Indiana Tribüne, Volume 10, Number 301, Indianapolis, Marion County, 20 July 1887 — Page 1

or oo KYAMtf, mm tmm W k v Zahrgang 10. Sssiee : No. 120 Oü QorOIanD (Ztrche. Hnnncr 301. NOdtaJOpolko, Zudiana, Mittwoch, den '20. Juli i087.

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Neues per Telegraph. ttt,rultchlrn. Washington. 20. Juli. Schöne? Wetter, beständige Temperatur. Wie der Tod unter den ttlei nen ausräumt. New York. 20. Juli. Die Stttb lichkeit unter den Kindern lefcte Woche

war furchtbar. ES starben 564 Kinder unt r ö Jahren. In der 18. Ward allein starben 81. Man hält schlechte gefälschte Milch für eine der Ursachen und die Milchinspektion wird streng geführt wer den. Von 25 Mustern, die heute unter sucht wurden, war bloß eineS rein. Die Verkäufer vkrZen vkrhastet werben. Weil sie schwarz ist. Columbia. S. C, 20. Juli. Die elfjährige farbige O'xky Cherry.dle einen Säugling vergiftet hatte, wurde zum Galgen verurtheilt. Gditorielles. Die Indianapolis deutsche gegen seitige Versicherungsgesellschaft schließt ihr drittes Jahr ab, ohne eine Auflage zu erheben. Das kommt daher, weil Alles so eingerichtet ist, daß kein Einzelner sich darin bereichern kann. Als wirkliche gegenseitige Gesellschaft bietet sie im Klei nen ein Bild des SozialismuS. Sam Perkins wird als Zeuge ge gen seine Kameraden auftreten. Ein Staatszeuge ist, was immer auch das Verbrechen fein mag, ein verächtliches Geschöpf. Es mag der Ausführung der Gesetze dienlich sein, daß es solche Geschöpfe giebt, aber es ist immer ein ge meines Gewerbe, die Kameraden zu ver rathen, um den eigenen Kopf . aus der Schlinge zu ziehen. Man liebt wohl den Verrath, aber nicht den Verräther. Wir stimmen nicht in den Jubel der anderen Blätter über die Prozessirung der Wahlschwindler ein, wir hegen keine Schadenfreude. Im Gegentheil, wir bedauern es unendlich, daß sich Leute durch den Parteifanatismus zu Verbrechen der leiten lassen. Recht soll in der Sache geschehen, aber wir geben uns nicht der sanguinischen Hoffnung hin, daß durch eine Verurthei lung es besser wird. Da muß erst an Stelle der Beutepolitik die Prinzipien Politik treten. Gewahrt auch die Thatsache, daß die Verbrecher zur Verantwortung gezogen werden, Befriedigung, so ist doch die ganze Sache zu traurig, als daß man sich dabei freuen könnte. Noch ein anderer Grund, warum wir nicht in den schadenfrohen Jubel einst im men, ist der, daß der Verfolgung weit mehr Parteihaß als wirkliche moralische Entrüstung zu Grunde liegt, weil wir der Ansicht sind, daß die Leute, welche so sehr jubiliren, dasselbe Verbrechen zu entschul digen geneigt waren, wenn es von Leuten ihrer eigenen Partei begangen worden wäre, und weil wir den guten Glauben an die politische Moral der verfolgenden Partei ebenfalls längst verloren haben. Die Platform der sogenannten amerikanischen Partei" von Californien liegt jetzt im Wortlaute vor. Sie behauptet, die Einrichtungen unseres Landes seien durch Fremdgeborene gefährdet. welche deren Werth nicht kennen ; die Fremden hätten mit Gewalt vom Stimm kästen Besitz ergriffen und die gesedgeben den Körperschaften sowohl wie die Ge richte corrumpirt. Deshalb sollten sich alle eingeborenen Bürger und alle Adop tivbürger von guten Sitten zusammen thun, um den sofortigen Widerruf der NaturalisationSgesebe zu betreiben. Außerdem erklärt sich die Partei" gegen die Arbeiterorganisationen und den Boy cott. Eine solche Frechheit ist ziemlich park. Waren es Fremdgeborene oder Amen kaner", welche alles Bundesland . gestoh len, den Senat zu einem Monopolistenclub gemacht, die zahllosen Wahlbetrügereien der letzten Jahre angestiftet und die Legislaturen und Gerichtshöfe corrum pirt haben ? Für neun Zehntel der Uebel in unserem öffentlichen Leben sind in erster Reihe die echt amerikanischen" Politiker verantwortlich, die mittels ihrer Dema gozenkünste ihre eigenen Landsleute ebenso verblenden, wie die Adeptivbür ger. Selbst wo die Jrländer am Ruder sind, stehen sie unter der Führung von Eingeborenen", welche den Hauptge winnst in die Tasche- stecken und ihren irischen Knappen nur die Abfälle zuwer fen.

WaS die Wähler deutscher, scandina vischer, ' englischer und schottischer Abstammung anbelangt, die doch zusammen weitaus die Mehrzahl der Fremden" bilden, so kann man ihnen wahrlich nicht nachsagen, daß sie die korrupten Methoden der amerikanischen" Politik jemals gebilligt oder unterstützt haben: Ganz im Gegentheil ! Alle Nationen lieben es, für ihre eige nen Fehler und Schwächend unter ihnen

lebenden Fremden verantwortlich zu ma chcn. Die Beispiele hierfür sind gerade in neuester Zeit besonders häusig gewesen. In Rußland, in Belgien, in Frankreich und selbst in England sollen die Fremden an allen Uebelständen schuld sein, sowie an den Unruhen, welche dieselben im Ge folge haben. Ebenso schimpfen jetzt die Amerikaner" auf die Eingewanderten, weil die Folgen einer langjährigen Schwindelwirthschaft zu Tage zu treten beginnen. Die Narrheit geht so weit, daß die Amerikaner" sich selbst die verrückte sten Zwangszesetze aufladen, um die Fremden zu ärgern. Wenn die Eingeborenen" im Ernste an eine durchgreifende Reform unserer öffentlichen Einrichtungen und an die Unterdrückung der Börsen, Eisenbahn, und Landgaunerei herantreten wollten so würden sie gerade von Seiten des ein gewanderten Elementes die herzlichste Un terstützung finden. Haben sie aber je den Versuch dazu gemacht? Sind nicht die einheimischen Staatsmänner" die blöde sten Schwätzer, die man in. der ganzen Welt auftreiben kann ? Seit mehr als zehn Jahren enthalten die Platformen der beiden Hauptparteien nichts als zweideu tige Phrasen und hohle Deklamationen, und die einheimischen Sozialreformer" richten ihr Augenmerk lediglich auf die Unterdrückung des Saluhns". Eine Fremdenhetze kann die unleidlichen Zu stände der Gegenwart nur noch verschlim mern. llevei.Anz.) DraywaHriHten. Demokratische Konvention. (5 lenk land, 19. Juli. Morgen findit hier die demokratische Staatöcon vention von Ohio statt. Viele Delega ten haben sich bereits eingefunden. Der Kaffeemarkt New Jork, 19. Juli. D e Sulll" haben die Kaffeepreise bereit? wieder be deutend in die Höhe getrieben. Vor dem küezlichen Kach war der Preis über 20 CtS. und siel dann aus 14 Jetzt ist er wieder über 19 und man glaubt, daß er höher steigen wird, als vor dem Krach. Eine mexikanisch e Feier. M e 5 i k o. 19. Juli. Der JahreStag deS TodcS deS Präsidenten Juorez wurde heute hier allgemein gefeiert. Präsident Diaz und sämmtliche Minister begaben sich nach dem Kirchhof und dekorirten dal Grab J.:arez. Strenge Behandlung. Cincinnati. 19. Juli. E. L. Har p:r der Vizepräsident der verkrachten Ftdelity Bank wurde auf Anordnung deS BundeSrichterS nach der Iail in Danton gtbracht, weil ihm hier zu viele Begünstigungen gewährt wurden. Die Hitze. Cincinnati. 19. Juli. Die Hitze dauert hier fast ungeschvächt fort. Heute Mittag zeigte daS Thermometcr im Sia nalburean immer noch 97 Grad und in einigen schattigen Thorwegen sogar 93 Grad. Im .Times-Ztar'Bureau stand da Quecksilber von 9 Uhr bis Mittag aus 95 5 Grad. Bereit? werden heute 16 neue Sonnenstichsälle und 6 Todesfälle gemeldet. Bi? heute Äbend hatte die Zahl der Hldschlagfälle 71 ereeicht! 20 davon waren tödtlich. St. Louis, 19. Juli. Da Thermometer stand heute Nachmittag um 2 Uhr aus 102 G'ad. Lvnchburg. Va., 19. Juli. Heute war der heißeste Tag, der je hier vermerkt wurde. Um 2 Uhr Nachmittag? hatten wir 102 Grad im Schatten. Die Ge schäft?thätigkeit ist fast völlig eingestellt. New Haven. Conn.. 19. Juli. Heute Vormittag war die Hide hier eine furchtbar,. Nachmittag kurz vor 1 Uhr fuhr ein schrecklich? Blitzstrahl in da Centrum der Stadt und v rursachte ' gro ße? Unheil. Auch mehrere Personen wurden niedergeworfen und grlähmt. Große Jeuer. Minne a ps li 3. 19 Juli. Der St. Anthony Elevator, in dem sich über eine Million Bushel Weizen befand, brannte nieder. Der ganze Weizen ging zu Grunde. Jersey City. 19. Juli. In den StandardOil Works zuConstable Hook?

brach Feuer au?. Dasselbe dehnte sich rasch auS, setzte noch mehrere in der Nähe befindliche Fabriken in Brand und e? ist Gefahr vorhanden, daß eS sehr große Dimensionen annimmt. Schuhhändler-Cönvention. C h i c a g o , 19. Juli. Der National, verband dr SchuhhLndler hält zur Zeit hier seine Convention ab. Etwa 200 De leeaten sind anwesend.

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Pserdevergistet. N e w P o r k . 19. Juli. Eine Unter, suchung dir Mägen von achtzehn verreckten Pferden der 3. Avenue Straßenbahn ergab, daß die Thi,re vergiftrt worden waren. 27 Pferde, welchen ebenfalls Gift in das Futter gemengt worden war, blieden am Leben. Au der Kohlenregionen. U n i o n t o a n. Pa.. 19. Juli. Al die Grubenarbeiter zu West'Leisenring sich heute flöh auf dem Wege nach ihrer Arbeit besanden, wurden sie von einer Anzahl streikender Ungarn mit Steinen angeriffen. Die PinktrtonS trieben die Ungarn in die Flucht, griffen noch die Flirhenden von hinten an. verletzten mehrere derselben! mit Gewehrkolben schwer und schlugen Einen zu Boden; Letzterer wurde bewußtlos fortgetragen, gegen den betreffenden PinkertonDtec tiv wird Klagt wegen thätlichen Angriff? erhoben werden. Gegen eine Anzahl der Ungarn sind Haftbefehle ausgestellt vor den; Man befürchtet, daß der Versuch die Leute zu verhastm, zu weiteren Un ruhen führen wird. ' Ver Oabel. Attentatsgerüchte. Par,S. 19. Juli. DaS Rochefort. sche Blatt .L'Jntranstgeant- meldet, die Polizei sei in Großgerau bei Darmstadt hinter ein Anarchisten Complolt gekommen, dessen Absicht e gewesen, den ßflifti Wilhelm heute aus seiner Reise räch Gastein zu ermorden. Die Entdeckung. heißt '.es weiter, habe ungeheure Ausregung verur'acht, und viele Verhaftungen seien vorgenommen worden. B e r l i n, 19. Juli. In behördlichen Kreisen dahier werden die neuesten Al tentutSgerüchte für unbegründet erklärt. Die kürzlichen Socialistenverhastungen stehen in keimrlei Verbindung mit etwa? Dera't'gem. Verheerende Brände. Bamberg. 19. Juli. In OberleSbach in Franken sind 280 Häuser sammt Einrichtungen und allen Vorrüthen abgebrannt. Bern, 19. Juli. Zu Fürgangen in der Schweiz sind 100 Häuft? nebst Vorräthen ein Raub der Flammen gewor den. Viele Vleh und wahrscheinlich auch mehrere Menschen sind umgekommen. Die bulgarischeFrage. Wien. 19. Juli. Da Circular der bulgarischen Regierung, welche um Ge nehmigung der Wahl de Prinzen Firdinand al Fürst von Bulgarien nachsucht, ist von den meisten Mächten ausweichend beantwortet worden. Prinz Ferdinand wird, nachdem er dem Kaiser Franz Joseph in Jschl einen Besuch abgestatttt bat, nach St. Petersburg reisen, in der trügtrischen Hoffnung, den Czaren zu seinen Gunsten zu stimmen. Die'Unentschlossenheit und Unhöflichst, mit der der Prinz die bulgarische Deputaton empfangen, hat übrigen einen schlechten Eindruck gemacht und hat einen sür den Prinzen sehr ungünstigen Vergleich mit dem entschlossenen Wesen de Fürsten Alexander hervorgerufen. B r ü s s e l, 19. Jul'. .Le Nord-.da Brüsseler amtliche Mundstück der russischen Regierung, erklärt die Erwählung de Prinzen Ferdinand von Coburg zum Fürsten von Bulgarien sür endgiltig abgethan. Da irische Zwang gesetz. London. 19. Juli. . Die irische ZwangSbill ist angenommen und ist jetzt Gesetz. Hiesiges. ylStzlich gestorben. Wm. C. Anderson der bekannte Ab stractor dessen Office sich 86 Ost Market Straße befindet ist heu e früh um 9 Uhr No. 390 Nord Delanare Straße gestor bin. Seit ein paar Tagen füh teer sich unwohl und man glaubt daß er unter der Hitze gelitten Hot. Er war etwa 45 a t. Der klein Qtadtdrld. Frl. Laura Kinniy. die Stieftochter von Herrn I L. Riehaul ist gestorben. ' Hin Robert G. Stumpb, dir Neffe der Frau C. Reger ist heute in Diiyton, O., gestorben.

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( Ott!3tlfea Kriminalgericht. Wiley H. Dixon hatte 10 Anklagen wegen Verletzung de Liquorgesetze ge gen sich. Er bekanvte sich in 6 Fällen schuldig und wurde in jedem Falle um $-25 und Kosten bestraft. Berner Hoyt, welcher Eisen von der Pan Handle Eisenbahn Co. gestohlen hatte, wurde auf 1 I 'hr in'S Zuchthaus geschickt. Lillie Cleveland, angeklagt 52 75 gestöhlen zu haben und John Firman de? Einbruch? und Kleindiebstahl angeklagt, wurden prozesstrt. Urtheil vorbehalten. Henry Phill'pS. des Diebstal? angeklagt, wurde freigesprochen. 18 Fälle Dyphttria. 12 Fülle Scharlachfieber in der Stadt. T Ferdinand Schrödcr wurde beute Mittag auf einen von Frau Rhoda M. Davidson beschworen? VerhastZbefehl hin verhaltet, weil er ihrem Manne Da nie! Davidson letzten Sonntag für 15 CtS. Gin verkauft hatie. 1 In der Nacht von Montag auf Dienstag drangen Einbrecher in da? Haus de? Herrn Dr. Pink Eckt Ohio und Median Straße und stahlen Gegenstände im Werthe von $10 darunter die Uhr und Kette eineS jungen Manne? welcher daselbst im Dienste steU. . Vom Ausland Für die Land eSfarben deS Königreichs Sachsen hat man bisher allgemein Grünweiß gehalten. Im Jahre 1866 nannte man die sächsischen Partikularisten kurzweg die Grünweißen, sagte auch wohl, sie hätten grünweißes Blut in den Adern. Jetzt ist vom Kö nialich sächsischen Hauptstaatsarchiv fest gestellt worden, daß die Landesfarben des Königreichs Sachsen Weißgrün sind, und die Ministerien,' die Direktoren der öffentlichen Sammlungen und das Hof marsch all amt sind von allerhöchster Stelle angewiesen worden, in Zukunft in dieser Beziehung einen gleichmäßigen Gebrauch herbeizuführen. Die an sich gleichgiltig scheinende Sache hat doch so bemer ken mit Recht die Grenzboten" inso fern praktische Folgen, als nunmehr fast alle Fahnen, welche die sächsischen Lan deöfarben tragen, falsch sind und umgeändert werden müssen. Den Anlaß zur geschichtlichen Untersuchung und Festste!' lung der Sache haben denn auch bei dem letzten Geburtstage des Kaisers die Fah nen gegeben. Ein Leipziger Bürger machte darauf aufmerksam, daß fast die sämmtlichen sächsischen Fahnen, welche in Leipzig bei festlichen Gelegenheiten benutzt würden, verkehrt seien ; während daS Grün unten stehen müsse, stehe es bei den meisten Fahnen oben. Der bis herige Sprachgebrauch, nach welchem die sächsischen Landesfarben mit Grünweiß bezeichnet wurden, schien nun allerdings die bisherige Anordnung der Farben zu rechtfertigen, denn es ist allgemein Brauch, die Farben einer Fabne von oben nach unten aufzuzählen. Dennoch mußte es auffallen, daß in den Fahnen der sächsischen Herzogthumer die Farben umgekehrt stehen : Weiß steht oben, Grün unten. Nach der Geschichte der verschiedenen sächsischen Lande war doch anzunehmen, daß ihre Landesfarben die selben sein müßten und auch Ursprung lich dieselben gewesen seien. Dies hat sich denn in der That herausgestellt, und daber die Anordnung zur Aenderung. In Chicago wurde dieser Tage ein: abgefeimte Pferdediebin Na mens Sarah Wheeler verhaftet, welche einem dortigen Leihstall-Besitzer Namens John Link ein Pferd nebst Buggy ent liehen hatte und damit nicht wieder ge kommen war. Später kam aus Ottawa in Iowa die Nachricht, Frau Wheeler sei dort gestorben und beerdigt worden, doch erwies sich diese Kunde als eine Finte. Die schlaue Diebin kam wieder nach Chicago, siel aber der Polizei in die Hand und wurde verhaftet. Sie hat ihr ganzes Leben lang mit dem Gesetz im Kampfe gelebt. Ihr ThätigkeitSGebiet erstreckte sich von den AlleghanieS bi zu den Felsengebirgen,

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