Indiana Tribüne, Volume 10, Number 300, Indianapolis, Marion County, 19 July 1887 — Page 3

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Unverstandene Fronen.

Novelle von Karl Warten bürg. (Fortstsung.) Elsa aber meinte zu Nößler gewendet: Die Partie ist Herrn Braun nicht so sympathisch, wie die des Manrico, da ist er bewundernswürdig. Das finden Sie gewiß auch?" Gnädige Frau," antwortete Rötzler lächelnd, ich kann Ihnen versichern, daß ich Hsrrn Braun so wenig kennen wie wie", er suchte nach einem Vergleich, meinetwegen, wie den König der rothen Kaffern, wenn diese Kerle überhaupt eineu haben." Elsa war einen Augenblick sprachlos vor Erstaunen. Sie scherzen, Herr Rößler", flüsterte sie, fast erschrocken über seine Unwissenheit, während Albert sich auf die Lippen biß, um ein Lächeln zu verbergen. Sie sollten," fuhr sie fort, Herrn Braun nicht kennen, den gefeiertsten Manrico der Gegenwart, einen unserer berühmtesten Tenoristen V Ich versichere Ihnen, gnädige Frau," antwortete Nöhler, sein geleertes Glas niedersetzend, ich höre den Namen dieses berühmten Mannes zum erften Male. Das ist aber," setzte er hlmu, als er Elsas starre Verwunderung bemerkte, nicht meine Schuld. Es giebt zu viel Berühmtheiten heutzutage. Wie viele berübmte Dichter leben heute im deutschen Reich ! Vor hundert Jahren, zu Goethes und Schillers Lebzeiten, gab es kaum zehn; lesen Sie heute unsere Literaturblätter und Sie werden deren über hundert sinden. Zu Jff lands Zeiten konnte man die berühm ten Schauspieler an den zehn Fingern herzählen, heute giebt es dreimal mehr glänzende Sterne am Theater-Hori-;ont, als wir Planeten am Himmel haden. Mit den Sängern, den Malern, den Staatsmännern, Gelehrten ist es ebenso. Wir haben eben riesige Fortschritte in den Berühmtheiten gemacht. Glauben Sie mir, gnädige Frau, wenn das so fortgeht, dann wird man Uns in fünfzig Jahren fragen: Um Gotteswillen, zeigen Sie mir einen unberübmten Mann." Albert erhob sich und machte sich an seinem Rauchtisch zu schaffen. Er hätte laut auflachen mögen über Roßlers Aeußerungen über die berühmten Männer. Elsa dagegen war außer sich. Ihr war nichts peinlicher, als diese ironische Behandlung einer Sache, für welche sie begeistert war. Mit blitzenden Augen antwortete sie, daß sein Urtheil über den berühmten Sänger Braun anders lauten würde, wenn er ibn gebört hätte. ,.Daö wird sch werlich geschehen," meint, ökößler. Und warum nicht?" fragte erstaun! die junge Frau. Weil ick' selten ins Theater gehe." SM Sie sind wie Albert," und'di junge rau warf bei diesen Worten ih rcm Viänne, welcher seinem Gast eben eine Cigarre anbot, einen vorwurfsvollen Blick zu, Sie verschmähen den idealsten Kunstgenuß, der den -vkenschen über die .Alltäglichkeit erbebt, seine Seele mit r ' r r ... rs- . c j . . . r 'l Dauern luer reuoe uno ncsnen eios erfüllt, weil die Ventilation ungenügend ist." Rößler, mit dem Albert kein Wort über die Kunst - Schwärmerei seiner Frau . gesprochen, sah Albert fragend an. Die junge Frau sing den Blick auf. Er bestärkte sie in dem Verdacht, daß Albert mit Nößler im heimlichen Ein Verständniß sei, daß di: beiden Männer ein abgekartetes Spiel mit ihr trieben. Dies erbitterte sie noch mehr gegen ihren Mann, der übrigens beharrlich schwieg, während Nößler verwundert fragt : Wegen der schlechten Ventilation? Wie kommen Sie auf diese Vermuthung, meine Gnädigste? Nein, die schlechte Luft hindert mich nicht am Opernbesuch. Äber mir fehlt vielleicht das, was Sie, gnädige Frau, in holdem Grade besitzen, der musikalische Sinn. Ein Drama ergreift mich, rührt mich zu Thränen, regt meine Seele in ihren Tiefen auf, während in einer Oper immer an das Wort zenes bos hasten Schriftstellers erinnert werde, der sie ein Rührei aus Musik und Unsinn nennt." Der Mann,der das gesagt hat, hat sich lächerlich dadurch gemacht und bewiesen, dan er ein Barbar in Kunstsachen war, unterbrach die junge Frau lebhast Herrn Nößler. Indessen diese Barbaren sind aber zahlreicher, als Du glaubst, mein Kind," bemerkte Albert, nur sind sie nicht alle so offenherzig, wie Freund Rößler." Die kleine Frau warf ibrem Manne einen zornig flammenden Blick zu. Es muß wohl so sein," antwortete sie, wir sind ihrer drei und darunter sind zwei Bardaren." Die beiden Männer lachten gutmüthig über den Ausdruck der Ueberzeugung, mit welchem irija dcs sagte. Aber, gnädige Frau- entgcgnete Rößler endlich, gestatten Sie einem dieser Barbaren cm Wort der Verthel digung." Elsa schwieg' Ist es nicht der Gipfel der Unnatur," fuhr Nößler fort, wenn ich höre, wie in emcr Oper ein Mensch eine Vier telstunde lang binter einander unauf hörlich seine Geliebte ansinat: Auf, laß uns fliehen, es droht Gefahr," und nicht davon läuft, sondern immer wieder von Neuem das alte Lied anfangt ? Oder wenn ein ganzer Chor in dunkler Mitternacht kommt und singt : Still, still kein Geräusch gemacht, daß der Missethätea nicht erwacht!" Darüber muß ich lachen, und nur die Gewobnheit, welche bei uns modernen Menschen so viel zu Wege bringt, verhindert es. daß das ganze Publikum m cm belles Gelächter ausbricht, trotz aller schönen cusil." So wollen Sie diese ganze Kunst nchtuna vernichten, die mich mit idealen Gefühlen erfüllt, mir selige Stunden bereitet?" fragte Elsa, deren Wangen slübten. .

" Zum Vernichten fehlt mir die Macht," lächelte Nößler. Doch, gnädige Frau," lenkte er ein. unsere Unterhaltung hat eine

Wendung genommen, die ich nicht beabsichtigte. Wenn meme Aeußerungen Sie gekränkt haben sollten, so bitte ich demüthig um Verzeihung und küsse Ihnen die Hand," und er beugte sich nieder, die kleine, heiße, weiße Hand i w r o. . P"r ver iungcn rau an ?eme Kippen suyrend. Und nun gestatten Sie, meine Gnädigste, daß ich Ihnen Adieu sage, und grollen Sie mir armen Barbaren nicht." ! Auch Albert war froh, dan sein Freund I mit dieser galanten Wendung den Streit abbrach. 5n Elsas cn blieb aber ein Stachel ;urück. Sie glaubte fest, Albert sei es, der seinen Freund zu diesen Aeußerungen veranlam babe. Die Entfremdung zwischen ihr und ihrem Manne wurde dadurch noch größer. V Prächtiges Herbstwetter war eingetreten nach langen nebeligen und regnerischen Tagen. Die Natur athmete noch ! einmal voll und ganz aus, bevor der kalte 5)auch des Winters sie in Eis und Schnee erstarren ließ. Frau Fanny Lüdecke, welche von Hamburg in die Neichshauptstadt zurückgekehrt war, saß in eleganter Morgentoilette an dem Jenster ihres Zimmers, in welches goldig und warm die Hi,rbstsonne fiel,uud blickte gedankenvoll und ernst hmab in den Garten, der die Villa ihres Schwagers umgab. Vor ihr stand unberührt das zvrubnuck. Eine dunkle Wolke lag auf der Stirn der jungen Frau. Ihre Augen waren umflort. Eln Seufzer entstieg ihrer Brust. Was drückte Fanny? Sie war schön, reich, von blühender Gesundheit, ihr Mann erfüllte jeden ibrer Wünsche.' Und trotzdem war sie tief verstimmt. Wie das zuging ? Sie hatte ihrem Acanne gestern nach lhrer Nuck kehr von Hamburg mitgetheilt, daß es ibr nicht gelungen sei, ein baldiges Gastspiel Brauns dort vorzubreiten, da die Direktion schon andere Bertrage abgefchlojfen habe und sich das Braun'sche Gastspiel ohne Verrückung aller getroffenen An Ordnungen nicht dazwischen schieben lasse. Ihr Mann hatte ihr mit halbem Ohr, fichtlich an andere Dinge deutend und mit einer sehr zufriedenen Miene, zugehört. Als sie endlich ihre Mittheilung mit den Worten geschlossen: Meine emzige Hoffnung beruht nun noch auf Dir, Adolf. Du kennst einige einflußreiche Senatoren", so hatte er ihre Hände gefaßt, ihr tief in die Augen geblickt mit einem Blick voller Zärtlichkeit, wie sie wn seit ihrer Hochzeitsreise nie wieder an ihm beobachtet, und ihr mit halblauter Stimme zugeraunt: FürBaumwolle Tendenz steigend. Grey-Shirtings acht und ern halb. Petroleum anzie hend, für Dezember Standard withe dreißig. Ein kapitales Geschäft, das ich da machte." Dabei hatte er sie geküßt, sich umgedreht und war zur Börse gegange". . , An Baumwolle und Petroleum zu denkcn, wäbrcnd sie von dem gefeierten Sänger sprach. O,cr ist gut, aber er versteht mich doch nicht!" seufzte sie in ihrem Unmuth. Er hat keinen Sinn für mem ideales Sehnen Sie dachte daran, wie ganz anders sie sich die Liebe zu ihrem Manne einst geträumt. Jene Liebe erinnerte an den Blitz des Himmels, der die Seelen zweier Liebenden in eine verschmilzt. Ihre Neigung für ihren Mann glich mehr dem freundlichen Feuer des Herds, bei welchem man sich seine Suppe kocht. Wieder hob ein Seufzer ihren Busen, während ihr Auge träumerisch über den kleinen parkäbnlichen Garten schweifte. Plötzlich überflog helle Gluth ihr Gesicht. War es eine Sinnestäuschung oderWirklichkeit ? War der Mann, der langsam zwischen den Bäumen auf die Villa zuging nicht Herr Georg Braun der Trouva dour? Ja, er war es, der gestörte Sänger. Er besuchte sie jetzt öfters. Es war nicht seine Schuld, daß er immer zu einer Heit kam, in welcher Frau Fanny allein, ihre Schwägerin durch Haushaltungsgeschäste in Anspruch genommen und Herr Adolf Lüdecke auf der Börse war. Langsam schlenderte der Sänger unter den Bäumen dahin, einmal eine späte wilde Nose be trachtend, ein andersmaz in das Gezweig der Bäume hineinblik kend, um eine Amsel zu beobachten. Zuweilen blieb er sieben und starrte gedankenvoll vor sich hm. Aber den Sänger interessirte weder die Blume, noch der Vogel, sondern einzig und allein die schöne, junge Frau dort oben am offenen Fenster. Er hatte sie bei seinem Eintritt durch die Parkthüre wohl bemerkt. Aber er gab sich den Anschein, als habe er sie nicht gesehen, und sein ganzes Gebühren war ein Spiel, wie auf der Bühne. Langsam ging er auf eine Ruhebank zu, die zwischen zwei Urnen' unmittelbar unter Fannys Fenster stand, und setzte sich hier nieder. Frau Fanny verfolgte jede Bewegung des Sängers. Sie sah, wie : mit dem Spazierstöckchen im Sande schrieb. Sie war etwas kurzsichtig und nahm ihr Lorgnon, um die Buchstaben zu erkennen. Eine glühende Nöthe überflog ihr Gesicht, und ein belßer Schauer durch bebte sie. Sie hatte ihren Namen Fanny" in dem gelben Sande gelesen. Jetzt knarrte die Parkthüre, rasch fuhr des Sanders Fuß über die Worte und verwischte sie. Eine Dienerin des Hauses, die vom Markte mit Einkäufen kam, ging an ihm vorüber. Der Sänger erhob sich, em Liebchen vor sich hm trällernd. Es war eine Melodie aus dem Troubadour, aber den Text ver stand Fannys . Ohr nicht. Die junge Frau lauschte aufmerksam hinüber. Herr Braun näberte sich langsam dem Hause. Mit leiser Stimme, deren Zauber aber

dadurch vielleicht noch starker auf die Lau scherin wirkte, sang er: . Scklägt mir Dein Herz entgegen, Trifft mich des Himmels Segen, Denn auch das höchste Glück Strahlt mir aus Deinem Blick. Er ja belebet nur den Troubadour."

Fanny erhob sich, mit Purpurröthe auf ben Wangen, und schloß das Fenster leise. Sie wußte genug. Ihr galt der wundcrreiche Klang, Ja ihr, des Troubadours Gesang !" Auch der Sänger, der das Geräusch bes sich schließenden Fensters gehört hatte, wußte genug. Mit einem 'triumphirenden Lächeln auf den Lippen trat er in das Haus ein. Wenige Augenblicke später stand er Frau Fanny gegenüber. Endlich wieder zurückgekehrt," sagte er, der jungen Frau einen leidenschaftliehen Blick zuwerfend und ihr dann die Hand küssend, wie unendlich lang wurden mir diese Tage !" Sie scherzen, Herr Braun," wehrte sie mit kokettem Lächeln seine Versicherung ab, was kann Zhnen daran lie gen, ob ich hier oder in Hamburg bin, Ihnen, dem von Allen bewunderten Sänger." Und dennoch sehnte ich mich nach Ihnen, gnädige Frau, weil unter allen

Personen, Mit welchen ich hier bekannt wurde, Sie diejenige sind, welche ein wahres Verständniß für die Kunst besitzt. Ich lerne jahraus, jahrein viele schöne, geistvolle Frauen kennen, aber bei allen diesen Frauen war es nur die Eitelkeit, die sie zu mir führte. War diese befnedigt, konnten sie sich rubmen, der gefeierte Sänger interessirt sich für mich dann war auch das Interesse für mich erloschen." Er hielt emen Augenblick mne. Fanny schwieg, aber ihrHevz klopfte hörbar. Der Tenorist fuhr fort: Wie ganz anders Sie! Die erste öalbe Stunde, die ich mit Ihnen vlauderte, gab mir die Ueberzeugung, daß Sie, gnädige Frau, nicht zu jenen Damen gehören, für die ich nur ein Spielzeug ihrer Eitelkeit war. Sie sind eine jener ideal angelegten vcaturen, deren Flug hoch erhaben ist über die Alltäglichkeit, eine zener Frauen, die bestimmt sind, die Freundin eines Dichters, eines Künstlers zu werden, damit er das Höchste in seiner Kunst erreicht und seine Freundin unsterblich macht." Fanny war entzückt, berauicht von diesen Worten des großen Sängers. Die Freundin eines Dichters, eines Künstlers zu werden, damit er das Höchste in der Kunst erreiche ! Das war nichts, was ihr zum Vorwurf gereichen konnte, das war eine schöne, edle Lebensaufgäbe. Vor den Augen der jungen, phantastischen, leidenschaftlichen Frau slimmerre es goi0ig. Das Höchste in der Kunst," stieß sie mit tiefer Erregung hervor, und das glauben Sie, könnte meine Freundschaft bewirken?" Georg Brown batte vor einigen Tagen eine 9!ovelle über Byron gelesen, in welcher der Dichter seinen Helden so ziemlich dasselbe sagen ließ, was Braun zctzt gegen Fanny äußerte. Äpir t n um ein aroner nun uer zu weroen," antwortete er mit jenem Pathos, das den Herren vom Theater eigen ist, für die Laien aber immer etwas Bestechendes, Jmponirendes bat, bedarf es eines großen Schmerzes oder Glückes. Zu diesen Geschenken des Glückes gehört die Freundschaft einer edlen Frau." Auch diese Sentenz hatte er irgendwo gelesen und sie siel ihm zur rechten Zeit wieder ein. Er hatte ein treffliches Gedächtniß. Frau Fanny durchschauerte ein süßes, entzückendes Gefühl bei diesen Worten, und als er ihr die Hand entgegenstreckend mit seinem verführerischen Troubadour-Blick hinzufügte: Wollen Sie mir diese Freundin sein, theure jrau?" reichte sie ihm bebend und mit einem schwärmerischen Aufleuchten ihrer dunklen Augen die Rechte. Ich will eZ, wenn ich es kann," flüsterte sie. Er drückte die kleine, veiße, sieberisch glühende Hand lange m seine Lippen. Plötzlich ließ er sie los. Es war ihm, als hätte er draußen auf dem Korridor Schritte gehört. Doch sie gingen an Fannys Zimmer vorüber. Sie waren in Hamburg?" fragte er dann in riihihem Tone. Ja," antwortete Fanny, und ich benutzte die Gelegenheit, um Ihr Gast,'piel vorzubereiten, leider hatte die Di rektion schon festbindende Abmachungen aach anderer Seite getroffen. ' Trotzdem hoffe ich, Sie bald in Hamburg begrüßen zu können." Es ist mein innigster Wunsch," flüsterte der Tenorist mit bedeutüngsvollem Blick, und seine Lippen berühr ten von Neuem die Hand der jungen Frau. Hoffentlich bleiben Sie aber jetzt och längere Zeit hier?" Noch' einige Wochen. Doch mein Mann kommt," unterbrach sie sich. Auf dem Korridor hörte m.-n Schritte. Der Tenorist rückte seinen Sessel einige Schritte von dem Sopha zurück und nahm eine sehr respectvolle Miene an. Gleich darauf trat Herr Adolf Lüdeck kr das P-'.'v.t. Ahwelche Ehre," " lächelte er, als er den sich verneigenden Tenoristen erblickte. Herr Geora Braun. Der Mann mit der Goldkehle. Ja, ja gut, wie eine Petroleumquelle drüben in Pennsylvanien." Und er schüttelte dem Sänger kräftig die Hand. Aber, lieber Adolf," schmollte Fanny. ,Herrn Brauns wundervolle Stimme und eine Petroleumquelle!" Liebes Kind, die Kel)le und die Oelquelle bringen Geld em und das ist doch schließlich die Hauptsache.- Es ist das einzig Reelle in der Welt. Sind Sie nicht auch der Meinung?" wandte er sich an Herrn Braun. Der große Sänger zuckte die Achseln und mit einem Lächeln mitleidiger Ironie antwortete er : Vielleicht' haben Sie Recht. Aber bei uns Künstlern herrscht nicht König Mammon. Der Ruhm, die' Liebe zur Kunst, das Ideal ist es, wonach wir streben," und dabei begegneten seine Augen Fannys auf ihn ru hendem Blick. Herr Lüdecke strich sich das glattrasirte Kinn und die kurzen Bartkotelettm. Dann meinte er lachend : Lassen Sie es gut sein. Mit dem Ruhme geht es, wie beim Krebsessen. Man wird immer hungriger dabei und von der Kunst allein kann man .ruckt

leben. Meinst nicht äüch, Ncoe Fanny?" Die junge Frau warf ihren hübschen Mund auf.Du weißt, Adolf, wie ich darüber denke. Ohne die Lcyer im himmlischen Saal ist die Freude gemein auch beim Nektarmahl !" Na meinetwegen," lachte Herr Lüdecke, der in sehr guter Laune war, ich lobe mir eine Hamburger Aalsuppe und ein Stück gutes Roastbeef zum Essen und statt des Nektars einen guten Noth, spon und Sekt darauf. Aber, Kind, ich kann Dir sagen, dajj meine Geschäfte sich rascher abwickeln, als ick glaubte. Bitte, bleiben Sie," unterbrach er sich, als er sah, daß der Sängernach seinem Hut griff, es sind keine Geheimnisse, die ich mit meiner Frau zu verhandeln habe. Also Kind, wir fahren morgen mit dem Schnellzug nach Hamburg zurück. Du gestattest dock, liebe Fanny," fügte er hinzu, sein Cigarrenetui ziehend, zugleich dem Sänger, der dankend ablehnte, eine Havannah anbietend. Diese Mittheilung kam so überraschend für die junge Frau, daß sie im ersten Augenblick sprachlos dasaß und ihren Mann ungläubig anstarrte. Wie? Sie sollte nach Hamburg zurückkehren, während hier Herr Braun sein rubmgekröntes Gastspiel fortsetzte? Nimmermebr ! Du scherzest wohl, lieber Adolf," antwortete Fanny mit von verhaltener Erregung bebender Stimme, während der Sänger seinen Elaquehut in nervöser Unruhe zwischen den Fingern drehte. In dem Augenblick, in welchem er einen ersten Erfolg errungen, sollte ihm die schöne junge Frau, deren Erobe rung ihm schon so gut wie gewiß war, entführt werden ! Ich scherzen? Durchaus nicht!" gab Lüdecke zurück, mit Wohlbehagen

die ersten Nauchwölkchen seiner Cigarre entlockend. Mein Geschäft hier ist erledigt." Aber nicht das meinige, lieber Freund," lächelte geheimnißvoll die junge nx ic ai.rx.yiuu, vic iu; iuu; vvn u;ict -oiutzung erholt und ihren Operationsplan entworfen hatte. Was hast Du denn für Geschäfte hier?" lachte ihr Mann. Hast Du vielleicht hinter meinem Rücken Abschlösse in Kaffee oder Spiritus gemacht? Schlechter Artikel der Spiritus. Nimm Dich in Acht damit, unsichere Konjectur,Branntwein-Monopolgerüchte schwirren durch die Luft." Die Blicke des Tenoristen flogen fragend von Fanny zu ihrem Gatten. Er konnte sich die Sache nicht recht er klären. Fanny aber fuhr in geheimnißvollem Tone fort: Hast Du denn ganz vergessen, daß am zwanzigsten November Annas Geburtstag ist? Sie ist so liebenswürdig Während unseres hiesigen Aufenthalts hier gewesen, daß sie wohl eine beson dere Aufmerksamkeit verdient. Ich habe die Absicht, am Abend ihres Geburtstages eine musikalische Soiree zu ver anstalten, wobei Herr Braun mir seine Mitwirkung zugesagt hat." Der Tenorist warf der jungen Frau einen bewundernden Blick zu. Er hatte sie sofort errathen. Herr Lüdecke aber, der seine Schwä gcrin sehr hoch schätzte, nicht zum wenigsten wegen des vorzüglichen Tisches m ihrem Hause, stieß ein paar erstaunte Ab. Ah '." hervor. (Fortsetzung folgt.) Die berühmten New Jer' seyer Moskitos lassen wieder einmal von sich hören. In Sussex County in New Jersey sowie in Unionville und Pine Island im Staate Nrtv Jork haben die Bewohner gegenwärtig von den Moski tos sehr viel zu leiden. Auf den Feldern steigen die blutdürstigen Jnsecten in förmlichen Wolken auf, setzen sich auf den Augen, in den Ohren, im Mund und in den ?!asenlöchern fest und er schweren somit das Athmen. Nament lich die Kinder werden von den blut gierigen Ungeheuern" schwer heimge!uckt. Die Bewegung gegen dc Einwanderung macht Fortschritte. In St. Paul hat in der Handelskammer der einflußreiche Kaufmann I. W. Mc Clung Beschlüsse eingebracht, wonach ein Sonderausschuß von Fünfen eingesetzt werden soll, um eine Denkschrift an den Congreß auszuarbeiten, in der die Uebel und Gefahren einer unbeschränkten Ein Wanderung beleuchtet und auf Erlaß von Gesetzen gedrungen werden soll, welche geeignet sind, nicht nur die Einwänderung gefährlicher Elemente in Zukunft zu verhindern, sondern auch die Aus treibung der jetzt im Lande besind liehen Anarchisten und Nihilisten zu ermöglichen. Nnsireilher Arbeiten namentlich Contrakte zum Anstreichen von H a u f c r n wkrden aus'S Schönste auSgesührt von CABL 1SY Madison Ave. C7" Preise mäßig. Schöne und gute Arbeit wird garantirt. Bau unl) Unterlage - Filz! Zwei- und dreifaches Asphalt Dach Material, Dach-Filz, Pech, Kohlen-Theer, , Dach-Farben, feuerdichter Asbest Filz, sicher gegen Motten und Wanzen. ll. C. SniTHEB, lNachfolger von St Smither.) 100 OcQ Olarvlattbgr. Telephon 801.

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