sieht sich.der Betreffende ge I zwungen, nocymate seine ersten ZuurgerPapiere herauszunehmen, und muß selbst dann noch zwei Jahre warten, bis er seine -.zweiten Bürgerpapiere und aus diese hm einen Paß nach dem alten Va terlande erlangen kann. Der soeben ausBayern ein gewanderte Adolph Hoff hatte vor sechs Wochen von New Jork aus an seinen in Detroit wohnenden Bruder geschrieben und seitdem nichts mehr von sich hören lassen. Vor einigen Tagen erhielt der Bruder in Detroit einen Brief von seinem Vater, worin ein von einem Dr. Walters unterzeichneter Brief aus West Henrietta, einem sechs Meilen von Ro chester, R. I., entlegenen Orte, eingeschlössen war. Der Schreiber des letzte ren Briefes theilte dem Vater von Adolph Hoff mit, daß dieser bei einem Eisen-dahn-Unglück schrecklich verstüm-nelt und von ihm, Dr. Walters, ärztlich behandelt worden sei, wofür der Vater 400 Mark senden möge. Der Bruder in De troit reiste sofort nach West Henrietta, um Dr. Walters und seinen Bruder auf zusuchen. Von Beiden fand er keine Spur, wohl aber stellte es sich heraus, daß der Brief von einem Stuhlmacher Namens Walters geschrieben war, der mit Adolph Hoff die Sleise über das Meer zurückgelegt hatte. Walters wurde unter dem Verdachte verhaftet, seinen Reisegefährten ermordet zu haben. Er leugnet ziwar die That, doch bat man in seinem Besitz Hoff'S Handkoffer gefunden, der Sachen im Werthe von mebreren hundert Dollars enthielt, als Hoff von Deutschland abgereist war. Für die Anlage von Teichen und kleinen Seen auf unseren Farmen legt Herr Thomas E. Hill im National Buildcr" ein gutes Wort ein. Er schiebt die Schuld der seiner Ansicht nach jetzt häusiger als früher auf unseren Prairien eintretenden Dürre und der im Gefolge davon häufiger als sonst eintretenden verheerenden Wirbelstürme auf die zu weit gehende Drainirung des Landes in den mittleren und westlichen Staaten. Alle Sümpfe, Teiche und kleinen Seen seien abgezogen und in die Wasserläufe geleitet worden, und mr gends mehr befinden sich stehende Wasser, welche die Wärme in Wasserdunst und wieder in fruchtbringenden Regen verwandeln können. Selbstverständlich hat Herr Hill nichts gegen die Drainirung zu feuchten Landes einzuwenden, aber er schlägt vor, daß man das abgezogene Wasser nicht in die Bäche und Flüsse leite, sondern an einem Punkte der Farm zu einem kleinen Teiche oder kleinen See vereinige, der dann jedenfalls in trocke ner Zeit den Farmern eine große Hilfe sein und ihnen Tränke für das Vieh, Fischnahrung u. s. w. bieten würde. Er glaubt auch, daß die großen Ueberschwemmungen des Mississippi in neuerer Zeit zum großen Theil von der allzugroßen Erleichterung des Abflusses des Regenwassers im oberen Mississippi Thale herrühren. Ob diese Gründe nun ganz stichhaltig sind, oder nicht, jedenfalls würde ein Teich oder kleiner See, in welchem das Regenwasser an gesammelt wird, unseren Farmen nichts schaden, sondern sich sehr häusig als ein Segen erweisen. Es könnten sich ja auch mehrere benachbarte Farmer zur Anlage eine? solchen Teiches vereinigen. Vom Auslande. L redliche Zustände herrschen an der serbisch türkischen Grenze. Amtli chen türkischen Berichten zufolge über schritten in der Nacht auf den 4 Juni 30 serbische Soldaten die Grenze bei Hacko bila, in Folge dessen ein zweistündiger Kampf zwischen den Bewohnern des Or tes-und den serbischen Soldaten statt fand, wobei ein Bauer verwundet wur de. Am 13. Juni versuchte eine serbische Abtheilung von 100 Infanteristen sowie 15 Kavalleristen beim Dubudcaer Grenz Posten einen Einfall in türkisches Gebiet, zog sich aber beim Anblicke der türkischen Grenzposten wieder zurück. Tags darauf überfielen fünf serbische Raub dasDorf Gornji Balovce : die Bewohner verthei digten sich und nach hartnäckigem K imp fe wurden die Eindringlinge zulückge trieben; in diesem Kampfe wurden zwei Bauern verwundet. Am selben Tage sielen 30 Serben bei Wucifrua in türlisches Gebiet ein, verwundeten ein Kind und raubten zwei Büffel in den Dörfern Matschijl und Dobraopol ; auch hier kam es zwischen den Serben und den Ortsbewohnern zum Kampfe, und wurden zwei Bauern getödtet und zwei verwundet. Die türkische Regierung traf strenge Maß' rahmen, um die Wiederholung derartiger Fälle zu verhindern. Gelegentlich einer Kontrolversammlung der Mannschaft des Angebotes des Cuvriager Kreises kam es in Pop pie, wo circa 2000 Mann versammelt waren, zwischen Anhängern der verschiedenen politischen Parteien zu einer blutigen Schlägerei, wobei mehrere Leute getödtet und schwer verwundet wurden. Sie wurde nicht mit militärischen Waffen, sondern lan desüblich mit Messern geführt. Einige Personen sollen auch durch Steinwürfe theils getödtet, theils schwer verwundet worden sein. Zur Entführung der ruf sischen Gutsbesitzers-Gattin aus Jnter laken durch den württembergischen Ofsi cier v. Scholley theilt der Staatsanz. für Württemberg" ossiciös mit: Die Frau sei ihrem Gatten mit Beihilfe zweier anderer, Personen entflohen. Die Entflohene . lie.ß . nach Erreichung der. deutschen.' Grenze den Lieutenant v. Sch.' bitte, sich ihrer bis zur Ankunft, ihrer herbeigerufenen Verwandten anzuneh men, da sie zu ihrem Manne nicht mehr zurückkehren,, sondern wegen der fort' gesetzten Mißhandlungen und Vedrobun gen durch denselben sich scheiden lassen wolle. Lieutenant v. Sch. reiste hieraus der Dame nach Karlsruhe nach, ver &tt ih daselbst tiztn NechtZbejüand
und verkiek sie nach wenigen Tagen wieder. Der verlassene Ehemann erhob bet den Behörden in Bern Klage gegen den Lieutenant v. Sch. und gegen die beiden Personen, welche seiner Frau zur Flucht behilflich gewesen waren, wegen complottmäßiger Entführung seiner Frau. Die Behörde erließ hierauf einen Verhastsbefehl gegen die drei Beschul digten. in Folge dessen zwei derselben wirklich in Luzern verhaftet wurden, während Lieutenant v. Sch. in Folge seiner Abreise nach Karlsruhe der Ver' baftung entging. Das eingeleitete Verfahren wurde jedocb alsbald wieder ein gestellt, die beiden Verhafteten in Freibeit aesetzt und Li utenant v. Sch. durch den Untersuchungsrichter benachrichtigt, daß er unbehelligt nach der Schweiz zurückkehren könne. Der RegierungsPräsi dent zu Münster hat anläßlich eines Spezialfalles an die KreisSchulinspec toren seines Bezirks folgende, die körper liche Züchtigung von Schulkindern be treff?nde Verfügung erlassen : 1) Kör perliche Strafe darf bei Kindern der Unterstufe nur mit einer aus dünnen Reisern gebundenen Ruthe, bei größeren Kindern auch mit einer biegsamen Gerte von höchstens 1 Centimeter Dur schnittsstärke ausgeführt werden. Die Gerte darf nicht dieselbe sein, mit wel cher an der Wandkarte oder Wandtafel gezeigt wird. Hierzu ist vielmehr ein anderer, etwas stärlerer und unbiegsa
mer 5tab zu verwenden. Madchen dür fen, wenn bei ihnen die Züchtigung in seltenen Ausnahmfällen nothwendig wird, nur in die Hand und auf den Rücken, Knaben auch auf das Gesäß ge schlagen werden. Entblößung der letz teren Körpertheile ist selbstverständlich ausgeschlossen. 2) Jede Züchtigung an derer Art und an anderen Körpertheilen, namentlich das Schlagen mit der Hand oder mit dem' Lineal, insbesondere das strafende Berühren des Kopfes durch Schlagen oder Stoßen oder durch Zausen der Ohren oder Haare ist strengstens un tersagt. 3) Die zur Züchtigung bestimmten Werkzeuge sind, bis sie ge braucht werden, im Schulschrank aufzu wahren. Während des Unterrichts darf kein Lehrer sie in der Hand führen oder auf dem Pulte liegen lassen. 4) Der Lehrer hat die Ertheilung einer körper lichen Strafe, sowie die Veranlassung, aus welcher dieselbe nöthig geworden, und mit welchem Werkzeuge, und aus welchen Körpertheil sie vollzogen ist, unter Angabe der Schläge in die für diesen Zweck vorhandene Rubrik im Lehrberichte einzutragen. Ein junger Deutscher Na?nens Gustav Mehliß, 26 Jahre alt, dessen Angehörige angeblich in Berlin wohnen, erschoß sich in einem Coupe erster Klasse der Nord-London Eisenbahn. Bei der Ankunft des Zuges in Broad street wurde die Leiche vorgefunden. Der Entseelte war Kassirer in dem Sei denwaarenge chäft des Herrn Felsdell in St. Paul's'church Yard (London) und in seiner Rocktasche befand sich ein an seinen Principal adressirter Brief, der wie kolgt lautet : Geehrter Herr ! Wie Sie höchst wahrscheinlich bereits ermittelt haben werden, fehlen mir in meiner Zlasse siebenundsiebenzig Pfund Sterling. Reunundzwanzig Pfund Sterling, wie Sie aus dem kleinen Buche in meinem Pult ersehen werden, und siebenundvieriz Pfund Sterling und etwas darüber in der kleinen Kasse. Sonst ist all s richtig. Wenn Sie diese wenigen Zeilen empfangen, glaube ich nicht, daß ich mich ncch unter den Lebenden besin den werde, und ich hoffe, geehrter Herr Felsdell, Sie werden mir verzeihen. Als Sie mir vor drei Wöchen sagten, daß Sie meiner Dienste nichr länger be dürften, verlegte ich mich auf's Wetten, aber ich gedachte das Geld zurückzulegen. Der einzige 2lusweg daraus ist der Tod. Ihr ergebenster G. M." Der Eg.yptologe Na ville hat in dem Felsengebirge von Tell Basta .in der Nähe der Bahn von Kairo nach Jsmailia die Kuinen des beruh m ten Tempels von Bubastis des Pi Besett, der .Bibel entdeckt und auszugraben begonnen. Die Ausgrabungen lieferten bereits die merkwürdigsten und welthvollsten Ergebnisse. Es stellt sich herjius, daß der Tempel von Bubastis eines der großartigsten Bauwerke des alten Egyvten war. Naville fand bis der eine Unzahl Statuen, Säulen und skulpirte Steine alle zerbrochen, aber mit Inschriften und Bildwerken bedeckt. Auf den aus den Säulen entdeckten Königsnamen ergibt sich, daß der Tem pel zuerst von Pepi Merira, einem Könige der sechsten Dynastie um das Jahr 3300 vor Christus, gegründet und etwa 2.00 Jahre spater vonNamse? 11. wiederhergestellt und erweitert worden ist. Naville fand in den Ruinen zahlreiche Statuen dieses Königs, da runter zwei Kolossal. Statuen von schwärzem Granit, deren Größe man danach beurtheilen kann, daß die Augen dersel Un sieben Zoll in der Lange messen. Auf eine höchst merkwürdige Art hat ein französischer Weiabergbesitzer seinem Leben ein Ende ge macht. Herr Simonet, der Eigenthü mer zahlloser Weinpflanzungen, erfuhr vor einigen Tagen, daß der Hagel rn seinen Bergen derart gewüthet, daß die Ernte Völlig aussichtslos sei. Simonet, dem außerdem die Reblaus viel Schaden zugefügt, lud seine Freunde zu einem Mahle, bei dm der Bordeaux in Strömcn floß; plötzlich erhob er sich und sagte: Folgt' mir in iner halben Stunde in den Keller, da sollt Ihr vom Jnbalte eines Fasses noch besonders überrascht werden' Pünktlich zur an gegebenen Zeit schritten die Herren die Treppe hinab und fanden Herrn Simonet in deinem größten, mit Nothwein vollgefüllten Fasse ertränkt. Simonet hatte, um seine That ausführen zu kön nen, eigens den Tag vorher ein Faß bin den lassen dessen Oberdeckel zum Abbe ben war, und durch diese Oeffnung stieg er in das todtbringende Naß und erwar lete zusammengekauert däS Ende. ' Den französischen Ehemikern Fremy, Feil und Verneuil soll eS gelungen sein, ein Verfahren zur Dar stellung künstlicher Rubinen zu entdecken. Der Rubin fcestebt auS Thonerde, welche einer färbenden Beimengung daS schöne ro:he Aussehen verdankt. Bei der künst lichen Darstellung wurde die Farbe durch Spuren von Chrorrsäure (k'ezw.
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Warum? Weil ste die kürzeste und besie Lime fie 6t. JLiOnls, IMlHHOTiri, tiuuso., Iottp., JetrfVNl tv, Toxas, Arkansafii, Colorado, IVow Moxioo, Vo cotst nul Culiforuia M. Da Lahnbett ig ten Stein und die ?, . neu finb ant Stahl. Die Wagen sbh. et niztttv. YkrbkfferurM.' Zeder 3f t SZzioka?en. PoHagikre, ob sie ,a tiiUif etfiet jflcjfe oder emigranienviUeie kwV.M tlM.A Mttf.r. 9 Aj fl u.ivcu tut.Lv uuiik vuuuyiitjii itci r i beförtftt. .. Ob Sie xua ein Oillet jll ermüßieo ?r . sen, ein Szenrf.oQtbillkt der irgend eine 5 H Vsendahnbtllete wOn. ternasr SU. färtfita 0s Ii. fc. Derlug, Cfföcnt $tral paflagttT.;ordvV'E Gal)ingt9n und 3Btroi tt.-. . C!l. ?tol CsfcL et.?rai it 4 t .5 i Ll'xuö ! Die ,.ee Line Aoutc" (l & ST L UNd C C C & I LAUS). Diele ouSkzeildnet? Bobn befördert PiZsiaaiere nacd ! Ciuoinnati, Olovolftiid, ßuflulo, ! ' und allen ?!eu Snland S'äsun. S cd l a fw a g t ti mischen Jndlaliapo.tS und New Bork, ohne WagepwkiZjsel. Dir'kkk Verbindung nach 2Ii8gcur!, Arlcansas, Texa.s, Kbu&sl, Xebraska, Colorado, Califor - nieu imb Müxiko Vied tjistf "Uten. Man wende sich wegen näherer Ja er maiion an D 15. Martin, Gen'! Vasi Agent. Eleveland. V J. Nichols, Ger.'l Wtst. Agent. St. Lo.t ' -g)pÖUISVIUEtwAlBÄWTCKICÄ60 Rfj(5 V Die kilrifte und direkteste Linie vo tlSJyTAIAT01L,JH ' Mli9 Frankfcrt, DlPbi, Monticello, Mchiga Citv, Chicago, and allen Orten i.n nördlichen Indiaua, Nicht, aan, nördttcke llinoit, Wisconsin, Iowa,' Mwnesota, ebrat'a, Kansak, ?lew Mexico Dakota, Nedada, Elds, Talifsrnie uiü Oregon. 2 direkte Züqe taglich von Indianapolis nach bicago; ebenso nai srnix:... fT 1 rn r . . i ein rr mr r zicyigau eun. icganu ynurnann eqiCT, Waggons ans den Nachtüg.'". ?ep2ckmar!-i bi an' Reiseziel ertheilt, Äituc ahn hat rößt t uemttchketten tu' billtgir Rar al mit. Q'ltiy und CautcttLr nicht u Übertreffen. Stabl-Seiet. , er Platt,, nd ittlMtn, Luftbremsen und at moderne rtchtuvgen, unübertreffitch Lorthel'e für Emtgra. ten, Land und Tourtften.BiUet av traend et Ottt, der von anderen vabne beruh, wird. Wenn an nördlich, südlich, önltch ivtt westlich reise wünscht, kauf, man nicht da V4la Gln, .. . t.t. vt un nn(ii M l l, BIV Wege Siaherem wende man ftch a J. ü. Baldwlu, i Dtftkikt Paffagttt Igtnt mw WWW j""l btiuf jAiiinuf , jncvin, n. uaicu. tctaUCenDottti tral Caffacttr. T w Mm. cw . Otitoao, t.. i,oal .1 Plttturur Katlroa'l. 3rt!lodIlf tr u (tQDfntw n.r.i r wol.jb vo. i . Käri, 3T zu: ttlartf oi Uuu)ii..DOi. nifli v'.t r i: Stanone ,chna,g iPoftZug chuBj9 Itlccoa. a.Jndianaxl' : nk.ab'Ett 6:i3 , Sttchmond .. 6:4) . DatZ 8:30 , Ptaua , vrbana 9:4 i . Colnnifcnl.... 11:10 vr fll 00 c 4: Ifim f4' 6:i(U 1 i)"tth . 3.2i . 3.1) . 4 6 , 6 W . 8:35 . 7:1 m ! 00 . 9 o . v:i4 . 11 :w . I.OOBrn :iü . 6:2b . o.wi , A::0b 6:i . mark Ii? , tenbenvil. 4:3n , , d,ltn? t.oo . . lUlbutfl...., 5 . , Harriidurg... Z s , vatti.... 4 t. , ISashtnatt.. . , 5ladUhla. (03 , .Sie Vorl.... 7 Z . 9 Vofton 3.(X)m 6:110 7 4. 50 , i.si . 7:Vj v TBoliA -f TLa'tch, autek:,? iern-f PuZiZkS' Volaft. CchUf uv ott.. -fitl durch bi PiUßbvrg, arrilburg. Dlat.,i vork, eh öechltU Llo in Oaae ach LsUimor, Dafhin.ton und Boston. LZT" Fahrkarte nach Ben Oeftttche ti taiin allen HauxtKahrkartn.Buau dSftr d in de Stadt.Bureau, Z der Jlltnvt ' kSasdington Ltrak und i Naiv Dxo: tturtai JdtaaroU, tu hab. Schlafwag k.r t orau gesichert erden durch xxlikatu z X mm As .tn ., XnVf.ntaM . V.. Im ttnii I v. mwwm wmw W. . Depot v Jndienapoli, Jd. j H. Tl. Gering, . 9. P. , ordo. Sash to und Jlltnot Straß. Iud'r. ? -Saese4?rea, Senl. Nasager. Piitlburg, P- , . . Sd, el.Vaatudkuk,r..T ! tLd,,. , k ü 1 ' JI&IRft! Sie kLrZkfie &xi beSe Dita ttQ ! Louisville, Nashvllle, Mernphls, Cltx t&nooga, Atlanta, Savannah, Jack--onville, Mobile and New Orleans. Cl ttl bottteildaft fer Vaffaaie naes k Vaden, eine dtrettt Koute z ehe. yalaft, Vchlas nnd Varlor-Wage gkü& Chicago und Louis hille nut Tt Louit c: LonisdUl ohi Qagenwechsel. Toralort. SSuelliakeit nnd ierdeU tw die JStf ilt alte ider'2sstge D. Ml. & 3S. M. IX. It.. Dorlnij, sftfte! Qeral Vessaiie, RordoHeffl vashingio, nh 3 SU II Ctr., I? 1 w; T. Black, Qupcrlntcadent,
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