Indiana Tribüne, Volume 10, Number 300, Indianapolis, Marion County, 19 July 1887 — Page 2
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Zndiana Tribüne. Erscheint - FöglitZ und S OSntagS. HMl tägliche .Ixmnt' Kftet dlltch den Ztfiil3 Cent! per Ocche, die Sonntag TridKme b Cenil x, Bache. Veid ,usae lft Centl. Ci V? lagifchtfi U Boxaslfiiiahta P SoT. Office: 1L0 O. MarvlandSr. Indianapolis, Ind., 19. Juli 1887. Wie ,,Vig Tioot Cd wurde. gehängt Jacob Van Vliet batte lange Zeit in seine? Mine am . Ha nK Peak in Wyoming gearbeitet. Er hatte Glück, und schließlich kam er zu der Ueberzeugung, daß er es nicht mehr nöthig habe, sich in der Mine abzuschinden. Er verkaufte dieselbe, packte die Säckchen, die den von ihm gefundenen Goldstaub enthielten, auf seinen Maulesel und wollte über die -Berge nach der nächsten Poststation, um sich wieder in seine alte Heimath im Osten zu begeben. Als er eine einsame Stelle in den Bergen erreicbt hatte, rief ihm plötzlich eine rauhe Stimme zu: Halte die Hände in die Höhe !" Ein rascher Blick überzeugte 'hn, daß es Ed. Eomstockj alias Big Foor Ed , sein früherer Ar beiter war, der ihm hier mit dem Revolder in der Hand auflauerte. Vaa Vliet kannte keine Furcht. In einem Moment batte er gleichfalls seinen Revolver ge zogen, ehe er denselben jedoch abfeuern konnte, lag er, von der Kugel des Meuchelmördeis gelrossen, todt am Boden. Bald war Big Foot Ed" an der Seite seines Opfers, nahm einige Säckchen mit Goldstaub und andere Wertsachen, verscharrte den Nest in einen Schlupswinsei, jagte dann den Maulesel fort und ging in seinen alten Lagerplatz zurück, als ob nichts vorgefallen wäre. Die Leiche seines früheren Arbeitgebers ließ er einfach dort, wo sie lag. Er hatte sich in seinen Berechnungen geirrt. Ein junger Jäger hatte von einem sicheren Versteck aus die ganze Mordtbat mit angesehen, eilte in dte Stadt 'und erzäblte dort Alles. Bald war ein Trupp Männer unterwegs, und noch an demselben Tage befand sich Big Foot Ed" gebunden im Gefängniß. Natürlich wußte der Gefangene, daß eS mit ihm zu Ende war. Man pflegte damals in Wyoming mit Leuten seines Schlages keine Umstände zu machen. Ein Lvnchgericht und unmittelbar daraus der Galgen: das war Alles, was drc Mörder erwartete. ES sollte anders kommen. Noch voi nicht langer Zeit war in dem benachbarten Pine City ein Verbrecher nach einem regulären Proceß von den Geschworenen zum Tode verurtheilt und vom dortigen Sheriff in aller Form Rechtens gehenkt worden. Seitdem brüsteten sich die Leute in Pine City mit ihre? Civilisation der artig, daß es den Bürgern in dem benachbaiten Städtchen vor Neid grün und blau vor den Augen wurde. Sie wollten sich auch nicht lumpen lasten und dem armseligen Pack" in Pine City zeigen, daß auch sie sich auf Bildung der ständen. Cinstimmig wurde der Be schlug gefaßt, den Gefangenen vor ein reguläres Schwurgericht zu stellen, wel ches Anfangs des nächsten Monats zusammentreten sollte. Der Plan wurde auch wirklicy ausgeführt. Big Food Ed dachte nicht daran, sich viel zu ver theidigen, seitdem er wußte, daß der Jäger Zeuge seiner Mordthat gewesen war. Er zuckte auch nicht einmal mit den Wimpern, als.der Richter ihn nach dem lfr tbeilsspruch der Geschworenen zum Gal gen verurtbeilte. Ist Alles in Ordnung, Tom?' fragte der Verurtheilte den Sheriff am Morgen des Tages, an welchem die Hin richtung stattsinden sollte. Wir haben Alles gethan, was wn konnten," antwortete ihm der Beamte. Die Galgengeschichte wird geradezu groß artig werden. Wir haben ein schönes Schaffst errichtet, und die Mädel in der Stadt haben es mit Blumen und mit ro then, weißen und blauen Bändern verjit. Auch haben sich die Frauensleute für die Gelegenheit ein hübsches Lied eingepaukt, welches von John Stimson, unserm Storekeeper," gedichtet worden ist. Sie wollen es singen, wenn Du ae hängt wiist !" Dem Gefangenen leuchteten die Augen auf vor Freude. Tom' sagte er, ich will mein Bestes thun, damit Ihr Euch miner nicht zu schämen braucht. Wir wollen den Kiffern in Pine City zeigen, daß wir uns auf das Gesetz besser verste hen und einen anständigen Menschen besser hängen können, als sie. Ginge eS vielleicht nicht, einen Pred ger herbei' zuschassen? Ich brauche keinen, aber daS sähe feiner aus." Ich habe auch schon daran gedacht, Eo," meinte der Sheriff. Wir haben Jke Long dringend gebeten, er möge bei Deiner Hinrichtung die Stelle eines Geistlichen einnehmen, weil er ein so ehrwürdiges Aussehen hat und es ohnehin in der ganzen Gegend keine Bibelmenschen giebt. Jke urde aber falsch und sagte, er wolle seiner Frau und seinen zwei Kindern im Osten nicht die Schande anthun, daß er sich hier als Herrgotts-Krämer ausspiele. Er sei zwar Willens, Alles minumachen, was nothwendig sei, aber eine solche Ge schichte gehe ihm denn doch wider den Strich. Und ich weiß auch, der Mann hat Recht.". Der Gefangene folgte willig dem Sheriff auf den Gang, welcher für ihn, den großfüßigen" Ed", der letzte auf dieser Erde sein sollte. Das Schaffst war auf dem ebenen Ufer am Bach er.lichtet. Es war bunt mit Blumen, Tannzweigm und Bändern verziert, erade wie der Sheriff eS gesagt hatte. In der Mitte des oberen Querbalkens schwebte em ranz auS Cedernzweigen, welcher in der Mitte folgende Ausschrist trug : -Fairwell, fair well our. brother dere, Thi losswill leve use loanly heer" zu deutsch etwa : M2tV wohl, leb' wohl, lieb Bruder mein, Jejt müffen wir verlaffen sein."
Der Äoden des Galgens war mtt fr: schem Gras überstreut, und an dem Pfosten hingen zwei Oeldruckbilder, die aus dem Clipper Saloon" zur Ver' herrlichung der Feier herrgeliehen wor den waren. Eine bunte Volksmenge drängte sich um den Platz herum. Die ganze Umgegend war herbeigeeilt, um das großartige Volksfest" mit anzuse Yen, von welchem man schon seit einigen Wochen so viel gehört hatte. Der Tag wac prächtig, und daS Publicum befand sich in der besten Stimmung. Es war noch eine Stunde bis zur Hinrichtung, als Ed". jede Zoll ein Held, an der Seite des Sheriffs die Platform des Galgens betrat und einen Blick stolzer Freude auf die Versammel ten warf. Der Sheriff räusperte sich und hielt eine Rede. Ich freue mich," so sagte er, daß es mir vergönnt ist, bei einer so feierlichen Gelegenheit thätig sein zu dürfen. Wir werden unser Bestes versuchen, um das Publikum zu be friedigen. Jetzt wird Herr Stimpson ein Gedichtes declamiren, welches er zr Ehren des Tages gedichtet hat." Stimson, der Kaufmann, trat vor und declamirte mit großem Pathos seine Reime, in denen er die Hoffnung aus sprach,daß es ihmvergönntsein werde.im Jenseits den Galgencandidatenzu sehen. Ed" dankte ihm tiefgerührt und hielt dann auch selber eine Rede. Es war ein bloßer Zukall," sagte er, daß mich der Jäger gesehen bat, als ich den Van Vliet todtschoß. Sonst wäre ich heute unter Euch einer der geachtetsten Bürger. Aber nichts fürungut. Ich sterbe gern, denn eine so feine Hängerei habe ich noch nicht in meinem ganzen Leben gesehen." Wenige Minuten später hing er, starr und todt, an dem Strick. Aul die Safte verlegt.
ias Cabinet Rouvier ist jetzt seit etwa ttir: Wochen am Nuder, es wäre jedoch ehr als gewagt, schon heute eine Voraussage über seine Lebensdauer zu machen. Vielleicht laffen sich wenigstens vorläufige Schlüsse darauf aus einer Würdigung seiner Feinde und der Kampfmittel ziehen, deren sich dieselbe? gegen das Cabinet bedienen. In erster Linie bekämpfen die CombiNation Rouvier die Jntransigenten, welche von Clemenceau und Röche fort geführt werden. Die Gründe, aus welchen diese beiden Männer, von denen der eine bisher wenigstens sich als ernster Politiker, der andere aber stets als politischer Hanswurst gezeigt, gegen das Cabinet Front gemacht haben, sind sehr verschiedener Natur. Herr Clemenceau hatte in dn letzten Krise erklärt, und jeder Mensch, der mit Aufmerksamkeit die Entwickelung der Partei-Verhältniffe in Frankreich verfolgt, mußte ihm darin Recht geben, daß es genug sei mit der Heuchelei sögenannter Versöhnungsministerien, und daß die Bildung eines konservativen oder aber eines progressistischen Cabinets allein die Möglichkeit böte, wirksam zu regieren. Als der Präsident der Republtk Herrn Rouvier mit der Bildung nicht eines konservativen, sondern eines nur gemäßigten Cabinets betraute, hätte man annehmen müffen, daß Herr Clemenceau und seine Paladine ihn zu diesem Entschluffe beglückwünscht und dem neuen Ministerium eine loyale Opposition gemacht hätten. Weit gefehlt. Herr Clemenceau,den man mit Fug und Recht bisher für einen überzeugungstreuen Politiker halten konnte, entpuppte sich plötzlich als ein ganz simpler Portefeuille jäger. Er war, wie jeder seiner Akte dies jetzt darthut, von der Ansicht ausgegangen, daß er und seine Freunde die einzig mögliche Minister-Combination seien. Das sind ohne allen Schmuck die Äründe, aus welchen der leader der äußersten Linken das Cabinet kouvier bekämpft. In diesem Kampfe geht, wie gesagt, mit ihm Arm in Arm N o ch e s o r t , hierzu durch ganz andere Gründe vecanlaßt. Auf den Laternenmann wirkt nämlich der Opportunismus, als dessen Vertretung das heutige Cabinet gelten kann, wie das rothe Tuch auf den Stier der Arena. Gar possierlich und lustig sind die Sprünge, die er dabei ausführt, das Publikum amüsirt sich, und der Jntransigeant", sein Blatt, verkaust sich reißend. Herr Clemenceau war, als ihn noch die Aureole politischer Keuschheit umgab, ein nicht zu verachtender politischer Feind. Heute ist seine Bedeutung in einer Weise gesunken, die ihn nicht mehr als gefährlich erscheinen läßt. Ueber die Bedeutung Rocheforts als Feind des Cabinetö auf legalem Gebiete ist hier kein Wort zu verlieren. Dennoch ist die Verbindung Clemenceaus und Itocheforts weder eine zufällige, noch durch die Gemeinsamkeit der Principien entstanden. Da Clemenceau seine Schwäche als parlamentarischer Widersacher eines j Cabinets einsieht, das sich in streng re-' publikanischen Grenzen hält und bereit ist, sogar die Forderungen zu erfüllen, die von radikaler und radikalster Seite hinsichtlich des Budgets und der Militärreform an die Nachfolger des Cabinets Gobkt gestellt wurden, so hat er sich Herrn Rochefort beigesellt, dessen Einfluß auf die Gasse ein bedeutender ist, um durch sie und auf extraparlamentarischem Wege dem Cabinet Rouvier Schwierig leiten zu bereiten. Da außer den gemäßigten, auch die nicht intransigemen radicalen Republi-I faner und die Conservativen zu dem ' Ministerium stehen, so sind wiederholte Angriffe der äußersten Linken auf dasselbe zurückgeschlagen worden. Die parlamentarischen Mittel, um das Cabinet aus dem Sattel zu heben, verfangen nicht, und deshalb sucht die Oppostttvn den amps aus die S t r a ß e zu tragen. Die Standarte, die hierbei geführt wird, ist der G e n e r a l B o u l a n g e r, deffen Entfernung aus dem Kriegsmini sterium man als eine feige Nachgiebig keit gegen Deutschland dem Lande darzustellen sucht, die einen Verlust nationaler Ehre einschließe. Man sucht dem mit der Rechten angeblich paktirenden GrevY und dem dieser gefügigen Rouvier den Vertreibe? der Prinzen, den unerbittlichen Feind der Monarchisten, den Hort Frankreichs, Boulanger, gegenüberaufteilen, vor em das gesammte Europa
zmere. )vie Ufcpoirtrort verannaltet daher allerhand Demonstrationen für den General und läßt von der kopflosen Menge den Ministern, wo immer sie sich zeigen, diesen Namen in's Gesicht wer sen. Der denkende Theil der französisehen Bevölkerung muß allerdings doch bald hinter die Bedeutung dieser Kampf, mittel kommen, und wenn nichts Ande res, so müßte sie der Umstand, den General Boulanger aus der einen Seite von Clemenceau, auf der andern von Röchefort flankirt zu sehen, doch bald zur Besinnung bringen. Ein Soldat der sich zu solchem Humbug hergiebt, kann schwerlich der ernste Mann sein, den Frankreich an der Spitze seines Heerei braucht. Die Gegner des Cabinets und ihre Kampfmittel sind daher nicht allzu ge fäd'rlich, und wenn nicht in Frankreich Alles ohne jede Vermittelung, ja sprung weise geschähe und voller Ueberraschungen wäre, so müßte man logischer Weise an ein vorläufiges Bestehen des Mini steriums glauben. LandwlrthschaftlicheS.
Bei dem Pflanzen. von Garten sämereien sollte man es nie außer Acht lassen, daß eine viermal so dicke Erdschicht, als der Same selber dick ist, nothwendig ist, um denselben zu be decken. Tomato-Pslanzen gewinnen ganz bedeutend durch flüssige Düngung. Besonders dann soll man den Dünger ank enden, wenn die Pflanzen sich im besten Wachsthum befinden. Sind sie so weit, daß sie anfangen zu blühen, dann sollte man mit der Düngung auf hören. Seifen lauge aus der Küche er weist sich als sehr werthvoll, wenn man sie m dieser Saison für die Gurken- oder Melonenbeete verwendet. Es empfiehlt sich, den Boden um die Hügel herum mit der Lauge ordentlich zu tränken, ohne dabei die Pflanzen selber zu berühren. Aus diese Weise erhalten die Wurzeln nicht nur die genügende Feuchtigkeit, sondern auch ein ausgezeichnetes Dungmaterial. Eine alte Regel für Gärtner : man laffe keine Pflanzen eher in Samen schießen, bis man ihn braucht. Der reiche Senator Leland Stanford kat in der Nähe von Los Angeles in Californien die großartige, aus 108.000 Ackern Land bestehende San Joaquin Ranch für den Preis von 81,, 400,000 käuflich erworben. Die dieöjährigeBaumwollen'Ernte in EgYpten verspricht ungewöhnlich reichhaltig zu werden. In der nächsten Saison will man dort das mit Baumwolle bepflanzte Areal noch bedeutend vergrößern. In derjenigenGegend Cali' forniens, wo die Citronen am besten ge deihen, wachsen auch die Theepflanzen ganz ausgezeichnet. Auf der Gould Ranch in der Näh? von Auburn wachsen mehr als 100 Theepflanzen, welche dort vom Samen gezogen sind, der im Jahre 1880 gepflanzt wurde. Die Familie hat seit drei Jahren von diesen Pflanzen mehr Thee gewonnen, als sie für ihren Tisch brauchte, und dabei soll der Thee von ganz ausgezeichneter Beschaffenheit sein. Neuerdings wird Kleie besonders als Futter für Pferde empfohlen. Dieselbe soll u. A. Verbindern, daß die Pferde in Folge von zu trockenem Futter an Ver stopfung erkranken. Wassermelonen haben häusig nicht allein von vielen Jnsecten zu leiden, welche ihr Wachsthum zerstören, sondern euch von zweibeinigen Subjecten, die es für kein Verbrechen halten, einen Nachbar um die Früchte seines Fleißes zu besteblen. Ein schlauer Farmer hat einen Ausweg gesunken, um sich mindestens die Melonendiebe vom Hals? zu schaffen. Er schlug an der Straße vor seinem Felde eine Tafel mit der In schrift an, daß er Jedermann warne, solche Melonen zu stehlen, die er zur Verhütung von Insektenfraß mit Pariser arün vergiftet habe. Da Niemand wissen konnte, welche Melonen der Farmer vergiftet hatte, so wurde auch leine ein zige Melone gestohlen. Es ist vielleicht noch nicht all gemein bekannt, daß das Heu einen der wichtigsten Stapelartikel der Farmer in den Neu England- und mittleren Staa ten der Union bildet. Der Geldwerth dieser Ernte ist für die oben genannten Staaten größer, als derjenige für Welsch korn, Hafer, Roggen, Gerste und Wei zen. Man widmet ihr deshalb auch eine ganz beträchtliche Pflege Neuer Zunftzwang. (Aus der .tzamb. Reform.-) Der Bundesrath hat in der Sitzung vom 24. Juni der neuen Jnnungs-No-velle, so wie sie aus der dritten Lesung ees Reichstags hervorgegangen, seine Zustimmung gegeben. Wenn nun auch die neuen Bestimmungen wenige? zünftlerisch sind als die Beschlüsse der GewerbeordnungS Commission, so ebnen sie doch den Weg zur ZwangSinnung. Dau ert das heutige Regime noch lange, so kann der Wunsch des Maurer und Schornsteinfegermeisters, Reichstagsab geordneten Metzner, Mitgliedes des Centrums, dem er in der Reichstagssitzung vom 12. Mai d. I. mit 'den Worten: Die Gewerbefreiheit muß fallen!" Ausdruck gab, recht bald in Erfüllung gehen. Nach den neuen Bestimmungen, die ehebaldigst Gesetzeskraft erlangen werden, kann die höhere Verwaltungsbehörde auf Antrag der Innung bestimmen, daß Arbeitgeber, welche, obWohl sie ein in der Innung vertretenes Gewerbe betreiben, derselben nicht an gehören, und deren Gesellen zu den K o st e n der von der Junung für Herbergswesen, Arbeitsnachweis der Gesellen, Unterrichtswesen und SchiedsBerichte getroffenen und unternommenen bezw. zu errichtenden Einrichtungen" in derselben Weise und nach demselben Maßstabe beizutragen verpflichtet sind, wie die Jnnungömitglieder und deren Gesellen. Selbstverständlich haben die beitragSPflichtigen außerhalb der Innungen stehenden Arbeitgeber, deren Gesellen und Lehrlinge das Recht, die . betreffenden Einricbtunaen iu benutzen: .weniger
ifaaVrccäi selbstverständlich jedoch ist es, daß diesen Beitragspflichtigen ein Verwaltungsrecht über d,e Emrtchtungen, zu deren Erhal lung sie beisteuern müffen, nicht eingeräumt ist. Ferner wird Jeder bis zu 150 M und im Unvermögensfalle mit Haft bis )u 4 Wochen bestraft, der, ohne Znnungsmitglied zu sein, einen Lehrling halt, wenn das Halten von Lehrlingen nurden Jnnungsmeistern gestattet ist, oder einen Lehrling der Prüfung vor der Innung nicht unterziehen läßt, wenn solche Prüfung von der Innung bestimmt ist. Dre gleiche Strafe ttrnt even, der ornnen neun Monaten nach der Auflösung des Lehrverhältniffes I mit einem anderen Arbeitgeber obne Zu stimmung des Letzteren d e n L e h r - ling beschäftigt. t Die Innungen sind somit mit Privilegien ausgestattet, daß der Begriff der freien" Innung verschwindet ; und wir haben nunmehr privilegirte" Innungen, I denen gegenüber, wenn schon einmal Zwang sein soll, die unter staatlichen Behörden stehenden und von diesen be aufsichtigten Zwangsinnungen, deren Mitglied jeder Handwerker ipso facto ist, entschieden vorzuziehen sind. Wir haben gegen freie" Innungen durchaus nichts einzuwenden, und auch ; nichts dagegen, wenn, wie in dem vom Sieichskanzleramt veröffentlichen Ror molstatut gesagt ist, die Innungen die Aufnahme von Mitgliedern von der Beibringung eines Befähigungsnachweises, von einem ehrenhaften Lebenswandel und von dem Genügen der Erforderniffe eines ordnungsmäßigen Gewerbe etriebes abhängig machen, und wenn selbst über das Alles die Jnnungsversammlung entscheidet. Es treten hier eben Ge werbetreibende einer Branche zusammen, um ihre beruflichen und geschäftlichen Jntereffen zu wahren undu fördern, und es mag ihnen überlasten sein, aus wie qualisicirten Gesoffen sie eine Innung bilden wollen. Das sind Erscheinungen, welchen wir in unserer vereinsreichen Zeit täg'ich begegnen. Wenn aber, wie es jetzt thatsächlich ist, solche freie" Innungen Privilegien von Gesetzeswegen erhalten, wovurch andere Arbeitgeber des gleichen oder ähnlichen Gewerbes, welche in die Innung i icht eintreten wollen oder nicht eintreten können, bezw. nicht aufgenom men werden, in ihrem Gewerbe Schaden erleiden und der' Innung in Bezug auf Besteuerung. Rechtsprechung und Unterricht tributpflichtig, bezw. unterstellt sind, dann ist ein Zustand eingetreten, der in gewissem Sinne eine Gewerbehörigkeit oarstellt und zu Ungerechtigkeiten und Chikanen aus Conkurrenzneid führen muß. Gefüllt es der Innung nicht, einem starken Conkurrenten das Lehrlingsbal ten zu gestatten, so müßte es mit Wuneerdlngen zugehen, wenn er, falls er um Aufnabme in die Innung einkommt, die Jnnungsabstimmung irit Erfolg besteben sollte. Die Jnnungsversammlung stimmt einfach ab, und sie hat keine Gründe anzugeben, warum ihr der Aufnahmesuchende einen ehrenhaften Le benewandel" und einen ordnungsmäßigen Gewerbebetrieb" nicht zu besitzen scheint. Der böse" Conkurrent .fällt durch, er darf keinen Lehrling halten, aber steuern muß er an die Jnnungs laffe. Vom Auslande. Ueber die militärischen Rüstungen der Türkei liegen die folgenden Mittheilungen vor: Obwohl der politische Horizont im Oriente gegenwärtig rein ist und eine Kriegsgefahr so gut wie ausgeschloffen erscheint, wird doch an dem Werke der Ausbildung und mi litärischen Bervollkommnung der türkischen Streitkräfte unentwegt fortgearbeitet. Den Nachwuchs an geeigneten Officieren sicherzustellen, ist eine Hauptsorge von der Goltz Paschas, welchem eS zu verdanken ist, daß ein verbessertes Unterrichtssystem in den türkischen Militärschulen eingeführt wurde. Daneben wird an dem Brauche festgehalten, alljährlich eine gewisse Anzahl türkischer Ofsiicere zur höheren Ausbildung nach Europa zu schicken. Der Sultan bevorzugt diesbezüglich Deutschland. So ha ben ganz kürzlich zwölf Ofsiciere Auf trag erhalten, den diesjährigenUebungen des deutschen Heeres beimwohnen, und sollen unverzüglich nach Deutschland abreisen. Parallel mit den Neformbestrebungen scdreitet die Sorge für die Siche rung der Neichigrenzen durch Anlegung von Befestigungen, und es ist nur natürlich, daß hiedei die Grenzen der europäischen Türkei zunächst Berücksichtigung sinden. Es sind Befestigungen sowohl nach Bulgarien hin als auch an der griechischen Grenze aufgeführt worden und bildet Mustapha Pascha das Niveau der ersteren, während der Hauptpunkt an der griechischen Grenze Elassona " ist. Daneben wird an der Vollendung der Dardanellenwerke fortgearbeitet ; es kann aber gesagt werden, daß diese Befe stizungen schon heute im Stande wären, einer feindlichen Flotte die Durchfahrt zu wehren. Nicht so gut ist es mit der Sicherung an der asiatischen Grenze bestellt, denn nur.Bajazid und Erzerum vermöchten einem von Osten her vordringenden Gegner einigen Widerstand zu leisten. Auch in der Marine ist seit dem letzten türkisch-griechischen Conflicte, der die ganze Hilflosigkeit der türkischen Seemacht aufdeckte, viel und wirksam gearbeitet worden. Damals war fast kein einziges türkisches Schiff fähig, bin nen kurzer Zeit in die See zu stechen, jetzt ist für die Ausrüstung jedes Fahrzeuges gesorgt. Die Flotte wurde durch den Ankauf mehrerer Torpedo-Boote verstärkt, und eS fanden während der letzten Monate Versuche für die elektri sche Beleuchtung durch Kriegsschiffe statt, die ein guteS Resultat ergaben. Kurz viel lst geschehen, das bei fortgesetztem Eifer gute Früchte trager wird. Von der s ch l e si s ch p o. I n i schen Grenze wird der Vossischen Zeitung" geschrieben: Die Ausweisung deutscher Beamten und Gewerbetreiben den aus Rußland hat eine größere Tragweite angenommen, als man anfänglich vermuthete. Zwar wird es den Ausgewiesenen gestattet, in ihrem bisherigen Verbältniffe zu verbleiben, wenn sie sich naturalisiren laffen, dazu wird aber gegenwärtig nicht nur die bürgerliche Auf nähme m den rlzsslschen Untethan.en'
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vervand, sondern der dencn, welche bet I christlichen Religion angehören, aucb der llebertritt zur griechliw - russischen Landeelirche verlangt. Die Angehörigen des Judenthums müffen gleichfalls aus diesem ausscheiden und, wenn sie nicht ' Christen werden, sich der Secte der Dei sten anschließen. Solche, welche em kaufmännisches Gewerbe betreiben, müssen außerdem die Aufnahme in die erste Kaufmannsgilde, in welcher jährlich 1000 Rubel Steuer zu entrichten sind. I nachsuchen. Das für die Uebergetrete ' oi" . -.- i ...t.f.a. ri I nen ein nuaii'eg nicyr meyr mogucy in, ergibt sich schon daraus, daß die in Rußland Vt'aturalisirten in Deutschland keine Ausnahme mehr finden, und daß sie aus der russischen Kirche nicht mehr zurücktreten können, dafür sorgt die russi sche trasgesetzgebung." Deutsche Lokal -vtackrickt n. Oesterreich. V!it Arsenik vergiftete sich die Haasbesorgersgattin Anna Wewerka in Wien, im Prater erschoß sich der Kommis Thomas Utikal, und in einem Wiener Kafseehause der Dienstmann Konrad Wolf. Selbstmord begingen in Wien : der 23jährige Kommis !aver Schmidt, der ' Civil-Jngenieur Adolf Berkowitsch und die Wäscherin Maria Hrauda. Einen Selbstmordversuch machte der Pflasterergehilfe Heinrich Zimmermann. Der Gendarmenmörder Franz Hawliczek in Brünn wurde zumTode durch den Stranz öerurtheilt. Der Rzezkonitzer Stations vorstand Hohl, welcher unter Mitnahme der Stationskaffe flüchtig geworden, kehrte freiwillig zurück und stellte sich den Behörden. Der Realitätenbesitzer und Sparkaffen-Direktor Karl Suppanz in Drachenburg war nach Defraudnung von ca. 6000 si. Sparkaffegeldein flüch tig geworden. Derselbe wurde in schwer verwundetem Zustande in der Ortschaft Schonova von der Gendarmerie aufze funden und dem hiesigen Bezirksgerichte eingeliefert. Er hatte sich etwa fünf Minuten vor seiner Arretirung durch Aufschneiden des Halses und der Luftröhre mit seinem Taschenmesser derart verletzt, daß nach Aussage des Arztes am Äufkommen desselben gezweifelt wird. 5 In Graz der Gemeinderatb Kirch. mayr. Forstadjünkt Müller erschoß im Kagraner Forsthause seine Geliebe Marie Pitsch mit einem Jagdgewehr, dann sich selbst. Die amerikanischen Sokolisten wurden mit Enthusiasmus von den Prager Altczechen empfangen. Am nächsten Tage besuchten sie den Wolschaner Friedhof, wo sie beim Eingang von der gesammten Geistlichkeit empfangen wurden. Der Stadtrath vo tirte 2000 fl. als Beitrag für die Empfangsfeierlichkeiten. Außerdem beschloß er, sämmtliche Gemeinde - Gebäude mit Fahnen in den Landesfarben zu beflaggen, und beauftragte den Bürgermeister, daß derselbe die Gäste Namens der Pra ger Stadtgemeinde auf den Bahnhose k6titwi. Schweiz. Das Kriminalgericht hat den Unteriehrer Fr. Noth von Ziesen wegen Verbrechen gegen die Sittlichkeit zu 5 Iahren Zuchthaus verurtheilt. Der ausgewiesene elsässische Neichstagsabgeordnete Lalance von Pfastadt bei Ä!ülHausen weilt gegenwärtig in Langenbruck in der Sommerfrische. In Altstätten ist die Cementsteinfubrik A. Rüge S: Co. abgebrannt. Die Liste der Gaben für das Schützenfest in Genf hat die Summe von 215,000 Fr. überschritten. Eine Frau Rothschild in Genf spendete für die Beleuchtung des Sees wäbrend des Festes 84,000 Franken. Die oft mir 18bis 20stündiger Arbeit geplagten Zuckerbäcker von Genf petitionirten um Sonntagsschutz, eventuell um Erhöhung der Preise für die Sonntags verkaufte Waare und Verdoppelung des Lohnes für Sonntagsarbeit. Seit Anfang dieses Monats ist die elektrische Beleuch tung des Nheinfalls in Betrieb. Das großartige Schauspiel findet jeden Abend, auch bei'schlechtem Wetter, statt. In Weinfelden hat der Sticker Robert Stein egzer die Fädlerin Jda Schweizer, die ihm einen Liebesantrag zurückgewiesen hatte, durch drei Zkevolverschüsse zu tödten versucht. Die Verwundete lebt noch ; dagegen hat sich Steinegger un mittelbar nach geschehener That durch einen Schuß in die Brust getödtet. Etwa 4000 Arbeiter demonstrirten auf dem Tonhalleplatz in Zürich unter gewaltiger Volkstheilnabme gegen die zu milde Verurtheilung des Ingenieurs Lutz, welcher 4 Monate Gefängniß we gen Erschießung des Buchhalters Bürgin erhalten, im Verhältniß zu der Strafe des Gießers Göckler, der zu 4 Jahren j Arbeitshaus wegen Körperverletzung , nach seiner Arbeitsentlassung verurtheilt j worden war. Sie erklärten das Urtheil als Klassenjustiz und beschlossen eine j Volkspe:ition um Göcklers Freilassung. , Der Züricher Polizei ist es gelungen, s eine internationale Banknotenfälscheri bände zu verhaften, bestehend aus 7 Perj sonen, darunter 5 Ausländer, welche be- , absichtigten, für 5 Millionen russische , 2 ;-Rubelnoten anzufertigen. Jedes Mit- , glied der Bande wurde einzeln verhaftet, ! zugleich wurden 5 lithographische Steine, I das Papier und sonstiges Material bel schlagnabmt. In der Züricher Strafanstatt ist der 36jährige Peter Lipp von Romoos (Luzern) gestorben. In seinem 25. Jahre hatte er einige Monate als Landjäger gedient und widmete sich bis 1882 ausschließlich dem Diebstahl. Seit 1882 war er in verschiedenen Gefäng nissen. Bei seinem Tode hatte er noch 18 Jahre Zuchthausstrafe abzubüßen. Notar Süßtrunk in Zürich wurde wegen Amtsvflichtverletzung zu vier Monaten Gefängniß, 200 Fr. Buße und sechsmonatlicher Amtsentsetzung verurtheilt. "--Z- In Zug Präfekt Bonifaz Staub, ein auf dem Gebiete der vaterländischen Geschichte verdienter Priester. Eine kiudcrlosc Eyc ,",f,'!Ip'",k"""I? """'"""',u,,,.I:i,,m!,. i.ii:;. lst gewiß eine überaus traun Cacke für man, ches Ehepaar. Wie und wcdurcb diesem Uebel in kurzer Zeit abgeholfen werden laan, ze'.zt der Rettungsnker," 25 Leuen, nm zzylreicbeu naturgetreuen Bilrern, weliber ron dem alten und ' wahrte deutsct'enHeil-Jnslitut in New berausge, eben wird, auf die k l a r st e Weise. Junge Leure, die in den Ekand der öde treten wollen, seilten den Exrnch Schillers: ' r u m prife, wer sich ewig bindet," reell reberzigen, und daS vor, treffliche Buch lesen, ebe .sie den wichtigsten Schritt des Lebens thun l Wird für LK Leu in Postmarken, sowobl in deutscher wie in englisch Epracke, frei und sorgsam r p a ck t versandt, lttesje Deutsche Heil-Institut, U Clinton Place. New York. N. Y,
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