Indiana Tribüne, Volume 10, Number 296, Indianapolis, Marion County, 15 July 1887 — Page 3
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Unverstandene Frauen.
Novelle don Karl Wartenbnrg. (Fortstvuna.) Du fragst nach meinem Werke, mein Junge?" und den verdutzten Sänger vor den großen Wandspiegel führend, rief er pathetisch aus: Sieh da hinein! Du bist mein Werk, denn ich habe Dich entdeckt, ich habe das Gold Deiner Kehle erkannt, habe Dich aus der Dunkelheit des Da sein hervorgezogen und der Welt einen Tenoristen gegeben, wie sie noch keinen hatte. Pollini hat es mir nie verzie hen, daß ich Dich entdeckte. Meine Sendung aus dieser Welt ist damit er füllt." Der Sanger biß sich aus die Lippen. Dieser Eugen hatte immer so sonder bare Einfälle und Ausdrücke. Georg wäre nie darauf gekommen, sich für das Werk Eugens zu halten. Ich bin Dein Pygmalion" hatte Eugen ihm einst gesagt, ich habe dem Marmor Leben eingehaucht." Wenn Georg nicht die schöne Galathee gesehen, würde er nicht gewußt haben, wer Pygmalion war. Ein anderes Mal hatte Schwalbe sich Georgs Columbus genannt. Jetzt war Georg das große Werk, welches Eugen Schwalbe der Welt hinterließ. Und so sehr sich auch Georgs Stolz und seine Eitelkeit dagegen sträubten. er mußte sich selbst sagen, da dieser Mensch, der mit schmutzigen Stiefeln l ' r r t , m er' uno im avgecyavlen noae aus semem Sopha lag, Recht hatte. Siehst Tu, (öeorg" fuhr Doktor Schwalbe, dessen Lebensgeister der Cog nac neu belebt hatte, fort, so geht es in der Welt. Der Eine kocht seinen Kaffee an dem Feuer, das des Anderen Hütte verzehrt. Als wir uns kennen lernten, vor nun zehn fahren, saß ich in Amt und Würden, war Lehrer an der Quarta des Gymnasiums in dersel den kleinen Residenz, wo Du bei dem Meister Schwarz als ehrsamer Schlossergejelle in Arbeit standest." Georg zuckte zusammen. Dem Tenoristen war das Wachrufen dieser alten Erinnerungen stets sehr peinlich. Laß doch diese alte Geschichte", sagte cr verdrießlich und trat verstimmt an's Fenster. Ach, ich wei es, Georg", fuhr Schwalbe, ohne sich durch des Sängers EinWurf beirren zu lasten, fort, Du läßt Dich nicht gern an die Zeit erin nern, in der .Tu an dem Schraubstock standest, und ich habe Deinem Wunsch auch immer Rechnung getragen, indem ich Deine Vorgeschichte in geheimnißvolles Dunkel hüllte. Denn ich bin es, der die Mythen über Dein Vorleben in die Presse brachte. Solche Geschichten machen interessant. Uebrigens, was schämst Du Dich k War Tichatschek nicht ein Schneider und stieg Wacktel nicht vom Kutsckrbockauf die Bühne? Also, ich war Quartug und zugleich Dirigent des Gesangvereins Liederkranz, als ich Dich zuerst ein paar Lieder von Abt und Kücken singen hörte. Mensch," rief ich und faßte Dich an der Brust, welchem Orpheus hast Tu diese Kehle gestohlen ? JhrAlle verstandet mich nicht, Ihr hieltet mich für wahnsinnig, be trunken ! Aber ich hatte den unge schliffenen Edelstein erkannt. Ich schrieb einen Artikel über Dich im Wochenblatt. Man wurde aufmerksam auf Dich und Dein Schicksal war entschieden. Du wurdest auf Kosten des Herzogs ausge bildet, Deine Karriere war gemacht. Aber die meinige ? Alle Gesangvereine im Umkreise von zehn Meilen luden mich ein, sie zu besuchen und Tenore zu entdecken. Dabei wurde immer viel getrunken, die Scbulbehörde nahm mich in Disziplinar-Untersuchung. Während Du als neuer Stern des Gesangs in die Ferne zogst, verlo; ich mein Amt und wurde ein fahrender Literat,unstät, ruhelos." Schwalbes Ton hatte elegische Fär bung angenommen. Er seufzte tief auf, goß sich sein Glas voll und leerte es in hastigem Zuge. Georg hatte indessen einm heroischen Entschluß gefaßt. Eugen", sagte er, aus seiner Brieftasche drei Fünfzigmarkfcheme nehmend und sie fernem Freunde in die and dru ckend, Du nimmst es mir nicht übel, ich muß meine Toilette beenden. Ich er warte den Dneltor. Ach, ich verstehe", unterbrach ihn mit emem geheimnißvollen Zwinkern der Au gen Doktor Schwalbe, dessen schwermü thige Stimmung bei dem Knistern der Akarkscheine verschwand. Du erwartest schöne Damen. Ich will Dich nicht in Deinem Liebesqlücke stören, mein Junge. Wann sehen wir uns wieder? Apropos, trinkst Du noch immer gern ein Glas Sekt? Weißt Du, Sekt, guter Sekt schadet der zartesten Kehle Nicht. Ich kenne eine Weinstube, zur grünen Laterne heißt sie, neben Eurem Theater, wo man die besten Marken und die frischesten Austern bekommt. Wollen wir uns dort nach der weißen Dame ein Stelldichein geben ? Oder wollen wir uns in emer Stunde dort treffen und zusammen früh stücken? Du bist mein Gast, mein Junge!" setzte der Journalist stolz hinzu. Der Tenorist lehnte ab. Er erwarte m der That den Direktor. Eli dien, mein Freund, dann morgen Abend. Wir werden dann Deinen ersten Triumph feiern. Guten Morgen, mem Junge!" Und Eugen verabschiedete sich, dem Sanacr die Hand schüttelnd. Er hatte kaum die Thüre geschlossen. als der Tenorist die Fenster weit aufriß und klingelte. Der Kellner erschien. Räumen Sie die Flasche da fort. und wenn der Herr, der soeben ging, wiederkommt, so soll ihm der Portler sagen, daß ich ausgegangen bin. Verstanden:" Der Kellner nickte verschmitzt lächelnd. 3m Abgehen aber sagte er: v. ich kenne den Herrn Doktor Schwalbe sehr gut. Er ist immer der letzte Gast, er hat eine Kehle wie ein eingetrockneter pntzenicylauch, und pumpen kann er"
Ein Wink des Sängers ließ iyn verstummen und verschwinden.
Es war eine Woche später. Geora Braun hatte seine ersten Triumphe ge . feiert. Rauschender Beifall von allen ! Plätzen des ausverkauften Hauses, leuchtende Augen der Damen ein paar Dutzend Lorbeerkränze bei der Aufführung der weißen Dame ein halbes Hundert nach der des Troubadour" was wollte Georg Braun mehr? Er konnte von sich sagen: Ich kam, ich sang und siegte. Richt blos auf der Bühne, auch außerhalb dersel ben wurde er gefeiert. Man überhäufte ihn mit Aufmerksamkeiten. Für den heutigen freien Abend lagen drei Einladungen zum Abendessen af seinem Tisch. Er war eine Weile unschlüssig gewesen, welcher er folgen sollte. Endich hatte er die des Herrn Bankier Ju ius Lüdecke angenommen. Es war das seine Wahl auf gut Glück. Die Handschrift des Billets hatte den Ausschlag gegeben. Während die beiden anderen Kuverts nur die üblichen lthoaraphlrten Einladungskarten enthielten, war der Lüdeckesche Brief von der Hand einer Dame geschrieben, naürllch, wie Georgs Phantasie träumte. von einer kleinen, zarten, weißen Da menhand Georg empfand gerade jetzt wieder das Bedürfniß nach einem . ert r . - r inrereanien neryauniß. wit Vcyreiberin des Briefes war, so vermuthete der Tenorist weiter, selbstverständlich die r r rt c rv n i. . junge, scyone rau oes Vanriers z:uoeae. Sie hatte ihn geHort, sie schwärmte für ihn, das war s gewiß, wie zwei mal zwei gleich vier. Der Sänger warf einen prüfenden Blick in den Spiegel. Cr war nickt ganz zufrieden mit semem Aussehen. Die dunklen Ringe um die heute matten Augen, die Gesichtsfarbe mit dem starken Stich in's Gelbe, die schlaffe Haut an seinen fleischigen Händen erinnerten ihn an die letzte tolle Nacht. Cuaen hatte ihn nach der Borstelluna Abends abgelauert und mit in das Raabesche Weinlokal genommen, wo es so gemüthliche kleine Kabinets gab und man vortrefflichen Sekt, frische Austern und hübsche Damen fand. Zum ersten Male fühlte der Tenorist, daß er nicht mehr so widerstandsfähig war, wie in M .. f r w . früheren Jayren. Aver sreilicy, vie vielen Triumphe bei schonen Frauen, wahrend seiner nun zehnjährigen Tenori sten-Laufbahn! Ja, ja, man wandelt weder unge straft unter Palmen noch in Parfumdurchdusteten Boudoirs. Heute wollte Braun aber frisch, lebendig, jugendlich erscheinen. Er wollte gefallen, erobern. Er fing an, Toilette u machen. Cr goß sich ein Waschgeäß voll kalten Waners und in ein zweites eine milchfarbige Flüssigkeit, der er einige Tropfen Rosenwasser beifügte. Nachdem er das Gesicht m das Wasser eingetaucht und erfrischt hatte, badete er es in der milchfarbigen Flüssigkeit. Darauf betupfte er die noch nasse Stirn, Wangen und Kinn mit nach Rosenwasser riechenden Tropfen, die er auf einen Schwamm geträufelt, und rieb dann das Gesicht mit einem feinen Leintuch trocken. Daraus gab er seinem Antlitz durch Betupfen mit der Puderquaste die letzte Politur. Er legte sich dann auf s Sopha, deckte sich mit einer großen, Wollenen Decke zu und versuchte zu schlafen. Anfänglich wollte es nicht gehen, aber dann sing er an zu zählen und als er bis zu dreißig gekommen War, schlief er, wie ein Mensch schläft, der die Nacht hindurch mit hübschen Damen Champagner getrunken und erst um sechs Uh, zu Bett gegangen ist. Erzählen wir indessen, während der große Sanger im Schlummer neue Stärkung und Erfrischung suchte, wie er zu der Einladung des Bankiers Ludeae gekommen war. Frau Fanny Lüdecke war mit ihrem Gatten, dessen Bruder Bankier in der Hauptstadt war, an demselben Tage angekommen, an welchem Elsa mit ihrem Manne daselbst eingetroffen, ohne daß die beiden Freundinnen dies ahn ten. Aber am zweiten Abend nach ibrer Ankunft schon hatte der Zufall sie in emer Theaterloge zusammengeführt. Die weiße Dame" wurde gegeben und Georg Braun sanq die Partie seines Namensvetters. Welch ein Abend, welche Fülle von Erinnerungen wurden in den iungen Frauen lebendig. Die beiden armen Ehemänner im Hinter gründe der Loge wurden darüber ganz vergeben. Aber welcher Zauber umsina die Bei den erst, als sie Herrn Braun am an deren Tag als Manrico sahen! Die schöne, goldige Zeit von Dresden wurde wieder lebendig und versetzte die beiden jungen Frauen in eine tiefe, nervöse Aufregung. In ihren Adern prickelte das erhitzte Blut, ließ ihre Wangen erglühen und ihre Auaen aufleuchten. Aber während Frau Fanny ihrer Aufregung leidenschaftliche Worte der Bewunderung liey und ihre Händchen fast wund klatschte, saß Elsa stumm in die Ecke der Loge geschmiegt, unter emem seltsamen Schauer erbebend. Diese Sänaer ! Sie baben alle etwas von der Kunst jenes Rattenfängers von Hameln geerbt. Herr Adolph Lüdecke, der an einem Logenpfeiler lehnte, war kein großer Kunstverständiger. Ob ein Tenor es bis zum hohen 0 oder nur bis zum gestrichenen G brachte, war ihm ziem uch glelchgiltlg. ' Den behäbigen Hamburger Großhändler mit dem kurzqe schmttenen halbblonden Haar und dem alattrasirten Kinn interessirten die hüb schen Bergschottinnen, unter denen einige allerliebste Backsischchen waren viel mehr, als der Lieutenant in dem rothen Rock oder schmachtende Troubadour. Aber er glaubte es seiner Frau schuldig zu sein, kräftig mit zu klatschen und seine hr 'r r ' m c. f.r. L!. rn. j. sieizcylgen anoe suyren wie viczecren der Janitschaarenmusik gegen einander : der junge Baumeister dagegen blickte ge danlenvou hinaus zu dem Plasond des Theaters und beobachtete vie flackernden Lichter des Kronleuchters. ' Diese vom Luftzug bewegten Flammm r ert ? P i. r n P suynen ieme iZeoanren aus vie us, r r , nlnasnnnVtunaen in leinuy Tanaro
rium. Zugleich ärgerte er sich über tte Mängel der Ventilation in diesem überfüllten Theater, in welchem die Luft von den Ausstrahlungen des Gaslichtes erhitzt, von ausgeathmeter Kohlensäure übersättigt, durch die Heizung ausgetrocknet und mit einer Menge Parfüms geschwängert war. Als die beiden Ehepaare nach der Oper nach Hause fuhren, und die Damen ihrem Entzücken über den Sänger begeistierte Worte liehen und selbst Herr Lüdecke äußerte: Der Mensch hat eine
wahre Goldkehle," wandte sich Frau Fanny auch an den stumm zuhörender Baumeister : ,.Und Sie sagen gar nichts?" Albert zuckte mit den Achseln. Ich finde es unbegreiflich," entgeg nete Albert endlich, wie Menschen stundenlang in so dicker, heißer Luft athmen und sich dabei vergnügen können." Ach, Sie sind ein Barbar", unterbrach ihn Fanny lebhaft. Dachte die Athe ' i r r f , n fi , nr ner an die cylecyle 'usk,wenn sie oie Antiaone des Sophokles in ihrem Theater bewunderten?" Der junge Baumeister sing, da der Wagen an einer Gaslaterne vorüberfuhr, den bewundernden Blick auf, den Herr Lüdecke auf seine junge, hübsche Frau warf. Sie sprach von Athen und Sophokles ! Um Alberts Kippen zuckte ein ums Lächeln. Sie vergessen nur, gnadige Frau, daß in Athen der blaue Himmel in die m- . r r i icr . , Theater ymemoiiare, uno oaß man oorr weder Kerzen noch Gaslicht brannte, noch mit Steinkohlen heizte." Fanny biß sich ärgerlich aus die Llppen. Elsa stieß ein leises Oh aus, durch die Ironie ihres Mannes unangenehm berührt, wahrend Herr Zudecke, die Richtigkeit der Bemerkung einsehend, lachend hinzufügte: Ja, und die Athener brannten auch kein Petroleum. Uebrigens eine schlechte Konjunktur jetzt mit dem Petroleum. Denken Sie, im Mai war Standard white m Bremen sechs, im August sieden uno yeme m Hamourg - Ich bitte Dich um Himmels willen", siel ihm Fannys empört in's Wort, entweihe nicht diese Stunde, in der unsere Seelen den süßesten, höchsten Zauber des Ideals empfunden haben, durch solche prosaischen Bemerkungen. Wie kann man, wenn man eben einen olchen Manrico bewundert hat, von Peiroleum sprechen!" Zum Glück für die beiden Ehemänner hielt der Wagen vor dem Hotel garni in der Elisabethstraße, wo der Baumeister während seines Aufenthalts in der Hauptstadt Wohnung genommen hatte. sia naym von Fanny mir einem langen leidenschaftlichen Kuß und dem Versprechen Abschied, sie morgen zu besuchen. Die kleine, reizende Frau war. bis in's Innerste erregt und aus ihren Mann ernsthaft böse. Daß er bei Manricos und Leonores herrlichem Gesang an schlechte Luft und Ventilation denken r p r tonnte, war iyr scyreailcy. Zum ersten Male verweigerte sie ihm beute den Gute-Nacht-Kuß, und als er sie erstaunt und fragend anblickte, warf sie das kleine Mündchen auf und schmollte : Du hattest nicht durch Deme pro )au schen Bemerkungen Fanny und mir den Nachgenuß der henllchen Stunden, die wir erlebt, stören sollen. Zur Strafe jollst Du keinen Kuß heute bekommen." Am anderen Tage trafen sich die beiden Freundinnen bei Frau Anna Lüdecke, der Schwägerin Fannys, bei der das Hamburger Ehepaar während seines Aufenthalts m der Hauptstadt wohnte Frau Anna, welche in einigen Wochen r r Pi r .f ji. r lyren zwemnooreißigsten iIeourisrag seierte, war noch immer eine hübsche Erscheinung, etwas zur Fülle neigend, dunkelblond, von frischer, rosiger Gesichtsfärbe, mit freundlichen gutmüthigen Augen, gefällig und eine Freundin heiterer Geselligkeit. Sie sah gern Gesellschaften in ihrem Hause und stimmte darin mit ihrem Manne überein. Als daher Frau Fanny die Schwäge rin bat, eme Abendgesellschaft zugeben und den gefeierten Tenoristen, Herrn Georg Braun einzuladen, war die freundliche, gefällige Frau sofort damit einverstanden. Das kommt mir ganz a propos", meinte sie, wir haben ohnehin schon vor vierzehn Tagen unser letztes Adendessen gegeben. Fanny selbst war es, welche die Ein ladung schrieb, und so hatte die Phantaste des Tenoristen beim Anblick der Schriftzüge diesmal das Nichtige getroffen. Die Pünktlichkeit ist die Höflichkeit der Könige, aber nicht die eines berühmten Sängers, dachte Herr Georg Braun, als er, statt um acht Uhr, um neun Uhr in den Salon des Bankiers Julius Lüdecke eintrat. Der gefeierte Tenor hatte in seiner nun zwölfjährigen Theaterlaufbahn jede Spur von der Unbehilflichkeit und Schüch ternheit des ehmaligen zwanzigjährigen Schlossergesellen aogestreift. Er war ein eleganter, gewandter Gesellschaftsmann geworden, der nicht nur die weiße Kravatte und den ClaqueHut mit nach lässiger Grazie zu tragen verstand, sondern auch alle die Neinen gesellschaftli chen Kniffe kannte, sich interessant zu machen. Als Georg Braun in dem Vorzimmer feinen Hut und Ueberrock ablegte, war die Gesellschaft in ihrer Unterhaltung an dem bekannten todten Punkt angelangt, wo der Gesprächsstoff erschöpft ist und man aus Langweile und aus Hunger zu gähnen ansangt. Frau Anna wollte aber nickt eber das Aeichen zum Essen geben, als bis ihr berühmter Gast da war. Man wußte dies, und Alle warteten daher mit Ungeduld auf die Ankunft des Tenoristen. Elsa hatte sich in eine Fensternische :urückae!oaen. wäbrend Zvannv ück mit V . ii ü V r I tJ I Professor Kiesewetter, einem bekannten Kunstkritiker, über das Waaner'sche Mu sikdrama unterhielt, vielmehr den Herrn sprechen ließ, denn sie war viel zu zer streut und aufgeregt, um eine wirkliche Unterhaltung zu führen. t Plötzlich ging eine Bewegung durch die Gesellschaft ein eigenthümliches Geräusch, das sich von den in der Nähe der Thür befindlichen Gruppen bis zu den an den Fenstern stehenden Personen fortvflcmzte und die erregte Frau EU
an jenes leise Rauschen 'in den Bäumen vor einem Gewitter erinnerte. Er war eingetreten Manrico Braun. Der Tenorist sah , sehr gut aus. Die Toilettenkünste hatten ihre Wirkung gethan. Seine Gesichtsfarbe zeigte eine frische Blässe, seine dunklen Augen hatlen einen etwas schwermüthigen Ausdruck, gerade so, wie als Manrico, sein schwarzes Haar siel fti eleganter Nachlässigkeit um seine Stirn, die zwar etwas niedrig, aber wohlgeformt war. Der schwarze Anzug saß tadellos. In seinem Ausenstrcif glitzerte eine Brillantnadel, ein Geschenk des Herzogs, dessen Kapellmeister ihn unterrichtet, und in dem linken Knopfloch trug er ein buntseidenes Bändchen, die verschämte An deutung, daß der Sänger im Besitz einer Dekoration war, die ihm von einem musikfreundlichen Fürsten verliehen worden. Herr Julius Lüdecke und Frau Anna Lüdecke gingen, auf ihren berühmten Gast zu, drückten ihre Freude über sein Erscheinen aus und bedauerten, daß es ihnen noch nicht möglich gewesen sei, ihn zu bewundern, sie hätten so viele Einladungen gehabt, aber ihre Schwägerin und deren Freundin Frau Weber hätten von ihm erzählt, wie wunderbar er als George Brown und Manrico geWesen. Ihre Schwägerin sei überhaupt schon seit Jahren eine Verehrerin von ihm. Sie habe ihn schon als Troubadour bewundert, wie sie noch Mädchen
war Dabei stellte sie ihm Frau yuiiiiy uui. l?av14 i. tm Der Sanger verbeugte sich geschmel chelt. Als dann Beider Augen sich begegneten, traf ein leidenschaftlich aufflammender Troubadourblick die tief erröthende junge Frau. . Georg errieth, daß er die Frau gefunden, welche seine Einladung veranlaßt hatte. Gnädige Frau," sprach er, Ihr Interesse an meinen Leistungen ist mir ein neuer Beweis, daß heutzutage die Frauen die geborenen Hüterinnen des Musentempels sind." Georg Braun hatte ein starkes Aneia, nungsvermögen und ein gutes Gedächt niß, zwei Dinge, die in Verbindung mit der gesellschaftlichen Gewandtheit, die er sich erworben, die uicangel seiner Bildung sehr verhüllten. Er hatte vor wenigen Tagen in einem Roman eine ganz ahnliche Redensart gelesen. Ueber Frau Fannys Züge flog es bei der Antwort des Tenoristen wie Morgensonnenschein. Werden wir das Glück haben, Sie bald in Hamburg bewundern zu dürfen?" fragte sie. Georg Braun streifte den linken Handschuh ab, strich mit der großen rinfuilkelnden und mit Reispuder abgeriebenen Hand über die Stirn und antwortete, anscheinend mehr für sich, als zu Frau Fanny sprechend : Hamburg? Hamburg? Ich glaube nicht, daß mein Agent mit dort abgeschlössen hat, gnädige Frau. Aber da es Ihr Wunsch ist, so werde ich schon morgen ihn beauftragen, sofort mit Pollini über ein Gastspiel in Verhandlung zu treten. Sie wohnen in Hambürg?" fügte er hinzu. Fanny bejahte, erzählte von ihrer schönen Villa in der Nähe der Uhlenhorst, und da sich in diesem Augenblick ihr Mann näherte, so stellte sie die beiden Herren, einander vor. (Jortteßuna folgt.) Bom rluölandt. Auch in Italien werden jetzt Deserteure eingesteckt, ganz egal, ob sie amerikanische Bürger geworden sind oder nicht. Das hat der wohlhabende Obst Händler Paolo Giacope-co aus Bir mingham in Alabama erfahren, welcher vor siebzehn Jahren aus der italieni schen Armee desertirte und vor zwei Mo naten seine alte Heimath aufsuchte, um dort eine Erbschaft zu erbeben. Die schwäbischenVlätter beschäftigen sich gegenwärtig wieder viel mit der Thronfolgefrage in Württemberg. Anlaß dazu gab die Reise deö Herzogs Albrecht von Württemberg an das kaiserliche Hoflager in Berlin. Herzog Albrecht, der, falls die Ehe deö Prinzen Wilhelm kinderlos bleibt, erb berechtigt ist, gehört der katholischen Confession an und dieser Umstand hat den eifrig protestantischen Kreisen Schwabens schon viel Kopfzerbrechen ge macht.. Wie württembergische Blätter nunmehr zu berichten wissen, stand die neuliche Reise des Herzogs an den Ber liner Hof im Zusammenhang mit einer geplanten Verbindung dieses Prinzen mit einer preußischen Prinzessin, und zwar einer Tochter deö deutschen Krön Prinzen. Mit der Regelung dieser deli, katen Angelegenbeit stand auch die An Wesenheit deS Vaters des Herzogs AI brecht, des Herzogs Philipp und die neullche Anwesenheit deS Bischofs von Rottenburg in Stuttgart in Verbin duna. Auch die Mutter des Herzogs Al brecht, eine Tochter des Erzherzogs Albrecht von Oesterreich, wird in Stuttgart erwartet. Mozart - Halle ! Xaoo'b Bog, Eigenthümer. Das größte, schönste und älteste derartige Lokal in der Stadt. Die geräumige und schön eingerichtete Halle steht Vereinen, Logen uud Privaten zur At'halt.iug von Vällen, Conzcrten und Versammlungen unter liberalen Vedin. gen zur Verfüguug. Bau und Unterlage - Filz! Zwei und dreifaches Asphalt Dach Material, Dach-Filz, Pech, Koblen-Theer, Dach-Farben, feuerdichter Asbest - Filz, sicher gegen Motten und Wanzen. ll. C. SMTHER, (Nachfolger von 6il Smithe?.) 169 Qeü Marvlalchstr lexhon 801.
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