Indiana Tribüne, Volume 10, Number 309, Indianapolis, Marion County, 28 July 1887 — Page 2

Zndiana Tribüne. . Erscheint gSglitZ nd S st gs. UMgllch XtWlvf lom durch bm Ztlfiixl 3J CibM t Qoch, Mc eonntazS-.Trib-fintj x,r Boche. fJett tusak Sini. r, YS ugI$ti in vr,II,zZiuvg W t STSr. f flct 130 O. MarvlandSr. Indianapolis, Ind., 23. Juli 1387. Vlütrscke in Ill!uoiS. Vor e:wa 20 Jahren ließ sich Logan Bell in Hardin County, Illinois, mit stzinn Familie nieder. Der Mann war wohlhabend. Er besaß eine große Farm, hielt sizh Siennpferde und practizirte nebenbei als Aovocat. Er hatte im j Kriege gedient und besa den Ruf. eines une schrockenen Mannes.' Gerieth er in Zorn, dann war er in seiner Wuth zum Aeußeisten fähig und verlor gänzlich seine Selbstbeherrschung. In derselben Gegeno, im nördlichen Theile des Countys wohnten auch die Oldhams. Ihre Familie war nicht so reich, wie du der Belts, doch standen ihre Mitglieder gleichfalls in dem Rufe großer Unerschrockenheit und Kühnheit. Eines Abends im Jahre 1876 war im pause der Oldhams Gesellschaft. Auch Logan Belt hatte sich eingefunden, ob gleich er mit den Oldhams schon seit längerer Zeit wegen Ausweisung einer Pächtersfamilie auf schlechtem Fuße stand. Der alte Oldbam überhäufte ibn mit Zerwürfen. Velt forderte ihn auf, sich mit ihm zu schießen. Oldham antwortete damit, daß er ihn mit einem Schlagring zu Boden schlug. Blutend raffte sich Belt auf, packte seinen Gegner und wollte ihn in das Kaminfeuer wer fen. als die Anwesenden ihn daran ver binderten. Oldham wollte sich nun von Neuem auf Belt stürzen, als derselbe sei nen Revolver aus der Tasche zog und seinen Gegner mit einer Kugel todt zu Boden streckte. Das war der Anfang einer Familien Ventetta. die bis auf den heutigen Tag noch nicht geschlichtet ist. Die ganze Gegend spaltete sich in zwei Parteien, von denen die eine für die Belts, die andere für die Oldhams war. Es war selbstverständlich, daß die Partei der Oldba-, s die angreifende war, weil sie den Tod des alten Oldbam rächen wollte. Velt wurde als Mörver Oldbams vor G. richt zzestellt, doch gelang es seinen Freunden, ihn gegen Bürgschaft wieder freizumachen. Die Erbitterung zwischen den beiden Parteien nahm fort während zu. Fast jede Nacht brannten n der Umgegend Heu- und Getreidefchober ab. ohne daß es je gelungen wäre, den Brandstiftern auf die Spur zu kommen. Den Zeugen der beiden Parteien gingen anonyme Drohungen zu, die Gegend zu verlassen, wenn ihnen ibx Leben lieb sei. Einer der Zeugen, ein gewisser Wash Eoinst, leistete der Aufforderung, das öounty zu verlaffen. Urt Folge, bis ihm ein muthmaßlicher Fit und. der Belts von einem heimlichen Bersteck aus durch eine Flintenkugel eintn Arm zerschmetterte. Die Aufregung wuchs, als Luke Ham br'nk, ein friedlicher alter Farmer, durch einen Meuchelmörder getcdtet wurde, der ibrn eine Kugel mitten durcb das Hen schoß. Hambrink war mit den Oldhams Verwandt, da eine seiner Töchter einen der Olrbams gebeirathet batte. In der Bendetta" verhielt er sich jedoch unparteiisch und lebte ruhig mit seiner al ten Frau aus semer Farm Wetter. Er wollte demnächst eine Zkeise nach DeutschUnd machen und hatte sich zu diesem Z-vecke 8:2500 gespart. Die Oldhams wußten dies und verlangten von ihm, er solle ihnen das Geld geben, damit sie den Proceß gegen du Belts führen könnten. Hambrink weigerte fid, das Geld für diesen Zweck zu opfern und wurde in Folge dessen ermordet. Es wurde eine Eoroners-Jury einbe rufen, um den Mördern Hambrinks nach zusorschen, sämmtliche Bemühungen dueden jedoch ohne Erfolg. Sechs Wo chen nach dem unglückseligen Ereigniß versammelten sich 30 Nachbar in ave in Uie Kock" und oraanisir ten einen gebeimen Berein, der sich die Aufgabe stellte die Mörder Hambrinks dem strafenden Arme der Gerechtigkeit zu entziehen. Von den Oldhams war Niemand erschienen, dagegen war die gegnerische Partei durch Logan Belt Jonatyan Belt, Earl Äherwood, Squue Sheridan u. A. vertreten. Sie verpflich r r t. r r- ' ren sie? ruro? einen yenigen lo, iyre Tbaten geheim zu halten, und legten sich den 5iamen ter Söhne der Freiheit bei. Trotz des EidschwurS wurde eS bald in der ganzen Umgegend bekannt, daß Hardin Eounty jetzt die zweifelhafte Ehre besitze, eine Art Kuklur Bande in nerhald seiner Grenzen zu bergen. Die Oldhams ruhten nicht, bis es ib .nen aelana. in einem aewmen Zvrailen ' den Mann zu entdecken, welcher durch . einen Schuß dem Coinst einen Arm zerschmettert hatte. Frailey wurde dieses Verbrechens wegen vom Gericht zu längerer Zuchthausstrafe verurtheilk, und bald erfolgte auch die Verurtheilung Logan Belts. Er erhielt wegen Tödtung deö alten Oldham eine Zuchthausstrafe von 15 Jahren zuerkanr.t und mußte in Folge dessen richtigen das Zuchthaus wandern. Im vorigen Jahre wurde Belt be gnadigt und kam wieder nach Hause. Es hatte sich dort unterdeffen Vieles ver ändert. Seine Frau war ihm wahrend seiner Abwesenheit untreu geworden und batte sich mtt anderen Männern elnge lasten. Er ließ sich von ihr scheiden und heirathete später seine Cousine. Die Verwandten seiner geschiedenen Frau nahmen ihm das sehr übel. Sie schloffen sich aus Rache den Oldhams an, und es erregte rn der ganzen Gegend em unge beures Aufleyen, als im letzten Herb! der Hambrinl'sche Mord wieder vor die Großgeschworenen kam. Logan, Velt Carl Sherwood, Jan-.es Belt, George Radcliffe, KXoU Ledbetter und Henry Ledbetter, die beiden Letzteren Brüder der Wrau Hamormk, wurden onentllch angeklagt, sich an der Ermordung Old bams betheiligt zu haben. Der Proceß gegen die Angeklagten fand vor drei Monaten .statt, cnfeetc. j

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doch tritt der Freisprechung verleiden, trotzdem die Oldhamö und die Verwand ten der geschiedenen Frau Belt ihr Mög lichstes versuchten, um ihre Verurtheilung herbeizuführen. Die Angeklagten waren sämmtlich im Stande, ein Alibi zu beweisen. Die Geschichte war damit noch nicht zu Ende. Im Gegentheil singen die blutigen Schlägereien und nächtlichen Kuklux Ritte jetzt erst recht wieder an. Jeder der Freigesprochenen erhielt eine schriftliche Aufforderung, die Gegend zu verlaffen. Sherwood gehorchte dem Be fehl und zog nach Franklm Eounty. Die Ledbetters kehrten gleichfalls in ihre Heimath nach Kentucky zurück. Nur die Belts trotzten ihren Gegnern und blieben ruhig in Hardin Eounty. AlS am 6. Juni d. I. Logan Belt et nes Abends nach Hause zurückkehren wollte, siel aus einem Hinterhalt ein Schutz, der ihn todt von seinem Pferde warf. Man versuchte die Morder aussindig zu machen, hatte jedoch, damit kei nen Erfolg, obgleich Jedermann über zeugt war, daß die Oldham Parteiden Mord ans dem Gewien hatte. Kaum war die erste Aufregung über diese That vorüber, als Jonas Belt, ein Halbbruder des gemordeten Logan, und George Natclrne, ein Freund desselben. wieder die Aufforderung erhielten, das Countv zu verlaffen. Sie schenkten der Aufforderung keine Beachtung, und die Folge war, da onas Belt vor emi gen Tagen gleichfalls erschossen wurde. cn den Mördern bat man, wie gewöhn lich, keine Spur. Wahrscheinlich werden bald neue Mordthaten folgen. Der Kampf gegen Nusilanv. Trotzdem die aesammte officiöse Presse die deutschen Geldleute unablässig aufge fordert bat, sich ibrer russischen Werth Papiere zu entäußern, scheinen letztere doch nur zum kleinsten Theile aus Deutschland verschwunden zu sein. Die Mehrzahl ist von deutschen Grotzcap i t a l i st e n aufgekauft worden,' denen der Niedrige Eurs ein gefundenes Freffen war. In der deutschen Finanzwelt ist man nämlich der Ansicht, daß das ganze Geschrei gegen Nußland nur von den Groß Grundbesitzern ausgeht, die durch den gegen die Ausländer gerichteten Landukas schwer betroffen wurden. Diese Leute, dem höchsten Adel angehörig, verständen es vortrefflich, ihre Klagen zu Gehör zu bringen. Im Uebrlgen habe Nußland noch stets seine Verpflichtungen eingehalten, was man z. B. vo i Oesterreich nicht behaupten könne, und noch vor wenigen Monaten habe die deutsche Regierung selbst einer russischen Anleihe Vorschub geleistet. Auf die Beweis gründe der Drnciösen antwortete em den Finanzkreisen nahestehendes Blatt fol gendermaßen : Wenn man Diejenigen hört, welche gegenwärtig den Versuch gemacht haben, die russischen Wertbe zu drücken und den deutschen Capitalisten zu veranlassen. aus den Besitz russischer werthe zu verzichten, so wäre es überhaupt nicht gut, in Deutschland fremde Staatkpapiere zu haben, so wäre vielmehr zu wünschen, daß jeder Staat innerhalb seiner eigenen Grenzen seine Papiere unterdringt. Man hat die Dinge so dargestellt, als ob der Umstand, dan ein sehr erheblicher Theil von russischen Schuldtiteln in deutschem Besitz sei, eine Gefahr für Deutschland bilde und einen Vortheil für Nußland. Von derselben Seite, die dies jetzt behauptet, von derselben Seite ist noch vor Kurzem behauptet worden. daß es ein überaus bedenklicher Zustand sei für emen Staat, wenn seme Schuld titel außerhalb des Landes sich befänden, daß ein Staat in solchen Verhältniffen zum Schuldner des Auslandes und dem Auslande tributpflichtig würde. Wir entsinnen uns, sehr umfaffende Auslas sungen darüber gelesen zu haben, daß d. s Kontinent, und insonderheit Deutsch land, dem capikalkrüstigen England tributpstichtkg ser in -joim der Schulden zinsen, welche die europäischen Continen tel-Staaten an die englischen Besitzer von seitlandlschen Gomols zahlen. Es ist hier wiederum der unsere Zeit beherrschende Zug der Fremdenfemdschaft wahrzunehmen. Der Fremde soll nun n l t p unter auen umnanoen ver einv tn, er mag uns als Gläubiger oder Schuld ner erscheinen, er mag Waaren an uns verkaufen oder von uns kaufen. Dem Engländer, so sagte man uns, sind wir tributpflichtig, weil er uns Geld gellehen bat; der Englander, der uns Geld geliehen hat, schädigt unS, indem er unS Zinsen abnimmt. Und der Nuffe ist für uns eine Gefahr, weil er von uns Geld geliehen hat und uns seinerseits Zinsen bezahlt. DaS Eine wie das Andere ist falsch. Mit dem Gelde, daS man uns von England her geliehen hat. hat Deut chland sehr gute Geschäfte ae macht, und trotz der Zinsen, die es zahlte. hat es daraus nicht unerhebliche Gewinne gezogen. Glicht zum wenigsten durch englisches Capital hat die deutsche In dustrie Kräftigung gewonnen. DaS Geld, daS wir an Rußland geliehen ha ben, hat bisher auch noch reiche Frucht gebracht, es wurde sicher und pünktlich verzinst und wir hatten davon so wenig Schaden, wie Rußland selbst, das damit Eisenbahnen baute und seiner Industrie aushalf und die Reichthümer seines Landes erschloß. Das soll nun auf einmal nicht sein; es soll nun auf einmal der Grundsatz gelten, daß jedes Land in sich abgeschlossen bleibe und politisch wie wirthschaftlich eine Insel bilde. Etwaige Freundschaften politischer Art ändern daran nichts, denn diese politischen Freundschaften schwan ken. DaS sehen wir eben an dem russischen Beispiel. Vor wenigen Iahren noch stand die russische Freundschaft für uns thurmhoch über jedem parlamentarischen Einfluß, so thurmhoch, daß die königlich Preußische Seehandlung sich dazu hergab, eine russische Anleihe in Deutschland zu verbreiten, dieselbe Anleihe, die jetzt mit anderen aus Deutschland verdrängt werden soll, weil das Verbleiben der betreffenden Schuldtitel in Deutschland eine Gefahr für daS deutsche Capital in sich schließen soll. Man erzählt uns, daß der Staat, deffen Schuldtitel in das Ausland gehen, vom Ausland abhängig sei, wie der Schuld ner von einem Gläubiger, und daß er vom Gläubiger ausgebeutet werde. Man erzählt uns serner, daß der Staat, der einem anderen Staate Geld leihe, in schwere Gefahr gerathe und in Abbön

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Mtat böi! seittent Ächuldnch dentt dek Schuldner könnte eines schönen Tages seine Zahlungen einstellen, nicht weil er kein Geld mehr hat, sondern aus BösWilligkeit und weil er uns kränken will. Jeder Staat, versichert man uns, soll sich Geld in dem eigenen Lande leihen : jeder Capitalip soll sein Geld nur dem eigenen Lande anvertrauen. Diese Lehre ist von überraschender Einfachheit; nur schade, daß in dieser Einfachheit der Weltverkehr völlig zu Grunde geht und diese Einfachheit ein, fach unmöglich ist." (is liegt aus der Hand, daß die deutsche Regierung den Krieg gegen Rußland thatsächlich nicht aus Rücksicht für die deutschen Gläubiger eröffnet hat, sondern lediglich zu dem Zwecke, den Ruffen ihre Ohnmacht zum Bewußtsein zu bringen. Diesen Grund muß die deutsche Regierung vei schweigen. Man konnte aber von den Fiaanblättern erwarten, daß sie ihn rei stehen ur.o würdign. DeS Giftmords ankeklagt. - In Denver, Colorado, steht Frau Emilie O. Witter, die Wittwines dortigen bervorragenden Geschäftsmannes Namens John A. Witter, unter der Anklage, ihren eigenen Gatten vergiftet zu haben. . Die Geschichte der jetzt durch den Tod von einander getrennten Ehe leute ist m mehr als einer Beziehung intereffant. Die Beiden lernten sich bereits als Kinder in ihrer Heimath in South Bend in Jndlana kennen. Sie liebten sich als Nachbarskinder, und diese Liede hielt an, bis Beide erwachsen waren. Da ihnen sonst keine Hinderniffe im Wege standen, so verheiratheten sie sich. Die ersten Jahre ihrer Eve waren Tage ungetrübten' Glückes. Die Freuden ihres Ehestandes wurden noch durch zwei rei zende Kinder vermehrt, welche die Frau ibrem Ehegatten schenkte. Dann faßte Witter den Beschluß, nach dem Westen auszuwandern. Er kam nach Denver und ließ sich hier geschäftlich nieder. Seine Unternehmungen waren von Glück begleitet. Er brachte es im Laufe der Zeit auf ein Vermögen, welches man auf ungefähr S 100,000 abschätzt, und auch in seinem häuslichen Leben schien die Göttin des Glücks ihr reiches Füllhorn über ihn ausgeschüttet zu haben. Leider war der Schein trügerisch, und es folgten bald häßliche Stürme. Der Mann, durch seine geschäftlichen Erfolge übermüthig geworden, ließ sich mitan' deren Frauenzimmern ein. Seine Frau erfuhr dies, und es kam zwischen Beiden zu heftigen Scenen. Sie wohnten wohl noch in demselben Hause, aber mit dem Verhältniß als Gatte und Gattin war es für immer vorbei. Das einzige Band, welches sie noch zusammenzuhalten schien, waren ihre beiden Kinder. Witter trieb es fortan immer ärger. Hauptsächlich war es seine eigene Nichte, eine Mrs. Hatten, mit der er in einem geradezu offenkundigen Verhaltniffe leb te. Seine rechtmäßige Frau verbrachte unterdeffen ihre Tage daheim in bitterem Harm. Ab und zu versuchte sie es, ihn von dem P'ade des Lasters abzuleü ten, sie hatte aber dam t keinen Erfolg. Vor etwa drei Monaten begab sich Mrs. Hatton nach Europa. Zu derselben Zeit traf Wittrr Vorbereitungen, seine ganze Habe zu verkaufen. Man konnte sich leicht den'en, zu welchem Zwecke dies geschah. Da wurde er nützlich krank, und mit jedem Tage wurde es mit ihm schlimmcr. Es wurden verschieden? Aerzte an sein Krankenlager gerufen, aber keiner derselben konnte ihm helfen. Da machte die Wartefrau, wel che ihn pflegen mußte, eine wichtige Entdeckung. In der Milch, welche die Frau des Kranken für denselben ins Zimmer bereinaeschickl batte, befand sich als Bodensatz ein weißes Pulver. Als der Arzt kam, erklärte er. das Pulver enthalte Arsenik. Man schöpfte plötz'ich Verdacht. Die Wärterin erinnerte sich u. A., daß Frau Witter ihren Kindern nicht erlauben wollte, von derselben Suppe zu effen, welche für den Kranken zubereitet war. Der Familienarzt wollte nun den Kranken aus seiner gefahrlichen Umgebung entfernen und ließ ihn in das HauS ei nes Freundes bringen, eS war aber beretts zu spat. In zwel Tagen war Wit ter todt. Jetzt ist seine Wittwe angeklagt, ihn vergiftet zu haben. DaS Gericht stellte sie unter 810,000 Bürgschaft, doch war es ihr eine Kleinigkeit, diese Summe aufzubringen. Man sieht in Denver i . er e i. rn fr . dem weueren eriaure oe Proceß es mir großem Jntereffe entgegen. Vom Inlande. Unter den Indianern in der Ban Carlos Reservation wüthet der Keuchhusten auf eine ganz fürchterliche Weise. Jeden Tag sterben dort acht bis zehn Kinder an dieser Krankheit. In San Francisco hat sich ein Verein gebildet, welcher sich dem Studium der vom Pastor Schleyer ersun denen Weltsprache" Volapük widmen will. Wohl bekomm's ! ES befinden sich in denVer. Staaten 50,532 Postmeister, welche ein Salalr von weniger als L1000 zahrlich beziehen. Von dieser Anzahl erhalten 48,003 ein Jahresgehalt von 5400 bis L520. Die kleinste Frau in den Ver. Staaten lebt drei Meilen von Pine City in Whitman Countv im Territorium Washington. Sie ist bereits 27 Jahre alt, aber nur 29 Zoll hoch und wiegt 33 Pfund. Die in San Diego. E a l., erscheinende Zeituua Union" behauptet. San Diego sei die gesundeste Stadt in den Ver. Staaten. Sie habe zwar einen Arzt, emen Apotheker und einen Leichen bestatter gehabt, doch hätten alle drei ihre Beschäftigung aufgegeben, um sich der Spekulation mit Grundeigenthum zu widmen. DieNew Yorker Theehändler sehen augenblicklich mit großem In j teresse dem Ausfall einer Wettfahrt entgegen, welche zwischen den Dampfern Monmouthshire" und Glenshil" von Yokohama in Japan durch den Suez Canal gemacht wird. Diese Dampfer bringen nämlich die erste frische Theeladung. Man erwartet ihre Ankunft in New Fork in den Tagen vom 1. bis zum 5. August. Die Frage, warum zur Zeit der Aktienmarkt 5o starj Kedröckt ist, jbe

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Sntwöitet die (Äescyastö-Agenlur von A. G. Dun & Co. folgendermaßen : Die Leute thun jetzt etwas Anderes mit ihrem Gelde, und deshalb sind sie verhindert, ihr Gcld in Actien anzulegen. Wenn das Land in einem Zeitraume von sechs Monaten 5400,000.000 in neuen Gebäuden, 8100,000,00) in neuen Fabriken im Süden, ebenso viel in anderen Theilen des Landes und 8100,000,000 in neuen Eisenbahnen angelegt hat. so kann es nicht viel Geld für Actien übrig haben." Aus Lincoln in Illinois verschwand vor einigen Tagen der sechsjährige Anthony Carmody, und man befürchtete, daß er ertrunken sei. Man suchte zwei Tage lang im Flusse nach seiner Leiche, konnte ater dieselbe nicht sinken. Da erinnerte man sich, daß vor einigen Tagen eine Zigeunerbande im Orte gewesen war und daß der kleine Carmody häufig mit einem da kleinen Zigeuner gespielt hatte. Man sandte eine Beschreibung, des Knaben und der Zigeuner aus, und richtig fand man beide in der Näbe von Aloominaton. Der Knabe erzählte, der Anführer der Zigeuner habe ihn durch verschiedene lockende Vorstellungen bewogen, mit ihm zu gehen. Der Zigeuner, der sich Meetz nennt, wurde mttsammt seiner Frau verhaftet. Furchtbare ötegengüsse ?at neulich an einem Vormittage die Stadt Baltimore erlebt. In der That, es erfolgten zwei Wolkenbrüche in ganz kurzer Zeit hintereinander. In Folge davon wurden die abschüssigen traben der Stadt Gießbäche, und die am Hasen in der Niederung gelegenen Straßen Flüsse von angeblich bis zu acht Fuß Tiefe. Der Straßendahn-Verkehr mußte zeitweilig eingestellt werden, da die Wagen zu schwimmen begannen. Au? dem Markt an der Hannover-Straße mußten die Händler auf die Verkaufsbanke steigen. Kaum ein Keller in der ganzen Stadt entging der Ueberfluthung. Glücklieber Weise ging das Unwetter schnell vorüber, doch wird der angerichtete Schaden auf 8100,000 geschätzt. EininderNähe von Shelbvville in Illinois ansäßiger Farmer NamenS Franz M. Keller heirathete vor einigen Jahren eme Frau, welche sechs Zehen an jedem Fuße und sechs Finger an zeder Hand hatte. Als mehrere Kmder auf die Welt kamen und ebenfalls sechs Zehen an den Füßen und sechs Fmger an den Handen l atten, wurde der Mann wüthend, und mit jedem Tage vergrößerte sich sein Haß gegen seine Frau. Als vor einigen Tagen wieder ein Kind geboren wurde, welches dieselbe überreiche Aniabl von Zehen und Fingern besaß, wie die andern Kinder und die Mutter, ergriff der wüthende Gatte einen Hammer und. versetzte da mit der armen Frau einen so fürchterlichen Schlag auf den Kopf, daß sie am folgenden Abend starb. Der gewissen lose Schurke ist verhaftet worden und es ist durchaus nicht unwahrscheinlich, daß er gelyncht werden wird. In einer dieser Tage in Denver abgebaltenen Versarnmlunz des Viehzüchter Vereins ist beschlossen worden, 50.000 Stück Vieh, welche sich von Texas aus nach Wyoming unterwegs besinden und bereits nahezu den Arkan sas erreicht haben, nach Teras zurückzu senden. Denn trotz der großen Verheerungen, welche der Härte verflossene Winter angerichtet hat, befindet sich auf den Weidegründen in Wvöming, Montana und.Dakota völlig so viel Vieh, als fett gemacht und mit einigem Gewinn v.rkauft werden kann. Man fürchtet, daß dieser Beschluß den Zusammenbruch mehrerer Viehzüchter in Texas zur Folge bab?n wird, denn auch in Texas befindet sich mebr Vieh, als abgesetzt werden kann. Auf alle Fälle ist dieser Beschluß der An, fang vom Ende der großen Viehstraße, welche sich seit ,853 in ziemlich gerader Linie von 2 0 Meilen südlich von Fort Wortb in Texas aus durch Colorado nach Wyoming erstreckte, und über welche noch im vorigen. Jahre dreihunderttausend Rinder nach den Weidegründen im Noidwesten getrieben wurden. In diesem Jahre haben erst 70,0 j0 den Weg angetreten, und davon sollen, wie oben angegeben ist, obendrein noch 50,000 zurückgeschickt werden. Ein achtjähriges weißes Mädchen gab. dieser Tage in einem der Polizei-Stationshäuser Baltimores fol genden Beweis unverfälschter Herzensgüte. Die Negerin Rosa Adams, ein verwahrlostes Geschöpf, wurde dem Po lizeirichter wegen Ruhestörung vorgeführt und um einen Dollar und Kosten gestraft. Sie hatte schon vorher bitterlich geweint, und als sie wegen Zah lungsurfähigkeit nach ihrer Zelle abgeführt wurde, jammeite und schrie sie m so herzbrechender Weise, daß .ein im S:ationshause zufällig zum Besuche an wesendes achtjähriges Mädchen, Katie Weaver mit Namen, aus Mitgefühl ebenfalls in Thränen ausbrach. Plötz lich trippelte das Kind zum Pulte des Polizeirichters hin und fragte, wie hoch sich denn die Geldbuße im Ganzen be laufe. Auf 82.7j", war die Antwort. Nun," fuhr die Kleine fort, .ich denke, ich werde die Summe in spätestens fünf Tagen bezahlen, wenn Sie die Frau gleich in Freiheit setzen wollen." Der Nichter war zuerst nicht wenig erstaunt über das seltsame Anerbieten, dann aber sagte er halb lachend, halb gerührt: Nun gut, sobald sie aufgehört hat, zu weinen, werden wir sie freilassen. Aber versäume es ja nicht, uns daS Geld bald zu bringen." Die kleine Katie klatschte fröhlich in die Hände und eilte nach der Zelle, um der Gefangenen die fröhliche Botschaft zu verkünden.. Vom Auölnoe. Ueber e i n neues Heil mittel gegenttop schme z i lAllgeinelnen, dasAntifebrin",ichrci0t Herr Dr. Walther Faust in Berlin der D. Med. Wchschr.": Dies Mit el hat mir selbst bei Anfällen von (paralmischer, öfters mit Hemianopsie embergencer) Migräne ausgezeichnete, bisher mii keinem andern n.riit. -Tt0tift -rtfiftaf fr ltllltt Utdtv jivit4v yvvtv, V ! zwar, daß ich mit absoluter Sicherheit ' zetzt bei mir den lästigen Zustand ru:ch ! 1 Gramm Antisebrm beseitigen kann. Achtmal konnte ich bei mir mit der Übt in der Hand verfolgen, wie durchschnitt i lich nach einer halben, höchstens einer Siunde (bei anderen erst nach halbe unh ganzen Taa.en. zuweilen noch.

ter) ber dumpfe, oft auch tlopscnve Schmerz wie mit einem -Schlage wich, als würde der Kopf plötzlich aus einem Schraubstock befreit. . Da stellt sich alsdann momentan das angenehmste Ge sundheitsgefühl ein, der Kopf ist sofort frei nach jeder Richtung und ohne die geringste Unbequemlichkeit beweglich. Im weiteren Verfolg dieser Wirkungsrichtung in anderen Fällen von Kopfschmerz (ich möchte.mich vorläufig dieses unwissenschaftlichen Sammemamens bedienen) kam ich zu dem überraschenden Resultat, daß das Mittel einen weit intensiveren Einfluß als Natr. salicyl., Antipyrin, Chinin. Coffein, Part Guarna :c. äußert, sobbald es nur in genügend großen (1 Gramm), die ja bei normaler Temperatur absolut gefahrlos, dabei billig und geschmacklos sind, gegeben wird. Auf die Specialisirung der Arten des Kopfschmerzes, bei denen sich Antifebrin in 10 und 12 weiteren Fällen außerordentlich bewährte, (und zwar, auch tier meist nach einer halben Stunde), will ich mich vorläufig nicht einlassen : genug, daß die meisten der Kranken, sowohl blasse unv schwächliche, als wohlgenährte und kräftige Personen, die oben genannten Mittel bereits lange ohne nennenswerthen Erfolg angewandt und sich zum Theil schon resignirt mit Gedanken befreundet hatten, daß nur Ruhe und Abwarten helfe. Daß eS

gegen Kopfschmerzen, die einem orga nischen Leiden desGöhirnS oder seiner Häute ihren Ursprung v rdänken, wirkungslos ist, erscheint selbstverständlich, j Seine Domäne ist in erster Linie der Kcpfschmerz, der durch fehlerhafte Blut vertheilung innerhalb der Schädelkapsel bervorgerufen wird, und hier wieder hauptsächlich derjenige, welcher auf abnormer Gefäßfülle beruht. .Die Erklä rung ist offenbar in diesen Fällen in der eminenten Wirkung auf die Gefäßcentren zu suchen, welche durch Eröffnung der ausgedehnten Stromgebiete d:r Haut, des Unterleibes :c., den Schädelinhalt von einem Ueberdruck entlasten. Für diese Annahme spricht entschieden auch der ausgezeichnete Einfluß auf den Kopfschmerz, der sich alsAusdruck einer Kopfcongestion nach Alcoholgenuß einzustellen pflegt; es ist das Antifebrin, immer wieder betont, in genügend großer Dosis eins der vorzüglichsten ..Katermittel !" Wenn Frankreich lauter Generäle besitzt, wie den General Mensy, kann Deutschland sich gratuliren. Diesel gute Mann ließ am 3. Juli in der Boulanger ergebenen Francs Mili taire" folgenden Vorschlag loS : Es ist schmachvoll, daß französische Kaufleute und Unternehmer Leute (Deutsche) benutzen, die nur da sind, um uns zu verrathen ; es ist schmachvoll, daß die Be Horde solchen Ungeheuerlichkeiten gegen über machtlos ist oder sich machtlos zeigt ; es ist schmachvoll, daß das Publikum bei diesen Kaufleuten kauft und bei diesen Unternehmern arbeiten läßt. Allerdings sind dem Publikum die näherem Umstände fast immer unbekannt. Man muß es also ausklären. Die Sache ist ein fach : In ganz Frankreich muß man ver langen, daß jeder Inhaber eines deut schen HauseS und jede Person, n elche ei nen oder mehrere Deutsche beschäftigt, dieses auf der Bürgermeisterei erklärt, wo ein Register zu diesem Zwecke eröff net sein wird; das alphabetische Ver zeichniß dieser Leute muß an der besuchtesten Stelle der Bürgermeisterei angeschlagen werden, (es ist klar, daß die Zeitungen des Ortes sich eine patriotische Pflicht daraus machen werden, von Zeit zu Zeit dieses Verzeichniß ihren Lesern zu unterbreiten). Jene Leute müssen gezwungen werden, auf der Vorderseite ihres Ladens, der Thür ihrer Wohnungen und auf ihren Rechnungen ein übereingekommenes, sehr sichtbares Zeichen anzubringen. Auf diese Weise werden die Personen, die sich an diese Leute wenden, sich nicht mehr mit ihrer Unwissenheit entschuldigen können, und ihre Mitbürger werden nicht verfehlen, ihnen die verdiente Achtung zu zollen. Im Falle einer Kriegserklärung müssen alle Deutschen, die man in Folge dieser Maßregeln genau kennt, sofort verhaftet werden, und zwar unter der Verantwort lichkeit der Hauseigenthümer, der DienstHerren und Meister, die unter der Anklage des VerrathS vor daS Kriegsgericht zu stellen sind, wenn sie nicht zur rechten Zeit die vorgeschriebenen Bestimmungen erfüllen und infolge solcher Nachlässigkeit die Entweichung ihrer Ang stellten verschulden. Dumm sind sie schon, ab so versichern wenigstens die Flad. Bl." vsifsi a", die Herren Bauern nämlich. Daß von dieser bevorstehenden Charaktereigenschaft der bäuerlichen ! List und Schläue" ganz besonders die lyerlchte profttiren, liegt vii den vielfa i chen Conflikten der proceßsücktigen I Landleute mit der Obrigkeit auf der l Hand und mancher Angehörige unserer l Juristerei könnte so schreibt man auö I Bayern ein endloses Garn hierüber ! spinnen. Schrieb da jüngst solch' em Proceßhansl im Frankischen, dem ein Beweisbeschluß nebst Zeugenladung recht unangenehm zu werken drohte, flugS dem Herrn Anwalt", die Sache da ist in aller Güte und Freundschaft I beigelegt ; Sie brauchen zum Termine ! gar nicht mehr zu erscheinen. Nichtig l kommt der Anwalt auch nicht zum fest- : gesehen Termine was aber nachkam I e . . r . t . i. - . vom AMtSgericyr cvemil, ras waren drei Monate Gefängniß, weil das hinterlistige Väuerlein im Namen seines Gegners an dessen Nechtsbeistand geschrieben hatte, um dummschlauer Weise die Sache so aus der Welt zu schaffen. Noch psifsiger" benahm sich ein weiblicher College des ersteren vor der Strafkammer in Nürnberg, vor welche sie wegen Milchtauferei" citirt war. Die Aermste lamentirte laut und heilig, sie habe nur ein paar Tropfen" Wasser in die Milch geschüttet aus purem Aber glauben, weil sie halt gar so dumm sei" und gemeint habe, dann könne dem armen Vieh nichts passiren. Aber wie so ; oft hatten auch hier die ungalanten 1 Nichter kein V.rständniß' für die Zart- , beit weiblichen Gefühls und der armen , Bauersfrau, der ihr Vieh halt gar so sehr an's Herz gewachsen ist", wurden die paar Tropfen Wasser auf Grund des Nahrungsmittelgesetzes mit 50 M. scheußlich versalzen. Wenn sich da nicht die Milch der abergläubischen DenkungSart in gährendes Drachengift verwan wJ 2

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