Indiana Tribüne, Volume 10, Number 306, Indianapolis, Marion County, 25 July 1887 — Page 4

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Hisssges. Indianapolis, Ind., 25. Juli 1887. Ün unsere Leser ! Glz erlügen unsere Leser alle Untt ge!üßigkeiten in Bezug auf Ablieferung de? .Tribüne" wi8 so schnell v!t mög lich mitzutheilen. D!Ls,dk .Tribüne- find ersucht, seine Stton ementlgelder an die IrJger, fondern n, an Herr Schmidt, unsern ioilerto oder in der Offtee de iny.in. Herr SchnM tü für alle au der Offte elenden Zeitungen verantwortlich, stellt selbst seine Tröger an. und a2e entstehenden erlast, falle ihn I. Wir ditte deshalb ihn vor Schaden ,u besah im, der i$ dadurch erwachsen sinnt, daß Sudstttf tisnigelder an Aeuiand ander all an tin. oser m der Cf st bezahlt erde. mußt den der betr. ager n, ,n Zerren chmtdt tir,tst Quumug hat. MvilyandSregiNe,. . tfXftn.t uua fra tu t. ., der er,. ö 1 1 ; a 1 1 t n. E. A. Schellenberger. K , 23 Juli. Georg W. Aipler. M.. 13 Juli. W. H. Stksatt. M.. 4. Juli. CdarleS Wkstour. K.. 22. Juli. Hery Schönemann. 2 M.. 17. Juli. H e i r a e d e n. John Hagartq mit Maggie ffischer. Elme? Gtdson mit Rosa geringer, r o d t sl 1 1 1. Mary Josevbine Sauf, 11 23. Juli. L Fosatli. 20 I.. 20- Juli. RoK Chane. 19 Mt.. 22. Juli. William Marsball, 73 I.. 23. Juli. Esther uife. 65 I , 23 Juli. W. D. Bell. 43 I.. 23 Juli. Heute Abend ist Sitzung der Al nen. John Halt.r ist auS dem Er;eit3 hause entflohen. tS Die Polizei hat seit Samstag 38 Verhastungen vorgenommen. Die besten Bürsten tauft man bei H. SSmede!. No. 423 Btramla Avenut. t3 Richter Walker und Frau haben sich heute nach West Baen Spring begeben. 9 Fälle Dyphtria. 10 Fälle Scharlachsieder und 6 Fälle von Masern in der Stadt'. Die Farbigen Thomas Scott und Dick Clay wurden dabei erwischt al sie auS der Wirthschast von John Graham etwas Kleingeld stahlen. Dr. Frank HayeZ verunglückte am Samstag beim AuSsteigen auS seinem Buggy, indem sein Pferd .in demselben Augendlich anzog und weiter cing. Er erlitt eine Verletzung am linken Knie, die ihn zwei Wochen lang an? Zimmer fesseln wird. Victor Jose amüsirte stch gestern mit einigen andern jungen Leuten in der Nähe M deutschen Waisenhauses beim Baseballspiel und brach dabei einen Finger. Außerdem litt er unker dem Einfluß der Hitze und man brachte ihn nach seiner Wohnung an Prospekt Straßk. Die Geschworenen an dem Wahl schwindel-Prozeß haben gestern Nchwittag einen Ausflag räch Crown H,ll un ternommen. uai das hübsche Fleckchen Erde zu bemundern. In dem Urtheil, daß der Kirchhof schori, sehr schön ist, warn sie schon nach dir ersten Ab stiAMUng einig. ty Endlich einmal ist der Polizei ein Einbrecher in die Hände gelausen. ES ist dieS eia junger Mann Namens Cd Lowly welcher gestern früh mt einem Kameraden die Gcccr,y von TbomaS Gamble No. 214 ud Meeidian Straßk erbrochen hatte. Der Kamerad hat ReißZuS genommen. Der Reifende W. A. Bell, welcher so plötzlich im National Hotel gestorden ist. hatte seine Heimald in SanduSky O. und die Le'che lst dahin gebracht wor den, ohne daß man dem Coroncr Kenntniß oder .Gelegenheit gegeben bat eine Poft Mortem Untersuchung vorzunehmen, trotzdem da? Gerücht aufgetaucht war, dcß der Mann Gist genommm hatte. Theodor Dietz bat seinen Fleisch markt noch 315 Massachusetts Aoenue. verlegt, und wird der;s lbst st tS einen Vorroth frischen Fletsche und frischer MurNe kalten. Er ersucht seine Nick baren. Freunde und Bekannte, sowie seine alten Kunden Ui tym vorzu'prechen. tZT In einem kleinen Städtchen in TeraS ist Samuel Marlky unter dem Verdachte, daß er hierunter der Anklage de? MsedeS stehe verhaftet worden und Gouvlrneur Groy wurde davon benach richtigt. Da dies wahrscheinlich dieselbe Mailey ist. welcher seiner Z:itJohn A. Lyons bei einem Streite ermordete, aber srelgesp?ochkn wurde, so hat der Gouverneu? dahin tilegraphirt. M irley zu ent lassen. Die Polizei ist jetzt in den Besitz d:r Pbotographieen bei Einbrecher TrioS gelangt, welches während der letzten paar Wochen so viel Diebstähle hier ver übt hat und dieser Tage bei dem Photo graphen Rose vorsprach um sich Photo graphiren zu lassen. Erst wurde ein Gruppenbild der Spitzbuben angefertigt, aber der Anführer der Gesellschaft wollte sein Conterfei auch seperat haben und sich noch desondlrZ abnehmen lasten. Dazu legte er eine Uhr, eine Anzahl Juwelen und eine Anzahl Silbercertisikate aus sein rechte? Kaie und die .Kostbarkeiten, verschönerten den Abklatsch. AIS eS aber an' Bezahlen der Bilder gehen sollte gab eS Streit und die Schurken vtigerten sich die Bilder zu nehmen. So kam eS, daß die Polizei von der Geschichte er fuhr, aber erst nachdem die Gruppe be reit? abgedampft war. Dle auf der Vhotographle deö Anführer? besindlichen Wertsachen, sind vor einigen Wochen auS einem Hause an Eg!ish Aoenue gepohlen worden.

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Der Wsdlschwindel.Prozeß. DaS Z?ugenverhök wurde heute Morgen fortgesetzt. Eine Anzahl Zeugen wurde aufgerufen, um den guten Leumund Spaan'S und Becks zu bezeugen. Der feübere S!aztSschadKeigee Cooper wurde auch nach dem Leumund Ste phen Mattlers gefragt und stellte dern selben ein gute Zeugniß auS. Im Keeuzverhök sucht! Elaypool zu zeigen, daß Mot:ler ein Saloonkeepe? und öfter wegen Urbertkltang des Gesetzes verhas tet worden sei. Frantlin Landers sagte au?, daß er Mitglied der Zählbehörde gewesen, aber seine Papiere nicht gehabt hab,, und daß PerkinS ihm gerathen habe, daß man den Sack mit den Stimmz-t eln und den an dern Papuren hol,. (Zn diesem Punkt, bestätigt: Landers die Apssagen Perl ins' ) vielgerannte Histy ditrat noch ma!S den Zeugenstand und sate auS. daßPirkinS ihn einmal usucht habe, nicht auszusagen, daß er ihm seine Pa piere übergeben, sondern zu sagen, daß er ste m dem kleinen Zimmer neben dem GerichtSzimmer habe liegen lasten. Er (Zeuge) habe sich geweigert, diesem Ver langen nachzukommen. Christ. Brink sagte auS, daß Svaan bei den Verhandlungen der Zählbehörde sein Anwalt gewesen sei. AyreS, der bei der letzten Wahl Kar.didat für daS Amt des CriminalrichterS war, saote auS, daß er bei den Verhand langen d.r Zählbehörde anwesend gewe sen sei. Er habe Spaan und Cov bei sammen gesehen und er habe zu Spaan gesagt, er habe gehört, daß einige dcr Inspektoren die Wahlbtr chte nicht unter zeichnen wolltm. vorauf Spaan sagte: .Wir sind gerade daran, die Sache zu untersuchen.Zeuge sagte ferner auS, er lade Coun selwan gesehen, derselbe habe anscheinend geschlafen, und seine Papiere sahen auS der Tasche heraus. Der Zeuge gab zu. daß er die Ein wände gegen die Richtigkeit verschiedener Zahlen gehölt habe, daß er gehört habe, daß Stimmen von Irwin auf ihn über :razen worden seien, daß er aber keinen Vorschlaz gemacht habe, die anderen Pa piere aus den versiege!ten Säcken zu holen. Alblrt Gold sagte aus, daß er ein Mitglied dcr Zählbehörde gewesen sei Seine Aussagen in Bezug auf den An trag Landers, die Papüre aus denSScken zu holen und Beschränkung dieses Ver fahrenS auf solche Falle, in der.en die anderen Papiere nicht vorhanden seien. sowie seine Aussagen in Bezug auf Coun selman glichen den bisher von andiren Zeugen gemachten Aussagen. Skephen Mattler war der nächsteZeuge Er sate. P.rkinS habe ihm eine Roll, Papilr gegeben und ihn ersucht, dieselbe Hisey zu übergeben. Er habe zur Zeit nicht gzmußt. daß es Tally Sheets waren Er sei niemals im Z'mm r No. 59 gemesen. er sei nicht mit PeikinS und Coy zusammen in diesem Zimmer gewesen. Daß an seinen Papieren Radirungen und Aenderungen vorgenommen worden seien, habe er erst ersah, en, als er vor der BundiSGrand-Jury erschien. Peekinö habe ihm einmal Geld abverlanpt und alS er ihm kein Geld gegeben, gedroht daß er ihm dafür heimzahlen werde. Im Kreuzverhör sagte er, die Papiere seien in dem Kasten gelegen, er habe den Kasten bei Walk, dem Wahlrichter, gelas sen, habe aber den Schlüssel nicht auS der Hand gegeben. Die Papiere seien that sächlich nicht auS seinem Besitz gekommen, er sehe selbst, daß dieselben geändert wurden, aber er sei nicht im Pfande zu sagen, wain. wie und wo eS geschehen sei, noch wer S gethan habe. Eine weitere Anzahl Zeugen, um den guten Leumund mehrerer der Angeklagten zu beweisen, wurde verhört, worauf die VormiitagSsitzung schloß. WaS die LeumundSzeugniste bl trifft, so sprachen stch fast sämmtliche Advokaten und die Richter der Suprnor Court seh? günstig für Spaan und Beck aus. Albert Gall. Henry Schwinge, Charles Lauer, A. Abromet und Andere stellten Stephen Maitler ein gute? Zeugniß aus. SouutagSfahrteu zu Landbesuchen, für Familien und Gesellschaften Si zu zehn Personen, werden billig und prompt besorgt mit dem Expreßwagen No. 291. Auftrüge und Bestellungen werden entgegengenommen in Frank Bach'S Wi.thschast. No. 145 Ost Washington Straße odee No. 559 Vir. ginia Aoenue in John Deschler'S Grocery. Nrbritervartei. Die WardclubS sind aufgefordert, am oder vor dem 15. August Kandidaten für den Stadtrath zu nominiren. DiflriltSverfammlungen zur Ausstellung von Kandidaten sür den Board of Aidermen sollen an oder vor dem 25. August stattfinden. Die Namen der Kandidaten und deren Adressen sind so fort dem Crekutivcomite einzuschicken. Im Auftrage des lxekutiv'ComiteS S. L. Dougla. Sekretär.

SÄZSÄvisSS

FleischMäeLte. Wie Detectlve Hobbö den Groeer Williams durchbrennen ließ. Wer die Geheimpolizisten'Gesellschast. deren erste und letzte Frage "how much" ist. kennt, der wird wohl nicht sonderlich übn die Nachsicht erstaunt gewesen sein. daß der Grocer Williams auf dem Wege hierher, während er sich in Begleitung des Geheimpolizisten HobbS befand, leine Fluch! bewerkstelligt bat. Wenn man aber nun noch qar erfährt. waS der Eon dulttur dcS ZugeS, auf welchem stch Wli ltamS b,funden hakte, darüber zu faen bat. so wird man gewiß zu dr Anstcht kommen, daß man noch weit bester als mit dem Hute in der Hand mit Geld in der Hand durchS ganze Land kommt. Der .Denver Republican" theilt mit, daß jener Condukteur Folgende? öder die Sache erzählt : Detektiv HobdS und sein Gefungenr hott:n im dritten Wagen deS ZugeS Platz genommen. AlS der Zug vom Bahnhof in Denver auSgefahren war, halte er an der 3. Str. noch einmal für eine Minute anzuhalten. Er, der Condultur, habe im Emigranten wagen zu thun gehabt, sei dann in den Aauchwagen gegangen und habe in dem selben Augenblicke einen Mann vom Wa gen springen sehen. Darauf nicht weiter achtend, sei er in den driitin Wagen ge gangen, und habe bemerkt, daß Hobbö stch aus zwei Sitzen gemüthlich einge richtet hatte. Er habe demselben die BilletS abverlangt, HobbS habe zwei der selben abgegeben und auf die Frage, wo der andere Passagier sei, gesagt, derselbe sei auf einige Augenblicke in den Rauchwugen gegangen. Er habe dieS bezweifelt und HobbS habe sich endlich herbeigelasten nachzusehen und dann seinem Erstaunen Ausdruck verliehen, daß Willi auSge rissen sei. HobbS habe dann die lüjerliche Zu mu'.hung gestellt, mit dem Zug nach Den ver zurückzufahren, scheint sich aber über da Vorkommniß nicht sonderlich alterirt zu haben. Kurz ur.d zur Sache. Doldevsta ist schrecklich. (Sine kranke Leder bedeute Elend. Unverdaulichkel ist ein schlimmer Feind guten HumerS. D r menschliche VerdauungSappara ist die komplizirteste und wunderbarste Sache. Er geräth leicht außerOrdnung Zu f'tte oder zu zähe Nahrung, schlecht Küche, Kummer, langes Wachen, unr gel mäßiges Leben und andere Dinge die nicht icin sollten haben die Amerikaner zu einem Volke dyspeptischer Men schen gemacht. Gkktn'S August Flower hat in dieser Beziehung schon viel gureS gethan und Viele gluckllch gemacht. Kein Glück ohne Gesundheit, Green August Flower dringt Gesundheit und Glück den Dospepttscher-. Verlang; von Deinem Apotheker eine Flasche Funsund siebzig Cent?. ybscheuliche Selbstmordart WeSley Hunt. 25 Jahre alt. an der Michigan Road in derNähedtS Arbeit?baufeS wohnhaft ist schon seit längerer Zeit leidend und mackt? infolge dessen einen Selbstmordversuch. Er schnitt stch mit einem Stück Glas in die rechte Schläfe und wäre beinahe verblutet, ehe ein Arzt ankam Er wird wahrseinlich sterben. Aurora Lagerbier. DkeseS berühmte, woblsckmeckende und gesunde Vetränke iN zu ider (stunde frisch zu haben in der btuU scbrn Bi,rballe. No 251 L5 253 Ost Washington Otr. Frank O'BriemEigentb. Sozia'.isttsDer Sängerbund Morgen Abend vor der Probe, Extra GeschästS-Versammlung. Baopermtt. Susan Beel. Co?tage an Bellefoun taine Str.zw. 10. u. 11. Str. 51000. Julius A. Hanson. Backstein Stall an 2. Str.. zw. Pennsylvania und Delaware Str. 2000. . ;' Charles M. Garsuch, Rept. an Stall No. 15RockwoodStr. 5300. Liederkranz. Vrivai Pkc-iTic am Sonntag, den 1. Juli im yark von Oboffeld's Mtll SST Qtt Telegraphist Martin Ken nedy verletzte stch am Samstag Abend als er auf eine Lokomot-ve springen wollte, an der Kniescheibe und mußte per Ambu lanz nach seinem Hause, No. 539 Süd Meridian Straße gebracht werden. jö- In Illinois ist es einem Schwind ler gelungen, mehrere auf die Jndiara National Bank ausgestellte Check im Betrage von 550 zu wechseln. Einer der Checks war von R S. Foster von hier, der andere war von der MooreDeSk Co. auSgest'llt. und die Checks trugen sogae die gefälschte Unterschrift deS Kassier der Bank. Die CbeckS wurden an die Bank eingeschickt aber die Auszahlung wurde natürlich verweigert. Der Schwindler ist noch nicht verhaftet.

ajgjgggfci Olüt Mofter.he. Musterehen sind ja fast alle Ehren, bis man anders darüber unterrichtet wird. Aber eine ganz besonders musterhafte Ehe muß sicherlich die des Marine Likute. nantS JameS W. Graydon und seiner Ehehälfte sein. Wir haben kürzlich schon einen Auszug aus der Klageschrift ge bracht, welche Graydon gegen seine Frau zum Zwecke der Erlangung eines Schei dungSdekretS eingereicht hat. Darin sagt er auch unter Anderm. daß seine Frau ihn verlassen habe, und daß er nicht wisse, wo sie zur Zeit weile. Die Frau weilt aber in San FranziLco und hat den Jnha't der Klageschrist, wel cher keineswegs schmeichelhaft für steift, erfahren. Gestern traf in Folge dessen eine De pesche hier ein. in welcher eS heißt, daß die Frau zur Zeit BeweiSmaterial sam melt. um nachzuweisen, daß ihr Mann zur Zeit als er die Klageschrift einreichte, ihren Aufenthalt canz wohl kannte, und daß sie ihn in Folge dessen deS MeineidS zu überführen gedenkt. Sie will Briefe herbeibringen. die er selbst an sie nach San Frarciöko geschrieben hat und welche mit ihrer Adresse versehen sind. Lieulenar.t Gkay)on, derselbe, welcher kürzlich einen neuen Sprengstoff erfunden hat, blieb dieser Depesche gegenüber übrigens äußerst kühl und sagt, daß er von seiner Klageschrist nicht ein Wort zu rücknehme und j der Zeit bereit sei, den Beweis der Wahrheit anzutreten. Er habe allerdings einmal an seine Frau nach San Francisco geschrieben, aber daS sei zu einer Zeit gewesen, nach dem ihm die Mittheilung geworden war, daß sie eine Scheidungsklage gegen ihn angestrengt habe. Er habe damals in dem Briefe den Wunsch ausgesprochen, daß ste in ihrem Bemüden um eine Scheidung nicht erlahmen möge. Diese paize Affaire zeigt übrigens, wie leicht stch Menschen, die früher in den in timsten Beziehungen ,n einander gestern den haben, aber fpüt?r auS vielen Grün oen ntcor mcür zu elnanse? Pakten, zu Gemeinheiten hinreißen lassen. Und diese Gemeinheiten werden nur deshalb began gen. weil daS Gesetz stch nicht damit be ruhigt, eine Scheidung aus den Grund hin zu geben, daß Leute stch nicht mit einander vertragen können, sondern weil eS verlangt, daß die eine Partei die ver klagte Partei erst so schlecht wie möglich macht, ehe daS ver'angte Dekret verad folgt wirX Yo!izetGertchk. Friedensrichter Feivleman fungirte als Polizeirichter. Eine ganze Masse Räu sche und sonstiger kleiner Vergehen wur d?n verhandelt Seit langer Zeit sind an einem Montag nicht so viele Räu sche zu verhandeln gewesen wie heute. Charles Lewis . und John Bennelt waren wegen eines Rausches angeklagt. aaßerdem waren sie beschuldigt ein Faß Bier vo Henry Hedderich gestohlen zu haben. Wegen des Rausche warben ste bestraft, die andere Anklage konnte nicht bewiefen werden und mußte niederge schlagen werden. Rod. Douglaß hatte einen Rausch und Skandal mit seiner Frau. Bei der Ver Haftung widersette er stch. Er wurde wegen deS Rausches und wegen Jriedenk störung bestraft Henry William? wurde wegen eines Rausche um $10 und Kosten bestrast und auf 15 Tage in's Arbeitshaus geschickt und wegen Friedenöstöru g erhielt er die selbe Strafe zudetlirt. Jame Johnfon wurde um 51 und Kosten bestraft, weil er Mollie Jackjon geschlagen hat. James McJrtire wurde wegen Steine werfen um 55 und Kosten bestraft. John Grzham war wegen Weggeben von Bier am Sonnlag angeklagt. Die Zeugerauösagen ergaben, daß die Betres senden, sür welche daS Bier fein sollte, weder Bier gescrdert noch erhalten haben daß vielmehr Grahgm gesapt habe : .Jetz kommt die Polizei, die wollen wir 'ma zum Narren halte, dabei sechs GlaS Brer einschenkte und sie tm Beiseln der Blauröcke in lesstdan notirne austrank Die Polizisten verhafteten Graham, wei aber bis jctjt noch kein Gefctz besteht, welches verbietet, Bier zutrinken, wurde Graham freigesprochen. John McK,e, ein Mann in den fünf ziger Jahren war der Schwindelei ange klagt und bekannte stch schuldig. ES wurden ihm 550 Strafe und Kosten und 30 Tage 'Hast zudictirt Er versprach indeß die Stadt sofort zu verlassen, wenn man ihn laufen lasse, und man erlaubte ihm.. eine andere Gegend glück, ich zu machen.. Folgende Personen wurden außerdem abgestrast. ' Fred. Gearitman angeklagt einen unli zensirten Hund zu halten. 519 und Kosten. Wegen Verkaufs von Bier ohne LizenS 529 und Kosten. Michael ConnorS, Friedensstörung, 53 und Kosten. Walter Brooks. Friedensstörung 519 und Kosten. John Vice, Friedensstörung 53.00 und Kosten. llß tz,u OtttQtstzßte, Kriminalgericht. Der Wi t) Michael Horan wurde wegen Verkaufs von geistigen Getränken am Sonntag. um 525 und Kcsten be straft. et klkiue Ttadtherpld. Herr Michael Friedrich hat fein 6 Mo na'e alteS Töchterchen Elife durch den Tod verloren. . '

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