Indiana Tribüne, Volume 10, Number 307, Indianapolis, Marion County, 26 July 1887 — Page 1

ilaancr 307.

JodisJspolio, SoDfaocr, Dienstag, bca 26. Juli 1087.

Vuzs'lgeo in dieser Spalte kosten ö Ceutt per geile. Anzeigen in welchen Stellen gesucht, oder offerirt werben, finden unentgeltliche Aufnahme. Dieselben bleibe 8 Üagc Kehrn, können aber Kudeschräutt erneuert werden. Luzeigen, welche Ml Wtttag 1 Uhr adgeitltu werden, fiuren noch am selbigen logt lusnahuze. j Wsrlsngr. klingt ,tMäoSn im Sirkle Haut. verlangt in gut Vüttchen von uguft Vorchert Ka,ijoSvnu. 2sjl

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NeneS per Telegraph.

kB j j i 1 1 jijiitn Washington. 26 Juli. Schöne mtUrt Ostwind. ' Unsere Turner in Dayton. . ( Spezialdepesche der .Ind. Tribuns.) Dayton. 26. Juni. Im Riegen, turnen iittclt der Soz'ale Turnverein von Indianapolis den 'Asien Preis; im Laufen erhielt Alex. Schmidt den ersttn und ( Staufert den zweiten VreiS. Theodor. Stempfel erhielt für den besten Vortrag den ersten Preis und für dle beste Bithelligung am geistigen Turnen erhielt der Soziale Turnverein von In dianapoli den ersten Preis. Der Papst und die nightö o f Labor. Rom. 26. Juli. Dir Papst lat ent schieden, dab keine Ursache vorhanden sei gegen die Kaight of Lahor aufzutreten. Danken ab. Dublin. 56. Juli. Eine Anzahl irisch Constadler hat abgedankt, weil sie nicht helfen wollen, die ZwangSakte durchzuführen. Editovielles Den deutschen Brauern folgen nun auch die deutschen Musiker im Austritt aus dem Orden der Arbeitsritter. Die Musiker.Assembly in Milwaukee hat schon den Anfang gemacht. Meister" Pow. derly sieht nun, daß, wenn er nicht geht, die Andern gehen. So geht's ja auch. Die Gesetze müssen befolgt werden. und wenn die Welt darüber zu Grunde geht. Ausgenommen natürlich die Ge setze, welche den großen Corporationen und Monopolisten gegen den Strich gehen. In der Legislatur desselben Staates Connecticut, der einen seiner Bürger wegen eines Steuer-Rückstandes von 70 Cents 14 Tage in's Gefängniß sperrte, wurde vor Kurzem eine Bill über die Verminderung der lebensgefährlichen Bahnübergänge erörtert. Dabei stellte es sich heraus, daß schon seit 13 Jahren folgendes Gesed besteht : Jede Bahngesellfchaft, die von jetzt an eine Eisen bahn über eine Landstraße, einen Weg dämm, oder einen öffentlichen Weg hin wegführen will, muß dieselbe so anlegen. daß sie entweder über oder unter der Straße läuft." Trotzdem sind seitdem 242 Uebergänge auf der Straße- oder Wegehöhe angelegt worden. Die Bahngesellschaften sind eben der Ansicht, daß das Publikum verpflichtet ist, auf die berühmten Bretter zu achten, die in mehr oder minder verblaßten Buchst ben die schöne Inschrift tragen : "Iook out sor thc traiu " Wer nicht auslugt. Hat es sich selbst zuzuschreiben, wenn er überfahren wird. Tunnels unter. oder Viadukte über den Landstraßen anzulegen, kostet Geld und man kann doch wahrlich nicht verlangen, daß die armen Monopolisten ihre sauer erschwindelten Dollars ausgeben sollen, um einizen dummen Bauern oder Arbeitern das Le ben zu retten. Die EisenbahnCommifsare des frommen Staates Connecticut sind der Ansicht, daß es sehr dreist wäre, eine solche Forderung an die Bahngesellschaf ten zu stellen. Die Gesetze sind nicht dazu da, um auf die Spitzen der Gesellschaft angewendet zu werden. Herr Lorenz Schmidt sagte bei dem Prozeß gegen die Wahlschwindler aus, daß er seine Papiere dem John E. Sullivan gegeben habe, daß Sullivan ihm George Budd als seinen intimen Freund vorgestellt und die Papiere dann diesem übergeben habe. Sullivan und Budd sagten aus, daß an dieser Geschichte kein wahres Wort sei. Selbstverständlich ist entweder Lorenz Schmidt ein Meineidiger oder Sullivan und' Budd. Sind es Letz tere, so liegt die weitere Vermuthung sehr nahe, daß sie an dem Complott betheiligt sind. Die Tribüne" nimmt keinen Anstand zu erklären, daß der Gedanke, daß Lorenz Schmidt eine Geschichte, wie die von ihm erzählte, erfunden haben soll, absurd ist. Die Tribüne" nimmt keinen Anstand, zu erklaren, daß sie der moralischen Ueber zeugung ist, dafe die Aussagen des Herrn Schmidt vollständig auf Wahrheit be ruhen. Weit interessanter für das Publikum als unsere Ansicht wäre jedoch die des Organs. Denn glaubt das Organ dem Herrn Schmidt, so ist das ein stillschwei gendeS Zugeständnis daß es seine guten freunde Sullivan u. s. w. für schuldig

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hält. Auf der anderen Seite können wir uns nicht denken, daß daS Organ den ihm nahestehenden Herrn Schmidt nicht gegen die indirekte Beschuldigung des Meineids in Schutz nehmen sollte. Das ist freilich ein böses Dilemma und die naheliegenden Gründe" werden immer begreiflicher. Es ist unter den Umständen leicht zu verstehen, daß das Organ in dieser Sache keine Ueberzeugung hat. Aus .naheliegenden Gründen"' sind die Blätter der alten Parteien immer über zeugungslos. Sie müffen" ihre Parteianaehörigen unter allen Umständen in Schutz nehmen, das ist ihr Amt" wes halb sie auch stets mit Queftenberg sagen können: Ich hab hier bloß ein Amt und keine Meinung." Dra!)waWl)tkll. Schicksat einer Operngesell schast. Jersey City. N.J.. 25. Juli.. Das ganz.' Büyneneigenlyum. du Kouurne u. s. t). dir bankerotten National Opera Co.", welche ihre ehemaligen Sängerin nen und Andere bikanntlich ni&t bezahlt hat. ist vom Sheriff beschlagnahmt worden. Zunächst geschah dies ouf die Klage der Frau H. K. Thurbee von New York hin. selche der Truppe tz32,000 gepumpt hat e. Eine .Engelmacherin". N e a Y o r k. 25. Juli. Maiy Oberly. ein französisches Frauenzimmer mittleren Alters, wulde ur t r der Beschuldigung, eine .Baby Farm" zu halten, verdastet und dem Prozeß über Biesen. Ihre Wohnräume, in denen sie auch die von ihr übernommenen kleinen Kinder hielt, wann in einem Erdgeschoß und stlotzten vcr Schmutz. Es war eine unbestimmte Denunciation gegen das Weib erfolgt und der Agert der KlnderfchutzzefellschLst. ein Polizist und ein San'tZtZbeamt r na te Un Et lnden lang, ehe die P.rson auf t luchte: dann folgten sie ihr f oft ri in die Wohnung. Die Luft in derselben wer erstickend. Jede? Fenster nur geschlissen und jede Ritze so fest verstopft, dß gar keine Lust eindringen konnte. Scheußlich sah es in dieser .Wohnung- auS. In einem Armstuhl !a die mit Schmudbe deckte und fast völlig vockle Leiche eines Säugling?. Auf dem Boden schlief ein siebenjähriger Junge . Innerhalb eine Jahres sollen schon zwei andere Kinder in ditsir Spelunke in Folge von Vernach läistgung gestorben sein. Der entwischte Boodler. Chicago. 25. Juli. Die Flucht McGarigleS bildet noch immer oj3 Ta geSgespräch. Man hat von dem Ber schwundenen noch keine Spur. Ein Be amter begab sich nach Mackinav Island, um allenfalls McGarigle abfangen zu können, falls solcher nach Canada fläch ten sollt. H o ch w a s s e r. Boston. 25. Juli. Fast all nihalben in New England he,rsck.ten in den letzten Tagen schwere Stürme Die F üsse haben ihre Ufer verlafsen und richten üb.rall großen Schaden an Selbstmord an Noth. New York. 25 Juli. Frau Mary Faber. die Gattin des .Professor" Ja der, welcher Jare lang m t feiner spre chenden Maschine im Laide herumreiste, machte gestern einen Selbstmordversuch, indem sie Pariser Grün v rschluckte. Sie wurde noch lebend in daö BllevueHos pital gebracht, und do.t sucht rrai sie mittels der Magenpumpe zu retten. aber, wie eS scheint, ohne Erfolg. Man erwartet den Tod jeden Augenblick. Die Ursache deS verzveiftZten Schrit'eS war btttere Armuth. Für kurze Zeit e?la -gte die Unglückliche ihr Bewußtsein wieder und sagte, sie wünsche daß daL Reisetäsch chen, in welchem sich die sprechende Maschine befand, verkauft, und ihre Miethe damit bezahlt werde. Nahm die Einladung an. Washington, 25. Juli. Heute be suchte dieSt Louiser DkputationdenPrä stdet ten und lud ihn ein, zur Fair im Okt. nach St. Loui? zu kommen. Der Prüst dert empfing die Herren recht herzlich und vcr prach zu kommen. DaS Turnfest in Dayton. Dayton. O. 23. Juli. Kurz nach 7 Uhr heute Morgen zogen die Turner mit Musik und Fahnen nach dem Festplatz Eine Abtheilung zog nach Oakwaod und veranstaltete ein PeeiSschießen. Jeder hatte 5 Schüsse auf 200 PardS Entfernung. Phillip Klein von Dayton gewann den elften, John Eadelaine (?) von Cincinnati den zweiten und CharleS.EverS (?)von Cleveland den drilten Preis. Beim Riegenturnen erhielt die Cincin nati Turngemeimeinde den ersten, die Dayton Tnvngemelnde den zweiten, SanduSky den dritten, Dayton VorsS,tS

den vittten, Sptingsield den fünften,

Indianapolis den sechsten. Cleveland den siebenten. Nord Cincinnati den achten. West Cincinnati den neunten Louiöville den zehnten Preis. Beim Einze'.turnen tthitlt Victor Röhm von Dayton den ersten, besten Bruder LouiS Röhm den zweiten. William Wöl ftin von Louisville den dritten, John ZtUer von Dayton den vinten,-August Sodter von Cincinncti den fünften und Oltli Schneider von Cincinnati den sech sten Preis. er üabti Boulanger und C a f s a g n a c. Paris. 25. Juli. 'Herr Castaznac hatte einen Artikel veröffertlicht. worin r die Gefchichte. daß 81. Generäle dem General Boulanger (als er noch Kriegs minister war ) vorgeschlagen hotlen, einen Staatsstreich zu machen, rundweg in Abrede stellte und da Blatt .La France" daS die Geschichte in Umlauf gesetzt ausforderte, die Namen der bltreffenden StaatZstreichmonarchisten zu nennen. .La France" ersuchte darauf den jktzlgen Kriegsminister Frron, die Erlaubniß zur Veröffentlichung der Namen zu er theilen. Dabei ist e indeß bi zu di. sem Augenblick geblieber. Nun rückte Cassagnac abermals mit einem entrüsteten Demerti heraus und brachte einen dies bezüglichen Artikel mit der schönen U: beschrift : .Feigling, Lügner !" Infolge besten hat jetzt der Deputs.t: Laur, welche zugiebt, daß er der Verfaf ser der ursprünglichen Briefe betreffs die ser Angelegenheit ist, He,rn Caffagnoc zum Duell gefordelt. .La Justier irklätt die B.iefe seien von zu geringer Wichtigkeit, um irgend inen ernstlichen Skandal hervorzurufen und drückt die Meinung auS, daß man sich zu große Freiheit genommen habe. Wo te die General Boulanger im inti men Privütlreise geäußert (ade. zu ver t reden. .La France", sucht sich. "übrigens jetzt mit möglichst viel Anstand au d r Af faire zurückzuziehen. SchissSuchrtchtkn Angekommen in : Glasgow: .Etzte of Ntvada" von New York. N e w P o r k : .Devania" von GlaSgow. QueenStown: .City of Ehester von New Pork. F n c r. Gestein Abend um 7 Uhr brach in dem CommisstonSgeschäste von C. M. CoatS & Co. gegenüber der Okfice der .Tri büne" an Ost Maryland Straße Feuer aus und im Nu hatten sich die Flammen so weit ausgebreitet, daß die ganze Häu selreihe mehr od.r wenige gefährdet war. Da fast zu gleicher Zeit ein Feueralarm von der Linden St?abe aus gegeben worden war, woselbst nur eine Partie Stcoh verdrant't ist. so herrschte ein we nig Verwirrung im Feuerdepartement und die Ankunft der Feuerwehr wurde um einige Minuten verzögert. Der untere Thttl des Eckhauses war von CoatS & Co als Lagerraum benutzt worden, im oberen C tackwerk wohnte I. H. Jacob! mit feiner Familie. Die HouS haUungSgegenstSnoe dieser Familie wur den zum größten Theile zerstört und für diese Familie war eS noch ein Glück, baß daS Feuer nicht zur Nachtzeit auSgebro chen ist, denn die Treppenaufgänge des Gebäudes waren schon vor AuSbruch deS FeuerS in sehr wackeliger Berfaffung. Der Schaden Jacobs betcägt 5200; die Leute waren nicht versichert. In den Geschäftsräumen ha't daS Feuer viel Nairung, denn daselbst waren viele Kisten und Kästen aufgespeichert. Drei Pferde, welche , sich im S'alle be funden hotten, wurden ein Raub der Flammen, von dem GeschüstSvagen ist das Dach abgebrannt. Die Firma schätzt ihren Verlust auf 53,000 und ihre Versicherung repräsen tirt die gleiche Summe. Ein prachtvol ler Hund, welcher am Tage dem Geflü gel die Fluchtedanken auSgetrieben und des Nachts das Gebäude vor Einbrechern beschützt hat. hotte sich zur Zeit im Keller befunden und wurde grrettet. Man weiß nicht auf welche Weise daS Feuer auSgedrochen ist, da Herr CoatS und sein Geschäftsführer erst Abends cm 6 Uhr daS Geschäft verkästen hatten. Fäll ssm,ut. John B. Emerson, der Besitz r der Planing Mill, - No. 219 West Merket Straße, machte heute ein Asstgnment an David Kregelo. Die Aktiva sind mit $6.223.17 angegeben. . Die Verbindlich. leiten sind bis jetzt nicht, bekannt.

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