Indiana Tribüne, Volume 10, Number 299, Indianapolis, Marion County, 18 July 1887 — Page 2

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Erscheint SS g fich d SOtgS. VM,U4 rUft K?t durch km Xtltn a Um? G,utxer Sache, fei Conatagl Xriltfi-f f tiil rti Soch,. Beida lofaaaiH li teil. ft V? ngschU in Beraftiia$l8Bl 15 ? 94. f Ce 130 O. MarvlanbQr. Indianapolis, Ind., 18. Juli 1887. Trau. tünb Schäume. In NeKark, Nev Jersey, wobnt ii3 euf den heutigen Tag Frau Wilhelmine Helmbrecht mit ihrem Gatten Justus in friedlicher Ehe. Es war nur eine äußerst unangenehme Geschichte, welche in der legten Zeit einen bösen Schatten auf ihr friedliches Dasein warf, und wklche schließlich dazu führte, daß Frau Wil belmine mit 'ihrem Justus beinahe in ostenen Streit gerathen wäre. Vor einiger Zeit kam in das Haus, in welchem die Helmbrechts wohnten, eine Frau Namens Nagel und miethete sich in demselben gleichfalls einige Zimmer. Frau Nagel ist eine schwärmerisch angelegte Natur und glaubt steif und fest an verborgene Schätze, große Lotteriege winne und an verschiedene Vorbedeutun gen, Vorahnungen und Träume. Die? geschab vor etwa zwei Jabren, zu einer Zeit, als Wilhelminens Mutter gerade Hoffnung hatte, wieder einmal Groß traut zu werden. Ich begreife nicht," sagte Frau Nagel u ihrer neugeworbe nen Freundin ?Uelmine, wie es über öaupt eine Frcu in Ihrem Zustande gebta kann, we:ch .iicht in der Lotterie spielt. Frauen, Aussichten haben, demnächst Mutter zu werden, gewinnen in der Lotterie immer. Ich gebe Ihnen oen aufrichtigen Nach : spielen Sie in ver Lotterie ! Um ganz sicher zu sein, können Sie mir die Träume erzählen, welche Sie allnächtlich haben, ich werde darnach die Numment ausfindig machen, auf welche sie setzen müsten!" Kurze Zeit darauf träumte eö der Frau Helmbrccht, daß sie Stullen von einem Laib Roggenbrot abschnitt. Sie erzählte diesen Traum ihrer Freundin nicht sofort, weil sie sich vor derselben einigermaßen fürchtete. Endlich überwand sie ihre Scheu und erzählte ihren Traum der Frau Nagel. Roggenbrot." sagte dieselbe eifrig, bedeutet in der Lotterie die Nummer 50. Wir wollen einmal nachsehen, ob diese Nummer in den letzten Ziebungen herausgekommen ist." Die Nummer war wirklich herausgekommen, und zwar zu verschiedenen Ma len. Alle Bedenken der Frau Helm brecht waren auf einmal verschwunden. Sie holte 25 Cents aus der Tasche und ersuchte ihre Freundin, für sie die Nummern für die nächste Ziehung in der Lotterie selber auszusuchen. Frau Helmbrecht machte stets nur kleine Einsätze, gewann aber fast jedesmal, und zwar Summen im Betrage von 50 Cts. 82.00 und $2,25. Goldene Träume von zukünftigen Reichthümern begannen die glückliche Frau zu umgaukeln. Prachtvolle Schlösser und Diamanten und Perlen sollten künftig ihr eigen sein. Unterdessen arbeitete ihr Gatte nach wie vor in einer Eisengießerei für S l5 die Woche, und hatte keine Idee davon, was zu Hause mit seiner Frau vorging. Die Frau wurde schließlich von einem wahren Lotteriesieber ergriffen. Jeden Tag sinden in Jewark zwei Lottoziehungen statt, und in jede detselben setzte sie mindestens einen Einsatz von einem Dollar. Sie halte kein Glück und ver lor alles Geld, das sie in befferen Zei'.en erspart hatte. Dann versetzte sie ihre ei genen Werthsachen und sogar die Ta schenuhr ihresMannes. Der Milchmann, dr Grocerist und der Metzger bekamen nie mehr auch nur einen Cent zu sehen. Endlich gingen dem Manne die Augen auf, als er seine Uhr habe.i wollte und erfuhr, daß dieselbe sich im Pfandhaus besinde. Seine Frau gestand ihm Alles. Erst wollte er Scandal machen, hat sich aber jetzt eines Befferen. besonnen. Er will die Schulden, die seine Frau gemacht hat, nach und nach abarbeiten, und sie hat sich verpflichtet, niemals mehr in der unglückseligen Lotterie zu spielen. Viehzüchterinnen in Colorado. ES ist vielleicht nicht allgemein be sannt, datz es im fernen Westen", be sonders aber im Eentenniul-Staate Colorado, sehr viele Frauen gibt, welche sich selbstständig der Viehzucht widmen. In Colorado allein zählt man ihrer ungefähr 00. Die Viehzüchterinnen brauchen sich nicht der Erfolge zu schämen, welche sie erzielen. Sie sind in der Regel vorsich tig und berechnen sehr genau, wie weit sie sich mit ihren Spekulationen wagen dürfen, sind aber dann unerschrocken und weichen keinen Schritt mehr zurück. Man hat noch nie gehört, daß eine Viehüch Urin in Colorado bankerott geworden wäre, im Gegentheil haben es viele derselben durch umsichtige Verwaltung ihres Besitzes zu Wohlstand, wo nicht zu Reich' ihum gebracht. Wie es kommt, daß alleinstehende Frauen sich in einem verhältnißmäßig wilden Staate, wie Colorado, der Viehzucht widmen? Die Frage ist leicht beantwortet. In vielen Fällen ist der Mann gestorben und hat als we thvoll ften Besitz seine Viehheerde seiner Wittwe hinterlaffen, oft hat die ledige Tochter von ihren ältern den Viehstand ererbt. und manchesmal geschieht es auch, daß unternehmungslustige junge Damen" auf bit Idee verfallen, aus eigene Faust sich eine Viehheerde zu kaufen und sich als Vlehzuchterlnnen eine eigene, unab hängige Existenz zu schassen. Im Allgemeinen kann man es den Eigentbümerinnen der Nanches" nachsagen, dag sie das volle Necht haben, sich unter die anständigsten und besten Ver treterinnen ihres Geschlechts zählen zu dürfen. ES geschieht i.icht immer, daß sie ihre Heerden persönlich beaufsichtigen. Meistens haben sie sogar wirkliche, .Cow ovS" in ibren Diensten, welche die Ar

belt draussen auf der Nanch allein be sorgen, sonst aber strict allen Anordnun gen der ..Herrin" folgen müssen. Manchmal besitzt die Eigentümerin ein hübsches C..-o 1 !.... Ii4il(tvhn fSsf! in

sjawo in iiiici ucuuuyvu4m wv, . Welchem sie stetig wohnt, und welches sie ' nur dann verladt, wenn es ncy aus oer Nanch darum handelt, nach dem Rech ten" zu schauen. In der Regel versteht sie es ganz ausgezeichnet, sich bei ihren Angestellten Respect zu verschaffen. Der wildeste Cowboy" würde es nicht wa gen, seiner Herrin auf unehrerbietige Weise entgegenzutreten, wenn sie in ge schädlichen Angelegenhetten zu rym aus die einsame Ranch hinauskommt. In der Minderzahl befinden sich solche Viehzüchterinnen', welche ihre Ranch nie verlassen und, wie die Cowboys", den größten Theil ihres Lebens im Sattel ihres Pferdes zubringen. Sie thun dies entweder auö angeborener Neigung, oder weil sie noch nicht die Mittel besitzen, um sich genügende Arbeitskräfte zu halten. Solche Frauen bieten dem Fremden ei nen sonderbaren . Anblick dar. Rauh und ungeschlacht, in derber Kleidung und mit wild flatterndem Haar stürmen sie auf ihrea PonieS dahin, um den Pflichten ihres Berufs nachzugehen. Als richtiges Seitenstück zu den männlichen Cowboys Haien sie auf Bildung und Bücher nie große Stücke gehalten, doch nehmen sie es mit ihrer eigentlichen Aufgabe sehr ernst und halten ihre Vieh' heerden in solcher Ordnung, daß sogar ihre Nachbarn vor ihnen Respect bekommen müssen. Oft bringen es die Vieh züchterinnen in Colorado zu ganz bedeutenden Reichthümern, wenn sie auch anfänglich fast ohne jede Geldmittel ihr Geschäft angefangen haben. Es ist gar keine Seltenbeit. unter ibnen so tücbtiae t - w - - i , IS Ranchers" zu sinden, daß ein jeder cm r. r t .i cty. ri t zann ic iu? geiroil zum ohuuct neyrnrn könnte. Wag ein Düde" braucht. Kürzlich befand sich ein New Iorker Reporter in einer der feinsten Kurzwaa ren-Handlungen der Stadt, um mit dem Eigenthümer derselben nach Art der Zei tungsmenschen eine Zeitlang gemüthlich zu plaudern. Ich möchte gern einige Unterkleider für Herren sehen," leitete er das Gespräch eia. Der Kaufmann warf einen Blick aus die hellblonden Locken des Reporters, holte dann eine Pappschachtel herbei, zeigte ihm deren Inhalt und sagte: Hier ist etwas, das für Ihre Haarfarbe paßt." In Bezug auf die Farbe mochte er wohl recht haben, doch paßte der P r e i s entschieden nicht zu dem Geldbeutel des Zeitungsmannes. Es waren Unterklei der aus blaßgelber, chinesischer Seide, die sich sehr weich anfühlten und mit hellblauen Stickereien verziert waren. Um den Hemdkragen lief eine zarte Stickerei aus blauen Weinranken und Blnmen, die sich bis auf den Busen vorne erstreckte und erst an den Spitzen der Aermel ihr Ende nahm. Zum Zuknöpfen der Aermel dienten kleine gol dene Knöpfe. Dies ist ein sehr einfaches Muster," sagte der gefällige Kaufmann. Hemde und Unterhose tosten zusammen nur sechs Dollars. Hier ist ein anderes Muster, welches ich Ihnen für 812 ablassen kann." Mit diesen Worten holte er andere Unterkleider herbei, die förm lich mit Stickereien überladen waren. Der Reporter guckte sich die Geschichte eine Weile lang staunend an und meinte schließlich: Haben Sie keine Unterkleider, die böchstens 81.50 kosten ?" Der K ufmann hielt diese Frage für einen Scherz. 0, wenn Sie noch etwas Besseres haben wollen," sagte er dann : Hier sind seidene Unterkleider, die S15 kosten." Der Reporter scbüttelte den Kopf. Auf solche Geschichten kann ich mich nicht einlassen," sagte er, dazu reichen meine Geldmittel nicht aus. Haben Sie wirklich nichts Villigeres im Hause Der Kaufmann eilte geschäftig an die Arbeit und holte ganze Stöße von anderen Sachen herbei. Dem Reporter gin' gen die Augen über, so groß war die Pracht, die sich vor ihm entfaltete. Gibt es wirklich Männer, die solche Sachen tragen ?" fragte er. Der Kaufmann warf auf ibn einen mitleidigen Blick. Haben Sie denn wirklich keine Idee, was ein junger fashionabler Mann für feine Kleidung ausgibt?" fragte er dann. Ein rich. tiger Dude" braucht jedes Jahr min bestens ein Dutzend Paar Socken, von denen jedes Paar "vier bis fechs Dollars kostet. An Unterhosen und Unterhem den gebraucht er gleichfalls rttindestens sechs Paar, von denen jedes auf 815 zu stehen kommt. Er würd- sich schämen, Hemden zu tragen, deren Preis für das Dutzend weniger als 825 beträgt. Seine Kragen und Stulpen kosten ihn daö Jahr hindurch mindestens ebenso viel, die Halsbinden, TenniSHemden, Kniestrümpfe u. f. w. gar nicht zu rechnen. Allein das Unterzeug und die verschiede nen Kleinigkeiten in der Kleidung kom men jeden Sommer einem Dude" auf j Hunderte von Dollars zu stehen. Unter 8500 ist er kaum im Stande, sich ordent lich zu equipiren. Dazu kommt noch der Schneider, der Schuster und der Hutma cher, welche natürlich aucv anstän big bezahlt sein wollen. Im Herbst und Winter stellen sich die Kosten natür ltch noch viel hoher." Wie viel kostet es eigentlich", fragte oer neugierige Reporter, wenn man sich als Dude" kleiden will V Ich habe", antwortete der Kaufmann darauf, Kunden, die 'für ihre Kleider iedes Jahr mindestens 85000 ausgeben. Und diese Leute gelten noch lange für reme erjcywender. , Blind und taubstumm. , . In dem Amerikanischen Asyl für Taubstumme" zu Hartford in Connecticut fand vor einigen Tagen eine Prü fung statt, vcach Schluß derselben betrat der kleine Albert Noten die Bühne, um den Anwesenden zu zeigen, was er während seines Aufenthalts in der Än stalt gelernt hatte. Er ist taubstumm vtfc w r. r . , . uno onno, oavei aoer ein leyr autge weckte? Bursche. Er war taub geboren und hatte im Alter von 4 Jahren sein Augenlicht verloren, was sein Unglück natürlich , och vergrößerte. Trotzdem zeigte er sich so geweckt und intelligent, hak leine Anaeböriaen beschlossen, ibn im

vdrrgen Heroft ,n das'Ar zu schicken. Der Vorsteher der Anstalt, Professor Williams, erklärte den bei der Prüfung anwesenden Gästen, auf welche Weise es gelungen sei, den Knaben zu unterrich ten. Zuerst wurden verschiedene Gegenstände mit ihren Namen in erhabenen Buchstaben markirt, wie z. B. Hut", Ball" u. s. w. Bald lernte er, die betreffenden Buchstaben herauszusinden, wenn man ihm einen dieser Gegenstände in die Hand gab. Erst glaubte man, daß er die Buchstaben nur mit den Ge genständen in Verbindung bringe, nach fünf Wochen gelangte man jedoch zu der Ueberzeugung, dß dieses nicht der Fall war, und das er thatsächlich die Buchstaben ihrer Ähnlichkeit nach kennen lernte. Dann wurde ihm auf einmal die Idee klar, daß zwischen den Gegenständen und den dieselben repräsentirenden Namen ein innerer Zusammenhang bestehe. Von der Zeit an machte er große Fortschritte. Jetzt verfügt er bereits über einen Reichthum von 300 Worten, welche er mit großem Verständniß zu be nutzen versteht. Er hat es gelernt, dieselben leöbar zu schreiben und sie mit wunderbarer Geschwindigkeit vermittelst seiner Finger zu buchstabiren. Er ver kehrt mit den andern Taubstummen der Anstalt vermittelst der Zeichensprache, wobei er freilich sich nicht auf seine Au gen, sondern auf die directe Berührung von Hand zu Hand verlassen muß. Dabei streift er überall im Gebäude ohne Führer umher und sindet' sich stets so gut zurecht, daß er nie einen Irrthum begeht. Um zu zeigen, was der kleine Bursche leisten kann, der nebenbei gesagt, ein Liebling der ganzen Anstalt ist, stellte sich der Superintendent neben ihn und buch stabirte ihm auf seine Finger : Gehe zu dem Fenster." Der Knabe wußte offenbar ganz genau, was die Zeichen auf seiner Hand meinten. Kaum war sein Lehrer mit denselben zu End?, als er den Befehl auf gleiche Weise auf der Hand des Herrn Williams wiederholte und sich dann direct zu dem Fenster begab. Auf dieselbe Manier erhielt er den Auftrag, das Fenster zu öffnen und zu schließen, was er auch ohne jede Anstrengung that. Dann gab ihm fein Lehrer auf, ein Glas Wasser zu trinken, welches auf dem Tische stand, einen höl zernen Stab zu zerbrechen und verschie schiedene andere, ähnliche Dinge zuthun. Dann wiederholte er in der Zeichenspräche Sätze mit Eigenschasts-und Zeit Wörtern, die ihm vordictirt" worden waren, las mit erhabenen Buchstaben druckte Sätze vermittelst seiner Finger schließlich gab erste in der Zeichensprache wieder, und schrieb in leserlicher Hand, schuft das Gelesene nach. Daö Kind ist aus der düsteren Um. nachtung, in welcher es sich befunden hatte, zu einem denkenden Wesen heran gebildet worden! . 55 om Inlande. JnChicago wurde kürz lich ein Elevator in 14 Tagen fertig' aebaut, der im Stande ist, 400,000 Bu shel Getreide zu faffen. Die Indianer auf der St. Pelers'Reserve in Manitoba rebelliren und haben die Reg erungs-Vorräthe, die sich unter Aufsicht des Superintendenten McCall befanden, in Besitz genommen. Man glaubt, daß Branntwein unter sie geschmuggelt wurde, und daß der Whisky sie zu dem Aufstande derleitet habe. JnMontreal in Canada ist die Polizei einem riesigen, unverschämten Lotterieschwindel auf die Spur gekommen, durch welchen leichtgläubige Gimpel in den Ver. Staaten geleimt werden sollen. Die Schwindelsirma heißt H. Reed & Co.. welche Prospekte aussendet und außer verschiedenen klei neren Preisen einen Hauptgewinn von 540,000 verspricht. Das Geschäft stand bereits in voller Blüthe und die BoguSsirma hatte bereits reichen Gewinn er zielt, als die Blase durch die Polizei zum Platzen kam. Ein 1j ähriger Junge Names Potter fuhr mit einem Manne Na mens Leiter von Portia in Arkansas nach Little Rock, seiner Heimath. Lester wuß te, daß der Junge Geld bei sich hatte, setzte ihm unterwegs den Revolver auf die Brust und zwang ihn, feine ganze Baarschaft, $150, ihm zu überliefern. Als der Räuber im Begriff war, daS Geld in feine Tasche zu stecken, nahm der Junge seinen Vortheil wahr, zog seinen Revolver gleichfalls, feuerte auf seinen Angreifer eine tödtliche Schußwunde ab und nahm dann sein Geld wieder. Ein eigenthümliches und seltenes Phänomen wurde vor einigen Tagen in Detroit während eines Regen sturmes in der Wohnung des Capt. I. T. Platten an der Hancock Avenue be merkt. Fräulein Platten hörte im Fa milienzimmer ein eigenthümliches Ge räusch. Sie eilte dorthin und sah eine leuchtende Feuerkugel,' etwa wie eine Cocosnuß groß, vom Kamin her aufstei gen. Die Kugel schwebte langsam im Zimmer dahin, indem sie einen zischen den Lärm verursuchte und ein äußerst helles Licht verbreitete. Ganze Wolken von feinem Ruß kamen mit derselben aus dtm Kamin heraus. Frl. Platten und ihre inzwischen ebenfalls hinzugekommene Mutter bedeckten voller Schrekken ihre Augen und wandten sich hinweg. In diesem Augenblicke wurde die Hausthüre geöffnet und der hierdurch veranlaßte Zugwind trieb die feurige Kugel auf die Straße, wo sie mit lautem Gezische verschwand. Derartige elektri sche Entladungen werden wissenschaftlich Kugelblitze" genannt und sind äußerst selten, manchmal aber treten sie mit furchtbar zerstörender Gewalt auf. AusDesMoines in Iowa wird geschrieben : Ein geachteter Bürg ging kurz vor Mitternacht mit seiner

Frau und einem Gaste nach Hause. Eh ! die Leute sich zur Ruhe gelegt hatten, ' wurde die Hausthüre eingeschlagen, Al. leö durchwühlt und, weil weder Bier noch Whisky gefunden wurde, Mann und Frau arretirt und bis zum nächsten Mittag mit besoffenen leichtfertigen Dirnen, Negern und Dieben zusammen ringesperrt, dann aber ohne weitere Entschul digung auS dem Gcfängniß entlaffen. Kürzlich wurde bald nach Mitternacht ein solides deutsches Gasthaus, daS' DeS MoineS HauS", von den Burschen überfallen und durchsucht. Weil nichts gesunden wurde, trommelten . die Scher

gett aüö fremden aus dem Schlafe und zwangen dieselben, ihre Zimmer zu öffnen und nicht bloß die Zimmer, sondern auch ihr G.päck durchsuchen zu lassen. Rativistische Kaffern, welche derartige Eingriffe in daS Hausrecht verüben, gehören in's Zuchthaus. Mit dem sonntägigen Ver. kauf geistiger Getränke in New Aorker Speisehäusern ist es jetzt wieder nichts. Der dortige Corporations-Anwalt )' Brien hat nämlich ein Gutachten abge-

geben, nach welchem dieser Verkauf fer ! nerhin als eine Verletzung der Gesetze zu ! betrachten ist. Am vorletzten Sonntag war ein Speisewirth, welcher einem in Civilkleidung spitzelnden Polizisten bei der Mahlzeit ein Glas Vier verabreich! .hatte, verhaftet, aber später im TombsPolizeigericht wieder entlaffen worden weil der Richter die Ansicht hegte, der Mann sei zur Verabfolgung des Geträn kes- berechtigt gewesen. Polizeidirector Murray faßte aber die Sache von einem andern Gesichtspunkte auf und wandle sich deshalb an die Polizei-Commission, auf deren Ersuchen dann das obener wähnte Gutachten des Herrn O'Brien erfolgte. Die Pclizei-Capitäne wurden dann beauftragt, ihre Leute auf den Fall aufmerkfam zu machen, und sie am Sonn tag wieder zur Wachsamkeit gegen Spei-, sewirthe anzuhalten. In einem Haufe in Port land, Maine, wurde neulich Rachtö ein junges, dort auf Besuch weilendes Mädchen aus dem Schlafe geweckt. An ihrem Bette stand ein Einbrecher, der seine Hand auf ihren Mund legte, sie küßte und sagte : Bleib ruhig, liebes Kind ; ich werde Dir kein Leid anthun und blos einige Kleinigkeiten mitnehmen." Das Mädchen wehrte sich vor Schreck und schrie, worauf der Einbrecher mit einem höflichen Gute Rächt, Kind," aus dem Zimmer sprang ; in einem Packet nahm er alle Werthsachen und eine Geldsumme mit. Alle Bewohner des Hauses waren inzwischen wach geworden, und man fand im Zimmer des Mädchens den Hut des Einbrechers, der nun als wichtiges Mittel zur Aufspürung des Verbrechers der Polizei ausgeliefert werden sollte und vorläusig im Hausgang am Hut ständer aufgehängt wurde. - Die Fami lie ging dann wieder zu Bctte, und am Morgen war der Hut verschwunden ; der Einbrecher hatte das Haus nochmals be sucht und sich seinen Hut wieder geholt, um der Polizei auf diese Weise seine Fährte" zu verbergen. Der Kerl ver, stand jedenfalls sein Geschäft" ausgezeichnet und wußte, was er that, als er noch einmal den Einbruch in das Haue nur des Hutes wegen unternahm. Vor einigen Tagen fand der Polizist Shortell in dem Flur eines HauseS an der östlichen 39. Straße in Rew 'Iork zwei weinende Kinder. Dem intelligenten Sicherheit-wächter war es natürlich sofort klar, daß es sich h ec um Kinder handelte, die sich von ihrem El ternhause verlaufen hatten und in die Irre gegangen waren. Er nahm sich freundlich und menschlich" der Kleinen an und brachte sie nach der Polizeistation, wo sie von der Matrone des Ge fängniffes sorgfältig in Pflege genommen wurden. Die Kinder blieben im polizeilichen Gewahrsam, und wurden erst am nächsten Morgen aus demselben von den Eltern abgeholt. Dieselben tx zählten eine eigenthümliche Geschichte. Die Mutter war, während der Vater sei ner gewöhnlichen Beschäftigung nach ging, zu einer kranken .Nachbarin gegan gen, um dieselbe zu pflegen. Sie hatte unterdessen die Kinder zu Hause gelassen und dieselben hatten zu weinen angefangen. .Der Polizist kam vorbei, sah die Kinder, erkundigte sich nicht weiter, wem sie gehörten und brachte sie aus ihrem eigenen Elternhause in's Gefängnlß. Die Mutter wurde fast wahnsinnig vor Angst, als sie bei der Heimkehr ihre Lieblinge nicht mehr fand, und verbrachte mit ihrem Manne die ganze Nacht schlaflos. Es geht doch nichts über intelligente" Sicherheitswächter! Deutsche Lokalnachrichten Provinz Westfalen. f Der Präsident des Landgerichts. Storch, in Münster. Das Gru benunglück auf der Zeche Hibernia" bei Gelsenkirchen hat für die Knappschafts Berufsgenossenschaft eine Aus gäbe von etwa 17,000 M. pro Jahr im Gefolge, welche Summe als Rente an die Verunglückien zu zahlen ist. In Bochum erschoß siH der Bergmann W. Meinke und in Lippe bei Waltrcp der Geschäftsreisende Ludwig Decker. Thüringische Staaten. t In Friedrichsroda Oberlehrer und Kantor Starker. Der' wegen Verdachts der Brandstiftung in Untersuchungshaft stehende Franz Gundermann aus Nemptendorf hat sich im Landgerichtsgefängniß in Greiz erhängt. Der Stadtser geant Stolle in Gehren und der Ober kirchenrath Geldner in Meiningen sind Schlaganfällen erlegen ; der Handarbei ter Wilh. Wolfram aus Gera-Unterm' HauS wurde von einem Balken erschlagen; der Schloffer Ernst Bode auS Saalfeld ertrank beim Baden und die Ehefrau Gölit) auS Wümbach wurde von einem Eisenbahnzuge zu Tode gefahren Abgebrannt sind ein Th;il des Fabrik' gebäudes der Firma Gebrüder Trömel in Cuba und die Mühle in Winterstein. Königreich Vaiern. München der Journalist Franz Evenbach und Dr. Heinrich Edler v. Weckbecker zu Sternenfeld. In Neuhaus entstand in einem Schuppen Feuer, wel cheö in einer Stunde den ganzen schönen Markt in Asche legte. Obwohl 12 Feuer, wehren ungemein rasch am Platze waren, konnte bei dem schnellen Umsichgreifen des verheerenden Elementes gar nichts gerettet werden. Am nächsten Tage wur den der Bäckermeister Emerau Girisch und sein Sohn Josef erstickt im Keller ge funden. f 3n Kulmbach Kirchenrath. Dekan und erster Pfarrer H. E. Enge! ! hardt. Der Poftexpeditor Josef Ste ! phan von Schechen, der, von Bankier Eisenhammer zum Börsenspiel verleitet, das Vermögen seiner Frau im Betrag von 13,000 Mark und StaatSgelder im Betrag von 14,000 M. ver,pekulrrt hat. wurde zu fünf Jahren Zuchthaus verur theilt. fJn Nothenburg der Notar Chr. Frauenholz. fAuf feinem Gut Erbachs bok 2obann Stumpf, früher langjähri

Kes Mitglied der Untersränlljchen Lanorathsversammlung. Selbstmord begingen. : in Augsburg der pens. Ehevauxle gertrompeter Joh. Huber, in Markt Ber gel der Privatier Flemmer, in Bergza bern die 60jährige Frau des Tagelöh ners Job. Barbey, in Brück die unver ehel. Joh. Melzer, in Ernestgrün der Häusler Lorenz Müller, in Haslach der Bäcker Fritz Keller, in Hohenschästlarn der Dienstknecht Simon Maier, in Lin dau der Ackerer Josef Dangel, in Michelstadt der Buchbinder Friedr. Kehrer, in München die jungverheirathete Frau Held, an Nymphenburgerstraße, inWürz' bürg der Kommis Dömling. Ertrunken sind : in Ammrndcrf der Distriktswege' macher I. G. Wimper, in Harthausen der Sohn des Söldners Mahler, in Kaufbeuren der Schlachtergesell Joses Strobel, in Mellrichstadt der Sohn des Mühlbesitzers Nudloff zur Altmühle, in Stockstadt der Forstaufseher Körbel, in Rosenheim der Sohn des Heizers Ran'

ner, bei Viechtach der Sohn des Haus lers Kollnburg. Königreich Württemberg. Die Turngemeinde in Biberach feiert ihr 40jähriges Stiftungsfest durch einen AuSmarsch nach Ummendorf. Die Einweihung des neuerbauten Nathhauses in Ebersbach a. F. wurde von den Gemeindecollegien mit Kirchgang gefeiert. DaS Gebäude kostet 40,00 ' M. Nach einer Conferenz mit den Vertretern der bürgerlichen Collegien hat der SchwSbische Sängerbund" beschlossen, im Jahre 1836 ein allgemeines Liederfest in Göp Pingen abzuhalten. Der Gemeinderath Mathias Göhring in Pfäffingen feierti die goldene Hochzeit. Der praktischi Thierarzt Rolhwang in Wüstenroth ist wegen Veruntreuung verhastet worden. Der Tagelöhner Kohn von Heilbroan, der Knecht Math. Stockinger aus Oberjettingen und ein gewisser Wilhelm Frank aus Weikersheim haben sich ertränkt ; aus Liebesgram erscko sich bei Knecht Michel Klumpp aus Noth. Ertrunken sind: der Sohn des Vuchbinders Deuschle von Grunbach, der taubstumme Schuhmacher Girand von Lo. mersheim, der Schubmacher Hipp au! Mägerkmgen, der Schuhmacher Michel Joas aus Marienkappel, der Dienstknecht Josef Dangel von Oggelshausen und der frühere Holzfuhrmann Beßner von Schornbach; der im Rottweiler Wasserwerk beschäftigteArbeiter Clemens Schlosser von Altstadt wurde von einem Schwungrad erschlagen, der EisenbahnHilfswärter Fidler von Metterzimmern von einem Zuge zu Tode gefahren und der Sohn des Sonnenwirthes Dampf in Nordstetten beim Heuabladen von einer stürzenden Aufzugswelle erschla gen. Großherzogthum Baden. 1- Redakteur und Dichter August Feld, hoff in Freiburg. Der Kleiderhändler Max Reutlinger in Lörrach ist unter Hinterlassung seiner Familie und zahl reicher Gläubiger flüchtig geworden, wie man allgemein annimmt, nach Amerika. Zur Vorsicht hat Reutlinger, der Rechner der israelitischen Gemeinde war, auch der letztere Kasse mitgehen heißen. Der Handschuhmacher Gustav Heinrich Böhmer in Mannheim wurde wegen Todtschlags, begangen an dem Gold?' beiter Pollack aus Hamburg in der Nacht vom 31. Mai auf 1. Juni 1880 bei Leutershausen, zu einer Zuchthausstrafe von 15 Jahren verurtheilt; ferner wurdt der Eigarrenarbeiter Daniel Kuppinger von ?!eulußheim durch einen Steinwurs zu 2 Monaten Gefängniß verurtheilt. Der Uhrcnmacher August Müller in Ueberlingen wurde wegen Wuchers zu L Monaten Gefängniß und 500 M. Geldstrafe verurtheilt. Durch Erhängen machten ihrem Leben ein Ende: der Musiker Franz Schneider von Karlsruhe, der Arbeiter Julius Schreiber von Altlußheim, der Maurer Johann Stritmatter von Heppenschwand, der Land: Wirth Dominik Distel von Hochemmin gen und der Maurer D. Baumgartnel von Unteralpfen. Durch Unglücks fälle kamen um'S Leben: der Arbeiter Faver Stäble von Ahausen (m Folge eines Sturzes), der Sohn des Schmieds Ambros Herterich in Beuren a. A., der Schisssjunge KappeS von Eberbach und die ledige Wilhelmine WaSmer von Happach (ertrunken, der Landwirth Martin Klein von Moos (erstickt), der Maschinenheizer Josef Mai von'Ram mersweier (überfahren) und der Land Wirth F. Mayer von Rielasingen (von seinem Gespann geschleift). ElsaßLothringen. In Kochern wurden von der Kreisdi rektron Saargemünd einige Wirthschaf ten geschlossen, weil die Wirthe dem auf rührerischen Treiben der Dorfburschen Vorschub geleistet haben, die mit franzö fischen Schärpen daö Dorf durchzogen. Der Ackerer Dominik Fretz von Bergholz bat sich, ertränkt. Im Zustande der Betrunkenheit brach der Fabrikarbeiter Joseph Lederle von Ensieheim daS Ge nick ; der Knecht Joseph Kauffmann von Jllhäusern starb an inneren VerletzJv! gen, die er sich bei einem Falle zu gezogen. Niedergebrannt ist dS SöohnhauS der Milchhändlerin Wittwe Quimf und dasjenige der Wittwe Fimbel in G;bweiler. Braunschweig -Anhalt-Lippe. Eine Typhusepidemie ist in Hasselfeld ausgebrochen ; die Zahl der Erkrankun gen beläuft sich auf fünfzig. Mehrere Personen sind bereits gestorben. Der Genuß schlechten Trinkwassers soll Schuld an der Krankheit sein. f In Folge ei nes Schlaganfalles der Pastor emer. Emil Göze aus Timmerode. In der Nähe von Altenau im Harz ist die Leiche des seit einiger Zeit vermißten Gerichts Vollziehers Krickmeyer auS Wolfenbüttel an einem Baume hängend aufgefunden worden. Kürzlich starb die älteste Per fon in Almenau uud wahrscheinlich des ganzen Herzogthums, die jüdische Wittwe Frvmmcheo Nosenthal. Sie ist nach Angabe der Verwandten 105 Jahre alt geworden. Der Viertelmeier Grebe von Emmerborn und der 65jährige Auszügler Andreas L. von Hundeluft haben sich erhängt. Der Hüfner Nühlicke aus Griebo und dessen Knecht Kühnast aus Klieken sind ertrunken. H ohenzollern. Das Militärdepartement in Sigma kinaen bat verfüst, daö in Zukunft

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