Indiana Tribüne, Volume 10, Number 299, Indianapolis, Marion County, 18 July 1887 — Page 3

. H. DOM'S

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Unverstandene Frauen.

NodklledonKarl Wartknburg. (Jortstsung.) Elsas Gedankcngang war em anderer. Auch ihrem Vtanne konnte der Himmel nur verzeihen, was er an sei ner armen, kleinen Frau gethan! Daß er sie nicht verstand, daß er ihre Schwärmerei für die Kunst, die Ideale mit spöttischer Kühle behandelte, daß er (n. r i i-. " dp, ite valie lam weinen mögen, wenn es nicht im Theater gewesen wäre. Sie j drückte das Spitzentaschentuch gegen den Mund, um nicht rn Schluchzen auszu brechen. Bald daraus ftel der Vorhang, um sich gleich darauf wieder unter dem stürmischen Beifallklatschen der Menge ;u heben. Ein Platzreaen von Blumen, Kränzen, Sträußen fiel auf die Bühne, wo Lyonel mit Martha und Nancv immer von Neuem erscheinen mußte, gefeiert wie ern eld, der das Vaterland gerettet. Auf der Nachhausefahrt konnte Fanny nicht genug Worte des Lobes für den Sänger finden, während Elsa schwieg, denn für ihr Unglück gab es in ihrem kleinen, ausgeregten Köpfchen, m ihrer nervösen Seele kein Ende, keinen Ausweg. Und als Fanny endlich, verwundert über das hartnäckige Schweigen der Freundin, fragte: Aber Du sagst ja kein Wort, Elsa, was ist Dir benn" . f.. f.fi' .a(S?if c. cracy oie zunge rau in i;qiige& 1911119 sen und Weinen aus. Ich bin sehr unglücklich," schluchzte sle, so grenzenlos unglücklich. Mein Mann " Thränen erstickten ihre Stimme. Nun, was ist's mit Deinem Manne ?" fragte Fanny bestürzt und drängend. vjum 'cann, mern warm," wieoer holte Elsa weinend, versteht mich nicht." Fannv, die etwas ganz Anderes er. Wartet, lachte ironisch aus. Das bearenst Du erst heute ? Das sagte ich Dir ja gleich am ersten Tae unseres Wleoereyens, ais rcy vjiia; in Eurer rupigen Fabriljtadt besuchte. Wenn Dein Mann irgend welchen Schönheitssinn, Gefühl für Kunst, Na tur, das Ideale besäße, so würde er nicht in einem solchen langweiligen Nest, wo das Geräusch der Maschinen, der Rauch der Schornsteine alle Poesie erstickt, sich angesiedelt haben. Seinen Spott von neulich nach jenem herrlichen Troubadour-Abend werde ich ihm lange nicht vergessen. So kann nur ein Mann sprechen, der keine Spur von Phantasie und Herz für das Erhabene in der unst hat. Während wir im Reich der Töne und süßen Hannomeen schwelg ten, stellt er Betrachtungen über schlechte N?nt,lt!nn an? Mein Mann versiebt Ventilation an! Mein Mann versteht mich eigentlich auch nicht, aber ich habe ihn weniastens dahin gebracht, daß er sich bemüht, mich verstehen zu lernen. . r t a r. Äver em vxvotxi vas it cm rann." Das Halten des Wagens vor Elsas Wohnung unterbrach Fannys Cntrustungsausbruch. Beim Abschiednehmen aber versprach Fanny ihrer. Freundin, morgen sie zu besuchen und dabei Al bert tüchtig ihre Meinung zu sagen. Indessen ixxau Fanny kam am an dern Tage mcht, Wohl aber erhielt Elsa ein Billet ihrer Freundin, in Welchem ihr diese mittheilte, daß sie auf einige Tage nach Hamburg verreisen mune. Elsa War nach Empfang des Billets verstimmter als je. Das gespannte äserbaltniß mit ihrem Manne, ihre Einsamkeit in der großen Stadt, dazu das regnerische, Windige Herbstwetter, das nach einer langen Reihe trockener, sonniger Tage sich heute eingestellt hatte, alles das erböbte die nervös ae reizte Stimmung der jungen Frau. In ihrem Dabeim bätte sie durch häusliche Arbeit sich zerstreuen können. Aber m dem Hotel brauchte sie sich um nichts ;u kummern. Sie bekam Frubstuck Mittagessen und Abends den Thee, alles fertig aus den Tisch geliefert. Lesen, etwas Stickerei und Klavier spiel war ihre einzige Zerstreuung. Es war ein Uhr Nachmittags. Sie saß vor dem Flügel und phantasirte über Melodien aus dem Troubadour, als ihr durch einen Dienstmann ein Billet ihres Mannes gebracht wurde. Liebe Elsa," schrieb er in eilig hingeworfenen Bleistiftzeilen. Eine unerwartete Freude. Heute traf ich auf der Straße zufällig einen alten Jugend freund, den Ingenieur Kurt Rößler, der seit Kurzem vom Rhein an die Betriebsdirektion der Ostbahn versetzt wor den ist und sich augenblicklich in Urlaub besindet. Ich habe ihn eingeladen, heute Abend bei uns zu essen. Laß ein Eou vert mehr auflegen." Unter anderen Umständen würde es Elsa Freude gemacht haben, einen Jugendfreund ihres Mannes zu bewirthen. Heute brachte es sie in Verlegenheit. Entweder mußte sie sich verstellen, oder der Fremde bemerkte die Verstimmung, welche zwischen den Eheleuten bestand. Sie klingelte dem Hausmädchen, gab ihr die Weisung, ein Kouvert mehr zum Essen aufzulegen, und setzte sich dann wieder an das Klavier, um ihre trüben Gedanken durch Phantasien über Melodien aus dem Troubadour zu verscheuchen. Der Troubadour spielte nun einmal eine Rolle in ihrem Leben. Sie dachte an den Abend, an welchem sie zum ersten Mal die Oper Verdrs ge hört, an den Schwur im Dresdener Zwinger und, wie ganz anders es gekommen war. 1 v, wenn Alvert nur ein Funkchen von der Gluth, der Leidenschast, der Zärtlichkeit Manncos ge habt hätte. Elsas kleinen Hände .vv wchntrhtMi i hrr h f Tnsn irnS . m - die Melodie I Htl MI.V V I.V des Einsam, von Alle, verlassen tt Ja, einsam von Allen verlassen, fühlte Elsa auch sich, und immer und immer wiederholte sie die Romane a"WuZ: Regen gegen die ofcnstcr peitschte. Und wieder begann sie: Em am, von Allen verlassen" und Einsam, von Allen verlassen. Kann ich die Qual nicht fassen, Ach, eine Hoffnung nur Lächelt dem Troubadour: Winkt ihm der Liebe Lust An treuer Liebsten Brust!"

sang eine herrlickie, Elsa wohlbekannte Stimme hinter ihrem Rücken. Sie flog von ihrem Sitz empor. Manrico!" rief sie, außer sich vor Aufregung. Herr Georg Braun stand vor ihr. Sie sind es, Man , Herr Braun ? stotterte sie, tief erröthend, während ein seltsames Gefühl ihre Adern durchrieselte, sie in Schauer erbeben ließ. Der Tenorist warf einen flammen den Blick auf die junge Frau, und ein triumphirendes Lächeln umspiette seinen Mund.

Ich, ich bin es, Manrico Braun, sagte er dann leise, zeihung, gnadige L-xefsJ-..,.. rn-:r c: ct .5.. LmiS 82 rf? l Ttl 1 ÄSJSV 5&Wf& 4n fitl rUVa 3 und folgte hnen. Aber, gnadige f ?ß echen dem armen Trau. . vaoour ! - c-j r..k, cr, ... :e. Ich habe Ihnen mchts zu verzechen. ' f CQ st , , fS.1T 'a ße Braun, antwortete Elsa M,I , sSS,k h?!ILrt!L Ä? I stimme uno m anmutylger Zllerwir, runa, :a l.: cvtM CArtrviv.; i.-. r ' ich bin Ihre Schuldnerin für so . schöne glückliche Stunden, die ich JH-! nen verdanke. O, es sind Bevorzugte des Himmels, denen es gegeben ist. ihre Ätttmenschen zu entzücken, sie dei Alltäglichkeit des Lebens zu entrücken. Em wie beglückendes Gefühl muß das für Sie sein." Der berühmte Sanger lächelte wieder. Aber es war ein schwermüthiges, Welt, schmerzliches Lächeln, das über sein heute ungewöhnlich bleiches Gesicht lief. Georg Braun war ein fleißiger Ro manleser. Es siel ihm eine Stelle aus einem Künstlerroman ein. Die Rose fühlt nichts von dem Wohlbehagen, mit welchem wir ihren süßen Duft einsaugen, aber sie empfin det den Schmerz, wenn wir sie pflücken. So geht es dem Künstler. Das Publu kum ergötzt sich an des Sängers Lied, in welchem er seine Lust und sein Leid ausströmt. Ich empsinde mit Manrico seine Liebessehnsucht, sein Glück, aber auch seinen Schmerz, seine Verzweif lung. Aber es giebt Menschen, die den Künstler für ein gefühlloses Instrument halten, wie dort das Klavier," und wieder glitt jenes schwermüthige La cheln, das Elsa ins Herz schnitt, übn sein Gesicht. Elsa hatte ein mitleidiges Herz und eine rege Einbildungskraft. O, ich verstehe Ihre Schmerzen sagte sie tief ergriffen. Ja, diese Schmerzen sind oft ent setzlich," stöhnte er, während er sein Taschentuch gegen seine Stirn drückte. und sich im Stillen schwur, nicht wie der mit Eugen bis zum frühen Mor gen Sekt mit Porter vermischt zu triw ken. Elsa fragte mit rührender Besorg niß, ob sie ihm nicht eine Erfrischung anbieten dürfe. . Das würde mein Kopfweh nur der mehren. Es ist nervöser Art und du Folge jener Seetenaufregungen, die ich Ihnen schilderte. O, wie meine Stirn glüht. Das Einzige nur, was diese ner vöse Hitze kühlen könnte Aber nein unterbrach er sich selbst, ich wage nicht, darum zu bitten." - O, sprechen Sie," bat Elsa, wenn es in meiner Macht steht, die Leiden. welche Ihr Beruf seinen Jugern aus erleat. u mildern, lo soll es e che hen." Dann bitte ich, legen Sie Ihr, linke Hand auf meine Stirn," bat de, Tenonst die junge Frau, deren Gesicht sich mit Purpurröthe überzog. Ich gehöre zu jenen Menschen," fügte tx leise hinzu, die für magnetische Aus strömungen sehr empfänglich sind. Fn der Nähe gewisser Personen fühle ich mich gereizt, unbehaglich, während die C W W L ff lLegenwart Anverer veruylgeno au meine Nerven wirkt. Sie gehören zu den letzteren. In Ihrem Wesen liegi eine sänftigende Milde, welche mir außerordentllch wohlthut." Wenn Sie wirklich glauben," stotterte in reizender Verlegenheit die junge Frau, so will ich es denn versuchen." Sie streckte die Hand aus, aber da t ochte es, und zugleich wurde das Geicht eines rothbäckigen Küchenmädchens aus dem Hotel garni an der Thür sichtbar und fragte, ob sie für heute Mittag als vierten Gang Steinbutte mit zerlasiener Butter oder Sauerkohl mit geräuchertem Spickaal einlegen solle. Der Sänger schleuderte dem Mäd chen, das ihn mit zudringlicher Neugier betrachtete, einen wüthenden Blick zu, Elsa bestellte Steinbutte, worauf sich das Mädchen, den Tenor noch immer mit großen Augen betrachtend, lang sam zurückzog. Der Sänger war sehr verdrießlich über die Störung. Er war im besten Zug gewesen, seinen Liebesroman auszuspinnen. Nach Sauerkohl, Spickaal und Steinbutte war ein magnetisches Fluidum für sein Kopfweh nicht mehr zu erwarten. Er griff nach seinem Hut. Er müsse fort, er habe heute Abend den Herzog im Nigoletto zu singen. Elsa bat ihn, bald wieder zu kom men. Der Sänger verbeugte sich und küßte beim Abschied die kleine, weiße Hand. Elsa zuckte zusammen. Wie waren seine Lippen so heiß, so brennend! Noch eine stumme Verbeugung und er war verschwunden. Gedankenvoll sah die junge Frau ibm nach. Als Albert eine Stunde später mit seinem Ireund Rößler in sein Nomadenzelt, wie er das Hotel garni nannte. j zurückkehrte, fand er seine Frau in einer ungewöhnlich guten Stimmung. r 1 .. in war iyr oanlvar dafür und kam -jt.rff e if?jf. ... r - . :c r.,:j,rrr t...Mwr:i;. -r t.ix . ""' iii iinriii 1 ir 1 .ri 1 1 ur iiiKirii mr tt t rw rn V'V" v'I", ""U"" Elsa hatte nicht die Absicht, den Besuch des Tenoristen ihrem Manne zu verheimlichen. Aber sie vergaß es über der Begrüßung des neuen Gastes. Rößler war ein Hüne von Gestalt. m Ml ei 'i Äf. . i. . ! . 0 Er überragte Albert fast um Kopfesrh;X;Z vlonoe vrau iao, wie vas ino im Märchen zu dem Riesen, zu dem gro ! ßen bärtigen Manne empor. Das kurz geschorene Haar, war von emer bräunlichen Farbe und erinnerte. stark und borstig, an die Stacheln emes Igels. Der dichte, röthliche Bart, der

bis lut ä(fte dtt BruK bntäjti&ls,

Verbarg zwar die Partien des Mundes, aber wenn Rößler lächelte, guckte ein gutmüthig-ironischer Zug um die Mund. Winkel. Ebenso blitzten aus den Augen in raschem Wechsel Spott und Freundlickkeit. Eine starke Jope, dunkle Veinkleider und hote Stieseln gaben ihm das Aussehen emes Farmers aus dem Urwalde. Gnädige Frau, sagte er, Sie müs-

; sen schon entschuldigen, daß ich so ganz f f . P ! ilrt ' s " UN alonmama er weine. Rver Albert traf mich, als ich gerade eine Waldtour geht." Dabei reichte er Elsa seine '""" " vv'viv Die kleine Frau hätte aufschreien mösen vor Schmerz über den kräftigen ruck. war ibr. als babe die ,ines Bären sie gefaßt. i?, f, -r;t& an:-. M"" VVV j yv. xüus vnM n.. iz.xiz v w.v n. ivvhv 1VVVII UUV kem dah des illnaen Ebe begriff 'hnr Kochkunst beibringe. Eine .-.r.?... .vx. vv"v irr -wvviv vv . Mablieit. . Herr Noßler aß jedoch nicht davon, Dann kamen Coteletten, Zunge und Nosenkohl. Von letzterem nahm sich der Gast einen Teller voll, den er mit großem Appetit verzehrte. Den Hasenbra- " -Qten lehnte er ab, ließ sich jedoch das Komplot und den Salat wie den Wein i- .rrr'r. c ... rvrrr . . r . ei . i iressila? munoen. Aioerr sowoyl wie Elsa hatten Wohl bemerkt, wie wähle-1 risch ihr Gast beim Effen war, indessen hatte keines von beiden es für A ? rt s A AFiisfvt XtaA ' t)"" 'vvfc fvtyvu. Als Rößler aber auch die Steinbutte j zurückwies und sich mit Salzkartoffeln und Buttersauce begnügte, sagte Albert: ' art r t- rr.. ici. i üct iiwt svu ,ßl ja wie ein , Einsiedler, wie Johannes der Täufer, l oer von wuoem )omg uno Heuschrecken lebte." Heuschrecken," lächelte Rößler, sich seinen Teller mit einem großen Stück Pudding füllend, der eben aufgetragen wurde, hat Johannes nie gegessen. Es waren Pflanzensprossen. Die Heuschrekken verdanken ihren Ursprung einer falschen Uebersetzung. Aber Du hast Recht. Ich esse schon seit Jahren kein Fleisch." Und er wurde dabei verlegen wie ein Kind, das man auf einer Unart ertappt hat. Kein Fleisch," staunte Elsa, in welcher Erinnerungen aus der höhern Töchterschule über die Chemie der Küche lebendig wurden. Sie hatte geglaubt, daß dieser Riese täglich ein paar Hühner und Kaninchen roh verzehre, wie der wilde Mann, den sie vor Jahren auf der Berliner Hasenhaide gesehen hatte. Und wie ist das gekommen?" fragte Albert gleichfalls verwundert. Das war doch früher nicht ?" Rößler. antwortete nicht gleich. Endlich sagte er: Ich war, wie Du Dich erinnerst, ein leidenschaftlicher Jäger und ein großer Liebhaber von Wildpret. Wie Esau für ein Gericht Linsen, so hätte ich mein Erstgeburtsrecht für ein Stück Wildbraten hingegeben. In meiner früheren Stellung in Westfalen hatte ich oft Gelegenheit, meiner Jagdlust zu fröhnen. In den dortigen Waldungen gab es prächtige Hirsche. Besonders befreundet war ich mit der Familie des Oberförsters Veltheim, dessen Wohnung mitten in einer großen Waldung gelegen war. Zu den Hausfreunden Veltheims gehörte auch ein Hirsch, der, obwohl in der Freiheit lebend, doch außerordentlich zahm und zutraulich geworden war. Peter, wie ihn die Kinder getauft hatten, kam fast täglich in die Oberförsterei, wo man für ihn iinmer ein paar Hände voll frischer Kräuter oder Kartoffeln bereit hatte, ihn liebkoste und über sem drolliges Benehmen sich freute. Ich selbst hatte dem braven Peter manches Stück Brod mit Salz gereicht, wofür er mir zum Danke die Hand leckte. Ä)a ging ich emes Morgens, an einem Spätsommertag, mit einem Bekannten auf den Anstand. Es war noch dämmerig, die aufgehende Sonne hinter Nebelschleiern verborgen. Wir mußten lange warten. . m Endlich erblicke ich zwei Hmcye am Rande des Waldes. Sie eben ihre Häupter und nähern sich einem Feld, das mit Hafer bestanden war. In dem Augenblicke gebe ich Feuer auf das vor derste der Thiere, während mein Käme' rad auf den zweiten Hirsch hält. Sein Schujj geht fehl, aber der meinige hat aetrotten. Das Thier macht einen Svruna und eilt dem Walde u. Wir folaen dem angeschossenen Wild, dessen Schweiß Pardon, gnädige Frau, Sie kennen die agenpracye mcyr, ai 0 oe sen Blut uns auf seiner Fährte bält. Die Spur geht weiter durch Un terholz, Gestrüpp und Hochwald nach m mL p.r a f Ca rtM ver 'versornerei, oie jai zwei Aveg stunden von dem Ort entfernt war. Wir folgen dem angeschossenen Hirsch, der unmöglich uns entgehen kann. Da bricht die Sonne durch den Nebel und lhre Strahlen vergolden die spitzen oer Bäume. Alles, was m dieser Jahres ;ett nocv im Watoe levt und webt, erwacht. Der Specht beginnt sein Häm mern, die Holztaube gurgelt ihre tiefen Laute in die Morgenluft, Krähen und Dohlen fliegen mit krächzendem Schrei auf, scheue Eichhörnchen klettern an schlanken Tannen empor und um uns herum surren, schwirren Waldbienen und große bläulich-grüne Käfer. Wir kommen an eine Blöße, die mit Heidelbeerkraut bestanden ist. Die Spitzen des Kräuterichs sind mit rothen Flecken be spritzt. ES sind die Blutstropfen des Hirsches. Endlich sehen wir durch die Bäume, Vielleicht zwei Büchsen-Schüsse entfernt, das rothe Dach der Oberförsterei aus dem dunklen Grün uns entgegenschim mern. Es wäre ein Spaß," sagt mein Ka merad, wenn der feiste Braten dem Oberförster geradezu ins Haus gelaufen wäre. Aber was ijt'denn das ?" setzte er hinzu und deutete auf eine kleine Gruppe, die unweit der Oberförsterei stand. Da fällt es mir plötzlich heiß und schwer aufs Herz. Mem Gott, es wird doch nicht!" rufe

ü flUä unb ftiiue tgjftöüi.

Wasdenn?" fragt hinter mir herflolfcrnb mcinGesährtc. Der Pctcr gewesen sein," Presse ich heraus und wir eilen beide vorwarts, so rasch, als der glatte Moosboden und die quer über das Erdreich binlaufcndcn Aaumwurzcln es zulas sen. Es war der Pctcr," sagte Rößler mit dumpfer Stimme, während er sich anstrengte eine aufsteigende Thräne zu verbergen. Da lag er auf dem grünen Moos, kaum zwanzig Schritte von der t-s i , r r v t

ornerwoynung, um iyn yerum stand den retten wollen, bei ihnen Schutz und Hilfe suchend. Wenige Schritte vor der Försterei war es zusammengebrochen. Das Thier lebte noch und. seine nrnfcon I7m!PnVn ftirr traurig und vorwurfsvoll an. als woll- : . xr.i. : i. n' ... ich uyii. umi iu m r? 1 0 a IVIV cvj, ,,,., v, nrnf,rirf v;. stummen Anklagn, die aus den Blicken o..-c :V:.. :.r.i. hvi 1 ummc uiuu;ji, uiuu ciiiu ' m?. iiviti ) vy ihii) i i vv v iv v vll X'kkl' der. In jener Stunde legte ich mir das Gelöbniß ab, nie wieder zu jagen und nie das Fleisch eines Thieres zu essen." Und Du befindest Dich Wohl dabei?" fragte Albert, während Elsa tiefbewegt Messer und Gabel weglegte. vi , . . u . . . ortressilcy", entgegnen Noßler. Kräftigter und frischer, als bei meiner früheren Lebensweise. Ich schreibe es meiner Enthaltsamkeit von Fleischspeisen ... r. I i. .... V .1 t .sa - gu, vajj ity wüt )uiyicii, l in meinem Stationsort ein bösartiges typhöses Lieber herrschte, das auck sämmtliche Bewobner des Hauses, in l ' . c 1 ioem icy woynre, ergriff, von oer euche verschont blieb. Schon Hufeland sagt, daß die Fäulniß der beständige, auf der Lauer liegende Feind des Lebens sei, und das Flenchessen begün stigt diesen Feind. Jetzt hält man uns Vegetarier noch für Sonderlinge, aber es wird eine Zeit kommen, in welcher die Nothwendigkeit das ganze Menschengeichlecht zwingen wird, sich nicht von Fleisch, sondern von den Früchten des Feldes und der Baume zu nähren. Oann werden unsere ltten auch milder, humaner werden. Ergreift es Sie mcht. gnädige sxau" fugte er hinzu, wenn Sie em Thier, ein Lamm, eine junge Ziege unter dem Messer des Schächters bluten sehen oder wenn Sie, an emem Schlachthause vorübergehend,die dumpfen Bcilschläge hören, welche ein Rind nieZerschmettern " Die ernste, fast traurige Stimmung, welche diese Worte bei Elsa, ja selbst bei Albert hervorgerufen, wurde durch den Eintritt der Aufwarterm, welche einen Brief von Frau Bankier Lüyecke brachte, unterbrochen.Frau Lüdecke frug, ob sie Herrn und Frau Weber heute Abend in die Oper abholen solle. Sie bitte die Herrschaft ten, zu warten, bis sie mit ihrem Wagen komme. Wir mujcn wohl ablehnen," sagte dieser, da wir Bemch haben." O, meinetbalbcn hättest Tu Dich nicht ni acniren brauchen." bemerkte Rößler, als die Dienerin sich entfernt hatte. Was giebt man?"Nigoletto," siel Elsa em. Herr Braun, welcher heute zum Besuch hier war, singt den Herzog." So," sagte Albert gleichgiltig, ohne eine weitere . cmerlung uver Brauns Bcwck lffortiekuna solat.) Dyspepsia, Positlvely Cured by LITTLE HOPPILLS, The People'sFavorite Liver Pills. Indigestion, Biliousness, Diziiness, Lirer Complaini, Tliey not alowly but Burely, do not cripe and theil effect ls lastinar. and theresore worth a Ldozen others. (Doctor's formula.) 8 mall, ru-gax-ooated and easy totale. Bee teetlmonlal öS f. f Aino-riata niTna.ilvl vn reo'tef rlea. The HOP P1LL CO., New London, Ct.) They are TUE BEST rer made. Pirparr ly a oW ipothrcarjr. kl bottln f 1.00 I Ü & i 1 - - . - 1 - -ir t '--'.- ?S ' ri In allen rothek zu haben. llsurz LIau8Mäun'8 ' sr tS&$&Uli CZü. 263 unb 207 Nord New Jersey Str. Tische, Stühle u. Stände werden auf Bestellung angefertigt. Möbel werden überzogen, aufgepolstert und lackirt ! Matratzen werden aufgepolstnt. Neue Nohrgeflechte für Stühle. Billiae Vreise. Vrompte Bedienung. Deutsche (InzGipn-fljciitflP, ml 9. Jidj Etablirt seit 1859. tkAvf Me Jen Öo., Icke Nassau und Spruce Street, (Triiuna Buüling,) New York, besorgen alle Arten Ton 0chäUanxrigrntPer$onalauff'orderungen - etc für diese Zeitung, sowie für alle deutschen Blätter in den Ver. Staaten und Europa. Sämmtliche Deutsch-Amerikanische Zeitungen liegen in unserem Geschafts-Lokal aur frsien Klnaictxt des Publikum. auC Die geehrten Berauageber deutscher Blatter werden achtungsroll ersneht, nns ihre Pablika tioa.a für uiart Sutratur au 6bnsMaai

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