Indiana Tribüne, Volume 10, Number 300, Indianapolis, Marion County, 19 July 1887 — Page 1

00 ittäMi aw sYsV, Mv WM Jahrgang 10. Ossiee : 0o. 120 tt- Qoiöloou Gfecröc. Nnnmr 300. SnDicnopoUO, ScDlcca, ictt(löfl, 6ca ll). Juli 1087.

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Neues per Telegraph. O t t i e u 1 1 & I e n Washington. 19 Juli. Schönes, elwa? wärmeres Wetter, Südind. Erdbeben. El Paso. T,x.. 19. Juli. Die Stadt Bacariac, 20 Meilen von Bavispa in M,xiko wurde von einem Erdbeben gänz lich zerstört.

Ebitoriellss. Ich kam in eine große Stadt Die manche böse Zunge hat. Und über Alle, über Jeden Hort ich viel arge Dinge reden. Die Leute schimpften ans einander ganz unsäglich : Und lebte mit einander ganz erträglich. Es ist einer der gewöhnlichsten Einwände gegen soziale Reformen und gegen die Bestrebungen zur Besserung der Lage der arbeitenden Keaffen, daß Alles ganz natürlich und gerecht zugehe. Es wird behauptet, daß es ganz in der Ordnung sei, daß Diejenigen, welche energischer, besser veranlagt, stärker an geistiger oder körperlicher Kraft sind, auch in materieller Beziehung rascher vorwärts kommen und daß die Anderen kein Recht haben, sich darüber zu beklagen. Hören wir, was über diesen Punkt John Stuart Mill, einer der bedeutend sten und geistreichsten Vertreter der sögenannten klassischen Oekonomie, einer der bedeutendsten Schriftsteller, der sich bis zum Ende seines Lebens abwehrend gegen den Sozialismus verhielt, sagt. Er v:röffentllchte im Fortnightly Review" eine Reihe von Artikeln, worin es unter Anderm heißt: Es mag gesagt werden, daß Niemand ein Recht habe, sich über sein hartes Schicksal zu beklagen, denn ein solches werde bloß Denjenigen, welche von den Andern überholt werden, weil sie selber nicht so energisch oder nicht so klug sind. Dies, selbst wenn es wahr wäre, würde keine Linderung des Uebels sein. Wenn ein Nero, oder Domitian hundert Menschen befehlen würde, um ihr Leben zu laufen mit der Bedingung, daß die hintersten zwanzig umgebracht werden sollen, so würde die Thatsache, daß der Stärkste oder Gewandteste entkommen kann, die Ungerechtigkeit des Verfahrens nicht mildern. DaS Elend und das Verbrechen liegen darin, daß die Langsamen überHaupt umgebracht werden. So ist es in der Oekonomie der Gesell schaft. Wenn es Menschen gibt, welche Entbehrungen und Erniedrigungen dulden müssen, so ist das, wenn auch nicht nothwendiger Weise das Verbrechen der Gesellschaft, so doch in Bezug darauf ein Fehlschlag der gesellschaftlichen Ordnung. Und zu behaupten, daß eine Milderung des Uebels darin bestehe, daß Diejenigen, welche dadurch leiden, die moralisch oder physisch schwächeren Mitglieder der Gemeinde sind, heißt dem Unglück noch die Beleidigung hinzufügen. Ist Schwäche eine Rechtfertigung für Leiden ? Ist dieselbe nicht im Gegentheil ein unwiderleglicher Anspruch an jedem menschlichen Wesen auf Schutz gegen Leiden ? Wenn die Gefühle und Gedanken der Wohll habenden in der richtigen Verfassung wä ren, würden sie ihren Wohlstand annehmen, wenn dadurch Andere von der Erlangunz einer wünschenswerthen Enstenz ausgeschlossen werden ? Es gäb eine Entschuldigung sür die gesellschaftlichen Institutionen. Da die menschliche Rasse ihre Existenz nur vermittelst desien genießen kann, was sie durch ihre Arbeit erzeugt, so existirte keine Klage, wenn Jeder, welcher Willens ist zu arbeiten, auch seinen rechtmäßigen Antheil an den Produkten der Arbeit bekäme. Ist dies aber der Fall ? Ist nicht das gerade Gegentheil der Fall ? Die Belohnung für die Arbeit steht im umgekehrten Verhältniß zur Anstrengung. Diejenigen verdienen am wenigsten, welche am mei sten arbeiten Die Idee der vertheilenden Gerechtigkeit, oder eines gerechten Verhältnisses zwischen Erfolg und Verdienst oder zwischen Erfolg und Anstrengung ist bei dem gegenwärtigen Stand der Gesellschaft so offenbar eine Chimäre, daß man sie in das Gebiet des Romans verweisen kann." Der große Schriftsteller führt dann weiter aus, wie der Erwerb von Reich thümern von dem Zufall der Geburt, von dem Zufall der Gelegenheit, von dem Zufall der Umgebung und der Erziehung abhängt. Diese Uebel, fügt er hinzu, sind der

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erste große Fehlschlag der gesellschaftlichen Arrangements. Leider beschränkt sich Mill, wie alle Vertreter der klassischenOekonomie drrauf, i die Uebel zu schildern, bemüht sich aber wenig um Abhilfe. Aber man sieht doch aus Vorstehendem, daß auch er nicht umhin konnte, dieUrsache derUebel in den gesellschaftlichen Arrangements zu sehen, und das Beste an Obigem ist, daß er die denselben angedichtete Gerechtigkeit eine Chimäre nennt., und die Ueberhebung der Reichen, als hätten sie ihren Reichthum nur ihrem größeren Fleiß, oder ihren größeren Fähigkeiten zu danken, gebührend zurückweist. DrahtnaWHteu. Folgen des Temperenzhum b u g S. Portland. Me., 18 Juli. Zn folge drr schändlichen Umtriebe der Tem pkrenzler. wklche eS dahin brachten, daß auch der Verkauf von Sodawasser un tttsagt wlirdt. haben sämmtliche Apothlken der Stadt ihre Thüren geschlossen und meigeten sich gestern irgend welche Recsptur vorzunehmen. Während man bofst. dak mit diesem Entschlüsse den "blue laws" ein empfindlicher Schlag versetzt wurde, bedauert man, dak durch diese Handlungsweise den Kranken ihre richtige Pflege versagt wurde. Der Centralsängerbund. Allegheny City. Pz.. 18. Juli. Die Stadt ist im Festzewande. DaS Fest des Central Sängerbundes besann hete m t einem großen ttonzert im Coli feurn. An dem Ftste beteiligten sich Gesangvereine von Ohio. Wkst Virginia und Pennsylvania. Der St. Louiser Sonntag. St. Louis. 18 Juli. Die Mucker sind mit der Entscheidung deS Richters Noonan gor nicht zufrieden, und haben purch ihren Änwa't bei der Circuit Court um einen Brfehl an die Polizeicommissäre und den StaatSanwait nachgesucht. 0a3 SonntagSgesktz auszuführen. Sie wollen aus diese Weise die Sache vor die Supreme Court bringen. K. i7f L Eau Claire. Wis.. 18. Juli. Die Jron Asskmdly 4,566 welche 200 Mit gllede? zählte, hat sich aufgelöst. Brutales Verbrechen der Temperenzler. Marion. Ind. 13. Juli. Eine schändliche Gerrallthat wurde gestern von der Temperenz-Clique begangen. Die selbe leat: urt r die Wiitzschast von Eoa Smith & Bro. eine Anzahl Dynamitpa tconen. die eine Exploston zur Folge hat ten und nicht nur die Wi,t!zschaft vollständig niedlrrissen, sondern auch meh rere benachdarle Wohnhäuser schlimm be schädigten. Die brutale That wird all' gemein verdammt, doch sind bis jetzt keine Verhaftungen vorgenommen. Amerikanisch-in ländischer Anarchiö muS. Evansville. Ind. 18 Juli. In Union City, 5ky.. fand vorgestern ein Lynchgericht statt. Ein Neaer NamenS John ThomaS hatte Anfangs der Woche auf ein kleines weibeS Mädchen einen un züchtigen Angriff gemacht Er wurde erwischt und eingesteckt. Zu der Vorun trrsuchung hatte sich eine große Anzahl Menschen eingefunden; wohl 200 füllten den G,richtZsaal; eS waren lauterer bitterte und entschlossene Leute. Nachdem das Opfer den Thäker identisizirt hatte, schrie Jemand : Da? ist genug. Wir wollen ihn da hin bringen, wo er kein solch' teuflisches Werk mehr verrichten kann." Im Nu hat'en die Zuschauer die Ge richtSbeamten bei Seite gedrängt und den jktzt vor Angst zitternden Unmenschen ergriffen. Die Anstrengungen der Be amte.i, den Gefangenen zu retten, waren nutzlos. Bald war da? Seil zur Stille geschafft, dasselbe in kunstgerechter Weise um den Hals des Mitthäter befestigt und kurze Zeit darauf baumelte die menschliche Bestie von einem Balken deS GtlichtölaaleS herab, worauf die Menge sich zerstreute. P-r ftabei. In den Tod getrieben. Prag. 18. Juli. In den Mauern des Ka thäuslr Zuchthauses spielte sich gestern ein tragischer Akt ab, der die Sympthie weit ur.d breit hervorrief. Vor der Anstalt stand ein junger Sol dct, der olS dienstpflichtig eingezogen war, Ignatz KazomLky. als Posten vor dem AuSgange drS CorridorS' den die Grsangenen zu passiren hotten, wenn sie ihr Milla..Smahl einnehmen mußten. Unter ihnen erblickte er seinen eigenen Vut.r, den lr als achtjähriger Knabe zum letzten Male gesehen hatte und wel

eher feit Jahren rötgen Einbruchs dort

seine Strafe verbüße.' Der schreckliche Augenblick, in dem da? Auge des Soh neS den Vater traf, var'genügend. Der junge Mann seZzte den Fub an den Drü cker und jagte sich eine Kugel durch den Kopf. Luftfahrt nach Amerika. Paris. 18. Juli Der .Figaro" theilt mit, Captaln GoviS werde im DU roder versuchen, eine Ballonfahrt über den atlantischen Ocean nach Nev Vork zu machen. Der Ballon soll in St. Nazaire in die Höhe gehen. Die bulgarische Frage. Wien, 18. Juli. Die von der Pforte ausgearbeiteten Cirkulare betreffs der Er wäblung deS Prinzen Ferdinand zum Fürsten von Bulgarien find der öfter reichifchen Regierung vorgelegt worden. Gras Kalnocky. dtr kaiserliche Minister deS Auswärtigen, wird daraus erwidern. dak Otstttttich nichts gegen den Prinzen Ftrdinand einzuwenden habe und von seinem Rechte, in dieser Frage mitzuspre chen. wenn der Prinz den bulgarischen Thron einzunehmen suchen sollte, keinen Gebrauch machen würde. St.PeterSburg,18.Juli. Ruß. land hat auf das Rundschreiben der Pforte betreffs der bulgarischen Frage erwidttt. Die Erwiderung besagt, daß obgleich man gegen den Prinzen Ferdinand persönlich nichts einzuwenden habe, die russische Regierung sich weigere, die Entscheidung dcr jetzigen bulgarischen Nationalversammlung anzuerkennen. Deutschland und Italien haben erklärt. daß sie jede Lösung der Frage annehmen werden, die nicht dem Berliner Vert'ag zuwiderlaufe. M Tchiff6nchrieÄn. Angekommen in : Haut: Normanble von New York. Hamburg: Hammonia" von New Vork. , , -Glasgow: State os"Georgia" von Ne York. QueenStown: City of Chicagovon New Dork. Southampton: Eider- von New Pork nach Bremen. New York: Anchoria- von GlaS gow, Zandam" von Amsterdam H i e si g e s. Der YrszeS gegen die Wahlschwtudler. Heute Mittag begann man mit der Zusammenstellung der Jury in dem Pro zeß gegen Sim. Coy und Collegen. Vorher bekannte Som. PrrkinS sich schuldig und bekam $50 Strafe und Kosten zudiktirt. PerkinS wird nun als StaatSzeuge austreten und die ganzen Borgänge aus decken. Er sagt, er habe genug sür die Andern gelitten und wolle keinen Mein eid begehen. ver kleine Otadtherold. Hlrr Henry Wagner ist seit einigen Tagen schwer krank. Herr William Kuerth wurde heute früh unter zahlreicher Bttheiligung beerdigt. Frl. Marie Wolpert wir) sich nächsten Sonntag zum Zwecke der Theilnahme am Lehrertaz nach Milwaukee begeben. Heute wurde ein fünfjähriges Söhn chen des in der Nähe von Cumberland wohndast.'N Herrn August Schrumm be erdigt. yolizeicz,rtöt. George Butsch wurde wegen eine Rausches um $25 und Kosten bestraft und 30 Tage ins Arbeitshaus geschickt ES.war daS dritte Mal dak er innerhalb kurzer Zeit angeklagt war. Er vcrlangte Verlegung seines Falles nach einem an deren Gerichtehofe wo er. wie er sagte. Gerechtigkeit bekommen könne. Gefragt ob er im Polizeigerichte keine Gerechtig seit erhalte, sagte er : No, anyhow not srom you and your whole gang in this damned Coarthouse. Er schimpfte und fluchte noch veiter und der Mayor gebot, ihn abzuführen. Butsch behauptete ser ner daß er nicht bei vollem Verstand sei und vom Sonnenstich zu leiden habe. Hinter dem Gitter tobte er wie ein Tol ler, so dak AlleS im CourthauS zusam menlies, um zu sehen, was los sei. Georg Downey, angeklagt, eine Peit schf, welche Lou Eaken gehört, gestohlen zu haben, wurde den Großgeschworenen überwiesen. John Sullivan und John H. Lynch waren im Lokale deS Letzteren in Streit gerathen und nun wegen einer Keilerei angeklagt. Sullivan wurde freigespro chen, John Lynch mukte 91 und Kosten bezahlen,

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