Indiana Tribüne, Volume 10, Number 303, Indianapolis, Marion County, 22 July 1887 — Page 2

Zndiana Tribüne.

Erscheint Füglich und Ssujss. CriUh4 .Xiloan Kstet durch den Z:2gtxi3 V tVrSoch, bi tazS-.Trtii ffiaU fix Bach. Vtd, B?so:nn 1 fft-r-il. r, Vofi ia&ij$t ds?Zf.ttk!Z'UKL :b fi 35. Offlc: I20O.MarvladSr. JndisnspoliS, Ind., 22. Juli 1837. Für mit w der Pasteur. In Bezug auf die Pasteur'sche Me thode der Impfung gegen die Tollwuth sind sich die Gelehrten n?ch lange nicht einig. In Paris selber haben sich hervorragende Vertreter der medicinischen Wtffenschaft mit aller Entschiedenheit gegen das Pasteur'sche Verfahren er klart, und auch die bttühmten Aerzte Prof. Dr. Blllroth und v. Frisch aus Wien sind als Gegner Pasteurs ausgetreten. Die Verurtheilunz durch die Wiener Professoren war so scharf, daß Pasteur sich gezwungen sah, an die Wie kaiserliche Gesellschaft von Aerzten" ein offenes Rundschreiben zu richten, in welchem er die von ihm angewandte Methode zur Verhütung der Tollwuth vertheidigte. Anderseits hat Pasteur die Genug thuung gehabt, daß die in England von der dortigen Zkegiezung im April 1886 zur Untersuchung seiner Heilmethode ernannte (ommisjlon ihm das Zeugniß ausgestellt hat, es sei schier unmöglich, die Wichtigkeit seiner Entdeckung vollauf zu würdigen. Die Commission bestand aus Sir James Psget, Dr. Lauder Brunton, Dr. George Fleming, Sir Joseph Lister, Dr. Z!ichard Quain, Sir Henry E. Itoscoe und Dr. I. Burdon Sandezson, wobei Prof. Victor Horsley als Secreiar fungirte. Die Commission gab sich die Mühe, in Paris selber im Laboratorium Pasteurs Untersuchungen anzustellen und dieselben dann unter Leitung deS Prof. Horsley in London fortzusetzen. Verdünntes Wutbgift wurde nach Pasteurs Verfahren erlangt und mit demselben wurden mehrere Hunde geimpft. Ä!an brachte diese Hunde in die Gesellschaft anderer Hunde sowie mehrerer Kaninchen, die auf diese Weise nicht geimpft worden waren, und ließ sie von tollgewordenen Hunden und Katzen beißen. Die mit dem Wuthgift geimpften Thiere wurden nicht von der TollWuth befallen, während fast alle anderen, die gebissen worden waren, dieser Krankheil erlagen. Einer der geimpften Hunde krepirts, nachdem er dreimal gebissen worden war, doch erklärten die Aerzte, er sei nicht der Tollwuth erlegen, sondernirgend einer anderen Krankheit. Es sei dies dadurch bewiesen, daß zwei Kaninchen, dir mit dem aus seinem Rückenmark entnommenen Virus" geimpft wurden, mit heiler Haut davonkamen. Es ist," so meldet die Eommisvon in ldrem Bericht, aus den obigen Angaben zu schließen, daß Herr Pasteur ein Verfahren entdeckt hat, welches sich in Bezug auf seine Wichtigkeit mit der Jenner'jchen Impfung gegen die Blattern vergleichen läßt". Bei der Erwägung der Resultate der Pasteur'ichen Operations-Metyode kam die Londoner Commission zu folgenden Schlüssen : -Man kann häufig nicht feststellen, ob die Thiere, welche Jemand gebisien haben, auch wirklich an der Tollwuth litten. Dann sind auch noch verschiedene andere Momente zu erwägen, wie z. B. die Anzahl und der Charakter der Bisse, und ob sie am Gesicht und an den Händen, oder an anderen Körpertbeilen stattgefunden haben, die durch keine Kleider beschützt gewesen sind. Ferner hängt in allen Fällen die Ansteckung durch Bisse an der Tollwuth erkrankter Thiere sehr wesentlich davon ab, ob man die verletzten Theile sofort ausbrennen oder mit dem Messer ausschneiden kann. Schließlich läßt sich durchaus nicht behaupten, daß die Bisse tollgewordener Thiere in allen Fällen gleichmäßig gefährlich sind." Aus den oben angeführten Gründen sei es erklärlich, warum in vielen Fällen nur 5 Procent der Personen, di? von tollen Hunden gebisien werden, an der Wasserscheu erkrankten. In 15 Mona' ten impfte Pasteur 2632 Personen, von denen in der Folge nur 31 an der Toll Wuth starben. Angenommen, daß von den Geimpften auch nur 5 Procent, also der niedrigste Procentsatz, gestorben wären, so würde sich ihre Anzahl doch aus 134 beziffern. Es sei daraus ersichtlich, daß die Impfung nicht weniger als 100 Menschenleben gerettet hat." Aehnliche Schlüsse wurden von der Commission aus gewissen Krankbeitsgruppen gezogen. So hatte Pasteur in den ersten drei Monaten dieses Jahres 509 Personen geimpft, die von Stunden gebissen waren, welche unzweifelhaft an der Tollwuth litten, weil .diese Hunde später an Wasserscheu verendeten. Von diesen 509 Menschen sind nur zwei an Hydrophobie gestorben. Unter gewöhnlichen Umständen würden mindestens 20 Procent derselben der Krankheit erlegen sein. . Angesichts dieser Thatsachen," meint die Commission, halten wir es für feststehend, daß die von Herrn Pasteur vor. genommenen Impfungen an durch toll gewordene Thiere gebissenenPersonen in einem beträchtlichen Theile das Auftreten der Wasserscheu verhindert haben, während sonst viele der Gebissenen an dieser Krankheit gestorben wären." Vergleicht man diesen Bericht mit den abfälligen Urtheilen solcher Autoritäten, wie Prof. Peter, Dr. Lutand, Professor Billroth, Prof. v. Frisch u A., dann kann man allerdings nicht umhin, einzugestehen, daß Herr Pasteur alle Ursache hat, auf denselben stolz zu sein. Endg i l t i g wird die Angelegenheit allerdings dadurch keineswegs geschlichtet. Herr Pasteur hat die Behauptung aufgestellt, daß ofsiciellen Berichten zufolge seit dem Jahre 1850 in Frankreich jedes Jahr durchschnittlich 30 Personen an der Wasserscheu gestorben sind. Man kann annehmen, daß diese Behauptung auf Wahrheit beruht. Nun bat er selber zugegeben, daß von seinen Patienten im Laufe von 15 Monaten 31 trotz seiner Heilmethode an Hydrophobie ihren Tod befunden haben. Da die meisten seiner

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Patlenien raüzoZen wüten. ö ll öü rauS ersichtlich, daß seine Heilmethode im Allg?meinen keine Erfolge errungen bat, auf die sie sehr stolz sein könnte. Jedenfalls hat die Anzahl der Todes fälle an dieser Krankheit seit Einführung des Past.ur'schen Jmpfens nicht wesentlich abgenommen. Es kann kaum ein Zweifel darüber bestehen, daß viele Personen, die sich in die Behandlung Pasteurs begeben hatten, gar nicht von tollen Hunden gebis sen waren. Es war einmal Mode, sich von Pasteur behandeln zu lassen, wenn man von einem Hunde gebissen war, und deshalb hatte der Professor großen Zuspruch. Das Impfen mit Wuthgift magungefährlich verletzte Personen der Waiierscheu ausgesetzt haben. Eine Krankheit, deren Symptome ganz genau denen der Wasserscheu gleichen, ist schon oft an Thieren bemerkt worden, die mit Substanzen geimpft wurden, welche von anerkannt nicht tollen Hunden entnommen waren. Es würde vielleicht nicht schaden, wenn man längere Zeit hindurch an Kaninchen oder HundenErperimente mit Substanzen aus dem Rückenmark anderer Thiere anstellte, von denen man von vornherein weiß, daß sie nicht an der Tollwuth gelitten haben. Das Resultat dürfte jedenfalls ein recht interessantes sein. Sicherheit!. Nach den Gesetzen deS Staates New ?)ork darf in dem Bereich desselben kein Petroleum verkauft werden, wenn das selbe bei einerTemperatur von 100 Grad Fahrenbeit entzündbar ist. Die Probe, ob das Oel diesen Grad von Hitze ertragen kann, ist sehr einfach. Eine kleine Quantität des Oels wird in einem theil weise verschlossenen Gefäß einer langsa men, stusenweisen Erhitzung ausgesetzt und dann mit einer Flamme in Berührung gebracht. Entzündet es sich, so zeigt sich an der Oberfläche der Flüssig keit eine leichte, bläuliche Flamme. Ein in dem Oel angebrachtes Thermometer deutet an, welchen Grad von Hitze es angenommen hatte, als es zum Brennen kam. Bereits im Jahre 1872 machte Pro fessor E. F. Ehandler vom Columbia College in New Aork eine Reihe von Experimenten über die Temperatur, welche das PeNoleum in Lampen verschiedener Art erlangt. Er stellte fest, daß in 23 Lampen die Durchschnitts-Temperatur 83 Grad Fahrenheit betrug, während die Wärme der Luft in dem betreffenden Zimmer nicht über 74 Grad hinausging. Die größte Hitze, welche das Oel in den Lampen entwickelt, überstieg nicht 100 Grad Fahrenheit, und dieses Ztesultat wurde auch nur bei einer einzigen Lampe erreicht. Seit einigen Jahren hat in der Lampenfabrication eine große Veränderung stattgefunden. Man hat den Mechanismus der Lampe derart verbessert, daß sie jetzt ein viel helleres und stetigeres Licht liefert, als früher. Was in früherer Zeit für sicheres," d. b. keiner Explosion nnter einem gewöhnlichen Grade von Hitze ausgesetztes Oel galt, kann heut zu Tage auf diese Bezeichnung keinen Anspruch mehr machen. Es ist ein besseres Oel nothwendig, um die besseren, helleren Lampen vor dem Erplodiren zu schützen. Im Laboratorium der Cornell'Universität sind vor einiger Zeit in Bezug auf die Fcuergefährlichkeit der Petroleumlampen recht interessante Proben anzestellt worden. Man ließ Lampen ver schiedener Construction je 2 und eine balbe stunde lang brennen, während die Temperatur in dem betreffenden Zimmer auf 74 Grad Fahrenheit stand. Das Resultat war folgendes : Brenner. Glasla-npe. Metallampk. ZNetalamp mit öcdirm. 104 110 11t) !) Nochkster lektt lich.r Alqand. 97 Smiacktr 9.'i Tvppclter 6ü 100 i'6 6 63 Aus obiger Tabelle ist erslchtlick, daß sich das Oel in Lampen aus Metall mehr erhitzt, als in denjenigen aus Glas, öiicht minder kann man aus ihr ersehen, um wie viel mehr eine Lampe, die mit einem Schirm bedeckt ist, durch die von der Oelflamme verursachte Hitze ange griffen wird, als eine andere Lampe, zu der mm keinen Schirm gebraucht. Es läßt sich allerdings unter gewöhnlichen Umständen nicht feststellen, bei welchem Grade von Hitze das Oel inden Lampen zum Explodiren kommt, doch lehren die oben angeführten Thatsachen von vorneherein, daß es sich empsiehlt, möglichst gereinigtes Oel zu benutzen, welches sich von der Hitze nicht leicht beeinflussen läßt. Es ist der Borschlag ge macht worden, nur solches Oel zu ver wenden, welches die Probe mlt 120 Grad Wärme aushalten kann, ohne in Entzündung zu gerathen. Ein solches Oel würde allerdings einige Cents mehr für die Gallone kosten, als anderes, bei der gegenwärtigen Ausbildung der Petroleum - Ätafsinerie ist es jedoch nur eine Kleinigkeit, derartig feuersicheres" Petroleum herzustellen. In der That haben schon mehrere Staaten eine viel strengere Probe eingeführt, als der Staat New York. FinertyS Glück. In Waukesha in Wisconsin, nicht weit Von Ehicazo, ist vor einigen Tagen ein Jrländer Namens Peter Finnerty ge storhen, der einen ziemlich bewegten Lebenslauf gehabt hat. Noch vor 14 Iahren war Finerty ein armer Farmer in der Nähe von Keokuk in Iowa. Die Farm war tief verschuldet und Finerty kam nie aus der Noth heraus. Schließlich entschloß er sich, die Farmwirthschaft aufzugeben. Er ließ Alles im Stich und nanm eine Stelle alsMatrose auf einem Dampfschiff an, dann ging er weiter nach dem Westen und versuchte sein Glück im San Louis Park als Minengräber. Als ' die reichen Minen bei Leadville entdeckt wurden, begab sich auch Finerty nach Leadville. Er hatte un terdessen genug verdient, um sich zwei Gespanne Maulesel kaufen zu können, und auf seinen Fahrten entdeckte er die seither berühmt gewordene Little Chief" Mine. Er theilte sich in den Besitz derselben mit den Gebrüdern Dillon, und bald fanden sich mehrere Kaufer aus Chicago, welche ein Handgeld von 825, 000 baar und weitere 8300,000 für das Besitzrecht auf die Mine boten. Der Handel wurde abgeschlossen, und Finertv

haue nllö nocy öäs meqt, öts zu einet gewissen Zeit die Mine auszunutzen. Der Handel that ihm bald leid, denn es stellte sich heraus, daß die Mine tinc wahre Goldgrube war. Er versuchte es, die Chicagoer an der Ausführung des Contracts zu verhindern, doch waren dieselben schlau genug, um sich nicht fangen zu lassen. Zur bestimmten Frist batte Finerty sein Geld, nachdem er mitt terweile aus der Mine einen Verdienst von 850,000 gemacht hatte. Er mußte den Platz räumen, konnte aber trotzalle dem nicht klagen, daß ihn das Schicksal

ftrefmütterlich behandelt habe. Als xtx cher Mann konnte er von dannen ziehen. Mittlerweile hatte sich daheim in Iowa Vieles ereignet, was besonders die Familien-Angelegenheiten Finnertys betraf. Ein Bruder von ihm, ein Farmer, war in Noth und Elend gestorben, und seine Schwester, die gleichfalls'mit einem Farmer verheirathet war, hatte ihren Gatten durch den Tod verloren. Beide Frauen hatten zahlreiche Kinder. Finnerty war in seiner Ehe nicht glücklich. Seine Frau war ihm mk einem Jankee durchgebrannt, obgleich sie bereits drei Kinder im Alter von 22, 13 und 10 Jahren hatte. Aus Aerger beschloß Finnerty, künftighin seine wohlthätige Hand nur gegen die Wittwen seines Bruders und semis Schwagers sowie gegen die Kinder derselben aufzuthun. Er reiste nach Iowa zurück, suchte seine Verwandten auf und überschüttete dieselben förmlich mit Wohlthaten. Er kleidete sie in Sammt und Seide, tilgte alle Schulden von ihrem Besitzthum und gab ihnen Bankanweisungen auf Tau sende von Dollars, damit sie nicht mehr mit Nahrungssorgen zu kämpfen brauch' ten. Er war für sie ein Goldonkel im vollen Sinne des Wortes. Wer Glück haben soll, hat es. Finnerty konnte weder lesen noch schreiben ; nur mit großer Mühe war er im Stande, seinen Namen hinzukritzeln. Trotzalledem brachte er es durch verschiedene Speculationen auf ein Vermögen von weit über einer halben Million Dollars. In seinen letzten Jahren 'erwies er sich als entschiedener Weiberfeind. Ehe ich mich wieder verheirathen sollte," so sagte er, würde ich lieber wieder an's Holzsägen gehen." Jetzt braucht er weder zu heirathen, noch Holz zu sägen. Er ist todt. Aber sein Andenken wird aus dem Gedächtniß seiner Verwandten niemals verschwin den. Vom Inlandes Die berühmte Geigerin Te resina Tua ist für zwei Concertreisen in Amerika gewonnen worden. Sie tritt zuerst in New Jork Anfangs Oktober auf und erhält für jede Tour 815,000. Eine mit 430 PfundDhnamit geladene Mine wurde vor einigen Tagen unter dem Geleise der Chicago, Milwaukee und St. Paul-Bahn entdeckt. Es konnte bisher noch icht ermittelt werden, wer den furchtbaren Explosionsstoff dort in der Erde vergraben hat. Die California Fruit Union" hat vor einigen Tagen ihren er sten aus zehn Cars bestehenden Zug mit kalifornischen Früchten für den Markt in Chicago und New Aork von San Francisco abgeschickt. Die Cars sind mit den neuesten Vorrichtungen zur Praservirung der Früchte versehen. Von jetzt an sollen tagtäglich derartige Züge nach dem Osten abgehen. Zu Mount Olivet in Ten. nessee schlug neulich der Blitz in die dor tige Baptistenkirche, in welcher gerade ungefähr 100 Personen versammelt waren. Der Strabl drang durch das Ofenrohr in das Innere des Gebäudes. Sämmtliche Anwesende wurden bewußtlos und eine Frau erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Späterhin, als sie wieder zu sich gekommen waren, theilten die Leute in der Kirche mit, sie hätten das Gefühl gehabt, als ob sie mit einem Hammer auf den Kopf geschlagen worden wären. Völlig gesetzlos ist äugen blicklich das Territorium Aruona. Die letzte Gesetzgebung hob alle TerritorialGesetze, die allgemeinen wie die besonderen, auf und nahm ein völlig neues Gesetzbuch an, das am 1. Juli in Kraft treten sollte. Es befindet sich aber noch immer in Handen des Druckers, und da weder die Beamten noch das Volk wis sen, was darin steht, so ist jeder gttwungen, zu handeln, wie es ihm recht dünkt. Alle Gerichte müssen geschlossen' werden, bis es dem Drucker gefällt, die Arbeit fertig zu stellen. Ein a lter deutscher Farmer, der etwa 10 Meilen von Sebewaing in Michigan wohnt, hat es dahin gebracht, eine Wildkatze zu zähmen. Es gelang ihm, dieselbe zu fangen, als sie noch ganz jung war.- Jetzt hat er sie bereits seit acht Jahren in seinem Besitz, und sie folgt ihm so willig und gern, wie ein Hund. Nur ab und zu wird sie von der unbezähmbaren Neigung befallen, ein fettes junge? Huhn zu stehlen. Dieses Laster gleicht sie dadurch aus, daß sie mit Ratten besser fertig wird, als eine ganze Heerde zahmer Katzen. Die Distr ict - Commifsäre von Washington haben entschieden, daß in der Bundeshauptstadt künftighin von Kirchthürmen keine Feueralarm-Signale mehr gegeben werden sollen, auch dürfen von jetzt an die Pferde an den traßen bahnwagen mit keinen Glocken mehr be hängt sein. Nach Ansicht der Co,n missäre regt der Feueralarm die Bürger nur unnütz aus und verursacht Äolksaus läufe, die nur der Feuerwehr im Wege stehen. Auch dre Glocken der Straßen-bahn-Wagen machten nur Geräusch, ohne Unfälle zu verhindern. Um dem immer mehr überband nehmenden Scbmuaaeln Seitens der Schiffsmannschaften einen Riegel vorzuschieben, hat die Bundesregierung den Befehl erlassen, daß alle Waaren, welche die Mannschaft eines Schiffes beim Landen mit sich führt, in dem von dem Capitän unterschriebenen Manifest aufgeführt werden müssen. ES steht dann der Mannschaft frei, die von ihr aus fremden Ländern mitgebrachten Geaenstände gegen Erlegung deS auf dieselben entsallenden Zolles ans Land zu bringen. Diese Verordnung hat unter ,den Seeleuten großen Unwillen erregt, sie ist aber analo den Zolleinrichtungen

aller seösahrenoeli AälioiM mit ganz gerechtfertigt. I n Canada herrscht noch die Prügelstrafe als Verschärfung von Freiheitsstrafen für menschliche Bestien. So erhielt kürzlich im Central-Gefäng-niß zu Toronto ein gewisser Crelish, welcher wegen versuchter Schändung eines Schulmädchens unter zehn Jahren in der Anstalt auf sechs Monate eingesperrt ist, fünf und zwanzig Peitschenhiebe. Er heulte und jammerte arg während der Procedur, und als ihm das Strafmaß zugezählt war, war sein gknzer Körper roth und blau, aber nicht blutig, da der Prügelmeister darauf Acht gegeben hatte, ihn nicht mehr als einmal auf dieselbe Stelle zu schlagen. Vierzehn Tage vor Ablauf seiner Strafzeit muß sich Grelish noch einmal 25 auszählen lassen. Ein eigenthümliches Unglück ereignete sich kürzlich in Cushendall unweit Kingstoi in Ontario. Bei der im Bau begriffenen katholischen Kirche trieb sich ein Schwein herum, welches die Bauhandwerker fortjagten. Dcr auf dem Gerüste befindliche John Gordon wollte sich an der Jagd betheiligen, griff nach dem Flaschenzuge und ließ sich hinab. Als er t en Boden erreichte, erschrak das an das andere Ende des Seils gespannte Pferd und ging davon. Der Haken am Seil packte Gordon an den Unterleib und schlitzte die weichen Theile derartig auf, daß die Eingeweide herausdrangen. Der Flaschenzug zog ihn hinauf auf das Gerüst. Seine Kameraden holten ihn gleich herunter, er starb aber unter ihren Händen. In Chicago wurde George Scott, ein Angestellter der Western Transit Company, von einem angeblich toll ge.ordenen Pferde gebissen. Das Thier hatte den ganzen Tag über in der Hitze gearbeitet und war am Abend nach dem überdachten Dock der Compagnie am Fuße der Dockstraße gebracht worden. Eine Zeit lang stand es ruhig mu gesenktem Kopf da ; dann begann es auszuschlagen und schnappte nach Jedem, der sich ihm näherte. Verschiedene Manner, unter ihnen Scott, versuchten das Thier zu beruhigen. Es packte Scott am Kinn, biß ihm das Fleisch bis aus den Knochen durch und verwundete ihn an der Kehle. Er würd; in's Hospital gebracht, und es hat den Anschein, als ob er an Blutvergiftung leide. Die Aerzte balten es für möglich, ihn zu retDie in Chicago erscheinende Farmers . Review" berichtet in dieser Woche: In den nordwestlichen Staaten schädigt die Dürre die Saaten mehr oder weniger. Die Maissaaten sind noch nicht wesentlich beschädigt, aber die Wirkungen der Dürre machen sich nachgerade doch geltend. Wenn nicht bald Regen eintritt, wird der Schaden groß sein. In Folge der Dürre reift der Hafer zu rasch, und es ist höchstens eine Dreiviertel'Ernte zu erwarten, wenn die Dürre noch lange anhält. Die früheren Schätzungen über den Ausfall der Win-terweizen-Ernte waren theilweise zu hoch gegriffen. So rechnet man in sechszehn Counties von Illinois nur noch auf 15 Bushel per Acker, während in der vorigen Woche noch 17 Bushels in Aussicht gestellt waren. In Morgan County ist der Ertrag 25, in Pope County dagegen nur 8 Bushels per Acker. Zwölf Counties in Jndiana berichten 15 Bushels für den Acker. In Kansas ist die Win-terweizen-Ernte sehr schlecht, in Ohio dagegen sehr gut ausgefallen. In Wisconsin beträgt der Ertrag durchschnittlich U bis zu 20 Bushels für 5en Acker." vom Nuslaudk.

AusFriedrichsdorfim Taunus schreibt man : In diesem Jahre haben auch wir ein herrl ches Fest gefeiert. Waren es doch in diese Tagen 200 Jahre, daß der Landgraf Fried rich II. von Homburg den um ihres Glaubens wegen vertriebenen Franzosen eine Zuflucht bot und auf seiner Rätbe Einwenden antwortete : Lieber will ich meine Silberschätze verkaufen, als daß diese weiterziehen, müssen." Es wurden zwei Ansiedelungen geschaffen : Friedrichsdork und Dornholzhausen. Und obgleich die Bevölkerung gut deutsch von Gesinnung, halten sie doch an ihrer Muttersprache noch fest. Erst seit wenigen Jahren wird der Gottesdienst auch zuweilen deutsch gehalten. Als Um gangssprache ist französisch ausschließlich gebräuchlich. Friedrichsdorf ist eine halbe Stunde von Homburg v. d. H. belegen. Bei ihrem Aufentbalt daselbst hat sich auch die deutsche Kaiserin von dem Feste berichten lassen und zu demselben 200 M. und das Bild ibrks erlauchten Gemahls gestiftet, was ollgemeine Freude verursacht hat. Oft kom men auch Fremde dahin und wie diese sich verwundern, wenn Briefträger, Dienstmädchen u. s. w. fließend französisch sprechen, kann man sich den'en. Freilich durch die Heirathen Deutscher wird nach und nach mehr das Franzöfische mit dem Deutschen vermischt. Regierungspräfident v. Wurmb, der König' liche Landrath v. d. Heydt und unzählige Fremde waren da. Der historische Fest zug stellte dar, wie die Hugenotten vom Landgrafen aufgenommen wurden. Der Dankbarkeit wurde Ausdruck abgeben, indem die Büste des Landgrafen mit einem Lorbeerkranz geschmückt wurde. G e m ü t b l i ch e Verhältnisse. Der Ndeski Wjestnik" schreibt : Dieser Tage warf rechtzeitig der ruffische, der Schwarze Meer - DonauDampfschiff - Gesellschaft zugehörge Dampfer Olga", als er fich dem bulgarischen Hafen Nikopol auf der Donau näherte, seinen Anker, um am Ufer, das etwas höher als das österreichische Ufer liegt, stehen u .bleiben. Wegen der starken Wellenströmung, des Windes und der Beschaffenbeit des Grundes konnte der Anker nicht Grund fassen. Der Dampfer mußte nun entweder am öfterreichischen Ufer bleiben oder str nden. Es geschah das Letztere. Ter Kap.tän der Olga" wendete sich sofort um Hilfe an den Kapitän eines großen Dampfschiffes, das der österreichischen Donau Dampsschifffahrt-Gesellschaft gehört und in Nikopol stand. ' Der Kapitän erklärte. daß es ihm ohne Erlaubniß deö Agenten '.unmöglich sei, dem russischen Schiffe zu Qilfe lii kommen, und der Aaent erklärte.

dag Ulit Erlaubniß des JmpectttZ einholen müsse.' Man telegraphirke an den Jnspector, der erst nach zwei' Tagen fol gende Antwort schickte: Die russischen Dampfschisse auf der Donau können als Concurrenten der österreichischen keines' Wegs auf irgend welche Hilfe seitens der österreichischeu Gesellschaft rechnen, sogar dann nicht, wenn die russischen Schiffe zu Grunde gehen würden." Nack dieser Antwort blieb der Dampfer Olga", welchen der starke Strom immer mebr in den steinigen Grundhineintrieb, noch einige Tage in seiner aefahrvollen Position, bis ein Dampfer aus Odessa ankam und die Olga" befreite. Die öfterreichischen Schisse genieß-n in Odessa den Schutz der russischen Gesetze und baben sogar einen eigenen Hasen. Die. russische Negierung ordnete eine strenge Untersuchung an " Die Dircciion der. Donau -Dampffchifffahrt - Eesellschaft wird die Antwort auf diese Darstelluug gewiß nicht schuldig bleiben. StockholmundUmgegend wurde am 25.Juni Abends gegen 7 Uhr von einem cyklonartigen Orkan heimgesucht. Nach einem ziemlich klaren Tage überzog sich der Himmel zu der genann ten Ze t sehr schnell mit dunklen WolkenMassen, so daß es ganz finster wurde. Plötzlich brauste dann ein ungeheurer Wirbelwind, begleitet von strömendem Negen, daher, der auf seinem Wege furchtbare Berwüstungen verursachte. In

den Straßen fielen die berabgerissenen Dachsteine in großer Menge, zahllose Fensterscheiben wurden zerschlagen, die stärksten Bäume entwurzelt und umge gestürzt. Im Thiergarten wurden zwei Frauen von umstürzenden starken Eichen erschlagen. Schreckliches Unglück richtete der Orkan aber auf dem Wasser an. Bei Dyön kenterten mehrere Boote, wobei 12 Personen ertranken. Bei Kaknäs ertranken zwei Damen, welche mit einem Boote auf dem Strom hinausgerudert waren, bei Beckholmen zwei Kinder, die fich gleichfalls in einem Boote befanden. Bei Nadmansö wurde ein Fischerboot vom Winde umgeworfen, und die darin befindlichen drei Fischer wurden ein Opfer der Wellen. Im Karlberaskanal kenterte ein Segelkutter, des 'en drei Insassen aber durch Hilse meh rerer Serkadetten gerettet wurden. Bei Vikralen kenterte ein Segelboot, in welchem sich eine Gesellschaft von 12 Persor.en befand, die spurlos in den Wellen verschwand. Von verschiedenen Dampfern wurden noch im letzten Augenblick viele Menschen gerettet. Der Umfang der Wirkungen des Orkans ist heute noch gar nicht zu übersehen, denn von den äußeren Schären, dem Lieblingsauf entkalt der Stockholmer während des Sommers, find noch keine Nachrichten eingegangen. Eines der tüchtigsten Mitglieder der Warschauer Geheimpoli ter ist ermordet worden. Dieses Mit glied ter Geheimpolizei, eine junge bübsche Frau, begab fich vor zwei Wo den nach Suwalki, um das Treiben der bärtigen volnischen Socialisten und russi'chen Nibilisten zu -beobachten. Die Gebeimvolizisten,welche reichlich mitGeld und Waffen ausgerüstet waren, erfuhren, daß die Socialisten und Nihilisten fich im Städtcben Kinerischki zu versammeln pflegen. Die Frau begab fich nach Kinerischki, doch scbon am nächsten Tage nach ihrer Ankunft in Kinerischki fand man sie mit zerschmettertem Schädel auizerbalb der Stadt mitten auf dem Felde todt liegen. Die Aerzte constatirten, daß die Frau mit einem stumpfen Ge--ge-.stande so lange auf den Kopf geschlagen wurde, bis sie todt liegen blieb. Nr ben der Leiche fand man zwei Nummern der polnischen socialistischen Zeitschrift Proletariat". Der für N u ß l a n d ernannte japanische Gesandte ist ein Pechvogel; nachdem er beim Scheitern der Oder", auf welcher er die Neise von Japan nach Europa machte, sein ganzes Gepäck mit Ausnahme von zwei Kisten verloren batte, find ihm diese beiden Kisten in Odessa, unmittelbar nach seiner Landung auf russischem Boden gestohlen worden. So erzäblt der Eorrespondent der Daily News". In einem sich gegenwärtig in Tschernigow aufhaltenden Eircus ereignete fich, nach den N. D.", dieser Tage folgender Vorfall: Eine Frau im Zuschauerraume erkannte in einem der jugendlichen Akrobaten, die an jenem Abende auftraten, ihren vor 4 Jahren verloren gegangenen und seither für todt beweinten Sohn, schrie laut auf vor Freude und sprang auf ihn zu, unr ihn zu umarmen. Weder der Circusdirector, noch der wiedergefundene Sohn schienen sehr erfreut über den Zwischenfall ; der Director suchte die Frau zu überzeugen, daß fie sich täusche, der Sohn selbst sah die Frau nur kühl an. Endlich bestand dreselbe darauf, daß man den Rücken des Knaben entblöße, ein von ihr genauer beschriebenes Muttermal müsse, sich daselbst finden. Dies geschah denn auch und man fand wirtlich das bezeichnete Muttermal, auch begann jetzt der Knabe, nachdem er die Frau lange betrachtet hatte, in derselben seine Mutter zu erkennen. Der Director der Truppe bot der Frau nun eine Summe von 100 Nbln. an. um allen Weitläusizkeiten zu entgehen; doch wollte die Frau nicht davon wissen und machte Anzeige bei der Polizr. ' Wie die Geschichte endigen wird, ist noch unbikannt; das Kränkendste für die Mutter aber ist, daß ihr Sohn, obgleich er nicht daran zweifelt, daß sie seine rechte Mutter ist, so viel Freude an dem Umherziehen mit dem Circus gefunden hat, datz er nichts davon hören will, zu seiner Mutter zurückzukehren. DieRedaktion deS .Echo" erläßt das nachstehende originelle Preisausschreiben : Die Redaktion ist leider nicht reich genug, um denjenigen würdig zu belohnen, der das Lob der Schwiegermuuer in überzeugendster Weise singt. Aber fie fühlt ebenfalls eine Art llterari scber Verpflichtung gegenüber den zahl rächen guten Schwiegermüttern auf die ser Welt, und schlägt deshalb einen Heil neu Sängerkrieg wie folgt vor : Wer in k acht gereimten Druckzeilen am schlagendt sten den Werth der Schwiegermutter ' preist, erhält von uns einen Ehrensold ' von 20 Mark. Das preisgekrönte Merksprüchlein wird im Echo" abgedruckt, i Bezügliche Einsendungen werden bis zum L0. August 1L87 angenommen."

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