Indiana Tribüne, Volume 10, Number 303, Indianapolis, Marion County, 22 July 1887 — Page 3
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Novelle donKarl Warteuburg. (Fortsesung.) Sie übten ein Duett. Frau Fanny faß am Klavier und spielte. Sie hatte das üppig sckwarze Haar hoch im R'acken zu 'einem Knoten zusammen ge bunden, ibr leichtes Spitzentuch war von den Schultern 'herabgeglitten und ließ die weißen und runden Schultern erblicken. In des Sängers Augen leuchtete ein verzcbrendes Feuer auf. Er beugte sich nieder und preßte seine heißen Lippen auf Fannys Schulter, so durstig, als wolle er das Blut ihr aussaugen. Die junge Frau wandte sich überrascdt um und gab ihm mit dem No tenblatt einen leichten Schlag auf die Wange. Wir üben doch nicht den Bettel studentcn ein," lachte sie so herzhaft, daß Braun ganz außer Fassung kam. Dieses verwünschte Lachen. Wenn sie roth geworden, verlegen, empfindlich, verletzt sich gezeigt hätte, es wäre ihm viel lieber gewesen. Da hätte er um Verzeihung bitten, flehen, von seinen heißen Liebesqualen sprechen, wenn sie unerbittlich blieb, ihr zu Füßen fallen, ein paar Thränen herauspressen und irgend etwas von wahnwitziger Leidenschaft stammeln können. In solchen Szenen war er auf der Bühne immer am wirksamsten gewesen. Aber dieses Lachen überschüttete ihn wie mit einem Eimer kalten Waffers. Und warum lachte sie? War es Koketterie? War es Spott? Wollte sie sich gar über ihn lustig machen ? Man lernt diese Weiber nie auskennen ! Er hatte geglaubt, bei der leidenschaft lichen, üppigen, schönen, jungen Frau ein leichtes Spiel u haben. Sie war so ganz ohne Rückhalt in ihrer Bewunderung, gar nicht schüchtern, ängstlich, wie so viele Frauen, dabei dieseflammendenBlicke.... und nun dieses verdutzende Lachen.... das konnte so nicht fortgehen. Der Te norist fühlte, daß er in seinem Liebeswerben um die Gunst, der jungen Frau an dem todten Punkt angelangt war. Er mußte mit Frau Fanny einmal allein sein, außerhalb des Hauses Lüdecke. Ein Ausflug mit ihr ! Irgend wohin ! Er spielte ja eine lächerliche Rolle, er kam keinen Schritt weiter, weder bei ihr noch bei Frau Elsa, mit der er ja auch Lieder einstudirte. Aber bei Fraulsa trat ihm ein anderes Hinderniß in den Weg. Zweimal war er bei seinen Besuchen durch einen langweiligen, bärtigen Men schen, den ihm Frau Elsa als Eisenbahn Ingenieur Kurt Rößler und Jugendfreund ihres Mannes vorgestellt, gestört worden. Ein impertinenter Mensch, ohne alle Lebensart. Das erste V!al fand ihn der Sänger mit Elsa in lebhafter UnterHaltung, und es siel dem Eisenbahner nicht ein, dem neuen Besucher zu weichen. Das andere Mal ließ sich Rößler gerade anmelden, als der Tenorist mit Elsa ein Duett einstudiren wollte. Dabei trug dieser Herr eine empörende Rück sichislosigkeit dem großen Künstler gegenüber zur öäau. Elsa hatte ihn Herrn Rößler mit den Worten : Herr Opernsänger Georg Braun" vorgestellt. Der berübmte Tenor war gewöhnt, nach diesen Worten iminer ein freudig-bewun-derndes Aufleuchten in dem Gesicht des Andern zu sehen oder die Worte zu hören: Ah, der berühmte Tenorist!" Oder Deutschlands erster Troubadour." Aber bei diesem Eisbär nichts von alledem. Herr Braun?" .tte er malitiös gelächelt, der ?!ame ist gut zu merken: Ich brauche nur an Brauneberger zu denken. Ein vorzüglicher Moselwein ! Kennen Sie ihn? Wo sind Sie engagirt. Herr Braun? Sind Sie Bassist oder Baßbuffo? Ich habe immer gedacht, daß ein Bußbuffo so aussehen muß. Freut mich sehr, Ihre Bekanntschaft zu machen!" - Der große Sänger war empört. Er ein Baßbuffo! War das Spott oder Unwissenheit? Was jede. Putzmacherin der Hauptstadt wußte, davon hatte dieser Mensch keine Ahnung! Elsa war ganz roth geworden. Sie wollte Röß lers Fehler wieder gut machen und sagte entschuldigend : Herr Rößler besucht das Theater nicht." Und dann zu Rößler sich wendend, Herr Braun ist Tenorist. Wir sprachen ja schon neulich über ihn, als Sie bei uns zu Tische waren." Rößler lächelte. Ah, Verzeihung, meine Gnäoigste, ich habe ein schlechtes Gedächtniß und verwechsele die Namen leicht. (Siebt es nicht einen Sanger Scvwarz, der Baßbuffo ist? Ich hörte wenigstens vor ein paar Jahren, als ich noch draußen in der Rheinprovinz war und, um einen langweiligen Abend in Essen todt zuschlagen, in das Theater ging, einen , t . i ert , " " errn cywarz als Vurgennciner von tz?aardam. Der Tenorist bätte vor Wuth platzen mögen. Ihn mit einem unbekannten Sänger an dem Stadttheater zu Effen verwechsln. Und mit einem solchen Barbaren ver kehrte Elsa. Herr Braun aber würde noch viel erbitterter auf Rößler gewesen sein, wenn er geahnt hätte, daß dieser die Frau seines Freundes nur besuchte, um des Tenoristen Verführungspläne zu durchkreuzen. Rößler hatte beobachtet, daß der Tenorist immer zu einer bestimmten Stunde zu Elsa kam, und er wählte u seine: Besuchszeit dieselbe Zeit, wobei er immer ganz harmlos nach Elsas Mann frug. Bei- einem Besuch Rößlers nach seinem Zusammentreffen mit dem Tenoristen batte Elsa das Gespräch auf Herrn 'Braun gelenkt. Nicht wahr," fragte sie, schon seine Erscheinung zeigt, daß er ein Vertreter des Idealismus ist? Sein Manrico ist herrlich, aber sein Tannhäuser und Lohengrin bezaubernd. Nur ein Künstler, der auch als Mensch von dem Streden nach dem Höchsten beseelt ist, kann mit so hinreißender Gewalt die Gestalten des großen Dichter-Komponisten verkörpern. Seine Seele ist rein, wie die Perlen seines Gesanges." Rößler antwottete nicht iöükich. Erst
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entgegttete er lächelnd : Herr Braun ist eine gute Bühnensigur. Aber nach meiner Meinung liegt die Schönheit eines Mannes weder in seiner Taille, noch in seinem Schnurrbart. Ob seine Seele so rein wie seine Töne, ist mir unbekannt. Ich weiß nickt, . ,, , r r , r i i. ' e 00 er eoelmulvig, woyllyallg, emreuno der Armen, der Schwachen und Hilflosen ist. Uebrigens, meine Gnädigste," setzte er ernst hinzu, in meinen Augen ist die Kunst die höchste, welche die guten, edlen Gefühle in der Menschenbrust weckt und nährt, und jenes Volk nenne ich das gebildetste, welches nicht die meisten Kunstwerke und besten Künstler besitzt, sondern bei dem man die größte Milde der Sitten, die stärkste rast der Tu. gend und die meiste Liebe zu den Mit' geschöpfen findet." Elsa entgegnete mit ausleuchtenden Blicken: Herr Braun ist ein edler Mensch. Er hat eine Seele, welche die Schmerzen eines anderen Herzens versteht; er ist nicht theilnahmlos, gleichgiltig gegen fremden Kummer." Um Rößlers bärtigen Mund zeigte sich ein ironischer Zug. Vor Allem nicht gegen die schönen Frauen," lächelte er. Ueber Elsas Gesicht flog ein dunkler Gluthschein. Wie meinen Sie daö?" stieß sie halblaut hervor. Rößler zuckte die Achseln. Es giebt Frauen, die sich sehr unglücklich fühlen, weil ihre Männer sie nicht verstehen, wie zum Exempel Frau Lüdecke." Elsa fühlte einen Stich in ihrem Herzen. Was wissen Sie von Frau Lüdecke ?" stieß sie blaß und aufaeregt hervor. Ken nen Sie Frau Lüdecke ?" ' Rößler überlegte einen Augenblick. Was er da that, geschah im Interesse seines Freundes Weber, dessen häusliches Glück er durch den Sänger bedroh! glaubte. Er mußte aber auch Rücksicht au Frau Lüdecke nehmen. Was er wußte, das hatte er durch den halbtrunkenen Doktor Schwalbe im . Weinkeller er fahren. Er antwortete daher auf Elsas ungestüme Frage mit einem Lächeln : Mein Gott, bei Männern vom Schlage Ihres Troubadours ist der Rus einer Frau gerade so aufbewahrt, wie ein Schneeball, den Sie auf eine heiße Ofenplatte legen. Er zerschmilzt und es bleibt nichts übrig. Man spricht davon, daß sich Herr Braun sehr für Frau Lüdecke interessire, daß er für sie schwärme, daß er sie bedauere, weil ihr D!ann sie nicht verstehe, diese ideal gestimmte Seele. Doch wozu Ihnen Dmge erzählen, die nur hohle Gerüchte sind." Elsa antwortete nichts darauf, als aber Rößler sich empfahl und die junge Frau allein war, brach sie in heftiges Weinen , aus und je mehr ihre Thränen flössen, desto überzeugter war sie davon, daß Fanny über alle Begriffe schlecht an ihr gehandelt habe. Sie nahm sich vor, am nächsten Tage von Braun über seine Beziehungen zu Frau Fanny eine Erklärung zu ver langen. In ihrem Köpfchen siedete eS, sie war in der tiefsten Erregung. Heute mußte er gewiß kommen, denn er war seit zwei Tagen nicht bei ihr gewesen. Elsa machte an dem Morgen besonders sorgfältige Toilette, so daß eö selbst ihrem Mann aufsiel. Er warf ihr einen bewundernden Blick zu. So schön und liebenswürdig war sie ihm lange nicht erschienen. Er fragte sie, ob sie einen Austrag für ihn hätte, ob er ihr etwas mitbringen solle, oder ob sie ihn einmal begleiten wolle. Er wolle einen Wagen nehmen und mit ihr hinaus nach dem Sanatorium fahren. Ein einziger, freundlicher Blick, ein scherzhaftes Wort er war zur Ver söhnung bereit. Aber nichts von alledem. Der Zorn in Elsas Herz gegen Fanny übertrug sich auch auf Albert. Sie wurde von Allen verkannt, verrathen. Von ihrer Freundin, von ihrem Manne. Mit abgewandtem Gesicht gab sie ein kühles, trockenes Ich danke", zur Antwort. Albert ging, die Lippen zornig aufeinander preffend, mit tiefer Erbitterung fort. Frau Elsa aber wartete an diesem Tage vergebens auf den Sänger. Er kam nicht. Er ging anderer Beute nach. Elsa war ihm ja, wie er glaubte, ohnehin sicher genug. Es war einer jenen schönen Novembenage, wie sie nicht oft in unserem Norden vorkommen, die aber gerade wegen ihrer Seltenheit' und wegen der wunderbaren Mischung von . sommerlichem Sonnenglanz, kühl-herbstlicher Luft und braun-gelber Laubpracht einen so bestrickenden Reiz auf den Menschen'ausüben. Der Sommer wirft noch einmal seinen sonnigen Zauberglanz in der düsteren Zeit des nahenden Winters. Phantasievolle und gemüthreiche Seelen werden weichgestimmt bei dem Anblick der hinsterbenden Natur, dir sich zum letzten Male mit allen Resten ihrer Reize schmückt, bevor sie erstirbt unter den Frostschauern des Winters. Frau Fanny hatte endlich den Bit ten des Tenoristen nachgegeben, den prächtigen Herbsttag ;u einem Ausflug mit ihm in die Umgehend der Hauptstadt zu benutzen; nach e:nem der größeren Seen, die wenige Stunden entfernt lagen, von dunklen Wäldern umrahmt, wollten sie fahren. Auf eme scherzhafte Bemerkung ibrsr Schwägerin, ob ihr Mann nicht eifersüchtig werden würde, wenn er davon erfahre, hatte die junge Frau geantwortet: Meine Beziehungen zu Herrn Braun sind so idealer Natur, daß Adolf sich durch Eifersucht nur lächerlich machen würde. Es ist die Sympathie zweier gleichgestimmten Seelen, die sich zu einem Kultus des Schönen vereinen." Frau Anna imponirte diese Antwort so sehr, daß sie kein Wort weiter zu äußern wagte. In einem flotten Zweispänner fuhr
Äräun gien Vörmittag, zerns uyr an dem Hause deö Herrn Julius Lüdccke vor. Fanny hatte reizende Toilette gemacht und sah entzückend aus. Brauns Augen sprühten flammen, als das jugendlich schöne Weib mit den feurigen dunklen Augen, dem blühenden V!und in den Wagen stieg. Er athmete schwer, alles Blut drängte sich ihm nach Herz und Kopf. Fanny bemerkte seine Ausregung. Was ist Ihnen denn?" fragte sie läckelnd. Sie' sind so aufgeregt?"
Finden ie das wunderbare" antwortete er leise. Der Gedanke, mit Ihnen einen Tag allein zu sein, draußen in der Einsamkeit der Wälder und Seen Mir stebt das Herz still vor Lust." ! Frau Fanny antwortete mit einem aufleuchtenden Blick. Sie fühlte sich geschmeichelt durch des Sängers leiden- l schaftliche Erregung. ! Rasch flog das leichte Gefährt, von zwei kräftigen und feurigen Braunen gezogen, durch die Straßen der großen Stadt, von dem Kutscher mit Sicherheit zwischen den Pferdebahnen, Omnibuslinien, Droschken und Menschengetummel hmdurch geleitet. Endlich nach scharfer halbstündiger Fahrt hatten sie das Gewühl hinter sich; zwischen eleganten Villen rollte der Wagen auf der Landstraße dahin. Gestatten Sie mir eine Cigarette?" frug der Tenor, ein Geflecht von Pa-nama-Stroh aus seinem hellen HerbstÜberrock ziehend. Gern", erwiderte die junge Frau, ich rieche den Duft einer guten Havannah gern. Mein Mann ist auch ein starker Raucher." Er kann sich das erlauben," meinte der Tenorist, sich seine Cigarre anzün dend, aber wir Künstler müssen sehr vorsichtig in allen solchen Genüssen sein, wenn wir uns nicht frühzeitig aufreiden wollen. Ein alter Kollege in München, der nun bald seinen achtzigsten Geburtstag feiert, rieth mir vor Jahren, drei Dinge zu meiden, wenn ich meine Stimme erhalten und nicht frühzeitig an Gehirnerweichung im Irrenhause sterben wolle." Und diese toJ gefährlichen Dinge sind?" fragte Frau Fanny neugierig. Starke Cigarren, feunge Weine und leidenschaftliche Frauen." ' Ist es Ihnen schwer geworden, den Rath zu befolgen?" sagte Fanny hinüber iu den dunklen Kiefer- und Tannenwäl dern sehend, durch welche an einzelnen Stellen, wie glänzende dunkle Augen, der Wasserspiegel der Seen blitzte, deren Ufer das Ziel ihrer Ausfahrt war. Ueber Brauns Gesicht flog ein listig verschlagenes Lächeln. So im Allgemeinen ist die Frage nicht zu beantworten," entgegnete er mit halblauter Stimme. Wenn die Versuchung an mich herantrat, im Kreise guter Kameraden, bei Wein und Ciaarren eine lustige Nacht zu verbringen, dann wurde es mir oft schwer, recht schwer." Eine kleine Pause. Fanny sah noch immer hinüber nach den Wäldern und Seen. Das sind erst zwei der Klippen, welche Ihr Lebensschiff vermeiden sollte," sagte sie dann. Ah, Sie meinen die Frauen," sprach er mit leiser Stimme, wie in Gedanken verloren vor sich hin. Ich sagte Ihnen wohl schon einmal," fuhr er fort, warum ich den Gedanken, ein Weib mein zu nennen, abweisen mußte. Aber das war nicht der alleinige Grund." Nun ?" fragte Frau Fanny, als der Sänger schwieg. Dieser aber nahm ein melancholisches Gesicht an und sah stumm in die Landschaft hinaus. Sie haben mir noch nicht Alles ge sagt," mahnte ihn die junge Frau mit leisem, aber dringendem Tone, als er beharrlich schwieg. Ich fand bis jett nicht die Frau, der ich meine Freiheit hätte opfern können, das Weib, das mein Träumen und Sehnen erfüllt hätte, und nun " Er stockte wieder. Fanny sah ihn an mit einem sonderbaren Blick.' Vollenden Sie," sagte sie halblaut. Und nun," flüsterte er mit leiden schaftlichem Ausdruck und einem ftam menden Blick auf die junge Frau, da ich sie gefunden, muH ich verzichten, da sie schon das Weib ms Andern ist. Diese Leidenschaft wird mich ver zehren." Es entstand ein tiefes Schweigen. Fanny verfolgte den Flug eines Fijcbreihers, der hoch oben in dem von Sonnenlicht durchflutheten blauen Aether langsam hinüber nach den blinkenden Seen schwebte, während Braun, der die Cigarre fort geworfen hatte, sich in den Fond des Wagens zurückgelehnt hatte, die Arme über die Brust gekreuzt und starr vor sich hinblickend. Endlich unterbrach sie die Stille. Mit zärtlichem und bedeutungsvollem Blick flüsterte sie: Für die Sympathie der Seelen giebt es keine Schranken, und warum sollten zwei Herzen, die sich im Kultus des Schönen begegnen, nicht das Be wußtsein der Zusammengehörigkeit ha ben?" Der Sänger schien indessen von diesem Kultus sich eine andere Vorstellung zu machen, als Fanny. Einen feurigen Blick auf die schöne, junge Frau an seiner Seite werfend und ihre Linke ergreifend , und an seine heißen Lippen drückend, stammelte er freudetrunken : Das Wort macht mich zum glücklichsten aller Menschen. Es giebt mir den Muth, Ihnen zu gestehen, wie ich Sie liebe, anbete, wie ich nur in Ihrer Nähe mich " Unbsoennener,. halten Sie ein, dort kommt ein Wagen ! Und unser Kutscher hört ja Alles. Lassen Sie meine Hand los; wenn er sich umwendet," raunte ihm Fanny glühend roth zu. ' Die Frauen stehen in solchen Augenblicken immer auf dem qui vive. Sie sind viel vorsichtiger als die Männer, die sich nur zu sehr ihrer Leidenschaft hingeben. Freilich haben sie auch mehi zu verlieren. Braun, der von der Beaierde nach der schönen Frau beherrscht wurde, und bei dem jetzt sich nur soviel Komödienspiel hineinmischte, als ihm iurzwei-
teil Aatur lMorditt, ließ Um ihre Hand los. In diesem Augenblicke rollte ein leicht tes Gefährt heran. Es stißen zwei Männer darin, welche beim Vorbeifahren Frau Fanny und den Tenoristen erkannt haben mußten, dann sie lüfteten grüßend ihre Hüte, ja einer von ihnen, kehrte sich auf seinem Sitze noch einmal um. Das war doch Ingenieur Weber?" fragte Frau Lüdecke überrascht. Und der Andere?" Ich kenne ihn auch," antwortete Braun, einen grollenden Blick dem Wagen nachsendend, es ist ein Freund Webcrs, ein gewisser Herr Rößler. Ein Mensa) ohne allen Sinn für die Kunst, ohne jede Spur von einem idealen Streben. Ich begreife nicht, wie Weber an dem Umganz dieses Herrn Vergnügen sinden kann." Oh, Gleich und Gleich gesellt sich gern," antwortete Frau Fanny, Herr Weber ist von demselben Schlage. Das ist ja der Grund, weshalb Elsa mit ihrem Mann so unglücklich lebt. Er versteht sie nicht. Ihre poetisch angelegte Natur paßt nicht zu seinem prosaischen
Wesen." Ueber Brauns Gesicht aber flog ein froh-schlaues Lächeln. Elsa war auch eine unverstandene Frau. Es konnte ihm nicht fehlen. Heute mußte Fanny sein werden und morgen, übermorgen Elsa. Aus des Sängers Augen blitzte das Feuer seiner sinnlichen ?!atur, und die Aufregung, die ihn erfaßk, theilte sich allmälig auch Fanny mit. Nichts ist ansteckender, als das Feuer der Lust bei Naturen, deren rege Einbildungskraft sich mit einem heißen Blute vereinigt. Es war noch nicht Mittag, als das Paar die ländlichen Gastwirthschaften an den Ufern der romantisch gelegenen Seen erreichte. Die Sonne vergoldete die Seen, die Gärten, welche die Wirthshäuser umga ben, und die dunklen Nadelholzwälder, deren breite Massen sich von dem gelb röthlichen Laubholz ernst und düster abhoben. Das Fahren in der frischen Luft hat mir Appetit gemacht, wie wäre es, wenn wir zu Mittag hier auf dieser Veranda mit der Aussicht auf die Seen speisten," meinte Fannv, nachdem sie im Gasthaus Zum Wald-Teusel" abgestiegen waren und in dem Garten des Gasthofs spazieren gingen, dessen Lauben im Sommer viele Hunderte von Gästen aus der großen Stadt aufnahmen. Dem Tenorist war das nicht recht. Er hätte es vorgezogen, mit der schönen Frau in einem der kleinen Zimmer des Gasthofs zu speisen, lieber innerhalb der verschwiegenen Wände, nicht auf der offenen Veranda. Indessen hielt er es für klüger, zu nächst auf ihren Vorschlag einzugehen. Wenn es Ihnen nicht zu kühl ist? No vembersonne ist keine Augustsonne," sagte er. Ich glühe," erwiderte Frau Fanny. Gut," entgegnete er, ,so essen wir hier." Er rechnete auf den Zauber seiner Beredsamkeit und leidenschaftlichen Blicke, aus die Geister des Weins, auf die erhöhte Stimmung, die mit jeder Stunde in der ungewohnten Umgebung wuchs, auf die Gunst des Augenblicks. Der Tenorist bestellte ein ausgesuchtes Essen bei dem Kellner. Fische und Wildpret gab es in den Gasthäusern an dem See in vorzüglicher Beschassenbeit. Ist Ihr Sekt gut?" wandte er sich dann an den hinzutretenden Wirth. Heidsieck Monopol!" antwortete diese? (Fortsetzung folgt.) Eine interessante Gesch ichie passirte kürzlich in Montreal in Canada. Die Polizei drang in ein von einer al leinstehenden Frau, einer großen Katzen liebhaberin, bewohntes Haus und verhaftete" 200 Katzen, die durch ihre nacht lichen Concerte die ganze Nachbarschaft zur Verzweifl ing gebracht hatten. Die reiche Katzenfreundin will jetzt gegen die Polizei gerichtlich vorschretten. Henry Klausmann's ? ST und 267 Nord New Jersey Str. Tische, Stühle u. Stände werden auf Bestellung angefertigt. Möbel werden überzogen, aufgepolstert undlackirt! Matratzen werden aufgepolstert. Neue Rohrgeflechte für Stühle. Billiqe Vreise, Prompte Bedienung Deutsche MiWMl!?, Efablirt seit 1859. lZwIWllöo., Ecke Nassau und Spruce Street, (Tribune Building.) Hew York, besorgen alle Arten von OechäUangeigen,Per8otutlaufforderungen etc. für diese Zeltung, mowie für ' alle deutschen Blätter in den Ver. Staaten und Europa. Sämmtliche Deutsch-Amerikanisch Zeitangtn liessen in unserem (ienchaf ts-Lokkl tur . fflcn Einsicht dei Publikum tu Die geehrten Herausgeber deutscher Blatter werden achtungsvoll ersucht, uns ihr Pablik lianen für unser Registratur ra übersenden. ,
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