Indiana Tribüne, Volume 10, Number 294, Indianapolis, Marion County, 13 July 1887 — Page 2

Zndiana Tribüne. Erscheint Si g kieZ und S SVVtagS. ttMl.lch Xrttfin' kostet durch Un Xtlri3 ,nt x,r Sach, dt ont,g ,,Zrtftfta" ffixtl vii Doch. Vetds lufewsf II evtl. Cx Vsfi ispfStttt t C3:cai;i;o:Ua ! f S5.

Ös!ei ISO O. MarvlandSr. Indianapolis, Ind., 13. Juli 1887. londoner Heilkünstler. Ein wohlgekleideter Mann fuhr in einer hübschen Kutsche, in welcher sich außer chin noch ein kleiner Junfle in Livree befand, vor emer Straßenecke an der Goswell Noad in London vor. Der Junge stieg ab und hielt das Pferd am ügel. während der feine Herr" unter dem Kutschensitz eine Kiste hervorzog und dieselbe auf möglichst auffällige Weise öffnete. Er holte zuerst einen kurzen, mit Blei ausgegosienen Stock hervor, den die Jrländer hillelagiV nennen, schwang ,bn mehrere Mal durch die Luft und lies ibn dann sausend auf den Deckel der Kiste niederfallen. Er hatte seinen Zweck erreich:: bald war eine dichte Menschenmenge um seinen Wagen versammelt, welche mitneugierizer Spannung seinem seltsamen Gebahren zusah. Meine Herren und Damen", rief t aus, erlauben Sie, daß ich mich Ihnen vorstelle. Ich bin der berühmteste Chiropodist (Fußheilkünstler) von ganz Europa !" Die Umstehenden brachen in lautes Gelächter aus, und mehrere derselben machten Miene, sich sofort zu entfernen. Der Mann ließ sich indeffen nicht ver bluffen. Bleiben Sie einen Augenblick", rie er von Neuem, wenn Sie nicht die Gelegenheit versäumen wollen, etwas zu sehen, was Sie noch niemals gesehen haben, obgleich ich zu Hunderten von Malen in Frankreich, Deutschland und Llmerika öffentlich aufgetreten bin. Ich will Ihnen den Beweis liefern, daß ich wirklich der beste Chiropodist der ganzen Welt bin. Sie lachen, meine Herrschaften ! Hören Se aber meinen Vorschlag. Ich wrll irgend einem der Anwesenden, der an Hübneraugen leidet, dieselben augenblicklich vollstänoig schmerzlos auöschneiden. Der betreffende Herr soll diesen Stock" und dabei wies er auf den Shillalagh während der Operation in der Hand halten. Verursacht das Ausschneiden der Hühneraugen auch nur die geringsten Schmerzen, dann will ich dem Betreffenden erlauben, daß er mit dem Stock mit voller Wucht mir über den Kopf schlägt. Sie sehen, ich bringe meinen eigenen Schädel um Opfer, wenn ich nicht im Stande bin, mein Versprechen zu erfüllen. Wer die schlimmsten Hühneraugen bat, rrete vor!" Ein stämmiger, schmieriger Jrländer schob sich in den Vordergrund und txIXaxU sich bereit, die Operation an seinen Hühneraugen vornehmen zu lassen. Der Chiropodist" lud ihn zu sich in den Wagen, ersuchte ihn, seine schmutzigen Stieseln auszuziehen und gab ihm den Knüttel in die Hand. Der Jrländer wrg denselben mit sichtlichem Behagen in der Hand, als ob er sich darauf freue, dem Künstler einige tüchtige Hiebe damit über den Kopf versetzen zu können, und streckte dann uagenirt seine bloßen Füße aus. Dieselben waren wirklich auf eine nahezu schreckliche Weise mit Hühneraugen behaftet. Das sieht allerdings schlimm aus," sagte der Chircpodist nach einem prüfenden Blick, ich will aber mein Wort bal :en. Sollte es webe thun, dann will ich gern die Schläge empfangen, wie ich bereas gesagt bade." Mit diesen Worten machte er sich, mit einem kleinen scharfen Meffer bewaffnet, an die Arbeit. Dem Jrländer schienen ordentlich die Finger darnach zu jucken, dem Operateur eines hinbrennen" zu können, er kam aber nicht dazu. Ehe er recht wußte, was mit seinen Füßen los war, hatte der Fremde ihm alle Hühner äugen mitsammt den Wurzeln" fein säuberlich auS der Haut geschält, und hielt dieselben triumphirend in die Hohe. Der Schweiß rann ihm dabei vor An ftrengungÄber das ganze Gesicht. Habe ich Ihnen wehgethan V fragte er dann den Jrländer. Zum Teufel auch, nein," antwortete diefer. vergnügt. Meine Schmerzen sind jetzt fort, ganz un gar !" Natürlich." sagte der Künstler. Auch kann ich Ihnen zu Ihrer Beruhi aung sagen, daß sie nicht mehr wieder kehren werden. Nun aber," und mit -dresen Worten wandte er nch an das Publikum, ein Wort zu Ihnen, meine . Herren und Damen. Ich habe Ihnen bewiesen, daß ich mein Fach gründlich verstehe. Ich könnte auf diese Weise Jedem hellen, der an uyneraugen lei der, es ist aber nicht nothwendig, daß Sre sich der Muhe unterziehen, sich von mir operiren zu lasten. Ich weiß ein befferes Mittel. Hie? in der Kiste habe ich Schächtelchen mit Salbe, von denen jedes nur Pennies kostet. Ich habe meinen Schädel preisgegeben, nur um Ihnen zu beweisen, das ich kem Quack Zalbcr bin. Die Salbe heilt alle Hüh . neraugen schmerzlos binnen wenigen Tagen." Die Anpreisung wirkte. Jedermann drängte sich heran, um Salbe zu kaufen. In einer S:unde war der Vorratb des berühmtesten Chiropodisten der Welt" ausverkauft, und vergnügt fuhr er seiner Wege. GraueS Haar. ES ist jetzt für alle Herren und Da men, die über die erste Jugendzeit hin ani sind, Mode geworden, graues Haar zu tragen, und zwar nicht nur natür liches, auf dem eigenen Schädel gewach senes Haar, sondern euch fremdes, das von der kundigen Hand des Haarkünst lers zu diesem Zwecke verarbeitet wor den ist. Besonders gesucht sind lange, araue Frauenhaare, und zwar Haupt fächlich deshalb, weil es überhaupt penige alte Frauen "gibt, dje sich tineS

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langen, grauen yaarwucyes erstellen. GuteS Haar dieser Arr wird besser be zahlt, als Gold. Erst neulich erhielt ein Friseur in New Jork den Auftrag, hübsches graues Haar für eine reiche alte Dame zu besorgen. Es gelang ihm, den Austrag zu erfüllen, der Preis aber, den er für seine Waare stellte, war auch ganz darnach. Das Haar war 23 Zol lang und wog sieben Unzen. Er ließ sich für jede Unze $0 im Ganzen also $700 bezahlen. Aehnliches braunes, gesundes Haar hätte höchstens 50 bis SCO erzielt ! Es muß natürlich gesundes, von leben den Personen entnommenes graues Haar sein, wenn eS einen derartigen Kauf werth haben soll. Kränkliches, kurzes oder gar von Todten entnommenes graues Haar wird höchstens mit 53 bis $10 per Unze bezahlt. Die Mode soll durch die Königin Victoria von England aufgebracht worden sein, doch heißt es allgemein, daß Haupt' sächlich einig? ertravagante Damen vom Theater an der Einführung derselben die Schuld tragen. Man kann auch blondes, rothes oder schwarzes Haar auf künstlichem Wege bleichen und dann grau färben, doch ist es alsdann nie so schön, wie das natürliche graue Haar. Leider" ist die Nachfrage nach Letzterem viel größer, als das Angebot. In manchen Ländern ist es fast ganz unmöglich, gutes, langes graues Haar für Geld und gute Worte zu bekommen. Nur in einzelnen Gegenden Italiens und der Schweiz herrscht unter den Frauen die Sitte, ihr Haar ertra für den Verkauf au züchten." Sie pflegen dasselbe sorgfältig, bis es eine Länge erreicht hat, daß sie es zu einem guten Preise verkaufen können, und warten dann wieder auf Nachwuchs, wie ein Farmer alljährlich aus seinem Lande neue Ernten bezieht. Der Fall Hinze. rn freisinnigen Major außer Diensten Hinze ist bekanntlich von einem Ehrenge ricyte ves Varv.corps, oeen errnorrar bezirk er unterstand, das Recht abgelvro chen worden, einen militärischen Titel zu führen und eine Uniform zu tragen. Dagegen hat ihm der Kaiser die Befug niß zugestanden, sein eisernes Kreuz und seme Verdien st medaille beizubehalten. Schon am 16. April war das Verfahren eingeleitet worden, und am 23. Juni wurde dem Angeschul dizten das Urtheil eröffnet. Der Spruch selbst lautet ungefähr, da die Ab schrift und die Gründe des Erkenntnisses nicht gegeben wurden : Der Major a. D. Hinze hat sich, weil er für eine ihm öffentlich zugefügte Beleidigung keine Genugthuu n g gefordert hat, und weil er in öffentlichen politischen Versammlungen aufgetreten ist und dort Reden gehalten hat, welche gegen die Standespflichten und gegen die Verhältnisse des Ofsicierstandes verstoßen, ' der Verletzung der Standesehre unter erschwerenden Um ständen schuldig gemacht, und beantragt da Ehrengericht die Aberkennung d:s Titels und des Rechtes, die Uniform zu tragen. Diesem Antrage bat Se. Majestät der König durch A. K. O. vom 17. d. Mts. Folge gegeben, den Verlust des Titels und der Uniform verfügt, sich aber be wogen gefunden, dem bisberigen Major a. D. Hinze das Eiserne Kreuz und das Mililärdienstkreuz zu belassen." Selbstverständlich spricht sich die deutsche Presse sehr zurückhaltend über den Fall aus, da es sehr gefährlich ist, eine Amtshandlung des Kaisers zu tadeln. Die Franks. Zeit." bemerkt rein sachlich : So wie der gegen Hinze ergangene Spruch lautet, stellt er zwei angebliche Delicte deS Angeschuldigten als Verletzungen der militärischen Ehre hin, den Verzicht auf die ungesetzliche mit Strafe beerchte Selbst bilfe des Zweikampfö gegenüber einer ver leumderischen Beleidigung und Reden in politischen Versammlun gen. Es ist wohl noch in der Erinne rung, daß wahrend des WahlkampfeS vom Jahre 1884, in welchem Herr Hinze das Mandat für Friedberg erstritt, von gegnerischer Seite ihm öffentlich nachgesagt wurde, seine Verabschiedung als Otficier sei aus Gründen erfolgt, die eine Ausschließung aus dem Militär dienste alö unbedingt nothwendig er scheinen ließen. Diese Nachrede würde, wenn sie wahr gewesen wäre, Herrn Hinze uucb unwürdig gemacht haben, einen Sitz in der Vertretung der deutschen Nation tmzunehmen und augenschein l,ch war sie darauf berechnet, diese Wir kung zu erzielen. Was würden aber die Friedbrger Wähler dazu gesagt haben, wenn Herr Hinze seine Abweh.' darauf beschränkt hätte, den Urheber der Ver leumdunz vor den Lauf der Pistole zu fordern, ihn anzuschießen oder sich von ihm onschießen zu lassen? Wo eS sich um Thatsa den handelt, hat wohl nichts so wenig Beweiskraft, als eine Kugel, ein Schuß Pulver oder ein anderer Gewalt alt, ja man kann sagen, daß die Volks stimme stets geneigt fern wird, Jeman den, der auf die Beschuldigung, etwas Schlechtes begangen zu haben, nur mit einer Heraueforderung zu antworten wsiß, für schuldig zu halten, die ihm vorgeworfenen Handlungen verübt zu baben. Inder öffentlichen Gerichtsver bandlung wurde die Grundlofigk e i t der gegen Hine erhobenen Beschuldigung dargethan, und der Verleumdete wurde hierauf in den Reichstag gewählt. Es bleiben die politischen Reden. Herr . r . i i. l p n. yi ze in lugiieo cer ,rei!lnmgen Partei, er vertritt deren Grundsätze in Wort und Schrift, Grundsätze, die sich aller dings nicht überall mit denjenigen der Regierung decken. Sind sie deshalb verwerflich, beeinträchtigen sie die Ehre des Mannes, den kein Dienstverhältniß mehr bindet? So lange Herr Hinze Of sicier war, durfte er das politische Wahlrecht nicht ausüben, erst mit seiner Ver abschiedung wurde er Wähler; hat er als solcher nicht das Recht auf eine eige ne Meinung und auf Kundgebung der selben in den Grenzen, die das Gesetz der Meinungsäußerung überbaupt zieht? Daß er diese Grenzen überschritten hat, ist weder behauptet noch dargethan wor den, kein Staatsanwalt, kein Privat mann bat Klage gegen ihn erhoben. Er war Gegner des SeptennatS, daS.ist wahr, er war und ist Anhänger derFor

oerung emer ZLerlUrzung ver Vienstzeu, ist das für inen ehemaligen Officier etwas Unehrenhaftes ? Wer diese Frage bejaht, der erkennt einfach einer ganzm Classe von Bürgern das verfafsungsmäßige Recht der Meinungsfreiheit ab." Das Verl. T,,gebl." schreibt: Es erfüllt uns mit tiefem Schmerz, zu sehen, wie durch die gegen den Angeschuldigten, den s:üheren Reichstagabgeordneten Hinze, ergangene Entscheidung eine ganze Classe von Staatsangehörigen an der freien Bethätigung ihrer staatsbüraerlicben Rechte gehindert erscheint. Wie? Die Ossiciere a. D., nachdem sie Jahre lang ihr Blut und Leben in den Dienst des Vaterlandes und des Kaisers gestellt, sollten nicht denselben Ansoruch auf Gewiffensfreiheit in politischen Dingen besitzen, wie der erste beste Lah me und Krüppel, wie der Kurzsichtige und Vvckelige, den die Superrevision als dauernd dienstuntauglich" von dem Chrendi'.ste für das Vaterland zurückgewiesen bat ? In dem Lande der all gemeinen Weyrpfl cht seilte der Träger des Eisernen Kreuzes und der Dienst medaille, nachcem er den Ofsiciersrock ausgezogen und im gewöhnlichen Leben das Bürgerlleid angelegt, gleichsam zu einem Staatsbürger zweiter Classe degradirt erscheinen? Wie? Er hätte die Pflicht und das Ehrenrecht geübt, seine. Kraft in den Dienst des deutschen Heeres zu stellen, blos um in späteren Jahren, wenn er ehrenvoll das a. D." trägt, in seinen Gerechtsamen als Staatsbürger verkürzt zu sein ? Das will uns schwer in den Kopf!" Die nationalen" Blätter bemühen sich vergeblich. 'Ir-beil als ein nicht politisches bin. n Um. 3 aftb all.

tx übertriebene Cultus, welcher hier zu Lande mit dem Ballspielen getrieben wird, veranlaßt sogar ein angloamerikanisches Blatt zu folgenden satvrischen Bemerkungen : Wir rühmen uns, ein sehr praktisches Volk zu sein, das keine Neigung besitzt, seine kostbare Zeit für frivole Vergnü gungen zu opfern, die uns w der in der Gegenwart nützen, noch auch in der Zu kunft helfen können. Wir sind eine)!a tion, die Sparsamkeit und 3!eform aus ihr Banner geschrieben hat, und bemü hen uns in Folge deffen, das Ballspiel zu einer nationalen Industrie zu tnu wickeln. Allem Anschein nach haben wir in diesen Bestrebungen sehr guten Erfolg. Man kann jetzt wohl ohne jede Uebertreibung sagen, daß das Ballspiel gegenwärtig die bed.utendste amerikani sche Industrie bildet. Aktien, die in Baseball-Clubs angelegt sind, liefern bessere Dividenden, als Actien von Mi nen, Telegraphen- und Eisenbahn - Ge sellschaften, und dabei sind sie fast gar keinen Schwankungen im Markt" un terworfen. Die neue Ball Industrie hat auch ei nen sehr günstigen Erfolg gehabt, um die Löhne im Arbeitsmarkte" in die Höhe zu treiben. Wenn ein junger Mann im Stande ist, alljährlich als Pitcher", Catcher" oder Ballspieler überhaupt $ 10,000 zu verdienen, ohne daß er es dabei nöthig hat, mehr als ein Vierteljahr lang wirklich zu arbeiten", dann haben auch die Handwerker aller Klassen guten Grund, eine Erhöhung ihrer Löhne zu verlangen. Arbeit", die in der Baseball-Industrie beschäftigt sind, brauchen nie länger als sechs Stun den per Tag an der Arbeit zu sein. Was dem Einen recht ist, ist dem Andern billig, und dies sollte also auch zu einer Verkürzung der Arbeitszeit anderer Arbeiter führen. Seitdem das Ballspiel unsere leitende Industrie geworden, sollte es auch in allen anderen Dingen den kleineren" Industrien mit gutem Beispiel vorangehen. Außerdem ist es eine bewiesene Thatsache, daß diejenigen Baseball-Actien . den besten Gewinn ab werfen, die in Clubs angelegt sind, deren Angestellte die kürzeste Zeit arbeiten und trotzalledem die höchsten Löhne verdienen. Hier bietet sich eine gute Lection für solche Capitalisten, welche ihr Geld in anderen Industrien angelegt haben. Man kann ihnen dreist zurufen : Gehet bin und thuet desgleichen, wenn Ihr von Euerm Gelde einen guten Gewinn erzie len wollt ! Die BallJndustrie hat dazu beigetra gen, den Werth des Grundeigenthums in allen unseren Großstädten bedeutend n die Höhe zu bringen. Eigenthümer von großen leeren Bauplatzen, für welche die Vorsteher von Kirchen, Colleges und Hospitälern nicht den geforderten hohen Preis bezahlen wollten, bekamen die ver langte Kaufsumme bereitwilligst von den Geschäftsführern der Baseball . Clubs ausbezahlt. Der ganze diesjährige Boom" in Grundeigenthum in fast jeder Stadt deS Westens ist hauptsächlich dem Umstände zu verdanken, daß die Base ballClubs denselben in Anregung ge' bracht haben. Nicht allein einheimische, fondern auch ausländische Capitalisten haben durch das Vorgehen der Ballclubs sich bewogen gesehen, gleichfalls Grund eigenthum zu irgend einem geforderten Preise zu kaufen, und dadurch ist der Boom" erst in's Rollen gebracht wor den. Manche Colleges, von deren Existenz sonst kaum ein Mensch etwas wissen würde, haben sich durch das Ballspiel einen großen Namen" erworben. Und da sage noch Einer, daß dieses Spiel nicht dazu beiträgt, den Wohlstand und daS Ansehen unseres Landes zu erhö Yen 1" LandwikthschaftlicheS. Das Gipsen deS Weins, welches im S den Frankreichs s hr all gemein im Gebrauchs ist, hat nach der ice nung der ersabr.nsten Weinbauer den Zweck, dem Weine Farbe, Glanz und größere Haltbark it zu geben. Ein fran zostscher Sachverständiger Namens Au d ymand hat sich nun überzeugt, daß ein w nig Gips in Most gebröckelt, diesen sofort intensioer färbt. Ferner hat ihn eine lange, sorgfältig ausgeführte Reihe von Versuchen mit gegipsten und unge- ' pipsten Weinen m dem Ergebnisse ge fuhrt, daß die Wirkun? des Ferments bei Zusatz ron Gips viel intensiver ist, daß viel mehr Kohlensäure und deshalb auch Alcohol entwickelt wird und daß die südliche secundären Gährungen vollständig ausgeschlossen werde, so daß die gegipsten Weine in der That haltba ter werden, a s die nicht gegipsten.

Inlett gevelyen aeromz: eort am testen, wo sie im fließende:, Wasser herumschwimmen können, doch kann man sie auch seh? wohl erhalten, wenn man ibnen nur genug Wasser zum Trinken und ab und zu Gelegenheit giebt, sich i.t einer mit Wasser gefüllten Wan le u. s. w. ordentlich baden zu können. In F o l k st o n in Georgia soll ein Fnmzr R mens John Rodend rg eine Schweineheerde besitzen, welche statt der Üblichen vier Zehen einen Hus h iben. Sie sollen sich sonst von den Schweinen in der Gegen) nicht unterscheiden, außer dadurch, daß sie schnell wachsen und gröfer als die dortigen Schweine werden. Sie ollen überhaupt eine außergewöhnlich g sunde und kräftige Rasse sein. EinFarmer hat dem landwirtb schaftlichen D partement zu Washington angezeigt, er glaube Be reise dafür erhalten zu haben, daß die Schweinecholera durch Krähen weiterver reitet wird. Werden nicht alle an die er ansteckenden Krankheit krepirten Schweine in der Erde vergraben oder durch Feuer zer stört, dann . kommen die Krähen und schleppen das Aas weit mit sich fort, wo sie es an versch edenen Stellen wieder fallen lassen. G.'sunde Schweine, die sich zufällig m derselben Gegend aufba ten, fallen dann über diese Abfälle her, fressen sie auf und werden sch'ießlich sei der von der Krankher befa en. Der Farmer behauptet, daß er auf seinem k5 lde mebrere Stücke Fleisch von an der Cholera krepirten Schweinen gefunden ba'?e. die dorthin von den Kr lu ver schleppt gewesen sein mußten. In Deutschland kennt man eine Krankheit der Bienen, welche unter dem Namen der Maikcankheit" bekannt ist, und zwar deshalb, weil sie sich Haupt sächlich im Monat Mai ereignet. Die Bienen bekommen einen aufgeschwollenen Leib, weil sie nicht im Stande sind, ihre Excremente von sich zu geben, nachdem sie den Blüthenstaub in sich genommen haben, der bei Anbruch des Frühjahres vom Frost beschädigt wurde. Ein gutes Mittel gegen diese Krankheit besteht da rin, etwas Salicylsäure in Syrup hin einzuthun und damit die Bienen zu füt tern. Zu gleicher Zeit muß man dar auf Acht geben.daß die Bienenstöcke trok ken bleiben und inwendig keine Feuchtig keit aufnehmen. K a m i n r u ß ausHolz oderKohlenbie tet ein ausgezeichnetes Düngungsmittel. Er enthält einen beträchtlichen .Theil von Ammonia, 'welches sich fr den Pflanzenwuchs hauptsächlich deS Nit rogens wegen eignet, das sich in ihm in bedeutender Menge vorfindet. Man kann den .Kaminruß auch mit Wasser vermischen und ihn auf diese Weise zur Kräftigung von Topfpflanzen im Hause oder auch für den Garten benutzen. Ro sen verleiht diese Art Düngung eine tie fere Farbe. Deutsche Lokal - Nachrichten.

Provinz Schlesien. An drei auf einander folgenden Tagen fand mBreslau unter zahlreicher Bethei ligung das 9. Schlestsche Musikfest statl. Dle Aufführungen, denen auch der Protektor der Feste, General-Jntendant Gras Hochberg, beiwohnte, standen unter der Leitung des Professors Reinecke von Leiv zig. Kürzlich sind in Areslau wieder sechs Socialdemokraten, darunter bei frühere Reichstags-Abgeordnete Geiser, Schwiegersohn Liebknechts, unter dem Verdachte der Theilnahme an vcrbole nen Verbindungen verhaftet worden. Die Vreslauer Universität ist im laufen, den Semester von 1406 Studirenden besucht. In Ober-Harpersdorf feierte der Gutsbesitzer Samuel Scheps mit feiner Frau das F?st der goldenen Hoch zeit. In Gräflich tzarmerau bat der Äuszügler Franz Reitor alias Gluchy Nachrs, nachdem er betrunken nach Hause gekommen, seine Frau derart mißhan delt, daß sie Tags darauf starb. Der Ausz'ialer Johann Potzkay in Ludwigs dorf-Biadatz ist durch einen Schuß durch das Fenster geiödtet worden. Gegen seinen Wirth, den Stellenbesitzer Fr., liegt dringender Verdacht vor, weshalb Fr. verhaftet wurde. f Der freikonservativ Reichstags- und Landtags -Ab-geordnete für Sagan-Sprottau, Justizrath Schmidt, in Erdmannsbof. Der Arbeiter I. Hirsch von Geissendorf, der Miethgärtner Dittmann von Ottwitz. der Arbeiter L. Grobmann von Pole nischmachen. die Frau des Bürstenmachers Wiw in Schweionitz und der Pferdemäkler Hirsch von Steinau a. O. haben sich erhängt ; der Arbeiter Gras von Hainau beging Selbstmord, indem er sich eine Dynamitpatrone in den Mund steckte und sie anzündete. Durch Unglücksfälle kamen um's Leben : der Maler Bruno Schnak von Brieg und der Bäcker Ä. Elchner von Schwerta (ertrunken), der Waldarbeiter Krause von Schreiberhau (von einem herab stürzenden Balken erschlagen), der Ar beiter Neldner von Spablitz (vom Blitz erschlagen) und d r Gärtnersobn I. Wallach von herzogl. Zawada (Blutver iftung) Provinz Posen. Gestorben in Tremessen der frühere Rittergutsbesitzer Akolf v. Malczeweki. Schneidermeister M. Feldma u d Gattin in Neustadt bei P. feierten daS Fest der goldenen Hochzeit. Gestorben Bürgermeister Jakob in SlichtingS hcim. Provinz Sachsen. Gestorben Stadtrath Gustav Everth, Mitglied deö Aeltestencollegiums der Kaufmannschaft in Magdeburg. Rentier F. Witte und Frau in Bürg feierten daS Fest der goldenen Hochzeit. Tun chermeister A. Pingel und Frau in Er furt feierten das Fest der goldenen Hoch, zeit. Die Schützen Brüderschaft in Hornbura feiert in diesem Jahre das Jubiläum ihres 450jährigen Bestehens, i rtttSL nlsfrn 9ss6 lh?r tonn hnrfr st,hiir JV IWIIVMt V . W. c . tige Kaufmann H. Schnorr in Leipzig eine Stiftung von 50,000 M. für er. blindete Arme des Städtchens errichtet hat, Der Schneider Chr. Algermissen von Aschersleben hat sich erschossen, der Handlungslehrling Alfred Günther von Bitterfelo ließ sich von einem Zuge überfahren, der Maurer Rohbach von oi furt der Sohn des Gastwirths Krämer iu Ermlitz, der Landwirth Walter .von Speraau und d.r Drechsler übr.

mäntt von Zorv.g baden stcy eryüngt und der Arbeiter C. Härtel von Sänger hausen hat sich ertränkt. Der Ardei' ter Waldow von Magdeburg und der Schisssbauer Meyer von Grönewalde sind ertrunken, der Wagenschieber Regel und der Mühlknappe G. Rosenkranz von Aschersleben wurden zwischen zwei Eisenbahnwagen bezw. im Mühlengetriebe zermalmt und der Arbeiter Karl Lüdecke von Staßsurt wurde von einem fallen den Stück Salz erschlagen. Provinz Hannover. Der Schlächtermeister Wente in Hirn nover. dessen Hunte s. Zt. den ArtlUeri sten Schachtebeck zerfleischten, wurde deS' halb zu 3 Monaten Gefängniß und in die Kosten verurtheilt. Außerdem hat er dem Schachtebeck eine Entschäoigungs summe von 5000 M. zu zahlen. Friedrich Steinmeyer in Hannover feierte das Fest der goldenen Hochzeit. f in Celle Rechtsanwalt Justizrakh I. G. Wolde. Das Hotel Deutsches Haus" in Göttingen ist für 200,000 M. von dem bisherigen Besitzer Burhenne an den gegenwärtigen Wirth in der Union", Henking, verkauft worden In Lauterberg fand daö diesjährige Harzer Bundesschießen" statt. An der Concurrenz waren über 200 Schützen betheiligt ; bester Mann wurde mit den meisten Ringen auf beiden Festscheiben Fabrikant Hoffmann hier, der den von der Gemeinde gestiftete Ehrenpreis, einen

Becher im Werthe von 100 M., erhielt. Provinz Westfalen. Von den beiden über 100 Jahre alten Personen, die bislang Bielefeld aufzu weisen hatte, ist die eine, Wwe. Heil bronn, welche kürzlich ihren 100. Ge burtstag feierte, gestorben. Die zweite Persönlichkeit, welche bereits das 100. Lebensjahr überschritten hat, Schirm fabrikant Jordan, erfreut sich dagegen noch voller körperlicher Frische, obschon er bereits 105 Jahre alt ist. Der in Gnadenfeld beschäftigt gewesene PostgeHilfe Ludwig Jeitner ist nach Unter schlagung von Postanweisungsbeträzen, deren Höhe bis jetzt if 820 M. festgestellt worden ist, flüchtig geworden. Der Bergmann Kämper von Hacheney starb in Folge einer Darmentzündung, die dadurch verursacht worden sein soll, daß ihm, während er berauscht auf einer Bank schlief, schwere Holzstücke auf den Körper gelegt worden sind. Der städti sche Vollziehungsbeamte Wiedemehcr in Jserlohn wurde wegen Unterschlagung von Gemeindesteuerbeträgen verhaftet; er ist in vollem Umfange geständig. Der Commis F. Güse von Lüdenscheid wurde zu 2 Jahren Gefängniß verur theilt. Derselbe war früher bei dem Fabrikanten K. Nölle in Rahmede an gestellt und unterschlug in dieser Eigenschaft 5800 M. Mit dem Gelde brannte er nach Amerika durch, ' kehrte jedoch, nachdem dasselbe verjubelt zurück und überlieferte sich den Behörden. Der Gerichlsaktuar Gerold in Meschede ist verhaftet worden; innerhalb dreier Jahre hat derselbe verschiedene Sparkas ten (Arnsberg, Haltern u. A. m. nach und nach um 2l,000M. beschwindelt. Vem Vulnde. Ueber das Verhältniß zwischen Kaiser Wilhelm und Prinz Wilhelm spricht sich eine Berliner Korre spondenz der Petersburgskija Wjedo mosi" folgendermaßen aus: Kaiser Wilhelm dokumentirte von jeher eine großeAnhänglichkeit für den ihm in manchen Stücken sehr ähnlichen Prinzen Wilhelm, der von Jugend auf eine große Vorliebe sür's Militärische an den Tag legte und gegenwärtig für einen der tüchtigsten und schneidigsten Ofsiciere der deutschen Armee gilt. Man muß ihn in der Manege auf seinem Pferde sich tummeln sehen, ihn bei seinen Arbeiten im Stäbe beobachten, um in ihm den Soldaten exce'lence zu kennen. Wohl zum großen Theile hat er dadurch auch das Herz deS greisen Monarchen gewonnen, der bekanntlich alles Militärische sehr hoch hält. Der Prinz fesselt überhaupt durch so Man ches den Kaiser, dadurch, daß er vier Söhne hat, während der Kronprinz deren nur zwei besitzt, ferner durch seine Liebe zur Repräsentation, 'die von dem einfa chen Geschmacke des VaterS grell ab sticht. Am Jubiläumstage des Kaisers erschien der Kronprinz zur Gratulation einer der Ersten, und zwar zu Fuß; Prinz Wilhelm erschien der Letzte, und zwar in einem mit sechs Pferden be spannten Galawagen. Gegenwärtig sind die Beziehungen deS Kaisers zu seinem Enkel noch engere geworden ; der Prinz unterhält sich fast täglich mit dem Kaiser über militärische Themata.Ueber die Vermögens Verhältnisse der Königin Victoria wird aus London Folgendes mitgetheilt : Ko nigin Victoria besitzt ein sebr bedeuten des Vermögen. Das Gut Osborne ist jetzt wenigstens fünfmal so viel werth, als zur Zeit, da es vor 40 Jahren von der Königin und dem Prinzen Albert gekauft wurde. Das : Besitzthum der Königin in Balmoral dehnt sich über 30,000 Morgen aus. Elaremont wurde der Königin 1866 zum lebenslänglichen Nießbrauch überwiesen, aber vor drei Jahren erwarb die Königin das Eigenthum käuflich für 78,000 Pfd. St. Der Marktwerth der Besitzung dürfte sich nicht viel unter 150.000 Pfd. St. bewegen. Die Königin besitzt auch eini ges Eigenthum in Evburz. und die Prin zessin Hohenlohe (ihre Stiefschwester) vermachre ihr die Villa Hohenlohe in Baden, eines der schönsten Häuser der Stadt. Was P.rsonalvermögen betrifft, so hinterließ Mr. Nield der Königin über 500.000 Psd. St. , nd das vom Prinzgemahl hinterlassene Vermögen soll sich auf nahezu 600,000 Pfv. St. beziffert babcn ; allein die Bestimmungen leines . Testamentes sind streng geheim gehalten worden. Die Königin muß übrigens auch eine beträchtliche Summe aus ihrer Eivilliste, die stets sehr gut verwaltet worden, aesvart haben." . Jobn Weilacber. Salooo ü. Billillld'Hallc, 03 ZI. Vsnnsvlvanla (Ztr.

SMmMWs HAMBURGER BRUSTTHEE .21 gegen Drufi- und Lnngenleidkn. LA- Berichte tiber Dr. August KZnig'S Hambur atr Brustthee, welche vor Jahren erzielt wurden und jetzt bestätigt erden. Jahre lange Leide geheilt September 1876 Ostendall,N.F. Ueber ein Jahr litt ich en Vruftschmerzen nd nicht wollte helfen, bii tch meine Zuftud,. zu Tr. Lugust König' Hamburger Brustthee nahm, weicher ich in kurzer Zeit hellte. John Miller. i 11 Jahre später dttnernd geheilt. Ost endall, N. F., s. Februar 1337. - Seckt Packet Dr. Aug. Alnig' Hamburger Brustrhze haben rufrschmerzen geheilt, a denen ich seit Jahren gelitten hatte. JohnNiller. Seit Jhkt gebraucht. Baltimore, Md., 13. Januar, 1837. Teit einer Reihe von Jahren gebrauche ich Zt. Sluaust KSnig'S Hamburger Brustthee und habe efunden, daß diefer Thee etn aanj vor, züaltcheS Mittel gegen Erkältungen tft. Der, is'bt bewährte sich in den schlimmsten Fällen, o i) kalt denselben ftetS tm Hause vorräthig. Emma Lehe, 8016 OrleanZ.Ctr. Immer mit tZrfslg gewandt. Lemont, JllS., Zi. Januar, 1867, Tr. Au aus. ASuig'S Hamburger Brustuhee ist e!n aanz ausgezeichnetes Mittel gegen Ertal tuirn und har sich in hiesiger Segend schon seit langen Jahren bewahrt. In den meisten Familie rvird er stetS vorräthiz gehalten. I. G.Bodenschatz. 1HZ CHARLES A. VOGELER CO., Baltimore. Md. ?4 c" ' 4 ijriHHiitiuiriiiiit Li aai ni nnrn nniiiuuiiwuii TBslDFFM H, 1 kj,,N Bluttrankheiten, Leber n. Magenleiden Prei, 60 QtiUi citx fünf Flasche S. 00 in ttca Zlpbte m hab. IHI C1UELES A TOOSIEB CO. BALTIXOUC. KA. " ' i w mm m m Oicherbeit, (Zparsomkelt und Bequemlichkeit kann nicht besser gewahrt werden, als durch die . Koch-Gas -Oefeu! Indianapolis WATER COMPANY 23 Süd Vevnsy'vniastr liefert ausgezeichnetes Wasser zum Trinken, Kochen, Waschen, Baden, für hydrau lische Elevators, Maschinen und Motore, sowie zum Feuerschutz. Kosten außerordeutlich mäßig. Thomas A.. 3Iorri, Präsident. Henry Klaiismann's GOMMVW6VW6l Zlo. 265 und 267 Nord Nclv Jcrsly Str. Tische, Stühle u. Stände werden auf Bestellung angefertigt. Möbel werdm überzogen, aufgepolstert und lackirt ! Matratzen werden aufgepolstert. Neue Rohrgeflechte für Stühle. Villiae Vreise. Bt ompte Bedienung. WlnstreiHcr - Arbeiten namenllich Conttakte zum Anstreichen von Häusern werden aus'S Schönste ausgeführt von CAM HOFIIANN. 4 136 Mabison Ave. Xy Preise mäßig. Schöne und gute Ar bett wird garantirt. C. PIHGPAM'S deutsche Buch-Handlung! Zto 7 Oüb Nlabamastr. Bücher aller Sprachen. Neue und gebrauchte Bücher. Niederlage sozialistischer Werke und Flug schriften. D2U.tch.3 ZMjWWW, Etablirt seit 1859. lZwkß Mejen (Jo., Ecke Nassau und Spruce Strest, CTrüune rnllcUnff.) Hevi York, besorgen all Arten Ton , Gttchüftsa nzrtgen, Persona la uffordrrungtn etc, für diese Zeitung, oteie für alle deutschen Blatter in den Ver. Staaten und Europa. S&mmtliclie Dentach-Amerilanlsch Zei tanken liegin in unserem GechafU-Loul nur rAr .luhtdM P.XlVii.Vf Die Mhrta Heräsgeto denteher Elitter werden c&tangsroU ersucht, tue ihr Pnblii timen tut uaeer Jlegiatretgw ra CbtT.WM.-v ,

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Dies. auSg.z.ichnete Bahn b.fördert Passagiere nach Cicoinnati, Clevoluud, xsusitiio, und aUtn Neu Unplünb Städten. Tchlafwagkn zmischtn Indianapolis und y?ew Bork, ohne Wagenwechsel. Dilkktk Verbindung nach Mimm, Arkansa9, Texa3, Kansas, Xebraska, Colorado, Calisornien u?d Mexiko Wtd i$stf "älat 0. tW Mau wende sich we?en nätzerer Jn'or maiton an D B. Martin, Ger.'! Pos! Agent. Sieoeland. W 3. Nicho!. Gl'.'i 28.ii. Äflent. 6 1. 2 u 1 1. 5, 91 -4 L9 5 R Sie kökzrpe 5 Itft tt Louisrille, Naahvüle, Üeuij hia, Chat tanooga, Atlanta. Saviuini, J&rfc. onvillo, Mobile and New Orleans. 01 tft Vortheil!) aft far parier oai a Süden, eine direkte Route zn ehme. 9&.3', Schlaf- und Parlor-Bagkn z-: n khieago und LoeUv.Le nm St ?oat - Louisdill od. Vagensechsel. Tomfsr., GtdnelltgsrU ent .cherde. die J3tQm die alte jnirnMftgf M. & I. ia. Q. II. 1. Dertu;, Rfftfieot (9cBral faffagtercn itTo3.a2c Bal&ittgtfin un AZi!t Str.. I?,k W. F. Black. Snrvrnf 1n" VK setz, ZS? öenätzl hit VANDA11A LIM, i tzr Warum? Gttl sie die kürzeftt und beste Linie üd,r tl. Ü.OTlIfcf, MlHNOUrl, Fttttftsa8 Iowf, NnbraMku, rJO&jLfXH9 Wx-lcrniftsati, C7olorado, New Mexico, teoota na Otvll Coru I14 ist. t)si! Vahadett ift don (Mein nnb die Sq... tun find ant Giahi. Die Wagen haden die ttuefte verbtsskTlinge. Jeder Zug S t Schlafwagen. Passagiere, ob fie non $M'e erkn Klaffe oder Smigranten.Villete h.. verdeu durch rnfere PaffaLierziige erSer Als 1 befördert. Ob Sie nan ew blllet zn nnlöigten Vnl. sen, ein EzenrfenSdillet oder irgend-eine fottt kiseudahndillete wo?en, kornraen S!e, ri-t schrt'deu Sie fti XX. X. Oorli&sr fstftent innal Viffagtkr.Ugznz. ndoft,, kgaldvrgtsn und ILtnot StrZnd'ri 0. H ill, en'l Snpt. St.Lsni, tts. a . U , , d. ,'! Va?..Ut.. t. 9ut T Oliioa&o, Ht. Loul 8ut rittslxirsr Kallroal. &ttt'XabiUt für turchsedend, ,vd ?ol-,i5nz.. 1 . riSr,. tsi? : dkgt klaffen t( ttKicii.Jt.FOt, 2nopll., nu ripi: St schnkkg iosttug.,Lchkig Itirr,. da Indtanaxi'i nt.amb'aSit, , Rtchod ... , Da.on..... . Ptaua , Urbana , . Eoinmdn.... . wart , 5tubni2 , h!w...., , PMIbur.... , Harriburg... , vallto..., , ashtngtod.. , VVUaxiohta, wvort.... 0 vofton Tttpliä. .XC9US), aa(0nomtnn Sonntag, Puliaun' M'ttlaft. Echlsf uni Hottl-kSogen erch bt PtUb?g. Harritbure, Vhtiat.x,t und w vSkk, t9 &((, l in Sageechl,l Seltunore, Sashmgio ud Vofton. Jahrkar. aS alle Oft,ltchn Stkdte sd tn Ben Säurt Bb in d Stdt.Bren, 94 der Jlinotk und yay.iarliN'vuna 0 asttngto Ltrß und m unten rot vurea JdiaavU, in hab. echlafaL.Mar.,n Un tn tm Boraul gesichert erden durch Urxlikatic bet den anten ,m tadtSnrau tUt in Nnlcn po ,u Indien axoli, Ind. . n. erlBfl, . . V. srtoft.Eck Sashi, lo und Jlwoi Straß. Jnd'xlk. l.anag,r. PiltSburg. P. eZ. . ?d. nl. Vsagtr und tckt..Ug ttd,a. Vs WMW -gj)jOUISyllie,iwionT .wimw m - y Die kürz:fte und dtreltestt Linit vc INDIANAPOLIS nach Frankiert. Telpl.i. Monticello, Michigan Ciiv, Chicago, nnd allen Orten un nördlichen Jndiana, Nicht gan, nördliche Zllinois, Wisconsin, Iowa, Minnesota, ebrat'a, Kansa, ew Wezicoj Dalota, Zuvada, Cl-rado, Cciliforoie nnd Oregon. 2 direkte Jüqe täglich 2 don Indianapolis nach öicago; ebenfo ach Michtgan City. SleganU. Pullmann Schlaf, vaggoni auf den Nachtzügc EepSckinarken bis an' Relseziel ertheilt. ine Bahn hat größer uemlichkettin ed, billiger Rat all rctr. &tltty un futjttHng nicht ,a Ldrtrffkn. etabUöeUi, , tler Piatfonn nd Stoßk:ffn, Luftdrmsn und .i obern Ein richtungen, unübertrestche vonhe.'e für Emtgran tn. Land und TnriftnBiüt nav irgend ie One, der von ander abnen bertihl wud. I2nn an nördlich, iüd.tch, östlich 5 er wstlich z reis wünscht, kauf man nicht da !htg iis an uns Preis . . w. gse!). Lege Näherem wende an ftch a J.D.Baldwin, Distrikt Paffagice 1 ai, . fto. 25 ead jlinotl xrcfc, 3kiancn . Ze, In0. Cffo, O. C. Caitu. 0maWBnal., ' y,?sl Vaffe txiL Riiffjj, ZU kc SU,

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