Indiana Tribüne, Volume 10, Number 297, Indianapolis, Marion County, 16 July 1887 — Page 3
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Nunstndene Fraue,
Robille boa Karl Wartenbnrg. (Fortsesung.) .rr Avois Lüöelke" war natürlich gleichfalls sehr erfreut, die Bekanntschaft des Herrn Braun zu machen, der in seiner Wertbschätzung noch höher stieg, als er das bunte Bändchen im Knopfloch bemerkte. Denn der hanseatische Nepublikaner war nickt unempfindlich geaen eine solcbe Auszeichnung. Er lud Herrn Braun ein, ihn ja in Hamburg zu besuchen, und Herr Georg Braun versprach es, worauf er sich verbeugte und sich einem an ihn herantretenden .errn zuwendete, der sich ' selbst als Professor Kiesewetter und musikalischer Referent vorjtellte. Proseor Klejewetter druckte dem Tenoristen kräftig die Hand, sprach über Richard Wagner, Hector Verlioz, über italienische und deutsche Musik, über die Einflüsse der Musik auf das Kulturleben der Völker, über die Aufgaben einer wahren Kntlk, und als der Tenorist, der zu Allem mit dem Kopfe genickt oder ja gesagt, seine Verbeugung machte, um seine Begrüßung der andern Gesellschaft fortzusetzen, schied der Kritiker mit der Ueberzeugung von ihm, daß Herr Braun einer der Manner sei, welche auf der Höhe der moder nen Bildung stehen. Der Tenorist aber, froh, dem Fegefeuer des Kritikers nun entgangen zu sein, wollte sich eben einer jungen, schüchtern in eine Fensternische sich schmiegenden blonden Frau mit sanften schmachtenden Augen nähern, als die Dame 'des Hauses mittheilte, daß angerichtet sei, und die Herrschaften er suchte, Platz zu nehmen. Zu seiner angenehmen Ueberraschung bemerkte der Tenorist, daß er seinen Platz zwischen Frau Fanny Lüdecke und der reizenden, schüchternen Blondine mit d?n schwärmerisch blickenden blauen Augen hatte. Er erfuhr, daß sie Elsa Weber heiße, daß sie schon seit ihrer Ätädchenzeit zu seinen Bewundererinnen gehöre, daß sein George Brown und Troubadour ihr unvergeßlich schöne Stunden geschaffen, um so mehr, als sie seit ihrer Verheirathung in einer Fabrikstadt lebe, wo ein sehr prosaischer Geist herrsche, und sie dort wenig Gelegenheit habe, ihre Sehnsucht nach edlem Kunstgenuß zu befriedigen. Um so glücklicher sei sie, daß ein Ruf,' der an ihren Mann ergangen sei, sie auf einige Monate nach der Hauptstadt geführt habe. Der Sänger war von dem jungen, sanften Frau chen entzückt, fast noch mehr, als von der üppig schönen, leidenschaftlichen Hamburgerin ni seiner Rechten. Er fand eine mädchenhafte Naivität in dem Wesen der jungen Frau, gemischt mit einer fast jungfräulichen Schüchternheit, die ihn bezauberten. Sie hatte ihm nicht mitgetheilt, welchen Beruf ihr Mann batte, und er erkundigte sich darnach. Sie sagte es ihm. Dort links neben dem Herrn mit dem rothen Vollbart sitzt Albert." . Georg warf das Monocle in das Auge und sirirte einige Augenblicke Elsas Mann, der mit seinem Nachbar, dem Acediztnalratb Dr. Noßmann, in einem lebhaften Gespräch über das neue Sanatoriuin begriffen war. Der junge Baumeister hatte keine Anlage zur Eifersucht; er gönnte seiner Frau die Freude, neben dem Sänger, dessen Kunst sie so verehrte, zu sitzen und sich mit ihm zu unterhalten. Außerdem machte er sich einige Vorwürfe, doch zu abweisend gegen die Schwärmerei Elsas gewesen zu sein Vor Allem aber fesselte ihn sein Gespräch mit Dr. Roßmann, so daß er nur zuweilen einen lächelnden Blick hinüber nach seiner Gattin warf. Der Medizinalrath verfocht die An sicht, daß zur Entgiftung des die Kranken umgebenden Dunstkreises, zur Beseitigung der Ausdünstung und anderer Anstec.'ungsstosse die Karbolsaure und ähnliche Mittel unentbehrlich seien, während der Baumeister dies entschieden bestritt und behauptete, dajj die beste Desmfection durch frische Lust und Licht herbeigeführt werde. Die Karbolsöure verderbe wieder die Luft und hebe dadurch den Nutzen, den sie nach einer Richtung bringe, auf. Nichts, so behauptete er, übertreffe an Wirksamkeit in der Entgiftung die sauerstosshaltige Luft und das Sonnenlicht. Der fortwährende Aufenthalt in frischer Luft allein ist schon hin reichend, gegen gewisse Krankheiten zu schützen, nicht deshalb allein, weil dies abharte, sondern weil die Entwicklung des Ansteckungsstoffes im Freien gehin dert sei. Darum habe man auch das sogenannte Barackenfystem, welches von großem Nutzen sei, eingeführt. ' In vielen Krankenhäusern sei die schlechte Luftbeschaffenheit, der Mangel einer guten Lüftungseinrichtung eine Hauptursache der ungünstigen Genesungs Ziffer und der langsamen Heilungen. Dies sei bei den gegenwärtigen Einnchtungen ganz natürlich, da die Ausdünstungen der Kranken allmälig das ganzeGcbäude durchfeuchten müssen. Sein Sanatorium solle vor Allem ein Musterkrankenhaus auch für kleinere Provinzialftadte werden, die nicht m der Lage seien, neue Gebäude für die Kran kenpflege aufzuführen, wie dies in gro ßen Städten möglich sei. Der Mcdicinalrath entgegnete, daß r r l rtr . . . im r lym öuq in oer PnvalpraxiS ZiZericylttn merungen vorgekommen, .die. man doch nicht aus die schlechte Luft der Kranken Häuser zurückführen könne, er habe sogar mehrercmale die schwere Form, die man den Hospltalbrand nenne, dort veobach tet; und das sei in der Wohnung rn chcr Leute geschehen. Albert erklärte das aus der mangelhaften Lüftung, die auch in Privatwohnunaen herrsche, in der Luftscheu vieler Menschen aus Furcht vor Erkältungen. in der Anhäufung von Aosallstoffen. so wie aus der Gepflogenheit vieler Bau meiste?, ;ur Füllung des Zwiscbenrau meszwischen Decke und Diele der Zimmer das Material von Schutt alter ab gerissener Gebäude lu entnehmen. Da durch werde viel Ansteckungsstoff in neue Mauser eingeführt. Am diesem Zwecke müßte man reinen Sand verwenden, den .J. ! i. C r r ? r mu uvur um 5?ieinioyzenafche vermi scben könne.
Herr Julius Lüdecke hielt viel auf das Sprichwort : Essen und trinken ist ein eisern Band, das Leib und Seele zusammcnhält." Außer dem Kurszettel las er nichts so gern, als den Speise zettel, und so hatte er jet auch mit Behagen sich kn die Herrlichkeiten vertieft, die ihm an seinem eigenen Tische servirt wurden. Da gab es Suppe a la reine, warme Pasteten a Ja rornaine, gespickten Zander, Salmi von Rebhuhn, Stangenr.,sl Yk 0iva v,fiU r vtatvt.
IpUlVJVt liltt )VllV. VVVVWt (ItVltll- 1 man den sechsten Gang, der noch lange ! mcht der letzte war: Rmdersilet mit Madeirasauce. Herr Julius Lüdecke nahm sich eine tüchtige Portion davon. Dabei sah er, wie Frau Elsa die Schüssel unberührt vorübergehen ließ. Aber meine schöne, gnädige Frau," sagte er freundlich, nehmen Sie doch etwas von diesem Filet. Ich versichere Ihnen, es ist so zart ," er suchte nach einem recht passenden' Vergleich, so zart," sagte er endlich mit einem selbstzufriedenen Lächeln, wie das Ständ chen an Leonore, welches Herr Braun so schön singt." Aber Schwager, ein Rindersilet und ein Lied des Troubadours!" warf mit vorwurfsvollem Tone Frau Fanny ein. Herr Julius Lüdecke war, was man ei nen guten Kerl nennt. Er hatte wirk lich dem Sänger eine Schmeichelei sagen wollen. In seinem gutmüthigen Eifer, sein Ungeschick wieder gut zu machen, lachte er. Warum nicht? Die Ane wie das Rindersilet verarbeitet man doch mit Gaumen und Zunge " Fanny warf ihrem Schwager einen Blick zu, der die sen verstummen ließ. Zum Glück für den verlegenen Gast geber klopfte der Kunstkritiker an sein Glas und räusperte sich. . Eine tiefe Stille lagerte sich über die Tischgesellschaft. Die Gesichtszüge legten sich in ernsten Faltenwurf, die Augen blickten starr auf die Teller nieder. Professor Kiesewetter ließ zuerst seinen Blick über die gesammte Tafelrunde schweifen und begann dann von dem Zeitalter der Medicäer zu sprechen. Von Florenz sprang er auf den Fürsten- und Musenhof zu Weimar über. Hierauf sprach er von dem kunstsinnigen Bürgerthum der Gegenwart, welches durch seine Unterstützung der Kunst und der Künstler sich selbst das schönste Denkmal errichte, und schloß damitdem Ehepaar Lndecke und dem gefeierten Künstler Georg Braun ein Hoch auszubringen. Alles erhob sich, um Mit dem Redner, dem Ehepaar Lüdecke und dem berühmten Sänger anzustoßen. Elsa und Fanny waren die letzten, welche gegenseitig ihre Gläser an das des Tenoristen erklingen ließen. Ein harmloser Dreiklang," lächelte der Künstler süß. Der große Sänger hatte die Fähigkeit, mehrere Frauen zu gleicher Zeit lieben zu können. Fanny und Elsa waren reizende Gegensätze. Die eine brünett, leidenschaftlich, von üppiger Fülle. Die andere blond, blauäugig, zart, schmachtend. Beide zu erobern, ba, welche Lust, ha, welche Lust! Ein wollüstiger Schauer ging durch seine Nerven. Das Dessert wurde aufgetragen, und es entspann sich ein hm- und Herflak kernde Unterhaltung über Dinge, die kaum gesagt auch schon wieder vergessen sind. Denn die Zeiten sind längst vorüber, in welchen geistvolle Gespräche über wichtige Fragen der Künste, der Philosophie; der Literatur, des öffentlichen Lebens den 'Hauptrciz des Nachtisches bildeten. Nach dem Essen stellte Frau Weber auch ihren Gatten dem berühmten Sängervor. Der Baumeister reichte dem Tenoristen die Hand. Es freut mich, in Ihnen den Sän ger kennen zu lernen, dem meine Frau so schöne Stunden verdankt. Ich bin leider in dieser Beziehung von der Natur t etwas vernachlässigt. Ich habe wenig musikalischen Sinn. Es hängt das wohl auch mit meinem Berufe zusammen, der mich gezwungen hat, meine geistige Thätigkeit auf das Feste, That sächliche zu richten. Sie leben im schönen Reich der Töne, mein Arbeitsfeld ist die Erde mit all ihren Widerwärtia keiten, Leiden, ihrer Noth, ihrem Elend." Der Sänger konnte nicht sofort die rechte Antwort aus diese Ansprache sinden. Endlich entgegnete er mit einem schmachtenden Seitenblick auf Elsa : Aber alle diese Widerwärtigkeiten erträgt man leicht, wenn uns ein edles Weib zur Seite steht. Doch nicht Jeder ist so glücklich, kann so glücklich sein. sondern muß allein durch 's Leben gehen." rz.' . p . . iP. m V. . viin euszer enljlieg feiner ruft, und seine Hand strich über seine Stirn und Augen, als wolle er einen trüben Gedanken verscheuchen. Sie sind nicht verbeiratbet ?" fragte Albert. Der Sänger schüttelte schwermüthig . r, r. r f. . ' vas icyon srinrie aupr. Nein" und seine Stimme klang 9 l r f rvr t rf nageno icy vm em Äuanoervogel, der heute bald da, bald dort sein Lied singt, aber noch nicht die Zeit und den Ort gefunden hat, sich ein Heim zu vauen." Aber was bindert Sie denn daran. sich ein recht schönes Nest zu bauen, Sie Tt k - txri 4 w t r . un rarer Wanoervoaei 5" lacyte err Adolf Lüdecke, der bei den letzten Wor ten sich der Gruppe genähert hatte. Herr Baumeister Weber würde Ihnen r-.ri ertf . l r.. r oie inonjien '.plane oarur liefern." Ein trübes Lächeln glitt über des Tenoristen Antlitz. Sie sehen blos die Lichtseite meines Berufs," antwortete er seufzend. Um mir ein festes Heim zu gründen, müßte ich ein dauerndes Engagement suchen." Das würde Ihnen doch ein Leichtes u r.-t v cn :n ' . -t , sein, oer naumeijier ein, wayreno Elsa Mit klopfendem Herzen und ge spannt dem Gespräch lauschte. Es giebt Vögel, die nur in der Frei heit singen können," antwortete Geora Braun, im Käfig aber verstummen sie und sterben langsam. Meine Unabhängigkeit, meine Freiheit gehen mir über Alles. In einem festen Engage ment wäre ich allen Kabalen und In triguen des Theaterlebens preisgegeben. Ich wurde mit der Mißgunst, dem Neid meiner College zu kämpfen, mich den Anordnungen eines Intendanten oder Directors unbedmat iu fuaen oaben.
Alles das würde mir dse Stimmung für mein künstlerisches Streben rauben, mich niederdrücken, mißmuthig, vcrdrossen machen. Ich muß frei sein wie der Wandervogel, der bald auf diesem, bald auf jenem Baum sein Lied singt, wenn ich der edlen Musika freudig dienen soll und ihr zu Liebe muß ich aus die Liebe eines holden Weibes" sein dunkles Auge streifte Elsa verzichten, muß eine Art Zigeunerleben füh-
ren. Dem Baumeister erschien dieser Grund nicht recht einleuchtend. Wir führen hier auch eine Art balbes 9!omadenleben " sagte er, in einem Hotel garni, aber meine Elsa versteht es, aucy rne remoe mir zu einem trau-' liehen Heim zu verwandeln, und wenn Sie uns darin aufsuchen wollen, so sollen Sie uns willkommen sein." l Der Sanger verneigte sich dankend. I und wieder schoß dabei ein flammender Blick zu Elsa hinüber, so daß diese veri V i " . r.".f--.-K ff .... niiivirrr uno nes r.uyeno lyren Bilcr senkte. Der Tenorist versuchte, während Elsas Gatte von dem Medizinalrath an geredet wurde, der jungen Frau etwas zuzuflüstern, aber da stand schon Frau aXxav iflHdn Cfy.MM1.9a yuniiy iitviu uuiui. yuiuiy Y üuuul glitten forschend über Elsa und den Sänger. Doch dieser war schlau. Gnädige Frau," sagte er in unbe fangenstem Tone, eben wollte ich Jbre rv ä r". i. ' r Hreunom fragen, wo le oeioe Mlcv zum ersten Male singen gehört?" Frau Fanny's eifersüchtiger Verdacht verschwand. Es war in Dresden," lächelte sie kokett, hat Ihnen Elsa noch nicht die Geschickte vom Schwur im Zwinger erzählt?" Aber Fanny, bat Elsa mit mädchen hafter Verlegenheit. Ja, mem Gott, warum denn nicht? Kommen Sie, Herr Braun. Da, dort m der Ecke plaudert es sich ungestört. Ich erzähle Ihnen den Traum zweier jungen Mädchen in einer Mainacht." l, '.ff c . . , . und Mil lleoenswurvlger ungemrtyeit bing sich die Dame an des Sängers Arni. Sie sehen, gnädige Frau, ich bin ein Gefangener," entschuldigte sich der Tenorist Elsa gegenüber, Sie verzeihen mir, wenn ich Sie verlassen muß." Elsa zuckte lächelnd die Schulter, während Fanny den Tenoristen in eine Ecke des Salons, zu zwei kleinen Fauteuils führte, um ihm hier die Geschichte ihres Mädchenschwurs lu erzählen. Gesellschaften und Getränke müssen geistreich sein, pflegte Herr Julius Lü decke immer zu sagen, wenn' seine Frau nach der Tafel starken Punsck-Royal c 1 ? . ' r vr 'r r , uno aromai feroiren lien. iucy yeule blieb die' Wirkung dieser geistreichen Getränke nicht aus. Die Geister und Zungen wurden lebendig, und in der Unterhaltung quirlten die verschiedenen Dinge durch einander. Der junge Baumeister sah nach der Uhr. Mitternacht war vorüber. Laß uns aufbrechen," sagte er zu Elsa, die noch keine Lust hatte, die Gesellschaft zu verlassen. Dieses in die Nacht hinein Leben schadet Deiner Ge sundheit und meiner Arbeitskraft." Elsa warf die Oberlippe ärgerlich auf. Sie wäre noch gem geblieben ; athmete sie doch dieselbe Luft, wie der gefeierte Sänger. Aber Alberts Worte waren in zu bestimmtem Tone gesprochen, um einen Widerspruch zuzulassen. Sie brachen auf ohne Abschied. Niemand achtete darauf. Man war , in jenem Stadium, wo man Alles übersieht. Das junge Ehepaar legte den nicht weiten Weg zu seiner Wohnung zu Fuß zurück. Elsa schwieg verstimmt. Albert bemerkte es nicht oder wollte es nicht bemerken. Wir modernen Menschen," sagte er, vergessen das Einfachste, Natürlichste. Die Nacht gehört dem Schlaf, das ist die beste, stärkendste Erholung, viel nahrhafter, als diese Abendessen von zehn Gängen in heißen Zimmern. Dann klagen die Menschen noch über Nervosität." Elsa kam diese Auseinandersetzung ihres Mannes etwas spießbürgerlich vor. - Soll man sich die Murmelthiere zum Vorbild nehmen" meinte sie, und auf alle Freuden der Geselligkeit verzichten?" Albert mußte über den Vergleich lachen und vergaß darüber die Bitterkeit des Tons, mit welchem sie das sagte. Vielleicht hast Du nicht ganz Un recht, liebe Elsa," scherzte er, wenigstens werden die Murmelthiere nicht . an kran ken Nerven leiden." Vielleicht würde die Unterhaltung zwischen den beiden Ehegatten doch noch einen schärferen Charakter angenommen haben, wenn sie nicht ing.dem Augen blick, da Albert seine Bemerkung üter die gesundnervigen Murmelthiere mach, te, an ihrer Wohnung in der Elisa bethstraße angelangt wären. Diese schlimmsten ehelichen Zwiste sind die, über deren Grund und Urspung man sich beiderseitig entweder nicht klar ist oder 'nicht-klar werden will. Eine solche Verstimmung war nach dem Gesellschaftsabend in dem Lüdeckeschen Haus zwischen Albert und seiner jungen Frau entstanden. Keins von beiden konnte sagen, wa rum sie so wenig mit einander sprachen, warum Elsa ihrem Manne nicht, wie früher, beim Gehen und Kommen einen Kuh gab, warum beide stumm und verdrießlich zusammen ihre Mahlzeiten einnahmen. In den ersten Tagen hatte Albert Versuche gemacht, sich wieder Elsa in. der früheren, intimen Weise iu nähern. Aber als er sie küs sen wollte, war sie durch eine Bewe gung ihm ausgewichen und hatte ihn mit einem seltsamen, verwunderten Blick angesehen. Seitdem, war Albert auch zurückhaltend, wortkarg geworden. In einer solchen stummen Ehe ist der Mann im Vortheil, zumal in Alberts Fall. Die schöne, trockene, herrliche Witte runa begünstigte den Bau des Sana toriums, das über eine Wegstunde von Alberts Wobnuna entfernt lag. Er hatte sein Büreau in unmittelbarer Nä he des Bauplatzes und - war von früh bis in den späten Nachmittag dort an welend. Erst xux Hauptmahlzeit iij
späl'er Nachmittagsstunde kam er naa) Hause. Sein Beruf nahm ihn zu sehr in Anspruch, als daß er viel Zeit hätte, über sein unerquickliches eheliches Verhältniß zu grübeln. Schlimmer war Elsa dran, die in der großen Stadt außer Lüdecks keine Bekannten hatte und an das Haus gefesselt war. In ihren einsamen Stunden hatte sie Zeit, über die gegenwärtige Verdrießlichkeit ihrer Ehe nachzudenken und sich in immer herbere Stimmung gegen ihren Mann, derbste nicht verstand, der keinen Sinn für ihre Ideale hatte, hineinzuleben. Frau Fanny kam jetzt sehr selten zum Besuch u Elsa. Ein einziges Mal war sie seit jener Abendgesellschaft bei ihrer Freundin gewesen. ' Sonst hatten sich die beiden Freundinnen nur noch einmal in der Oper ge troffen, allein, ohne Männer. Es war in Flotows Martha." Herr Georg Braun sang den Lyonel. Auch als Lyonel feierte der berühmte Tenorist Triumphe über Triumphe. Die letzte Rose" wurde dreimal da capo
verlangt, und nach dem großen Duett mit der Lady flatterten Hunderte von weißen Damentaschentüchern auf, um die schönen Augen zu trocknen, die mit dem armen Lyonel verschmähter Liebe Pein empfanden. Fanny und Elsa waren aufgelöst m süßer Wehmuth. Der Sänger hatte die beiden jungen Frauen in ihrer Loge erkannt, und bei den Worten : Nur der Himmel kann verzeihen, was Du an mir Armen hast gethan", hob er seine Augen mit schmerzlichem Ausdruck zu ihnen empor. Wem galt dieser Augenauf schlag ? Die Blicke der beiden Freundinnen begegneten sich. Hast DuHerrnBraunnachdem Abend bei meinem Schwager wieder gesehen ?" fragte Frau Lüdecke scheinbar harmlos, aber mit zurückgehaltenem Athem, voller Spannung, wahrend der Jagerchor das lustige Lied von Amor, dem verschmitzten Kinde, sang. Elsa schüttelte schwermüthig das blonde, reizende Köpfchen. Ueber Fannys Geficht flog ein Lachein der Befnedlgung. Haft Du ihn wieder gefprochen?" hauchte Elsa. Ja," antwortete Fanny. Er machte meinem Schttiager emen Besuch." Sie wurde daber roth und sah verlegen zum Parquet hinab. Es war eine Unwahrheit, die sie da ihrer Freundin sagte. Sie hatte Herrn Braun mehreremal gesprochen, denn er war wiederholt in ihres Schwagers Haus gewesen. Warum sie Elsa das verschwieg? sie wußte es selbst nicht recht. Es war ja ein rein künstleri hes Interesse, das Frau Fanny für den Sänger empfand. Sie war gewiß nicht eifersüchtig auf Elsa. Bewahre! Aber sie hatte ein unbeftimmtes Miß trauen gegen Elsa. Sie hatte den Verdacht, daß! sich zwischen der blonden Elsa mit den blauen Schmachtaugen und dem gefeierten Künstler intimere Beziehungen angesponnen hatten. Da rum ihre forschende Frage. Nun war sie beruhigt. Denn nun wußte sie, daß jener leidenschaftliche Augenaufschlag Lyo nels nicht Elsa gegolten hatte, sondern, ach, sie wagte den Gedanken nicht aus zudenken. Wenn er... nein, nein, das durfte nicht geschehen, wenn er sie lieben sollte! Sie wurde glühendroth bei dem Gedanken, und ihre Pulse klopften sieberück. (Fortfetzung solgt.) Mozart -Halle! Jaoob Bog, Eigenthümer. Da größte, schöaffe und Älteste derartige Lokal in der Stadt. Die geräumige uud schön eingerichtete Halle sieht Vereinen, Logen nnd Privaten zur Abhaltung don Vällen, Conzerten und Versammlungen unter liberalen Bedin gen zur Verjguvg. J.S.arrellCo Dampsheizungs'Contrattonn. PIumI)6f8 s Ga&fitters No. 84 Nord Illinois Straße. 25.jährige Erfahrung ! Prompte nnd billige Bedienung ! Die Firma cmpsichU sich zur nsertigung aller Plumberarbeitin und verspricht dieselben eben so gut und dauerhaft all den EesundheitSoorschriften entsprechend, anzufertigen. Dr. O. G. Psass, - Orzt, Oundarzt 3 (Geburtshelfer. Office: 485 Sfadieon Ave Vchfttt 3 : Worgcnl ton 8 6il 9 lUi. nachmittag! von 1 fttl I Ncht. Utail 7 VA I Hr. E7 ele,d 8. Oohnnng : 141 Alabama St XI(ron 980. I. A. JoknBtou, 2 Ost Washington Str. Empfiehlt seine große Auswahl in ltl. & D. Steel Banges für Hotels und Private. ki Ifman Gasolin-Oefen die besten der WrU. Die vorzuglichen Eis .Behält er aus hartem Holz. - Argaud NangeS u. Kochöfen und FHZUIBIt-HiREZRD,
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tbe East, South, Southetst and Southwest.
addrets following agents: W. H. WHITT LESET, Ast., Toledo, 0. Cent'l Pas. Agt., Dsjtoa, 0. J. F. MtCARTHY, Elchtnond, Ind. Sou. Pass. Agt., Claclanatl, O. 200 W. Foarta. St., Cinclnnatl, 0. CHAS. II. ROCKWELL, Gen'l Pau'r and Ticket Agent. fo 'fflfaG Ux Indiana emvfttu fich zur Anfertigung von NeHnnngen, Cirkularen, BriekVpfen, YreiölllZeu, Quittungen, Eintrittskarten, Mitgliederkarten, Srochuren. Constitntioneu Wreßkarten. OVLR.I'IZLKS can learn the exact cost of any proposed line of advertising in American papers hy addressing Geo. P. Rovell 8t Co., IfWBpapp Advirtiiiaj 10 Cpnwa ZU. Ilaw Ycr. 4 ICsto 5 103 resU:
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